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21.08.2017 - Ausgabe 160

Crowdfunding: Finanztester warnen vor Risiken der Schwarmfinanzierung

Dank Crowdfunding lässt sich so ziemlich jedes auch noch so ausgefallene Projekt finanzieren. Die Finanzierung über den Schwarm erfreut sich seit Jahren wachsender Beliebtheit. Immer mehr Unternehmen wollen durch das Einsammeln kleinerer Summen große Projekte stemmen. Alleine im ersten Halbjahr 2017 wurden über 70 Mill. Euro in Crowdfunding-Projekte investiert. Dabei versprechen einige Internetplattformen Anlegern teils zweistellige Renditen – in Zeiten von Null- und Niedrigzinsen sind solche Angebote natürlich sehr verlockend. Anleger aber sollten vorsichtig sein. Die Risiken sind hoch und nur in den wenigsten Fällen werden sie tatsächlich am Erfolg beteiligt. Stattdessen droht die Insolvenz der Unternehmen und im schlimmsten Fall der Totalverlust des eingesetzten Kapitals.
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21.08.2017 - Ausgabe 160

Auf die Schnelle: Coba und BNP Paribas gehen bei Ratenkrediten getrennte Wege

+++ Die Commerzbank hat ihr Joint Venture „Commerz Finanz GmbH“ mit BNP Paribas aufgelöst und betreibt ihr Ratenkreditgeschäft ab sofort alleine. 300 000 Verträge mit einem Kreditportfolio von rd. 3,5 Mill. Euro gehen nun auf die Coba über. „Wir haben mit der BNP immer sehr gut und vertrauensvoll zusammengearbeitet. Ratenkredite sind für uns aber ein wichtiges Wachstumsfeld, das wir wieder selbst betreiben, digitalisieren und ausbauen wollen“, erklärt Vorstandsmitglied Michael Mandel.
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21.08.2017 - Ausgabe 160

Analysten-Barometer: Ingenieurs-Dienstleister Bertrandt und EDAG unter Druck

+++ Mit starken Halbjahreszahlen im Rücken hat Evotec die eigenen Prognosen für das laufende Jahr kräftig nach oben gesetzt. Die Privatbank Berenberg zieht mit und verbessert ihre Umsatz- und Gewinnerwartungen für den Spezialchemiekonzern bis 2019. Hinzu kommt der jüngste Zukauf der Hamburger, der US-Forschungsdienstleister Aptuit, von dem Berenberg bereits ab dem laufenden dritten Quartal positive Beiträge für Umsatz und Ergebnis erwartet.
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18.08.2017 - Ausgabe 159

Schweizer Banken: Sinkende Margen sorgen für Konsolidierung im Private Banking

Das waren goldene Zeiten für die Schweizer Banken und Vermögensverwalter, als das weltberühmte Bankgeheimnis und der Ruf der eidgenossenschaftlichen Institute, es mit der Steuerehrlichkeit ihrer Kunden und der Herkunft ihrer Millionen nicht ganz so genau zu nehmen, ihnen praktisch ganz von allein Abermilliarden an Anlagegeldern aus aller Welt in Tresore und auf Konten spülten. Mit dem Aus für die Schwarzgeld-Strategien ist es für den Private-Banking-Sektor zwischen Schaffhausen und Chiasso doch merklich ungemütlicher geworden.
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18.08.2017 - Ausgabe 159

Börse Hongkong: Lang geplante Börsenreform zeichnet sich langsam konkret ab

Die lang diskutierte Börsenreform in Hongkong dürfte nun ab Herbst tatsächlich aufs Gleis gesetzt werden. Zwar wird erst der Große Parteikongress im November in Peking, der auch den Beginn der zweiten Amtszeit von Staatspräsident Xi Jinping markiert, die angekündigten Wirtschaftsreformen und damit auch Folgen für die global wichtige Börse in der Sonderverwaltungszone einleiten. Doch die Hauptelemente der geplanten Börsenreform zeichnen sich schon jetzt klar ab.
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18.08.2017 - Ausgabe 159

Auf die Schnelle: Stada-Übernahme im zweiten Anlauf geglückt

+++ Stada: Nach einem gescheiterten Übernahme-Versuch sind die Finanzinvestoren Bain und Cinven endlich am Ziel. Der Kauf des Generikaherstellers Stada ist im zweiten Anlauf geglückt. Die Mindestannahmeschwelle von 63% sei bis zur Deadline in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag geknackt worden. Die neuen Eigentümer hatten 66,25 Euro je Aktie geboten. An der Börse stieg die Stada-Aktie heute um über 12% auf rund 72 Euro. Alle kartellrechtlichen Freigaben seien erfolgt. Die Übertragung der während der Annahmefrist angedienten Aktien werde noch vor der Hv am 30. August erfolgen, teilte Stada mit. mehr...
18.08.2017 - Ausgabe 159

Czerwensky-Wochenausblick: Notenbanker-Treffen in Jackson Hole - Helaba Q2

Dienstag (22.8.): Computerspiele stehen schon längst nicht nur bei Jugendlichen hoch im Kurs. Millionen von Deutschen sitzen regelmäßig vorm PC oder an der Konsole, um mit Freunden oder Online zu zocken. Der globale Computerspiele-Markt wirft jährlich Milliarden ab. Alleine hierzulande stieg im ersten Halbjahr der Umsatz auf 1,08 Mrd. Euro, wie der Branchenverband BIU mitteilte. Auf der größten Computer- und Videospielemesse der Welt Gamescom (bis 26.8.) in Köln können Besucher die neuesten Spiele für PC, Konsole oder Handy testen. Erwartet werden über 900 Aussteller aus rund 50 Ländern und 350 000 Besucher. Die großen Trend-Themen dieses Jahr sind Virtual Reality und e-Sports. 
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17.08.2017 - Ausgabe 158

BayernLB: Riegler lobt „eingeschwungenen Zustand“ - erneut starkes Quartal

Wie versprochen hat die BayernLB vor knapp zwei Monaten das Kapitel Staatsbeihilfen mit der Rückzahlung der letzten Milliarde an den Freistaat frühzeitig abgeschlossen (Nr. 117 v. 21.6.17). Ohne die ausgezeichnete Ertragslage der Bank – mitgetragen von der starken konjunkturellen Entwicklung – wäre das undenkbar gewesen, jedenfalls nicht zweieinhalb Jahre vor Ablauf der Frist. Jetzt hat die Bayerische Landesbank nochmals nachgelegt.
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17.08.2017 - Ausgabe 158

Automobile: Autokäufer lassen Diesel-Pkw links liegen - E-Autos spielen keine Rolle

Die Deutschen und ihre Autos pflegen eine ganz besonders innige Liebesbeziehung. Kein Fortbewegungsmittel steht so für Freiheit, Status und auch Persönlichkeit wie das Auto. E-Mobilität, Autonomes Fahren, Carsharing oder zuletzt die Debatte um manipulierte Dieselmotoren stellen die Autobranche in den nächsten Jahren vor große Herausforderungen. Auch für die Verbraucher bedeuten diese neuen Entwicklungen Unsicherheiten beim Autokauf. Dennoch war die Lust am Fahrzeug nie so groß wie heute. Doch welche Trends, Entwicklungen, Marken und Präferenzen spielen bei der Kaufentscheidung eigentlich die größte Rolle? Antworten darauf gibt die Studie „Trends beim Autokauf 2017“ der Tankstellen-Kette Aral.
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17.08.2017 - Ausgabe 158

Sixt: Der „wohl profitabelste Autovermieter der Welt“

Wieder mal hatte Erich Sixt den richtigen Riecher, als er sich entschied, v.a. das Engagement in den Urlaubsländern des westlichen Mittelmeeres auszuweiten oder wie in Italien sogar neu zu starten. Die „Verschiebung der Tourismusströme im Mittelmeerraum“ spielt dem „wohl profitabelsten international agierenden Autovermieter der Welt“ nun in die Karten.
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17.08.2017 - Ausgabe 158

Auf die Schnelle: Banken über Regulierungsausmaß besorgt - Jorberg 60

+++ Banken: Zehn Jahre nach Ausbruch der Finanzkrise und unzähligen neuer Regeln sehen die Geldhäuser in Deutschland ihre Belastungsgrenze erreicht. Zwar rechnen die meisten Institute mit keiner Verschärfung der Bankenregulierung, 71% sehen jedoch eine drohende Überregulierung. Mit einer Deregulierung sei nicht zu rechnen, allenfalls mit Vereinfachungen, heißt es im Branchenkompass Banking von Sopra Steria und dem F.A.Z. Institut. Erleichterung erhoffen sich die Banken durch eine stärkere Harmonisierung und Standardisierung von Prozessen, bspw. im Meldewesen. Bei zwei Drittel der Institute herrsche derzeit „Projektstau“. Wichtige Zukunftsthemen wie die Digitalisierung müssten derzeit warten, weil die IT-Abteilungen fast vollständig von Regulierungsthemen blockiert seien. 
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16.08.2017 - Ausgabe 157

NAFTA: Neustart des „schlechtesten Deals“ aller Zeiten - BDI warnt vor neuen Hürden

Immer und immer wieder hatte US-Präsident Donald Trump im Wahlkampf das nordamerikanische Freihandelsabkommen NAFTA als „unfair“ und als „das schlechteste aller Zeiten“ gebrandmarkt. Mit seiner Rhetorik konnte er v.a. bei den Arbeitern im dahinsiechenden US-„Rostgürtel“ punkten. Dabei hat das Abkommen zwischen den USA, Mexiko und Kanada seit 1994 für viel Wohlstand gesorgt und wahrscheinlich nur wenige wirklich ärmer gemacht. Trump freilich sieht das anders. Er drohte NAFTA aufzukündigen, wurde in den letzten Monaten aber deutlich zahmer. Lange angedrohte Strafzölle und feste Importquoten dürften in den heute beginnenden Neuverhandlungen zwischen den drei Ländern wohl keine Rolle spielen. Eine Einigung mit dem impulsiven Trump könnte dennoch schwierig werden. 
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16.08.2017 - Ausgabe 157

Air Berlin: Jeder Alptraum geht einmal zu Ende

Alle unmittelbar Betroffenen – seien es nun Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, Gläubiger oder langjährige Aktionäre – mögen uns verzeihen, aber es muss raus: Endlich! Endlich geht das Drama um die chronisch defizitäre, schon seit langem gescheiterte Air Berlin jetzt in großen Schritten seinem Ende entgegen. Dass der Staat der Pleite-Airline noch mal kurzfristig mit 150 Mill. Euro unter die Flügel greift, mag ordnungspolitisch bedenklich sein, ist aber aus rein praktischen Erwägungen vertretbar.
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16.08.2017 - Ausgabe 157

FCR Immobilien: Auf Schnäppchenjagd am Immobilienmarkt

Wenn in Orten wie Oer-Erkenschwick oder Zeulenroda Objekte zum Verkauf stehen, schlagen bei Immobilieninvestoren die Herzen für gewöhnlich nicht unbedingt schneller. Anders aber bei Falk Raudies, Vorstand der Münchener FCR Immobilien AG. Das Immobilienunternehmen kauft Fachmärkte, Gewerbeimmobilien und Einkaufszentren bis zu 50% unter ihrem Verkehrswert, um sie dann mit überdurchschnittlichen Renditen weiter zu vermieten. Ihr Wachstumskurs könnte FCR schon bald an die Börse führen.
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15.08.2017 - Ausgabe 156

EZB-Staatsanleihekäufe: Karlsruhe hat mal wieder Euro-Bauchschmerzen

Das Bundesverfassungsgericht hat ernste Bedenken gegen das Anleihekaufprogramm der EZB und mehrere Fragen in diesem Zusammenhang zur Vorabentscheidung dem Europäischen Gerichtshof vorgelegt. Wenn Sie jetzt glauben, einer Déjà-vu-Täuschung aufgesessen zu sein, können wir sie beruhigen: Schon vor mehr als zwei Jahren hatte das BVerfG so gehandelt. Allerdings sind die beiden Fälle voneinander zu unterscheiden.
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15.08.2017 - Ausgabe 156

Bitcoins: Unheimliche Kursexplosion auf über 4000 Dollar - Wann folgt der Absturz?

Der Wert der digitalen Kryptowährung Bitcoin hat sich seit Jahresbeginn auf über 4000 Dollar mehr als vervierfacht. Auch nach der Spaltung in zwei Währungen Anfang dieses Monats (Nr. 146 v. 1.8.17) legte der Bitcoin-Kurs rasant zu. Dabei hatten Experten eigentlich mit einem Einbruch gerechnet. Rational erklären lässt sich der Hype um Bitcoins jedenfalls nicht. 
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15.08.2017 - Ausgabe 156

FinTechs: Zinsvermittler Deposit Solutions kauft Savedo

Dass FinTechs FinTechs übernehmen gab es hierzulande bislang kaum. Bei den Zinsvermittlern kommt nun aber Bewegung ins Spiel. Die Open-Banking-Plattform für Spareinlagen, Deposit Solutions, die v.a. für die Anlageplattform Zinspilot bekannt ist, übernimmt ihren Konkurrenten Savedo. Mit der Akquisition soll die Internationalisierung im Endkundengeschäft vorangetrieben werden. 
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15.08.2017 - Ausgabe 156

Auf die Schnelle: BLB wird zum Monatsende mit Nord/LB verschmolzen

+++ Nord/LB: Wie geplant wird die Bremer Landesbank (BLB) zum Ende des laufenden Monats mit der Nord/LB verschmolzen. Die entsprechenden Beschlüsse sind am Montag von den Trägerversammlungen der beiden Landesbanken gefasst worden. Die BLB ist über ihr starkes Engagement bei den Schiffsfinanzierungen gestolpert und geht daher in der ungleich größeren Landesbank aus Hannover auf. Der Standort in Bremen bleibe aber wie angekündigt erhalten, betont Nord/LB-Vorstandschef Thomas Bürkle. Der bisherige BLB-Chef Christian Veit wird ihn als Regionalvorstand leiten. Zudem wird Veit im Konzernvorstand zuständig für das Verbundgeschäft mit den rund 80 Sparkassen der Region. mehr...
14.08.2017 - Ausgabe 155

RWE: Am Tropf von Innogy - Brennelementesteuer sorgt für warmen Geldregen

Einst standen die großen Energieversorger kurz vor dem Kollaps, doch davon haben sie sich inzwischen erstaunlich gut erholt. Freilich haben auch Politik bzw. Justiz durch die Übernahme der Risiken von Atomausstieg und Endlagerung sowie die Rückerstattung der Brennelementesteuer ihr Scherflein dazu beigetragen. Dennoch scheinen die Aufspaltungs-Strategien der beiden Konzerne RWE und E.ON aufzugehen. Besonders die zu Beginn als Resterampen verballhornten konventionellen Kraftwerkseinheiten – bei RWE der Stammkonzern und bei E.ON die Ausgliederung Uniper – entwickeln sich erfreulicher als man anfangs zu hoffen wagte. Das ist auch am Aktienmarkt zu spüren: Uniper hat sich seit dem Börsengang praktisch verdoppelt, ebenso RWE seit ihrem Tief vor zwei Jahren.
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14.08.2017 - Ausgabe 155

Auf die Schnelle: pbb traut sich etwas mehr zu

+++ pbb Deutsche Pfandbriefbank: Nach einem starken ersten Halbjahr blickt pbb-Vorstandschef Andreas Arndt nun etwas optimistischer auf den weiteren Jahresverlauf: Die bisherige Guidance von 150 Mill. bis 170 Mill. Euro vor Steuern werde man am oberen Ende erreichen oder sogar leicht übertreffen. Nach sechs Monaten stehen bereits 103 Mill. Euro (+18%) zu Buche, davon 56 Mill. in Q2. Der Münchener Immobilien- und Staatsfinanzierer konnte v.a. seinen Zinsüberschuss auf 203 Mill. Euro ausbauen. Dabei profitierte die pbb vom Niedrigzinsumfeld, da verstärkt ältere höherverzinsliche Verbindlichkeiten fällig waren und somit die Refinanzierungskosten sanken. Das Neugeschäft belief sich bis Ende Juni auf 5 Mrd. Euro und soll im Gesamtjahr auf 10,5 Mrd. bis 12,5 Mrd. Euro anwachsen, wobei sich Arndt mit Verweis auf einen „weiterhin risikokonservativen und selektiven Neugeschäftsansatz“ hier eher zurückhaltend äußert. Die durchschnittliche Bruttoneugeschäftsmarge ist leicht auf 165 Basispunkte gesunken. Dafür fiel aber auch abermals per saldo keine Kreditrisikovorsorge an. mehr...
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