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Ausgaben


24.06.2016 - Ausgabe 120

Brexit: Wundenlecken nach dem Watschn-Votum - Gelassenheit gefragt

Das ist wahrlich ein Paukenschlag. Dieser 23. bzw. 24. Juni schreibt Geschichte. Fast 52% der Briten votieren gegen einen Verbleib in der EU. Dabei hatten die letzten Signale, von den Buchmachern bis zu den Umfragen, eigentlich in die andere Richtung gedeutet. Für die politische Klasse in Europa ist das der Offenbarungseid, während die Regierenden in London die Quittung dafür einfahren, jahrzehntelang Brüssel für alles Ungemach zum Sündenbock gemacht zu haben. Das ließ sich nun auch in sechs Wochen Wahlkampf nicht wieder einfangen. Im Herbst will David Cameron jetzt zurücktreten, die Austrittsverhandlungen soll ein neuer Premier führen. Die mittel- und langfristigen politischen und wirtschaftlichen Folgen sind noch gar nicht in allen Aspekten abzusehen.
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24.06.2016 - Ausgabe 120

Deutsche Bank: Cryan setzt den Rotstift an - jede vierte Filiale macht dicht

Von der auf der Hv im Mai beschworenen „Aufbruchstimmung“ dürfte in den Frankfurter Doppeltürmen wenig zu spüren sein. CEO John Cryan will die Deutsche Bank nach dem Jahresverlust von fast 7 Mrd. Euro in 2015 mit einem radikalen Sparprogramm wieder auf Kurs bringen. Nun wird das Geldhaus mehr als jede vierte Filiale schließen und rd. 3000 Stellen streichen. 
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24.06.2016 - Ausgabe 120

Czerwensky-Wochenausblick: EU-Gipfel berät Brexit-Folgen

Dienstag (28.6.): Wohin steuert die Europäische Union nach dem Austritt Großbritanniens? In ganz Europa äußerten die Staats- und Regierungschefs ihre Enttäuschung über die Entscheidung der britischen Bürger. Über Konsequenzen und wie es nach dem Brexit weitergeht, werden sie beim zweitägigen EU-Gipfel in Brüssel diskutieren. Der britische Premierminister David Cameron wird trotz Rücktrittserklärung an Tag eins mit an Bord sein, allerdings nicht beim Sondertreffen der verbleibenden Staaten, das EU-Ratspräsident Donald Tusk außerplanmäßig einberufen hat. Er warnt allerdings vor unnötiger Hysterie. „Wir haben uns auf dieses Szenario vorbereitet.“ Bis alles geregelt sei, gelte für Großbritannien auch weiterhin das EU-Recht. Nachverhandlungen mit London schloss er allerdings aus. 
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23.06.2016 - Ausgabe 119

Vermögen: Erstmals am meisten Millionäre in Asien/Pazifik - Deutsche besorgt

Nachdem in den vergangenen Wochen – angefangen bei Wirtschaftsverbänden und Konzernlenkern über Forschungsinstitute und Hochschulökonomen bis hin zu Gewerkschaftern und mehr oder weniger selbst ernannten Experten – nun auch wirklich jeder seinen Senf dazu abgegeben hat, sind jetzt endlich die britischen Wähler gefragt. Die Spannung ist riesengroß, und morgen sind wir alle schlauer, was Verbleib oder Austritt Großbritanniens aus der EU betrifft. Wie auch immer diese historische Abstimmung ausgeht: Die Welt wird sich auch morgen weiter drehen.
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23.06.2016 - Ausgabe 119

Nutzfahrzeuge: Brummi-Branche fährt mit Rückenwind zur IAA nach Hannover

Es ist zwar noch drei Monate hin, bis sich die Lkw-Branche zur 66. IAA Nutzfahrzeuge trifft. Aber schon jetzt ist sich Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) ziemlich sicher: Westeuropas Nutzfahrzeugmarkt verleiht den Brummis Rückenwind bei ihrer Fahrt nach Hannover. Nach einem Plus von 14% in den ersten fünf Monaten erwartet Wissmann für das Gesamtjahr in Westeuropa jetzt ein Absatzplus von 8%, statt wie bisher 4%. Doch andere Märkte schwächeln.
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23.06.2016 - Ausgabe 119

Taunus Sparkasse: Klink treibt „notwendige Verjüngung“ voran

Vorstandsvorsitzender Oliver Klink hält zwar „gefühlt 95%“ der EZB-Regularien für sinnvoll, da diese für mehr Transparenz und Professionalität sorgen würden. Allerdings bereitet ihm die hohe Geschwindigkeit und die zunehmende Fülle an Regulierungsmaßnahmen Sorge. Die EZB-Politik sei bereits zu einem „Selbstläufer“ geworden und für kleinere Institute kaum mehr zu bewältigen. Von den vielen Problemen in der Branche ist man im Taunus bislang allerdings weitgehend verschont geblieben. 
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23.06.2016 - Ausgabe 119

Auf die Schnelle: EZB öffnet sich für Besucher

+++ EZB: Seit zwei Jahren haben die Frankfurter ein neues Wahrzeichen und können es doch selbst nur aus der Ferne bewundern: Die weiträumig eingezäunte neue EZB-Zentrale auf dem Gelände der früheren Großmarkthalle am Osthafen. Doch jetzt verspricht die Zentralbank Besserung: Ab Juli kann das Hochhaus nebst historischer Großmarkthalle an jedem ersten Samstag des Monats im Zuge einer einstündigen Führung erkundet werden, Anmeldung erforderlich. Darüber hinaus sollen einzelne Besuchergruppen wie etwa Schulklassen auch an anderen Tagen durch das Gebäude geführt werden. mehr...
22.06.2016 - Ausgabe 118

Kartellamt: Online-Handel gerät in den Fokus - Bußgelder deutlich gesunken

Auch im vergangenen Jahr hat das Bundeskartellamt wieder unzählige Unternehmen zur Kasse gebeten. Zwar haben die verhängten Bußgelder mit 208 Mill. Euro nicht annährend den Rekordwert von 1,1 Mrd. Euro aus 2014 erreicht, dennoch war 2015 kein ereignisloses Jahr für die Wettbewerbshüter. Geprägt wurde es dabei insbesondere von der Untersagung der Übernahme von Kaiser‘s Tengelmann durch Branchenprimus Edeka, über die sich allerdings Sigmar Gabriel per Ministererlaubnis hinwegsetzte. Und auch in diesem Jahr steht eine geplante Fusion unter Lebensmittelhändlern im Fokus der Behörde. Zunehmende Sorge bereiten unterdessen auch große Internetkonzerne.
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22.06.2016 - Ausgabe 118

Risikogewichtung: Stellt Basel eine Kostenfalle für KMU-Kredite?

Was derzeit in Basel ausgebrütet wird, könnte für viele Banken und Sparkassen und mittelbar auch für die mittelständische Wirtschaft zum teuren Spaß werden. Die Rede ist von der Reform des Kreditrisikostandardansatzes (KSA). Das Regelwerk für die Risikogewichtung der Banken-Assets grundlegend zu überarbeiten, ist zwar längst fällig. Die derzeit im Raum stehenden Vorschläge würden den Banken aber auch für relativ risikoarme Geschäfte wesentlich höhere Kapitalquoten abfordern.
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22.06.2016 - Ausgabe 118

DZ/WGZ: Letzte Hürde genommen - Eigentümer segnen Fusion mit großer Mehrheit ab

Nachdem die Aufsichtsräte der genossenschaftlichen Spitzeninstitute den Zusammenschluss bereits einstimmig abgesegnet hatten, nahmen DZ Bank und WGZ Bank heute bzw. gestern die letzte Hürde. Die Aktionäre haben auf der jeweiligen Hv mit überwältigender Mehrheit der Fusion zugestimmt. Damit ist der Weg zum drittgrößten Institut in Deutschland endgültig frei. 
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22.06.2016 - Ausgabe 118

Auf die Schnelle: Blockchain wird in Cambridge zum Studienfach

+++ Blockchain: Das Centre for Alternative Finance an der renommierten University of Cambridge will noch zum Wintersemester 16/17 die Blockchain-Technologie als neues Studienfach einführen. Das Angebot richtet sich nicht an Programmierer, Informatiker oder Kryptographie-Experten, sondern soll das Thema vom wirtschafts- und finanzwissenschaftlichen Standpunkt aus beleuchten. Es soll sich auf das Wesen und die Stärken der Technologie, auf die Banken und Finanzmarktakteure große Stücke halten, konzentrieren und beispielsweise mit FinTech-typischen Sachgebieten kombiniert werden. Ausschlaggebend für die Einführung war das große Interesse von Banken, Versicherungen und sogar hochrangigen britischen Behörden. So will sich jetzt selbst die altehrwürdige Bank of England des Themas annehmen, wie BoE-Gouverneur Mark Carney kürzlich verkündete. Dies ist Teil einer neuen digitalen Offensive der britischen Notenbank, die u.a. auch verstärkt auf Nicht-Banken und FinTechs zugehen möchte. mehr...
21.06.2016 - Ausgabe 117

Heta-Streit: Verweis an EuGH verschafft Verschnaufpause

Der erst Mitte Mai mit einer großen Gläubigergruppe mühsam geschlossene Kompromiss zur Umschuldung der HGAA-Nachfolgerin Heta hätte schon heute Makulatur werden können, nämlich wenn das Frankfurter Landgericht der HRE-Bad-Bank FMS Wertmanagement Recht gegeben hätte und das Urteil sofort hätte vollstreckt werden müssen. Wegen des Gleichbehandlungsgebots aller Investoren wäre die Heta dann unmittelbar pleite gewesen.
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21.06.2016 - Ausgabe 117

Börsen-Fusion: Durchkreuzt ein möglicher Brexit doch die Fusionspläne?

Mit demonstrativer Gelassenheit hat das Brautpaar in spe, die Deutsche Börse und die London Stock Exchange (LSE), bislang die „Brexit“-Debatte verfolgt. Eine Arbeitsgruppe werde dann zwar über mögliche Konsequenzen nachdenken, das Fusionsvorhaben selbst sehen die beiden CEOs Carsten Kengeter und Xavier Rolet aber nicht gefährdet.
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21.06.2016 - Ausgabe 117

Commerzbank: Digitale Kreditplattform für den Mittelstand gestartet

Dass immer mehr FinTechs die Geschäftsmodelle klassischer Banken angreifen ist längst kein Geheimnis mehr. Doch nun startet Deutschlands zweitgrößte Bank zum Gegenangriff. Auf dem Finanzierungsmarktplatz Main Funders können sich Mittelstandskunden auf der Suche nach Finanzierungen direkt an Investoren wenden. Auch wenn die Kreditvergabe das Kerngeschäft der Bank ist und eine Finanzierungsplattform dazu eigentlich in Konkurrenz steht: Eine Kannibalisierung des klassischen Firmenkundengeschäfts fürchtet Michael Kotzbauer, Bereichsvorstand Corporate Banking, nicht. 
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21.06.2016 - Ausgabe 117

Auf die Schnelle: Nord/LB sieht keine Entspannung auf den Weltmeeren

+++ FinTechs: Nicht nur die Banken umgarnen die als kommende Konkurrenz wahrgenommene FinTech-Branche, auch die Deutsche Börse will hier kräftig mitmischen – so sieht es jedenfalls ein zentraler Pfeiler von Carsten Kengeters Strategieprogramm „Accelerate“ vor. Einige Sprossen hat man dabei schon erklommen, etwa die Übernahme von 360T oder die Einrichtung eines FinTech-Hubs in Frankfurt, wie ihn nun auch die hessische Landesregierung in einem Hochhaus an der Messe bereitstellen will. Heute hat die Börse nun auch eine Investitionsplattform namens „DB1 Ventures“ gegründet, in der erstens die bisherigen Beteiligungen an FinTech-Unternehmen gebündelt werden und die zweitens von Frankfurt aus neue strategische Beteiligungen an frischen FinTech-Gründungen oder an Start-Ups in der Wachstumsphase eingehen soll. Kengeter und DB1-Chef Ankur Kamalia betonen, dass sie ihre Beteiligungen dabei aktiv zu managen gedenken, was nicht nur bedeutet, sich aktiv bei der Entwicklung des Unternehmens einzumischen, sondern durchaus eine Beteiligung auch mal wieder abzustoßen.
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20.06.2016 - Ausgabe 116

Basis-Girokonto: Von nun an gibt es keine Ausreden mehr

Bereits 1995 hatten die Banken und Sparkassen eine Selbstverpflichtung zum „Girokonto für jedermann“ abgegeben und damit überwiegend gute Erfahrungen gemacht. Die Sparkassen legten 2012 noch mit einer eigenen, weiter gehenden Selbstverpflichtung nach. Die deutsche Politik, die zuvor mit einem gesetzlichen Kontrahierungszwang für alle Institute bundesweit gedroht hatte, sah damit rund 20 Jahre lang keinen weiteren Handlungsbedarf mehr. In Brüssel allerdings sah man das – freilich auch mit Blick auf andere Mitgliedsstaaten – aber anders und verabschiedete eine Zahlungskontenrichtlinie, die nun in einem ersten Schritt in Deutschland umgesetzt wird: Seit gestern hat der Verbraucher in Deutschland ein Grundrecht auf Zugang zu einem Basis-Girokonto.
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20.06.2016 - Ausgabe 116

Auf die Schnelle: ver.di plant wieder Warnstreiks bei DZ Bank

+++ Banken-Tarife: Schon seit gut einer Woche schüren die Verdianer mit Warnstreiks bei etlichen Banken das Feuer in den Tarifverhandlungen für die öffentlichen und privaten Banken. Am Mittwoch trifft es, pünktlich zur Hauptversammlung, die DZ Bank. Sie gehört freilich nicht der Tarifgemeinschaft der Öffentlichen und Privaten an – ver.di fordert hier schon seit geraumer Zeit einen Haustarifvertrag. Es handelt sich dabei auch nicht um die ersten Warnstreiks bei der DZ Bank (Nr. 94 v. 18.5.2016). „Sollte der Vorstand nicht einlenken“, droht ver.di-Bundesvorstand Christoph Meister am Freitag mit weiteren Aktionen. „Dies wird verbunden mit einem zentralen Aufruf an Beschäftigte aus Genossenschaftsbanken, sich auch für den Wiedereinstieg von ver.di in die Verhandlungen um einen Flächentarif stark zu machen“, schließt Meister. Zwischen ver.di und den Genossen herrscht schon seit Jahren Funkstille.
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20.06.2016 - Ausgabe 116

Analystenbarometer: Unruhige Zeiten für Deutsche Bank und Bilfinger

+++ Exzellente Wachstumsaussichten sieht Hauck & Aufhäuser für Dialog Semiconductor. Der Halbleiterhersteller dürfte dabei wohl von Apple profitieren, denn der Tech-Gigant werde für sein iPhone und sein MacBook in Zukunft wohl vermehrt auf die Produkte von Dialog setzen. Zudem biete die aktuelle niedrige Bewertung eine gute Einstiegsmöglichkeit für Investoren. 
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17.06.2016 - Ausgabe 115

Finanzministertreffen: Kampf der Steuervermeidung - Schäuble gegen EDIS

Heute treffen sich die Finanzminister der EU zu Beratungen in Luxemburg. Zur Abwechslung wird es dieses mal in den Gesprächen zwischen Finanzminister Wolfgang Schäuble und seinen europäischen Kollegen nicht um Griechenland gehen. Denn die Agenda ist auch so schon vollgepackt: Steuervermeidung, Finanztransaktionssteuer und ein europäisches Einlagensicherungssystem sind dabei nur drei Punkte auf der Tagesordnung. 
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17.06.2016 - Ausgabe 115

Commerzbank: Auf dem Weg zur Multikanalbank - Filialnetz wird umgebaut

Historisch niedrige Zinsen, neue Konkurrenten aus dem FinTech-Bereich sowie ein verändertes Kundenverhalten machen den traditionellen Geldhäusern schwer zu schaffen. Darauf will die Commerzbank nun reagieren. Ihr Filialnetz soll neu strukturiert und das gesamte Geschäft digitalisiert werden. Dafür wurde eigens eine Digitalagentur gegründet. 
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