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19.04.2018 - Ausgabe 76

Finanzplatz: Manager fürchten Handelsstreit-Eskalation - Lage leicht eingetrübt

China und die USA steuern auf einen Handelskrieg zu. Die Europäische Union ist davon bislang zwar (noch) nicht direkt betroffen, doch steigt auch in Europa zunehmend die Sorge. Hierzulande befürchtet etwa der Finanzsektor eine Eskalation im Streit der beiden Weltmächte. Ein drohendes Zuspitzen im Handelskrieg schlägt sich auch in der Stimmung der Finanzakteure nieder. Die Laune in der Branche hat sich im ersten Quartal leicht eingetrübt. 
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19.04.2018 - Ausgabe 76

Globalisierung: Deutsche wollen mehr Absicherung von ihrer Regierung

In zwölf Schwellen- bzw. Industrieländer wurden 14.381 Menschen über deren Einstellung zu Handel und zu Globalisierung befragt. In Deutschland haben über 2000 Personen an der von der Bertelsmann Stiftung in Auftrag gegebenen Studie teilgenommen. Der Grundtenor ist positiv, doch existieren auch Befürchtungen und der darauf aufbauende Wunsch nach einem Sicherheitsnetz. „Die Menschen wünschen sich eine Globalisierung mit Sicherheitsgurt“, sagt Aart De Geus, Vorstandsvorsitzender bei Bertelsmann. 
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19.04.2018 - Ausgabe 76

Auf die Schnelle: IT-Chefin Hammonds verlässt Deutsche Bank - Batavia besteht Test

+++ Deutsche Bank: Wieder heißt es im Vorstand des Frankfurter Geldhauses Stühlerücken. Deutschlands größte Bank muss sich auf die Suche nach einem neuen IT-Vorstand begeben. Kim Hammonds, die kräftig gegen die Bank ausgeteilt hatte und sie intern vor Führungskräften als „dysfunktionalste Firma“, für die sie je gearbeitet habe, bezeichnet hatte, wird das Institut im gegenseitigen Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat zur Hv am 24. Mai verlassen. Die Amerikanerin kam 2013 zur Deutschen Bank und arbeitete zunächst als Co-Leiterin für Technologie und Betrieb. Vor zwei Jahren stieg sie dann in den Vorstand auf, wo sie für Infrastruktur und Technologie verantwortlich war. Über ihre Nachfolge werde der Aufsichtsrat in Kürze nach Abstimmung mit den Aufsichtsbehörden entscheiden. 
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18.04.2018 - Ausgabe 75

DAX-Prognose: VÖB-Experten treten auf die Bremse - Durststrecke sollte anhalten

Nach den Turbulenzen zu Jahresbeginn hat sich die Stimmung der Börsianer wieder aufgehellt. Zwischenzeitlich kletterte der DAX heute über die 12.600 Punkte-Marke, die er zuletzt im Februar erreicht hatte. Eine Gewinnwarnung von Continental (s.u.) zog heute aber auch die Aktien der Autohersteller mit nach unten, sodass der DAX im weiteren Tagesverlauf verlor und derzeit bei rund 12.570 Punkten steht. Die Analysten und Ökonomen der Mitgliedsinstitute des Bundesverbandes Öffentlicher Banken (VÖB) blicken wenig euphorisch auf die weitere Entwicklung in den kommenden Monaten. Auf Kurs Allzeithoch sollte der DAX erst wieder im April des nächsten Jahres sein. 
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18.04.2018 - Ausgabe 75

apoBank: Kreditneugeschäft mit 6,8 Mrd Euro auf Rekordniveau

Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) konnte im vergangenen Geschäftsjahr an ihr gutes Ergebnis aus 2016 anknüpfen. Die Kunden- und Mitgliederzahlen stiegen, das Kreditgeschäft nahm zu und auch eine stärkere Nachfrage nach Vermögensberatung verschafften Deutschlands größter Genobank (Bilanzsumme: 41,4 Mrd Euro) ein gutes Polster. Grund genug für den Vorstand der Vertreterversammlung eine Dividende i.H.v. 4% vorzuschlagen. 
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18.04.2018 - Ausgabe 75

Auf die Schnelle: Sparda-Banken verdienen weniger - Conti senkt Prognose

+++ Sparda-Banken: Die zusammengefasste Bilanzsumme der Sparda-Banken erklimmt erstmals die 70 Mrd Euro-Marke und siedelt sich mit einem Plus von 3,3% bei 71,2 Mrd an. Gestützt wurden die Zahlen von einem guten Provisions- und Bewertungsergebnis (+11,7% auf 228,3 Mio Euro), das die Rückgänge im Zinsüberschuss kompensieren konnte. Unterm Strich steht ein Jahresüberschuss von 110,2 Mio Euro, das unter dem Wert des Vorjahres liegt (-6,4%). Rückgänge müssen die Sparda-Banken v.a. in der Vermittlung der Bausparverträge hinnehmen, wo sie im Vergleich zum Vorjahr ein Minus von 11% verzeichneten, und im Versicherungsgeschäft, das einen Rückgang von 20,7% verbucht. Beides sei vor dem Hintergrund der anhaltenden Niedrigzinsphase weniger überraschend, so Uwe Sterz, Vorstandsmitglied des Verbandes der Sparda-Banken. Das siebtgrößte genossenschaftliche Kreditinstitut Deutschlands, die Sparda-Bank West, hat nun angekündigt, Gebühren für das bisher kostenlose Girokonto einzuführen. Als Grund nennt die Bank das anhaltende Niedrigzinsumfeld, Herausforderungen in der Digitalisierung und neue regulatorische Anforderungen, die kostensteigend wirken. „Als Genossenschaftsbank streben wir nicht nach dem maximal möglichen Gewinn“, sagt Manfred Stevermann, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank West. „Aber auch wir müssen kostengerecht wirtschaften.“
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17.04.2018 - Ausgabe 74

Nord/LB: Landesbank zurück in der Gewinnzone - Öffnung für Investoren wird geprüft

Nach dem Verlust von rund 2 Mrd Euro in 2016 ist die Nord/LB im letzten Jahr wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Wegen ihres im Vergleich zu den anderen Landesbanken geringen Eigenkapitals steht das Institut jedoch weiter unter Druck. Gemeinsam mit ihren Eigentümern arbeite die Landesbank an einem „umfassenden Konzept“ zur Stärkung der Kapitalquoten sowie zur Steigerung der Profitabilität. „Hierfür werden verschiedenste Optionen geprüft, dazu gehört auch die Möglichkeit, die Bank für privates Kapital zu öffnen“, so Vorstandschef Thomas Bürkle. 
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17.04.2018 - Ausgabe 74

DekaBank: Das Wertpapierhaus konnte seine Schäfchen wieder ins Trockene bringen

Die Rekordnachfrage nach Fonds und Zertifikaten steigerte das wirtschaftliche Ergebnis der DekaBank um 8% auf 449 Mio Euro. Aber auch der Abbau der faulen Schiffskredite trug zu einem großen Teil zu dem guten Ergebnis der DekaBank bei. Für 2018 erwartet das Fondshaus, das zu 100% den Sparkassen gehört, eine leichte Gewinnsteigerung. 
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17.04.2018 - Ausgabe 74

Vermögen: Reiche skeptisch gegenüber Berlins Wirtschaftsplänen

Rund 1,3 Mio Millionäre leben in Deutschland – Tendenz steigend. Obwohl sie eigentlich jede Menge Geld auf der hohen Kante haben, blicken auch sie nicht in eine finanziell sorgenfreie Zukunft. US-Präsident Trump, ein drohender Handelskrieg zwischen China und den USA, Schwellenländer und der Brexit halten auch die Reichen in Atem und sorgen für die ein oder andere schlaflose Nacht. Zudem herrscht mit Blick auf die GroKo Unsicherheit. Die Vermögenden haben sich auf eine neue Risikowahrnehmung eingestellt, beobachtet Sebastian Klein, Vorstandsvorsitzender der Fürstlich Castell‘sche Bank. 
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16.04.2018 - Ausgabe 73

Girokonten: Gesetzliche Hilfe erweist sich als reiche Fehlerquelle

Dass der Wechsel des Girokontos mit kleinen bis mittleren Hürden verbunden ist, weiß jeder, der einmal dieses Unterfangen gewagt hat. Besonders in Zeiten von gebührenpflichtigen Girokonten gewinnt ein Kontowechsel immer mehr an Attraktivität. Um den Wechsel möglichst reibungslos über die Bühne zu bringen, muss der Kunde so einiges im Blick behalten – von den verschiedenen Zahlungsadressen zu Zahlungsarten. Andernfalls drohen ihm kostenpflichtige (und zweifellos entbehrliche) Rücklastschriften und Gebühren. Die Banken versprechen z.T. auf eigene Initiative zu helfen. Aber auch der Gesetzgeber verpflichtet die Banken zur Assistenz. 
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16.04.2018 - Ausgabe 73

Auf die Schnelle: Peters fordert Regulierungs-Check - Teures Pflaster Genf

+++ BdB: Der Bundesverband deutscher Banken hat von der Bundesregierung eine Überprüfung der Finanzmarktregulierung verlangt. „Ein Regulierungs-Check – wie ihn auch der Koalitionsvertrag vorsieht – ist absolut notwendig und überfällig. Es gibt zu viele Widersprüche, Schwachstellen und bürokratische Übertreibungen in den Regulierungsmaßnahmen der vergangenen Jahre“, sagt BdB-Präsident Hans-Walter Peters. Um Deregulierung solle es dabei aber nicht gehen. Als Beispiel nannte Peters die seit Anfang des Jahres geltenden Regeln zur Anlageberatung (MiFID II). Viele Kunden würden die damit verbundenen Dokumentations- und Informationspflichten als Bevormundung empfinden. Veränderungen an MiFID II seien „dringend notwendig“. 
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16.04.2018 - Ausgabe 73

Analystenbarometer: Shire wehrt sich gegen Milliarden-Übernahme durch Takeda

+++ Die französische Großbank Société Générale rät Anlegern weiter zum Kauf der Volkswagen-Papiere. Der neue Leitwolf und bisherige VW-Marken-Chef des DAX-Konzerns habe die Aufgabe, den bisweilen schleppenden Umbau des Autobauers schneller voranzutreiben. Das könne neue Werte schaffen.
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13.04.2018 - Ausgabe 72

Währungsunion: „Wer hat Angst vor Quersubventionierung?“

Während aus Brüssel der Wunsch, eine gemeinsame Einlagensicherung für Banken im Euroraum zu schaffen, immer mehr an Eindringlichkeit gewinnt, erleben wir in Deutschland eine selten gesehene Einigkeit der Politik – zu diesem Thema. Weder von Kanzlerin Angela Merkel noch vom Bundesfinanzminister Olaf Scholz erntet der Vorschlag Beifall. Das Occasional Paper der Europäischen Zentralbank, das belegen will, dass die gesamte Eurozone von einem solchen Unterfangen profitieren würde, führt hierzulande zu keiner Einigung mit der EU. Ebenso lehnt Bundesbank-Präsident Jens Weidmann den Vorschlag unter den derzeitigen Bedingungen ab.
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13.04.2018 - Ausgabe 72

Auf die Schnelle: LSE findet neuen Chef - ING-DiBa kooperiert mit smartsteuer

+++ London Stock Exchange: Die Londoner Börse hat einen neuen Chef gefunden. Der langjährige Goldman Sachs-Banker David Schwimmer wird bei den Briten das Ruder zum 1. August übernehmen. Xavier Rolet, Schwimmers Vorgänger, hatte die Bank im vergangenen November überraschend verlassen. Seitdem führt Finanzchef David Warren das Unternehmen interimistisch. Er soll Finanzchef bleiben.
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13.04.2018 - Ausgabe 72

Czerwensky-Wochenausblick: Droht Nord/LB HSH Nordbank-Schicksal?

Montag (16.4.): Weltbank und Internationaler Währungsfonds laden in Washington zur Frühjahrstagung (bis 22.4.). Die Teilnehmer erwartet in der US-Hauptstadt ein bunter Strauß an Themen. Für jede Menge Gesprächsstoff wird der drohende Handelskrieg zwischen den USA und China sorgen. Auch am Pulverfass Syrien dürfte kein Weg vorbei führen. IWF-Chefin Christine Lagarde warnte bereits eindringlich vor einem Aufkündigen des internationalen Handelssystems. Auf der Agenda stehen zudem der Ausblick für die Weltwirtschaft, Armutsbekämpfung oder die Wirksamkeit von Entwicklungszusammenarbeit.
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12.04.2018 - Ausgabe 71

Mittelstand: Der Fachkräftemangel dürfte in Zukunft noch mehr belasten

Die weltweite Wirtschaft brummt. Beinahe allerorts kann die Konjunktur einen Aufschwung wahrnehmen. Bisher vermögen „nur“ ein möglicher Handelskrieg und der nahende Brexit die Aussichten einzutrüben. Deutsche mittelständische Unternehmen spielen dabei als Rückgrat und Exportmotor der hiesigen Wirtschaft eine besondere Rolle für das anhaltende Wirtschaftswachstum in Deutschland. Eine Studie der LBBW und des Tübinger Instituts für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) untersuchte nun, wie deutsche mittelständische Unternehmen die Konjunkturentwicklung aufgreifen. 
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12.04.2018 - Ausgabe 71

Startups: Risikokapital-Investitionen weltweit deutlich auf dem Vormarsch

Gute Nachrichten gibt es nach den ersten Monaten dieses Jahres für Startups aus aller Welt. Risikokapitalgeber haben von Januar bis März großzügig ihr Portemonnaie gezogen und weit mehr Risikokapital investiert als im Vorjahreszeitraum. Auch deutsche Jungunternehmen konnten deutlich mehr kassieren. Schwer haben es allerdings Frühphasenprojekte.
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12.04.2018 - Ausgabe 71

Auf die Schnelle: KfW verdient weniger - Aareal Bank-Chef Merkens verlängert

+++ KfW: Die staatliche Förderbank KfW hat im vergangenen Jahr deutlich weniger verdient als im Jahr zuvor. Der Gewinn fiel um rund ein Viertel von 2 auf 1,43 Mrd Euro. Verantwortlich für den Rückgang waren die Niedrigzinsen, die zu einem rückläufigen Zinsergebnis führten, und ein niedrigeres Bewertungsergebnis. Der neue KfW-Chef, Günther Bräunig, war dennoch zufrieden. „Mit dem Ergebnis verbessert die KfW in einem unverändert schwierigen Zinsumfeld und bei erhöhten regulatorischen Anforderungen die wichtige Kapitalbasis.“ Das Fördervolumen der Bank sank von 81 auf 76,5 Mrd Euro. Für dieses Jahr sei man mit einem Gewinn zwischen 1 und 1,5 Mrd Euro zufrieden. Nach einigen Malheuren mit ihrer IT will die KfW ein eigenes Vorstandsressorts für die IT schaffen. Fündig geworden ist die KfW bei der Suche nach einem IT-Vorstand bei der BayernLB. Von der Landesbank wird Melanie Kehr an den Main wechseln. Sie leitet seit 2014 als CIO den Bereich IT der Bayern. Zuvor war sie bei der Unternehmensberatung Accenture tätig. Kehr wird aber nicht sofort in den KfW-Vorstand aufrücken, sondern zunächst als Generalbevollmächtigte in die KfW eintreten. 
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11.04.2018 - Ausgabe 70

Verbraucherschutz: Sammelklagen sollen den Verbraucher schützen - VDMA warnt

Die Medienlandschaft ist in den letzten Monaten des Öfteren in die Gelegenheit gekommen, über diverse Skandale zu berichten. Ob in der Dieselaffäre oder den Skandal um Cambridge Analytica, in den meisten Verfahren fiel dem Verbraucher die Rolle des Opfers zu. Die EU-Kommission hat heute weitere Vorschläge unterbreitet, die Verbraucher in Zukunft besser schützen sollen. So vertritt man die Ansicht, die EU verfüge weltweit zwar über die stärksten Regeln zum Verbraucherschutz, aber deren Umsetzung in der Praxis sei bislang – denke man nur an den Dieselskandal – von eher unzulänglicher Natur.
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11.04.2018 - Ausgabe 70

Private Equity: Deutsche Unternehmen bei Finanzinvestoren heiß begehrt

Deutsche Unternehmen stehen bei Finanzinvestoren hoch im Kurs. Über 200 Firmen gingen im Untersuchungsjahr 2016 in die Hände von Finanzinvestoren, wie die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung in einer Studie mitteilte. Dabei wickle der Großteil der aktiven Fonds seine Geschäfte über Offshore-Standorte ab. Die Studienautoren hegen einen Verdacht...
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