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Ausgaben


13.06.2024 - Ausgabe 113

Konjunktur: IWH sieht erste Anzeichen für ein Ende des Abschwungs

In der ersten Jahreshälfte 2024 vermehren sich nach Einschätzung des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) die Anzeichen für eine konjunkturelle Besserung in Deutschland. Nach der Prognose des Instituts dürfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 um 0,3 % expandieren und im Jahr 2025 um 1,5 %. Im März hatten die IWH-Konjunkturforscher ein Plus von 0,2 % für 2024 und ebenfalls 1,5 % für 2025 erwartet. Im Sommerhalbjahr werde die Produktion aber wohl nur verhalten ausgeweitet. Ab Herbst dürfte die Belebung mit höheren Realeinkommen und leicht steigenden Exporten Fahrt aufnehmen.
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13.06.2024 - Ausgabe 113

Auf die Schnelle: 3M überträgt Teile seiner US-Pensionslasten an MetLife

+++Versicherungen: 3M entledigt sich eines großen Teils seiner Pensionsverpflichtungen in den USA. Der amerikanische Mischkonzern teilte mit, er übertrage Pensionslasten für 23.000 Begünstigte aus seinem 3M Employee Retirement Income Plan im Volumen von etwa 2,5 Mrd Dollar an den US-Versicherer MetLife. Für etwa 60 % der ERIP-Pensionäre werde dazu ein Gruppenrentenvertrag erworben, erklärte 3M. Finanziert werde dies zur Gänze aus Mitteln des ERIP-Treuhandfonds; zusätzliches Geld sei nicht erforderlich. Höhere Zinssätze haben in jüngster Zeit den Deckungsgrad von Rentenplänen von US-Unternehmens erhöht. Das hat einige Firmen veranlasst, Rentenverträge mit Versicherern abzuschließen, um ihre Bilanzen zu stärken. 3M rechnet im zweiten Quartal mit einer Belastung aus Pensionszahlungen in Höhe von 800 bis 900 Mio Dollar vor Steuern.
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12.06.2024 - Ausgabe 112

EZB: Lagarde warnt vor „Rissen“ im internationalen Zahlungssystem

Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, hat vor „Rissen“ im internationalen Zahungssystem gewarnt. In einer Mitteilung zur Veröffentlichung des Berichts über die internationale Rolle des Euro schreibt die EZB, dass sich 2023 Risiken einer möglichen Fragmentierung der globalen Zahlungssysteme gezeigt hätten. Einige Länder bemühten sich zunehmend, andere Einheiten als die wichtigsten Fakturierungswährungen für den internationalen Handel sowie Alternativen zu den traditionellen grenzüberschreitenden Zahlungssystemen zu verwenden.
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12.06.2024 - Ausgabe 112

Analyse: Was Apples OpenAI-Deal für andere Tech-Giganten bedeutet

Die Vereinbarung zwischen OpenAI und dem Technologiekonzern Apple dürfte das Gleichgewicht im Rennen um Künstliche Intelligenz ins Wanken bringen. Dank der Kooperation nimmt OpenAI eine wichtige Rolle in Apples Bestreben ein, KI für seine riesige Nutzerbasis zugänglich zu machen. Gleichzeitig versucht der Apple-Rivale Microsoft - der wichtigste große Technologiepartner von OpenAI - ebenfalls, im Bereich der KI für Endnutzer voranzukommen. Die Zusammenarbeit zwischen OpenAI und Apple bedeutet unterdessen einen Rückschlag für Google, das dem Konzern seit langem jedes Jahr Mrd von Dollar dafür zahlt, dass Google auf den Apple-Geräten die Standardsuchmaschine ist.
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12.06.2024 - Ausgabe 112

DSGV: Einfachere Verfahren und Erleichterungen für den Immobilienmarkt

Der Immobilienmarkt in Deutschland wird sich nach Einschätzung der Sparkassen-Finanzgruppe in den kommenden Monaten leicht erholen. Nach dem deutlichen Preisrückgang aus dem vergangenen Jahr stiegen die Preise für Neubauten sowie Bestandsimmobilien und Eigentumswohnungen wieder leicht, erklärte der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV). Außerdem sei die Nachfrage nach Wohnungsbaukrediten erstmals seit zwei Jahren wieder gestiegen.
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12.06.2024 - Ausgabe 112

Auf die Schnelle: US-Verbraucherpreise steigen im Mai schwächer als erwartet

+++Wirtschaft/USA: Die Verbraucherpreise in den USA sind im Mai schwächer gestiegen als erwartet, weshalb der Inflationsdruck leicht nachgelassen hat. Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, stagnierten die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat und lagen um 3,3 (Vormonat: 3,4) % über dem Niveau des Vorjahresmonats. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten mit einem monatlichen Preisanstieg von 0,1 % und einer Jahresteuerung von 3,4% gerechnet. mehr...
11.06.2024 - Ausgabe 111

Analyse: Anleger warten gespannt auf Zinsprojektionen der Fed

Die Anleger werden sich am Mittwoch mit der Frage beschäftigen, ob die Federal Reserve in diesem Jahr eine oder zwei Zinssenkungen vornehmen wird. Für die Notenbanker sind schwierige Entscheidungen und sich abzeichnende Meinungsverschiedenheiten darüber, ob und wann die Zinssätze gesenkt werden sollen, ein Problem für später - nicht für jetzt. Stattdessen verdeckt die Fixierung auf die vierteljährlichen Zinsprognosen die bemerkenswerte Geschlossenheit der Währungshüter hinsichtlich ihrer abwartenden Haltung.
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11.06.2024 - Ausgabe 111

M&A: Atos akzeptiert Rettungsangebot von Onepoint-Konsortium

Der hoch verschuldete französische IT-Konzern Atos hat das Angebot eines Konsortiums zur finanziellen Restrukturierung angenommen. Das Konsortium, dem auch der Großaktionär Onepoint angehört, setzte sich damit gegen ein konkurrierendes Angebot einer Gruppe um den tschechischen Milliardär Daniel Kretinsky durch.
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11.06.2024 - Ausgabe 111

Auf die Schnelle: Lohnwachstum bereitet der Bank of England Kopfzerbrechen

+++BoE: Die Löhne in Großbritannien sind in den drei Monaten bis April weiterhin schnell gestiegen, was der Bank of England (BoE) bei der Vorbereitung ihrer Sitzung in der nächsten Woche Sorgen bereiten dürfte. Nach den Daten des Office for National Statistics lagen die Durchschnittsverdienste (ohne Boni) zwischen Februar und April um 6 % höher als ein Jahr zuvor und damit genauso hoch wie im ersten Quartal dieses Jahres. Das war etwas weniger als die 6,1 %, die von den von Dow Jones Newswires befragten Ökonomen als Konsens genannt wurden. Die geldpolitischen Entscheidungsträger der BoE befürchten, dass die Inflation durch Preise angeheizt werden könnte, die in erster Linie auf inländischen Druck, einschließlich rasch steigender Löhne, zurückzuführen sind. Ökonomen erwarten, dass die Zentralbank bei ihrer nächsten Sitzung am 20. Juni die Zinsen auf dem höchsten Stand seit 16 Jahren belässt. Unterdessen stieg die Arbeitslosenquote in den drei Monaten bis April auf 4,4 % und lag damit etwas über den Erwartungen, nachdem sie im August 2022 einen Tiefstand von 3,6 % erreicht hatte.
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10.06.2024 - Ausgabe 110

Analyse: Eine neue Börse in Texas ist kein Witz

Aktien werden in Dallas schon lange gehandelt, das ist an der Wall Street bereits ein Running Gag. Aber Börsennotierungen von Aktien in Dallas? Das dürfte New York nicht so lustig finden. Denn der Wettbewerb um Handelsvolumina ist zwar nicht neu. Mehr Listings zu gewinnen, das wäre wahrlich disruptiv. Eine Gruppe um Blackrock und Citadel Securities will eine neue Börse in Dallas unter dem Namen Texas Stock Exchange aus der Taufe heben. Es wird eine elektronische Börse sein, an der die Unternehmen auch ihre Aktien notieren lassen können.
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10.06.2024 - Ausgabe 110

Auf die Schnelle: Lagarde dämpft Erwartung an schnelle weitere Zinssenkungen

+++EZB: EZB-Präsidentin Christine Lagarde hat nach der jüngsten Leitzinssenkung die Erwartungen an schnelle weitere Zinssenkungen gedämpft. Die Inflation im Euro-Raum „befindet sich aktuell auf gutem Weg, gegen Ende des kommenden Jahres die Marke von 2 % zu erreichen“, heißt es in einem Gastbeitrag Lagardes. „Es wird jedoch noch eine ganze Weile dauern, bis die Inflation komplett aus der Wirtschaft verbannt ist. Bis dahin wird nicht alles glattlaufen. Wachsamkeit, Einsatz und Durchhaltevermögen werden auf diesem Weg gefragt sein“, schreibt die Präsidentin der Europäischen Zentralbank. mehr...
10.06.2024 - Ausgabe 110

Analystenbarometer: Fed-Sitzung: Leitzins stabil - Prognosen im Blickpunkt

+++: Hauck Aufhäuser Investment Banking hat das Kursziel für Flatexdegiro nach aktuellen Transaktionszahlen von 14 auf 16 Euro angehoben und die Einstufung auf „Buy“ belassen. Der Online-Broker habe starke Kennziffern für Mai vorgelegt und dürfte mit den Finanzzahlen zum zweiten Quartal auch seine Jahresziele erhöhen, so Analyst Simon Keller. Der Experte schraubte seine Ergebnisprognosen für die Jahre 2024 bis 2026 nach oben.
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07.06.2024 - Ausgabe 109

Bundesfinanzministerium: Staatsekretär rechnet nicht mit stetig sinkenden Zinsen

Das Bundesfinanzministerium rechnet laut seinem Parlamentarischen Staatssekretär Florian Toncar (FDP) nach der Zinssenkung der Europäischen Zentralbank vom Vortag nicht mit stetig weiter fallenden Zinsen im Euroraum. „Das ist jedenfalls unsere Erwartung, dass wir jetzt nicht davon ausgehen können, dass es jetzt einen stetigen Weg zu weiter sinkenden Zinsen geben kann“, sagte Toncar bei einer Podiumsdiskussion im Finanzministerium. „Die Inflation ist ja immer noch über 2 % und wir haben auch Faktoren, die dazu führen werden, dass wir dauerhaft auch Druck auf die Preise sehen werden - die fragmentierten globalen Märkte, das knappe Arbeitsangebot, auch die Notwendigkeit, unseren Kapitalstock umzubauen, Schritt für Schritt“, sagte er.
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07.06.2024 - Ausgabe 109

Auf die Schnelle: Bundesbank hebt Inflationsprognosen für 2024 und 2025 leicht an

+++Bundesbank: Die Deutsche Bundesbank hat ihre Prognosen für Deutschlands Wirtschaftswachstum 2024 und 2025 leicht gesenkt, aber die für die Inflation leicht angehoben. Wie die Bundesbank im Rahmen ihrer gesamtwirtschaftlichen Prognose mitteilte, rechnet sie damit, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in diesem Jahr preis- und kalenderbereinigt um 0,3 % steigen wird. Im Dezember 2023 hatte sie einen Zuwachs von 0,4 % vorausgesagt. Für 2025 und 2026 werden Wachstumsraten von 1,1 (Dezember-Prognose: 1,2) und 1,4 (1,3) % prognostiziert. Die Bundesbank rechnet damit, dass der Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) 2024 um 2,8 (2,7) % steigen wird, 2025 um 2,7 (2,5) % und 2026 um 2,2 (2,2) %. Für die Kernteuerung werden 3,1 (3,0) %, 2,5 (2,6) % und 2,3 (2,3) % prognostiziert.
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07.06.2024 - Ausgabe 109

Czerwensky Wochenausblick: Fed-Sitzung: Leitzins stabil - Prognosen im Blickpunkt

+++Montag (10.06): Apple heizt die Vorfreude auf seine diesjährige World Wide Developers Conference (WWDC), die vom 10. bis 14. Juni stattfindet, kräftig an. Das Event verspricht „actiongeladen“ zu werden, mit Fokus auf bahnbrechende Ankündigungen in der Eröffnungsrede von CEO Tim Cook. Auf der Agenda stehen vorrangig Neuerungen in Software und Produktentwicklung. Statt der Präsentation neuer iMac-Computer oder anderer Hardware-Produkte wird laut Marktanalysten vor allem künstliche Intelligenz im Rampenlicht stehen. Tim Cook unterstrich bereits auf der letzten Hauptversammlung Ende Februar, dass Apple bedeutende Investitionen in generative KI-Technologien tätigt. Geplant sind anscheinend Upgrades der Betriebssysteme durch fortschrittliche, lernfähige Algorithmen. Auch vor möglichen Kooperationen mit großen Technologiekonzernen, die in der Entwicklung fortschrittlicher Sprachmodelle bereits weiter sind, scheint Apple nicht zurückzuschrecken. Berichte vom März deuten darauf hin, dass Apple die Integration von Googles Gemini-Software in das kommende Betriebssystem iOS 18 beabsichtigt, welches für die nächste iPhone-Generation vorgesehen ist.
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06.06.2024 - Ausgabe 108

EZB: Leitzins erstmals seit 2019 gesenkt

Der Rat der Europäischen Zentralbank hat seine Leitzinsen erstmals seit 2019 gesenkt, aber zunächst keine weitere Lockerung der Geldpolitik in Aussicht gestellt. Wie die EZB mitteilte, sinken die Zinsen um 25 Basispunkte, wodurch der ausschlaggebende Satz für Bankeinlagen bei der EZB auf 3,75 (bisher: 4,00) % fällt. „Auf der Grundlage einer aktualisierten Bewertung der Inflationsaussichten, der Dynamik der zugrunde liegenden Inflation und der Stärke der geldpolitischen Transmission ist es nun angemessen, den Grad der geldpolitischen Restriktion nach neun Monaten unveränderter Zinssätze abzuschwächen“, heißt es im Zinsbeschluss.
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06.06.2024 - Ausgabe 108

Griechenland: Banken zahlen nach 16 Jahren wieder Dividenden

Vier griechische Geschäftsbanken haben am Donnerstag bekanntgegeben, dass sie von der Europäischen Zentralbank die Genehmigung erhalten haben, wieder Gewinne an ihre Aktionäre auszuschütten. Es sind die ersten Dividendenzahlungen seit 16 Jahren.
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06.06.2024 - Ausgabe 108

Auf die Schnelle: BoC senkt Leitzins auf 4,75%, signalisiert weitere Zinssenkungen

+++Bank of Canada: Die Bank of Canada (BoC) hat den Leitzins um 25 Basispunkte gesenkt. Sie ist damit die erste Zentralbank in der Gruppe der sieben weltweit führenden Volkswirtschaften (G7), die die Zinsen senkt, nachdem die Notenbanker zuvor weltweit rasche und aggressive Anstrengungen unternommen hatten, die Zinssätze anzuheben, um die Inflation einzudämmen. Die kanadische Zentralbank teilte mit, eine Zinssenkung sei gerechtfertigt, da die Zuversicht gewachsen sei, dass sich die Inflation ihrem Ziel von 2 % annähere. Tiff Macklem, Gouverneur der Bank of Canada, sagte, dass weitere Zinssenkungen bevorstehen könnten, sollte die Inflation weitere Anzeichen einer Verlangsamung zeigen. Die Zinssenkung um 25 Basispunkte bringt den Zielsatz für den Tagesgeldsatz auf 4,75 %. Zuvor hatte er 11 Monate lang bei 5 % gestanden. In einem Zeitraum von 16 Monaten, der im Juli vergangenen Jahres endete, hatte die Bank of Canada die Zinsen um 4,75 %punkte erhöht, um die Inflation von einem Höchststand von 8,1 % im Juni 2022 zu senken. Der starke Anstieg der Zinssätze hat Kanada im Vergleich zu den USA stärker getroffen, was zum Teil auf die hohe Verschuldung der privaten Haushalte und Unternehmen zurückzuführen ist.
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05.06.2024 - Ausgabe 107

BVR: Präsidentin fordert Wachstumsagenda 2030 für Deutschland

Die Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), Marija Kolak, hat eine „Wachstumsagenda 2030“ für Deutschland angemahnt. Kolak betonte in ihrer Eröffnungsrede bei der 79. Bankwirtschaftlichen Tagung der Volksbanken und Raiffeisenbanken laut BVR, Deutschland benötige eine langfristige und umfassende Strategie, um die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen der kommenden Jahre erfolgreich zu bewältigen. „Wenn aber unsere soziale Marktwirtschaft von zu vielen Vorschriften behindert wird, dann verliert der Standort an Tempo“, sagte Kolak.
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05.06.2024 - Ausgabe 107

M&A: Nordic Capital verkauft Sunrise Medical - IPO vom Tisch

Der Börsengang von Sunrise Medical ist gut eine Woche nach der Ankündigung schon wieder vom Tisch. Stattdessen verkauft der Eigentümer Nordic Capital den Rollstuhlhersteller aus der Nähe von Heidelberg an die Investmentgesellschaft Platinum Equity. Finanzielle Details nannte der Finanzinvestor nicht.
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