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Ausgaben


11.05.2018 - Ausgabe 90

Czerwensky-Wochenausblick: ThyssenKrupp will zukaufen - Börse vor turbulenter Hv

Montag (14.5.): Von einem guten Start in das laufende Jahr berichtete die BayernLB bereits auf ihrer Jahres-Pk im März. Für 2018 peilt die Bank wie üblich ein Vorsteuerergebnis im mittleren dreistelligen Millionenbereich an. Vergangenes Jahr waren es 652 Mio Euro. Wachstumspotenzial sehen die Bayern u.a. im Bereich Green Finance oder auch im internationalen Geschäft. Bei den Quartalszahlen besonders im Fokus dürfte das Firmenkundengeschäft stehen, das im vergangenen Jahr rote Zahlen schrieb. 
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09.05.2018 - Ausgabe 89

Siemens: Gutes Ergebnis trotz weiteren Einknickens der Division Power and Gas

Die Aufregung um Siemens will kein Ende nehmen. In den Strudel der Aufmerksamkeit geriet der Konzern als es im November des letzten Jahres seine Restrukturierungspläne verlauten ließ. Ein anderes Mal durfte die Öffentlichkeit Zeuge sein, als Joe Kaeser sein zartes Gespür für Kommunikation in Davos in Beisein von Trump demonstrierte. In der Nacht zu gestern folgte dann nach langen Sondierungsgesprächen endlich die Einigung mit dem Gesamtbetriebsrat und der IG Metall (Nr. 88 v. 8.5.18). Nun, nachdem sich die USA aus dem Iran-Deal zurückziehen, richten sich die Augen wieder auf den Technologiekonzern, denn auch dieser könnte dadurch etwas ins Straucheln geraten. Die heute vorgelegten Zahlen für das zweite Quartal verheißen vorerst aber viel Gutes, auch wenn das Sorgenkind Power and Gas weiter absackte. 
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09.05.2018 - Ausgabe 89

Aareal Bank: Abbau der Kreditportfolien verläuft nach Plan - Jahresziele bestätigt

Der Wiesbadener Immobilienfinanzierer Aareal Bank ist solide ins laufende Jahr gestartet und sieht sich mit seinen Jahreszielen auf Kurs. Das Betriebsergebnis sank im ersten Quartal von 71 auf 67 Mio Euro. Ebenfalls rückläufig war der Zinsüberschuss, der von 164 auf 139 Mio Euro fiel. Hinter dem Rückgang steckt v.a. der planmäßige Abbau nicht-strategischer Kreditportfolien aus den Übernahmen der WestImmo und Corealcredit. Ausbauen will die Aareal das Segment Consulting/Dienstleistungen. 
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09.05.2018 - Ausgabe 89

Auf die Schnelle: KfW verdient weniger, VKB mehr - NIS-Richtlinie in der EU wirksam

+++ KfW: Die staatliche Förderbank KfW hat im ersten Quartal bei mehr vergebenen Krediten deutlich weniger verdient. Das Fördervolumen stieg von 18,2 auf 18,9 Mrd Euro. Besonders Mittelstandsfinanzierungen seien gefragt gewesen. „Die Nachfrage nach KfW-Förderung spiegelt die robuste Konjunktur in Deutschland wider“, so Vorstandschef Günther Bräunig. Der Gewinn der Bank, die zu 80% dem Bund und 20% den Ländern gehört, brach von 421 auf 228 Mio Euro ein. Der Zinsüberschuss sank um über 100 Mio auf 600 Mio Euro. Grund für den Rückgang waren insbesondere geringere Vorfälligkeitsentschädigungen und eine geänderte Vereinnahmung von Vergütungen des Bundes für Förderprogramme. 
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08.05.2018 - Ausgabe 88

Netzagentur: Verbote für Router-Hacking - Innogy-Aufspaltung kein Grund zur Sorge

Teils kreative Wege finden Kriminelle, um ans Geld ihrer Opfer zu gelangen. Neben Abzock-Anrufen, bei denen plötzlich Exoten wie Burundi am Telefon sind (Nr. 233 v. 4.12.17), versuchen die Kriminellen nun vermehrt mit Cyber-Attacken ihr Glück. Unter der Umgehung von Schutzvorkehrungen hacken sich die Kriminellen in die Internetrouter der Opfer ein und stellen teure Ferngespräche her, um die Gebühren abzukassieren. Die Bundesnetzagentur hat deswegen ein Rechnungslegungs- und Inkassierungsverbot verhängt. 
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08.05.2018 - Ausgabe 88

Banken: BdB rechnet mit deutlich weniger Filialen - Digitalangebote wichtiger als Marke

Wegen des harten Wettbewerbs, der Digitalisierung und dem Niedrigzinsumfeld rechnen die Privatbanken in Deutschland mit steigenden Gebühren und einem massiven Filialabbau. „Es gibt zu viele Institute in Deutschland“, sagte Hans-Walter Peters, Präsident des Bundesverbands deutscher Banken (BdB), den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Bis zu einem Viertel aller deutschen Filialen könnten in den nächsten Jahren dicht machen. Dementsprechend weniger Mitarbeiter werde es in den Banken geben. Unterdessen zeigt sich, dass immer mehr Verbraucher ihre Bankgeschäfte inzwischen online erledigen. „Wir erleben so etwas wie eine Entzauberung der Bankenwelt“, stellt Bitkom-Präsident Achim Berg fest. 
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08.05.2018 - Ausgabe 88

Auf die Schnelle: BeVoBa führt Bank-Bus ein - Siemens haucht Görlitz Leben ein

+++ Berliner Volksbank: Die Berliner Genossenschaftsbank erfreute sich im vergangenen Jahr weiterhin einer stabilen Entwicklung. Beim Kreditgeschäft (9,1 Mrd, +10%) und auf der Einlagenseite (11,5 Mrd, +8%) konnte man jeweils deutlich zulegen. Auch beim Provisionsergebnis verbuchte man ein Plus von fast 5% auf 103,4 Mio Euro, das den rückläufigen Zinsüberschuss auf 236 Mio Euro (– 6%) jedoch nicht vollends kompensieren konnte. „Die insgesamt positive Entwicklung steht stellvertretend für unser solides und funktionierendes Geschäftsmodell“, äußert sich Holger Hatje, Vorstandsvorsitzender der Berliner Volksbank, zu den Zahlen. Der Jahresüberschuss der Volksbank belief sich auf 19,6 Mio Euro und lag somit 2,6 Mio über dem Vorjahreswert. Um trotz der Verschlankung ihres Filialnetzes Kundennähe zu gewährleisten, bietet die Bank neben Video-Gesprächen ab diesem Sommer zudem den Bank-Bus an. Dieser soll an festen Tagen ausgewählte Orte in Brandenburg ansteuern.
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07.05.2018 - Ausgabe 87

Arbeitsmarkt: Mehr unbezahlte Überstunden als bezahlte - Warnung vor Sklaverei

Die überwältigende Mehrheit deutscher Arbeitnehmer ist zufrieden und glücklich im Job. Schon seit längerer Zeit präsentiert sich der Arbeitsmarkt in Deutschland in Bestform. Und derzeit deutet wenig auf ein Ende der guten Wirtschaftslage hin. Doch dass sich die Arbeitswelt v.a. wegen der Digitalisierung im Wandel befindet, ist auch klar. Werden in Zukunft also nur noch Roboter unsere Jobs erledigen? Wie der Wandel des Arbeitsmarktes aussehen könnte, beschreibt der „Atlas der Arbeit“ der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung und des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB). In ihm warnen die Autoren auch vor einer wachsenden Gefahr der Sklaverei hierzulande. 
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07.05.2018 - Ausgabe 87

Auf die Schnelle: Deutsche Bank und IATA vs. Kreditkartenfirmen

+++ Deutsche Bank/IATA: Bei der Buchung von Flugtickets überraschen oft unerwartet hohe Kreditkartengebühren. Aber auch für die Airlines kann es mitunter teuer werden, weil sie nicht immer die Gebühren, die ihnen die Kreditkartenanbieter für die Bearbeitung der Zahlungen in Rechnung stellen, an die Verbraucher abwälzen können. Jährlich kosten die Kreditkartengebühren die Airlines 8 Mrd US-Dollar, schätzt der Weltluftfahrtverband IATA. Nun plant er gemeinsam mit der Deutschen Bank, die die Zahlungen abwickeln soll, ein eigenes elektronisches Zahlungssystem für Tickets. Dabei wird das Geldhaus die Kosten für die Tickets direkt per Bankeinzug von den Konten der Kunden einziehen. Möglich wird dies dank der Zahlungsdiensterichtlinie PSD2. Fluggesellschaften sollen so die Zahlungen der Kunden schneller erhalten. Forderungslaufzeiten und Finanzierungskosten sollen dadurch sinken. Das neue System soll noch in diesem Jahr in Europa eingeführt werden. 
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07.05.2018 - Ausgabe 87

Analystenbarometer: Airbus könnte abräumen, sollte es seine Ziele einhalten

+++ Der Flugzeugbauer Airbus meldete für das erste Quartal des laufenden Jahres – wenn auch nicht unerwartet – einen Umsatzrückgang. Die Experten der Nord/LB bescheinigen dem Konzern dennoch überzeugende Ergebniszahlen in Anbetracht der Auslieferungsverzögerungen und werten die geplante Produktionssteigerung als positiv. Sollte der Konzern seine Versprechen einhalten, dürfte Airbus im zweiten Halbjahr mit starken Zahlen brillieren.
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04.05.2018 - Ausgabe 86

BMW: Krüger trotz heftigen Gegenwinds optimistisch - X-Modelle sollen‘s richten

Der Münchener Autobauer BMW bekam zu Jahresbeginn den starken Euro deutlich zu spüren. Aber auch hohe Kosten für neue Modelle, die Elektromobilität und Technologien wie das Autonome Fahren haben den Konzern im ersten Quartal gebremst. Trotz eines spürbaren Umsatzrückgangs gelang es dem Unternehmen aber, den Gewinn zu steigern und auch bei der operativen Marge zuzulegen. Dabei konnte man nebenbei die Rivalen Daimler und Audi abhängen. Für das Gesamtjahr rechnet BMW mit Belastungen durch Währungseffekte und Rohstoffpreise. 
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04.05.2018 - Ausgabe 86

Auf die Schnelle: Bock präsentiert letztmals Zahlen - Bayer trennt sich von Covestro

+++ BASF: Der DAX-Konzern BASF hat im ersten Quartal von starken Geschäften im Öl- und Gasgeschäft sowie bei Basischemikalien profitiert. Weniger gut lief es im Agrargeschäft und bei Lacken, Kunst- und Baustoffen. Für Gegenwind sorgte auch der starke Euro. Negative Währungseffekte haben gesteigerte Mengen und höhere Verkaufspreise nahezu komplett aufgezehrt. Der Umsatz stagnierte bei 16,6 Mrd Euro. Das EBIT stieg um 2% auf 2,5 Mrd. Unterm Strich blieb ein Gewinn von knapp 1,7 Mrd Euro hängen (–2%). Konzernchef Kurt Bock, der das Steuer mit Ablauf der heutigen Hv an Martin Brudermüller übergeben wird, bestätigte den Ausblick für das laufende Jahr. Umsatz und EBIT vor Sondereinflüssen sollen jeweils leicht steigen. Nach der Übernahme mehrerer Geschäfte von Bayer rechnet BASF nach deren Integration nicht mit großen Einsparungen. Die übernommenen Geschäfte seien überwiegend komplementär zu eigenen Aktivitäten. Daher rechne man eher mit Mengen- statt mit Kostensynergien. Brudermüller will u.a. BASF stärker bei der E-Mobilität aufstellen und weitere Innovationen auf den Weg bringen.
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04.05.2018 - Ausgabe 86

Czerwensky-Wochenausblick: Energiemarkt-Neuordnung überschattet E.ON-Zahlen

Montag (7.5.): Die Konkurrenz aus München hatte bereits Ende des letzten Monats verlauten lassen, dank weniger Großschäden gut ins neue Jahr gestartet zu sein. Für das erste Quartal erwartet die Münchener Rück ein Ergebnis von 800 Mio Euro, nach 557 Mio Euro im Vorjahr. Für das Gesamtjahr werden weiterhin 2,1 bis 2,5 Mrd Euro erwartet. Ausführliche Geschäftszahlen geben die Münchener am Dienstag (8.5.) bekannt. Wird auch die Hannover Rück von einem Gewinnsprung berichten können? Ende der Woche (11.5.) ist dann die Konzernmutter Talanx an der Reihe. 
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03.05.2018 - Ausgabe 85

BaFin: Sorge um Pensionskassen - Kein Verständnis für Kompetenzausbau der ESAs

Felix Hufeld, Präsident der Finanzaufsicht BaFin, mahnte auf der heutigen Jahres-Pk der Behörde zur Besonnenheit bei der europäischen Integration. Vor einer Vergemeinschaftung der Einlagensicherung müsse u.a. die Effizienz der Insolvenzrechtssysteme verbessert werden. Zudem müssten die Risiken in den Finanzsektoren der Mitgliedsstaaten ausreichend reduziert werden. Dazu gehöre auch eine angemessene Regulierung von Staatsanleihen. Auch für die Europäischen Aufsichtsbehörden findet der BaFin-Präsident deutliche Worte. 
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03.05.2018 - Ausgabe 85

Bayer: Schwacher Jahresstart - Mit Monsanto-Übernahme auf Kurs

Vor der geplanten Monsanto-Übernahme steht der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer operativ auf wackligen Beinen. Umsatz und Gewinn sind im ersten Quartal spürbar gesunken. Schuld daran hatte in erster Linie der starke Euro. In allen Sparten sanken die Umsätze sowie mit Ausnahme der Tiergesundheit auch die Gewinne. Für das Gesamtjahr hat der Konzern die Ziele gesenkt. 
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03.05.2018 - Ausgabe 85

Auf die Schnelle: Adidas startet stark - Bausparkassen mit neuem Vorstandschef

+++ Adidas: Der Sportartikelhersteller Adidas ist trotz des schwachen US-Dollar stark ins Jahr 2018 gestartet. Der Umsatz stieg um 2% auf 5,55 Mrd Euro, währungsbereinigt lag das Plus aber bei 10%. Stark konnte die Marke mit den drei Streifen v.a. in Nordamerika (+21%), China (+26%) und Online (+27%) zulegen. Während die Kernmarke Adidas ebenfalls um ein Zehntel zulegen konnte, kam Reebok weiter nicht in Tritt (–3%). Der Gewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen stieg um 17% auf 542 Mio Euro. Die operative Marge verbesserte sich um 1,8 Prozentpunkte auf 13,4% und lag damit deutlich höher als das ausgegebene Ziel für das Gesamtjahr von 10,3 bis 10,5%. Negative Währungseffekte und höhere Beschaff-ungskosten sollten sich bei der Rendite bemerkbar machen. Beim Umsatz wird ein Plus von 10% erwartet. Der Gewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen soll um 13 bis 17% auf 1,615 bis 1,675 Mrd Euro klettern. In diesem Quartal dürfte die im Juni beginnende Fussball-Weltmeisterschaft die Kassen klingeln lassen. 
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02.05.2018 - Ausgabe 84

EU-Budget: Brexit wird für Deutschland teuer - Oettinger präsentiert Haushaltsplan

Nach dem Ausscheiden der Briten aus der Europäischen Union wird im Brüsseler Haushalt ein Milliardenloch klaffen. Gestopft werden soll dieses Loch u.a. mit mehr Geld aus Deutschland. 11 bis 12 Mrd Euro zusätzlich wird Deutschland künftig pro Jahr nach Brüssel überweisen müssen, schätzt EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger. Was Brüssel sonst noch für das nächste Jahrzehnt plant, erklärte Oettinger heute bei der Vorstellung der Pläne der Europäischen Kommission für das EU-Budget von 2021 bis 2027. 
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02.05.2018 - Ausgabe 84

Rüstungsindustrie: Militärausgaben erleben einen starken Anstieg

Die Konfliktherde haben in den letzten Jahren bei weitem nicht abgenommen. Nicht neu sind auch die neuesten Nachrichten zu einer potenziellen Bestrebung Irans, in die Reihen der Atomwaffenmächte aufgenommen zu werden. So ist es auch nicht gänzlich überraschend, wenn auch nichtsdestoweniger besorgniserregend, dass im letzten Jahr weltweit Länder noch tiefer in die Tasche für Rüstungsausgaben griffen. Insgesamt haben die Regierungen 2017 1,739 Bill US-Dollar für Militärausgaben locker gemacht, 1,1% mehr als 2016. Das entspricht 2,2% des globalen BIPs.
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02.05.2018 - Ausgabe 84

Auf die Schnelle: EZB will vor Hackerangriffen schützen - Hugo Boss stagniert

+++ Banken: Durch die zunehmende Digitalisierung geraten Banken, Versicherer und andere Finanzdienstleister immer häufiger ins Visier digitaler Verbrecher. Mit der Verlagerung von Bankgeschäften ins Digitale wächst die Gefahr, Opfer eines Cybercrime-Angriffs zu werden, von Tag zu Tag. Künftig können die Banken in Europa ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber solchen Angriffen in einer geschützten Umgebung testen. Die Europäische Zentralbank hat heute mit TIBER-EU ein europaweit abgestimmtes Rahmenwerk veröffentlicht, wie Hackerangriffe auf dem Finanzmarkt kontrolliert simuliert werden sollen. Die Banken sollen so testen können, wie gut Daten und Prozesse gesichert wären, wie schnell ein Angriff erkannt werden kann und wie gut sie einen Cyber-Angriff überstehen würden bzw. welcher Schaden ihnen entstehen würde. Wie der Rahmen genutzt wird, obliege aber den zuständigen Behörden. 
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30.04.2018 - Ausgabe 83

Coface/Brexit: Aus Risiken Chancen machen - Südeuropäer gucken nach China

Ein drohender globaler Handelskrieg, EU-Sanktionen oder der Brexit: weltweit haben die politischen Risiken spürbar zugenommen. Doch trotz aller Risiken verlaufe die Wirtschaftserholung in vielen Teilen der Welt aktuell sehr viel synchronisierter als in den Vorjahren, erkennt Coface-CEO Xavier Durand auf dem Kongress Länderrisiken des Kreditversicherers. Die weltweit stark gestiegene Verschuldung könnte sich aber als großes Problem für die weitere Entwicklung entpuppen. Heute sei der Schuldenstand um 50% höher als noch vor zehn Jahren. 
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