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Ausgaben


14.08.2017 - Ausgabe 155

Analystenbarometer: Deutsche Wohnen profitiert von Immobilien-Boom in Berlin

+++ Nach dem Verkauf der Kathoden-Sparte entwickle sich SGL Carbon zu einem wachstumsstarken High Tech-Unternehmen. Durch den Verkauf verbessere sich die Verschuldungslage deutlich. Die Verkaufs-Konditionen haben die Erwartungen der französischen Großbank Société Générale übertroffen. 
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11.08.2017 - Ausgabe 154

Banken: Neue Regulierungswelle rollt an - Institute unzureichend vorbereitet

Während in Amerika bereits konkrete Maßnahmen zur Deregulierung der Finanzmärkte verhandelt werden, nimmt die Flut an neuen regulatorischen Maßnahmen in Europa und Deutschland weiter zu. Gerade die kleineren Banken hierzulande ächzen unter der Zunahme aufsichtsrechtlicher Anforderungen und bangen um ihre Zukunft. Ihre Rufe nach Entlastung und einer Small Banking Box werden zwar weithin gehört, darauf eingegangen ist man bislang jedoch nur in kleinen Teilen. Stattdessen müssen alle Geldhäuser in den kommenden Monaten eine ganze Reihe neuer regulatorischer Anforderungen umsetzen. Die Palette reicht von AnaCredit über MiFID II bis PRIIP.
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11.08.2017 - Ausgabe 154

Auf die Schnelle: W&W und OLB verdienen mehr, Rentenbank weniger

Auf die Schnelle: W&W und OLB verdienen mehr, Rentenbank weniger +++ Wüstenrot & Württembergische: Der W&W-Konzern hat im ersten Halbjahr seinen Nettogewinn deutlich gesteigert – und dabei in Q2 auch noch mal kräftig an Dynamik gewonnen. Zur Jahresmitte stehen nun bereits 155 Mill. Euro nach Steuern zu Buche, 28% mehr als im Vorjahr. Vorstandschef Jürgen A. Junker hatte bereits Anfang Juli seine Prognose für das Gesamtjahr erhöht: Die Schwaben wollen nun „erkennbar“ mehr als die 235 Mill. Euro des Vorjahres verdienen. Grund für den Gewinnanstieg war v.a. die Versicherungssparte, die u.a. von einer niedrigen Schadensbelastung profitierte. Im Bauspargeschäft hingegen ging der Gewinn zinsbedingt leicht zurück, hier schwächelte auch das Neugeschäft etwas. Derweil prüft W&W, was aus der stark geschrumpften Wüstenrot Bank wird (Nr. 105 v. 1.6.2017).
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11.08.2017 - Ausgabe 154

Czerwensky-Wochenausblick: Behält BayernLB ihr Tempo bei? - Aral zu Auto-Trends

Montag (14.8.): Die großen Versorger scheinen das Schlimmste hinter sich zu haben. Das legen zumindest die Aktienkurse nahe, aber auch die letzten Quartalszahlen. E.ON und die E.ON-Ausgründung Uniper haben Mitte der Woche ihre Q2-Zahlen vorgelegt und nicht nur gestiegene Gewinne gemeldet, sondern auch höhere Dividenden in Aussicht gestellt. Das ist freilich nicht zuletzt dem warmen Geldregen durch die Rückzahlung der Brennelementesteuer zu verdanken. Die RWE-Ökostrom-Tochter Innogy folgte heute in ähnlicher, wenn auch etwas verhaltenerer Diktion als die Rivalen. Nun folgt noch der RWE-Mutterkonzern. Neben der Atomsteuer kommt den Essenern auch zugute, dass sich die Preise für konventionell erzeugten Strom zuletzt zumindest wieder erholen konnten.
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10.08.2017 - Ausgabe 153

PSD2: Banken unterschätzen Risiken und Chancen - Mehr Kooperationen mit FinTechs

PSD2 steht vor der Tür. Anfang des nächsten Jahres soll die neue EU-Zahlungsdiensterichtlinie in Kraft treten. Mit ihr will Brüssel für mehr Transparenz, Einheitlichkeit und Wettbewerb sorgen. Zahlreiche neue Anbieter, v.a. FinTechs, dürften in den Markt treten und etablierten Geldhäusern Geschäfte abspenstig machen. Viele Experten erwarten durch die neue Richtlinie mittelfristig einen Umbruch in der Bankenwelt. Für die Anpassung bestehender Prozesse und eine klare Strategie für PSD2 bleibt den Instituten also nicht viel Zeit. Die Banken aber sind bislang noch zurückhaltend und warten ab. Das könnte sich auf Dauer rächen, stehen mit den IT-Giganten aus den USA sowie zahlreichen FinTechs, denen durch PSD2 Tür und Tor noch weiter geöffnet werden, schon Wettbewerber bereit. 
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10.08.2017 - Ausgabe 153

ThyssenKrupp: Überraschend starkes Stahl-Ergebnis - noch immer keine Tata-News

Einhelligen Applaus erntete ThyssenKrupp heute bei Börsianern und Analysten für die Zahlen zum dritten Quartal: Die Auftragslage ist blendend, die krisengebeutelte Stahlsparte lieferte dank erholter Stahlpreise besser ab als erwartet und auch für die zuletzt ebenfalls strauchelnde Sparte Industrial Solutions zeichnet sich die Trendwende ab. Doch ein Kursfeuerwerk blieb (abgesehen vom kurzen Strohfeuer am Morgen) aus: Die Analysten vermissen Neuigkeiten in Sachen Stahlfusion mit Tata Steel.
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10.08.2017 - Ausgabe 153

Aareal Bank: Margenstarkes Neugeschäft - Deutsche Hypo wird beschnuppert

Wie bereits im Auftaktquartal hat die Aareal Bank auch im zweiten Viertel des laufenden Jahres weniger verdient als im Vorjahr. Vorstandschef Hermann J. Merkens spricht dennoch von einer „positiven Geschäftsentwicklung in einem weiterhin anspruchsvollen Markt- und Wettbewerbsumfeld“, mit der man an den „guten Jahresauftakt“ angeknüpft habe. Auch an seiner erst im April erhöhten Jahresprognose (Nr. 78 v. 21.4.2017) hält Merkens unbeirrt fest.
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09.08.2017 - Ausgabe 152

Zahlungsverkehr: Instant Payments bald möglich - BdB sieht große Chancen

Bargeldlose Bezahlverfahren sind in Deutschland weiter auf dem Vormarsch – auch wenn man von skandinavischen Verhältnissen noch weit entfernt ist. Wenn bargeldlos, dann am liebsten per EC- oder Kreditkarte. Digitale Bezahlmöglichkeiten fristen bislang nur ein Schattendasein. Mit Instant Payments soll die Digitalisierung des Zahlungsverkehrs aber einen gewaltigen Schub erhalten. Die anfängliche Skepsis der hiesigen Banken gegenüber Echtzeit-Zahlungen (Nr. 15 v. 22.1.16) ist inzwischen großer Hoffnung gewichen. Instant Payments „könnten die Zahlungswelt revolutionieren“, glaubt BdB-Hauptgeschäftsführer Michael Kemmer. V.a. der Einzelhandel dürfte sich darauf freuen. 
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09.08.2017 - Ausgabe 152

SGL Carbon: Köhler zieht Schlussstrich unter alte Sorgensparte

Jahrelang war es von Investoren gefordert bzw. darüber spekuliert worden. Nach einem ersten Schritt im Oktober letzten Jahres hat SGL Carbon nun auch den zweiten Schritt getan: Das ursprüngliche Kerngeschäft, die seit Jahren hochdefizitäre Produktion von Elektroden und Kathoden sowie weiterer Spezialprodukte für Stahl- und Aluproduktion werden im Laufe dieses Jahres endgültig abgegeben. Zuletzt hatte die Sparte „Performance Products“ (PP) noch mehr als ein Drittel zum Umsatz beigetragen.
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09.08.2017 - Ausgabe 152

Munich Re: Geringere Schäden aus Naturkatastrophen dämpfen Gewinnrückgang

Wegen des harten Wettbewerbs und des hohen Preisdrucks in der Branche hat der weltgrößte Rückversicherer Munich Re im abgelaufenen Quartal wie erwartet deutlich weniger verdient als im Vorjahreszeitraum. Dabei haben geringere Kosten für Schäden aus Naturkatastrophen den Gewinnrückgang noch gedämpft. Positiv überraschen konnte die Erstversicherungstochter Ergo. 
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08.08.2017 - Ausgabe 151

Banker-Boni: BaFin verabschiedet neue IVV - Zahnloser Tiger Clawback?

In den letzten Jahren mussten unzählige Banken auf der ganzen Welt für ihre Verfehlungen der Vergangenheit bluten und hohe Milliardenstrafen zahlen. Hierzulande war vor allem die Deutsche Bank betroffen, die jüngst erst wieder wegen der Manipulation der Libor-Zinssätze zur Kasse gebeten wurde. Verantwortlich für die Fehler der Vergangenheit, die bei den Instituten zu Milliardenverlusten und einer Achterbahnfahrt der Aktienkurse führten, waren oft frühere Mitarbeiter und Investmentbanker, die mittlerweile dank üppig geflossener Boni im Ruhestand ihren Lebensabend genießen. Viele Aktionäre bringt das auf die Palme. Die BaFin will dem nun einen Riegel vorschieben und hat dazu ihre überarbeitete Institutsvergütungsverordnung veröffentlicht, die am Freitag in Kraft getreten ist.
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08.08.2017 - Ausgabe 151

Deutsche Post: Boom im Online-Handel beschert neue Rekorde

Der anhaltende Boom im Online- und Versandhandel hat v.a. eine große Gruppe von Profiteuren: die Branche der Paketdienste und Logistiker. Die Deutsche Post DHL hangelt sich von Rekord zu Rekord. Im zweiten Quartal hat sie zum siebten Mal in Folge einen Quartals-Bestwert beim EBIT erreicht. Die Post-Aktie erklomm an der Börse heute ein neues Allzeithoch von zeitweise über 34,70 Euro. Selbst in der bisherigen Sorgensparte sieht Finanzchefin Melanie Kreis langsam Licht am Ende des Tunnels.
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08.08.2017 - Ausgabe 151

Schweizer Banken: Vermögensverwaltung in London auf dem Vormarsch

Beinahe im Wochentakt schlagen die Meldungen ein von Banken aus aller Herren Länder, die im Zuge des bevorstehenden Brexit Teile ihres Geschäfts oder einzelne Abteilungen an einen Finanzplatz verlagern, der auch künftig noch innerhalb der EU liegen wird. Dabei geht allerdings regelmäßig unter, dass es auch eine Bewegung in die Gegenrichtung gibt.
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07.08.2017 - Ausgabe 150

Startups: Bürokratieaufwand und zu wenig Wagniskapital als Hemmschuhe

FinTechs, InsurTechs, RegTechs oder LegalTechs: In unzähligen Bereichen schießen Startups wie Pilze aus dem Boden. Kaum eine deutsche Stadt buhlt derzeit nicht um die Aufmerksamkeit der jungen Gründer. Nur in den seltensten Fällen werden aus Ideen aber auch wirklich Unternehmen. Im internationalen Vergleich empfinden Startups v.a. den bürokratischen Aufwand in Deutschland als zu hoch. Deutschland verschenke enormes Potenzial bei den Unternehmensgründungen, mahnt nun der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK). 
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07.08.2017 - Ausgabe 150

Auf die Schnelle: Deutsche Fluggesellschaften verlieren Marktanteile

+++ Luftverkehr: Die deutschen Airlines befinden sich weiter auf Wachstumskurs. Allerdings legen sie dabei langsamer zu als der Gesamtmarkt. Die deutschen Anbieter wuchsen im ersten Halbjahr um 6,1%. Weltweit kletterte der Passagierluftverkehr bis zur Jahresmitte jedoch um 7,9% und in Europa um 8,8%. Der Marktanteil der deutschen Fluggesellschaften ist seit 2011 von 62% auf 56% gefallen. Verantwortlich für den Rückgang seien in erster Linie politische Rahmenbedingungen, wie Stefan Schulte, Präsident des Bundesverbandes der deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) und im Hauptberuf Chef des Flughafenbetreibers Fraport erklärte. Die deutsche Luftverkehrsteuer müsse abgebaut und Luftsicherheitskosten wie in den USA zum Teil vom Staat übernommen werden. Wachstumstreiber blieben die Billigflieger. Während auch Netzwerk-Fluggesellschaften wie British Airways ihr Angebot seit 2011 um 8% ausbauen konnten, haben die deutschen Netzwerk-Fluggesellschaften wie Lufthansa ihr Angebot um 23% reduziert, u.a. weil sie Flüge auf Low-Cost-Plattformen verlagert haben. Auch die deutschen Flughäfen konnten bis zur Jahresmitte zulegen. Sie zählten fast 110 Mill. Passagiere, 6,4% mehr als im Vorjahr. Damit bliebe man aber auch hinter anderen europäischen Standorten zurück, erklärte Schulte. mehr...
07.08.2017 - Ausgabe 150

Analystenbarometer: Hauck & Aufhäuser glaubt an Trendwende bei Hugo Boss

+++ Zwar schlagen sich die niedrigeren Polysilizium-Preise auch leicht in der Bilanz von Wacker Chemie nieder. Die Sorgen um den Rohstoff hätten sich bislang aber nicht bewahrheitet, erkennt die UBS. Die Polysilizium-Nachfrage aus der Halbleiter- und Photovoltaik-Industrie bleibe robust. Deutlich stärker als erwartet sei die Solarnachfrage v.a. aus dem Riesenreich China.
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04.08.2017 - Ausgabe 149

Allianz: Bäte kauft im Brexit-Land zu - Pimco sammelt über 50 Mrd. Euro ein

Die gewaltige Kriegskasse, die die Allianz noch unter ihrem früheren Vorstandschef Michael Diekmann für große Übernahmen angehäuft hatte, ist größtenteils an die Aktionäre ausgeschüttet worden – wie versprochen für den Fall, dass sich keine attraktiven Kaufobjekte zu halbwegs vernünftigen Preisen finden lassen. Das heißt nun freilich nicht, dass der Versicherungsriese aus München die Lust und das Geld für anorganisches Wachstum verloren hätte.
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04.08.2017 - Ausgabe 149

Auf die Schnelle: Sparda-Berlin kippt Gratis-Konto - Neuer Chef für Sparda-Hessen

+++ Sparda-Bank Berlin: Bislang gehört das kostenfreie Girokonto genauso zur DNA der Sparda-Banken wie der günstige Baukredit – auch wenn sich die Sparda-Bank West zuletzt mit ihren 10 Euro p.a. für die Girocard in die Nesseln gesetzt hatte. Doch die Kollegen aus Berlin legen nun die Axt an: Ab 1. Oktober gibt es bei der Sparda-Bank in der Hauptstadt neue Konto-Modelle. Ein Girokonto ohne Grundgebühren findet sich abgesehen vom Junior-Konto (bis 26 Jahre) nicht mehr darunter. Der Vorstand begründet dies mit dem „anhaltenden Niedrigzinsumfeld und den Negativzinsen“, die die Bank zahlen muss. Die anderen Sparda-Banken wollen aber (bislang) bei ihrem Gebührenfrei-Versprechen bleiben.
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04.08.2017 - Ausgabe 149

Czerwensky-Wochenausblick: ThyssenKrupp vor der Aufspaltung?

Dienstag (8.8): Zum Jahresstart hatte die Deutsche Post mit ihrem Zahlenwerk die Markterwartungen nicht erreichen können. Für das zweite Quartal werden keine Überraschungen erwartet, die Zahlen dürften solide ausfallen. Während das Paketgeschäft boomt, wartet im Frachtbereich noch jede Menge Arbeit. Neue Herausforderungen und Chancen bieten sich durch das rasante Wachstum des Online-Handels.
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03.08.2017 - Ausgabe 148

BMW: Krüger beteuert Diesel-Unschuld - Leicht erhöhte Prognose nach starkem Q2

Die leidige Diesel-Debatte will einfach kein Ende nehmen. Jüngster Höhepunkt war der gestrige Diesel-Gipfel, bei dem die Bundesregierung die höchsten Repräsentanten der deutschen Autoindustrie zum Rapport einbestellt hatte. „Seit fast zwei Jahren wird die hochmoderne, effiziente und bei den Kunden beliebte Diesel-Technologie gezielt öffentlich diskreditiert und damit werden Millionen Autofahrer verunsichert“, klagte BMW-Vorstandschef Harald Krüger daraufhin. Den Vertrauensverlust hat sich die Autoindustrie freilich selbst eingebrockt, zuvorderst natürlich Volkswagen mit seinem Abgasbetrug, aber auch viele andere Akteure mit ihrem salamitaktischen Gebaren.
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