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19.10.2017 - Ausgabe 202

Finanzplatz: Finanzbranche warnt vor Blasen - Lage leicht verbessert

Deutschlandweit blickt die Finanzbranche angesichts der EZB-Politik mit großer Sorge in die Zukunft. Der Großteil der Banken und Finanzdienstleister erkennt mittlerweile Blasen an den Finanzmärkten. Dass EZB-Präsident Mario Draghi bei der Sitzung des EZB-Rats am 26. Oktober einen Kurswechsel seiner expansiven Geldpolitik verkünden wird, glaubt indes so gut wie keiner. Allen Klageliedern zum Trotz hat sich die Stimmung in der Finanzbranche zuletzt wieder verbessert, wie das Center for Financial Studies (CFS) in ihrem CFS-Index gemessen hat. 
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19.10.2017 - Ausgabe 202

SAP: McDermott präsentiert verhaltene Q3-Bilanz und verbreitet Optimismus

Europas größter Softwarehersteller SAP konnte im dritten Quartal nicht vollends überzeugen. Der starke Euro und hohe Investitionskosten haben von Juli bis September für merklich Gegenwind gesorgt. Für das vierte Quartal zeigen sich die Walldorfer aber wieder optimistischer. Wegen der wachsenden Nachfrage nach dem Flagschiff S/4HANA erhöht SAP erneut seine Prognose.
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19.10.2017 - Ausgabe 202

Auf die Schnelle: Varta-Börsengang unter Strom - Rolet verlässt Londoner Börse

+++ IPO: Der Batteriehersteller Varta hat heute ein fulminantes Börsendebüt hingelegt. Doch dem Kursfeuerwerkfolgte schnell Ernüchterung. Anleger können sich aber dennoch über ordentliche Zeichnungsgewinne freuen. Wegen der hohen Nachfrage hatte Varta die Zeichnungsfrist um einige Tage verkürzt und die Preisspanne voll ausgereizt. Der Ausgabepreis wurde auf 17,50 Euro festgelegt, der erste Kurs wurde bei 24,25 festgestellt. Zuletzt kostete die Aktie 20,10 Euro. Der Börsengang bringt dem Unternehmen rund 233,5 Mill. Euro ein. Mit den Erlösen will Varta v.a. seine Produktionskapazität ausbauen. 
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18.10.2017 - Ausgabe 201

MiFID II: Kemmer fordert Überprüfung und Anpassung der Finanzmarktrichtlinie

Bereits in weniger als drei Monaten ist es soweit. Anfang Januar steht den Banken mit MiFID II das nächste Regulierungs-Ungeheuer vor der Tür. Mit der Finanzmarktrichtlinie wird europaweit das Wertpapiergeschäft neu geordnet. Der Aufwand für die Banken ist gewaltig. Schießen die Aufseher mit MiFID II übers Ziel hinaus?
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18.10.2017 - Ausgabe 201

Startups: Dt. Firmen kaufen kaum Startups und drohen Innovationen zu verpassen

Während in den USA Unternehmen riesige Milliardenbeträge in Startups investieren oder diese in vielen Fällen gleich komplett schlucken, halten sich deutsche Firmen bei Übernahmen auffällig zurück. Dadurch verpassen sie die Chance auf Innovationen. 
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18.10.2017 - Ausgabe 201

Auf die Schnelle: BVerfG lehnt Eilanträge gegen EZB-Staatsanleihekäufe ab

+++ EZB-Staatsanleihekäufe: Die Bundesbank darf sich weiterhin am Anleiheprogramm der Europäischen Zentralbank beteiligen. Das Bundesverfassungsgericht wies heute Eilanträge ab, mit denen eine weitere deutsche Beteiligung gestoppt werden sollte. Die Anträge der Kläger, unter ihnen Peter Gauweiler und Bernd Lucke, „waren bereits unzulässig, weil eine einstweilige Anordnung des von den Antragstellern begehrten Inhalts die Entscheidung in der Hauptsache vorweggenommen hätte“. Im August hatte das Bundesverfassungsgericht (Nr. 156 v. 15.8.17) ernste Bedenken gegen das Anleihekaufprogramm der EZB geäußert und in diesem Zusammenhang dem Europäischen Gerichtshof mehrere Fragen zur Vorabentscheidung vorgelegt. U.a. ging es dabei auch um die Frage, ob die Anleihekäufe mit dem Verbot monetärer Staatsfinanzierung vereinbar sind. Eine Entscheidung des EuGH steht noch aus. 
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17.10.2017 - Ausgabe 200

Kreditkarten: „Kostenlose“ Karten oft mit horrenden Gebühren verbunden

Bargeldlose Zahlungsmöglichkeiten spielen in Deutschland eine immer wichtigere Rolle. Dabei sind auch Zahlungen mit der Kreditkarte auf dem Vormarsch. Denn egal ob im Ausland oder beim Einkauf im Internet: Kreditkarten haben zweifellos ihre Vorteile. Viele Institute bieten sie derzeit als vermeintlich kostenlos an. Doch dahinter verbirgt sich oft eine Gebührenfalle, bei der horrende Zinsen fällig werden können. 
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17.10.2017 - Ausgabe 200

Euroboden: Mit „Architekturkultur“ Werte schaffen - Neue Anleihe auf dem Weg

Für den Münchener Projektentwickler und Bauträger Euroboden sind Immobilien mehr als nur „Lage, Lage, Lage“. Das Unternehmen sieht sich selbst als „erste Architekturmarke der Immobilienbranche“ und will durch architektonische Lösungen wirtschaftlichen Mehrwert schaffen. Dabei übernimmt Euroboden Aktivitäten der gesamten Wertschöpfungskette. Dazu zählt neben der Suche nach Grundstücken mit Entwicklungspotenzial auch die Umsetzung der Bauträgermaßnahmen, d.h. Projektierung, Realisierung und Vermarktung der Immobilie. Noch in diesem Monat will das Wohn-Immobilienunternehmen eine Anleihe mit einem Volumen von 25 Mill. Euro platzieren. Dabei unterwirft sich Euroboden freiwillig zusätzlicher Transparenzkriterien. 
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17.10.2017 - Ausgabe 200

Auf die Schnelle: Teures Pflaster Hongkong - Postbank und ver.di verhandeln erneut

+++ Büromärkte: Im Kampf um die Brexit-Banker versucht Frankfurt auch mit günstigen Mieten zu punkten. Und tatsächlich schneidet die Main-Metropole deutlich günstiger ab als die Londoner City. Trotz Brexit sind die Mieten für Büro-Hochhäuser in der britischen Hauptstadt so hoch wie nirgendwo sonst in Europa. In den Londoner Wolkenkratzern mit mehr als 30 Stockwerken liegt der Mietpreis mit 1040 Euro pro m² deutlich höher als in Frankfurt (510) und Paris (550). Das geht aus dem „Global Cities Report“ der Immobilienberatung Knight Frank hervor. „Londons Führungsrolle bei den höchsten Mieten in europäischen Bürotürmen trotz Brexit ist ein Statement der Resilienz und Popularität als Wirtschaftsstandort. Unternehmen sind bereit, mehr für Londoner Skyscraper auszugeben, weil sie Großbritannien als wichtigeren internationalen Standort ansehen“, sagt James Roberts, Chief Economist bei Knight Frank. Die mit Abstand teuerste Miete für Büros mit Weitblick zahlt man in Hongkong (2870), gefolgt von New York (1530) und Tokio (1320). Am stärksten gestiegen sind die Mieten in Toronto (+11,1%) und Peking (+7,6%). 
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16.10.2017 - Ausgabe 199

Startups: Gründer wollen mehr Europa - Weniger Kooperationen mit Unternehmen

Die deutsche Startup-Szene blüht nicht nur in Berlin. In ganz Deutschland reifen neue Startup-Ökosysteme heran. Die Zusammenarbeit der jungen Unternehmen untereinander wird immer ausgeprägter, während die Kooperationen mit etablierten Unternehmen auf dem Rückzug sind. In Zeiten von Brexit, Trump und Protektionismus setzen die Startups in Deutschland auf mehr Europa und Zuwanderung. Der Politik stellen die Startups ein schlechtes Zeugnis aus. Große Hoffnung setzt die von Männern dominierte Branche in die FDP und ihren Messias Christian Lindner. An die neue Regierung stellen die Unternehmensgründer eine ganze Reihe von Forderungen.
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16.10.2017 - Ausgabe 199

Auf die Schnelle: Daimler bereitet neue Holdingstruktur vor

+++ Daimler: Die Stuttgarter gehen nun erste Schritte zur neuen Holdingsstruktur. Die Geschäftsfelder Mercedes-Benz Cars & Vans sowie Daimler Trucks & Buses sollen auf rechtlich selbstständige Beine gestellt werden. Aktuell bereits rechtlich selbstständig ist das Geschäftsfeld Financial Services. Die Trennung von einzelnen Geschäftsbereichen sei nicht geplant. Mit einer neuen Struktur soll die Zukunftsfähigkeit der Geschäftsbereiche gestärkt werden, „um die Wachstums- und Ergebnispotenziale in den jeweiligen Märkten noch besser zu erschließen“. Eine endgültige Entscheidung zur neuen Struktur sei noch nicht getroffen worden. Mit den Arbeitnehmern habe man sich aber bereits auf ein Eckpunktepapier geeinigt. mehr...
16.10.2017 - Ausgabe 199

Analystenbarometer: Video-on-Demand-Anbieter im Aufwind - Adler stürzt ab

+++ Hauck & Aufhäuser zeigt sich beeindruckt vom Potenzial des Video-on-Demand-Anbieters Pantaflix. Die Einführung der chinesischen Version der gleichnamigen VoD-Plattform sei ein wichtiger Meilenstein für das Unternehmen. Der VoD-Markt wachse bis 2021 weltweit jährlich um 8%. Weitaus rasanter soll der chinesische Markt wachsen. Dort wird das jährliche Wachstum auf 26% geschätzt. Die chinesische Partnerschaft mit Sun Seven Stars sollte dabei helfen, den chinesischen Markt zu durchdringen. 
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13.10.2017 - Ausgabe 198

Bayer/BASF: Milliardendeal der Chemiekonzerne

In der Chemieindustrie herrscht seit wenigen Jahren ein Kaufrausch, wie ihn die Branche noch nicht erlebt hat. Aus deutscher Sicht besonders spektakulär ist dabei die geplante Übernahme Monsantos durch Bayer. Eher ruhig war es bislang hingegen um BASF. Nun aber mischt auch der Chemie-Riese aus Ludwigshafen mit. Zwischen BASF und Bayer kommt es jetzt zum Milliardendeal – allerdings nur unter einer bestimmten Voraussetzung. 
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13.10.2017 - Ausgabe 198

Auf die Schnelle: Warburg startet digitalen Vermögensverwalter

+++ Digitale Vermögensverwaltung: Normalerweise schielt die Privatbank M.M. Warburg auf ein eher vermögenderes Klientel. Nun aber hat das Hamburger Geldhaus in Partnerschaft mit dem FinTech Elinvar eine digitale Vermögensverwaltung namens Warburg Navigator auf den Markt gebracht, bei der die Anlage ab einem Betrag von 20 000 Euro möglich ist. Dabei kombiniere der Navigator mathematische Grundmodelle mit den Einschätzungen der Vermögensverwalter von Warburg. Die Gebühr dafür liegt bei 1,2%. „Wir sehen uns am Anfang der Möglichkeiten der digitalen Vermögensverwaltung, hin zu hochpersonalisierten Portfolien, abgeleitet aus den individuellen Vorgaben und Präferenzen der Anleger, umgesetzt durch digitalisierte Anlageprozesse, die unsere Erfahrung und Marktmeinung aufnehmen“, sagt M.M. Warburg-CIO Christian Jasperneite. Die verfügbare Anlagesumme werde beim Navigator im Wesentlichen in ETFs investiert. Das Portfolio könne aber auch um aktiv gemanagte Fonds ergänzt werden. 
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13.10.2017 - Ausgabe 198

Czerwensky-Wochenausblick: Daimler und SAP Quartalszahlen - US-Banken Teil 2

Montag (16.10.): Berlin, Frankfurt, München, Stuttgart, Hamburg oder Köln: Kaum eine Stadt in Deutschland will derzeit nicht im Kampf um die klügsten Köpfe und besten Startups mitmischen und sich als Startup-Zentrum etablieren. Dabei hat die deutsche Hauptstadt bislang noch die Nase vorn. Politik und Wirtschaft tun immer mehr für die Förderung der jungen Unternehmen. Doch wie zufrieden sind die Startups eigentlich mit dem bisher Erreichten und wo sehen sie Verbesserungspotenzial? Auskunft darüber und Einblicke in die Gründerszene gibt der Deutsche Startup Monitor 2017 des Bundesverbandes Deutsche Startups, der in Berlin präsentiert wird. Auf Basis einer Umfrage von fast 2000 Startups soll die Lage in Deutschland bestimmt und Handlungsempfehlungen für die Politik aufgezeigt werden. Das Grußwort wird Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries halten. 
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12.10.2017 - Ausgabe 197

Air Berlin: Lufthansa unterschreibt Kaufvertrag - Drohen steigende Preise?

Nachdem sich die Lufthansa in dieser Woche mit den Konzernpiloten auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt hat, verkündete der Konzern heute schon die nächste gute Nachricht. Wenige Wochen nach Bekanntwerden der Insolvenz von Air Berlin hat die Kranich-Airline nun offenbar die Übernahme des Großteils der Maschinen der Berliner unter Dach und Fach gebracht. An diesem Donnerstag wollen beide Unternehmen einen entsprechenden Kaufvertrag unterzeichnen. Viele fürchten nun einen übermächtigen Monopolisten, einen eingeschränkten Wettbewerb und steigende Preise. Ob es dazu kommen wird, hängt auch von Easyjet ab, mit der Air Berlin weiterhin verhandeln will. 
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12.10.2017 - Ausgabe 197

Banken: Großteil der Kunden geht fremd und braucht keine Filiale vor Ort

Seit Jahren befindet sich die Bankenbranche schon im Umbruch. Durch die Digitalisierung und neue Wettbewerber hat sich das Kundenverhalten um 180 Grad gedreht. Die Treue der Kunden zu den Banken bröckelt, der Großteil besucht die Filiale seiner Bank höchstens einmal im Jahr und benötigt praktisch kein Personal mehr vor Ort. Doch wie zufrieden sind die Deutschen angesichts der vielen Umbrüche auch bei ihrer Bank vor Ort eigentlich mit den Instituten?
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12.10.2017 - Ausgabe 197

Auf die Schnelle: Bitcoin knackt 5000 Dollar-Marke - Neuer Chef für HSBC

+++ Bitcoin: Was wohl J.P. Morgan-Chef Jamie Dimon dazu sagen würde? Trotz der unzähligen Warnungen aus Wirtschaft und Politik sowie den jüngsten Handelsbeschränkungen in China setzt die Kryptowährung Bitcoin ihren Höhenflug weiter fort. Die Digitalwährung stieg heute erstmals auf über 5000 Dollar. Seit Jahresbeginn hat sich ihr Wert mehr als verfünffacht. Noch im September lag der Preis für einen Coin bei rund 3000 Dollar. Über den neuesten Anstieg der hoch volatilen Währung kann nur spekuliert werden. Zum einen zeigte sich Goldman Sachs-CEO Lloyd Blankfein offen für Bitcoins. Zudem werden bei vielen Unternehmen Initial Coin Offerings immer beliebter. In der Bitcoin-Szene ist derzeit offenbar auch eine weitere Bitcoin-Spaltung Thema. Noch in diesem Monat könnte „Bitcoin Gold“ kommen. 
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11.10.2017 - Ausgabe 196

Einlagensicherung: Neuer Zwei-Stufen-Plan aus Brüssel stößt auf wenig Begeisterung

bei seiner Rede zur Lage der Union sagte EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker, dass es eine gemeinsame europäische Einlagensicherung nur dann geben könne, wenn alle Mitgliedsstaaten ihre nationalen Hausaufgaben gemacht haben. Davon kann zwar noch lange nicht die Rede sein, dennoch präsentierte die Kommission heute ihre Vorschläge zur v.a. bei deutschen Kreditinstituten wenig geschätzten europäischen Einlagensicherung (EDIS). EDIS soll langsamer als bisher erwartet und in zwei Stufen eingeführt werden. Doch dass sich mit den heute gemachten Vorschlägen zur Vollendung der EU-Bankenunion die zahlreichen Kritiker besänftigen lassen, darf stark bezweifelt werden. 
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11.10.2017 - Ausgabe 196

Wirtschaft: Berlin zieht die deutsche Pro-Kopf-Wirtschaftskraft runter

Berlin gilt als einer der heißesten Standorte für junge Gründer. Hierzulande ist die Hauptstadt noch immer klar das Zentrum für Startups und Kreative. Doch der starke Zuzug von Gründern aus aller Welt spiegelt sich nicht in der Wirtschaftskraft Berlins wider. Berlin ist zwar „sexy“, aber auch weiterhin noch relativ arm. Ohne die Hauptstadt würde das deutsche Bruttoinlandsprodukt je Einwohner jedenfalls leicht höher liegen. Damit bildet Berlin im europäischen Vergleich eine absolute Ausnahme. 
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