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Ausgaben


06.11.2017 - Ausgabe 213

„Paradise Papers“: Politiker und Prominente im Sumpf der Steuerhinterziehung

Nach den „Offshore-Leaks“, „Lux Leaks“ und den „Panama Papers“ sorgen nun die „Paradise Papers“ für mächtig Ärger. Durch die Veröffentlichung Millionen neuer Datensätze im Zusammenhang mit Steueroasen geraten Politiker, Prominente und Konzerne weltweit unter Druck. Selbst Queen Elizabeth II soll betroffen sein. Nach all den Skandalen der vergangenen Jahre wurden die Rufe nach mehr Transparenz immer lauter. Tatsächlich aber ist die Nutzung von Steueroasen unter den Superreichen dieser Welt noch immer weit verbreitet. 
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06.11.2017 - Ausgabe 213

Auf die Schnelle: Deutsche shoppen immer öfter online

+++ E-Commerce: Immer mehr Deutsche erledigen ihre Einkäufe inzwischen online. Durchschnittlich ein Viertel ihrer Einkäufe tätigen die Deutschen inzwischen im Netz. Jeder fünfte erledigt einer Postbank-Studie sogar mehr als die Hälfte seiner Besorgungen online. V.a. Bücher, DVDs, CDs, Videospiele und Elektronik werden digital gekauft, während die Verbraucher insbesondere noch für Lebensmittel oder Medikamente in den Laden gehen. Online-Shopping-Fans leben v.a. in Hessen und dort speziell in Frankfurt. mehr...
06.11.2017 - Ausgabe 213

Analystenbarometer: VW bleibt Metzlers Favorit - Nordex fehlt der Rückenwind

+++ Auch nach dem Kursanstieg der letzten Wochen bleibt die Volkswagen-Aktie der Favorit der Metzler-Analysten unter den deutschen Autobauern. Dass die Wolfsburger erneut Milliarden für den Dieselskandal zahlen mussten, habe der Markt bereits eingepreist. Dank der hohen Nettoliquidität von 25,4 Mrd. Euro sei eine Kapitalerhöhung jedoch sehr unwahrscheinlich. Auch unter Bewertungsaspekten habe die Aktie des DAX-Konzerns noch viel Luft nach oben. Gegenüber den Aktien anderer Autobauer in Europa werde sie mit einem Abschlag von 17% gehandelt. 
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03.11.2017 - Ausgabe 212

Blockchain: Konzerne erkennen Potenzial, aber viele sehen kaum Anwendungsmögl.

Während Banken, Finanzdienstleister, Versicherer und Unternehmen aus anderen Branchen größtenteils wenig mit Kryptowährungen wie Bitcoins oder Ethereum anfangen können, steht die dahinterliegende Technologie bei vielen bereits ziemlich weit oben auf der Agenda. Der Einsatz der Blockchain soll in Zukunft vieles einfacher machen. Zahlreiche deutsche Unternehmen haben sich bereits verschiedenen Blockchain-Initiativen angeschlossen.
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03.11.2017 - Ausgabe 212

Auf die Schnelle: Autoindustrie gibt Startschuss für Schnellladenetzwerk - Breuer 80

+++ Automobile: Mit Ionity ist heute der Startschuss für den Aufbau eines europaweiten Netzwerkes von Schnellladestationen für Elektroautos gefallen. Das Joint Venture von BMW, Daimler, Ford und Volkswagen mit den Töchtern Audi und Porsche will bis 2020 400 Schnellladestationen in Europa bauen und betreiben. Noch in diesem Jahr werde mit dem Aufbau von 20 Stationen in u.a. Deutschland, Österreich und Norwegen begonnen. Dabei arbeite man auch mit Kooperationspartnern wie Tank & Rast, OMV und Circle K zusammen. Mit dem Ladenetzwerk wolle man die E-Mobilität langstreckentauglich machen. „Schnelle, komfortable und digital bezahlbare Ladevorgänge sind unser Ziel“, so Ionity-CEO Michael Hajesch. Weitere Automobilhersteller seien willkommen, sich am Ausbau des Netzwerkes zu beteiligen. 
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03.11.2017 - Ausgabe 212

Czerwensky-Wochenausblick: Bonn springt für Fidschi ein - Uniper/E.ON-Streit

Montag (6.11.): In Bonn findet die Weltklimakonferenz COP23 der Vereinten Nationen statt (bis 17.11.). Erwartet werden 25 000 bis 30 000 Gäste. Gastgeberland der Klimakonferenz sind eigentlich die Fidschi-Inseln. Da die aber zu klein sind und die nötige Infrastruktur nicht bereitstellen können, wurde die Konferenz nach Bonn verlegt, an den Sitz des Klimasekretariats der UN. In der ehemaligen Bundeshauptstadt wird es v.a. darum gehen, wie sich das Klimaabkommen von Paris praktisch umsetzen lässt. Ziel der Verhandlungen sei es, am Ende ein Regelwerk aufzustellen, das beim Klimagipfel im nächsten Jahr verabschiedet werden soll. Besonders im Fokus der Teilnehmer dürften die USA stehen. Nachdem Präsident Donald Trump den Austritt aus dem Pariser Klimaabkommen erklärt hat, werden die Teilnehmer mit Argusaugen beobachten, welche Rolle die USA bei den Verhandlungen einnehmen werden. 
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02.11.2017 - Ausgabe 211

Immobilien: Deutschland als Europas neuer Investitionsmagnet

Der Boom auf dem deutschen Immobilienmarkt hält seit Jahren an. Nach dem Brexit hat sich die hiesige Nachfrage weiter erhöht. Nicht nur die Skyline der Bankenstadt Frankfurt wächst um immer neue Wolkenkratzer, auch in anderen Städten sind Investoren immer häufiger auf der Suche nach geeigneten Anlagemöglichkeiten. Inzwischen ist Deutschland Europas Topstandort für Immobilieninvestoren. Doch auch wenn der Brexit und das Niedrigzinsumfeld den hiesigen Immobilienmarkt befeuern, steht die Branche künftig vor einer Reihe von Herausforderungen. Sowohl die ökonomischen Rahmenbedingungen als auch die technische Entwicklung führen zu einem Verständniswandel, der die Branche in neue Bahnen lenkt.
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02.11.2017 - Ausgabe 211

ProCredit: Frankfurter Osteuropa-Bank sieht sich im Übergangsjahr auf Kurs

Die seit Ende letzten Jahres an der Börse Frankfurt notierte und auf kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) in Ost- und Südosteuropa spezialisierte ProCredit Holding aus Frankfurt versucht vieles anders zu machen als die Konkurrenz. Unter anderem zahlt die Bankengruppe, deren erstes Institut 1997 in Bosnien-Herzegowina ursprünglich als Spezialist für Mikrokredite gegründet wurde, ihren Mitarbeitern keine Boni. Wie uns Vorstand Borislav Kostadinov erklärte, befindet sich die Bankengruppe nach einem Übergangsjahr 2017 nun auf dem Weg, ihren Umbau zur Hausbank kleiner und mittelständischer Unternehmen abzuschließen. 
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02.11.2017 - Ausgabe 211

Auf die Schnelle: comdirect sieht sich auf Kurs - HelloFresh feiert Börsendebüt

+++ comdirect: Die Commerzbank-Tochter comdirect konnte trotz der Flaute an den Finanzmärkten im dritten Quartal solide zulegen. Dabei profitierte sie von einem höheren Provisionsüberschuss und der Übernahme von onvista. Der Vorsteuergewinn der Direktbank stieg von 19 auf 21,5 Mill. Euro. Unterm Strich erzielte das Unternehmen einen Überschuss von knapp 15,5 Mill. Euro (+14%). „Mit Blick auf das schwierige Marktumfeld haben wir ein sehr ordentliches Ergebnis erzielt“, sagt Vorstandsvorsitzender Arno Walter. Für das Gesamtjahr bleibt die Bank bei ihren gewohnt konservativen Zielen. Angestrebt wird ein Gewinn von 85 Mill. Euro vor Steuern. Deutlich weniger als in den beiden Jahren zuvor. Neben den niedrigen Zinsen machten die Flaute an den Finanzmärkten sowie höhere Kosten für die Integration von onvista, für die Vertriebskampagne zu cominvest sowie für regulatorische Projekte zu schaffen.
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01.11.2017 - Ausgabe 210

Büroimmobilien: Frankfurter Immobilienmarkt dank Brexit auf Rekordkurs

Ein gutes Jahr nach dem Brexit-Votum und eineinhalb Jahre vor dem endgültigen Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union ist zwischen London und dem Rest Europas zwar noch längst nicht alles in trockenen Tüchern. In Frankfurt aber macht sich der Brexit zunehmend bemerkbar. Der Büroimmobilienmarkt in der Main-Metropole erreicht durch die Brexit-Pläne der Londoner Banken neue Rekorde. Zudem droht durch den Verlust tausender Arbeitsplätze in London – womöglich zieht es viele der Brexit-Banker von der Themse an den Main – an anderer Stelle eine drastische Verschärfung des ohnehin angespannten Frankfurter Immobilienmarktes. 
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01.11.2017 - Ausgabe 210

Bitcoin: CME plant Bitcoin-Future - Kryptowährung steigt und steigt

Der Bitcoin-Höhenflug geht trotz aller Bedenken aus Politik und Wirtschaft ungebremst weiter. Nachdem das Digitalgeld erst Mitte Oktober die 5000 Dollar-Grenze geknackt hat, stieg der Wert der Kryptowährung heute auf über 6500 Dollar. Grund für das neue Allzeithoch ist eine Ankündigung der US-Börse Chicago Mercantile Exchange (CME).
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01.11.2017 - Ausgabe 210

Auf die Schnelle: Insolvenzverfahren für Air Berlin eröffnet - Mynaric startet stark

+++ Air Berlin: Nachdem vor wenigen Tagen der Flugbetrieb eingestellt worden ist, sich die Lufthansa den Großteil der Flotte sichern konnte und auch die britische Easyjet ihren Teil vom Air Berlin-Kuchen abbekommen hat, hat das Amtsgericht Berlin-Charlottenburg heute offiziell das Insolvenzverfahren gegen die Fluggesellschaft Air Berlin eröffnet. Formal handelt es sich um drei Insolvenzverfahren – für die Air Berlin PLC, die Air Berlin PLC & Luftverkehrs KG sowie die Air Berlin Technik GmbH. Das Gericht habe Insolvenzverfahren in Eigenverantwortung angeordnet, teilte Air Berlin mit. Gläubiger haben nun bis zum 1. Februar 2018 Zeit, ihre Forderungen beim Sachverwalter anzumelden. Zuletzt wies die Airline, die jahrelang am Tropf von Etihad hing, 1,5 Mrd. Euro Schulden aus. Unterdessen kann das Air Berlin-Flugzeug, das wegen ausstehender Flughafengebühren in Island festgesetzt worden war, die Heimreise antreten. Der Flughafenbetreiber Isavia gab nun grünes Licht. Air Berlin habe seine Schulden inzwischen beglichen. 
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30.10.2017 - Ausgabe 209

HSH Nordbank: Verbindliche Angebote eingegangen - US-Investoren buhlen um HSH

Für die zum Verkauf stehende HSH Nordbank geht der Verkaufsprozess jetzt erst so richtig los. Der Landesbank liegen konkrete Angebote vor, teilten das Finanzministerium Schleswig-Holstein und die Finanzbehörde Hamburg mit. Sie würden nach erster Sichtung eine gute Grundlage bieten, um den Verkaufsprozess fortzusetzen. Sollte die HSH bis Ende Februar des kommenden Jahres nicht privatisiert werden, muss sie auf Geheiß der Europäischen Kommission abgewickelt werden. Nach Angaben der HSH gelten alle Angebote für die Bank als Ganzes. 
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30.10.2017 - Ausgabe 209

Auf die Schnelle: HSBC verfünffacht Gewinn - Mehr Frauen gründen Unternehmen

+++ HSBC: Dank florierender Geschäfte in Asien und v.a. in Hongkong sowie einer hohen Kreditvergabe konnte die britische Großbank HSBC im dritten Quartal deutlich zulegen. Der Vorsteuergewinn verfünffachte sich auf 4,6 Mrd. Dollar. Im Vorjahr belastete noch der Verkauf der Brasilien-Sparte. Unterm Strich verdiente das Institut 3,2 Mrd. Dollar, nach einem Verlust von rund 200 Mill. im Vorjahr. Die auf Asien fokussierte Bank sieht sich auf Kurs zu ihren Jahreszielen. Eine neue Unternehmensstrategie will HSBC dann präsentieren, wenn ihr neuer Vorstandschef John Flint (Nr. 197 v. 12.10.17) das Ruder übernimmt. 
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30.10.2017 - Ausgabe 209

Analystenbarometer: Coba sieht in Easyjet wachsende Gefahr für die Lufthansa

+++ Volkswagen habe endlich einen Wendepunkt erreicht, erkennt die französische Societe Generale, nachdem die Wolfsburger Ende letzter Woche ihre Quartalszahlen veröffentlicht hatten. V.a. im Pkw-Geschäft gehe es wieder bergauf. Dabei profitiert VW insbesondere von der hohen Nachfrage nach SUVs. 
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27.10.2017 - Ausgabe 208

Volkswagen: Ausblick nach starkem Q3 erhöht - Dieselskandal belastet weiterhin

Mit den Zahlen für die Sommermonate Juli bis September sorgte Volkswagen heute für Freude an der Börse. V.a. dank guter Geschäfte in China drückt der größte Autobauer der Welt wieder aufs Gaspedal. Auch das Sparprogramm der Wolfsburger zeigt Wirkung. Nach dem überraschend starken dritten Quartal traut sich VW nun etwas mehr zu und erhöht die Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Der Dieselskandal allerdings belastet Volkswagen weiter schwer.
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27.10.2017 - Ausgabe 208

Deutsche Börse: Kengeter weg, Jahresziele verfehlt - Noch kein Nachfolger in Sicht

Den gestrigen Donnerstag wird die Deutschen Börse vermutlich nicht so schnell vergessen. Erst verkündete Carsten Kengeter seinen Rückzug vom Posten als Chef des Börsenbetreibers. Am Abend dann öffnete der Konzern seine Bücher für das dritte Quartal. Trotz solider Zahlen wird die Börse ihre Jahresziele nicht erreichen. Ein Nachfolger für Kengeter steht indes noch nicht fest. 
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27.10.2017 - Ausgabe 208

Auf die Schnelle: UBS steigert Gewinn deutlich - Linde voll auf Fusionskurs

+++ UBS: Die Schweizer Großbank UBS konnte mit ihren Ergebnissen für das dritte Quartal die Erwartungen der Analysten deutlich übertreffen. Dabei profitierte die Bank nicht nur von ihrem Sparkurs, sondern auch von der guten Entwicklung in der Vermögensverwaltung, wo sich die Netto-Neugelder auf 2,4 Mrd. Franken beliefen, und im Investmentbanking. Dort konnte UBS hohe Einnahmen aus Aktienderivaten generieren und Rückgänge in anderen Bereichen kompensieren. Die Erträge der Bank stiegen leicht von 7,03 auf 7,15 Mrd. Franken. „Wir erzielten erneut gute Resultate in allen Unternehmensbereichen, mit Asien/Pazifik als einem wichtigen Treiber des profitablen Wachstums“, so CEO Sergio Ermotti. Der Vorsteuergewinn der Bank stieg um zwei Fünftel auf 1,22 Mrd. Franken. Unterm Strich blieb ein Gewinn von 946 Mill. Franken in den Büchern hängen, 14% mehr als im Vorjahr. 
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27.10.2017 - Ausgabe 208

Czerwensky-Wochenausblick: Tech-Giganten Teil zwei - Was macht Ryanair?

Dienstag (31.10.): Die irische Billig-Fluglinie Ryanair hat in den letzten Wochen für reichlich Negativschlagzeilen gesorgt. Die Airline hatte zuletzt tausende Flüge gestrichen und bis März 2018 weitere Flugausfälle angekündigt. Rund 400 000 Passagiere sind betroffen. Hintergrund der Streichungen ist ein Piloten-Engpass. Ryanair behauptet, dass man sich bei der Urlaubsplanung verkalkuliert habe. Tatsächlich aber wechselten viele Piloten zur Konkurrenz, weil sie dort mehr Gehalt bekommen. Um sich gegen die Abwanderung der Piloten zu stemmen, hat der Konzern bereits Gehaltserhöhungen und Sonderzahlungen in Aussicht gestellt. Trotz der jüngsten Turbulenzen hält Ryanair an seiner Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2017/18 von 1,4 bis 1,45 Mrd. Euro fest. Wird Konzernchef Michael O‘Leary bei der Vorlage der Halbjahreszahlen für neue Überraschungen sorgen?
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26.10.2017 - Ausgabe 207

Deutsche Bank: Kräftiger Gewinnanstieg in Q3 - Sal. Oppenheim wird beerdigt

Die Dauerbaustelle Deutsche Bank konnte ihren Gewinn im dritten Quartal trotz deutlich gesunkener Erträge und schwacher Handelsgeschäfte überraschend stark steigern. Grund für den Gewinnsprung waren geringere Kosten. So musste das Institut für Restrukturierung und Abfindungen sowie für Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten deutlich weniger zahlen. Das operative Geschäft verlief hingegen weiterhin schleppend. Die Bank wurde von niedrigen Zinsen und der Flaute an den Kapitalmärkten belastet. Mit der Integration der Postbank sieht sich die Deutsche indes voll im Plan. Zudem teilte das Geldhaus mit, die Traditionsbank Sal. Oppenheim aufspalten zu wollen. 
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