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Ausgaben


19.04.2024 - Ausgabe 77

Hauck Aufhäuser Lampe: EZB-Einlagensatz Mitte 2025 bei 2,75%

Die Europäische Zentralbank steht nach Einschätzung von Alexander Krüger Chefvolkswirt von Hauck Aufhäuser Lampe, vor einer Serie von Zinssenkungen. Krüger ist der Ansicht, dass sich das Lohnwachstum aus Sicht der EZB ausreichend verlangsamen und die Inflation im Sommer auf unter 2 % sinken wird. „Mitte 2025 wird der Bankeinlagensatz bei 2,75 % liegen“, sagt Krüger, der einen ersten Zinsschritt nach unten im Juni für „gesetzt“ hält. Von der Geldpolitik der Federal Reserve werde sich die EZB nicht beeinflussen lassen.
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19.04.2024 - Ausgabe 77

Auf die Schnelle: Raiffeisen Bank will Russland-Engagement schneller senken

+++Banken: Die Raiffeisen Bank International (RBI) wird ihr Geschäft in Russland voraussichtlich deutlich schneller reduzieren müssen als bisher geplant. Wie die österreichische Bank mitteilte, rechnet sie mit einer entsprechenden Aufforderung der Europäischen Zentralbank. Die RBI warnt allerdings, dass sich die vorgeschlagenen Anforderungen negativ auf die Verkaufsoptionen für die russische Tochter AO Raiffeisenbank auswirken könnten. Laut Bank sieht der derzeitige Entwurf der EZB-Aufforderung vor, dass die Kundenkredite bis 2026 um bis zu 65 % im Vergleich zum Ende des dritten Quartals sinken sollen. Auch die internationalen Zahlungen aus Russland sollen deutlich zurückgehen. Die RBI arbeitet seit Februar 2022 daran, ihre Geschäftstätigkeit in Russland zurückzufahren. Sie bestätigte, dass sie die Entkonsolidierung der AO Raiffeisenbank erreichen will, etwa durch einen Verkauf der Einheit.
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19.04.2024 - Ausgabe 77

Czerwensky Wochenausblick: Bundesverband deutscher Banken lädt zum Bankentag ein

+++Montag (22.04): Als der Bundesverband deutscher Banken 2017 letztmals in Präsenz zu einem „Bankentag“ geladen hatte, war die Welt auch für die Kreditinstitute noch eine andere: Corona war ein Fremdwort. Es gab keinen russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, mit allen Folgen auch für die EU. Und die Inflation stand auch nicht unbedingt im Fokus der Probleme. Von daher lag das Motto des BdB-Branchentreffens in diesem Jahr auf der Hand: „Navigieren durch unruhige Zeiten“. Auch die Banken suchen einen Kompass für die globalen Krisen und haben sich dafür hochkarätige Gäste aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft eingeladen: Beim zweitägigen Bankentag, zu dem in Berlin am Montag und Dienstag mehrere hundert Gäste erwartet werden, treten unter anderem Bundeskanzler Olaf Scholz, sein Finanzminister Christian Lindner und seine Außenministerin Annalena Baerbock auf. Es sprechen zudem die Vorstandschefs von Dax-Konzernen wie Siemens, Telekom, Commerzbank und Heidelberg Materials oder auch die Präsidenten von BaFin und Deutscher Bundesbank, Mark Branson und Joachim Nagel. Ein wichtiges Thema, dem auch ein eigenes Panel gewidmet ist, wird die Souveränität und Wettbewerbsfähigkeit Europas sein. Dabei stehen natürlich auch die Wahlen zum EU-Parlament Anfang Juni im Fokus. Der Europäische Bankenverband EBF hatte in einem in dieser Woche vorgelegten Bericht noch einmal eindringlich von der Politik in Brüssel gefordert, „die wichtige und strategische Rolle der Banken bei der Transformation Europas anzuerkennen“.
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18.04.2024 - Ausgabe 76

Devisen: China will Yuan stabilisieren

Die chinesische Zentralbank hat ihr Engagement für einen stabilen Yuan bekräftigt und sich damit in den Chor der asiatischen Währungshüter eingereiht, die über die Schwächung der regionalen Währungen besorgt sind. Die People‘s Bank of China (PBoC) erklärte in einem Beitrag auf der Social-Media-Plattform Wechat, dass sie an ihrem Ziel festhält, den Yuan auf einem vernünftigen und ausgewogenen Niveau zu halten. Der Onshore-Kurs von US-Dollar zu Yuan lag zuletzt leicht unter 7,2344, der Offshore-Kurs lag unverändert bei 7,2435.
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18.04.2024 - Ausgabe 76

Federal Reserve: Jüngste Inflation spricht für Abwarten bei Zinssenkung

Die US-Geldpolitikerin Loretta Mester hat Hoffnungen auf eine baldige Zinssetzung gedämpft. Die Präsidentin der Cleveland-Fed sagte am Mittwoch, die ersten drei Monate 2024 seien ein Meilenstein im Kampf gegen die Inflation gewesen. Die US-Notenbank sollte bei Zins-Änderungen aber geduldig bleiben, bis weitere Daten vorliegen. Sie äußerte sich optimistisch, dass die Inflation in diesem Jahr sinken wird. Die anhaltende Stärke des Wirtschaftswachstums und des Arbeitsmarktes in den USA nannte sie ermutigend.
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18.04.2024 - Ausgabe 76

EZB: Stückgewinne puffern höhere Arbeitskosten ab

Die Europäische Zentralbank ist offenbar zuversichtlich, dass die Phase, in der die Unternehmen die Inflation durch eine Ausweitung der Gewinne getrieben haben, vorbei ist. In ihrem Jahresbericht für 2023 führt die EZB verschiedene Faktoren an, die zu diesem aus ihrer Sicht erwünschten Ergebnis geführt haben.
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18.04.2024 - Ausgabe 76

Auf die Schnelle: Munich Re stellt P&C-Geschäft in Asia Pacific & Africa neu auf

+++Munich Re: Munich Re stellt ihr Geschäft mit der Schaden- und Unfallrückversicherung (P&C) der Großregion Asia Pacific & Africa in zwei regionalen Geschäftsbereichen neu auf. Hitesh Kotak leite künftig das P&C-Geschäft in Japan, Indien, Korea und Südostasien, teilte der Rückversicherer in München mit. Die Märkte Australasien, Greater China, MENA, Afrika sowie das Cyber-Geschäft in APAC/MEA würden von Roland Eckl verantwortet. Das Mandat der Underwriting-Verantwortlichen in den Märkten werde gestärkt.
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17.04.2024 - Ausgabe 75

Federal Reserve: Powell drosselt Erwartungen an Zinssenkungen

Die hartnäckige Inflation während des ersten Quartals hat laut Fed-Chairman Jerome Powell zu einer neuen Unsicherheit darüber geführt, ob und wann die US-Notenbank in der Lage sein würde, die Zinsen zu senken. „Die jüngsten Daten haben uns ganz klar keine größere Zuversicht gegeben“, dass die Inflation Fortschritte in Richtung des Ziels der Fed macht, sagte Powell bei einer Veranstaltung in Washington. „Stattdessen signalisieren sie, dass es länger als erwartet dauern wird, diese Zuversicht zu erlangen.“
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17.04.2024 - Ausgabe 75

IMK: Teuerungsraten mancher Haushalte unterschreiten EZB-Inflationsziel

Die Teuerungsraten mancher Haushalte in Deutschland haben das Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB) unterschritten. Das ergaben Berechnungen des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung für ihren Inflationsmonitor. Experten des Instituts kritisierten die EZB für ihre Verzögerung der Zinswende und forderten rasche Zinssenkungen.
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17.04.2024 - Ausgabe 75

Kreditversicherer: Kein Ende der Krise in der Baubranche

Der Kreditversicherer Atradius sieht die deutsche Baubranche inmitten einer tiefgreifenden Krise und erwartet noch kein Ende dieser Entwicklung. Der deutliche Rückgang der Bauaktivitäten, steigende Materialkosten, Lieferengpässe, Fachkräftemangel und bürokratische Hürden stellten zahlreiche Unternehmen vor existenzbedrohende Herausforderungen. „Wir rechnen in diesem Jahr mit einem Anstieg der Insolvenzen in der Baubranche zwischen 10 und 15 % gegenüber dem Vorjahr“, erklärte Regionaldirektor Michael Karrenberg in einer Mitteilung.
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17.04.2024 - Ausgabe 75

Auf die Schnelle: Volkswagen plant neue Plattform mit Xpeng für chinesischen Markt

+++Volkswagen: Volkswagen will mit seinem chinesischen Partner Xpeng speziell für den weltweit wichtigsten Automarkt eine Plattform für Elektroautos entwickeln. Die beiden Unternehmen, die seit vergangenem Jahr Partner in China sind, haben laut Mitteilung einen entsprechenden Rahmenvertrag geschlossen. Demnach sollen vier in China produzierte Elektroautos der Marke Volkswagen ab 2026 auf der Plattform gefertigt werden. „Eine hohe Rentabilität und ein schnelles Entwicklungstempo sind entscheidend für unsere Wettbewerbsfähigkeit im dynamischen Marktumfeld Chinas“, sagte VW-China-Chef Ralf Brandstätter. 
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16.04.2024 - Ausgabe 74

Bank of America: Weniger Verdienst im ersten Quartal

Die Bank of America hat im ersten Quartal trotz eines starken Investmentbankings weniger verdient. Belastend wirkten geringere Zinserträge und höhere Rückstellungen für ausfallgefährdete Kredite. Der Gewinn je Aktie entsprach den Erwartungen.
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16.04.2024 - Ausgabe 74

IWF: Ausblick für Weltwirtschaft bleibt getrübt

Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht in seinem neuen Weltwirtschaftsausblick nach Angaben aus Kreisen des Bundesfinanzministeriums keine Gefahr einer weltweiten Rezession, aber insgesamt weiter „getrübte“ Aussichten. „Die Prognose zeigt, die Gefahr einer globalen Rezession ist zwar einerseits weitgehend gebannt und die Weltwirtschaft hat Resilienz im Anblick der Krisen und der geopolitischen Schwierigkeiten gezeigt. Abwärtsrisiken haben sich durch einen Rückgang der Inflation zuletzt insgesamt verringert, aber auf der anderen Seite bleibt der Ausblick natürlich trotzdem getrübt“, sagte ein hochrangiger Beamter des Finanzministeriums in Berlin mit Blick auf den Bericht, der später in Washington veröffentlicht werden soll.
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16.04.2024 - Ausgabe 74

Auf die Schnelle: BIZ stellt Konzept des „Finternet“ vor

+++Fintech/BIZ: Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich hat das Konzept eines „Finanz-Internets“ (Finternet) vorgestellt. Wie es in einem von BIZ-Chef Agustin Carstens und Nandan Nilekani veröffentlichten Papier heißt, stellen sie sich unter dem Finternet mehrere miteinander verbundene Finanz-Ökosysteme vor, in deren Mittelpunkt die Nutzer stehen. Es würde die Barrieren zwischen verschiedenen Finanzdienstleistungen und -systemen abbauen, die komplexen Clearing- und Nachrichtenübermittlungsketten und andere Reibungsverluste, die das heutige Finanzsystem behindern, drastisch verringern.
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15.04.2024 - Ausgabe 73

IPO: CVC bestätigt Börsenpläne für Amsterdam

CVC Holdings plant einen Börsengang an der Euronext Amsterdam. Die Beteiligungsgesellschaft teilte am Montag mit, dass sie im Rahmen des Börsengangs 250 Mio Euro an neuen Mitteln einsammeln will, was auch den Verkauf von Aktien durch einige bestehende Aktionäre einschließt. Das Unternehmen will sich im Zuge des IPOs in CVC Capital Partners umbenennen.
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15.04.2024 - Ausgabe 73

EZB: Monetäre Analysten sehen Inflation ab 3Q/2025 stabil bei 2%

Die Inflationserwartungen der regelmäßig von der Europäischen Zentralbank befragten geldpolitischen Analysten haben sich im Vorfeld der EZB-Ratssitzung vom 10./11. April 2024 kaum verändert. Wie die EZB mitteilte, sahen diese Analysten die Inflation wie schon im Januar und März ab dem dritten Quartal 2025 dauerhaft bei 2 %. Bei der Kerninflation wurden 2 % demnach aber bereits für das vierte Quartal 2025 (zuvor: erstes Quartal 2026) prognostiziert.
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15.04.2024 - Ausgabe 73

Auf die Schnelle: BNP Paribas erwirbt 9% an Ageas von Fosun

+++BNP Paribas: BNP Paribas Cardif, die Versicherungsgesellschaft des französischen Finanzkonzerns, kauft eine 9-%ige Beteiligung am belgischen Versicherer Ageas für 730 Mio Euro. Verkäufer der Anteile ist Fosun International, wie BNP Paribas mitteilte. Cardif werde in den nächsten Tagen zunächst 4,8 % von Ageas übernehmen, den Rest dann nach Erhalt der obligatorischen behördlichen Genehmigungen. Die Transaktion habe einen geringen Einfluss von etwa 2 Basispunkten auf die harte Kernkapitalquote der BNP Paribas Group, so die Bank.
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15.04.2024 - Ausgabe 73

Analystenbarometer: Renk mit starkem Jahresauftakt

+++Die DZ Bank hat Henkel von „Halten“ auf „Kaufen“ hochgestuft und den fairen Wert von 74 auf 85 Euro je Aktie angehoben. Im Bereich Consumer Brands mache Henkel gute Fortschritte, schrieb Analyst Thomas Maul. Die im historischen Vergleich außergewöhnlich niedrige Bewertung der Aktie spiegele eine zu hohe Skepsis des Kapitalmarkts gegenüber der Strategie in diesem Bereich wider. Der Anfang Mai anstehende Bericht zum ersten Quartal sollte untermauern, dass sich hier die negative Mengenentwicklung dem Ende nähere und damit das Investorenvertrauen stärken.
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12.04.2024 - Ausgabe 72

IWF: Mittelfristig nur gut 3% Wachstum

Der Internationale Währungsfonds (IWF) erwartet nach den Worten seiner Chefin Kristalina Georgieva nicht, dass die Weltwirtschaft demnächst wieder so stark wie vor der Großen Finanzkrise wachsen wird. Georgieva sagt in ihrer Rede zum Auftakt der Frühjahrstagung von IWF und Weltbank in der nächsten Woche, zwar sei das Wachstum zuletzt etwas stärker als erwartet gewesen und die Inflation etwas niedriger, doch werde eine kräftigere Expansion vom schwachen Wachstum der Produktivität verhindert. „Unser mittelfristiger Ausblick für das Weltwirtschaftswachstum liegt unterhalb des historischen Durchschnitts, nur knapp über 3 %“, sagte sie laut veröffentlichtem Redetext.
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12.04.2024 - Ausgabe 72

Auf die Schnelle: Unternehmen sehen geringere Lohn- und Preisanstiege

+++EZB: Die regelmäßig von der Europäischen Zentralbank befragten nicht-finanziellen Großunternehmen sind nach eigenen Angaben schwach ins neue Jahr gestartet, sehen aber eine Nachfragebelebung. Wie aus den Ergebnissen der im Vorfeld der jüngsten EZB-Ratssitzung angestellten Umfrage hervor geht, rechnen die Unternehmen damit, dass die Löhne 2024 um 4,3 % steigen werden, nachdem sie 2023 um 5,4 % zugelegt hatten. Die Unternehmen rechnen zudem damit, dass sich die Lohnanstiege weniger stark als zuvor auf die Absatzpreise auswirken werden. 2024 würden ein stabileres Preis- und Kosten und ein verstärkter Wettbewerb dazu führen, dass steigende Lohnkosten durch Produktivitätssteigerungen kompensiert oder in größerem Umfang von den Gewinnspannen aufgefangen werden, heißt es in dem Bericht. mehr...
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