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12.07.2024 - Ausgabe 134

Federal Reserve: Ist die Zeit des Wartens abgelaufen?

Warum bis September warten? Das ist die Frage, die die Märkte nach den überraschend schwachen Inflationsdaten vom Donnerstag umtreibt. Für die US-Notenbank scheint es keinen Grund zu geben, die Zinssenkung noch länger hinauszuzögern, und ein zu langes Warten birgt eigene Risiken in sich. Das öffentlich erklärte Kriterium der Fed für eine Zinssenkung, dass sie sicher sein kann, dass sich die Inflation auf ihr 2-%-Ziel zubewegt, scheint erfüllt zu sein.
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12.07.2024 - Ausgabe 134

Auf die Schnelle: BoJ-Daten deuten auf Intervention am Devisenmarkt

+++Bank of Japan: Japan hat nach Berechnungen, die auf Daten der Bank of Japan und privater Geldmakler beruhen, am Donnerstag wahrscheinlich Yen-Käufe durchgeführt. In einer am Freitag veröffentlichten Tagesprognose erklärte die BoJ, dass die Einlagen der Geschäftsbanken bei der Zentralbank am kommenden Dienstag aufgrund fiskalischer Faktoren wahrscheinlich um 3,17 Billionen Yen (18,38 Mrd Euro) sinken werden. Dies steht im Vergleich zu einem Anstieg von etwa 200 Mrd. Yen bis 500 Mrd. Yen, der von Geldmarktmaklern in den Prognosen der letzten Woche erwartet wurde. 
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12.07.2024 - Ausgabe 134

Czerwensky Wochenausblick: Netflix Sieger der „Streaming-Kriege“?

+++Montag (15.07): Chinas Parteielite findet sich zum „Dritten Plenum“ als mehrtägige Klausursitzung mit richtungsweisendem Charakter ein. Die Agenda lautet „umfassende Vertiefung von Reformen und Erweiterung des Modernisierungsprozesses in China“. Das klingt nach großen Themen mit wenig rasch verwertbaren Ergebnissen. Genauso sehen es Marktteilnehmer. Man vermutet, dass vom Plenum wenig Signale für beherztere konjunkturelle Stimuli oder einen wuchtigeren Beitrag zur Linderung der Immobilienkrise kommen werden. Die Parteiführung deutet an, dass Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschafts- und Konsumvertrauens, zur Unterstützung der Privatwirtschaft sowie zur Beschäftigungspolitik beraten werden. Das lässt zwar auf sozialpolitische Ansätze hoffen. Wahrscheinlicher ist aber, dass sicherheitspolitische und militärische „Reformthemen“ sowie die Stärkung der technologischen Unabhängigkeit vom Westen Priorität haben.
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11.07.2024 - Ausgabe 133

Analyse: Powell leitet die Zinswende ein

Die Märkte hat er nicht bewegt - aber trotzdem hat Fed-Chairman Jerome Powell während der zweitägigen Anhörungen vor dem Kongress eine Zinswende eingeleitet. Die könnte sich als nachhaltiger als das erweisen, was Ende vergangenen Jahres eine große Marktrallye auslöste. Im Dezember hatten Powell und mehrere Kollegen angedeutet, dass sie bereits Mitte des Jahres mit der Senkung der Leitzinsen beginnen könnten. Voraussetzung: Die Inflation, die sich in der zweiten Jahreshälfte deutlich abgekühlt hatte, musste diesen Kurs beibehalten.
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11.07.2024 - Ausgabe 133

Archegos: Gründer von gescheitertem Hedgefonds schuldig gesprochen

Bill Hwang, Gründer des im März 2021 kollabierten Hedgefonds Archegos Capital Management, ist verurteilt worden. Eine Jury in New York sprach ihn der Manipulation von Aktienkursen und des Bankenbetrugs schuldig. Der Kollaps von Archegos hat seinerzeit zum Niedergang der Credit Suisse beigetragen, die letztlich von der UBS gerettet werden musste.
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11.07.2024 - Ausgabe 133

Auf die Schnelle: Citigroup muss wegen interner Mängel 136 Mio Dollar zahlen

+++Citigroup: Die Citigroup hat nach Ansicht der Banken-Regulierungsbehörden gegen Auflagen zur Verbesserung der internen Kontrollen und des Risikomanagements verstoßen. Die Federal Reserve und die OCC haben der Bank Strafen von insgesamt 136 Mio US-Dollar aufgebrummt. Die Behörden hatten die Citigroup vor vier Jahren angewiesen, die internen Kontrollen, das Risikomanagement und die Datenverwaltung zu verbessern. Die Fed teilte nun mit, dass die Fortschritte der Bank unzureichend seien. Von der OCC hieß es, die Bank müsse die lange bestehenden Defizite zeitnah beseitigen. Trotz zahlreicher Fortschritte bestünden einige Mängel nach wie vor, insbesondere mit Blick auf die Daten. Citigroup-CEO Jane Fraser sagte, die die Bank habe die Aufforderung der Behörden zur Kenntnis genommen. Die Bank habe ihre Investitionen in die fraglichen Bereiche in den vergangenen Monaten verstärkt. Die von der Fed verhängte Strafe beträgt 60,6 Mio Dollar, die von der OCC 75 Mio Dollar.
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10.07.2024 - Ausgabe 132

ZEW: Finanzmarktexperten erwarten erst im September nächste EZB-Zinssenkung

Finanzmarktexperten gehen nicht davon aus, dass die Europäische Zentralbank im Juli den Zinssatz weiter senken wird und erwarten stattdessen erst im September die nächste Zinssenkung. Das ergab eine Umfrage des ZEW-Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung vom Juni. Generell gehe die Mehrheit von Zinssenkungen bei jeder zweiten EZB-Sitzung in den nächsten zwölf Monaten aus.
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10.07.2024 - Ausgabe 132

Analyse: Wo sind all die „guten“ Aktien geblieben?

Niedrige Zinssätze sind gut für Aktien, aber gilt das auch für den Aktienmarkt? Dies scheint eine merkwürdige Unterscheidung zu sein, aber für die Renditen ist sie bedeutsam. Es gibt nicht annähernd so viele Unternehmen zu kaufen und die verbleibenden sind einfach nicht mehr das, was sie einmal waren. Die meisten Anleger sind heutzutage mit ihren Portfolios zufrieden, ganz gleich, ob sie einige der beliebten Namen wie Nvidia, Microsoft und Apple besitzen, die den Markt angetrieben haben, oder ob sie Investmentfonds besitzen. Gerade in Zeiten, in denen der Markt so stark ist, wenden sich manche Investoren der vergessenen Ecke des Marktes zu: Den „kleineren“ Aktien.
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10.07.2024 - Ausgabe 132

Auf die Schnelle: Bundesgerichtshof bestätigt Referenzzins für Prämiensparverträge

+++BGH: Der Bundesgerichtshof (BGH) hat erstmals einen Referenzzinssatz für die Nachberechnung von Zinsen bei langfristigen Prämiensparverträgen mit unwirksamen Zinsklauseln bestätigt. Der BGH entschied im Rahmen von zwei Musterfeststellungsklagen über die Revisionen von Verbraucherschutzverbänden gegen zwei Entscheidungen der Oberlandesgerichte Dresden und Naumburg, die Zinsanpassungen auf Grundlage der Umlaufrendite börsennotierter Bundesanleihen mit 8 bis 15 Jahren Restlaufzeit festgelegt hatten. Dies hielten die Kläger aber für zu niedrig. Bei Prämiensparverträgen erhalten Sparer zusätzlich zu einer variablen Verzinsung eine Prämie, die meist nach der Vertragslaufzeit gestaffelt ist. Diese Produkte wurden in den Neunziger- und Anfang der Nullerjahre vor allem von Sparkassen vertrieben. Viele Institute verwendeten bei Sparverträgen aber Zinsanpassungsklauseln, die ihnen einräumten, die vertraglich vorgesehene Verzinsung einseitig zu ändern. Diese Praxis hatte der BGH bereits vor zwanzig Jahren für unwirksam erklärt. mehr...
09.07.2024 - Ausgabe 131

Analyse: Investoren bekommen in Frankreich, was sie wollten

Die politische Pattsituation in Frankreich ist wahrscheinlich das beste Ergebnis, was sich die Anleger erhoffen konnten. Die zweite Runde der Parlamentswahlen hat wie weithin erwartet eine Volksvertretung ohne klare Mehrheit hervorgebracht, wobei die Zusammensetzung anders ausgefallen ist als vorhergesagt: Marine Le Pens rechtsextremes und migrationsfeindliches Rassemblement National (RN) landete nicht auf Platz eins, sondern auf Platz drei. Überraschend ging das linke Bündnis Nouveau Front Populaire (NFP) als Sieger aus der Wahl hervor, während das Bündnis Ensemble rund um den Präsidenten Emmanuel Macron zweitstärkste Kraft wurde.
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09.07.2024 - Ausgabe 131

Bank of England: Ratsmitglied Haskel will mehr Gewissheit über Inflation

Die Bank of England sollte nach Ansicht von Ratsmitglied Jonathan Haskel den Leitzins bei 5,25 % belassen, bis eine größere Gewissheit besteht, dass die Inflation auf dem Ziel der Zentralbank von 2 % bleibt. Haskels Kommentare sind die ersten eines Entscheidungsträgers der BoE seit dem 22. Mai, als der damalige Premierminister Rishi Sunak überraschend Neuwahlen ausrief.
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09.07.2024 - Ausgabe 131

BVR: Genossenschaftliche Finanzgruppe verdient 2023 deutlich mehr

Die Genossenschaftliche Finanzgruppe hat im vergangenen Jahr von Wertaufholungen und einem guten operativen Geschäft profitiert. Der konsolidierte Vorsteuergewinn stieg 2023 auf 14,4 Mrd Euro von 4,2 Mrd Euro im Vorjahr, wie der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) mitteilte. Im Vorjahr mussten die Genossenschaftsbanken wegen der steigenden Zinsen Abschreibungen auf festverzinsliche Wertpapiere vornehmen, um Wertverluste abzubilden. Diese waren temporär und wurden 2023 größtenteils wieder aufgeholt. Das zeigt sich im Ergebnis aus Finanzanlagen, das bei 1,3 Mrd Euro lag nach einem Verlust von 6,8 Mrd Euro 2022.
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09.07.2024 - Ausgabe 131

Auf die Schnelle: Ausblicksenkung von Dassault Systemes „überraschend“

+++JP Morgan Chase: Der Schritt von Dassault Systemes, seine Non-IFRS-Umsatz- und Gewinnziele je Aktie für das Jahr nach unten zu korrigieren, kam nach Einschätzung von JPMorgan „überraschend“. „Insgesamt ist dies negativ, da wir nicht glauben, dass die Investoren zu diesem Zeitpunkt unbedingt eine Prognosesenkung erwartet haben“, sagen die Analysten und weisen darauf hin, dass das dritte Quartal die wahrscheinlichere Wahl gewesen wäre. Der französische Softwarehersteller rechnet nun mit einem währungsbereinigten Wachstum des Gesamtumsatzes von 6 bis 8 (vorher: 8 bis 10) % und mit einem Plus beim Ergebnis je Aktie von 8 bis 11 (vorher: 10 bis 12) %. Der Aktienkurs von Dassault Systemes gibt 4,6 % auf 33,89 Euro ab. mehr...
08.07.2024 - Ausgabe 130

Analyse: Großbanken werden von Gewerbeimmobilien belastet

Gewerbliche Immobilien werden oft als Problem für kleinere Banken bezeichnet, aber die offensichtlichsten Narben haben bisher die großen Banken davongetragen. So hat sich der Aktienmarkt aber nicht verhalten. Sinkende Werte für Büros, Apartmentkomplexe oder andere Gewerbeimmobilien waren ein Faktor, der die Aktien aller Banken, insbesondere aber der kleineren, belastet hat. Der KBW Regional Banking Index ist in diesem Jahr um etwa 12 Prozent gesunken, während der KBW Nasdaq Bank Index der größeren Kreditgeber um fast 9 Prozent gestiegen ist.
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08.07.2024 - Ausgabe 130

Auf die Schnelle: PBoC beginnt mit Nachmittags-Offenmarktgeschäften

+++PBoC: Die chinesische Zentralbank hat angekündigt, neben ihren traditionellen Offenmarktgeschäften am Vormittag vorübergehend auch am Nachmittag Offenmarktgeschäfte durchzuführen, um deren Wirksamkeit zu erhöhen. Die People‘s Bank of China teilte am Montag mit, dass sie Repo- und Reverse-Repo-Geschäfte an jedem Arbeitstag von 16.00 bis 16.20 Uhr durchführen kann. Wie lange dies der Fall sein wird, wurde nicht bekannt gegeben. Normalerweise führt die Zentralbank nur am Morgen Offenmarktgeschäfte durch. mehr...
08.07.2024 - Ausgabe 130

Analystenbarometer: Analysten weiterhin bullish für Nvidia - Nachfrage bestätigt

+++Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Nvidia von 120 auf 150 US-Dollar angehoben und die Einstufung auf „Buy“ belassen. Analyst Timothy Arcuri sieht sich nach aktuellen Checks der Absatzmärkte in seiner Einschätzung hoher Nachfrage nach Blackwell-Mikroarchitektur des Chipkonzerns bestätigt.
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05.07.2024 - Ausgabe 129

Banken: Schweizer Preisüberwachung stellt UBS unter Beobachtung

Die Schweizer Preisüberwachung hat die UBS unter Beobachtung gestellt. Die Behörde begründete den Schritt mit der marktbeherrschenden Stellung der Bank in einigen Märkten nach der Übernahme des ehemaligen Rivalen Credit Suisse. Sie sei für die Überwachung möglicher Preismissbräuche in jenen Segmenten zuständig, in denen die UBS nach einer Analyse der Wettbewerbskommission über Marktmacht verfügt, hieß es.
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05.07.2024 - Ausgabe 129

Auf die Schnelle: Nordea vor Prozess in Dänemark wegen Geldwäschekontrollen

+++Nordea Bank: Der Nordea Bank steht ein Gerichtsverfahren wegen mangelnder Geldwäschekontrollen in Dänemark ins Haus. Das Kreditinstitut, das seinen Sitz in Helsinki hat, zeigte sich aber zuversichtlich, dass eine zuvor gebildete Rückstellung unabhängig vom Urteil ausreichen werde. Die Behörden haben die dänische Nordea-Niederlassung schon vor fast einem Jahrzehnt einer Prüfung unterzogen. Dabei wurde untersucht, ob die Bank über ausreichende Kontrollen verfügt, um Geldwäsche festzustellen und zu bekämpfen. Die Finanzaufsicht mahnte bessere Prozesse an und verwies den Fall an die Staatsanwaltschaft. Die kündigte nun ein Gerichtsverfahren an. Die Bank war davon ausgegangen, eine Strafe von 95 Mio Euro zahlen zu müssen, wofür eine entsprechende Rückstellung gebildet wurde. „Nordea stimmt der rechtlichen Bewertung der Behörden nicht zu“, so die Bank. Man habe aber ausreichend vorgesorgt.
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05.07.2024 - Ausgabe 129

Czerwensky Wochenausblick: US-Großbanken ringen mit Aktienrückkäufen

+++Montag (08.07): Die Woche startet ruhig.
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04.07.2024 - Ausgabe 128

Allianz: Kapitalanforderungen für Infrastrukturinvestitionen senken

Die europäischen Behörden sollten nach Aussage von Analysten von Allianz Research Investitionen in kritische Infrastruktur anreizen. „Die Europäische Bankenaufsicht (Eba) und die Europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (Eiopa) könnten die Kapitalanforderungen anpassen, um Infrastrukturinvestitionen attraktiver zu machen, und ESG-Leitlinien bei Kreditvergabe- und Investitionsentscheidungen fördern“, schreiben sie in einer Analyse.
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