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Ausgaben


17.07.2024 - Ausgabe 137

Federal Reserve: US-Notenbanker Williams deutet Zinssenkung im September an

Ein hochrangiger Notenbanker der Federal Reserve hat angedeutet, dass eine Zinssenkung in den kommenden Monaten - wenn auch nicht bei der Ratssitzung in zwei Wochen - gerechtfertigt sein könnte, wenn die jüngste Inflationsabschwächung anhält. Zusammen mit den Anzeichen für eine allmähliche Abkühlung auf dem US-Arbeitsmarkt „nähern sich die Inflationsdaten der letzten drei Monate einem disinflationären Trend, den wir anstreben“, sagte der Präsident der New Yorker Fed, John Williams, in einem Interview. „Dies sind positive Anzeichen. Ich würde gerne mehr Daten sehen, um noch mehr Vertrauen zu gewinnen, dass sich die Inflation nachhaltig auf unser Ziel von 2 % zubewegt.“
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17.07.2024 - Ausgabe 137

Versicherungen: Kosten für Cyberangriff lasten auf Unitedhealth-Ausblick

Unitedhealth ist im zweiten Quartal etwas stärker gewachsen als erwartet. Der US-Krankenversicherer verdiente zwar unter dem Strich wegen Kosten im Zusammenhang mit einem Cyberangriff weniger, aber immer noch mehr als von Analysten prognostiziert. Mit Blick aufs Gesamtjahr bestätigte der Konzern zwar die Prognose für das bereinigte Ergebnis je Aktie, senkte aber jene für den berichteten Gewinn je Anteilsschein.
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17.07.2024 - Ausgabe 137

M&A: Pernod Ricard verkauft Wein-Sparte an institutionelle Investoren

Internationale Investoren übernehmen das Weingeschäft von Pernod Ricard. Der französische Spirituosenhersteller hat nach eigenen Angaben einen entsprechenden Vertrag mit der Australian Wine Holdco Limited unterzeichnet. Ein Verkaufspreis wurde nicht genannt. Hinter dem Käufer steht ein Konsortium internationaler Investoren, dem auch der australische Weinhersteller Accolade Wines gehört.
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17.07.2024 - Ausgabe 137

Auf die Schnelle: Allianz übernimmt Income Insurance in Singapur in Milliardendeal

+++M&A/Allianz: Die Allianz stärkt ihre Präsenz in Asien mit einer Mrdschweren Übernahme. Wie der Versicherungskonzern mitteilte, übernimmt er die Mehrheit der Anteile an der Income Insurance in Singapur. Der Gesamttransaktionswert belaufe sich auf umgerechnet 1,5 Mrd Euro für 51 % der Aktien von Income Insurance. Der Deal verschaffe der Allianz eine starke Position in Singapur sowohl in der Schaden- und Unfall- als auch in der Kranken- und Lebensversicherung. Der Konzern erwartet zudem erhebliche Synergie- und Kapitaloptimierungspotenziale. Mittelfristig soll die Transaktion einen zweistellige Rendite (Return on Investment) für die Allianz erwirtschaften. In Asien steige die Allianz vom neunten auf den vierten Platz der größten Kompositversicherer auf. Der Abschluss der Transaktion wird für das vierte Quartal 2024 oder das erste Quartal 2025 erwartet.
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16.07.2024 - Ausgabe 136

Banken: Nach schwachen Daten aus China senken Geldhäuser ihre Prognosen

Eine Reihe von Daten, die auf eine anhaltende Schwäche der chinesischen Wirtschaft hindeuten, hat zu einer Reihe von Senkungen der Wachstumsprognosen durch internationale Banken geführt und den Ruf nach verstärkten Konjunkturmaßnahmen der Politik laut werden lassen. Die Herabstufung der Wachstumsaussichten Chinas erfolgte, nachdem das Land im zweiten Quartal des Jahres eine unerwartet starke Abschwächung verzeichnet hatte.
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16.07.2024 - Ausgabe 136

IMK: Im Juni nur noch drei Haushaltstypen über 2%Inflationsrate

Mit dem Rückgang der Teuerung im Juni haben nach Daten des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) nur noch drei von dem Institut untersuchte Haushaltstypen eine Inflationsrate von über 2 %. Der Unterschied zwischen der höchsten und der niedrigsten haushaltsspezifischen Inflationsrate habe moderate 0,7 %punkte betragen, erklärte das gewerkschaftsnahe Institut. Im Juni 2023 waren es laut den Angaben 1,3 %punkte und auf dem Höhepunkt der jüngsten Inflationswelle sogar 3,1 %punkte.
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16.07.2024 - Ausgabe 136

Auf die Schnelle: ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland fallen im Juli

+++ZEW: Die Einschätzung von Investoren zu den Wachstumsaussichten Deutschlands hat sich im Juli eingetrübt, wobei die Beurteilung der aktuellen Lage unerwartet anzog. Der ZEW-Index der Konjunkturerwartungen sank auf 41,8 (Juni: 47,5) Punkte, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten mit einem Rückgang auf 41,0 Punkte gerechnet. Der Index zur Beurteilung der Konjunkturlage stieg auf minus 68,9 (minus 73,8) Punkte. Ökonomen hatten dagegen einen Rückgang auf minus 75,5 Punkte erwartet. Die Konjunkturerwartungen für den Euroraum verringerten sich auf 43,7 (51,3) Punkte und die Lagebeurteilung stieg auf 36,1 (38,6) Punkte.
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15.07.2024 - Ausgabe 135

Federal Reserve: Zinssenkungen machen es US-Banken zunächst schwerer

Von den anstehenden Zinssenkungen der US-Notenbank Fed werden die Banken profitieren. Aber nicht sofort. Die hohen Zinssätze belasten inzwischen die größten Kreditinstitute der USA. Die Kosten für Einlagen steigen und Bankkunden - Nutzer von Kreditkarten ebenso wie Schuldner von gewerblichen Immobilienkrediten - bekommen den höheren Schuldendienst zu spüren.
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15.07.2024 - Ausgabe 135

Auf die Schnelle: Nordea trifft Erwartungen und bestätigt Ausblick

+++Nordea Bank: Die Nordea Bank hat im zweiten Quartal ein stabiles Ergebnis erzielt. Höhere Kosten wegen Inflation und Investitionen in Technologie, Daten- und Risikomanagement standen steigenden Erträgen gegenüber. Die Prognose bestätigte die Bank mit Sitz in Helsinki. Der Nettogewinn betrug im zweiten Quartal wie von Analysten im Factset-Konsens erwartet 1,3 Mrd Euro nach 1,34 Mrd im Vorjahreszeitraum. Der Nettozinsertrag kletterte um 4 % auf 1,9 Mrd Euro. Die Gesamterträge seien sowohl auf der Zins- als auch auf der Provisionsseite gestiegen, so die Bank weiter. Allerdings hätten auch die Kosten wie geplant um 6 % zugelegt. Die harte Kernkapitalquote stieg deutlich auf 17,5 % von 16,0 % im Vorjahr. mehr...
15.07.2024 - Ausgabe 135

Analystenbarometer: Tesla schwer zu bewerten - Autogeschäft trübt sich ein

+++Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für die Aktien von Tesla zwar von 147 auf 197 US-Dollar angehoben. Analyst Joseph Spak stufte die Papiere des Konzerns, der seiner Ansicht nach „mehr als ein Autobauer“ ist, aber von „Neutral“ auf „Sell“ ab. Es falle zunehmend schwer, Tesla angemessen zu bewerten, so der Experte. Der Markt habe dem Auto-Kerngeschäft recht konstant zwischen 60 und 90 Dollar je Aktie zugemessen. Das restliche Potenzial sei im Schnitt der beiden vergangenen Jahre mit 140 Dollar bewertet worden, zuletzt aber wegen der KI-Fantasie auf nahezu 175 Dollar nach oben geschossen. Spak hält daher Verkäufe der Aktie für angemessen, die zuletzt „zu viel zu früh“ eingepreist habe. Die Erwartungen an das Auto-Kerngeschäft trübten sich derweil ein, ergänzte er.
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12.07.2024 - Ausgabe 134

Federal Reserve: Ist die Zeit des Wartens abgelaufen?

Warum bis September warten? Das ist die Frage, die die Märkte nach den überraschend schwachen Inflationsdaten vom Donnerstag umtreibt. Für die US-Notenbank scheint es keinen Grund zu geben, die Zinssenkung noch länger hinauszuzögern, und ein zu langes Warten birgt eigene Risiken in sich. Das öffentlich erklärte Kriterium der Fed für eine Zinssenkung, dass sie sicher sein kann, dass sich die Inflation auf ihr 2-%-Ziel zubewegt, scheint erfüllt zu sein.
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12.07.2024 - Ausgabe 134

Auf die Schnelle: BoJ-Daten deuten auf Intervention am Devisenmarkt

+++Bank of Japan: Japan hat nach Berechnungen, die auf Daten der Bank of Japan und privater Geldmakler beruhen, am Donnerstag wahrscheinlich Yen-Käufe durchgeführt. In einer am Freitag veröffentlichten Tagesprognose erklärte die BoJ, dass die Einlagen der Geschäftsbanken bei der Zentralbank am kommenden Dienstag aufgrund fiskalischer Faktoren wahrscheinlich um 3,17 Billionen Yen (18,38 Mrd Euro) sinken werden. Dies steht im Vergleich zu einem Anstieg von etwa 200 Mrd. Yen bis 500 Mrd. Yen, der von Geldmarktmaklern in den Prognosen der letzten Woche erwartet wurde. 
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12.07.2024 - Ausgabe 134

Czerwensky Wochenausblick: Netflix Sieger der „Streaming-Kriege“?

+++Montag (15.07): Chinas Parteielite findet sich zum „Dritten Plenum“ als mehrtägige Klausursitzung mit richtungsweisendem Charakter ein. Die Agenda lautet „umfassende Vertiefung von Reformen und Erweiterung des Modernisierungsprozesses in China“. Das klingt nach großen Themen mit wenig rasch verwertbaren Ergebnissen. Genauso sehen es Marktteilnehmer. Man vermutet, dass vom Plenum wenig Signale für beherztere konjunkturelle Stimuli oder einen wuchtigeren Beitrag zur Linderung der Immobilienkrise kommen werden. Die Parteiführung deutet an, dass Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschafts- und Konsumvertrauens, zur Unterstützung der Privatwirtschaft sowie zur Beschäftigungspolitik beraten werden. Das lässt zwar auf sozialpolitische Ansätze hoffen. Wahrscheinlicher ist aber, dass sicherheitspolitische und militärische „Reformthemen“ sowie die Stärkung der technologischen Unabhängigkeit vom Westen Priorität haben.
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11.07.2024 - Ausgabe 133

Analyse: Powell leitet die Zinswende ein

Die Märkte hat er nicht bewegt - aber trotzdem hat Fed-Chairman Jerome Powell während der zweitägigen Anhörungen vor dem Kongress eine Zinswende eingeleitet. Die könnte sich als nachhaltiger als das erweisen, was Ende vergangenen Jahres eine große Marktrallye auslöste. Im Dezember hatten Powell und mehrere Kollegen angedeutet, dass sie bereits Mitte des Jahres mit der Senkung der Leitzinsen beginnen könnten. Voraussetzung: Die Inflation, die sich in der zweiten Jahreshälfte deutlich abgekühlt hatte, musste diesen Kurs beibehalten.
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11.07.2024 - Ausgabe 133

Archegos: Gründer von gescheitertem Hedgefonds schuldig gesprochen

Bill Hwang, Gründer des im März 2021 kollabierten Hedgefonds Archegos Capital Management, ist verurteilt worden. Eine Jury in New York sprach ihn der Manipulation von Aktienkursen und des Bankenbetrugs schuldig. Der Kollaps von Archegos hat seinerzeit zum Niedergang der Credit Suisse beigetragen, die letztlich von der UBS gerettet werden musste.
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11.07.2024 - Ausgabe 133

Auf die Schnelle: Citigroup muss wegen interner Mängel 136 Mio Dollar zahlen

+++Citigroup: Die Citigroup hat nach Ansicht der Banken-Regulierungsbehörden gegen Auflagen zur Verbesserung der internen Kontrollen und des Risikomanagements verstoßen. Die Federal Reserve und die OCC haben der Bank Strafen von insgesamt 136 Mio US-Dollar aufgebrummt. Die Behörden hatten die Citigroup vor vier Jahren angewiesen, die internen Kontrollen, das Risikomanagement und die Datenverwaltung zu verbessern. Die Fed teilte nun mit, dass die Fortschritte der Bank unzureichend seien. Von der OCC hieß es, die Bank müsse die lange bestehenden Defizite zeitnah beseitigen. Trotz zahlreicher Fortschritte bestünden einige Mängel nach wie vor, insbesondere mit Blick auf die Daten. Citigroup-CEO Jane Fraser sagte, die die Bank habe die Aufforderung der Behörden zur Kenntnis genommen. Die Bank habe ihre Investitionen in die fraglichen Bereiche in den vergangenen Monaten verstärkt. Die von der Fed verhängte Strafe beträgt 60,6 Mio Dollar, die von der OCC 75 Mio Dollar.
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10.07.2024 - Ausgabe 132

ZEW: Finanzmarktexperten erwarten erst im September nächste EZB-Zinssenkung

Finanzmarktexperten gehen nicht davon aus, dass die Europäische Zentralbank im Juli den Zinssatz weiter senken wird und erwarten stattdessen erst im September die nächste Zinssenkung. Das ergab eine Umfrage des ZEW-Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung vom Juni. Generell gehe die Mehrheit von Zinssenkungen bei jeder zweiten EZB-Sitzung in den nächsten zwölf Monaten aus.
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10.07.2024 - Ausgabe 132

Analyse: Wo sind all die „guten“ Aktien geblieben?

Niedrige Zinssätze sind gut für Aktien, aber gilt das auch für den Aktienmarkt? Dies scheint eine merkwürdige Unterscheidung zu sein, aber für die Renditen ist sie bedeutsam. Es gibt nicht annähernd so viele Unternehmen zu kaufen und die verbleibenden sind einfach nicht mehr das, was sie einmal waren. Die meisten Anleger sind heutzutage mit ihren Portfolios zufrieden, ganz gleich, ob sie einige der beliebten Namen wie Nvidia, Microsoft und Apple besitzen, die den Markt angetrieben haben, oder ob sie Investmentfonds besitzen. Gerade in Zeiten, in denen der Markt so stark ist, wenden sich manche Investoren der vergessenen Ecke des Marktes zu: Den „kleineren“ Aktien.
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10.07.2024 - Ausgabe 132

Auf die Schnelle: Bundesgerichtshof bestätigt Referenzzins für Prämiensparverträge

+++BGH: Der Bundesgerichtshof (BGH) hat erstmals einen Referenzzinssatz für die Nachberechnung von Zinsen bei langfristigen Prämiensparverträgen mit unwirksamen Zinsklauseln bestätigt. Der BGH entschied im Rahmen von zwei Musterfeststellungsklagen über die Revisionen von Verbraucherschutzverbänden gegen zwei Entscheidungen der Oberlandesgerichte Dresden und Naumburg, die Zinsanpassungen auf Grundlage der Umlaufrendite börsennotierter Bundesanleihen mit 8 bis 15 Jahren Restlaufzeit festgelegt hatten. Dies hielten die Kläger aber für zu niedrig. Bei Prämiensparverträgen erhalten Sparer zusätzlich zu einer variablen Verzinsung eine Prämie, die meist nach der Vertragslaufzeit gestaffelt ist. Diese Produkte wurden in den Neunziger- und Anfang der Nullerjahre vor allem von Sparkassen vertrieben. Viele Institute verwendeten bei Sparverträgen aber Zinsanpassungsklauseln, die ihnen einräumten, die vertraglich vorgesehene Verzinsung einseitig zu ändern. Diese Praxis hatte der BGH bereits vor zwanzig Jahren für unwirksam erklärt. mehr...
09.07.2024 - Ausgabe 131

Analyse: Investoren bekommen in Frankreich, was sie wollten

Die politische Pattsituation in Frankreich ist wahrscheinlich das beste Ergebnis, was sich die Anleger erhoffen konnten. Die zweite Runde der Parlamentswahlen hat wie weithin erwartet eine Volksvertretung ohne klare Mehrheit hervorgebracht, wobei die Zusammensetzung anders ausgefallen ist als vorhergesagt: Marine Le Pens rechtsextremes und migrationsfeindliches Rassemblement National (RN) landete nicht auf Platz eins, sondern auf Platz drei. Überraschend ging das linke Bündnis Nouveau Front Populaire (NFP) als Sieger aus der Wahl hervor, während das Bündnis Ensemble rund um den Präsidenten Emmanuel Macron zweitstärkste Kraft wurde.
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