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20.06.2017 - Ausgabe 116

Social Banking: GLS Bank beteiligt sich an erster österreichischer BFG

Obgleich sehr beliebt und schon seit Jahren als großes Zukunftsthema gefeiert, verharren die ethisch, sozial und ökologisch nachhaltigen Spezialbanken nach wie vor in einer Nische. In Österreich gibt es bislang für Privatkunden noch gar keine spezielle Öko-Bank. Um das zu ändern, hat sich 2014 in Wien eine Genossenschaft gegründet, die als „Genossenschaft für das Gemeinwohl“ eine „Bank für das Gemeinwohl“ (BfG) plant, allerdings schrittweise. Die ersten dieser Schritte sind getan.
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20.06.2017 - Ausgabe 116

Oetker: Schifffahrtkrise belastet - Zäsur nach über 100 Jahren steht bevor

Der traditionsreiche Oetker-Konzern steht kurz vorm radikalen Umbruch. Noch in diesem Jahr soll der Verkauf der Schifffahrtssparte Hamburg Süd für knapp 4 Mrd. Euro an die dänische Reederei Maersk abgeschlossen werden. Damit würde rund die Hälfte des Konzernumsatzes von knapp 12 Mrd. Euro wegfallen. Im vergangenen Jahr hat der Familienkonzern die Schifffahrtskrise noch einmal deutlich zu spüren bekommen. Besser lief es im Geschäft mit Lebensmitteln und Bier. 
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20.06.2017 - Ausgabe 116

Auf die Schnelle: Katar-Krise macht Helium knapp und teuer

+++ Rohstoffe: Die Katar-Krise zeitigt bereits erste Folgen an den Rohstoffmärkten: Das kleine Emirat am Golf gewinnt und exportiert rund 25% der weltweiten Helium-Produktion aus Erdgas. Doch zu den Verladeanlagen in Saudi-Arabien besteht durch den plötzlichen Boykott schlagartig kein Zugang mehr, Katar kann das Helium daher gegenwärtig nicht außer Landes schaffen. Weltweit wird das Edelgas hauptsächlich für viele Bereiche der Tiefsttemperaturtechnik (Cryogenics) verwandt, von supraleitenden Magneten bis zur MRI-Medizintechnik, außerdem für die Herstellung von Silikon-Wafers für Halbleiter und Solartechnik. Weltweit ist Helium selten zu finden, die Bestände sind gering. Daher wirkt sich der Ausfuhrstopp in Katar schnell auf die Preise und die globale Versorgungslage aus. mehr...
19.06.2017 - Ausgabe 115

Auf die Schnelle: Noratis plant IPO - Delivery Hero will 1 Mrd. Euro einsammeln

+++ IPOs: Langsam aber sicher kommt der IPO-Markt in Deutschland in Schwung. Noch in diesem Monat will der Wohnimmobilienentwickler Noratis den Gang ins neue Börsensegment Scale wagen. Das Unternehmen will 2 Mill. neue Aktien zu einem Stückpreis zwischen 18,75 Euro und 22,75 Euro unter die Händler bringen. Die Emissionserlöse von bis zu 45,5 Mill. Euro will Noratis in weiteres Wachstum investieren, v.a. in Randlagen in Ballungsgebieten. Zudem gab der Essenslieferant Delivery Hero heute Näheres zu seinen Börsenplänen bekannt. Ausgegeben werden sollen 39 Mill. neue Aktien zwischen 22,00 und 25,50 Euro je Stück. Dass das Umfeld für Börsengänge angesichts immer neuer DAX-Höchststände und der brummenden Wirtschaft ausgesprochen gut ist, zeigen auch Vapiano und Naga. Die beiden Unternehmen liegen während der Zeichnungsfrist teils deutlich über den angestrebten Emissionspreisen. mehr...
19.06.2017 - Ausgabe 115

Deutsche Bank: Digitalisiertes Auto nicht vor 2040 - Noch kein Führender in Sicht

Vor rund zwei Wochen sagte Angela Merkel bei einer Diskussionsrunde in Argentinien einen Satz, der deutsche Autofahrer aufhorchen ließ: „Wir werden in 20 Jahren nur noch mit einer Sondererlaubnis selbständig Auto fahren dürfen“, orakelte die Bundeskanzlerin. Freilich wird auch die Autobranche derzeit u.a. von den Zukunftsthemen Digitalisierung, Vernetzung und Autonomes Fahren getrieben. Selbstfahrende Autos allerdings dürften sich erst in einigen Jahrzehnten durchsetzen, glaubt man hingegen in den Zwillingstürmen der Deutschen Bank. 
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19.06.2017 - Ausgabe 115

Analystenbarometer: Hauck & Aufhäuser nicht überzeugt von Gerry Webers Plänen

+++ Einen gewaltigen Sprung macht M.M. Warburg in der Einschätzung für GK Software. Der Software-Spezialist für Einzelhandels-Filialisten habe seine Effizienz in den letzten Quartalen deutlich verbessern und wichtige Aufträge an Land ziehen können. Durch neue Software-Plattformen und die Partnerschaft mit SAP rückten zudem jetzt auch große amerikanische Händler in Reichweite der Vogtländer, beispielsweise die südafrikanische Walmart-Tochter Massmart. Und über allem schwebe noch die Übernahme-Phantasie durch den Walldorfer Software-Giganten SAP.
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16.06.2017 - Ausgabe 114

HSH Nordbank: Sondereffekte befeuern Gewinn - Schiffskrise weiter belastend

Die zum Verkauf stehende HSH Nordbank buhlt mit einem recht ordentlichen Vorsteuergewinn aus dem ersten Quartal um potenzielle Käufer. Bis spätestens Ende Februar 2018 müssen sich die beiden Länder Hamburg und Schleswig-Holstein aus ihrer Landesbank verabschieden. Nachdem die Nord/LB ihr Interesse endgültig verneint hat (Nr. 66 v. 3.4.17), köcheln im Topf der Gerüchteküche nur noch die Namen internationaler Finanzinvestoren.
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16.06.2017 - Ausgabe 114

Auf die Schnelle: Streiks bei Versicherern - Santander UK mit „Ein-Stunden-Verträgen“

+++ Versicherungen: Nachdem letzte Woche auch der dritte Verhandlungstermin der Tarifverhandlungen keine Einigung brachte (Nr. 107 v. 6.6.17), will die Gewerkschaft ver.di jetzt mit ihrer Drohung ernst machen und die Streikschraube kräftig anziehen: Am Montag (19.6.) sollen in den meisten größeren Städten Deutschlands Versicherungsbeschäftigte ihre Arbeit niederlegen. Ob dies die Arbeitgeber in die Knie zwingt? Der gewerkschaftliche Organisationsgrad in der Branche ist vergleichsweise überschaubar.
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16.06.2017 - Ausgabe 114

Czerwensky-Wochenausblick: Startschuss für Brexit-Verhandlungen und EU-Gipfel

Montag (19.6.): Jetzt wird es ernst: Der Startschuss zu den offiziellen Austrittsverhandlungen des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union fällt an diesem Montag. Im März 2019 will Großbritannien der EU den Rücken kehren. Premierministerin Theresa May wollte nach den Unterhauswahlen eigentlich gestärkt in die langwierigen und komplizierten Verhandlungen starten – und hat sich mit den Neuwahlen ein Eigentor geschossen. Wie hart der Brexit wird, entscheidet sich in den nächsten Wochen.
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14.06.2017 - Ausgabe 113

Vermögen: Deutsches Vermögen wächst langsamer - Konservatives Verhalten schuld

Dass die Deutschen als Sparschweine gelten, ist bekannt. Ihr Vermögen aber wächst trotz aller Sparmaßnahmen im weltweiten Vergleich nur unterdurchschnittlich, wie eine Studie der Boston Consulting Group (BCG) zeigt. Schuld daran soll ihr konservatives Anlageverhalten sein. J.P. Morgan Asset Management sieht die deutschen Sparer in einer Zwickmühle. Obwohl ein Großteil von ihnen weiß, dass sie wegen der Niedrigzinsen kaum mehr Rendite mit ihren Sparprodukten erzielen können, scheuen sie noch den „Schritt vom Sparer zum Anleger“. 
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14.06.2017 - Ausgabe 113

Negativzinsen: Verbraucherschützer mahnen Volksbank ab

Die niedrigen Zinsmargen und die negativen Einlagenzinsen bei der EZB zwingen viele Banken, entweder die Negativzinsen zumindest teilweise an ihre Kunden durchzureichen oder aber anderweitig Gebühren einzuführen bzw. zu erhöhen. Manche Institute legen dabei eine gewisse Kreativität an den Tag, werden aber auch immer wieder von Verbraucherschützern gebremst. Nach der gestrigen BGH-Verhandlung zu Gebühren für die SMS-TAN beispielsweise wird am 25. Juli ein Urteil erwartet.
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14.06.2017 - Ausgabe 113

Auf die Schnelle: Geno-Banken Köln und Bonn fusionieren - EuGH macht Käse

+++ Deutsche Börse: Trotz der gescheiterten Fusion mit der LSE sieht sich der Eschborner Börsenbetreiber weiter auf Kurs. Börsenchef Carsten Kengeter hat auf einer Investoren-Veranstaltung in London die bis 2018 geltenden Ziele um ein Jahr verlängert. Die Umsätze sollen jährlich zwischen 5% und 10% klettern. Beim Gewinn will man um 10% bis 15% wachsen. Ausgebaut werden soll u.a. das Datengeschäft.
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13.06.2017 - Ausgabe 112

Zahlungsverkehr I: Berenberg und HWWI glauben nicht an Ende des Bargelds

In letzter Zeit ist immer wieder die Diskussion um eine mögliche Abschaffung des Bargelds aufgekommen, sei es anlässlich der Debatten um die Abschaffung besonders großer Banknoten, besonders kleiner Münzen oder um die Einführung von Bargeld-Obergrenzen. Klar ist: Angesichts der vielfältigen digitalen Möglichkeiten ist eine Wirtschaft ohne Bargeld heutzutage zumindest vorstellbar, stellen Berenberg und das HWWI fest.
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13.06.2017 - Ausgabe 112

Schifffahrt: 2016 so sicher wie nie - Schifffahrtskrise birgt aber Gefahren

Die Schifffahrtskrise hat schon so manche traditionsbewusste Reederei (Hanjin, Rickmers) in die Insolvenz geschickt und in den Bilanzen etlicher Banken eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Hoher Preisdruck infolge von Überkapazitäten ist der Hauptgrund. Da mag es für die Betroffenen ein schwacher Trost sein, aber immerhin: Die Seefahrt ist heute so sicher wie nie.
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13.06.2017 - Ausgabe 112

Zahlungsverkehr II: Deutsche Kreditwirtschaft sieht in PSD2 Chancen für Banken

Anfang des kommenden Jahres soll die neue EU-Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 in Kraft treten. Im Rahmen dieser Richtlinie muss Drittanbietern – sowohl Wettbewerbern als auch branchenfremden Dienstleistern – der direkte Zugriff auf Kunden- und Kontendaten ermöglicht werden. Insbesondere für FinTechs werden dabei Tür und Tor noch weiter geöffnet. Die Deutsche Kreditwirtschaft zeigte sich recht zufrieden mit den technischen Standards (RTS) zu PSD2 (Nr. 40 v. 24.2.17) und sieht für Banken auch Chancen. 
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13.06.2017 - Ausgabe 112

Auf die Schnelle: Entlastung für Kfz-Versicherer durch Autonomes Fahren?

+++ Deutsche Bank: Deutschlands größte Bank kann einen weiteren ihrer unzähligen Rechtsstreits abhaken. Dem Geldhaus war vorgeworfen worden, gemeinsam mit anderen Instituten den Referenzzinssatz Euribor manipuliert zu haben. Mit der Zahlung von 170 Mill. Dollar hat der DAX-Konzern den Euribor-Rechtsstreit in den USA nun beigelegt. Die vorläufige Einigung wurde mit dem US-Bezirksgericht in Manhattan erzielt, wie aus Unterlagen der Behörde hervorgeht. Jedoch muss ein Richter der Vereinbarung noch zustimmen. In ähnlichen Fällen hatten bereits die Banken Barclays und HSBC Millionen gezahlt, um Rechtsstreitigkeiten zu beenden. Ein Schuldanerkenntnis ist mit der Einigung nicht verbunden.
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12.06.2017 - Ausgabe 111

Banken/EY: Optimismus kehrt zurück - Banken drohen Zukunftsmärkte zu verpassen

Die deutsche Wirtschaft blüht und auf dem Arbeitsmarkt herrscht quasi Vollbeschäftigung. Während die Stimmung in vielen Branchen immer weiter steigt, leidet der Bankensektor nach wie vor unter der EZB-Niedrigzinspolitik, harten Eigenkapitalvorschriften, zunehmender Regulierung und politischen Unsicherheiten. Die Lage bei vielen Geldhäusern ist ernst. Zu den vielen externen Herausforderungen kommen unzählige hausgemachte Probleme. Wie sehen die Banken eigentlich die nächsten Monate? In welchen Geschäftsbereichen sehen sie Potenzial und welche Herausforderungen sorgen bei ihnen für die meisten Kopfschmerzen? Eine Studie der Unternehmensberatung EY gibt Antworten. 
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12.06.2017 - Ausgabe 111

Auf die Schnelle: BaFin zieht erstes Solvency-II-Zwischenfazit

+++ Solvency II: Nachdem das erste Geschäftsjahr unter dem neuen Versicherungs-Aufsichtsregime beendet ist und alle Versicherungen bis zum 22. Mai ihre Solvabilitätsquoten melden mussten, hat die BaFin ein erstes Zwischenfazit gezogen: Über alle Sparten hinweg lag die Quote im Durchschnitt bei komfortablen 330%. Eine vertiefende Analyse verspricht die Aufsichtsbehörde bis Anfang Juli. Die Quote setzt die Eigenmittel der Versicherer ins Verhältnis zu ihrem Risikoprofil. Quoten von unter 100% wären entsprechend problematisch, sie sind allerdings auch nur ein Teil der umfangreichen sog. SFCR-Berichte. Die Quoten der einzelnen Versicherer sind mitunter auch nur schwer vergleichbar, da teilweise Übergangsregelungen sowie interne Risikomodelle genutzt werden durften. mehr...
12.06.2017 - Ausgabe 111

Analystenbarometer: Hauck & Aufhäuser lobt EDAG-Zukauf

+++ Im Branchenvergleich errechnen die Analysten von Merrill Lynch für die Bayer-Aktie einen Abschlag und empfehlen sie daher zum Kauf. Der Konjunkturzyklus in der Agrarbranche, die Monsanto-Übernahme und der geplante schrittweise Ausstieg aus Covestro machten aus Bayer zudem ein auf diversifiziertes und dauerhaftes Wachstum getrimmtes Unternehmen.
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09.06.2017 - Ausgabe 110

UK-Wahlen: Desaster für Tories - May will dennoch weiter regieren

Mit diesem Paukenschlag zum Wochenende hatte Theresa May sicherlich nicht gerechnet. Als die Premierministerin Großbritanniens vor wenigen Wochen Neuwahlen ausrief, hatte sie sich eigentlich Rückenwind für die bevorstehenden Brexit-Verhandlungen mit der EU erhofft. Seitdem allerdings verlor May auch durch einen schlecht geführten Wahlkampf zunehmend an Rückhalt in der Bevölkerung. Nun stehen May und die Tories vor einem Scherbenhaufen. Die Brexit-Verhandlungen könnten komplizierter werden. Doch werden in dem Votum auch Chancen erkannt. 
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