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18.05.2018 - Ausgabe 95

Mittelstand: Hochstimmung bei KMUs

Die Konjunktur – wie schon zuhauf erwähnt – brummt. Laut dem Geschäftsklima-Index des Münchner ifo-Instituts trübte sich die Stimmung der 9000 befragten Manager in der letzten Umfrage zwar etwas ein. Das Forschungsinstitut wertete die erfassten Daten jedoch nicht als Trendwende für die Konjunktur, sondern interpretierte sie als eine Normalisierung. Die jüngste Mittelstandsumfrage der DZ Bank und des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) kennt indes nur einen Trend: den nach oben. Die Stimmung des deutschen Mittelstandes sei so gut wie zuletzt 1995. 
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18.05.2018 - Ausgabe 95

Castell’sche Bank: Millionen-Rückstellung wegen Mitarbeiter-Betrug

Die Geschäfte der altehrwürdigen Würzburger Privatbank Fürstlich Castell‘sche Bank liefen im vergangenen Jahr eigentlich sehr gut. Dennoch würde das Geldhaus, das sich seit 1774 im Besitz der beiden Adelsfamilien Castell-Castell und Castell-Rüdenhausen befindet, 2017 wohl am liebsten so schnell wie möglich abhaken. Ein Betrugsfall aus den eigenen Reihen erschütterte die Castell‘sche Bank im letzten Jahr. Ein ehemaliger Mitarbeiter soll Geschäfte gemacht haben, die an der Bank vorbeigingen. Er gab vor, im Namen der Bank gehandelt zu haben, machte dabei aber Geschäfte auf eigene Rechnung. Rund 50 Kunden seien von den Betrügereien betroffen gewesen. Auf 5,6 Mio Euro bezifferte Vorstandsvorsitzender Sebastian Klein bei der Vorstellung der Bilanz wegen des Betrugsfalls die Vorsorge der Bank. Er betont aber: „Es gab keine Lücken in unserer internen Aufsicht.“
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18.05.2018 - Ausgabe 95

Auf die Schnelle: Bankensterben hält an - Provinzial NordWest schützt vor Cybercrime

+++ Banken: Wegen der Niedrigzinsen hielten Filialsterben und Fusionsdruck auch im letzten Jahr an. Die Zahl der Geldhäuser ging um 65 auf 1823 Institute (–3,4%) erneut spürbar zurück. V.a. kleine und mittelgroße Banken stehen zunehmend unter Druck, sich zusammenzuschließen, wie die Deutsche Bundesbank mitteilte. Fusionen gab es v.a. im Genolager (57), wo die Zahl der Institute auf 919 sank (–5,8%), und im Sparkassensektor (13). Hier zählte die Buba noch 390 Sparkassen und acht Landesbanken. Die Zahl der Zweigstellen ging deutschlandweit insgesamt um 1900 bzw. 6% auf 30.126 zurück, was nicht nur dem Kostendruck, sondern auch dem Trend zur Digitalisierung geschuldet sei. Bei den Sparkassen (einschließlich Landesbanken) sank die Zahl der Filialen um 765 auf 10.174, bei den Genobanken um 714 auf 9455 und damit erstmals unter 10.000. Bei den Kreditbanken verringerte sich die Zahl um 402 auf 9042.
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18.05.2018 - Ausgabe 95

Czerwensky-Wochenausblick: VÖB-Jahres-Pk - Deutsche Bank vor turbulenter Hv

Montag (21.5.): Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair veröffentlicht am Montag ihre Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr. In Zukunft, so kündigte das Unternehmen gestern an, wolle man das Zeitfenster für den Check-in für Passagiere mit günstigeren Flugtickets, sprich ohne Sitzplatzreservierung, von vier Tagen auf 48 Stunden halbieren. Ryanair leistet hier harte Überzeugungsarbeit, seinen Kunden die zusätzlichen 5,24 Euro – für Sitzplätze im vorderen Teil der Maschine sogar 17 Euro – aus der Tasche zu entlocken. Dass sich solch eine Kosten-Politik mitunter lohnt, zeigen die Nachahmer der anderen Airlines. 
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17.05.2018 - Ausgabe 94

Börse: Shanghais hindernisreiche Aufholjagd gegenüber London und New York

Die chinesische Führung will Shanghai so schnell wie möglich zu einem mindestens ebenbürtigen Konkurrenten von London und New York machen, den beiden führenden Finanzplätzen der Welt. Dies machte Peking nicht nur auf dem letzten Kongress der Kommunistischen Partei Chinas klar. Auch danach hat Präsident Xi Jinping immer wieder bekräftigt, bei jeder weiteren Liberalisierung des Landes v.a. den Finanzmarkt in den Vordergrund zu stellen. Auch weil China an den globalen Commodity-Märkten eine immer größere Rolle spielt, wächst die Bedeutung der Shanghai Future Exchange (SHFE), der chinesischen Warenterminbörse.
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17.05.2018 - Ausgabe 94

Südzucker: Gewaltiger Gewinneinbruch im laufenden Jahr erwartet

Nachdem der Zuckerpreis aufgrund eines Überangebots und steigender Exporte auf dem Weltmarkt in den Keller gerauscht ist, erwartet der Agrar- und Lebensmittelkonzern Südzucker im laufenden Jahr einen massiven Ergebniseinbruch. Der drastische Rückgang der Zuckerpreise könne bei weitem nicht durch sinkende Herstellerkosten und höhere Verkaufsvolumina ausgeglichen werden.
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17.05.2018 - Ausgabe 94

Auf die Schnelle: Worldline kauft Kartengeschäft von SIX - Betrug bei Envion-ICO

+++ Zahlungsverkehr: Die Schweizer Finanzinfrastruktur-Betreiberin SIX Group bringt ihr Geschäft mit dem bargeldlosen Zahlungsverkehr in eine „strategische Partnerschaft“ mit der französischen Worldline ein. Zusammen will man die Konsolidierung der Zahlungsbranche vorantreiben. Worldline übernimmt die Sparte SIX Payments Services zum Preis von 2,3 Mrd Euro. SIX wird als neuer Minderheitsaktionär 27% der Worldline-Aktien halten. Nach eigenen Angaben entstehe nach dem Kauf Europas größter Anbieter in der Zahlungsbranche. Der Abschluss der Transaktion wird für Ende des vierten Quartals 2018 erwartet, die Konsolidierung für den 1. Januar 2019. Worldline erhofft sich durch den Zukauf ein Umsatzwachstum von 30%. Im Bereich „Merchant Services“ verspricht man sich eine Umsatzsteigerung von 65% mit mehr als 1 Mrd Euro Jahresumsatz. Bis 2022 sollen sich zudem Synergien i.H.v. 110 Mio Euro ergeben.
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16.05.2018 - Ausgabe 93

EU: Gipfeltreffen zu Digitalisierung im Schatten der globalen Politik

„Europa verfügt über eine Forschung von Weltrang und eine starke industrielle Basis“, so Jyrki Katainen, Vizepräsident der EU-Kommission. 20% der weltweiten Investitionen in Forschung und Innovation werden in der EU getätigt und ein Drittel aller hochrangigen wissenschaftlichen Publikationen kommen aus Europa. Zusätzlich besetzt Europa weltweit führende Rollen in industriellen Sektoren, wie bspw. Pharmaindustrie, Chemieindustrie, Maschinenbau und Mode. Allerdings investieren EU-Unternehmen weniger in Innovation als ihre Wettbewerber. Weitere Mankos betreffen die Intensität von Forschung und Entwicklung (FuE), die ungleichmäßig zwischen den EU-Ländern verteilt ist. Hinzukommt, dass allein 40% der Arbeitskräfte eine digitale Kompetenzverbesserung benötigen. Morgen werden sich Europas Staats- und Regierungschefs in Sofia über eine erneute Agenda für Forschung und Innovation austauschen. Der Fokus wird aber nicht nur auf dieser Problematik liegen, sondern wesentlich weitschweifender greifen. 
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16.05.2018 - Ausgabe 93

Deutsche Börse: AR-Chef Faber erwägt vorzeiten Rückzug - Weimer legt die Axt an

Auf der heutigen Hv der Deutschen Börse schlug besonders Aufsichtsratschef Joachim Faber heftiger Gegenwind entgegen. Nachdem sich bereits die Stimmrechtsberater von Glass Lewis gegen eine Entlastung Fabers wie auch des ehemaligen Konzernchefs Carsten Kengeter ausgesprochen haben, haben sich nun auch die Aktionärsberater von Hermes gegen ihre Entlastung ausgesprochen. Für Hermes spielt auch Faber eine tragende Rolle beim Scheitern der Fusion mit der Londoner Börse. Zudem sei er für das fragwürdige Bonusprogramm Kengeters verantwortlich, das letztlich zu seinem Scheitern geführt hatte. Einige Investoren und Stimmrechtsberater kritisieren, Faber habe zu lange an Kengeter festgehalten. Die Kritik an Faber scheint ihre Wirkung nicht verfehlt zu haben. Er deutete heute an, sich vorzeitig aus dem Gremium verabschieden zu wollen. 
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16.05.2018 - Ausgabe 93

Bauwirtschaft: HDB sieht Teilschuld für teures Wohnen bei der öffentlichen Hand

Dank der brummenden Konjunktur, vollen Auftragsbüchern und des ungebrochenen Bau-Booms in Deutschland rechnet die Baubranche in diesem Jahr mit höheren Umsätzen. Wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie auf seiner heutigen Jahres-Pk mitteilte, erwartet man ein Umsatzplus von 6%, nachdem man zu Jahresbeginn noch von 4% ausgegangen war. HDB-Präsident Peter Hübner fordert unterdessen neue Wege im Wohnungsbau und gibt der Politik eine Teilschuld an teuren Wohnungen. 
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16.05.2018 - Ausgabe 93

Auf die Schnelle: Bund verabschiedet sich fast vollständig von pbb

+++ pbb: Ein Jahrzehnt nach der Rettung der Hypo Real Estate hat sich der deutsche Staat fast vollständig aus ihrem Nachfolge-Institut pbb Deutsche Pfandbriefbank zurückgezogen. Wie die HRE mitteilte, seien mit der Platzierung von 22 Mio Aktien 287 Mio Euro erlöst worden. Die HRE hielt seit dem pbb-Börsengang vor drei Jahren noch 20% an dem Geldhaus. Nach dem Verkauf sinkt der Anteil auf noch 3,5%. Die HRE wird zu 100% vom Finanzstabilisierungsfonds gehalten, welcher von der Bundesrepublik Deutschland-Finanzagentur verwaltet wird. Die Platzierung erfolgte im Rahmen eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens ausschließlich an institutionelle Anleger. Ein langfristig orientierter institutioneller deutscher Investor habe dabei Aktien i.H.v. 4,5% des Grundkapitals der pbb erworben. mehr...
15.05.2018 - Ausgabe 92

Commerzbank: Die „Gelben“ gewinnen wieder etwas an Boden

Während für die Deutsche Bank noch kein Licht am Ende des Tunnels zu erkennen ist, kann Deutschlands zweitgrößte Bank wieder einen Gewinn vorweisen, der ausnahmsweise nicht rückläufig ist. Dieses Jahr soll auch endlich wieder eine Dividende gezahlt werden, ließ Martin Zielke, CEO der Commerzbank, bereits vor einigen Tagen auf der Hv verlauten. Das freute auch die Aktienanleger. Die Commerzbank-Aktie zählte am Dienstag mit einem Plus von zeitweise deutlich über 4% zu den Gewinnern im DAX. 
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15.05.2018 - Ausgabe 92

BayernLB: Leichter Gewinnanstieg zu Jahresbeginn - DKB legt stark zu

Mit Schwung ist die BayernLB nach Ansicht des Vorstandsvorsitzenden Johannes-Jörg Riegler in das laufende Jahr gestartet. Der Landesbank gelang in den ersten drei Monaten ein Vorsteuergewinn von 237 Mio Euro (+2,8%). Alle Geschäftsbereiche hätten positive Ergebnisbeiträge geliefert. Die BayernLB profitierte im ersten Quartal auch von einem gesteigerten Zinsüberschuss und der Auflösung von Rückstellungen für faule Kredite. Für das Gesamtjahr bleibt das Geldhaus gewohnt vorsichtig. 
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15.05.2018 - Ausgabe 92

Allianz: Währungseffekte belasten Q1 - Pimco sammelt fleißig Geld ein

Trotz eines eher durchwachsenen Jahresstarts sieht sich die Allianz auf Kurs, ihre Jahresziele zu erreichen. Im ersten Quartal sank das operative Ergebnis Europas größten Versicherers um 6% auf 2,76 Mrd Euro. Belastend wirkten im ersten Vierteljahr der schwache US-Dollar, schwankende Finanzmärkte und ein schwächelndes Geschäft in der Lebens- und Krankenversicherung. Sturm „Friederike“ steckte die Allianz indes gut weg. Viel frisches Geld konnte man erneut im Asset Management einsammeln. 
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15.05.2018 - Ausgabe 92

Auf die Schnelle: Helaba beteiligt sich an Startups - W&W verdient weniger

+++ Helaba: Die Landesbank baut ihre digitalen Aktivitäten weiter aus und gründet eine Beteiligungsgesellschaft für digitale Startups. Dabei legt die Bank den Fokus auf Jungunternehmen aus den Bereichen Finanzen (FinTechs), Regulatorik (RegTechs) und Immobilien (PropTechs). Investieren will man in erster Linie in Startups in der Wachstumsphase. Investitionen in der Frühphase seien aber nicht ausgeschlossen. Neben den Finanzierungen sollen die Unternehmen Zugang zu Experten und Kundengruppen erhalten. 
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14.05.2018 - Ausgabe 91

Compliance: Fluch und Segen für Unternehmen - Mehr Betrugsfälle in Deutschland

Sei es die Volkswagen-Dieselaffäre oder der Skandal um Facebook und Cambridge Analytica: den jüngsten Compliance-Verfehlungen mangelt es wahrhaftig nicht an Medienwirksamkeit. Und so rücken die Unternehmen nicht nur ins Licht der Ermittler, sondern auch in das der Öffentlichkeit. Der mittlerweile nahezu „eingedeutschte“ Begriff Compliance steht für Regelkonformität bzw. Einhaltung von Gesetzen und Richtlinien, ist jedoch wesentlich vielschichtiger als es der erste Eindruck vermuten lässt. 
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14.05.2018 - Ausgabe 91

Auf die Schnelle: pbb bleibt trotz gelungenem Jahresstart gewohnt zurückhaltend

+++ pbb: Die Deutsche Pfandbriefbank hat im ersten Quartal den harten Wettbewerb auf dem Immobilienmarkt zu spüren bekommen. Das Neugeschäftsvolumen sank von 2,4 auf 1,8 Mrd Euro. Die operativen Erträge der Bank fielen von 124 auf 113 Mio Euro. Ihren Vorsteuergewinn konnte das Institut leicht von 47 auf 48 Mio Euro steigern. Dabei profitierte die Bank von einem höheren Zinsüberschuss (107 Mio), niedrigeren Verwaltungsaufwendungen und der Auflösung von Risikovorsorge. Unterm Strich erhöhte sich der Gewinn um 1 auf 39 Mio Euro. Mit ihrer Strategie sieht sich die pbb auf Kurs. Der Ausbau des US-Geschäfts verlaufe nach Plan und noch diesen Monat soll die neue Plattform für öffentliche Finanzierungen Capveriant an den Start gehen. Die Prognose für das Gesamtjahr wurde von Vorstandschef Andreas Arndt bestätigt. Erwartet wird ein Neugeschäftsvolumen von 10 bis 11 Mrd und ein Gewinn vor Steuern von 150 bis 170 Mio Euro. Im letzten Jahr verdiente die Bank 204 Mio Euro vor Steuern. mehr...
14.05.2018 - Ausgabe 91

Analystenbarometer: Roche bleibt Jefferies „Top Pick“ - Air France-KLM stürzt ab

+++ Vor der anstehenden Krebskonferenz Asco hat das Analysehaus Jefferies in einer Branchenstudie Pharmakonzerne genauer unter die Lupe genommen. Dabei haben die Analysten ihre Bewertungen für sämtliche Pharmawerte aktualisiert. Bevorzugter Pharmawert der Experten bleibt Roche, vor Novartis und Bayer. Von Roche wird u.a. die Vorstellung wichtiger Kerndaten auf der Asco erwartet. 
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11.05.2018 - Ausgabe 90

Sanktionen: Beliebtes Diplomatie-Mittel ohne Nebenwirkungen?

Trumps Werkzeuge, seine globale politische Agenda durchzusetzen, umfassen in erster Linie Drohungen, die vorzugsweise – öffentlich und ungefiltert – über den Kurznachrichtendienst Twitter veröffentlicht werden. Sie geben i.d.R. einen Vorgeschmack dessen, was der Welt noch bevorsteht oder bevorstehen könnte – ein digitales Gruselkabinett quasi. Zu den erprobten Mitteln in Trumps Sortiment der politischen Lieblings-Instrumente gehören neuerdings Sanktionen. Bangte man noch vor kurzem vor einem nahenden Handelskrieg, haben mittlerweile die ersten Erlasse ihren Weg in die Realität gefunden und schaffen neue Fakten. Dieses Mal trifft es den Iran. So sieht die aktuellste Entwicklung, der Austritt der USA aus dem Atomabkommen, ein Wiederinkrafttreten der Sanktionen vor. Unternehmen müssen binnen 90 bzw 180 Tagen ihren Geschäften mit dem Iran ein Ende setzen. Allerdings treffen Sanktionen immer beide Seiten und so hat sich eine Studie der Deutschen Bundesbank der Frage gewidmet, welche Auswirkungen sich denn eigentlich für das Senderland der Sanktionen ergeben. 
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11.05.2018 - Ausgabe 90

Auf die Schnelle: Talanx-Töchter starten Joint Venture - „Friederike“ verhagelt Q1

+++ Talanx: Die US-Steuerreform und der Orkan „Friederike“ haben den Versicherungskonzern Talanx zum Jahresstart belastet. Zwar konnten die Prämieneinnahmen um 8,3% auf 10,6 Mrd Euro gesteigert werden. Das Ergebnis sank allerdings wegen der Steuerreform sowie höherer Minderheitenanteile um 20 auf 218 Mio Euro. Aber auch die „nicht zufriedenstellende“ Entwicklung in der deutschen Feuerversicherung hätte belastet. Talanx‘ neuer Vorstandschef Torsten Leue sieht den Konzern aber auf Kurs, einen Gewinn von 850 Mio Euro in diesem Jahr zu erreichen. Die Talanx-Töchter Hannover Rück und HDI wollen ihre Kräfte im Spezialversicherungsgeschäft bündeln und gründen dazu ein Joint Venture mit dem Namen „HDI Global Speciality“. Umfasst werden sollen etwa die Vermögensschadenhaftpflicht, Rechtsschutz oder Luftfahrt. Das JV soll auf jährliche Bruttoeinnahmen von mehr als 1 Mrd Euro kommen. Die HDI Global wird 50,2% und die Hannover Rück 49,8% an dem Gemeinschaftsunternehmen halten. Im Rahmen des Deals übernimmt HDI für 100 Mio Euro die Mehrheit an der Hannover Rück-Tochter Inter Hannover. mehr...
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