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17.08.2018 - Ausgabe 158

BayernLB: Die Landesbank profitiert v.a. vom Online-Kundenzuwachs der DKB

Die BayernLB hat die Finanzkrise von vor zehn Jahren hinter sich gelassen. Die nach Bilanzsumme zweitgrößte deutsche Landesbank kann mittlerweile einen Anstieg in ihrer Mitarbeiterzahl als auch in der Bilanzsumme vorweisen. Von der alten Größe ist man aber (noch?) weit entfernt. Die Landesbank beschäftigte vor der Finanzkrise bei einer Bilanzsumme in Höhe von 415 Mrd Euro weltweit etwa 19.000 Mitarbeiter. Heute zählt die BayernLB 7377 Mitarbeiter bei einer Bilanzsumme von 226 Mrd Euro. 
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17.08.2018 - Ausgabe 158

Auf die Schnelle: De Santis wechselt zur Deutschen Bank

+++ Deutsche Bank: Die Deutsche Bank holt Claudio de Santis ins Boot, um ihr Geschäft mit Vermögenskunden in Europa zu verstärken. Der bisherige Europachef der Vermögensverwaltung der Credit Suisse soll ab dem 1. Dezember Europachef des Wealth Management der Deutschen Bank werden, teilten „die Blauen“ in einer Mitteilung gestern mit. Der frühere Philosophiestudent der Universität La Sapienza in Rom soll in dieser neu geschaffenen Position das Wachstum in der Region beschleunigen. Das Frankfurter Institut habe nach eigenen Angaben bereits eine Reihe „hochkarätiger Mitarbeiter“ eingestellt. Die Bank setze nun verstärkt auf Geschäftsfelder mit stabilen Erträgen. Dazu gehöre auch das Geschäft mit vermögenden Kunden. Fabrizio Campelli, der Leiter von Deutsche Bank Wealth Management, ergänzt: „Das Wealth Management steht für vieles, was unsere Bank einzigartig macht: eine weltweite Präsenz, starke Beziehungen und die Fähigkeit, auf die Expertise in der gesamten Organisation zurückzugreifen – zum Nutzen unserer Kunden.“
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17.08.2018 - Ausgabe 158

Czerwensky-Wochenausblick: Deka und Helaba legen Halbjahreszahlen vor

+++ Mittwoch (22.8.): Nachdem die BayernLB (s.o.) heute den Anfang gemacht hat, legen in den kommenden zwei Wochen die anderen Landesbanken nach. Am Mittwoch werden zunächst die Helaba und die Deka ihre Ergebnisse des ersten Halbjahres präsentieren. Viel wird bereits gemunkelt, ob es reiner Zufall sei, dass beide Häuser den gleichen Termin wählten, um ihr Zahlenwerk vorzulegen oder, ob es nicht nun doch endlich zu einer Fusion des Wertpapierhauses der Sparkassen und der nach Bilanzsumme drittgrößten Landesbank kommt. Wir bleiben gespannt. Zahlentechnisch dürften keine großen Überraschungen anstehen. 
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16.08.2018 - Ausgabe 157

Wirecard: Der Digitalisierungstrend beschert dem IT-Unternehmen gute Zahlen

mit einer Marktkapitalisierung von gut 21 Mrd Euro hat der Zahlungsdienstleister Wirecard den Börsenwert der Deutschen Bank und der Commerzbank übertrumpft. Letzteren dürfte das IT-Unternehmen, das derzeit noch im TecDAX notiert ist, womöglich sogar den Platz im DAX ablaufen. In den vergangenen drei Jahren konnte Wirecard seinen Kurs mehr als vervierfachen. Das Unternehmen mit Sitz in der 900-Einwohner-Gemeinde Aschheim nordöstlich von München erfreut sich der Gunst der Anleger und kann zudem noch mit ordentlichen Zahlen nachlegen. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres stieg der Konzerngewinn um 47% und das Unternehmen hob die ohnehin schon hohe Prognose an. Der Wirecard-Kurs ging daraufhin steil nach oben und legte zwischenzeitlich um mehr als 9% zu.
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16.08.2018 - Ausgabe 157

Allianz Deutschland: Unwetter zu Beginn des Jahres belasten das Ergebnis

Trotz eines kräftigen Geschäftswachstums in allen drei Segmenten muss die Deutschland-Tochter der Allianz einen rückläufigen Gewinn hinnehmen. Im ersten Halbjahr ist das operative Ergebnis um 13% auf 1,1 Mrd Euro geschrumpft, teilte die Allianz Deutschland am Donnerstag mit. Der Gewinnrückgang wurde v.a. mit den Unwetterereignissen zu Beginn des Jahres begründet. Der Versicherer zahlt für Elementarschäden voraussichtlich insgesamt 392 Mio Euro aus. Das sind 173 Mio Euro mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. 
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16.08.2018 - Ausgabe 157

Auf die Schnelle: Bartsch wird CEO der „neuen“ OLB

+++ OLB: Die künftige Besetzung des Vorstandsteams der „neuen“ Oldenburgische Landesbank (OLB) steht fest. Axel Bartsch soll den Posten des Vorstandsvorsitzenden einnehmen. Bartsch übt derzeit die Ämter des OLB-Aufsichtsratsvorsitzenden und Vorstandsvorsitzenden der BKB aus. Das fünfköpfige Team soll zudem bestehen aus: Karin Katerbau (Finanzvorstand – vorher OLB), Jens Rammenzweig (Risikomanagement und Informationstechnologie – vorher BKB) und Hilger Koenig (Firmenkundengeschäft – vorher OLB). Neu hinzukommen soll der ehemalige Postbank-Chef Wolfgang Klein (stellvertretender Vorstandsvorsitzender). „So werden wir gut aufgestellt sein, um unsere Zukunft erfolgreich zu gestalten“, kommentiert Bartsch die neue Aufstellung. Patrick Tessmann, OLB-Chef seit 2015, verlässt die Bank zum Monatsende (Nr. 154 v. 13.08.18). 
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15.08.2018 - Ausgabe 156

Unternehmen: Nur 18% glauben, dass sie ausreichend von Analytik profitieren

Um ein Unternehmen nach vorne zu bringen ist es von großer Bedeutung, schnell die richtigen strategischen Entscheidungen zu treffen. Dabei helfen vor allem analytische Prozesse, die im besten Fall die Entscheidungsfindung erleichtern sollen. Die Analysephasen rangieren dabei vom deskriptiven Ansatz, der die aktuelle Situation erfasst und beschreibt, über einen vorausschauenden Ansatz, dessen Analysen die Zukunft prognostizieren soll, bis zum präskriptiven Ansatz, der letztendlich in einer Empfehlung für den nächsten Schritt münden wird. Die Analytik kann als hilfreiches Werkzeug in der objektiven Unternehmensplanung dienen. Dennoch glauben viele Führungskräfte, dass sich ihre Analytik-Initiativen noch nicht auszahlen, wie sie sollten. In einer Umfrage des Harvard Business Review Analytic Services gaben weniger als ein Fünftel (18%) der Befragten an, dass ihre Unternehmen eine ausreichende Rendite auf ihre Investitionen in Analytik erzielen.
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15.08.2018 - Ausgabe 156

Tencent : Erstmaliger Gewinnrückgang seit 10 Jahren für den Tech-Riesen

Tencent muss einen herben Rückschlag einstecken. Sowohl das Umsatz- als auch Ergebniswachstum fielen im zweiten Quartal enttäuschend aus. Die spürbar nachlassende Wachstumsdynamik beim chinesischen Internet-Giganten traf einen empfindlichen Nerv bei den Anlegern. Die Papiere des Giganten sackten hierzulande zwischenzeitlich um satte 10% ab. Verantwortlich für den ersten Gewinnrückgang seit mindestens zehn Jahren waren behördliche Beschränkungen rund um Smartphone-Spiele. 
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15.08.2018 - Ausgabe 156

Auf die Schnelle: Zehn Jahre nach der Finanzkrise erhält RBS Milliardenstrafe

+++ RBS: Nach Angaben des US-Justizministeriums wird die Royal Bank of Scotland (RBS) für ihr Fehlverhalten im Vorfeld der Finanzkrise zur Kasse gebeten. Auf insgesamt 4,9 Mrd US-Dollar (4,3 Mrd Euro) habe man sich endgültig geeinigt, so heißt es in einer Mitteilung des Ministeriums am Dienstag in Washington. Das britische Geldhaus war wegen fauler Hypothekengeschäfte vor der Finanzkrise, die bei Investoren zu hohen Verlusten führten und maßgeblich zur letzten großen Finanzkrise beigetragen haben sollen, ins Visier der Ermittler geraten. Die RBS kam dabei einigermaßen glimpflich davon. Für die Deutsche Bank etwa belief sich 2017 der Vergleich auf 7,2 Mrd Dollar. Die Bank of America schloss 2014 einen Rekordvergleich in Höhe von fast 17 Mrd Dollar wegen toxischer Deals vor der Finanzkrise. Derweil ebnet die Einigung zwischen der RBS und der US-Regierung den Weg für die Privatisierung der „bailed-out“ Bank, deren Eigentümer zu 62% die britische Regierung ist. Die Einigung selbst, die deutlich günstiger ausgefallen war als von vielen Experten erwartet, wurde bereits im zweiten Quartal in der Bilanz von RBS verbucht.
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14.08.2018 - Ausgabe 155

Aareal Bank: Aareal Bank weiter auf Kurs - Türkei-Krise stellt keine Belastung dar

wir befinden uns in einer Zeit, die kaum mehr von Unsicherheit geprägt sein könnte. Nahezu jede Branche sieht sich mit den Herausforderungen rasanter technologischer Veränderungen konfrontiert. Dazu reihen sich diverse Belastungsfaktoren, wie beispielsweise die andauernden Handelskonflikte. Waren Augen und Ohren in jüngster Zeit vorrangig gen das Land der Morgenröte und gen Washington gerichtet, so erschließt sich mit der Türkei nun ein neuer Brandherd, der alle Aufmerksamkeit auf sich zieht. Die Aareal Bank, die heute ihre Zahlen vorlegte, bereitet die Krise in der Türkei indes „keine größeren Kopfschmerzen“, so der Aareal-Chef Hermann Merkens. 
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14.08.2018 - Ausgabe 155

Fachkräftemangel: Die Bildungspolitik trägt Mitverantwortung am Dilemma

Das Wirtschaftswachstum in Deutschland hat sich im zweiten Quartal 2018 etwas deutlicher als erwartet beschleunigt und ist auch im ersten Quartal etwas höher als bislang angenommen gewesen. Trotz der weiteren robusten Entwicklung der Wirtschaft fürchten Mittelständler, dass sie davon in Zukunft nicht mehr profitieren könnten. An ihnen zehrt mehr und mehr der Fachkräftemangel – ein Phänomen, von dem bisher kaum eine Branche verschont geblieben ist. In einer neuen Studie der Commerzbank wurden mehr als 300 mittelständische Kunden befragt, wie sie das Problem einschätzen. 
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14.08.2018 - Ausgabe 155

Auf die Schnelle: OLB und BKB leiten letzte Schritte für die Fusion ein

+++ BKB/ OLB: Die Bremer Kreditbank (BKB) und die Oldenburgische Landesbank (OLB) haben heute auf ihren jeweiligen Hauptversammlungen die Verschmelzung ihrer beiden Häuser beschlossen. Die zwei Bankhäuser werden künftig unter der einheitlichen Marke „OLB“ auftreten. „Die Verschmelzung bietet viele Vorteile: Die OLB kann sich stärker auf den Bedarf der Kunden fokussieren, das heißt, für die Kunden noch kompetenter, schneller und besser werden. Die Bank geht mit der dynamischen Veränderung des Marktes mit und wird nachhaltig rentabler“, sagte Axel Bartsch, Vorsitzender des Aufsichtsrats der OLB. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht sei über die Verschmelzung informiert, für die zum formalen Abschluss noch die Eintragung ins Handelsregister ausstehe. 
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13.08.2018 - Ausgabe 154

pbb: Deutsche Pfandbriefbank steigert Zins- und Vorsteuerergebnis

Die Deutsche Pfandbriefbank (pbb) konnte obgleich der anhaltenden Tiefzinsphase mit einem gesteigerten Zinsergebnis aufwarten. Auch in Sachen Kosten legte die Pfandbriefbank ein hohes Tempo an den Tag. Insgesamt stieg das Vorsteuerergebnis gegenüber den ersten drei Monaten des Jahres um ordentliche 30%. Dennoch will sich Konzernchef Andreas Arndt nach dem starken ersten Halbjahr nicht zu Euphorie hinreißen lassen.
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13.08.2018 - Ausgabe 154

Auf die Schnelle: HelloFresh nähert sich der Profitabilität

+++ Wüstenrot & Württembergische: Investitionen in die Digitalisierung belasten weiterhin das Ergebnis des Finanzkonzerns. Bis 2020 plant die W&W, etwa 820 Mio Euro in die Digitalisierung zu stecken. Jürgen A. Junker, Vorstandsvorsitzender der W&W, unterstreicht unterdessen: „Das erste Halbjahr war geprägt vom Start weiterer Produktneuheiten im Rahmen des laufenden, größten Investitionsprogramms in unserer Unternehmensgeschichte. Es zeigt sich: Die Digitalisierung unserer Geschäftsmodelle und Prozesse gewinnt mehr und mehr an Schwung.“ Der bisherige Jahresverlauf stimme ihn daher sehr zuversichtlich, dass der Finanzkonzern 2018 nicht nur seine wirtschaftlichen Ziele erreichen werde, sondern auch strategisch gut vorankommen werde. Unterm Strich ging der Gewinn von Deutschlands zweitgrößter Bausparkasse im ersten Halbjahr um ein Viertel auf 116,4 Mio Euro zurück. Den größten Beitrag zum Ergebnis lieferte die Sparte Schaden-/Unfallversicherung mit 62,1 Mio Euro.
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13.08.2018 - Ausgabe 154

Analystenbarometer: CompuGroup bleibt weiter auf Wachstumskurs

+++ Die CompuGroup Medical hat im zweiten Quartal 2018 einen Umsatz von 190 Mio Euro erwirtschaftet (Q2 17: 140 Mio Euro). Gestützt wurde das Zahlenwerk des eHealth-Unternehmens insbesondere vom Kernsegment AIS (Ambulatory Information Systems) sowie PCS (Softwarelösungen für Apotheken), die durch die Nachfrage nach etablierten Produkten und Dienstleistungen im deutschen und italienischen Markt am meisten zulegen konnten. Die Experten der M.M. Warburg rechnen, dass nach dem eher schwachen ersten Quartal, die CompuGroup nun wieder ihre Guidance-Run-Rate erreichen werde. 
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10.08.2018 - Ausgabe 153

Hapag-Lloyd: Nettoergebnis bricht weiter ein - höhere Transportmenge dank Fusion

Der harte Konkurrenzkampf, gestiegene Treibstoffpreise und geopolitische Turbulenzen zehrten am Gewinn des Hamburger Reedereikonzerns Hapag-Lloyd. Unterm Strich stieg der Verlust von 43 Mio auf nahezu 101 Mio Euro. Die Synergien aus der Fusion mit der arabischen Reederei United Arab Shipping Company (UASC) konnten so einiges abfedern, doch reichten sie nicht aus, um den Verlust zu kompensieren. 
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10.08.2018 - Ausgabe 153

Auf die Schnelle: Hella hebt seine Dividende an - Walter 65

+++ Hella: Der Automobilzulieferer erwartet im laufenden Geschäftsjahr 2018/19 einen hohen Gewinn (etwa 270 bis 280 Mio Euro) aus dem Verkauf der dänischen und polnischen Großhandelsgesellschaften. Aber auch sonst lassen sich die Zahlen von Hella sehen. Im GJ 2017/18 konnte Hella einen Umsatzanstieg von 7,2% auf 7,1 Mrd Euro verbuchen und ein Plus beim bereinigten EBIT von 8,8% auf 581 Mio Euro erwirtschaften. Unter Berücksichtigung von Sondereinflüssen stieg es um 13,2% auf rund 574 Mio Euro. Während der Weltmarkt wohl um 2,7% zulegen dürfte, will Hella in dem seit Juni dieses Jahres laufenden Bilanzjahr 18/19 den Umsatz und Gewinn um jeweils 5-10% nach oben schrauben. Mithilfe neuer Technologien wie Fahrassistenz, intelligente Batteriesysteme und moderne Lichttechniken will der Autozulieferer weiter auf Rekordkurs bleiben. Stärker als der Markt zu wachsen sei der Anspruch des familiengeführten Unternehmens, erklärte Firmenchef Rolf Breidenbach. Das dürfte auch die Anleger erfreuen. Ihnen wird eine auf 1,05 (Vorjahr: 0,92) Euro je Aktie angehobene Dividende in Aussicht gestellt. 
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10.08.2018 - Ausgabe 153

Czerwensky-Wochenausblick: K+S verschreckt die Anleger - Aareal Bank, pbb Q2

Montag (13.8.): Die schwachen Quartalzahlen des amerikanischen Wettbewerbers Blue Apron könnten dem Kochboxlieferanten Hellofresh in die Karten spielen. Schließlich könnte der drastische Umsatzrückgang auch auf Zuwächse der deutschen Konkurrenz in den USA zurückzuführen sein. Analysten trauen der Rocket Internet-Tochter weiter eine führende Rolle zu. Wegen des harten Wettbewerbs müsste das Unternehmen jedoch noch viel Geld für Werbung in die Hand nehmen. Allerdings droht Hellofresh nun neue Konkurrenz durch ein echtes Schwergewicht. Delivery Hero will auch ins Kochbox-Geschäft eintreten und Kunden die Zutaten für ihr Essen aus dem Lieblingsrestaurant bis an die Tür liefern. Nach starken Zahlen hatte Hellofresh im Mai die Prognose für das laufende Jahr erhöht. Was kann das Unternehmen nun für die Monate April bis Juni berichten?
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09.08.2018 - Ausgabe 152

Finanzsektor: Mehrheit der Banken setzt auf ihr altes Geschäftsmodell

Während amerikanische und französische Banken längst wieder hohe Gewinne einfahren, sieht es bei den Bankhäusern Deutschlands vergleichsweise eher dürftig aus. Um ihre eigene Profitabilität zu steigern, ist Wachstum gefragt. Geschäftsmodelle müssen hinterfragt und angepasst werden. Auch werden immer wieder Stimmen laut, die grenzüberschreitende Fusionen fordern. In der Studie der IT-Consulting- und Unternehmensberatung Sopra Steria „So wächst Bank heute“ wurden 249 Entscheider und Fachkräfte verschiedener Branchen hinsichtlich ihrer Wachstumsmethodik befragt. Das Ergebnis: Die Mehrheit der Befragten setzt auf den Ausbau ihres Kerngeschäfts.
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09.08.2018 - Ausgabe 152

ThyssenKrupp: Tiefrote Q3-Zahlen - Kerkhoff will an bisheriger Strategie festhalten

Nach den zahlreichen Turbulenzen der letzten Wochen standen bei ThyssenKrupp heute die Quartalszahlen im Fokus. Weil die Kosten für Großprojekte aus dem Ruder gelaufen sind und neue Großaufträge fehlen, warnte der Essener Traditionskonzern vor wenigen Tagen bereits vor Problemen im Schiff- und Anlagenbau und davor, die angepeilten Gewinnziele in diesem Jahr nicht erreichen zu können. Unterm Strich stand ThyssenKrupp im abgelaufenen Quartal mit 131 Mio Euro in den roten Zahlen. „Da lässt sich nichts schönreden“, wie Interimschef Guido Kerkhoff unverwunden zugibt.
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