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23.07.2018 - Ausgabe 139

Handel/ifo: EU sollte mit USA über Freihandelsabkommen sprechen

Die USA und die EU haben sich in Handelsfragen inzwischen weit voneinander entfernt. Beide Seiten betonen zwar ihren Willen zum Freihandel – nur jeweils zu ihren Bedingungen. Auf dem G20-Finanzministertreffen am Wochenende in Buenos Aires hat der amerikanische Finanzminister Steve Mnuchin ein Freihandelsabkommen zwischen den G7-Staaten ins Spiel gebracht. Das Münchener ifo-Institut hat Brüssel nun aufgefordert, die Vorschläge zur Schaffung einer multilateralen Freihandelszone aufzugreifen.
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23.07.2018 - Ausgabe 139

Auf die Schnelle: Julius Bär verdient mehr - Ryanair mit Gewinneinbruch

+++ Julius Bär: Die Schweizer Privatbank hat im ersten Halbjahr deutlich mehr verdient als im Vorjahreszeitraum. Der Konzerngewinn stieg um ein Viertel auf 444 Mio und die Erträge um 12% auf 1,8 Mrd Franken. Zu verdanken hat die Bank die Anstiege v.a. guten Ergebnissen im Handelsgeschäft. Auch ihre Personaloffensive zahlt sich für Julius Bär weiter aus. In den ersten sechs Monaten stiegen die verwalteten Vermögen um 3% auf 400 Mrd Franken. Die Netto-Neugeldzuflüsse beliefen sich auf 10 Mrd (+5%). Hinzu kamen 4,5 Mrd Franken aus der Übernahme der brasilianischen Reliance. Die Cost-Income-Ratio verbesserte sich von 69,1 auf 67,3%. Die Bruttomarge blieb mit 91,5 Basispunkten nahezu unverändert. Die Prognose für das laufende Geschäftsjahr wurde von Konzernchef Bernhard Hodler bestätigt. 
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23.07.2018 - Ausgabe 139

Analystenbarometer: Warburgs Zuversicht steigt bei Xing - Kosten bremsen Lufthansa

+++ Im abgelaufenen Vierteljahr dürfte Xing erneut stark gewachsen sein. Optimistischer blicken die Analysten von M.M. Warburg nun auch auf die langfristige Profitabilität des Karriereportals. Xing habe schon öfter seine Innovationskraft unter Beweis gestellt. Das ROCE sei hervorragend. 
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20.07.2018 - Ausgabe 138

Startups: Gründer lassen viel Geld wegen vermeintlich zu viel Bürokratie liegen

Europa und Deutschland liegen in Sachen Startups und Risikokapital weit hinter den USA und Asien zurück. Immer und immer wieder klagen Jungunternehmen hierzulande über mangelnde Unterstützung, Bürokratie und zu wenig Geld. Inzwischen gibt es aber auch hierzulande jede Menge Möglichkeiten, auf sich aufmerksam zu machen und Geld einzusammeln – auch von staatlicher Seite. Viele Startups aber verzichten auf die finanzielle Unterstützung vom Staat, weil sie den (zu hohen?) bürokratischen Aufwand scheuen. 
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20.07.2018 - Ausgabe 138

Auf die Schnelle: Bilfinger will Millionen zurück

+++ Bilfinger: Der Industriekonzern Bilfinger will von seinen ehemaligen Vorständen, darunter auch der ehemalige hessische Ministerpräsident Roland Koch, einen hohen Millionenbetrag zurück. Insgesamt wird von zwölf ehemaligen Vorständen ein dreistelliger Millionenbetrag zurückgefordert. Ihnen wird vorgeworfen, sich während ihrer Amtszeit zu wenig um Anti-Korruptionsregeln gekümmert zu haben. In die geforderte Summe fließen Kosten ein, die der Konzern zusätzlich zu bereits vorhandenen Compliance-Systemen zahlen musste. Wegen einer Schmiergeldaffäre in Nigeria leitete das US-Justizministerium vor 15 Jahren ein Verfahren gegen Bilfinger und andere Unternehmen ein. 2013 zahlten die Mannheimer in den USA dann 32 Mio Dollar und versprachen, ein funktionierendes Compliance-System gegen Korruption aufzubauen. Überprüft wird dieses von einem externen Aufpasser. Gegen Bilfinger wurde im Gegenzug die Strafverfolgung eingestellt.
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20.07.2018 - Ausgabe 138

Czerwensky-Wochenausblick: Boeing vs. Airbus - Daimler mit schwierigem Q2

Montag (23.7.): Der Billigflieger Ryanair stößt mit seinem Geschäftsmodell an die Grenzen. Die Airline wird von Streiks überzogen und muss in den kommenden Tagen hunderte Flüge streichen. Mehrere zehntausend Passagiere sind davon mitten in der Urlaubszeit betroffen. Wenn die Iren über ihr erstes Quartal berichten, sollte von den jüngsten Turbulenzen aber noch nichts im Zahlenwerk zu sehen sein. 
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19.07.2018 - Ausgabe 137

SAP: Cloud boomt - Prognose für 2018 erneut erhöht

Bei Europas größtem Softwareunternehmen und dem mit Abstand wertvollsten Konzern im DAX SAP laufen die Geschäfte v.a. dank der Cloud, Mietsoftware aus dem Internet, weiter wie geschmiert. Nach starken Zuwächsen im zweiten Quartal haben die Walldorfer bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr den Ausblick für das Gesamtjahr angehoben. Beim Wachstum der operativen Marge blieb SAP allerdings wegen Währungseffekten hinter den Erwartungen. 
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19.07.2018 - Ausgabe 137

Commerzbank: Kooperation im Rahmen der „Neuen Seidenstraße“ mit ICBC gestartet

Seit dem Auftreten Donald Trumps präsentiert sich China immer mehr als globaler Verfechter von Freihandel und Globalisierung. Mit der „Neuen Seidenstraße“ unterstreicht Peking diesen Anspruch und versucht, für seine stark exportorientierte Wirtschaft neue Märkte zu erschließen. Auch deutsche Unternehmen hoffen von dem Mammutprojekt zu profitieren. Die Commerzbank hat mit der chinesischen Großbank ICBC nun eine milliardenschwere Allianz geschlossen. In den nächsten fünf Jahren will das Geldhaus Projekte entlang der neuen Handelsroute mit bis zu 5 Mrd US-Dollar unterstützen. 
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19.07.2018 - Ausgabe 137

Strommarkt: Innogy einigt sich mit RWE und E.ON über Zerschlagungspläne

Im Zuge der Neugestaltung auf dem deutschen Strommarkt hat Innogy dem Druck nachgegeben und den Widerstand gegen die eigene Zerschlagung aufgegeben. Damit ist die Aufspaltung der RWE-Tochter einen gewaltigen Schritt vorangekommen. Wie Innogy, RWE und E.ON am späten gestrigen Abend mitteilten, werde Innogy die zügige Umsetzung der geplanten Transaktion zwischen RWE und E.ON unterstützen. Man habe sich auf „faire Integrationsprozesse“ geeinigt. 
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19.07.2018 - Ausgabe 137

Finanzen: Drittanbieter haben Banken beim Online-Bezahlen den Rang abgelaufen

Die Deutschen gelten in Finanzfragen als eher konservativ und skeptisch gegenüber Neuem. Auf das Bezahlen im Online-Handel trifft das allerdings kaum zu. Hier zeigen sich deutsche Verbraucher gegenüber Diensten von Drittanbietern weitaus offener. 
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18.07.2018 - Ausgabe 136

BVR: „Digitalisierungsoffensive“ nimmt Fahrt auf - Risiko Staatsanleihen

Die genossenschaftliche Finanzgruppe mit ihren 915 Genossenschaftsbanken, der DZ Bank und den Verbundunternehmen wie Union Investment oder der Schwäbisch Hall hat im letzten Jahr deutlich mehr verdient als im Vorjahr. Zu verdanken hat die Gruppe den Anstieg v.a. dem Boom auf dem Wohnungsmarkt und einem stärkeren Handel mit Wertpapieren und Fonds. Vorantreiben wollen die Genossen auch ihre digitalen Angebote. Daher werde man zusätzlich 500 Mio Euro in die Digitalisierung stecken. Geplant ist der Ausbau der digitalen Zugangswege im Privat- und Firmenkundengeschäft. Filialen, Servicecenter, Onlinebanking und die Banking-App sollen technisch integriert und über eine neue „Omnikanalvertriebsplattform“ miteinander verzahnt werden. Ziel sei es, Kunden alle Angebote „medienbruchfrei“ anbieten zu können. 
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18.07.2018 - Ausgabe 136

Banken: Muss Sabadell nach IT-Chaos bei TSB aussteigen?

Bereits vor einigen Wochen kam es zu einem mehrtägigen Zusammenbruch des IT-Systems bei der britischen TSB Bank. Kunden der britischen Bank hatten keinen Zugriff aufs eigene Konto, erhielten Zugriffe auf fremde Konten oder ihnen wurde ein falscher Kontostand angezeigt. Auch Mitte Juli läuft noch längst nicht alles rund, viele Kunden klagen weiterhin über Probleme beim Onlinebanking und drohen, das Geldhaus zu verlassen. Die Folgen des IT-Chaos sprengen nun alle bisherigen Erwartungen. Die spanische Sabadell Bank, die TSB 2015 für 1,7 Mrd Pfund von Lloyds gekauft hat, könnte das Institut wohl wieder abgeben. 
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18.07.2018 - Ausgabe 136

Auf die Schnelle: LBS Bayern will einen Zahn zulegen - Scout24 kauft Finanzcheck

+++ LBS Bayern: Die Landesbausparkasse erwartet für ihr Bausparneugeschäft und ihr Finanzierungsgeschäft in diesem Jahr ein deutliches Plus. „Den Menschen ist bewusst, dass in den kommenden Jahren ein weiterer Anstieg der Zinsen realistisch ist. Davor wollen sich viele bei der Baufinanzierung schützen“, sagt Vorstandsvorsitzender Erwin Bumberger. Im letzten Jahr wuchs das Bausparneugeschäft um 2,4% auf 7 Mrd Euro. Für dieses Jahr ist ein Wachstum von mehr als einem Zehntel auf 7,8 Mrd Euro angepeilt. Der Zinsüberschuss erhöhte sich 2017 um 30 auf 182 Mio Euro. Zurückzuführen ist der Anstieg auf einen Sondereffekt. Auf Grundlage des Investmentsteuerreformgesetzes wurden bislang thesaurierte Erträge von Geldanlagen in Spezialfonds entnommen, erklärt Vorstandsmitglied Gerhard Grebler. Das Betriebsergebnis vor Risikovorsorge stieg um 17 auf 53 Mio Euro. Bei der Migration zum gemeinsamen IT-System der LBS-Gruppe OSPlus LBS komme man planmäßig voran. 
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17.07.2018 - Ausgabe 135

Robo Advisor: Oft zu teuer - Nur zwei von 14 schneiden gut ab

Das eigene Vermögen von digitalen Vermögensverwaltern betreuen zu lassen, gewinnt hierzulande immer mehr an Beliebtheit. Inzwischen bieten unzählige etablierte Geldhäuser entsprechende Services an – auch um sich nicht von den FinTechs die Butter vom Brot nehmen zu lassen. Kritiker aber werfen den Robo Advisorn vor, wenig transparente Angaben bei den Kosten zu machen oder nicht in der Lage zu sein, wirklich die Anlageinteressen der Kunden sowie deren finanzielle Lage zu verstehen.
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17.07.2018 - Ausgabe 135

Automarkt: Dieselskandal hinterlässt kaum Spuren - Weltweit auf Wachstumskurs

Trotz des anhaltenden Dieselskandals läuft es auf dem europäischen Automarkt weiter rund. Wie aus neuesten Zahlen des Branchenverbandes ACEA hervorgeht, wurden im ersten Halbjahr in Europa (EU+EFTA) mit 8,7 Mio Pkw knapp 3% mehr Autos zugelassen als im Vorjahr. Dazu beigetragen hat auch ein starker Juni, in dem die Verkäufe um über 5% kletterten. Zweistelliges Wachstum gab es bis zur Jahresmitte in Spanien. Von den großen Automärkten konnten auch Frankreich und Deutschland zulegen. Federn ließen indes Großbritannien und Italien. Deutsche Autobauer gaben ein gemischtes Bild ab. 
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17.07.2018 - Ausgabe 135

Auf die Schnelle: Zeil bleibt Besuchermagnet Nr. 1 - Stühlerücken bei Zurich

+++ Einzelhandel: Die Zeil bleibt Deutschlands meist besuchte Einkaufsstraße. Die Immobilienmakler von JLL zählten an einem Samstagnachmittag im April auf der Frankfurter Einkaufsmeile 14.390 Passanten pro Stunde, was nach 2012 und 2017 zum dritten Mal Platz eins bedeutet. Knapp dahinter landet mit 14.155 Passanten die Münchener Kaufingerstraße. Komplettiert wird das Siegerpodest von der Neuhauser Straße, die ebenfalls in München zu finden ist. Auch Köln und Düsseldorf sind zweimal in den Top-Ten vertreten. Das lange prognostizierte Aussterben der Innenstädte bleibe zumindest in Mittel- und Großstädten aus, beobachtet JLL. Viele Händler hätten die Zeichen der Zeit erkannt und setzten auf Omni-Channel-Strategien. Durch E-Commerce bestehe nicht mehr die Notwendigkeit, das komplette Sortiment auf der Fläche anzubieten. Einzelhändler könnten daher auf kleinerer Fläche exklusiver und näher am Kauferlebnis orientiert anbieten. Dadurch würden Innenstädte bunter und attraktiver. Freilich sagt die Passantenzahl wenig darüber aus, wofür die Menschen ihr Geld ausgeben. Einzelhandel und Gastronomie stünden hier in einem Konkurrenzverhältnis. 
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16.07.2018 - Ausgabe 134

Deutsche Bank: Restrukturierung zeigt erste Erfolge - Überraschend hoher Q2-Gewinn

Nach unzähligen Hiobsbotschaften überraschte die Deutsche Bank heute mit vorläufigen Quartalszahlen, die meilenweit über den Schätzungen der Analysten lagen. An der Börse sorgten die Neuigkeiten aus den Frankfurter Doppeltürmen für Jubelstürme. Trotz der unerwartet starken Zahlen steht die Bank aber weiterhin vor vielen Herausforderungen. Ob die Trendwende bereits in Sicht ist, bleibt abzuwarten. 
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16.07.2018 - Ausgabe 134

Auf die Schnelle: ISO-Norm soll mehr Ordnung ins Bewertungs-Chaos bringen

+++ Hotellerie: Bei der Suche nach einem Hotel greifen viele Verbraucher auf Online-Bewertungsportale zurück. Bekanntlich ist aber nicht alles, was im Internet geschrieben oder bewertet wird, seriös oder der Wahrheit entsprechend – umso größer ist dann der Frust, wenn das Hotel kaum mehr etwas mit den Online-Bewertungen zu tun hat. Um dem Verbraucher mehr Überblick zu verschaffen, gibt es nun eine neue internationale ISO-Norm für Online-Kriterien, an der auch der Hotelverband Deutschland mitgearbeitet hat. Die internationale ISO-Norm 20488 „Online-Kundenbewertungen - Grundsätze und Anforderungen für die Erhebung, Moderation und Veröffentlichung“ soll die Glaubwürdigkeit von Plattformen steigern, indem sie detailliert Anforderungen und Empfehlungen zum effektiven Management von Bewertungen definiert. „Wir erwarten, dass die marktrelevanten Buchungs- und Bewertungsplattformen diese Standards, an denen sie mitgewirkt haben, nun auch verbindlich einhalten“, sagt Otto Lindner, Vorsitzender des Hotelverbandes Deutschland.
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16.07.2018 - Ausgabe 134

Analystenbarometer: JP Morgan glaubt nicht an historischen Schritt durch BMW

+++ Deutlich in die Höhe schießt das Kursziel für den Zahlungsabwickler Wirecard in einer Branchenstudie zu Technologieunternehmen von Morgan Stanley. In der Branche gibt es eine Reihe von Übernahmen, weshalb strukturelles Wachstum im Fokus stehe. Quartalszahlen spielten eine eher weniger wichtige Rolle. In das neue Modell der US-Bank fließen nun auch höhere Prognosen von Wirecard sowie aktuelle Währungsentwicklungen. 
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13.07.2018 - Ausgabe 133

DAX-Industriekonzerne: Wachstum hängt von Washingtons Laune ab

Beinahe täglich gibt es im globalen Handelskrieg Neuigkeiten aus den USA, China oder aus Brüssel. V.a. für die Geschäfte der stark exportorientierten deutschen Unternehmen, die besonders von freien Märkten profitieren, wären eine Eskalation und Strafzölle äußerst bedrohlich. Die 24 Industriekonzerne der 30 Unternehmen aus Deutschlands erster Börsenliga DAX erwirtschaften vier Fünftel ihres Umsatzes schon heute im Ausland – Tendenz steigend. Die Hälfte von ihnen erzielt in den USA einen höheren Umsatz als in der Heimat. 
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