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Ausgaben


01.04.2020 - Ausgabe 65

Digitalisierung: Stand aktuell nur „befriedigend“ - Kleine Firmen hinken hinterher

Am Ende wird die Coronakrise nicht nur negative Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft haben, macht sie doch Managern deutlich, welche Vorteile im soliden Umbau des eigenen Geschäftsmodells in Richtung Digitalisierung liegen. Bislang blicken die Manager hierzulande noch selbstkritisch auf ihre Fortschritte bei der Digitalisierung.
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01.04.2020 - Ausgabe 65

Versicherungen: Covid-19 wird zum „Großschaden“ - Ausschlussklauseln

Das Coronavirus wird in weiten Teilen der Welt zu einem „Großschaden” für die Versicherungswirtschaft. Sowohl in London wie in Washington haben Parlamentarier bereits die Versicherungsunternehmen aufgerufen, für die durch Covid-19 Geschädigten mehr zu tun, als sie nach dem Wortlaut der Policen verpflichtet wären. 
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01.04.2020 - Ausgabe 65

Auf die Schnelle: Bankenkonsolidierung - apoBank avisiert stabilen Überschuss

+++ Banken in Deutschland: Die Konsolidierung im deutschen Bankensektor hat sich im vergangenen Jahr beschleunigt. Nach einem Rückgang um 2,8% in 2018 fiel die Zahl der Banken 2019 um 3,9% oder 66 Institute auf 1717 zurück. Nachdem sich im Vorjahr noch international agierende Geldhäuser im Zuge des Brexits neu angesiedelt hatten, verstärkten 2019 die Schließungen bzw. Umwandlungen von Zweigstellen britischer Banken den Abwärtstrend. Zusätzliche Bremskraft kam von den GenoBanken, wo die Statistik ganze 34 Fusionen zählt. Mit dem Bankenschrumpfen geht auch die Ausdünnung der Zweigstellen einher. Ihre Zahl sank um 4,4% oder 1220 auf nun 26.667. Bundesbankvorstand Joachim Wuermeling zur Konsolidierung des Sektors: „Dieser Prozess ist aus wirtschaftlichen Gründen notwendig.“ Er sieht auch vor dem Hintergrund der Coronakrise den Bankbetrieb trotz teilweiser temporärer Schließung von Filialen nicht gefährdet und verweist auf Selbstbedienungsterminals und Geldautomaten. 
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31.03.2020 - Ausgabe 64

Automatisierung: Corona schiebt Boom an - Mitarbeiter mitnehmen

Die Coronakrise wird in der Wirtschaft große Schäden anrichten, kein Zweifel. Wie tiefe Beulen die Pandemie am Ende hinterlässt, ist noch nicht absehbar und hängt von der Länge des Stillstands der Wirtschaft ab. Eines zeichnet sich aber schon ab: Unternehmen, die in den vergangenen Jahren ihre Digitalisierung und Automatisierung vorangetrieben haben, könnten am Ende besser dastehen als andere. Das gilt nicht nur für das Thema Home Office.
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31.03.2020 - Ausgabe 64

Arbeitsmarkt: Ruhe vor dem Sturm - Kurzarbeiterzahlen höher als 2008/2009?

Noch ist in den Zahlen der Bundesagentur für Arbeit der negative Effekt, den die Coronakrise auf den Arbeitsmarkt haben wird, nicht ablesbar. Mit Stichtag zum 12. März waren 2,335 Mio Menschen hierzulande ohne Job. Damit sank die Arbeitslosenquote auf 5,1%. Nachdem jedoch das Arbeitsmarktbarometer im März so stark wie noch nie gefallen war, rechnen die Experten vor allem auch bei den Kurzarbeitern mit einem Niveau, das die Zahlen der Finanzkrise toppt.
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31.03.2020 - Ausgabe 64

Auf die Schnelle: Noch komfortabler Schuldenstand - EZB-Anleiherekord

+++ Staatsschulden: Mit den nun aufgelegten Hilfsprogrammen und dem Nachtragshaushalt für 2020 wird der deutsche Staat sich wieder stärker verschulden, prognostiziert die Deutsche Bundesbank. Bund, Länder und Gemeinden sowie die Sozialkassen haben 2019 mehr eingenommen als sie ausgaben. Dies, die schwarze Null und auch der Verkauf von Finanzanlagen der im Zuge der Finanzkrise gebildeten „Bad Banks“ haben dazu beigetragen, dass die deutschen Staatsschulden 2019 um 16 Mrd Euro auf 2,053 Bio Euro zurückgingen. Damit lag der Schuldenstand im Verhältnis zum nominalen BIP bei 59,8% nach 61,9% in 2018. Die Quote sank so zum siebten Mal in Folge und unterschritt den Referenzwert des Maastricht-Vertrages von 60%. In Folge der Coronakrise wird die Schuldenquote jedoch wieder „deutlich über die 60%-Grenze springen“, teilte die Bundesbank heute mit. 
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30.03.2020 - Ausgabe 63

W&W: 2019 Ergebnis im oberen Bereich - keine fundierte Prognose für 2020

Wie auch alle anderen Konzernchefs fällt es Jürgen Junker, CEO der W&W-Gruppe, schwer, zu prognostizieren, wo der SDAX-Konzern am Ende diesen Jahres stehen wird. Vieles hängt vom Ausmaß der Coronakrise ab. 
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30.03.2020 - Ausgabe 63

Auf die Schnelle: Wirtschaftsweise mit Sondergutachten - comdirect-Vorstand geht

+++ Wirtschaftsweise: Die Wirtschaftsweisen haben heute in einem Sondergutachten drei mögliche Szenarien für die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die deutsche Wirtschaft vorgelegt. Sie sehen, dass in Deutschland in H1 2020 eine Rezession nicht zu vermeiden sei. Im wahrscheinlichsten Fall normalisiere sich die wirtschaftliche Lage über den Sommer. Dann würde das BIP 2020 um 2,8% schrumpfen. Erfolge die Erholung langsamer, etwa in Form eines „langen U“, läge das Minus bei 4,5%. „Die getroffenen Politikmaßnahmen reichen dann womöglich nicht aus“, hieß es. 
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30.03.2020 - Ausgabe 63

Analystenbarometer: Bayer mit neuen Medikamenten - Hugo Boss hart getroffen

+++ Der Chemie- und Pharmariese Bayer überzeugt die Analysten der Baader Bank mit den guten Studienergebnissen für die beiden Medikamente Xarelto und Vericiguat. Der jüngste Kurssturz in Folge der Coronakrise sei zudem übertrieben und das Signal, an der Hv-Planung festzuhalten und die Dividende pünktlich auszuzahlen, sei positiv. Die Bank bestätigt ihr Kursziel. 
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27.03.2020 - Ausgabe 62

Ende des Booms?: Corona trifft auch den Immobilienmarkt

Die Corona-Krise dürfte nach Einschätzung von Ökonomen den Anstieg der Mieten und Immobilienpreise dämpfen. Selbst ein Ende des zehnjährigen Immobilienbooms in Deutschland sei denkbar, wenn sich die Krise noch Monate hinziehe und der Alltag der Menschen stark eingeschränkt bleibe.
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27.03.2020 - Ausgabe 62

USA: Extremer Ethanol-Überschuss – Ähnlicher Preisverfall wie bei Rohöl

Die ersten Raffinerien in den amerikanischen Bundesstaaten Iowa und Minnesota, stellen derzeit ihre Produktion von Ethanol auf Stoffe für Desinfektionsmittel um, die zum Schutz vor den Coronaviren dient und deren Behälter als „hand-sanitizer“ an unzähligen Türen und sonstigen Eingängen zu Gebäuden und Öffentlichen Einrichtungen angebracht sind. Die Vorschriften, die gegenwärtig weite Teile der Bevölkerung zwingen, zuhause zu bleiben, haben den Treibstoffbedarf des Landes drastisch reduziert. Im März dieses Jahres ist der Verbrauch für den Autoverkehr in den USA gegenüber dem Vorjahr um zwei Drittel oder 6 Mio Fass am Tag gefallen. Von letzterer Menge entfallen rund 10% auf Ethanol. Im Mittleren Westen der USA werden normalerweise rund 40% der gesamten jährlichen Maisernte zu Methanol verarbeitet. Seit Anfang März ist an der Warenterminbörse in Chicago der Maispreis bereits um 8% gesunken. mehr...
27.03.2020 - Ausgabe 62

Auf die Schnelle: Ansturm auf Notfallkredite erwartet – Volkswagen im Alleingang

+++ KfW: Die staatliche Förderbank KfW geht von einer enormen Nachfrage nach Notfallkrediten zur Bewältigung der Corona-Krise aus. Das Institut stellt sich laut KfW-Chef Günther Bräunig auf 20.000 bis 100.000 KfW-Anträge ein. Unternehmen können die Notfall-Darlehen seit Anfang der Woche beantragen. Die Sonderkredite stehen Firmen zur Verfügung, die wegen der Virusausbreitung in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind und Liquidität zur Überbrückung brauchen. Die KfW und der Staat übernehmen je Kredit ein Ausfallrisiko von bis zu 90%.
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27.03.2020 - Ausgabe 62

Czerwensky-Wochenausblick: Hilft das Corona-Krisenpaket?

+++ Montag (30.03): Am Montag findet der EU-China-Gipfel mit Kommisionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident Charles Michael statt. Außerdem werden die Inflationsdaten für Deutschland sowie das Verbrauchervertrauen der EWU veröffentlich. Die Inflationsrate dürfte laut Konsensprognosen unverändert bei 1,7% bleiben. Das Verbrauchervertrauen hingegen soll deutlich von minus 6,6 auf minus 13,0 sinken. 
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26.03.2020 - Ausgabe 61

IPO: Reges Treiben auf chinesischem Börsenparkett - Auflösen der Pipeline

Normalerweise sind volatile Märkte ein Risiko für Börsengänge, geraten mit potenziell fallenden Kursen auch angepeilte Emissionsziele unter Druck. Dennoch wagten sich von Januar bis März weltweit insgesamt 235 Unternehmen neu aufs Börsenparkett - scheinbar unbeeindruckt auch von Corona, denn in China gab es ganze 90 IPOs.
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26.03.2020 - Ausgabe 61

Insolvenzen: 2019 noch gesunken - Corona treibt 2020 mehr Menschen in die Pleite

Im vergangenen Jahr sank die Zahl der privaten Insolvenzen zum neunten Mal in Folge. Zu verdanken ist dieser rückläufige Trend auch der soliden Beschäftigungs- und Einkommensentwicklung in Deutschland, wie der Dienstleister Crifbürgel in seinem Schuldenbarometer bescheinigt. Für 2020 gehen die Experten von einer Trendumkehr in nicht abschätzbarem Ausmaß aus. 
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26.03.2020 - Ausgabe 61

Auf die Schnelle: Moratorium für Privatkredite - Konsumklima fällt auf Krisenwert

+++ Darlehensstundungen: Der Bundestag hat gestern beschlossen, dass Verbraucher, die durch die Corona-Pandemie unverschuldet in eine finanzielle Notlage geraten, bei Darlehensverträgen, die vor dem 15. März 2020 abgeschlossen wurden, die Zins- und Tilgungsleistungen vom 1. April bis zum 30. Juni aussetzen können. Die Deutsche Kreditwirtschaft begrüßt dieses Moratorium und fordert betroffene Verbraucher auf, so bald wie möglich Kontakt zu ihrer Bank oder Sparkasse aufzunehmen, um die eingetretenen Einnahmeausfälle nachzuweisen. Die BW-Bank bietet ihren Kunden auf ihrem Online-Auftritt einen digitalen Weg an, um eine solche Aussetzung schnell beantragen zu können. 
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25.03.2020 - Ausgabe 60

Helaba: Ergebnis für 2019 überrascht positiv - Zentralinstitut liegt vorerst auf Eis

Der Chef der Helaba, Herbert Hans Grüntker, zeigte sich heute zufrieden mit der Entwicklung der Zahlen der Landesbank. Zwar hatte er die Erwartungen an das 2019er Ergebnis im November noch gekappt, doch nun brilliert Grüntker bei seinem letzten großen Auftritt mit glänzenden Zahlen. Er übergibt seinem Nachfolger Thomas Groß im Sommer eine solide aufgestellte Bank. Doch mit welchen Hindernissen die Helaba im Zuge der aktuellen Krise zu rechnen hat, ist noch nicht absehbar. 
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25.03.2020 - Ausgabe 60

E.ON: Energieverbrauch der Industrie bricht ein - EBIT soll bis zu 9% beschleunigen

Johannes Teyssen sieht den Essener Energieriesen E.ON robust genug aufgestellt, um auch die spürbaren Auswirkungen der Coronakrise auf den Stromverbrauch und damit auch auf die Netze abfedern zu können. Nach der Übernahme der RWE-Verteilnetztochter innogy will der E.ON-CEO durchstarten und bis 2022 beim EBIT um bis zu 9% zulegen. 
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25.03.2020 - Ausgabe 60

Auf die Schnelle: Banken sollen Dividenden streichen - Ifo-Index kollabiert

+++ Dividendenstopp: Die Coronakrise trifft auch die Banken hart, werden von den nun eilig ausgezahlten Krediten doch vermutlich einige ausfallen. Der Chef der deutschen Finanzaufsicht BaFin, Felix Hufeld, hat daher gestern die deutschen Geldhäuser dazu aufgerufen, in diesem Jahr auf die Auszahlung von Boni und Dividenden zu verzichten und Aktienrückkäufe zu stoppen, um so ihre Kapitalbasis zu stärken: „Wir raten den Finanzinstituten, mit vorhandenen Kapitalressourcen sehr sorgfältig umzugehen.“ Normalerweise müssen die Banken eine Risikovorsorge treffen, wenn sich die Bonität eines Schuldners verschlechtert, was die Kapitalpolster abschmilzt und die Spielräume für neue Darlehen einschränkt. Hufeld stellte nun klar, dass ein Schuldner nicht zwingend als ausgefallen einzustufen sei, wenn er im Zuge der Coronakrise seinen Kapitaldienst und Zinszahlungen aussetzt. Hier solle die Übergangsregelung zu IFRS 9 angewendet werden. Unter Banken wird diese Ausnahme auch als „Brandbeschleuniger“ diskutiert. Der BaFin-Bankenaufseher Raimund Röseler rät: „Wir empfehlen den Banken, dass sie ihre Mittelfristbetrachtungen stärken.“ Der GenoBanken-Verband BVR sieht in der Lockerung der Einstufung notleidender Kredite eine „gebotene Maßnahme“. Der Sparkassenverband DSGV sagte, dass es helfen würde, wenn Prozesse verschlankt und aufsichtsrechtliche Spielräume stärker genutzt werden. Während die Deutsche Bank schon lange angekündigt hat, für 2019 keine Gewinnbeteiligung auszuschütten, plant die Commerzbank noch eine Dividende von 15 Cent je Aktie. Parallel zur BaFin hatte die EZB gestern den Banken Luft bei den Vorgaben zu Kapital- und Liquiditätspuffern verschafft, womit sie beim Verbuchen fauler Kredite mehr Spielraum bekommen. Unterdessen sucht auch die europäische Bankenlobby (EBF) eine gemeinsame Haltung beim Thema der Streichung von Dividenden. 
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24.03.2020 - Ausgabe 59

Fed: US-Notenbank geht „all in“ - Erhaltung der Liquidität notwendig

Die US-Notenbank Fed hat gestern beschlossen, ihr Anleihenkaufprogramm unbegrenzt hochzufahren. Hinzu kommen weitere umfassende Hilfspakete für Unternehmen und Haushalte. Während Experten den Versuch loben, die Märkte liquide zu halten, quittierten die US-Börsen den Rettungsanker mit einem weiteren Kurseinbruch. 
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