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Ausgaben


22.01.2020 - Ausgabe 15

Daimler: EBIT in 2019 halbiert - Weiter hohe Rückstellungen für Dieselskandal

Der Dieselskandal ist eine dicke Hypothek für den neuen Daimler-Chef Ola Källenius. Heute präsentierte er enttäuschende Zahlen, die am Ende noch schlechter ausfallen könnten, wenn im Februar das Endergebnis für 2019 vorgelegt wird und die Rückstellungen für Gerichtsverfahren und andere Maßnahmen eingepreist werden.
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22.01.2020 - Ausgabe 15

Negativzinsen: Staffelzins entlastet kleine Banken - Deutsche tragen Hauptzinslast

Seit 2014 haben die europäischen Banken mit Negativzinsen zu kämpfen. Das Hamburger FinTech Deposit Solutions hat nun berechnet, dass die Banken der Eurozone für ihre Einlagen seither 25 Mrd Euro an die EZB gezahlt haben. Ein Drittel davon entfiel auf deutsche Institute. Zwar gibt es seit Oktober einen neuen Staffelzins, der Freibeträge vorsieht, doch laut Deposit Solutions profitieren hiervon vor allen die südeuropäischen Banken.
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22.01.2020 - Ausgabe 15

Auf die Schnelle: EZB-AG zu Chancen einer Digitalwährung - Depressive Hunde

+++ Digitalwährung: Gemeinsam mit den Notenbanken von Kanada, Großbritannien, Japan, Schweden und der Schweiz hat die EZB eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die die Chancen und Herausforderungen evaluieren sollen, die von der Einführung einer digitalen Zentralbankwährung ausgehen. Auch EZB-Chefin Christine Lagarde hatte gefordert, die Zentralbanken müssten beim Thema vorangehen. Im Fokus stehen die wirtschaftlichen, funktionalen und technischen Aspekte einer Digitalwährung, wie auch die Frage, wie sich unter ihr der grenzüberschreitende Zahlungsverkehr entwickeln wird. Das Gremium soll mit dem Finanzstabilitätsrat und der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) kooperieren. Geleitet wird es vom Ex-EZB-Direktor Benoit Coeuré und dem Stellvertretenden Gouverneur der Bank of England Jon Cunliffe. Die Zentralbanken reagieren so auf den Druck, den die Ankündigung der Digitalwährung Libra des Facebook-Konzerns ausgelöst hat. Hier stieg allerdings heute der Telekommunikationskonzern Vodafone aus, der ankündigte, sich auf sein eigenes Geldüberweisungssystem M-Pesa zu konzentrieren. An Bord der Libra-Association sind nach dem Ausstieg von Mastercard, Visa, Paypal und Ebay neben Facebook damit noch Spotify, Uber und Lyft.
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21.01.2020 - Ausgabe 14

UBS: Ergebnis bleibt hinter Vorjahr zurück - Renditeziel deutlich gekappt

Nachhaltigkeit ist ein Schlagwort, das inflationär benutzt wird. Dabei fordern nicht nur Klimaaktivisten Nachhaltigkeit ein. Auch die Finanzbranche schaut immer öfter auf die Auswirkungen ihrer Finanzprodukte auf die Umwelt. Selbst die Schweizer Großbank UBS will ihren Kunden verstärkt nachhaltige Investments schmackhaft machen. 
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21.01.2020 - Ausgabe 14

Lebensversicherer: Überschussbeteiligungen im Sinkflug - Mehr Kundenschwund

Für seinen Fakten-Check hat das Deutsche Finanz-Service Institut (DFSI) die 60 größten in Deutschland aktiven Lebensversicherer auf ihre Zukunftsfähigkeit hin abgeklopft. Die DFSI-Experten schauten dabei auf Substanzkraft, Ertragsstärke, Kundenzufriedenheit, Bestandssicherheit und Kundenperformance. Im Schnitt schütten die Lebensversicherer eine Überschussbeteiligung von 2,26% an ihre Kunden aus. Im Mittel flossen 85,74% des Rohüberschuss an die Kunden. Die Niedrigzinsen und regulatorische Vorgaben sind dabei große Herausforderungen. 
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21.01.2020 - Ausgabe 14

Auf die Schnelle: Clearstream stärkt Fondsbereich - ZEW-Erwartungen aufgehellt

+++ Deutsche Börse: Die Deutsche Börse hat mit der Schweizer UBS vereinbart, dass ihre Tochter Clearstream 51% der Anteile an der Züricher UBS-Fondsvertriebsplattform Fondcenter übernimmt. Während die UBS zu dem Übernahmepreis schweigt, beziffert ihn die Deutsche Börse mit 389 Mio Schweizer Franken. Mit der geplanten Zusammenlegung von Fondcenter mit dem Clearstream Fund Desk stärkt die Deutsche Börse-Tochter ihre Fondsdienstleistungen für institutionelle Kunden und wird hier künftig Vermögen in Höhe von 230 Mrd Dollar verwalten. Der Verkauf soll im zweiten Halbjahr vollzogen werden. Die Deutsche Börse hat die Option, die restlichen Anteile zu übernehmen. Die UBS rechnet in Zuge des Verkaufs mit einem Gewinn nach Steuern von rund 600 Mio US-Dollar.
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20.01.2020 - Ausgabe 13

Startup-Report: Deutsche Szene wächst - Frauen liegen weiter hinten

Das Bild des jungen Wilden, der in seiner Garage oder am PC bahnbrechende Erfindungen austüftelt, prägt unser Bild von erfolgreichen Startup-Unternehmen. Zwar gibt es in der Szene auch Frauen. Sie sind aber vor allem in Deutschland weitaus seltener als Männer. Die KfW fordert daher eine stärkere MINT-Ausbildung für Frauen und appelliert auch an Investoren, den kreativen Gründerinnen mehr Wagniskapital zugänglich zu machen.
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20.01.2020 - Ausgabe 13

Auf die Schnelle: Boni für Cum-Ex-Geschäfte - BuBa sieht in Q4 kein Wachstum

+++ Cum-Ex: Das Frankfurter Landgericht hat den Eingang einer Anklage gegen sechs ehemalige Banker und einen ehemaligen Steueranwalt bestätigt. Mit sogenannten Cum-Ex-Geschäften, also mehrfach erstatteten Kapitalertragsteuern, sollen sie einen Steuerschaden von 389 Mio Euro verursacht haben. Die Banker hätten dabei Bonuszahlungen in Höhe von 29,5 Mio Euro kassiert und der Steueranwalt für Gefälligkeitsgutachten 1,3 Mio Euro erhalten, hieß es. Die Staatsanwaltschaft nannte keine Namen. Reuters berichtet, dass es sich Insidern zufolge um die Maple Bank und die Kanzlei Freshfields handeln solle. 
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20.01.2020 - Ausgabe 13

Analystenbarometer: BASF gilt als „Top Pick“ - Gegenwind für Jungheinrich

+++ Nach einem trüben Vorjahr sehen die Analysten der Baader Bank nun optimistischer auf die europäische Chemiebranche. Sie werde 2020 die Talsohle durchschreiten, so ihre Prognose. Auch wenn die Konsensschätzungen für BASF vor diesem Hintergrund im ersten Halbjahr erstmal sinken dürften, werden sie im zweiten Halbjahr aufholen, so die Baader Bank. Sie bewerten BASF als „Top Pick“, heben ihre Kaufempfehlung von „Reduce“ auf „Buy“ und hieven ihr Kursziel beachtlich in die Höhe. 
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17.01.2020 - Ausgabe 12

US-Banken: Licht und Schatten bei Ergebnissen - Morgan Stanley mit starkem Plus

Beim Blick auf die Gewinne der großen US-Banken wird schnell klar, dass die nordamerikanischen Geldhäuser in einer anderen Liga als die deutschen großen Institute spielen. Doch auch jenseits des Atlantiks ist nicht alles Gold, was glänzt. Das zeigt die jüngste Bilanzsaison.
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17.01.2020 - Ausgabe 12

Auf die Schnelle: Trump nominiert zwei FED-Kandidaten - Squeeze-Out bei E.ON

+++ FED: US-Präsident Donald Trump ist kein Freund der Geldpolitik des Vorsitzenden der US-Notenbank Federal Reserve (FED), Jerome Powell. Nun wird bekannt, dass Trump die Ökonomin Judy Shelton und den Wirtschaftsprofessor Christopher Waller dem US-Senat als neue Mitglieder im Direktorium der FED vorschlagen will. Dort sind zwei Positionen vakant. Shelton hat Trump im Präsidentschaftswahlkampf 2016 beraten und gilt als Kritikerin der US-Notenbank. Sie könnte sich dort für die von Trump immer wieder angemahnten Zinssenkungen stark machen. Waller ist aktuell Chef der Forschungsabteilung der regionalen FED in St. Louis.
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17.01.2020 - Ausgabe 12

Czerwensky Wochenausblick: WEF in Davos mit Trump? - US-Chip-Konzerne

+++ Montag (20.1.): Der Internationale Währungsfonds (IWF) veröffentlicht am Montag, einen Tag vor dem Start des Weltwirtschaftsforums in Davos seinen World Economic Outlook. Es wird der erste prominente Auftritt für die seit Oktober amtierende Nachfolgerin von Christine Lagarde an der IWF-Spitze, die Bulgarin Kristalina Georgiewa. Im Oktober hatte der IWF in seinem Outlook zur Weltwirtschaft bescheinigt, dass sich die Industrie weltweit in einem Abschwung befindet, was die Wachstumsraten auf ein Niveau drückt, das nahe dem Level der Finanzkrise liegt. Hinzu kommen Handelsbarrieren, die immer höher in den Himmel wachsen, und die die Zuversicht der Unternehmen schmälern und damit deren Investitionsbereitschaft hemmen. Die Aussicht bleibe unsicher, hieß es. Zwar gab es nun erste Annäherungen zwischen den USA und China, doch taucht mit den Auseinandersetzungen zwischen den USA und Iran nun ein neuer Konfliktherd am Horizont auf, der auch den IWF beschäftigen dürfte. 
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16.01.2020 - Ausgabe 11

Beiersdorf: Hautpflegemarken schieben Wachstum - tesa leidet unter Autoflaute

Längst ist bekannt, dass die Schwäche der Automobilindustrie hierzulande nicht nur in der Branche selbst tiefe Spuren in den Bilanzen hinterlässt. Heute berichtet etwa der Hamburger Konsumgüterhersteller Beiersdorf, dass das kränkelnde Geschäft mit der Automobilindustrie im Konzernbereich Klebstoff die Umsätze ansägt. Dem Verbrauchergeschäft geht es hingegen gut. Doch es gibt auch einen Lichtblick: Zumindest in Europa legten im abgelaufenen Jahr die Pkw-Neuzulassungen zu und die deutschen Autobauer verbuchten hier klare Zuwachsraten.
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16.01.2020 - Ausgabe 11

Pkw-Neuzulassungen: Europa fährt voraus - Dt. Autobauer in EU & EFTA stark

Es ist Vorzieheffekten und einem schwachen Vorjahr zu verdanken, dass die Zahl der Pkw-Neuzulassungen im Dezember in der EU und EFTA um mehr als ein Fünftel anzogen. Abermals beschleunigten vor allem die neu registrierten SUV-Zahlen. Im Gesamtjahr kamen 15,6 Mio Pkw und damit 1,2% mehr Pkw hier neu auf den Markt. Die drei großen deutschen Autohersteller schlossen das Gesamtjahr mit deutlichen Wachstumszahlen ab. Nur Opel fuhr im Rückwärtsgang. Das Wachstum in Europa wurde konterkariert von deutlichen Einbußen in China (–9,5%) und den USA (–1,4%). 
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16.01.2020 - Ausgabe 11

Auf die Schnelle: Deutsche Banken schwächeln - Schnitzer neue Wirtschaftsweise?

+++ EZB: Die Gewinne der 117 größten europäischen Banken, die die EZB-Bankenaufsicht überwacht, sind in den ersten neun Monaten 2019 um 8% auf 66,44 Mrd Euro zurückgefallen. Die drei deutschen Institute (CoBa, Deutsche Bank und DZ Bank) fuhren mit 668,3 Mio Euro nur wenig mehr ein als die griechischen Banken. Mit 0,42% liegt die Eigenkapitalrendite der deutschen Geldhäuser dabei auf dem Schlussplatz. Dabei ist das Volumen notleidender Kredite aller überwachten Banken weiter auf 3,41% gesunken. Zugleich verbesserte sich ihre Eigenkapitalquote auf 18,05%. 
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15.01.2020 - Czerwensky special 1

Konjunktur-Update: Rezessionsangst ebbt ab - Handelskonflikt entscheidet Zukunft

Es scheint, als ob auch 2020 der Mann im Weißen Haus die maßgeblichen „News“ für die Konjunkturperspektive produziert, im Guten wie im Schlechten. So hat die Einigung auf ein erstes Handelsabkommen zwischen China und den USA im Dezember für neue Konjunkturhoffnung gesorgt. Dem folgte die Eskalation in der Konfrontation zwischen den USA und dem Iran durch die gezielte Tötung des iranischen Generals Ahmad Soleimani mit ihren unkalkulierbaren Folgen für die Weltwirtschaft. Dennoch keimt die Hoffnung, dass sich die globale Konjunktur aufhellt und der bedrängten Exportindustrie in Deutschland Erleichterung verschafft. Ein wichtiges Argument ist politischer Natur: Der US-Präsidentschaftswahlkampf sollte in den nächsten Monaten mäßigend auf den Amtsinhaber wirken. 
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15.01.2020 - Ausgabe 10

Weltrisikobericht: Klimathemen größte Gefahren - Appell an Wirtschaft und Politik

Wenn in der kommenden Woche rund 3000 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Davos in großen Foren die Probleme dieser Welt diskutieren, wird das Klima ein zentrales Thema sein. Der heute vorgestellte Weltrisikobericht bietet als Diskussionsgrundlage jedenfalls zahlreiche Ansatzpunkte hierfür.
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15.01.2020 - Ausgabe 10

BIP: Talsohle durchschritten - Wachstum aber mit gebremster Dynamik

Das Statistische Bundesamt beziffert nach vorläufigen Berechnungen das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) in 2019 auf nur 0,6%. Auch wenn die Dynamik stark gebremst ist, ist dies das zehnte Wachstum in Folge. Während sich die Industrie, angeführt von den zentralen Branchen Automobilindustrie und Maschinenbau, in einer handfesten Rezession befindet, hat der private und staatliche Konsum die deutsche Wirtschaft im abgelaufenen Jahr gestützt. 
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15.01.2020 - Ausgabe 10

Barclays Bank: Keine Kredite mehr für Energieversorger - Druck von Pensionsfonds

Mit einer Protestaktion vor dem Eingang zur Londoner Hauptverwaltung der Barclays Bank unterstrichen dieser Tage elf größere Pensions- und Investmentfonds, die ein Vermögen von insgesamt 130 Mrd Britischen Pfund oder rund 150 Mrd Euro verwalten, ihre Forderung, dass die britische Großbank klare Zeitziele nennt, wann sie keine Kredite mehr an Energieunternehmen vergibt, die sich nicht im Sinne der Pariser Klimagipfel-Beschlüsse verhalten. 
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15.01.2020 - Ausgabe 10

Auf die Schnelle: Immoprojekt auf Blockchainbasis - Kontaktloses Zahlen beliebt

+++ Tokenisierung: Der international agierende Immobilieninvestor BrickMark plant, die weltweit größte Immobilientransaktion über Blockchain abzuwickeln. BrickMark kauft für mehr als 130 Mio Schweizer Franken von dem Immobilieninvestor RFR Holding eine 1600 Quadratmeter große Gewerbeimmobilien in der Züricher Bahnhofstraße. Dabei übernimmt BrickMark zunächst 80% der Anteile und hält eine Option auf die restlichen 20%. Ein großer Teil des Kaufpreises soll in BrickMark-Token gezahlt werden. Diese sollen auf Ethereum Blockchain basieren.
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