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Ausgaben


18.02.2020 - Ausgabe 34

Gewinnwarnungen: 2019 auf Rekordhoch - Autobranche am schlimmsten betroffen

Prognosen zum weiteren Geschäftsverlauf sind für Aktionäre eine wichtige Orientierungshilfe. Doch leider verpassen immer mehr deutsche Unternehmen ihre selbst gesteckten Ziele. Im vergangenen Jahr musste mehr als jede zweite im Prime Standard notierte Gesellschaft ihr eigenes Umsatz- oder Gewinnziel nach unten korrigieren. 
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18.02.2020 - Ausgabe 34

Deutsche Börse: Operativ sehr gut aufgestellt - Neue Strategie für Mai angekündigt

Der Chef der Deutschen Börse Theodor Weimer hat gestern Abend für das abgelaufene Jahr beachtliche Zahlen vorgelegt. Die Nettoerlöse kletterten um 6% und beim bereinigten Periodenüberschuss ging es um 10% nach oben. Die Aktionäre erhalten eine auf 2,90 Euro angehobene Dividende. Im laufenden Jahr sollen die Erlöse um 5% und der Überschuss auf rund 1,20 Mrd Euro anziehen. Am 28. Mai präsentiert Weimer sein neues Programm „Compass 2023“.
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18.02.2020 - Ausgabe 34

Auf die Schnelle: Coronavirus lässt ZEW fallen - Tesla bietet eigene Versicherungen

+++ ZEW: Die Finanzexperten reagieren dünnhäutig auf die Ausbreitung des Coronavirus. Im neusten ZEW-Konjunkturindex schätzten sie die aktuelle Lage wie auch die Erwartungen negativer ein. Der Lageindex sank um 6,2 Zähler auf –15,7 Punkte und der Erwartungswert fiel stärker als angenommen um 18,0 Zähler auf 8,7 Punkte. Besonders für exportabhängige Sektoren ist der Ausblick trüb. 
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17.02.2020 - Ausgabe 33

Autobranche: Coronavirus bremst Chinageschäft - Auch dt. Hersteller getroffen

Es war nur eine Frage der Zeit, wann die ersten Ausläufer der neuen Lungenkrankheit auch Deutschland erreichen. Das Coronavirus breitet sich dabei nicht nur in der Bevölkerung aus, sondern steckt auch zunehmend die Wirtschaft an. Am härtesten treffen dürfte es die Automobilbranche, deren Lieferketten abbrechen könnten.
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17.02.2020 - Ausgabe 33

Auf die Schnelle: R+V mit starkem Geschäft - MGI stockt bei gamigo auf

+++ R+V: Die R+V Versicherung ist 2019 in allen Sparten gewachsen. Der Versicherungspartner der GenoBanken steigerte seine Beitragseinnahmen um 8% auf 18 Mrd Euro und der Umsatz im deutschen Erstversicherungsgeschäft wuchs um 6% auf den Rekordwert von rund 15 Mrd Euro. Mit 200.000 Neukunden legte die Kundenbasis auf 8,8 Mio zu. In der Lebens- und Pensionsversicherung durchbrach R+V erstmals die Beitragsmarke von 8 Mrd Euro. Dort wuchs allein das Neugeschäft mit der betrieblichen Altersvorsorge um 30%. Doppelt so stark wie die Branche legten mit 5% die Beitragseinnahmen in der Krankenversicherung zu, während die Beiträge in der Schaden- und Unfallversicherung um 6% anzogen. Im Firmenkundengeschäft waren Kredit- und Cyberversicherungen rege nachgefragt.
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17.02.2020 - Ausgabe 33

Analystenbarometer: E.ON in attraktivem Umfeld - Bertrandt leidet unter Virus

+++ Nachdem Covivio X-Trend vergangene Woche bekannt gab, den Aktionären der Godewind Immobilien im Rahmen eines freiwilligen Angebots 6,40 Euro für eine Aktie zu bieten, setzen die Analysten der Privatbank M.M. Warburg ihr Kursziel auf den Angebotspeis nach oben, empfehlen aber zugleich auch das Papier zum Verkauf. Das Angebot liege 15% über dem letzten Schlusskurs und sei ein Aufschlag von einem Drittel zum Durchschnittskurs der vergangenen drei Monate, so die Experten.
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14.02.2020 - Ausgabe 32

BdB-Bankendialog: Negativzinsen als neue Normalität? - Podiumsdiskussion

Die Diskussion um Negativzinsen ist von Schlagwörtern wie „Enteignung der Sparer“ oder „Ruin des Finanzsystems“ durchsetzt. Sie seien quasi eine „Sondersteuer für Liquidität“ und hielten „Zombieunternehmen“ künstlich am Leben, heißt es. Dabei haben unterschiedliche Akteure diverse Facetten des Phänomens im Blick. 
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14.02.2020 - Ausgabe 32

Auf die Schnelle: BIP stagniert in Q4 - Wirecard-Sonderprüfung dauert noch an

+++ BIP: Die deutsche Wirtschaft ist in Q4 2019 nicht gewachsen, das bestätigt das Statistische Bundesamt heute laut vorläufigen Zahlen. Mit der Stagnation zum Jahresende liegt das BIP im Gesamtjahr bei 0,6%, was gegenüber den beiden Vorjahren ein deutlicher Rückschritt ist. Sowohl der Außenhandel als auch die privaten und staatlichen Konsumausgaben verloren zum Jahresausklang an Dynamik, während der Bausektor weiter boomte. Im Gesamtjahr trug vor allem der private Konsum das BIP. Thomas Gitzel, Chefökonom der VP Bank, sieht den bevorstehenden strukturellen Wandel etwa in der Automobilindustrie als Belastung für das Wachstums. Deutschland brauche jetzt eine Innovationsagenda.
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14.02.2020 - Ausgabe 32

Czerwensky Wochenausblick: Dt. Börse überzeugt - Verhandelt Telekom nach?

+++ Montag (17.2.): Während im vergangenen Jahr die DAX-Granden in Punkto Gewinn kaum von der Stelle kamen, wird der Chef der Deutschen Börse, Theodor Weimer, am Montagabend bessere Zahlen für 2019 präsentieren. Im Gepäck dürfte Weimer wie schon im Vorjahr ein dickes Plus beim Umsatz und Gewinn haben. Analysten verorten das Erlösplus bei 6% und damit bei mehr als 2,9 Mrd Euro. Unter dem Strich dürfte das Ergebnis in ihren Augen um fast ein Viertel auf rund 1 Mrd Euro gewachsen sein. Wo Banken unter den Niedrigzinsen ächzen, freut sich der Börsenbetreiber über die Nachfrage nach Absicherung von Risiken und dem Aktienhandel. Da schmerzt es kaum noch, dass der Londoner Konkurrent LSE den Anbieter Refinitiv im Ganzen übernommen hat und die Frankfurter so bei der Refinitiv-Tochter FXall nicht zum Zuge kamen. Das Management stellt sich am Dienstag den Fragen der Journalisten.
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13.02.2020 - Ausgabe 31

Apps: Marktdominanz korreliert mit Zugriff auf Nutzerdaten - Daten als Zahlungsmittel

Es ist weithin bekannt, dass Datenkraken wie Google oder Facebook oft mehr über uns wissen als etwa unser Lebenspartner. So wundert es auch nicht, dass Wissenschaftler nun nachgewiesen haben, dass auch auf dem Markt für Handy-Apps der Nutzer schnell mit sehr privaten Daten, etwa Standortkoordinaten, „zahlt“. Dabei gilt: Je höher die Marktmacht der App desto öfter wird der Nutzer dazu aufgefordert, eigene Daten Preis zu geben.
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13.02.2020 - Ausgabe 31

Commerzbank: Ergebnis bricht um ein Viertel ein - Fortschritte bei Umbau

Commerzbank-CEO Martin Zielke verkaufte die jüngsten Zahlen als zufriedenstellend. Die Kostenschere greift und trotz Niedrigzinsen kommt das operative Ergebnis leicht voran. Nach ersten Rückstellungen für das Umbauprogramm und höheren Steuern gibt das Konzernergebnis zwar um ein Viertel nach, doch es hätte alles noch schlimmer kommen können, so der Tenor. Dabei verwies der Bank-Chef auf Fortschritte im Umbau-Projekt „Commerzbank 5.0“. Der Squeezeout der comdirect ist unter Dach und Fach und auch in den Verkauf der polnischen mBank kommt Bewegung. Die Aktie steigt um fast 6%.
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13.02.2020 - Ausgabe 31

Auf die Schnelle: HCOB schrumpft sich gesund - Tiefrote Zahlen bei Thyssenkrupp

+++ HCOB: Die Bilanz für das erste Jahr nach der Privatisierung der ehemaligen HSH Nordbank fällt solide aus. Die Hamburg Commercial Bank (HCOB) schließt 2019 zwar mit einem Vorsteuerergebnis von 77 Mio Euro ab, was einem Rückgang zu 2018 von 21% entspricht, und auch unter dem Strich liegt der Gewinn mit 12 Mio Euro weit hinter den 77 Mio Euro aus dem Vorjahr, doch zeigt sich HCOB-Chef Stefan Ermisch zuversichtlich, dass die Bank auf dem richtigen Weg ist: „Die HCOB wird gut am Markt und von den Kunden angenommen“. Dabei soll sich das Geldhaus gesund schrumpfen. Gekappt werden Verwaltungskosten und faule Kredite. Im Neugeschäft konzentriert sich das Institut auf renditeträchtiges Geschäft und die Bilanzsumme sinkt von zuvor 55 Mrd Euro auf nun 48 Mrd Euro. Gut steht die Bank beim harten Kernkapital da: 18,5% stehen für 2019 zu Buche. Beim Personalabbau wird Ermisch das Tempo gar noch erhöhen. Von den derzeit gut 1400 Stellen sollen bis 2022 die Hälfte wegfallen, 300 mehr als zunächst anvisiert. Das definierte Ziel heißt: Anfang 2022 soll die Bank laut Ermisch „nahtlos im Einlagensicherungssystem der Privatbanken vertreten sein und damit den Grundstein für vielfältige strategische Optionen legen.“
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12.02.2020 - Ausgabe 30

KI-Startups: Deutschland spielt vorne mit - Brexit kann Lücke aufreißen

Im Vergleich zu den USA ist die europäische Startup-Szene im Bereich KI ein zartes Pflänzchen. Zwar wächst die Szene seit 2014 um rund 50% im Jahr, doch spielt Großbritannien bislang eine große Rolle. Nun könnte der Brexit das Ökosystem zurückwerfen. Es braucht daher eine übergreifende Strategie.
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12.02.2020 - Ausgabe 30

Jenoptik: Rekord bei Umsatz und EBITDA - Auftragsbücher dünner

Auch der Technologiekonzern Jenoptik bekam die Schwäche der Automobilindustrie zu spüren, drückte diese doch gemeinsam mit einem vorgezogenen Großauftrag die Auftragseingänge im abgelaufenen Jahr unter das Vorjahresniveau. Doch insgesamt koppelte sich der Konzern auch dank Zukäufen und einem guten Geschäft mit der Halbleiterindustrie von einer trüben Konjunktur ab und vermeldete bei Umsatz und EBITDA neue Rekorde, was die Börse heute mit einem Kursplus von fast 6% honorierte.
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12.02.2020 - Ausgabe 30

Auf die Schnelle: Schnabel verteidigt EZB-Kurs - App-Bank N26 ist Brexit-Opfer

+++ EZB: Isabel Schnabel, erst seit Januar Mitglied im Direktorium der EZB, stieg gestern in die Debatte um die lockere Geldpolitik der Zentralbank ein und verteidigte diese vor allem gegen Kritik aus Deutschland. Dem Euro-Raum ginge es ohne die geldpolitischen Schritte erheblich schlechter und die Abkehr von dieser Politik sei derzeit wenig zweckmäßig, sagte sie. Schnabel räumte jedoch ein, die lockere Geldpolitik sei mit Nebenwirkungen verknüpft. Sie führe zu Verteilungseffekten, habe Auswirkungen auf das Überleben unprofitabler Unternehmen und berge Risiken für die Finanzstabilität. Um diese Nebenwirkungen anzugehen, seien aber andere Akteure gefragt. Mit Blick auf die oft geäußerte Kritik aus Deutschland, die Geldpolitik der EZB komme einer Enteignung der Sparer gleich, da diese keine Zinsen mehr für ihr angelegtes Geld bekämen, begegnete sie, es gebe kein Anrecht auf hohe Sparzinsen. Zudem sei bislang nur ein kleiner Teil der Einlagen von Privatpersonen von Negativzinsen direkt betroffen: „Und es ist nicht Teil des Mandats der EZB, dem Sparer auskömmliche Zinsen zuzusichern.“
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11.02.2020 - Ausgabe 29

Fintech-Startups: Mehr als 2000 Kooperationen - Versicherer holen auf

In der Startup-Szene ist viel Bewegung. Vor allem im Finanzsektor gibt es bahnbrechende Ideen, die von kleinen Neugründungen in neue Geschäftsmodelle gegossen werden. Hatten die Banken bislang bei den Kooperationen mit Fintech-Startups die Nase vorn, so holen die Versicherer zunehmend auf.
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11.02.2020 - Ausgabe 29

Daimler: Kosten fressen Gewinn auf - Dieselskandal und Umbaukosten bremsen

Bereits vor drei Wochen sahen die Zahlen, die Daimler-Chef Ola Källenius präsentierte, nicht gut aus. Die heute vorgelegten Eckdaten sind noch schlechter. Unter dem Strich fiel das Ergebnis mit 2,38 Mrd Euro um zwei Drittel zum Vorjahr zurück, wenn-gleich Absatz und Umsatz auch dank der guten Verkaufszahlen bei der Kernmarke stabil tendierten. Vor allem die Kosten für den Dieselskandal und die Airbag-Rückruf in Höhe von 5,4 Mrd Euro bremsten das Ergebnis aus. Der CEO will nun die Kostenschere ansetzen und u.a. bei den Personalkosten weiter sparen. Sowohl Aktionäre als Arbeitnehmer bekommen weniger Geld.
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11.02.2020 - Ausgabe 29

Auf die Schnelle: Unversicherbare Katastrophen - Leasing immer beliebter

+++ Versicherungen: Etwa zwei Drittel aller Verluste, die Unternehmen aus katastrophalen Ereignissen jeglicher Art erleiden, sind weitestgehend nicht versicherbar. Und diese Quote steigt kontinuierlich nach eingehenden Analysen des amerikanischen Versicherers FM Global. Der Versicherer beschäftigt sich seit längerem intensiv mit nicht versicherbaren Risiken. FM Global kommt auf der Basis der eigenen Berechnungen zu dem Ergebnis, dass sich diese Risiken binnen der zurückliegenden 20 Jahre in etwa vervierfacht haben. Dabei haben katastrophale Ereignisse völlig unterschiedliche Folgen: Ist ein Unternehmen organisatorisch auf Katastrophen vorbereitet, so kann sich sein Wert durch das Ereignis letztlich sogar erhöhen. Dabei geht FM Global von einer Wertsteigerung von bis zu 20% aus. Ist ein Unternehmen jedoch nicht auf eine Katastrophe vorbereitet, so fällt sein Wert im Mittel um wenigstens 30%. Das bedeutet, dass zwischen organisatorischer Vorbereitung und deren Unterlassen eine ganz erhebliche Spanne liegt, die nach den Beobachtungen von FM Global schon in den ersten 30 Tagen nach der Katastrophe klar sichtbar werden kann.
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10.02.2020 - Ausgabe 28

Teamviewer: Ergebnis dreht in schwarze Zahlen - Ziele für 2020 formuliert

Vor gut einem Jahr hatte noch kaum einer das Göppinger Software-Unternehmen Teamviewer auf dem Schirm. Dabei läuft dessen Software doch auf unzähligen Rechnern weltweit. Sie ermöglicht den IT-Leuten, auf entfernt liegende PC per Fernsteuerung zuzugreifen und Probleme zu beheben – ein einträgliches Geschäft, wie die Zahlen zeigen.
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10.02.2020 - Ausgabe 28

Auf die Schnelle: Sonnenschein bei UmweltBank - Wirecard und SAP kooperieren

+++ UmweltBank: Die UmweltBank profitiert im abgelaufenen Jahr vom Geschäft mit standardisierten Finanzierungen für Solarprojekte im Rahmen von Stromlieferverträgen (Power Purchase Agreements, PPA). Diese Kredite legten um 9% auf 3,2 Mrd Euro zu. Insgesamt wuchs das Geschäftsvolumen der Bank laut vorläufigen Zahlen um 9,7% auf 4,5 Mrd Euro. Die Bilanzsumme knackte erstmals die 4 Mrd Euro-Marke. Das Vorsteuerergebnis blieb mit 37,6 Mio Euro zum Vorjahr konstant. Die Eigenmittelquote lag bei komfortablen 14,5%. Für 2020 peilt das Institut ein Vorsteuerergebnis von 36 Mio Euro an. 
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