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30.09.2016 - Ausgabe 190

DZ Bank: 1. Halbjahr noch auf einem Bein - Kirsch erwartet für 2016 über 2 Mrd. Euro

Die Aktien von Deutscher Bank und Commerzbank sind weiter im freien Fall. Die DB-Aktie fiel heute erstmals kurzzeitig unter die Marke von 10 Euro. Scherzkekse bringen schon eine Übernahme durch den türkischen Präsidenten ins Spiel. Und Schwarzseher fühlen sich an den Vorabend der Lehman-Pleite vor fast genau acht Jahren erinnert. Muss sich die Kanzlerin wie damals mit dem Finanzminister am Wochenende wieder vor die Kameras stellen? Politiker, Aufseher und die Bank selbst bemühen sich um Beschwichtigung, doch je häufiger und eindringlicher sie das tun, desto nervöser reagieren Anleger und Kunden. „Hat Deutschland bald keine Großbanken mehr?“, fragt ängstlich die „Bild“-Zeitung. Dass man sich im BMF, wie von der „Zeit“ berichtet, eine Antwort auf die Frage „Was wäre wenn?“ überlegt, darf man annehmen. Alles andere wäre fahrlässig. Denn für eine Abwicklung gemäß den neuen EU-Haftungsregeln und mit den Mitteln des noch jungen Abwicklungsfonds wäre die Deutsche Bank viel zu groß. Doch solange v.a. die Höhe der Strafzahlungen in den USA (Nr. 180 v. 16.9.2016) nicht feststeht, gibt es aktuell keinen Grund, Kapitalbedarf oder gar eine drohende Pleite der Deutschen Bank ernsthaft herbeizureden.
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30.09.2016 - Ausgabe 190

Commerzbank: „Wir verdienen einfach nicht genug Geld“

Gestern gab die Commerzbank erste Eckpunkte zu ihrer Runderneuerung bekannt, blieb dabei zunächst aber sehr vage. Heute präsentierte Konzernchef Martin Zielke den Plan für die bevorstehende Radikalkur. Den Stellenabbau von netto 7300 Vollzeitstellen will er so sozialverträglich wie möglich stemmen. Dass die CoBa angesichts des Umbruchs in der Bankenbranche jede fünfte Stelle streicht, sei ihm „sehr schwergefallen“, doch sei dieser so massiv, „dass wir darauf nicht halbherzig antworten dürfen“. 
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30.09.2016 - Ausgabe 190

Czerwensky-Wochenausblick: Stell-dich-ein bei IWF und Weltbank in Washington

Dienstag (4.10.): Jahrestagung von Weltbank und Internationalem Währungsfonds, Zusammenkunft der G20-Finanzminister und -Notenbankchefs, Tagung des internationalen Bankenverbands IIF (Institute of International Finance) – in Washington geht es in dieser Woche heiß her. Fixpunkte auf der Agenda des Treffens von IWF und Weltbank sind wie üblich der World Economic Outlook (4.10.) und der Global Financial Stability Report (5.10.). Ersterer dürfte eher durchwachsen ausfallen, zweiterer v.a. die Nöte des europäischen Bankensektors ansprechen. Neuerdings dürfte hier nicht mehr mit dem Finger nur auf italienische und andere südeuropäische Banken gezeigt werden. Die beiden größten deutschen Institute sind nunmehr ebenfalls in einen gefährlichen Abwärtsstrudel geraten, v.a. die Deutsche Bank. Die Chinesen krönen das letzte große Treffen unter ihrem G20-Vorsitz derweil mit der erstmaligen Aufnahme ihrer Währung in den SZR-Währungskorb des IWF, offiziell zum 1. Oktober. Die Gewichtung des Yuan von 10,9% erfolgt v.a. auf Kosten der Gewichtung des Euro und des Britischen Pfundes.
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29.09.2016 - Ausgabe 189

Commerzbank: Stellenabbau im großen Stil - Auch Dividende wird gestrichen

In den letzten Wochen gab es unzählige Spekulationen über den Umbau der Commerzbank und das Ausmaß des Stellenabbaus. Nun ist die Katze aus dem Sack: Deutschlands zweitgrößtes Institut gab heute wieder mal einen massiven personellen Aderlass bekannt. 9600 der zuletzt 45 000 Vollzeitstellen sollen im Zuge des Umbaus gestrichen werden. Das habe der Vorstand dem Aufsichtsrat im Rahmen der neuen Strategie „Commerzbank 4.0“ vorgeschlagen. Die Restrukturierung werde rund 1,1 Mrd. Euro verschlingen, hieß es in einer Unternehmensmitteilung. 
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29.09.2016 - Ausgabe 189

Air Berlin: Pichler amputiert die Hälfte der Flotte und träumt von schwarzen Zahlen

Air Berlin – oder besser gesagt: Etihad – zieht mal wieder die Reißleine. Die Flotte der chronisch defizitären Airline wird halbiert und der einstige Lufthansa-Angreifer weitgehend zum Zubringer der Golf-Airline degradiert. Der bislang erfolglose Sanierungskurs, mit dem CEO Stefan Pichler vor anderthalb Jahren angetreten war, ist damit vollends abgeblasen. Es wäre wohl keine Überraschung, wenn der zunehmend gereizt wirkende, vierte Vorstandschef der letzten fünf Jahre bald seinen Hut nähme.
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29.09.2016 - Ausgabe 189

Börsenfusion: Kommission prüft weiter - Börse und LSE bieten LCH-Verkauf an

Wie erwartet hat die Europäische Kommission gestern beschlossen, den geplanten Zusammenschluss von Deutscher Börse und London Stock Exchange einer vertieften Prüfung („Phase II“) zu unterziehen. Die erdrückende Marktmacht dieser europäischen Monsterbörse in manchen Bereichen, v.a. im Derivatehandel und im Clearing, wäre der Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager offenbar nicht ganz geheuer. Deutsche Börse und LSE reagierten in vorauseilendem Gehorsam.
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29.09.2016 - Ausgabe 189

Auf die Schnelle: Daimler startet Elektro-Marke - Deutsche Bank eröffnet Digitalfabrik

+++ Daimler: Die Stuttgarter legen in Sachen Elektromobilität einen Gang zu. Auf dem Pariser Autosalon präsentierte der Autobauer mit dem „Generation EQ“ seine Vision eines neuen Elektroautos. Doch bleibt es nicht nur bei der Studie. Mercedes-Benz ruft gleich eine eigene Submarke ins Leben: „EQ“ (Electric Intelligence). Das Portfolio umfasse alle künftigen batterieelektrisch angetriebenen Automobile sowie dazugehörige Produkte und Dienstleistungen, bspw. Wallboxen, Ladeservices oder Home-Energiespeicher. Noch bis 2020 soll das erste Serienmodell im SUV-Segment vom Stapel gelassen werden. 
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28.09.2016 - Ausgabe 188

DAX-Prognose: VÖB-Experten sehen DAX mit angezogener Handbremse steigen

Nach der Entscheidung der Briten aus der EU auszutreten, sorgte das Schreckgespenst Brexit Ende Juni für einen massiven Einbruch des DAX auf unter 9300 Punkte. Nach dieser kurzen, aber doch heftigen Schockphase präsentierte sich der Leitindex jedoch wieder relativ stabil. Mittlerweile hat sich der DAX bei 10 500 Punkten eingependelt. Die Analysten der Landesbanken rechnen für die nächsten Monate zwar allesamt mit einem leichten Aufwärtstrend für deutsche Aktien. Wie hoch der DAX in drei, sechs oder zwölf Monaten aber stehen wird, darin herrscht Uneinigkeit.
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28.09.2016 - Ausgabe 188

OLB: Allianz sucht einen Käufer - Commerzbank interessiert?

Schon seit einiger Zeit sucht die Deutsche Bank nach einem Käufer für die Postbank. Doch die Interessenten stehen nicht gerade Schlange: Offenbar will niemand diesen Ladenhüter haben – jedenfalls nicht zu einem aus DB-Sicht akzeptablen Preis. Doch davon lässt sich die Allianz nicht abschrecken: Sie stellt eine weitere Privatkundenbank ins Schaufenster.
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28.09.2016 - Ausgabe 188

Deutsche Bank: Abbey-Life-Verkauf beschert 800 Mill. Euro Verlust

Die Gerüchte über eine wie auch immer geartete staatliche Unterstützung für die Deutsche Bank sind in den letzten Tagen so häufig und entschieden dementiert worden, dass man langsam den Eindruck erhält, dass doch mehr dahinter steckt als man in Berlin und Frankfurt glauben machen will – zumindest für den Fall, dass die Bank tatsächlich wesentlich stärker von den US-Behörden zur Kasse gebeten wird als sie sich leisten kann. An anderer Stelle ist CEO John Cryan derweil einen Schritt vorangekommen.
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28.09.2016 - Ausgabe 188

Ostmarken: Adé Ost-Image - Unternehmen legen Fokus auf Regionalität

Zwar kam mit der deutschen Wiedervereinigung für viele Ostmarken das Ende, doch sind einige von ihnen auch 26 Jahre nach der Wende auch aus westdeutschen Supermärkten kaum mehr wegzudenken. Doch immer mehr Unternehmen konzentrieren sich inzwischen auf eine bestimmte Region und verabschieden sich von ihrer „Ost-Strategie“.
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27.09.2016 - Ausgabe 187

Strafzinsen: Renaissance des „Kopfkissen-Sparens“ - Deutsche bleiben Aktienmuffel

Der negative Einlagenzins von 0,4%, den Banken und Sparkassen für bei der EZB geparktes Geld zahlen müssen, macht den Instituten immer schwerer zu schaffen und treibt viele Geldhäuser bis an ihre äußerste Schmerzgrenze. Noch verschonen die Banken die meisten ihrer Kunden mit Negativzinsen und reichen diese (wenn überhaupt) nur an institutionelle Kunden oder in Form von höheren Gebühren weiter. Strafzinsen für Privatkunden galten bislang aber als Tabu. Doch mit der Raiffeisenbank Gmund am Tegernsee, die ein „Verwahrentgelt“ von 0,4% für Beiträge von über 100 000 Euro auf ihren Giro- und Tagesgeldkonten verlangt, begann dieses Tabu zu bröckeln. Wie aber würden Kunden reagieren, wenn das Beispiel der Genossenschaftsbank aus Gmund Schule machen würde? 
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27.09.2016 - Ausgabe 187

Helaba: Grüntker zeichnet düsteres Bild der Bankenlandschaft

Schon bei seinem Amtsantritt vor einem Jahr hatte Herbert Hans Grüntker ausgeführt, dass die Bankenbranche „Terra Incognita“ betreten habe, und von einer „neuen Realität des Bankgeschäfts“ gesprochen. Jedes einzelne der drei Phänomene Niedrigzinsen, Regulierung und Digitalisierung für sich genommen sei bereits Herausforderung genug, ihre brisante Mischung aber mache die besondere Dramatik deutlich. Doch „Selbstmord aus Angst vor dem Tod“ sei jetzt definitiv die falsche Strategie.
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27.09.2016 - Ausgabe 187

Zahlungsverkehr: Bezahlen mit der Karte immer beliebter

Auch wenn viele Verbraucher nach wie vor aufs Bargeld schwören, nimmt der Anteil der Kartenzahler weltweit seit Jahren stetig zu. Nicht nur in Deutschland ist bargeldloses Bezahlen auf dem Vormarsch. V.a. in China und Afrika ist das Wachstum rasant. 
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27.09.2016 - Ausgabe 187

Auf die Schnelle: Amex darf Händler gängeln - Louis Hagen Geno-Manager des Jahres

+++ Kreditkarten: Im Einzelhandel ist AmericanExpress so beliebt wie Fußpilz. Das liegt v.a. an den Gebühren für den Händler, die wesentlich über denen konkurrierender Kartenanbieter wie v.a. Visa und MasterCard oder der hierzulande beliebten EC-Karte (Girocard) liegen. Das ist auch in den USA nicht anders, weshalb dort viele Händler den Kunden bitten, statt seiner Amex doch eine andere Karte zu zücken und dafür ggfs. sogar Rabatte einräumen. Dies freilich verbat sich der Kreditkartenkonzern. Das US-Justizministerium sah darin wiederum einen Verstoß gegen das Kartellrecht und kassierte das Verbot. Seit Jahren schon befasst der Streit die Gerichte. Jetzt hat ein Berufungsgericht dem Kreditkartenanbieter Recht gegeben: Wenn den Händlern die Konditionen von Amex nicht passen, müssen sie die Karte ja auch nicht akzeptieren. Das aber trauen sich viele Händler wiederum auch nicht, denn die Karte ist in Amerika weitaus verbreiteter als in Europa. Ob das Ministerium das Urteil anfechtet, steht noch nicht fest.
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26.09.2016 - Ausgabe 186

Sparkassen: Niederbayern hält höhere Ausschüttungswünsche für unbegründet

Der Streit zwischen der Stadtsparkasse Düsseldorf und dem Oberbürgermeister der Landeshauptstadt um die Gewinnverwendung bzw. Ausschüttungspolitik der Sparkasse hat längst auch überregional das Interesse geweckt, schließlich könnte der Fall bundesweit oder doch zumindest landesweit Signalwirkung entfalten (Nr. 112 v. 14.6.2016 u. Nr. 167 v. 30.8.2016). Dabei ist die Stadt am Rhein keineswegs der einzige Ort in Deutschland, in der die meist recht knauserige Ausschüttungspolitik der Sparkassen für Diskussionsstoff sorgt. In Bayern nervt seit einiger Zeit ein engagierter Rentner die meisten der 71 Häuser.
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26.09.2016 - Ausgabe 186

Auf die Schnelle: Deutsche Bank und Bundesregierung dementieren Gerüchte

+++ Deutsche Bank: Am Wochenende kursierten Spekulationen über eine Kapitalerhöhung und Staatshilfen. Dem traten sowohl die Bundesregierung als auch die Bank heute entgegen. Es gebe keinen Anlass für solche Spekulationen, so Regierungssprecher Steffen Seibert. Die Bank erklärte, es bestehe keine Notwendigkeit für eine Kapitalerhöhung. Man erfülle alle Anforderungen. Die drohende Milliardenstrafe im Subprime-Prozess (Nr. 180 v. 16.9.2016) werde man aus eigener Kraft zahlen können. Zudem habe man die Bundesregierung zu keinem Zeitpunkt gebeten, diplomatisch zu intervenieren. Gleichwohl bekräftigt Berlin die Forderung nach einem fairen Ergebnis auf Basis der Gleichbehandlung.
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26.09.2016 - Ausgabe 186

Analystenbarometer: Nord/LB sieht E.ON nach Uniper-Abspaltung auf Kurs

+++ Die Analysten der US-Großbank JP Morgan haben das Kursziel für den Autozulieferer Stabilus deutlich erhöht, die Einstufung aber auf „Neutral“ belassen. Nach den jüngsten Zukäufen dürfte das Koblenzer Unternehmen ab 2017 zunehmend profitabel werden. Da die Aktie in den letzten Wochen aber bereits deutlich zulegen konnte, sei nicht mehr viel Aufwärtspotenzial vorhanden. 
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23.09.2016 - Ausgabe 185

Aufsichtsräte: VW-Aufseher erhalten Quittung für Dividenden-basierte Vergütung

Beim Stichwort Aufsichtsrat spukt in vielen Köpfen gewiss immer noch das Bild einer Runde stattlicher älterer Herren umher, die in den Gremien etlicher Konzerne sitzen, dort an ihren Stühlen kleben und sich die Zeit in den Sitzungen mit dem Rauchen teurer Zigarren vertreiben. Gewiss, solche Exemplare gibt es im DAX noch immer zuhauf (bis auf die Zigarre vielleicht), doch das Bild wandelt sich. Die AR-Mitglieder werden in der Tendenz jünger und (sehr) langsam auch weiblicher. Ämterhäufung und Verweildauer im Amt nehmen ab.
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23.09.2016 - Ausgabe 185

Auf die Schnelle: IWF kehrt zurück an den Río de la Plata

+++ Argentinien: Die Maßnahmen, mit denen der Internationale Währungsfonds seinerzeit Argentinien aus der größtenteils selbstverschuldeten Krise führen wollte, geben mit Sicherheit viel Anlass zur Kritik. Doch unter den Kirchners musste der IWF als Prügelknabe für so ziemlich alles herhalten, was schief lief im Pampa-Land. Auf der Liste der Staatsfeinde rangierte der Fonds ganz weit oben, irgendwo zwischen Geierfonds und „Kelpern". Dass ihm nicht auch noch die wiederholten Niederlagen der Nationalmannschaft gegen Deutschland angekreidet wurden, war eigentlich alles. Und so war es 2006 auch quasi ein patriotischer Akt, als Néstor Kirchner die damals üppigen Soja-Milliarden zusammenkratzte, die zinsgünstigen IWF-Kredite ablöste und die Herren aus Washington aus dem Land warf. Deshalb ist es jetzt mehr als nur eine Randnotiz, wenn der neue Präsident Mauricio Macri wieder einer IWF-Delegation die Pforten öffnet. Es ist ein Symbol für die Rückkehr an die internationalen Finanzmärkte nach der Einigung mit den renitenten Hedgefonds und für die Abkehr der absurden Wirtschafts- und Finanzpolitik der beiden Kirchner-Hasardeure – kurzum: für die Rückkehr Argentiniens in die Normalität. mehr...
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