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24.06.2022 - Ausgabe 120

Fed: Banken bestehen Stresstest

Die Federal Reserve hat den in den USA tätigen Großbanken in ihrem jährlichen Stresstest ein gutes Zeugnis ausgestellt. Diese seien in der Lage, auch in einer schweren Rezession weiterhin Kredite an Haushalte und Unternehmen zu vergeben. Alle geprüften Institute blieben im Krisenszenario über den minimalen Kapitalanforderungen, die Deutsche Bank sogar sehr deutlich. Die Kapitalquoten der Institute sänken im simulierten Ernstfall laut Fed auf 9,7% ab, das wäre aber noch mehr als das Doppelte der Minimalanforderungen. Der kombinierte Verlust der 34 geprüften Banken beliefe sich jedoch auf mehr als 600 Mrd. Dollar.
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24.06.2022 - Ausgabe 120

Japan: Abwertung des Yen setzt Geldpolitik unter Druck

Die Inflation in Japan ist auf den Rekordwert von 2,5% gestiegen und liegt damit über dem Zielwert der Notenbank. Im weltweiten Vergleich ist die Inflation damit zwar noch niedrig. dies ist jedoch der höchste Wert seit 1997. Für ein Land, das lange in der Deflation steckte, sollte dies eine gute Nachricht sein. Doch leider war der Anstieg größtenteils auf die importierten Energiepreise zurückzuführen. Ohne Energie und frische Lebensmittel rangierte die Inflation im April mit 0,8% ebenfalls wieder im positiven Bereich.
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24.06.2022 - Ausgabe 120

Auf die Schnelle: Lufthansa am Boden - Porsche hebt ab

+++ Lufthansa: Die Fluggesellschaft streicht wegen Personalmangels mehr als 2000 weitere Flüge an ihren Drehkreuzen Frankfurt und München. Schon vor gut zwei Wochen hatte sie angekündigt, hier 900 Verbindungen an Freitagen und Wochenenden im Juli zu streichen. Nun werde sie „weitere 2.200 von insgesamt rund 80.000 Flügen aus dem System nehmen“, teilte die Lufthansa. Die Aktie quittierte das mit weiteren Abschlägen.
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24.06.2022 - Ausgabe 120

Czerwensky Wochenausblick: Die Berichtsaison nimmt an Fahrt auf

++++ Montag (27.06): Am Montag präsentieren LS Telcom, Prosus, Takashimaya und Nike frische Quartalszahlen. Die Aktie des US-Sportgiganten Nike hatte zuletzt gelitten und fiel auf ein 52-Wochen-Tief bei 100 Euro. Die Mehrheit der Analysten ist dennoch zuversichtlich, dass Nike trotz des Ausstiegs aus dem russischen Markt eine Umsatzsteigerung präsentieren wird. Gegen Mittag könnten dann die Auftragseingänge der US-Industrie für Kursbewegungen sorgen. 
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23.06.2022 - Ausgabe 119

Immobilien: Miet-Bauboom in den USA – Europa unter Druck

Das Mietwachstum in den USA war in letzter Zeit außergewöhnlich. Laut einem aktuellen Bericht der Harvard-Universität legten die Mieten für professionell verwaltete Wohnungen 2021 um fast 12% zu - mehr als das Dreifache des Durchschnitts in den fünf Jahren vor der Pandemie. Mitte Juni lag das jährliche Mietwachstum weiterhin bei etwa 10%. Seit Januar 2022 wurden rund 103 Mrd. US-Dollar für Wohnungen ausgegeben, nachdem sie im vergangenen Jahr mit 319 Mrd. so tief wie nie zuvor in die Tasche griffen.
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23.06.2022 - Ausgabe 119

Bundesregierung: Alarmstufe des Notfallplans Gas ausgerufen

Das Bundeswirtschaftsministerium hat am Donnerstag nach Abstimmung innerhalb der Bundesregierung die zweite Stufe des Notfallplans Gas, die sogenannte Alarmstufe, ausgerufen. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck sagte in Berlin: „Aktuell ist die Versorgungssicherheit gewährleistet, aber die Lage ist angespannt.“ Die aktuelle Lage dürfe „uns nicht in einer falschen Sicherheit wiegen“, warnte er. Ein Preisanpassungsmechanismus, der sofortige Erhöhungen für Verbraucher bedeuten würde, soll aber zunächst nicht in Gang gesetzt werden. Der Notfallplan Gas hat laut dem Ministerium drei Stufen, die dritte ist die Notfallstufe.
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23.06.2022 - Ausgabe 119

Konjunktur: Einkaufsmanager-Indizes enttäuschen

Rohstoff-, Industrie-, Chemie- und Autowerte sind die Hauptverlierer unter Europas Branchen, nachdem die Einkaufsmanager-Indizes aus Deutschland und Frankreich heute enttäuscht haben. Bei diesen typischen Konjunkturwerten geht es zwischen 1,7 und 2,3% tiefer. „Das Wachstum lässt rapide nach, als nächstes dürften Gewinnerwartungen der Unternehmen gekappt werden“, sagt ein Händler.
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23.06.2022 - Ausgabe 119

Auf die Schnelle: Tesla in Sorge – Großinvestition bei BMW

+++ Tesla: Die neuen Autofabriken in Grünheide und im texanischen Austin verlieren laut Konzernchef Elon Musk derzeit „Mrd. an Dollar“. Musk bezeichnete die Fabriken in einem Video-Interview als „gigantische Geldverbrennungsöfen“. Für Tesla gehe es darum den Betrieb am Laufen zu halten, damit die Beschäftigten weiter bezahlt werden und der Konzern nicht in die Insolvenz gerate. Während hohe Anlaufkosten und Verluste bei neuen Fabriken beim Hochfahren der Produktion relativ normal sind, stand auch das Werk in Shanghai vor Herausforderungen. „Die Shutdowns in China waren sehr, sehr schwierig“, erklärte Musk.
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22.06.2022 - Ausgabe 118

Cum-Ex: Durchsuchungen bei der Dekabank

Büros der Dekabank werden derzeit von Ermittlern durchsucht. Ein Sprecher des Wertpapierhauses der Sparkassen bestätigte die Durchsuchung gegenüber Dow Jones Newswires. Die Staatsanwaltschaft Köln teilte mit, sie vollstrecke seit Dienstag Durchsuchungsbeschlüsse gegen ein Bankinstitut in Frankfurt am Main sowie gegen eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Auch Privatwohnungen acht Beschuldigter würden durchsucht.
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22.06.2022 - Ausgabe 118

EZB: Deutliche Fortschritte bei C&E

Die Banken des Euroraums haben nach den Worten von EZB-Direktor Frank Elderson deutliche Fortschritte bei der Berücksichtigung von Klima- und Umweltrisiken (C&E-Risiken) gemacht. Elderson wies im Vorfeld der Veröffentlichung der Klimastresstestergebnisse in der nächsten Woche aber auch darauf hin, dass einige Geldinstitute noch nicht genug getan hätten und es Ungereimtheiten beim Umgang mit C&E-Risiken gebe. Der EZB-Direktor äußerte sich sowohl zu dem Klimastresstest als auch zu Erkenntnissen, die die EZB im Rahmen einer breiteren Prüfung mit der Thematic Review gewonnen hat. 
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22.06.2022 - Ausgabe 118

Moody‘s: Hapag-Lloyd auf „positiv“ erhöht

Die Ratingagentur Moody‘s hat den Ausblick für Hapag-Lloyd auf positiv von zuvor stabil angehoben. Die Entscheidung begründete Moody‘s damit, dass die Hamburger Reederei kontinuierlich ihre Rentabilität verbessert und die Verschuldung reduziert habe. Unterstützt werde dies durch günstigere Bedingungen für die Branche insgesamt sowie Maßnahmen des Managements zur Leistungssteigerung und eine umsichtigere Finanzpolitik, sagte Lead-Analyst Daniel Harlid.
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22.06.2022 - Ausgabe 118

Auf die Schnelle: Große Pläne bei Credit Agricole - Verbot für Stahlfusion

+++ Credit Agricole: Bis 2025 will die französische Bank einen Nettogewinn von mehr als 6 Mrd. Euro erreichen. Schaffen will sie dies unter anderem durch den Gewinn von 1 Mio. zusätzlichen Kunden sowie organisches Wachstum. Im Schnitt will die französische Bank jährlich um 3,5% wachsen, bei einer Eigenkapitalrendite von mehr als 12%. Der Plan schreibt den bisherigen fort, bei dem Credit Agricole bis 2022 einen Nettogewinn von mehr als 5 Mrd. Euro und eine Eigenkapitalrendite von mehr als 11% angestrebt hatte.
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21.06.2022 - Ausgabe 117

Immobilien: Stimmung erreicht Tiefstand

Der ZIA-IW-Index des Spitzenverbands der Immobilienwirtschaft (ZIA) fiel erstmals auf einen negativen Wert und erreichte minus 5,5 nach 30,7 im Vormonat. Wegen der hohen Inflationsraten, steigender Baukosten und Rohstoffpreise sowie pessimistischer Konjunkturprognosen sei die Eintrübung erwartet worden. 
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21.06.2022 - Ausgabe 117

EZB: Neues Spread-Kontroll-Instrument muss „groß genug“ sein

Das von der EZB geplante Instrument zur Begrenzung der Renditeabstände von Staatsanleihen muss nach Aussage von EZB-Ratsmitglied Francois Villeroy de Galhau groß genug sein, um die Märkte zu beeindrucken. „Es sollte so viel wie nötig zur Verfügung stehen, um unsere unbegrenzte Verpflichtung zum Schutz des Euro deutlich zu machen“, sagte Villeroy in einem Interview. „Je glaubwürdiger ein solches Instrument ist, desto weniger muss es in der Praxis eingesetzt werden.“
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21.06.2022 - Ausgabe 117

BDI: Wachstumsprognose halbiert – Angst vor Gaskrise

Der BDI hat seine Konjunkturprognose wegen der unsicheren wirtschaftlichen Aussichten deutlich gesenkt. Für Deutschland erwartet er nur noch ein Zuwachs des BIPs von rund 1,5% für 2022. Im Januar war der Verband noch von einem Wachstum von 3,5% ausgegangen. Sollte kein russisches Gas mehr nach Deutschland fließen, würde die deutsche Wirtschaft schrumpfen.
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21.06.2022 - Ausgabe 117

Auf die Schnelle: Ölpreisobergrenze gefordert – US-Erdgas nach Deutschland

++++ Yellen: Die USA und verbündete Staaten verhandeln nach Angaben von US-Finanzministerin Janet Yellen über eine Preisobergrenze für Erdöl. Die Partner verhandelten darüber, wie sie „negative Auswirkungen auf die Weltwirtschaft verhindern“ könnten, sagte Yellen bei einem Besuch in Kanada.
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20.06.2022 - Ausgabe 116

Bundesbank: Wirtschaft wächst im zweiten Quartal leicht

Die deutsche Wirtschaft wird nach Einschätzung der Bundesbank im zweiten Quartal vor allem dank eines robusten privaten Konsums leicht wachsen. Die Aufhebung der Anti-Corona-Maßnahmen dürfte die Aktivität im Dienstleistungssektor so gestützt haben, dass dies per Saldo die Probleme von Verarbeitendem Sektor und Bau mehr als ausgeglichen haben sollte. Zugleich wird für 2022 rund 7% Inflation erwartet. 
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20.06.2022 - Ausgabe 116

Patrizia Infrastructure: 80% Beteiligung an Biomet

Die Patrizia AG hat über ihren European Infrastructure Fonds II eine 80% Beteiligung an Biomet erworben, einem italienischen Hersteller von verflüssigtem Bio-Erdgas. Die Transaktion hat den Angaben zufolge ein Volumen von 75 Mio. Euro. Sie umfasst eine Eigenkapitalbeteiligung und ein Investitionsprogramm, wie der Immobilien- und Infrastruktur-Asset Manager mitteilte.
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20.06.2022 - Ausgabe 116

Auf die Schnelle: PBoC-Referenzzins unverändert – IPO von Lithiumriese

+++ China: Die People‘s Bank of China (PBoC) hat ihren Referenzzins für Bankkredite (LPR) an Unternehmen und Haushalte wie erwartet unverändert belassen. Wie die Zentralbank mitteilte, bleiben der einjährige Referenz-Zinssatz bei 3,7% und der fünfjährige LPR bei 4,45%. Die Loan Prime Rate ist einer der Leitzinsen der PBoC. Sie hatte ihn im August 2019 reformiert. Der Schritt war von Analysten und Händlern weitgehend erwartet worden, nachdem die Zentralbank vergangene Woche den Zinssatz für ihre einjährige mittelfristige Kreditfazilität unverändert bei 2,85% belassen und dem Bankensystem über die mittelfristige Kreditfazilität Liquidität in Höhe von 200 Mrd. Yuan (28,46 Mrd. Euro) zugeführt hatte.
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20.06.2022 - Ausgabe 116

Analystenbarometer: Renault in den Startlöchern

+++ Das Analysehaus Jefferies hat Renault von „Hold“ auf „Buy“ hochgestuft und das Kursziel von 22 auf 40 Euro angehoben. Alles hängt davon ab, wie radikal das Management in den Bereichen Verbrennungsmotoren und Elektrofahrzeuge verändern wollen und werden. 
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