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Ausgaben


19.09.2018 - Ausgabe 181

DAX-Prognose: VÖB-Experten glauben an die Trendwende - V.a. LBBW optimistisch

Im laufenden Jahr hat der DAX gegenüber Ende 2017 spürbar an Wert verloren. Im September konnte sich der Leitindex aber wieder etwas erholen. Anleger reagierten relativ gelassen auf die jüngste Zuspitzung im globalen Handelskrieg zwischen China und den USA, der nun endgültig zu eskalieren droht. Auch heute lag der DAX leicht im Plus und steht derzeit bei fast 12.200 Punkten. Wie schätzen Aktienexperten die DAX-Entwicklung in den kommenden Monaten ein? 
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19.09.2018 - Ausgabe 181

Banken: Berg Lund & Company rät zu einem Datenpakt zwischen Bank und Kunde

Banken besitzen eine Fülle an Daten und Informationen, die so manchen Werbetreibenden Tränen vor Glück in die Augen schießen lassen würde, sollte er sie je in die Finger bekommen. Aber darüber hinaus genießen deutsche Banken vor allem eines – das Vertrauen ihrer Kunden in Sachen Datenpflege. Und so dürfte es weder auf Kundenseite noch auf Seite der Werbetreibenden zu Tränen kommen, wenn Banken ihrem Vertrauensvorschuss nachkommen. In Zukunft dürften Banken von diesem Schatz zunehmend profitieren. So zeigt eine Studie des mittelständischen Beratungshaus Berg Lund & Company (BLC), dass Kunden durchaus bereit sind, ihre Daten an ihre Bank preiszugeben, sollten sie dadurch einen konkreten Mehrwert erfahren. 
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19.09.2018 - Ausgabe 181

Auf die Schnelle: Holdingstruktur kein Thema bei Deutscher Bank

+++ Deutsche Bank: Vergangene Woche machten Gerüchte die Runde, wonach die Deutsche Bank eine Umwandlung hin zu einer Holdinggesellschaft prüfe (Nr. 177 v. 13.9.18). Die neue Struktur könnte die Bank flexibler machen und ihr mehr Spielraum verschaffen, um bspw. mit anderen Geldhäusern zu fusionieren oder Geschäfte zu verkaufen, wurde gemunkelt. Finanzchef James von Moltke sagte jetzt, dass an den Umbau-Gerüchten nichts dran sei. „Sie sollten nicht alles glauben, was Sie in der Presse lesen.“ Eine Holding sei derzeit kein Thema, das bei dem Frankfurter Geldhaus höchste Priorität habe. Man schaue sich zwar von Zeit zu Zeit die Struktur des Unternehmens an, so von Moltke weiter. Die jüngsten Spekulationen seien aber „nur etwas Lärm“ rund um die Bank. 
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18.09.2018 - Ausgabe 180

Banken: Meisten Apps gut, aber Mängel beim Datenverhalten - Sparkassen top

Bankgeschäfte lassen sich heutzutage bequem vom Sofa oder von unterwegs aus mit dem Handy erledigen. Doch noch immer meiden viele Kunden das Mobile Banking aus Angst vor Sicherheitslücken. Doch wie sicher und bequem sind die Angebote der Banken tatsächlich? In der Oktober-Ausgabe der „Finanztest“ hat die Stiftung Warentest jetzt 38 Banking-Apps genauer unter die Lupe genommen. Dabei gab es einen eindeutigen Gewinner. 
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18.09.2018 - Ausgabe 180

Zahlungsverkehr/China: Wenn selbst der Bettler kein Bargeld mehr akzeptiert

Papiergeld war einmal eine chinesische Erfindung, auf die viele im Land stolz waren. Heute aber stoßen Scheine wie auch Münzen bei einem Großteil der chinesischen Bevölkerung auf Ablehnung. Selbst auf den kleinsten Märkten wird kaum mehr Bargeld akzeptiert und sogar Bettler in den großen Metropolen schwören auf elektronisches Geld. Chinas Weg in eine bargeldlose Zukunft verläuft anders als in vielen europäischen Ländern, in denen die Diskussion ums Bargeld fast einem Glaubenskrieg gleicht. Die Abschaffung des Bargelds ist in China nicht von oben nach unten befohlen worden. Sie ist vielmehr auf Konzerne wie Alibaba und Tencent zurückzuführen, die es verstanden haben, den umgekehrten Weg, nämlich von unten nach oben, zu beschreiten.
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18.09.2018 - Ausgabe 180

Auf die Schnelle: Sparkassen Hessen-Thüringen erwarten weniger Gewinn

+++ Sparkassen Hessen-Thüringen: Trotz eines „guten“ Starts in das laufende Geschäftsjahr erwartet der Sparkassen- und Giroverband Hessen-Thüringen für das Gesamtjahr ein niedrigeres Betriebsergebnis. Gleichwohl zeigte sich Verbandpräsident Gerhard Grandke zuversichtlich, für 2018 ein „ordentliches Resultat“ zu erzielen. Im ersten Halbjahr konnten die 49 Mitgliedsinstitute ihr Kreditgeschäft um gut 2% auf 75 Mrd Euro ausbauen. Beim Neugeschäft gab es ein Plus von knapp 5% auf 6,5 Mrd. Besonders gut liefen die Geschäfte bis zur Jahresmitte mit Firmenkunden. Hier stiegen die Darlehenszusagen um über 9%. Auf der Einlagenseite stagnierten die Geschäfte bei rund 97 Mrd Euro. Wegen der Unsicherheiten an den Börsen verfolgten viele Kunden derzeit eine Halte-Strategie, berichtet Grandke. Die Wertpapierkäufe sanken seit Jahresbeginn um 5,3%, die Verkäufe sogar um ein Fünftel. Für das Gesamtjahr erwartet der Verband wegen der Niedrigzinsen und Kosten für Regulierung sinkende Gewinne. Erwartet wird ein Betriebsergebnis von 910 Mio Euro, nach 1,06 Mrd im Vorjahr. Die Sparkassen arbeiteten konsequent an ihren Kosten und Erträgen. Grandke ist deshalb überzeugt, „dass sich unsere Sparkassen trotz der nicht einfachen kreditwirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiterhin gut am Markt behaupten werden“.
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17.09.2018 - Ausgabe 179

Bundesbank: Sparkassen und Genobanken schlagen sich besser als Großbanken

Schon seit Jahren stöhnen die deutschen Geldhäuser unter der EZB-Geldpolitik. Doch nicht alle Institute leiden gleich stark unter den Null- und Niedrigzinsen. Wie jetzt aus einem Bericht der Bundesbank hervorgeht, kamen Sparkassen und Genossenschaftsbanken im letzten Jahr besser mit ihnen zurecht als Großbanken. 
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17.09.2018 - Ausgabe 179

Auf die Schnelle: Billiges Geld hält Pleitefirmen am Leben - „Vivy“ startet

+++ Unternehmen: Die expansive Geldpolitik der EZB hält in Deutschland viele Unternehmen am Leben, die in „normalen“ Zeiten längst pleite wären. Wie eine Studie der Wirtschaftsauskunftei Creditreform vermuten lässt, haben die EZB und günstige Finanzierungskonditionen das Überleben von Unternehmen ermöglicht, die unter anderen Umständen bereits aus dem Markt ausgeschieden wären. Zwischen 2014 und 2016 schrieben fast 7% der deutschen Unternehmen jedes Jahr Verluste. Diese Unternehmen nahmen im untersuchten Zeitraum mehr Fremdkapital auf als Firmen in den schwarzen Zahlen und weiteten ihre Verbindlichkeiten aus. Dies deute darauf hin, dass die Pleitefirmen von den aktuell sehr günstigen Krediten profitieren. V.a. im Dienstleistungsgewerbe waren drei rote Jahre in Stück zu beobachten. Auch langfristig hinken ehemalige Pleitefirmen deutlich hinterher. Unternehmen, die von 2008 bis 2010 Verluste schrieben, konnten ihren Umsatz bis 2016 nur um durchschnittlich 5,5% steigern. Alle betrachteten Unternehmen konnten im Vergleich dazu im Schnitt um fast ein Viertel zulegen. Trotz roter Zahlen in mehreren Jahren konnte sich der Großteil am Markt behaupten. Von den Pleitefirmen zwischen 2008 und 2010 überlebten 84% ihre Durststrecke. 
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17.09.2018 - Ausgabe 179

Analystenbarometer: Walmart profitiert von Portfoliobereinigungen

+++ Ein Verkauf der Supermarktkette Real von Metro wäre ein guter Schritt in eine einfachere Konzernstruktur, meint die britische Großbank HSBC. Sie hat das Kursziel für den Handelskonzern um rund ein Fünftel auf 14 Euro je Aktie erhöht. Im neuen Kursziel enthalten seien nun auch aktualisierte Wechselkurserwartungen und eine gesunkene Kapitalkostenprognose.
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14.09.2018 - Ausgabe 178

Banken: Zehn Jahre nach Lehmann soll neuer Indikator „Stress“ messen können

Morgen vor genau zehn Jahren musste Lehmann Brothers Insolvenz anmelden. Damit löste die Bank eine Kettenreaktion aus. Steuerzahler mussten mit Milliarden für die Rettung von Banken aufkommen und Institute wurden sehr viel schärfer reguliert als vor der Krise. Zehn Jahre später präsentieren sich die Geldhäuser in aller Welt weitaus robuster, dennoch warnen viele Experten vor einer neuen Krise. Doch wie realistisch ist ein solches Szenario wirklich? In den USA wird die Regulierungsschraube bereits gelockert und auch die Schweizer Notenbank sprach sich nun für eine Überprüfung der internationalen Bankenregulierung aus. Besteht also wirklich Grund zur Entwarnung?
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14.09.2018 - Ausgabe 178

Auf die Schnelle: Neue Gebührenregelung macht britischen Finanzfirmen zu schaffen

+++ Banken: In Großbritannien beschweren sich immer mehr Kunden über die Behandlung durch Finanzmarktunternehmen. Der für den Bereich zuständige Ombudsmann berichtete nun von einer Zunahme der Beschwerden um ein Fünftel auf rund 200.000 im ersten Halbjahr. Erklärt wird der Anstieg v.a. mit den schärferen Vorschriften für Anbieter von Kleinkrediten. V.a. bei den Kreditplattformen CashEuroNet und Wonga nahmen die Beschwerden massiv zu. Der bisherige Markführer Wonga ging nun sogar pleite und musste den Betrieb einstellen. Dass die Unternehmen unter stärkeren Druck geraten, hat mit den geltenden Gebührenregelungen zu tun. Betroffene Häuser müssen pro beim Ombudsmann eingegangener Beschwerde eine Gebühr von 550 Pfund entrichten – unabhängig vom Ausgang des Beschwerdeverfahrens. Lediglich für die ersten 25 Beschwerdefälle wird keine Gebühr fällig, was angesichts der Masse an Beschwerden naturgemäß überhaupt nicht ins Gewicht fällt. Allein CashEuroNet musste knapp 4700 Mal die Gebühr berappen, also fast 2,6 Mio Pfund zahlen. Hinzu kommen die Schadenersatzzahlungen, die der Ombudsmann den Beschwerdeführern zubilligt. Bei CashEuroNet hat die fällige Gebühr die Höhe des Gewinns in der gleichen Periode deutlich übertroffen. Ähnlich geht es anderen Unternehmen. 
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14.09.2018 - Ausgabe 178

Czerwensky-Wochenausblick: VÖB-Aktienmarktprognose - EU-Gipfeltreffen

Montag (17.9.): Mehr als 250 Teilnehmer werden auch dieses Jahr wieder auf dem Deutschen Derivate Tag in Frankfurt erwartet. Auf dem vom Deutschen Derivate Verband veranstalteten Fachkongress diskutiert die Branche aktuelle Finanzmarkt- und Politikthemen. Wichtiger Bestandteil ist in diesem Jahr der Dialog mit politischen Entscheidern aus Exekutive und Legislative. U.a. wird Jörg Kukies, Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, das finanzpolitische Spannungsfeld zwischen Brüssel und Brexit beschreiben. Auf der Tagesliste stehen zudem auch neue Entwicklungen in der Zertifikatebranche oder „die digitale Revolution im Retailbanking“, über die Andreas Hackethal vom House of Finance berichten wird. 
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13.09.2018 - Ausgabe 177

Wirtschaftskriminalität: Angriffe sorgen für Schäden von rund 20 Mrd Euro jährlich

Jahr für Jahr entstehen der deutschen Industrie durch Wirtschaftskriminalität enorme Schäden. Allein in den letzten beiden Jahren führten Sabotage, Spionage oder Datendiebstahl zu Schäden i.H.v. 43 Mrd Euro – Tendenz steigend. Viele Unternehmen unterschätzen auch heuer noch die Gefahr, die besonders oft aus den eigenen Reihen kommt. 
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13.09.2018 - Ausgabe 177

Deutsche Bank: Offenbar Holding-Struktur geprüft - Staatsfonds neuer Großaktionär?

Wieder einmal brodelt die Gerüchteküche bei der Deutschen Bank. Finanzkreisen zufolge soll das Frankfurter Geldhaus diese Woche beim Strategietreffen eine Umwandlung hin zu einer Holdinggesellschaft prüfen. Die neue Struktur könnte die Bank flexibler machen und ihr mehr Spielraum verschaffen, um bspw. mit anderen Geldhäusern zu fusionieren oder Geschäfte zu verkaufen. Unterdessen könnten die Anteile des hochverschuldeten Großaktionärs HNA, der sich offenbar von der Deutschen Bank trennen will, in China bleiben. Chinas Staatsfonds soll Interesse haben. 
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13.09.2018 - Ausgabe 177

Auf die Schnelle: Firmen wollen mehr in Digitalisierung investieren - Ester kommt

+++ Digitalisierung: Deutsche Unternehmen drohen die Digitalisierung zu verschlafen, heißt es immer wieder von Kritikern aus Politik und Wirtschaft. Doch sieht es derzeit gut aus, dass die hiesigen Firmen den Digitalisierungszug noch erwischen. Mehr als die Hälfte der Unternehmen in der Bundesrepublik plant, in den kommenden beiden Jahren in die Digitalisierung zu investieren. Zudem schließen immer weniger Unternehmen Digitalisierungsvorhaben aus. V.a. große Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 50 Mio Euro planen Digitalisierungsmaßnahmen durchzuführen (87%), während der Anteil bei kleinen Firmen lediglich bei einem Drittel liegt. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage der KfW hervor. Durch die Digitalisierungsinvestitionen erhoffen sich die Firmen v.a. Effizienzsteigerungen, etwa durch die Verknüpfung der IT-Systeme zwischen den Geschäftsbereichen oder in der Produktion. Die Nutzung von Chancen bei der Erschließung neuer Märkte mit Hilfe neuer digitaler Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle ist hingegen nur für 34 % ein Motiv für Investitionen in die Digitalisierung. Wie aus der Umfrage zudem hervorgeht, schätzen die Firmen die Wahrscheinlichkeit sehr viel geringer ein, Kredite für Digitalisierungsvorhaben zu erhalten als für andere Investitionen wie z.B. Maschinen und Anlagen. 
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12.09.2018 - Ausgabe 176

EU: Stärkerer Euro und mehr Investitionen in Afrika - Offen für Freihandelszone mit UK

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat sich heute in seiner letzten Rede zur Lage der Union in Brüssel für eine stärkere Rolle der EU in der Welt ausgesprochen. Juncker will etwa den Euro weltweit stärken und die Investitionen in Afrika erhöhen. Ziel sei es u.a., mehr private Investitionen nach Afrika zu bringen. Auch der Brexit, Handelsfragen und die Internetgiganten aus den USA standen auf Junckers vollgepackter Agenda. 
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12.09.2018 - Ausgabe 176

Banken: Reform der Eigenkapitalvorschriften soll Banken entlasten

Gestern Abend begrüßte der im Vorstand der Deutschen Bundesbank für Bankenaufsicht zuständige Joachim Wuermeling die neue Leitung der Repräsentanz New York, Gabriele Kabelac, und nutzte den Anlass, sich zu Mythos und Realität der internationalen Beziehungen in der Regulatorik zu äußern. Seit 1986 besitzt die Deutsche Bundesbank zwei eigenständige Repräsentanzen außerhalb der Bundesrepublik, die hauptsächlich die Berichterstattung über wirtschaftliche Themen und das Finanzsystem in der jeweiligen Region verantworten. Die beiden Repräsentanzen haben ihren Sitz in New York und in Tokio.
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12.09.2018 - Ausgabe 176

Auf die Schnelle: Weniger Firmenpleiten, dafür höhere Schulden - Beumer zur HVB

+++ Unternehmen: So richtig in Gründerlaune kommen die Deutschen auch dieses Jahr nicht. Wie aus Zahlen des Statistischen Bundesamts hervorgeht, wurden im ersten Halbjahr 63.600 größere Betriebe gegründet, gut 4% weniger als im Vorjahr. Auf der anderen Seite gaben 53.000 Betriebe ihr Gewerbe auf, was einem Rückgang von knapp 2% entspricht. Gute Nachrichten gab es bei den Unternehmenspleiten. In den ersten sechs Monaten meldeten knapp 10.000 Unternehmen Insolvenz an, 2,5% weniger als zuvor. Die Forderungen der Gläubiger beliefen sich auf rund 13,1 Mrd Euro, deutlich mehr als im Vorjahr, als die Unternehmen mit 9,4 Mrd Euro in der Kreide standen. Am häufigsten von Unternehmensinsolvenzen betroffen waren Firmen aus dem Baugewerbe, dem Handel und dem Gastgewerbe.
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11.09.2018 - Ausgabe 175

Banken: Schattenbanken machen geringeren Anteil der Kreditvergabe aus

Mit dem Herannahen des 10. Jahrestages des Beginns der Finanzkrise erreicht uns auch eine Welle an rückblickenden Betrachtungen. Viele dieser Untersuchungen stellen sich der großen Frage: Wurde das Finanzsystem fundamental so reformiert, dass eine Wiederholung der destruktiven Events in den Jahren 2008 bis 2009 jetzt vermieden werden könnte oder war alles für die Katz? Es herrscht – wie es in einem gesunden wissenschaftlichen Umfeld oftmals der Fall ist – kaum Konsens. Eine annähernd abschließende Antwort darauf wird es wohl erst nach der nächsten Krise geben. Dann wird sich vielleicht auch klären, welche Gefahren von Schattenbanken ausgehen. In der Frage ist man sich größtenteils einig. Die den Banken auferlegten verschiedenen neuen Regularien umfassen nicht den grauen Kapitalmarkt und könnten unter bestimmten Voraussetzungen die Stabilität des Finanzmarktes ins Wanken bringen.
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11.09.2018 - Ausgabe 175

Aareal Bank: Düsseldorfer Hypothekenbank geht für 162 Mio Euro nach Wiesbaden

Über eine Übernahme wurde schon seit Wochen spekuliert, jetzt ist es offiziell. Der Wiesbadener Immobilienfinanzierer Aareal Bank kauft die Düsseldorfer Hypothekenbank für 162 Mio Euro vom Bundesverband deutscher Banken (BdB). Noch müssen die Behörden dem Deal grünes Licht erteilen. Mit einem Vollzug der Transaktion wird noch in diesem Jahr gerechnet. Die Übernahme führt bei der Aareal zu einem positiven Einmaleffekt auf den Gewinn. Sollte die Transaktion wie geplant noch in diesem Jahr vollzogen werden, erwartet die Aareal Bank für das laufende Jahr einen höheren Gewinn. 
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