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02.12.2022 - Ausgabe 230

EZB-Chefvolkswirt: Zinserhöhung wirkt, braucht aber Zeit

Laut EZB-Chefvolkswirt Philip Lane dauert es eine Weile, bis der Zinserhöhungskurs in der Wirtschaft seine volle Wirkung entfaltet. Der Anleihenmarkt reagiere relativ schnell, erläuterte Lane. „Es gibt im Kern sehr schnell eine Eins-zu-Eins-Reaktion im Anleihemarkt“. Bei den Kreditzinsen der Banken dauere es dagegen ein Jahr. In drei Monaten spiegele sich etwa die Hälfte eines geldpolitischen Schrittes in den Kreditzinsen wider, in sechs Monaten etwa 80%. Etwa ein Jahr brauche es, bis dort der Schritt komplett angekommen sei. „Wir dürfen nicht erwarten, dass die Geldpolitik sich sofort auf die Finanzierungsbedingungen auswirkt“, sagte der Chefvolkswirt. Die Geldpolitik bewirke aber, dass sich mit der Zeit die Finanzierungsbedingen hinreichend verschärfen, die Nachfrage gedämpft werde und sich der Preisdruck abschwäche.
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02.12.2022 - Ausgabe 230

Fed: Spagat zwischen Inflations- und Arbeitsmarktzielen

Die europäische Notenbank hat eine klare Hauptaufgabe: Preisstabilität. Bei der Fed sieht es anders aus. Im Rahmen ihres doppelten Mandats hat die Fed vom Kongress den Auftrag erhalten, die Inflation unter Kontrolle zu halten. Das andere Mandat besteht jedoch darin, die Beschäftigung so hoch wie möglich zu halten, ohne die Wirtschaft zu überhitzen. Sollten die Signale aus der Wirtschaft weiter eine Entspannung auf der Inflationsseite andeuten, könnte sich der Fokus der amerikanischen Notenbank daher wieder verschieben. Einige Anleger erhoffen sich daher wieder eine lockerere Zinspolitik zugunsten des Jobmarktes. 
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02.12.2022 - Ausgabe 230

Auf die Schnelle: Fed plant strengere Bankenregulierung

+++ Regulierung: Der neue Chefregulierer Michael Barr hat Pläne für eine verschärfte Bankenregulierung angedeutet. So könnten die Kapitalanforderungen für Großbanken verschärft werden und möglicherweise Finanzvorschriften überarbeitet werden, die während der Trump-Regierung gelockert wurden. 
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01.12.2022 - Ausgabe 229

Fed: Powell deutet langsamere Straffung der Zinspolitik an

Fed-Chef Jerome Powell hat angedeutet, dass die Zentralbank bei ihrer nächsten Sitzung im Dezember die Zinsen um 50 Basispunkte erhöhen wird. Sie würde damit die beispiellose Serie von vier Zinserhöhungen um 75 Basispunkte zur Bekämpfung der hohen Inflation beenden. Powell sagte in einer Rede, dass sich der überhitzte Arbeitsmarkt noch weiter abkühlen müsse, damit die Fed zuversichtlich sei, dass die Inflation dauerhaft in Richtung ihres Ziels von 2% sinken werde.
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01.12.2022 - Ausgabe 229

Commerzbank: Dollar-Schwäche 2023 erwartet

Nach den Aussagen von Jerome Powell zu einem langsameren Zinserhöhungstempo war der Greenback am Vorabend unter Druck geraten. Eine Verlangsamung des Zinserhöhungstempos auf 50 Basispunkte sei zwar schon allgemein erwartet worden, aber als Powell bestätigt habe, dass „bereits auf der Dezember-Sitzung“ der Zeitpunkt gekommen sein dürfte, das Tempo zu drosseln, hätten die Marktteilnehmer ihren Ausblick signifikant angepasst, so Devisen-Analystin Esther Reichelt von der Commerzbank.
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01.12.2022 - Ausgabe 229

Enria: Einige Banken sind nicht vorsichtig genug

Die Europäische Zentralbank wird nach den Worten des Chefs ihrer Bankenaufsicht, Andrea Enria, die Kapitalpläne einiger Geldinstitute und ihre Kreditvergabe an bereits hoch verschuldete Unternehmen genau unter die Lupe nehmen. Enria sagte zur Eröffnung einer Anhörung vor dem Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europaparlaments außerdem, dass die EZB einen Fokus auf die Exponierung der Banken gegenüber energieintensiven Unternehmen richte. Die Aufsichtsschwerpunkte für 2023 sollen in den nächsten Wochen vorgestellt werden. 
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01.12.2022 - Ausgabe 229

Auf die Schnelle: China will Coronamaßnahmen mittelfristig lockern

+++ China: Die Volksrepublik scheint den Ton bezüglich ihrer Corona-Politik zu mäßigen, nachdem Vizepremierministerin Sun Chunlan sagte, dass die Bemühungen zur Bekämpfung des Virus „in eine neue Phase eintreten“. Alles scheint damit auf Pläne für eine Wiedereröffnung im nächsten Jahr hinzudeuten. In China helfen auch besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten. Der Caixin-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe legte im November leicht auf 49,4 zu nach 49,2 im Vormonat.
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30.11.2022 - Ausgabe 228

PGIM: Analyst warnt vor überdurchschnittlicher Rezession

In einem Kommentar zum Marktgeschehen warnt Daleep Singh, Chief Global Economist von PGIM Fixed Income, vor einer schweren Rezession. Historisch betrachtet fielen Rezessionen, die durch Finanzkrisen ausgelöst wurden, stärker aus und es dauerte länger, bis sie überstanden waren - etwa doppelt so lange als solche, die durch einen externen Nachfrageschock verursacht wurden.
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30.11.2022 - Ausgabe 228

Commerzbank: Chinas PMIs fallen wegen Corona-Welle

Die Stimmung in der chinesischen Industrie ist im November nach offiziellen Angaben gesunken. Der Einkaufsmanagerindex für den verarbeitenden Sektor verringerte sich auf 48 Punkte (Oktober: 49,2), wie aus Daten der nationalen Statistikbehörde und der China Federation of Logistics & Purchasing hervorgeht. Die schwachen Einkaufsmanagerindizes sieht Commerzbank-Ökonom Tommy Wu als ein Zeichen für die Probleme der Null-Covid-Politik. Wegen der rekordhohen Fallzahlen reagierten die Behörden mit Einschränkungen.
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30.11.2022 - Ausgabe 228

EZB: Ex-Präsident Trichet besorgt über hohe Inflation

„Ich bin besorgt. Die Inflation muss unbedingt wieder unter Kontrolle gebracht werden“, sagte Jean-Claude Trichet der Deutschen Presse-Agentur. Die Phase des unkontrollierten Preisauftriebs der 1970er-Jahre habe die Kosten eines eines solchen Szenarios deutlich gemacht. Das müsse unbedingt vermieden werden. Trichet betonte: „Die Inflation ist nicht vorübergehend.“ Daher sei Wachsamkeit der Zentralbank notwendiger denn je.
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30.11.2022 - Ausgabe 228

Auf die Schnelle: Bankenverband rechnet mit milder Rezession

+++ Rezession: Die deutsche Wirtschaft ist besser als erwartet durch den Sommer gekommen und auch die für kommendes Jahr erwartete Rezession könnte milder ausfallen. Dies sind die Kernaussagen eines neuen Berichts zur Unternehmensfinanzierung, den der Bundesverband deutscher Banken in Kürze veröffentlichen will. Wegen der recht robusten Wirtschaftsentwicklung im bisherigen Jahresverlauf soll demnach für 2022 ein Anstieg des Bruttoinlandsproduktes von 1,8% möglich sein. Für das kommende Jahr rechnet der Bankenverband „mit einem BIP-Rückgang von etwa einem 0,5%“.
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29.11.2022 - Ausgabe 227

Fed: Falkenhafte Kommentare einiger Gouverneure belasten

Nach Ansicht von James Bullard, Präsident der Fed-Filiale von St. Louis, wird die US-Notenbank ihren Leitzins wahrscheinlich für den größten Teil des Jahres 2023 und bis ins Jahr 2024 hinein über 5% halten müssen, um die Inflation erfolgreich einzudämmen. Vor einigen Wochen hatte Bullard für Aufregung und einen kurzen Ausverkauf an den US-Aktienmärkten gesorgt, als er während einer Präsentation andeutete, dass der Leitzins möglicherweise auf 7% steigen müsse. 
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29.11.2022 - Ausgabe 227

Adler Group: Quartalsverluste und fehlender Abschlussprüfer

Die angeschlagene Adler Group veröffentlichte heute ihren Quartalsbericht und nahm zur aktuellen Situation Stellung. Demnach bemüht sich Verwaltungsratschef Stefan Kirsten zufolge weiter um die gerichtliche Bestellung eines Abschlussprüfers. Die Gespräche mit einem der Top-10-Abschlussprüfer seien sehr weit gediehen gewesen, dann habe man einen Interessenskonflikt festgestellt und die Verhandlung beendet. Der Konzern benötige einen Abschlussprüfer mit einer Lizenz sowohl für die Buchprüfung börsennotierter Unternehmen in Luxemburg als auch in Deutschland. Dadurch sei der Kreis der Unternehmen, die in Frage kommen, „relativ klein“.
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29.11.2022 - Ausgabe 227

BlockFi: Nächste Kryptobörse meldet Insolvenz an

Nach der Kryptowährungsbörse FTX ist ein weiteres Unternehmen aus der Branche zahlungsunfähig. Die Kryptobank BlockFi hat Insolvenz angemeldet. Beide Unternehmen sind finanziell eng verwoben. BlockFi, 2017 gegründet, leiht Kunden Geld und akzeptiert deren Vermögenswerte in Kryptowährung als Sicherheit. Nach dem Absturz von FTX hat das Unternehmen Abhebungen ausgesetzt und die Aktivität auf seiner Plattform limitiert.
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29.11.2022 - Ausgabe 227

Auf die Schnelle: Chinas Coronapolitik im Fokus

+++ China: Mit Spannung warten die Börsianer auf eine Pressekonferenz der chinesischen Gesundheitsbehörden. Dort soll der Corona-Maßnahmenkatalog der Regierung erörtert werden. Die chinesischen Aktienmärkte steigen im Vorfeld in der Hoffnung, die Massenproteste könnten die kommunistische Führung doch zu einer beschleunigten Abkehr von der rigiden Null-Covid-Politik bewegen. Allerdings gibt es auch Beobachter, die das genaue Gegenteil befürchten.
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28.11.2022 - Ausgabe 226

Kommentar: Union Bancaire Privée sieht Weltwirtschaft 2023 im Wandel

Das Jahr 2022 hat von den Finanzmarktteilnehmern eine hohe Flexibilität abverlangt. Die Experten der Union Bancaire Privée (UBP) gehen davon aus, dass sich dies auch 2023 fortsetzt. Die Weltwirtschaft bewegt sich demnach auf einem schmalen Grat zwischen einer Rezession in den Industrie- und einer Erholung in den Schwellenländern. 
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28.11.2022 - Ausgabe 226

BoJ: Erster Verlust aus Staatsanleihen seit 16 Jahren

Die Bank of Japan meldete zum ersten Mal seit mehr als 16 Jahren einen Verlust aus ihren Beständen an japanischen Staatsanleihen, was den starken Anstieg der Renditen widerspiegelt. Die BoJ gab bekannt, dass sie Ende September einen nicht realisierten Verlust von 874,9 Mrd. Yen (6,29 Mrd. US-Dollar) auf ihren JGB-Beständen hatte, verglichen mit einem Gewinn von 4,37 Bill. Yen Ende März.
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28.11.2022 - Ausgabe 226

Auf die Schnelle: Experte sieht Anzeichen für Disinflation im Euroraum

+++ US-Dollar: Die in dieser Woche anstehenden Konjunkturdaten könnten dem Dollar nach Ansicht der ING Auftrieb verleihen. Ein Anstieg der PCE-Kernpreise oder starke Arbeitsmarktzahlen für den November könnten möglicherweise die falkenhafte Rhetorik von Fed-Chairman Jerome Powell unterstützen und die US-Renditen und den Dollar wieder nach oben treiben.
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28.11.2022 - Ausgabe 226

Analystenbarometer: BNP am besten aufgestellt, Deutsche Bank steigert Profitabilität

+++ Die Baader Bank hat Hugo Boss von „Reduce“ auf „Add“ hochgestuft und den fairen Wert von 44 auf 56 Euro angehoben. Die Analyse verwies auf positivere Daten aus Deutschland und der Europäischen Union zum Konsum- und Geschäftsklima. 
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