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29.10.2020 - Ausgabe 210

Kryptowährungen: Immer bekannter, weniger beliebt - Als Anlageform durchgefallen

Die Kurse zahlreicher Kryptowährungen haben zwischenzeitlich Rekordhöhen erreicht, sind dann aber wieder gefallen. Bitcoin und Co. sind in der Krise dennoch scheinbar gefragt. Doch auch wenn immer mehr Menschen etwas mit digitalen Währungen anfangen können, so nutzen immer weniger Deutsche solche Kryptowährungen. 
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29.10.2020 - Ausgabe 210

Grenke: Betrugsvorwürfen Paroli geboten - Franchisesystem wird beendet

Der Vermieter von IT-Ausrüstungen und Büroausstattungen Grenke steht sowohl von Seiten der Coronakrise als auch von Shortseller-Attacken unter Beschuss. Während das Neugeschäft in Q3 eingebrochen ist, rechnet das Unternehmen auch in Q4 mit einem heftigen Rückprall. Um die Betrugs- und Bilanzmanipulationsvorwürfe auszuräumen, geht das Management heute bei Vorlage der Q3-Zahlen in einen Gegenangriff über und kündigt die Umorganisation des in die Kritik geratenen Franchisesystems an.
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29.10.2020 - Ausgabe 210

Auf die Schnelle: Baader Bank schreibt Gewinne - Dt. Börse in Q3 schwächer

+++ Baader Bank: Die Baader Bank hat von der Krise in den ersten neun Monaten des Jahres profitiert. Dank florierenden Handelsumsätzen und einem regen Provisionsgeschäft gelang es der Investmentbank, ihre Konzernerträge im Vorjahresvergleich auf 155,7 Mio Euro zu verdoppeln. Zwar stiegen die Aufwendungen um mehr als 50% auf 117,6 Mio Euro an, dennoch drehte das Vorsteuerergebnis mit 38,1 Mio Euro in die Gewinnzone. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 66,2 Mio Euro nach –4,0 Mio Euro in 2019. Dabei hat das Geldhaus seine Risikovorsorge mit 13,2 Mio Euro deutlich hochgefahren. Mit einer Eigenkapitalquote von 14,0% steht die Bank auf soliden Beinen. In Zukunft will das Management das Bestandskundengeschäft weiter ausbauen und das Handelsgeschäft stärken. Das Ergebnis werde im Gesamtjahr von einer erhöhten Volatilität und überdurchschnittlichen Handelsumsätzen geprägt sein. Das Ergebnis der ersten neun Monate könne nicht auf das Gesamtjahr projiziert werden. Dennoch geht das Management weiter davon aus, dass man den Aktionären für 2020 eine Dividende ausschütten kann. 
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28.10.2020 - Ausgabe 209

Lockdown: Zweite Welle bremst Konjunkturerholung - In Q4 droht BIP-Einbruch

So tief das Bruttoinlandsprodukt im Frühjahr eingebrochen war, so wundersamer fiel die Erholung im Sommer aus. Doch nun wütet die zweite Infektionswelle und die Diskussion um einen zweiten Lockdown flammt auf.
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28.10.2020 - Ausgabe 209

Deutsche Bank: Schwarze Zahlen im Krisenjahr - Kostenschere weiter angesetzt

Konzernchef Christian Sewing hält das Ruder bei der Deutschen Bank scheinbar fest in der Hand und manövriert das Institut nach einem trüben Vorjahr nun wieder in die Gewinnzone. Sowohl in Q3 als auch den ersten neun Monaten des Krisenjahres 2020 schreibt Deutschlands größte Bank auch dank des forcierten Kostenabbaus schwarze Zahlen. Dabei sollen bis Ende 2022 insgesamt 18.000 Stellen der Kostenschere zum Opfer fallen und 100 Filialen geschlossen werden. Einstweilen kommt von der Fonds-Tochter DWS Rückenwind. Sie hat in Q3 10,5 Mrd Euro an frischen Geldern eingeworben. 
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28.10.2020 - Ausgabe 209

Auf die Schnelle: Verbund von Bad Banks angeregt - Bitcoin erklimmt Höchststand

+++ Bad Banks: Der Chef der EZB-Bankenaufsicht, Andrea Enria, hat sich dafür stark gemacht, dass sich die Staaten der Euro-Zone mit dem Blick auf drohende Kreditausfälle zu einem grenzüberschreitenden Verbund von Bad Banks zusammenschließen. Eine Sammelstelle für Problemkredite eröffne gemeinsame Finanzierungswege und eine harmonisierte Preisgestaltung, so sein Argument. Laut EZB liegen in den Bilanzen der großen Institute im Euro-Raum rund 503 Mrd Euro an faulen Krediten. Die EZB rechnet, dass die ausfallgefährdeten Kredite auf bis zu 1,4 Bio Euro nach oben schnellen könnten. Die angedachte Abwicklungsplattform soll den Abbau der faulen Kredite erleichtern. Während Deutschland sich bislang gegen eine solche Vergemeinschaftung der Risiken gestellt hat, hatte sich Italiens Notenbankchef Ignazio Visco für die Einbindung von privaten Investoren bei staatlichen Bad Banks ausgesprochen. Kritisch ist, dass die südeuropäischen Länder in ihren Bilanzen noch alte faule Kredite mitschleppen, die über eine europäische Plattform vergemeinschaftet würden.
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27.10.2020 - Ausgabe 208

Brexit: Austritt ohne Deal wird Briten hart treffen - Deutschland mit Exporteinbußen

Die Corona-Pandemie hat das Drama um den Ausstieg der Briten aus der EU lange Zeit verdeckt. Doch die Uhr tickt und es bleibt die Frage, ob es am Ende einen Deal zwischen der Insel und dem Rest Europas geben wird.
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27.10.2020 - Ausgabe 208

Zinstief: Risikoscheue der Deutschen befeuert Anlagestau - Enorme Zinseinbußen

Zwar legen die Deutschen immer mehr Geld zurück, doch sind sie bei der Geldanlage risikoscheu. In der Folge klettern die Bar- und Sichteinlagen weiter und damit bildet sich ein „Anlagestau“. Da Bankeinlagen im Zuge des Zinstiefs nur noch sehr spärlich Gewinne abwerfen, entgehen den deutschen Privathaushalten Einnahmen in Milliardenhöhe. Auch wenn sie zugleich von geringeren Kreditzinsen profitieren, stehen am Ende zwischen 2010 bis 2020 Einbußen von 379 Mrd Euro zu Papier. 
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27.10.2020 - Ausgabe 208

Auf die Schnelle: Schärfere Kreditbedingungen - Plattner kauft bei SAP zu

+++ Bank Lending Survey: Im September haben die Banken in der Eurozone 7,1% mehr Unternehmenskredite herausgegeben als im Vorjahreszeitraum. Dabei waren Darlehen im Sommer weniger gefragt als noch im Frühjahr. Die Institute haben zugleich ihre Kreditbedingungen bei Unternehmens- und Verbraucherkrediten wie auch bei Immobiliendarlehen wieder angezogen, so der Bank Lending Survey der EZB. Mit Blick auf die ungünstige Konjunkturentwicklung rechnen die Experten in Q4 wieder mit einer steigenden Kreditnachfrage bei gleichzeitiger Verschärfung der Vergabekonditionen. 
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26.10.2020 - Ausgabe 207

SAP: Aktie kollabiert nach zweiter Gewinnwarnung - Qualtrics-IPO bestätigt

Selbst Deutschlands wertvollster Konzern, der Software-Gigant SAP, gerät mit seinen Zielen im Krisenjahr ins Schlingern und muss heute abermals neue Koordinaten für das Gesamtjahr festzurren. Die Coronakrise trifft bei den Walldorfern auf einen Strategieschwenk hin zu einer stärkeren Fokussierung auf das Cloud-Geschäft. 
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26.10.2020 - Ausgabe 207

Auf die Schnelle: Ifo-Index wieder im Rückwärtsgang - Milliardendeal bei Bayer

+++ Ifo-Index: Nach fünf Anstiegen in Folge ist der Ifo-Geschäftsklimaindex im Oktober deutlicher als erwartet um 0,5 Punkte auf 92,7 Zähler eingebrochen. Ifo-Chef Clemens Fuest kommentierte, die Sorgen der deutschen Wirtschaft nähmen angesichts steigender Infektionszahlen zu. Während die befragten Manager ihre aktuelle Lage abermals besser bewerteten und sich der Index hier um 0,9 Punkte auf 90,3 Zähler erholte, stürzte der Erwartungswert um 2,0 Punkte auf einen Wert von 95,0 Zähler ab. 
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26.10.2020 - Ausgabe 207

Analystenbarometer: Jungheinrich fährt vor - Healthineers mit Gegenwind in Q4

+++ Auch der Gabelstaplerhersteller Jungheinrich ist bisher gut durch die Krise manövriert, das bestätigen die Analysten der Privatbank Hauck & Aufhäuser. Seit die Aktie im Mai hochgestuft wurde, hat sich der Aktienkurs verdoppelt. Damit spiegele die Bewertung die Fundamentaldaten nun angemessen wider. Die Experten heben ihr Kursziel, stufen ihre Empfehlung aber von „Buy“ auf „Hold“ herab. 
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23.10.2020 - Ausgabe 206

Daimler: Aufholfahrt in Q3 gelungen - Betriebsergebnis auf Vorjahresniveau erwartet

Die Räder drehen sich beim Autobauer Daimler wieder schneller. So beschleunigten die Stuttgarter im abgelaufenen Quartal immens und landeten beim Betriebsergebnis sogar über dem schwachen Vorjahr. Doch auch wenn das Management für 2020 ein Ergebnis auf dem Niveau von 2019 anvisiert, bremsen ein schwacher Absatz und Umsatz. 
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23.10.2020 - Ausgabe 206

Auf die Schnelle: Wirecard-US-Tochter verkauft - Mehr digitale Kreditabschlüsse

+++ Wirecard: Der Insolvenzverwalter des Skandal-Unternehmens Wirecard, Michael Jaffé, kommt mit der Zerschlagung des Konzerns weiter voran. So wurde nun bekannt, dass die US-Tochter Wirecard North America an die die US-amerikanische Holding Syncapay verkauft wird. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt. Die Wirecard-US-Tochter gibt Prepaid-Kreditkarten heraus und hat 2018 einen Gewinn von 7 Mio Euro eingefahren. Wirecard hatte die Gesellschaft 2016 von der Citibank übernommen. Dem Deal müssen nun noch die Aufsichtsbehörden zustimmen. 
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23.10.2020 - Ausgabe 206

Czerwensky Wochenausblick: ETFs feiern Xetra-Jubiläum - Bitkom zu Digital Finance

+++ Montag (26.10.): Zum Wochenauftakt legt die Bundesbank ihren neusten Monatsbericht für Oktober vor. Dieser analysiert die Entwicklungen im deutschen Bankensystem in der Negativzinsphase und beschreibt Muster internationaler Konjunkturzyklen. Ferner ist ein Beitrag zum Preisaufschwung bei Wohnimmobilien in Deutschland enthalten. 
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22.10.2020 - Ausgabe 205

Mittelstand I: Umsatzeinbußen befeuern Jobabbau - Liquiditätspolster vorhanden

Ohne den Mittelstand läuft in der deutschen Wirtschaft wenig. Es ist daher wichtig, den kleinen und mittelgroßen Unternehmen in regelmäßigen Abständen den Puls zu fühlen. Noch Ende 2019 lief alles rund für den deutschen Mittelstand, doch die Coronakrise hat zu einer Vollbremsung geführt. Umsätze und Jobs stehen nun auf der Kippe.
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22.10.2020 - Ausgabe 205

Mittelstand II: Deutsche Unternehmen robust - Zahl der Zombies wird steigen

Die deutschen Mittelständler erweisen sich im europäischen Vergleich in der Coronakrise als recht widerstandsfähig. So ist die Finanzierungslücke im Vergleich zu französischen und italienischen Unternehmen erheblich kleiner und die Eigenkapitalquote ist höher. Allerdings wird die Zahl der nicht überlebensfähigen Zombie-Unternehmen weiter anschwellen. 
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22.10.2020 - Ausgabe 205

Auf die Schnelle: Fintech Ant plant Rekord-IPO - Dt. Bank verkauft IT-Tochter

+++ Ant-IPO: Der chinesische Gründer des IT-Konzerns Alibaba Jack Ma plant mit dem Börsengang des Fintechs Ant einen großen Coup. Sowohl an der Börse in Shanghai als auch in Hongkong will Ma im Rahmen des IPO jeweils 1,67 Mrd Aktien platzieren und so mit angepeilten 35 Mrd US-Dollar die Rekord-Emission des Ölgiganten Saudi Aramco aus dem letzten Jahr übertreffen, bei der 29,4 Mrd Dollar eingesammelt wurden. Ma hofft für Ant auf eine Bewertung von mehr als 250 Mrd Dollar, hieß es. Nachdem die chinesische Wertpapieraufsicht CSRC nun für beide Platzierungen grünes Licht gegeben hat, kündigte Ant an, am 26. Oktober den Preis für die Aktien festzulegen. Es gab aber weder Angaben zur Preisspanne noch dem anvisierten Termin für die Erstnotiz. Allerdings wurde mitgeteilt, dass die Alibaba-Tochter Zhejiang Tmall Technology 730 Mio der in Shanghai angebotenen Aktien zeichnen wird. Das Fintech Ant betreibt mit Alipay den größten chinesischen Bezahldienst, der über eine App auch Kredite, Versicherungen und Vermögensverwaltungsservices anbietet. Ein Drittel der Ant-Anteile hält die Mutter Alibaba. Beteiligt sind aber auch der Staatsfonds Temasek aus Singapur sowie der Finanzinvestor Warburg Pincus. In den ersten neun Monaten des Jahres hat Ant seinen Betriebsgewinn um 42,6% auf 17,8 Mrd Dollar gesteigert. 
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21.10.2020 - Ausgabe 204

Finanzplatz Frankfurt: Weniger Beschäftigte als erwartet - Corona bremst

„Bankfurt“ oder „Mainhattan“ wird die deutsche Bankenhauptstadt Frankfurt gerne liebevoll umschrieben. Nüchtern betrachtet spielt Frankfurt aber doch in einer anderen Liga als New York oder London. Doch am Main war die Hoffnung groß, vom Brexit profitieren und so aufsteigen zu können. 
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21.10.2020 - Ausgabe 204

Coronakrise: Analyse der Pandemie - Wege in die Post-Corona-Ära

Was zeichnet die Corona-Pandemie aus? Und wohin führt der Weg nach der Wirtschaftskrise? Das sind Fragen, die sich die Berater von EY-Parthenon und die Experten des HWWI in einer Analyse der Coronakrise gestellt haben. Sie arbeiten heraus, dass das Festhalten an alten Strukturen nicht zum Erfolg führt. Es gelte vielmehr die Krise positiv zu nutzen.
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