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Ausgaben


16.11.2018 - Ausgabe 222

HSH Nordbank: Privatisierung belastet - „Neue Zeitrechnung“ steht bevor

Die kurz vor dem Abschluss der Privatisierung stehende HSH Nordbank hat in den ersten drei Quartalen deutlich weniger verdient als im Vorjahr – wenig überraschend waren die Zahlen von der Privatisierung geprägt. Dank einer soliden operativen Entwicklung, deutlichen Kostensenkungen, Auflösungen in der Risikovorsorge sowie Sanierungserfolgen im Schiffskreditportfolio lag die Bank jedoch über den Erwartungen. Bis die HSH nachhaltig profitabel sein wird, sei es aber noch ein „immenser Kraftakt“. 
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16.11.2018 - Ausgabe 222

Auf die Schnelle: Versicherer sparen dank ZZR-Neuregelung rd. 15 Mrd Euro in 2018

+++ Versicherer: Durch die im Oktober beschlossenen Erleichterungen bei der Zinszusatzreserve (ZZR) müssen die deutschen Versicherer in diesem Jahr weit weniger für die Folgen der Niedrigzinsen blechen als im Jahr zuvor. Wie die BaFin mitteilte, müssen die Unternehmen dank der Neuregelung der Berechnungsmethode für das Jahr 2018 nur rund 5 Mrd Euro zuführen, etwa 15 Mrd Euro weniger als nach der alten Regelung. „Die Rekalibrierung verhindert einen unangemessen schnellen Aufbau der Zinszusatzreserve, der die Unternehmen möglicherweise überfordert hätte und damit auch schlecht für die Kunden dieser Unternehmen gewesen wäre“, sagt Exekutivdirektor Frank Grund. 
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16.11.2018 - Ausgabe 222

Czerwensky-Wochenausblick: Bankenregulierung auf dem Prüfstand

Montag (19.11.): Seit der großen Finanzkrise vor zehn Jahren hat sich so einiges in Sachen Compliance getan. Von Montag bis Mittwoch steht die Finanzmetropole Frankfurt im Zeichen der European Banking Regulation/Neue Entwicklungen in der Bankenaufsicht, einer Veranstaltung des Handelsblatts. Welche Regulierungsprojekte sind in der Pipeline und wie ist der Stand der Umsetzung? Was sind die Aufsichtsprioritäten für 2019? Wie wirkt sich die Regulierung auf die Geschäftsmodelle aus? Wie sind die CRR II/CRD V umzusetzen und was sind erste Erfahrungsberichte? Zu diesen Fragen wird das Who-is-Who der deutschen Finanzszene miteinander in Diskussion treten. Zu den Teilnehmern zählen u.a. BaFin-Präsident Felix Hufeld, Deutsche Bank-Vorstandsmitglied Sylvie Matherat und Danièle Nouy, EZB-Chef-Bankenaufseherin sowie Christian Ossig, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbands.
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15.11.2018 - Ausgabe 221

BayernLB: Gewinn deutlich gesteigert - Wachstumstreiber bleibt die DKB

Die Direktbank-Tochter DKB verlieh der BayernLB in den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres mächtig Rückenwind. Dank ihr sowie einer Reihe von Einmaleffekten und einem positiven Risikoergebnis hat die Landesbank aus München deutlich mehr verdient. Die bisherige Jahresprognose wurde bereits jetzt übertroffen. Für das Gesamtjahr wird das Geldhaus nun optimistischer.
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15.11.2018 - Ausgabe 221

M&A-Markt: Das Umfeld wird schwieriger - Zurückhaltung macht sich breit

Hohe Kaufpreise, anhaltende Sorgen um Brexit, die nach der heutigen Minister-Rücktrittswelle in London (s.u.) wieder verschärft wurden, sowie zunehmende Investitionskontrollen zügeln den M&A-Appetit deutscher Firmen. Während M&A-Berater über volle Auftragsbücher frohlocken, stehen strategisch investierende Unternehmen den neuen Zukäufen mit Skepsis gegenüber. Zu den beliebtesten Übernahmezielen zählen Unternehmen aus den Bereichen Technologie, Media und Kommunikation. 
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15.11.2018 - Ausgabe 221

Auf die Schnelle: Schweizer Banken unter Verdacht - Brexit-Minister Raab tritt zurück

+++ Schweizer Banken: Mehrere Institute aus der Schweiz sind in das Visier der Wettbewerbskommission (Weko) geraten, weil sie im Verdacht stehen, sich abgesprochen zu haben, ihre Kreditkarten für die Benutzung von Apple Pay und Samsung Pay nicht freigegeben zu haben. Sie sollen die Angebote der beiden Konzerne boykottiert haben, um die Schweizer Bezahlapp Twint zu bevorzugen. Wie die Weko heute mitteilte, habe sie am Dienstag Razzien bei der Credit Suisse, UBS, Postfinance sowie den Kreditkartenfirmen Swisscard und Aduno durchgeführt. Die beschuldigten Institute weisen jede Schuld von sich und sehen den Anschuldigungen (noch?) gelassen entgegen. 
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14.11.2018 - Ausgabe 220

Banken: Bundesbank warnt vor Gefahren für die Finanzstabilität deutscher Institute

die Malaise der deutschen Banken dauert nun schon Jahre an. Sollten die Risiken für die Konjunktur weiter steigen, seien die hiesigen Finanzinstitute noch stärker gefährdet als ohnehin schon. Eine unerwartet starke Eintrübung der wirtschaftlichen Lage könnte Verwundbarkeiten im deutschen Finanzsystem aufdecken, warnt die Bundesbank in ihrem heute veröffentlichten Finanzstabilitätsbericht 2018. Entstanden seien diese Verwundbarkeiten durch gesunkene Einnahmen aus niedrigeren Zinsen sowie einer höheren Kreditvergabe in Zeiten der Hochkonjunktur in Deutschland. Es sei jetzt an der Zeit, ausreichende Widerstandskraft für schlechtere wirtschaftliche Zeiten aufzubauen, sagt Claudia M. Buch, Vizepräsidentin der Bundesbank. 
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14.11.2018 - Ausgabe 220

Zahlungsverkehr: Werden Banken überflüssig?

Mit dem technologischen Wandel kam in der Bankenbranche auch die Frage auf, ob sich Banken nicht eher als Technologieunternehmen mit einer Banklizenz verstehen sollten. Die derzeitigen Entwicklungen im Zahlungsverkehr versprechen, einer solchen Diskussion ausreichend Zündstoff bereitzustellen. Man denke nur an die Erfolgsgeschichte von Paypal. Der Zahlungsprozess muss schlank sein. Der Kunde soll nahezu ohne jeden weiteren Aufwand seine Geschäfte abwickeln können, wenn es ans Bezahlen geht. Wohin die Reise des Zahlungsverkehrs noch führt, wurde heute auf einer Veranstaltung der „Euro Finance Week“ erörtert. 
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14.11.2018 - Ausgabe 220

Auf die Schnelle: Wirecard traut sich mehr zu - Georg Funke gestorben

+++ Wirecard: Der Zahlungsabwickler Wirecard hat abermals seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr angehoben. Erwartet wird ein EBITDA von 550 bis 570 Mio Euro. Bisher war der DAX-Neuling von 530 bis 560 Mio Euro ausgegangen. „Wir erwarten sowohl für das vierte Quartal 2018 als auch für das kommende Geschäftsjahr 2019 eine starke Beschleunigung des Geschäfts“, so CEO Markus Braun. Im abgelaufenen Quartal erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 547 Mio Euro und ein EBITDA von 150 Mio Euro. Unterm Strich kletterte der Gewinn um über die Hälfte auf 97 Mio Euro. Nach neun Monaten hat man von der angestrebten EBITDA-Spanne 395,4 Mio Euro erreicht. 
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13.11.2018 - Ausgabe 219

Blockchain: Für deutsche Firmen kein Thema - Startups werden gemieden

Nichts weniger als eine neue digitale Revolution erwarten Enthusiasten der Blockchain-Technologie. Auch deutsche Unternehmen haben das Thema irgendwie auf dem Schirm und sehen in der Blockchain große Chancen. Doch konkret befassen sich nur die wenigsten Firmen mit ihr. Als Hindernisse werden v.a. rechtliche Unsicherheiten, der Mangel an Experten und fehlende Anwendungsfälle gesehen. Der Digitalverband Bitkom spart nicht mit Forderungen an die Politik und will „Deutschland zum Vorreiter bei Blockchain-Anwendungen machen“. 
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13.11.2018 - Ausgabe 219

Aareal Bank: Aktie gerät nach Quartalszahlen mächtig unter die Räder

Weil der auf Jahressicht angestrebte Zinsüberschuss, inklusive des Abgangsergebnisses, von 570 bis 610 Mio Euro „schwer zu erreichen“ sein werde, geriet die Aktie der Aareal Bank heute mächtig unter Druck. Das Unternehmenspapier rauschte um rund 7% in den Keller. Das Abgangsergebnis erfasst bei der Bank insbesondere Effekte aus vorzeitigen Kreditrückzahlungen und lag zwischen Juli und September deutlich unter Vorjahresniveau. An ihrer im Zusammenhang mit der Übernahme der Düsseldorfer Hypothekenbank erhöhten Prognose hält der Immobilienfinanzierer aber fest. Im abgelaufenen Quartal haben die Wiesbadener sichtbar weniger verdient als in den Sommermonaten des letzten Jahres.
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13.11.2018 - Ausgabe 219

Bayer: Der Gewinn der Leverkusener fällt, während die Klagewelle wächst

Bayer hat im dritten Quartal über ein Viertel weniger verdient – und damit den Erwartungen des Marktes getrotzt. Das Zahlenwerk der Leverkusener enthielt erstmals das Ergebnis des in diesem Jahr hinzugekauften Agrarriesen Monsanto für ein volles Quartal. Während die Segmentergebnisse für wenig Überzeugung sorgten, stützte v.a. Monsanto das Ergebnis. Allerdings könnte der Zukauf auch zum Unglücksfall des Pharma- und Agrarkonzerns führen. So reichen die Glyphosat-Klagen in den USA mittlerweile an die 10.000 ran. Die Aussicht auf eine mögliche Schadenzahlung könnte Bayer teuer zu stehen kommen. 
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13.11.2018 - Ausgabe 219

Auf die Schnelle: W&W verdient wegen Rekord-Investitionen weniger

+++ W&W: Im zweiten Jahr „unseres Aufbruchs in die digitale Zukunft“ hat der Finanzdienstleister Wüstenrot & Württembergische wegen hoher Investitionen in die Digitalisierung deutlich weniger verdient. In den ersten neun Monaten sank der Überschuss um ein Fünftel auf 172 Mio Euro. Trotz dieses Rückgangs lag das Unternehmen damit über den eigenen Erwartungen. Den Großteil zum Gewinn steuerte die Schaden-/Unfallversicherung mit 107 Mio Euro (Vj. 109 Mio) Euro bei. Die gebuchten Bruttobeiträge stiegen um 5,5% auf 1,56 Mrd Euro. Im Neu- und Ersatzgeschäft habe man v.a. bei Privatkunden zulegen können. Die Schaden-Kosten-Quote verbesserte sich von 90,7 auf 89,3%. Auch in der Personenversicherung und im Baufinanzierungsgeschäft konnte sich W&W steigern. Das Bauspargeschäft ging hingegen zurück. Brutto- und Netto-Neugeschäft lagen mit 9,68 Mrd (Vj. 10,1 Mrd) bzw. 7,87 Mrd (Vj. 8,46 Mrd) unter Vorjahresniveau. Mit ihrem Ziel, einen Konzernüberschuss von mindestens 200 Mio Euro in diesem Jahr zu erzielen, sowie dem Ausbau ihrer digitalen Angebote mit u.a. Adam Riese oder der Wüstenrot Wohnwelt, sieht sich der Konzern auf Kurs. 
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12.11.2018 - Ausgabe 218

LBBW: Einbruch im Kapitalmarktgeschäft - Nach neun Monaten weiter auf Kurs

Die Verunsicherung an den Finanzmärkten hat bei der LBBW im letzten Quartal deutliche Spuren hinterlassen. Im Kapitalmarktgeschäft brach das Ergebnis in den Sommermonaten von 236 auf 61 Mio Euro ein. Im Vorjahr hatte man zudem noch hohe Erträge aus Wertpapierverkäufen erzielt. Insgesamt sieht sich die Landesbank Baden-Württemberg nach neun Monaten aber auf Kurs. Im letzten Quartal profitierte sie von niedrigeren Kosten u.a. für Personal. Zudem fielen Kosten für Restrukturierungen und die Garantieprovision für Sealink weg. 
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12.11.2018 - Ausgabe 218

Auf die Schnelle: SAP mit Milliardenzukauf - Hannover Re-Vorstand Gräber gestorben

+++ SAP: Erneut hat Deutschlands wertvollstes DAX-Unternehmen für eine Milliardensumme am Markt zugeschlagen. Für saftige 8 Mrd US-Dollar übernimmt SAP den Spezialisten für „Erfahrungsmanagement“ Qualtrics. Das amerikanische Unternehmen sammelt Daten und Feedback von Kunden und Mitarbeitern sowie zu Marken und Produkten, die unmittelbar ausgewertet werden können. So sollen u.a. Webseitenbesucher schneller wiedererkannt werden, um ihnen gezielt Produkte anbieten zu können. Anfang des Jahres ging bereits Callidus für 2,4 Mrd Dollar über die SAP-Ladentheke. Qualtrics erwartet für das laufende Jahr einen Umsatz von über 400 Mio Dollar und künftige Wachstumsraten von über 40%. Darin seien mögliche Synergieeffekte noch nicht enthalten. An der Börse kam die Übernahme heute nicht gut an. Analysten halten den Kaufpreis für zu hoch. Das SAP-Papier gab zeitweise fast 5% nach. 
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12.11.2018 - Ausgabe 218

Analystenbarometer: Telekom im Aufwind - Osrams Prognose zu positiv?

+++ Für die Deutsche Telekom läuft das Geschäft in Deutschland und den USA gut. Das bietet Potential für 2019. Die Analysten von HSBC sprechen wie bisher eine Kaufempfehlung aus. 
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09.11.2018 - Ausgabe 217

Allianz: Geringere Katastrophenschäden sorgen für Gewinnsprung - Pimco stark

Dank geringerer Katastrophenschäden hat der Versicherungskonzern Allianz im abgelaufenen Quartal deutlich mehr verdient. In der Schaden-Unfall-Versicherung konnten die Münchener das operative Ergebnis fast um die Hälfte steigern. Auch im Asset Management liefen die Geschäfte wieder besser. Im dritten Quartal konnten Pimco und Allianz Global Investors (AGI) Nettomittelzuflüsse von 15 Mrd Euro verzeichnen. In den drei Monaten zuvor hatten Anleger noch gut 9 Mrd Euro abgezogen. Erstmals kletterte das gesamte verwaltete Vermögen nun über die 2 Bill Euro-Marke. Die Prognose für das laufende Jahr wurde von dem DAX-Konzern bestätigt. 
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09.11.2018 - Ausgabe 217

Auf die Schnelle: Banken verstoßen gegen MaRisk - DB schließt Polen-Verkauf ab

+++ Banken: Viele Geldhäuser in Deutschland verstoßen gegen die Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk). Jede dritte Bank hierzulande verfügt über lückenhaft dokumentierte Abläufe. Zudem sind Verantwortlichkeiten oft nicht eindeutig geregelt. Diese Ergebnisse gehen aus einer Umfrage der Unternehmensberatung Procedera Consult unter rund 100 Führungskräften aus der Bankenbranche hervor. Den Banken drohen damit Sanktionen der BaFin. Sie kann in solchen Fällen Bußgelder verhängen und Nacharbeiten fordern. Probleme bereitet auch eine unzureichende Software-Unterstützung zur Prozesssteuerung und -dokumentation. Insgesamt kommt das Prozessmanagement der Banken schlecht weg. V.a. bei abteilungsübergreifenden Abläufen komme es immer wieder zu Schwierigkeiten.
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09.11.2018 - Ausgabe 217

Czerwensky-Wochenausblick: Euro Finance Week zieht das Who is Who nach FFM

Montag (12.11.): Das Halbleitergeschäft ist weiterhin stark am boomen. Und so kann der Halbleiterhersteller Infineon, wenn er am Montag seine Zahlen für das Geschäftsjahr 2017/18 vorlegt, mit einem Rekordjahr kredenzen. Volle Auftragsbücher bescheren ihm eine größere Wachstumsdynamik. Konzernchef Reinhard Ploss erwartet – im Gegensatz zu Analysten – für das kommende Geschäftsjahr einen anhaltenden Aufschwung. Die in der Autobranche um sich greifende Krise scheint dem Optimismus des Managers nichts anzuhaben. Erst kürzlich ließ er verlauten, dass breitgefächerte strukturelle Trends das Wachstum in den nächsten Jahren treiben werden. Dazu gehörten: Elektromobilität, erneuerbare Energien, Fertigungsautomatisierung, Rechenzentren sowie eine stetig steigende Zahl batteriebetriebener, vernetzter Endgeräte.
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08.11.2018 - Ausgabe 216

Siemens: Gewinneinbruch in Q4, Gesamtjahr stabil - Kaeser glaubt an Alstom-Fusion

Der im August vorgestellte Umbauplan von Siemens im Rahmen der „Vision 2020“ (Nr. 147 v. 2.8.18) soll bis Ende März des kommenden Jahres umgesetzt werden. Die drei Operating Companies sollen auf einem Kapitalmarkttag im Mai dann ihre künftige Strategie und deren Umsetzung vorstellen, wie Siemens-Chef Joe Kaeser heute auf der Bilanz-Pk des Unternehmens erklärte. Unterdessen hat die schwächelnde Kraftwerkssparte dem Konzern im Abschlussquartal einen Gewinneinbruch eingebrockt. U.a. belasteten hohe Kosten für den Stellenabbau. Für die geplante Fusion der Zugsparte mit Alstom sieht Kaeser auch nach den Bedenken aus Brüssel gute Gründe. Er bekräftigte zugleich, dass Siemens keine Fusion um jeden Preis anstrebt. Auch alleine sei die Sparte Mobility gut aufgestellt. 
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