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25.05.2016 - Ausgabe 99

Metzler: Finanzplatz Frankfurt würde keinen Profit aus Brexit schlagen

Niedrigzins, steigende Kosten, Brexit-Gefahr und volatile Aktienmärkte: Das traditionsreiche Bankhaus Metzler schätzt die Lage für den hiesigen Bankensektor als angespannt ein. Zwar habe sich der Leverage in der Branche reduziert und damit zur Stärkung des Systems beigetragen, allerdings sei das europäische Bankensystem im globalen Vergleich wenig profitabel. Insbesondere der deutsche Bankensektor gelte als einer der schwächsten. Dieser sei zu sehr zersplittert. Es gebe zu wenig Zusammenschlüsse, auch zwischen verschiedenen Sektoren. 
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25.05.2016 - Ausgabe 99

FinTechs: MyBucks bläst Börsengang in Frankfurt ab

Eigentlich hatte das aus Südafrika stammende und in Luxemburg residierende FinTech-Unternehmen MyBucks am Freitag seine Erstnotiz an der Frankfurter Börse geplant. Bis zu 38 Mill. Euro wollte MyBucks für weiteres Wachstum und eine Übernahme einsammeln. Doch wegen „anhaltend ungünstiger Marktbedingungen“ ist das IPO heute Morgen bis auf Weiteres abgeblasen worden. Geschäftsmodell und Wachstumspotenzial seien von Investoren aber grundsätzlich positiv aufgenommen worden.
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25.05.2016 - Ausgabe 99

Konjunktur: Konsumlaune der Deutschen ist ungebrochen

Folgt man den Debatten der letzten Wochen über Kriege und Krisen, Flüchtlinge, Rechtspopulisten, Terrorismus, Brexit, kriselnde Banken und Altersarmut, man müsste den Eindruck gewinnen, die deutschen Bürger und Verbraucher seien zutiefst verunsichert. Doch an der Ladenkasse ist davon nichts zu spüren: Die Leute geben ihr Geld weiter mit vollen Händen aus.
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25.05.2016 - Ausgabe 99

Auf die Schnelle: Deutsche Messen v.a. bei asiatischen Ausstellern immer beliebter

+++ Messen: Deutsche Messen sind weiter auf dem Vormarsch. 2015 konnten sie mehr Aussteller (173 000;+2%) und mehr Besucher (9,8 Mill; +2,6%) verzeichnen als auf den jeweiligen Vorveranstaltungen. Auch die Zahl ausländischer Aussteller nahm stark zu (+5,6%), insbesondere aus Asien (+10%). Kleine und mittelständische Unternehmen aus Deutschland stehen vor der Notwendigkeit, stärker im Ausland auszustellen und so ihren Kunden entgegenzukommen, sagt Walter Mennekes, Vorsitzender des Verbandes der deutschen Messewirtschaft AUMA. Er fordert vom Bundeswirtschaftsministerium eine Etat-Erhöhung, „denn vor allem Mittelständler sind in schwierigen Märkten auf Unterstützung angewiesen“. mehr...
24.05.2016 - Ausgabe 98

Versicherungen: Ombudsstelle verzeichnet neuen Beschwerderekord

Seit Anfang April gilt in Deutschland das neue „Verbraucherstreitbeilegungsgesetz“, mit dem die Bundesregierung eine entsprechende EU-Richtlinie aus dem Jahr 2013 umgesetzt hat. Kern- und Angelpunkt ist die breite Einführung von außergerichtlichen Schlichtungsstellen für Verbraucher. Bei Banken und Versicherungen kennt man solche Ombudsstellen schon seit Jahren. Hier konnten die Ombudsleute schon unzählige Streitfälle klären und die Gerichte erheblich entlasten. Etliche Branchen müssen nun nachlegen. Als beispielhaft lobt Justiz- und Verbraucherschutzminister Heiko Maas die seit 2001 bestehende Ombudsstelle für Versicherungen.
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24.05.2016 - Ausgabe 98

Konjunktur: Finanzexperten wegen Brexit-Gefahr weniger optimistisch

Die Abstimmung über den Austritt Großbritanniens aus der EU schlägt sich auf die Laune der Finanzexperten nieder. Ihre Konjunkturerwartungen haben sich im Mai überraschend eingetrübt. Der Indikator des Zentrums für europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ist um 4,8 auf 6,4 Punkte gefallen. Analysten hatten mit einem leichten Anstieg auf 12 Punkte gerechnet. 
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24.05.2016 - Ausgabe 98

AnaCredit: Am Kreditregister scheiden sich die Geister

An dem geplanten Kreditregister der EZB mit dem Kurznamen AnaCredit scheiden sich auch nach den jetzt vorgesehenen Erleichterungen (Nr. 97 v. 23.5.2016) weiterhin die Geister. Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, der das Vorhaben ablehnt, spricht von „lediglich minimalen Erleichterungen“, so BVR-Vorstand Gerhard Hofmann. Trotz der hohen Kosten fehle weiterhin eine transparente und aussagefähige Kosten-Nutzen-Analyse. Doch es gibt auch andere Stimmen.
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24.05.2016 - Ausgabe 98

Auf die Schnelle: Heta-Deal beschert deutschen Banken 1,5 Mrd. Euro Buchgewinn

+++ Heta: Deutsche Banken dürfen auf einen überraschenden Geldsegen hoffen. Nach Einschätzung der Ratingagentur Fitch könnten sie durch die Auflösung von Rückstellungen für Anleihen der HGAA-Nachfolgerin Heta bis zu 1,5 Mrd. Euro Buchgewinne einfahren. Inhaber vorrangiger Heta-Anleihen können auf die Rückzahlung ca. 90% ihrer Gelder hoffen (Nr. 94 v. 18.5.16). Durch die Auflösung der Rückstellungen werde der Vorsteuergewinn aller deutschen Banken im Schnitt um 5% steigen. Auch die Kapitalquote werde sich leicht verbessern. Bereits zu Jahresbeginn mussten Gläubiger auf Druck der EZB Heta-Anleihen zu 50% abschreiben. Nun können sie einen Großteil der Rückstellungen wieder auflösen. mehr...
23.05.2016 - Ausgabe 97

AnaCredit: EZB lässt deutlich abgespecktes Kreditregister vom Stapel

Das nächste große Schreckgespenst, das die EZB für die europäischen Banken bereithält, hört auf den Namen Analytical Credit Dataset, kurz AnaCredit. Die Kreditinstitute, zumal die kleineren wie Sparkassen oder Genossenschaftsbanken, warnen schon lange vor dem bürokratischen Aufwand und haben zugleich Zweifel am Nutzen des entstehenden „Datenfriedhofs“ für die Arbeit der Aufseher. Ende letzter Woche veröffentlichte die EZB ihre entsprechende Verordnung. Ganz so schlimm wie befürchtet kommt es nun (vorerst) doch nicht.
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23.05.2016 - Ausgabe 97

RAG-Stiftung: Evonik macht wenig Sorgen - Diversifizierung geht nur schleppend voran

Nachdem kurz vor Weihnachten die Kumpel zum letzten Mal aus der Zeche Auguste Victoria in Marl ausgefahren sind, gibt es nunmehr nur noch zwei Steinkohlezechen in Deutschland: Prosper-Haniel in Bottrop und Ibbenbüren im Münsterland. Auch dort wird Ende 2018 das Licht ausgehen. Dann schlägt ab 2019 die große Stunde der RAG-Stiftung. Sie war 2007 gegründet worden, um die Spätfolgen von zwei Jahrhunderten Untertagebau an Ruhr und Saar zu bewältigen. Die Zeichen stehen gut, dass dies gelingt.
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23.05.2016 - Ausgabe 97

Analystenbarometer: Überzeugungsarbeit für Bayer - Lampe sieht attraktives Angebot

+++ Nach dem Übernahmeangebot des chinesischen Haushaltsgerätehersteller Midea hat das Bankhaus Lampe den Roboterbauer Kuka von „Verkaufen“ auf „Halten“ hochgestuft und das Kursziel erhöht. Midea bietet 115 Euro je Kuka-Aktie und will seinen Anteil am Unternehmen von jetzt 13,5% auf über 30% ausbauen. Das sei ein attraktives Angebot, erst recht vor dem Hintergrund eines schwachen Q1 mit reduzierter Gewinnerwartung. Mit einem Gegenangebot wird nicht gerechnet. 
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20.05.2016 - Ausgabe 96

Sparkassen: Gerlach kündigt seinen Abschied an

Die Sparkassen-Familie verliert eines ihrer profiliertesten, erfahrensten, zugleich aber auch streitbarsten Mitglieder. Rolf Gerlach, seit mehr als zwei Jahrzehnten Präsident des westfälisch-lippischen Sparkassenverbandes, hört spätestens Ende März 2017 mit dann 63 Jahren auf. Erst vor einem Jahr war er für eine weitere Amtszeit bis Ende 2019 gewählt worden. Der Verband hat nun viel Zeit für die Suche nach einem Nachfolger, der in große Fußstapfen tritt.
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20.05.2016 - Ausgabe 96

Auf die Schnelle: High-Street-Banken kommen glimpflich davon

+++ Britische Banken: Zwei Jahre lang hat die britische Competition and Markets Authority (CMA) die Marktkonzentration im Retail Banking bei den wenigen Großbanken auf der Insel untersucht. Was war nicht alles angedroht worden – bis hin zur Zerschlagung! Verglichen damit kommen die High-Street-Banken, die auf sich 80% bis 90% des Privatkundengeschäfts vereinen, mit den jetzt vorliegenden CMA-Vorschlägen ziemlich glimpflich davon: Die Behörde schlägt eine Obergrenze für Dispozinsen, größere Transparenz bei Girokonten und leichtere Wechselmöglichkeiten für Privatkunden vor. Der so verschärfte Wettbewerb soll zu besseren Konditionen und damit zu Einsparungen für die Kunden von ca. 1 Mrd. Pfund über fünf Jahre führen, was man sich von einer Aufspaltung und mithin ein paar neuen traditionellen Banken nicht verspricht. Lloyds und RBS hatten sich auf Geheiß der EU-Kommission bereits von Hunderten von Filialen trennen müssen, woraus de facto neue Banken entstanden sind, ohne dass dies den Wettbewerb sonderlich angeheizt hätte. Viel größer ist ohnehin der Effekt durch neue Wettbewerber wie Supermarktketten, die sich im Bankgeschäft breit machen, FinTechs oder Spezialinstitute. mehr...
20.05.2016 - Ausgabe 96

Czerwensky-Wochenausblick: Ryanair fürchtet sich vor Brexit - Was macht Kuka?

Montag (23.5.): Die niedrigen Kerosinpreise beflügeln das Geschäft der Billig-Airline Ryanair. Nach dem starken Herbstquartal (31.12), in dem der Nettogewinn auf über 100 Mill. Euro mehr als verdoppelt wurde, könnten die Terroranschläge von Brüssel, Ägypten und der Türkei das Geschäft der Iren womöglich gebremst haben. Dennoch wird die Airline bei Bekanntgabe seiner Zahlen für das angelaufene Geschäftsjahr ein starkes Ergebnis präsentieren. Man rechne mit mehr Fluggästen als zuletzt erwartet. Der Jahresüberschuss soll zwischen 1,18 und 1,26 Mrd. Euro liegen. Ryanair will künftig neben Regionalflughäfen stärker sog. Primary Airports anfliegen, um u.a. mehr Geschäftskunden zu gewinnen. Sorge bereitet dem Unternehmen indes ein möglicher Austritt Großbritanniens aus der EU. Über ein Drittel der täglichen Passagiere fliegen von London aus in Ziele in der EU. Ein Brexit würde Ryanair demnach nicht nur operativ, sondern auch bürokratisch vor einige Hürden stellen. 
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19.05.2016 - Ausgabe 95

Deutsche Bank: „Was sind Ihre Visionen, Herr Cryan?“ - Turbulente Hv in Frankfurt

Die Deutsche Bank hat ein mehr als nur turbulentes Jahr hinter sich. Grabenkämpfe im Vorstand, ein Rekordverlust von fast 7 Mrd. Euro, das Aussetzen der Dividende, ein Aktienkurs im Keller sowie unzählige Rechtsstreitigkeiten in Milliardenhöhe stellen Deutschlands größte Bank vor eine Reihe von Herausforderungen. Die Aussichten sind weiter eher trüb. Vorstandsvorsitzender John Cryan schwor die Aktionäre bereits auf einen möglichen Verlust zum Jahresende ein. Auf der heutigen Hv entlud sich der Frust der Aktionäre in erster Linie am in der Kritik stehenden Aufsichtsratsvorsitzenden Paul Achleitner. Der allerdings setzt sich nun gegen seine Kritiker zu Wehr.
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19.05.2016 - Ausgabe 95

Provinzial Rheinland: Tesarczyk sieht keine Fusionspläne - Garantie-LV bleibt

Wieder einmal wabern Gerüchte über erneute Konsolidierungsbemühungen im Lager der öffentlichen Versicherer durch die Lande, in deren Epizentrum sich zumeist die Provinzial Nordwest wiederfindet (Nr. 63 v. 1.4.2016). Deren natürlichster Partner, die benachbarte Provinzial Rheinland, kann nur mit den Schultern zucken: „Konkret gibt es zurzeit nichts“, sagt Walter Tesarczyk.
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19.05.2016 - Ausgabe 95

Südzucker: Verluste mit dem Rübenzucker - Tiefkühltruhe und Zapfsäule retten Gewinn

Erwartungsgemäß hat der Agrar- und Lebensmittelkonzern Südzucker in seinem Kerngeschäft mit Rübenzucker im letzten Geschäftsjahr (bis 29.2.2016) rote Zahlen geschrieben: Auf 79 Mill. Euro belief sich der operative Verlust der Sparte. Doch deutliche Ergebnisverbesserungen im Segment Spezialitäten (u.a. Tiefkühlpizza) und bei der börsennotierten Ethanoltochter CropEnergies sorgten unter dem Strich nicht nur für schwarze Zahlen, sondern sogar für eine deutliche Gewinnsteigerung.
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19.05.2016 - Ausgabe 95

Auf die Schnelle: Bär schwächelt im Neugeschäft - Peking holt sich Rat in London

+++ Julius Bär: Mäßiger Start für die Schweizer Privatbank: In den ersten vier Monaten nahmen die Netto-Neugeldzuflüsse des Vermögensverwalter um 3% ab. Grund dafür sei u.a. das „anhaltend gedrückte Momentum“ in Osteuropa und Lateinamerika. Das verwaltete Vermögen erreichte mit 305 Mrd. Franken indes einen Rekordwert. Dabei profitierte Julius Bär von der erstmaligen Konsolidierung der italienischen Vermögensverwalterin Kairos. Das Ziel, ein jährliches Wachstum zwischen 4% und 6% zu erzielen, sei weiterhin erreichbar. Zudem sind für dieses Jahr Kostensparungen von 50 Mill. Franken vorgesehen.
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18.05.2016 - Ausgabe 94

DZ Bank / ver.di: Gewerkschaft fordert Haustarifvertrag - und ruft zu Aktionen auf

Schon seit Jahren ist das Tischtuch zwischen der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und dem Arbeitgeberverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (AVR) zerschnitten. Nun versucht die Gewerkschaft im Genossenlager wieder Fuß zu fassen. Sie kämpft bei deren Spitzeninstitut, der DZ Bank, um einen Haustarifvertrag. Dabei fordert sie u.a. die Einführung neuer Tarifgruppen. Bereits vor drei Jahren scheiterten Verhandlungen zwischen den beiden Parteien. Auch in diesem Jahr scheint sich der Arbeitgeber querzustellen: Nachdem die DZ Bank der Aufnahme von Verhandlungen nicht zugestimmt hat, ruft ver.di für morgen zu Aktionen an vier Standorten auf. 
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18.05.2016 - Ausgabe 94

Heta-Streit: Österreich legt doch noch nach - Einigung in Reichweite

Nun also doch: Entgegen seiner Ankündigung, ein besseres Angebot als zu Jahresbeginn werde es nicht geben, hat sich Österreichs Finanzminister Hans Jörg Schelling mit einer großen Gläubigergruppe auf ein Memorandum of Understanding geeinigt. Die Chancen stehen gut, dass man diesmal wirklich einen Schlussstrich unter die Hypo-Alpe-Adria-Geschichte ziehen kann.
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