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Ausgaben


19.07.2019 - Ausgabe 137

Investitionen: Segen oder Schrecken? Neues AIG-Gesetz in China tritt 2020 in Kraft

Mit Beginn des nächsten Jahres tritt in China das Gesetz für ausländische Investitionen (AIG) in Kraft. Im Vergleich zum 2015 veröffentlichten Entwurf ist das „neue“ AIG deutlich abgespeckt. Weil bestimmte Regelungsgegenstände nicht in der gleichen Ausführlichkeit gestaltet und andere Vorschriften ganz weggefallen sind, dürfte es vermutlich eine Reihe von Ausführungsbestimmungen zum Gesetz geben, um bestehende Regelungslücken auszufüllen. 
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19.07.2019 - Ausgabe 137

Auf die Schnelle: 22 Institute in Dtl. kassieren Negativzinsen von Privatkunden

+++ Finanzen: Institutionelle Anleger und Unternehmen müssen bei Banken schon seit längerem Negativzinsen berappen. Vor der Weitergabe der Negativzinsen an Privatkunden haben die Geldhäuser in Deutschland bislang aber noch größtenteils zurückgeschreckt. Das könnte sich jedoch in den kommenden Jahren immer mehr ändern, sollte die EZB an ihrer expansiven Geldpolitik festhalten oder auf der nächsten Ratssitzung am 25. Juli den Einlagezins, zu dem Banken Liquidität im Eurosystem über Nacht parken, von –0,4% auf –0,5% herabsenken (s.u.). Bereits heute sind Negativzinsen für Spareinlagen von Privatkunden bei einigen Banken und Sparkassen Realität. Das Fachportal Tagesgeldvergleich.de zählt derzeit 22 Institute mit entsprechenden Strafzinsen für Privatkunden, darunter die beiden größten Sparkassen in Deutschland, die Hamburger Sparkasse und die Sparkasse KölnBonn, die Sparda-Bank Berlin oder die Fidor Bank. I.d.R. betragen die Negativzinsen –0,4% ab Beträgen im sechsstelligen Bereich. Dabei gibt es bei der Höhe aber teils deutliche Unterschiede. Während Kunden bei der Volksbank Ettlingen erst ab 1 Mio Euro Negativzinsen zahlen müssen, müssen sie es bei der Raiffeisenbank Gmund bereits ab 100.000 Euro. 
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19.07.2019 - Ausgabe 137

Czerwensky-Wochenausblick: Wer wird britischer Premier? - Deutsche Bank Q2

Dienstag (23.7.): Im seit Jahren andauernden Brexit-Theater steht das nächste Kapitel an: Die britischen Konservativen wählen den nächsten Tory-Chef. Zur Wahl stehen Boris Johnson und Jeremy Hunt, wobei Johnson als klarer Favorit gilt. Der neue Tory-Chef wird gleichzeitig auch neuer britischer Premierminister. Beide Kandidaten wären wohl zu einem No Deal-Brexit bereit. Gestern votierten die Abgeordneten im britischen Parlament allerdings für einen Gesetzeszusatz, der eine Zwangspause des Parlaments rund um den geplanten EU-Austritt am 31. Oktober erschwert. Johnson könnte sich damit nicht wie befürchtet über das Parlament hinwegsetzen, um einen Brexit ohne Abkommen zu erreichen. 
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18.07.2019 - Ausgabe 136

SAP: Kurs kollabiert nach Stillstand bei Marge - Aufwendungen werden steigen

Zum Jahresauftakt hatte Deutschlands wertvollster Konzern noch ein rotes Quartalsergebnis vorgelegt. Die Anleger feierten es. Sie honorierten v.a., dass CEO Bill McDermott die Prognose für 2019 und 2020 anhob und auch für den Zeitraum bis 2023 deutlich bessere Margen in Aussicht stellte. Die Aktie machte einen Kurssprung. Anders heute: Während der Umsatz zulegte, gab das Ergebnis deutlich nach. Auch die operative Marge trat nur auf der Stelle. Das gefiel den Anlegern gar nicht. Nach hohen Kurssteigerungen in den letzten Wochen war die Aktie heute im freien Fall. 
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18.07.2019 - Ausgabe 136

Unternehmen: Digitale Plattformen spalten die Wirtschaft

Digitale Plattformen lösen bei deutschen Unternehmen gemischte Gefühle aus. Der Anteil derjenigen Firmen, die in ihnen eine Bedrohung für das eigene Geschäft sehen, und derjenigen, die sich durch sie Vorteile versprechen, hält sich in etwa die Waage. Als größte Bedrohung sehen die Unternehmen aber nicht die großen Technologie-Riesen aus den USA – wie man vermuten könnte. Branchen- und Nischenplattformen sorgen bei den deutschen Firmen für weitaus größere Befürchtungen.
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18.07.2019 - Ausgabe 136

Auf die Schnelle: Deutsche Firmen investieren in Nachhaltigkeits-FinTech Arabesque

+++ Nachhaltigkeit: Allianz X, die digitale Investment-Einheit der Allianz, die Fondsgesellschaft Commerz Real, die Deutsche Bank-Fondstochter DWS und das Land Hessen investieren 20 Mio US-Dollar in das Nachhaltigkeits-FinTech Arabesque S-Ray. Das Unternehmen verwendet Big Data und Künstliche Intelligenz, um die Nachhaltigkeitsleistung von mehr als 7000 börsennotierten Unternehmen aus mehr als 70 Ländern anhand verschiedener Parameter zu vergleichen und bewerten. Zudem verarbeitet Arabesque täglich über 30.000 Quellen aus 170 Ländern sowie Informationen von mehr als 6000 NGOs. Aus den gesammelten Informationen wird dann ein ESG-Score erstellt. Mit dem Einstieg der vier Investoren will Arabesque das Wachstum als globaler ESG-Datenanbieter beschleunigen sowie die Produktpalette ausbauen und neue Dienstleistungen anbieten. U.a. soll eine Bewertung von Nachhaltigkeit bei Immobilien an den Markt gebracht werden. Wie die DWS weiter mitteilte, führe man mit Arabesque zudem Gespräche über eine Beteiligung an der KI-Plattform Arabesque AI Engine. Sie arbeite daran, „ein intelligentes System zur Vorhersage von Aktienkursentwicklungen zu konstruieren“. Die Zusammenarbeit könnte auch zu neuen Angeboten bei Anlagestrategien führen, darunter etwa AI-Produkte. 
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17.07.2019 - Ausgabe 135

Private Equity: Deutscher Markt bricht in HJ1 ein - IT-Deals dominieren

Im Gegensatz zum M&A-Markt in der Transport- und Logistikbranche, der in der ersten Jahreshälfte wieder mächtig in Schwung gekommen ist (Nr. 134 v. 16.7.19), startete der hiesige Private Equity-Markt mit angezogener Handbremse in das laufende Jahr. Bei einer gleichbleibenden Anzahl von Deals (112) sank der Transaktionswert drastisch von 11 auf 7,3 Mrd Euro. Doch schon in der zweiten Jahreshälfte könnten Finanzinvestoren in Deutschland wieder stärker auf das Gaspedal drücken. Im Fokus stehen Carve-outs und Public-to-Private-Deals.
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17.07.2019 - Ausgabe 135

Automarkt: Europa im Rückwärtsgang - Deutsche Autobauer verkaufen weniger Pkw

Dem Pkw-Neumarkt geht in Europa (EU+EFTA) die Puste aus. Die Neuzulassungen fielen hier laut Zahlen des europäischen Automobilverbands ACEA im ersten Halbjahr um 3,1% auf 8,43 Mio Pkw zurück. Insbesondere im Juni fuhr die Autoindustrie im Rückwärtsgang. Die Zulassungszahlen brachen auch in Folge eines Kalendereffekts um 7,9% auf 1,49 Mio Pkw ein. Während sich Deutschland im ersten Halbjahr mit einem leichten Plus von 0,5% wacker geschlagen hatte, gaben die großen Märkte wie Frankreich (–1,8%), Italien (–3,5%), Spanien (–5,7%) und Großbritannien (–3,4%) deutlich nach. 
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17.07.2019 - Ausgabe 135

Auf die Schnelle: LBS Bayern wächst - Dialog verzehnfacht Ergebnis nahezu

+++ LBS Bayern: Die Landesbausparkasse aus dem Freistaat habe im letzten Jahr eigene Erwartungen übertreffen und ein „gutes Jahr“ erzielen können, berichtet Vorstandsvorsitzender Erwin Bumberger auf der heutigen Bilanz-Pk. Das Bausparneugeschäft wuchs um 8,7% auf 7,6 Mrd Euro. In diesem Jahr rechnet man mit einem Zuwachs in ähnlicher Größenordnung. Gut habe sich das neue Geschäft mit Wohnungsunternehmen entwickelt. Man habe auf Anhieb eine Bausparsumme von 95 Mio Euro erzielen können und erwartet dieses Jahr noch deutliche Steigerungen. Der Zinsüberschuss sank indes von 182 auf 151,4 Mio Euro. 2017 hatte man noch von einem Sondereffekt profitiert. Das Betriebsergebnis vor Risikovorsorge sank leicht von 27 auf 25,9 Mio Euro. Im laufenden Jahr will die LBS Bayern das Geschäft mit Drittvermittlern ausbauen. Dazu soll in der zweiten Jahreshälfte die Poolingplattform Forum Direktfinanz starten. Die Tochter der LBS West bündelt das Plattformgeschäft für die Sparkassen in NRW und soll dieses Jahr deutschlandweit als zentrales Angebot der gesamten LBS-Gruppe zur Verfügung stehen.
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16.07.2019 - Ausgabe 134

M&A-Markt: Transport- und Logistikbranche nimmt wieder Fahrt auf - China schwach

Trotz zahlreicher wirtschaftlicher und politischer Unsicherheiten kam der M&A-Markt in der Transport- und Logistikbranche im ersten Halbjahr dieses Jahres mächtig in Schwung. Zwischen Januar und Juni wurden 123 Deals angekündigt, ein Viertel mehr als im schwachen zweiten Halbjahr des Vorjahres. Der Gesamtwert der Transaktionen stieg um gut die Hälfte auf 63,4 Mrd US-Dollar. Während sich die USA stabil präsentierten, ging die Zahl der Fusionen und Übernahmen in China und Europa deutlich zurück. 
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16.07.2019 - Ausgabe 134

Konjunktur: ZEW-Indikatoren im Sinkflug - Neue Impulse aus dem Ausland?

Die Stimmung unter deutschen Finanzexperten hat sich im Juli unerwartet stark verschlechtert. Wie aus der neuesten Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) hervorgeht, sanken die ZEW-Konjunkturerwartungen diesen Monat um 3,4 auf –24,5 Punkte. Auch die Einschätzung der aktuellen Lage ist katastrophal. 
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16.07.2019 - Ausgabe 134

Auf die Schnelle: Frisches Geld für Weltsparen - Paypal startet Xoom in Europa

+++ Weltsparen: Das Zinsportal Weltsparen erhält von der US-Investmentbank Goldman Sachs eine finanzielle Spritze i.H.v. 25 Mio Euro und erhöht sein Finanzierungsvolumen damit auf insgesamt 195 Mio Euro. Erst zu Jahresanfang hatte Weltsparen 100 Mio Euro von Investoren eingeworben. Das neuerliche Investment ermöglicht es dem Berliner FinTech, das international unter der Marke Raisin agiert, seine geografische Expansion voranzutreiben. So ist für 2020 der Schritt auf den US-Einlagenmarkt geplant und noch in diesem Jahr sollen zwei neue europäische Märkte erschlossen werden. Bislang betreibt das 2012 gegründete Startup sechs länderspezifische Plattformen, auf denen Kunden Zugang zu Tages- und Festgeldern aus ganz Europa sowie zu global diversifizierten ETFs haben. Seit Ende 2013 hat Weltsparen eigenen Angaben zufolge über 14 Mrd Euro an Spareinlagen von über 185.00 Kunden aus ganz Europa vermittelt. 2017 hatte Weltsparen das FinTech PBF Solutions übernommen und 2019 die Frankfurter MHB-Bank. 
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15.07.2019 - Ausgabe 133

Finanzen: Deutsche bei Renditeerwartungen vorsichtiger

Anleger aus Deutschland und Österreich haben nach den Einbrüchen auf den Finanzmärkten zum Ende des letzten Jahres stärker das Risikoprofil ihrer Investments angepasst als Investoren aus anderen Ländern. Während hierzulande vier Zehntel mit Umschichtungen in risikoreichere Anlagen auf die Volatilität reagiert haben, waren es in Österreich 50% und damit weit mehr als im globalen Durchschnitt (35%). Bei ihren Investments agieren Anleger in aller Welt meist zu kurzfristig, meint Schroders. Der Vermögensverwalter empfiehlt einen Anlagezeitraum von mindestens fünf Jahren. Tatsächlich trennen sich Investoren weltweit aber viel schneller von ihren Investments.
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15.07.2019 - Ausgabe 133

Auf die Schnelle: Dt. Bank holt Neal Pawar - Hohe Kosten im Online Banking drohen

+++ Deutsche Bank: Im Rahmen ihres Konzern- und Personalumbaus will die Deutsche Bank Milliarden in neue Technologien investieren. Der IT-Bereich sorgte bei dem Geldhaus immer wieder auch bei den Aufsichtsbehörden für viel Ärger. Auf Vordermann gebracht werden soll die IT nun mit Neal Pawar. Er wird Anfang September neuer IT-Chef der Bank und Mitglied im neuen Group Management Committee. Pawar kommt von der Investmentfirma AQR Capital, wo er zuletzt Principal und Chief Technology Officer war, und wird von New York aus arbeiten. Der bisherige IT-Chef der Deutschen Bank, Al Tarasiuk, bekommt eine neue Rolle als strategischer Berater von Bernd Leukert, der neuer Technologievorstand wird.
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15.07.2019 - Ausgabe 133

Analystenbarometer: AB Inbev stolpert über IPO-Absage - Airbus startet durch

+++ Die Analysten von JP Morgan haben ihre Schätzungen für den weiteren Geschäftsverlauf beim Flugzeugbauer Airbus überarbeitet und heben ihr Kursziel deutlich an. Eine Gewinnwarnung in 2020 halten die US-Amerikaner beim Boeing-Konkurrenten für wenig wahrscheinlich, auch wenn in den vergangenen Wochen mehrere europäische Industriekonzerne ihre Prognose nach unten anpassen mussten. Dank starker, erwarteter H1-Zahlen sei Airbus ein „sicherer Hafen“.
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12.07.2019 - Ausgabe 132

Wirtschaft: Neue Vertragsverletzungsverfahren gegen Dtl. - Mehr „rote Karten“ in EU

Als „Hüterin der Verträge“ ist die EU-Kommission dafür verantwortlich, die Einhaltung von EU-Recht in den Mitgliedstaaten zu überwachen. Werden gemeinsam beschlossene Vorgaben nicht, zu spät oder unvollständig umgesetzt, kann Brüssel Vertragsverletzungsverfahren einleiten und notfalls auch vor dem Europäischen Gerichtshof klagen.
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12.07.2019 - Ausgabe 132

Auf die Schnelle: Daimler senkt erneut Prognose - Investieren in Libra

+++ Daimler: Erst Ende des letzten Monats hatte der Autobauer Daimler seine Prognose für das Gesamtjahr kassiert. Knapp drei Wochen später haben die Stuttgarter nun erneut ihren Ausblick für 2019 angepasst. Das EBIT wird nun deutlich unter dem Vorjahreswert von 11,1 Mrd Euro erwartet, was einem Rückgang von mehr als 15% entspricht. Erst im Juni hatte man den Ausblick gesenkt und ein Ergebnis auf Vorjahresniveau prognostiziert. Die erneute Gewinnwarnung begründet Daimler mit einer Erhöhung der Rückstellungen um 1 Mrd Euro für den Rückruf von Takata-Airbags sowie höheren Aufwendungen im Zusammenhang mit der Dieselthematik um 1,6 Mrd. Zudem wirke sich eine Entscheidung im Geschäftsfeld Vans mit 500 Mio Euro negativ aus. Hinzu kommen Produktionsprobleme und die geringere Nachfrage auf den Automärkten. Für das zweite Quartal weist Daimler einen Verlust von 1,6 Mrd Euro aus. Im Vorjahreszeitraum verdiente man noch 2,6 Mrd Euro. 
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12.07.2019 - Ausgabe 132

Czerwensky-Wochenausblick: Woche der US-Banken - Autobauer ausgebremst?

Montag (15.7.): US-Notenbank-Chef Jerome Powell wird voraussichtlich noch in diesem Monat die Leitzinsen senken. Das wird die US-Banken keineswegs kalt lassen. In der nächsten Woche blicken sie zunächst auf ihre Geschäfte im ersten Halbjahr zurück und legen Q2-Zahlen vor. Den Anfang macht am Montag Citigroup. Es folgen am Dienstag Goldman Sachs, JP Morgan und Wells Fargo und am Mittwoch Bank of America, Bank of New York Mellon, US Bancorp und PNC Financial. Den vorläufigen Abschluss macht am Donnerstag dann Morgan Stanley. Interessant wird es sein, mit welchem Polster sich die Geldhäuser den Herausforderungen der zweiten Jahreshälfte stellen werden. Da am Donnerstag auch der Assetmanager Blackstone Zahlen präsentieren wird und einen Tag später der weltgrößte Vermögensverwalter BlackRock Auskunft zum Stand seiner Geschäfte gibt, wird am Ende der Woche ein klares Bild vom Zustand des US-Finanzsektors entstehen. Analysten räumen der Branche Wachstumschancen ein. Kritische Nachfragen wird sich allerdings das Goldman Sachs-Management stellen müssen. Die Investmentbank betreut den malaysischen Staatsfonds 1MDB. Dieser ist in einen riesigen Finanzskandal verwickelt, in dessen Zug Milliardengelder veruntreut wurden. Neuigkeiten hierzu werden auch die Deutsche Bank interessieren, zu der ebenso Fäden führen und gegen die die US-Finanzaufsicht nun ebenfalls ermittelt. 
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11.07.2019 - Ausgabe 131

BVR: Noch mindestens fünf Jahre Nullzinsen - Gewinn in 2018 deutlich rückläufig

Die EZB hatte jüngst neue Zinssenkungen in Aussicht gestellt. Schon auf der nächsten Ratssitzung Ende Juli könnte die Europäische Zentralbank den Einlagezins, zu dem Banken Liquidität im Eurosystem über Nacht parken, von –0,4% auf –0,5% herabsenken. Auch mit einer neuen EZB-Präsidentin Christine Lagarde, einer geldpolitischen Taube, dürfte sich an der expansiven Geldpolitik der EZB nichts ändern. Die genossenschaftliche Finanzgruppe mit ihren 875 Genossenschaftsbanken, der DZ Bank und Verbundunternehmen wie Union Investment oder Schwäbisch Hall hat die Hoffnung auf eine baldige Zinserhöhung begraben. „Wir rechnen nicht mit einer Wende beim Leitzins in den kommenden fünf Jahren“, so Marija Kolak, die Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR). „Offenbar sind wir im Japan-Szenario angekommen.“
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11.07.2019 - Ausgabe 131

Startups: Venture Capital bricht weltweit ein - China größter Rückgang

Mit ihren innovativen Ideen mischen Startups oft ganze Branchen auf. Doch um erfolgreich zu sein, brauchen sie Kapital. Die Berater von KPMG schauen regelmäßig, wie sich das Risikokapital entwickelt und ob junge Unternehmen genügend Spielraum für Wachstum haben. Die KPMG-Experten schlagen mit ihrem „Venture Pulse“ nun allerdings Alarm: In Q2 ist sowohl die Summe der Venture-Capital-Investitionen als auch die Zahl der Deals rückläufig. Schwach zeigt sich vor allem China.
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