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17.05.2019 - Ausgabe 95

E.I. Sturdza: Japan gerät ins Trudeln - Fondsmanager Yuasa bleibt gelassen

Die japanische Wirtschaft ist eines der Opfer des globalen Handelskonflikts zwischen den USA und China, zwei wichtigen Exportmärkten des Landes der aufgehenden Sonne. Vor allem aus der Volksrepublik China ist die Nachfrage nach Produkten aus Japan spürbar zurückgegangen. Tokio spricht bereits von einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage. Hinzu kommt, dass für den Oktober eine Anhebung des Mehrwertsteuersatzes von 8% auf 10% geplant ist. Weil sich durch die Anhebung Waren verteuern sollten, dürften die Konsumausgaben weiter rückläufig sein. Zu schaffen macht Japan zudem die Überalterung der Bevölkerung. Mit Blick auf die unsicheren Konjunkturaussichten will die japanische Notenbank noch mindestens ein Jahr an ihrer Niedrigzinspolitik festhalten. Mitsuhito Yuasa, Fondsmanager bei der britischen Boutique-Fondsmanagementgesellschaft E.I. Sturdza, sieht Japan trotz der Herausforderungen dennoch auf einem guten Weg.
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17.05.2019 - Ausgabe 95

Castell‘sche Bank: Anlagephilosophie bewährt sich - Jahresüberschuss steigt

Die Niedrigzinsen und das herausfordernde Jahr an den weltweiten Börsen waren die größten Hürden, die die Castell`sche Bank 2018 überwinden musste. Dank einer asymmetrischen Investmentphilosophie gelang es der Privatbank dennoch, die Verluste ihrer Kunden deutlich zu begrenzen. Die Bank selbst baute ihren Jahresüberschuss auf 2,82 Mio Euro aus.
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17.05.2019 - Ausgabe 95

Czerwensky-Wochenausblick: Hv-Turbulenzen für DB und Coba - Europawahl

Dienstag (21.5.): Nachdem die Fusion der Deutschen Bank mit der Commerzbank geplatzt ist, müssen beide Institute die Lage neu sondieren. Vor allem auf Seite der Coba bleibt die Frage spannend, ob ein anderer Partner geeigneterer als die große deutsche Schwester ist. So buhlen die niederländische ING und laut Insidern auch die italienische Unicredit weiter um Deutschlands Nummer zwei unter den privaten Geldinstituten. Doch die gescheiterte Fusion wollen nicht alle Coba-Beteiligten so einfach ad acta legen. Im Aufsichtsrat hat nun die Arbeitnehmerseite darauf gedrungen, dass das Management auf einer außerordentlichen Hv Rede und Antwort steht. Dieser Rapport ist für den Dienstag (21.5.) vorgesehen. Am Mittwoch (22.5.) folgt die reguläre Hv der Coba. Am Donnerstag (23.5.) stellt sich dann das Management der Deutschen Bank den Fragen seiner Aktionäre. Auch hier sind kritische Fragen zum künftigen Kurs vorprogrammiert. Ärger droht auch von Seiten diverser Stimmrechtsberater. ISS hat die Aktionäre dazu aufgefordert, dem Vorstand und dem Aufsichtsrat die Entlastung zu verweigern. Die Glass-Lewis-Tochter Ivox bemängelt zudem die Gehaltspolitik und zahlreiche Personalwechsel im Vorstand und rät den Mitaktionären die Entlastung der beiden Top-Gremien zumindest kritisch zu hinterfragen. Thematisieren könnten Stimmrechtsberater dabei auch die Verwicklung der Deutschen Bank in den Geldwäscheskandal um die dänische Danske Bank und die Tatsache, dass das deutsche Geldhaus 2018 den Stresstest der amerikanischen Bankenaufsicht nicht bestanden hat. Immerhin kann Aufsichtsratschef Paul Achleitner damit rechnen, dass der Gegenantrag zu seiner Abberufung nicht durchgeht. 
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16.05.2019 - Ausgabe 94

Sparkassentag: Weidmann zu Niedrigzinsen - Merkel zur Bankenregulierung

Die Finanzkrise liegt hinter uns, wirft aber immer noch einen Schatten auf die Bankenszene. In Hamburg tagen seit gestern die Vertreter der Sparkassen und reflektieren die aktuellen Chancen und Risiken der Finanzbranche. Heute sprach Bundesbankpräsident Jens Weidmann vor den Bankmanagern und reflektierte die Auswirkungen der Niedrigzinsen auf die Ungleichheit in der Gesellschaft.
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16.05.2019 - Ausgabe 94

Private Equity: Investoren sind heiß auf Gesundheitsfirmen - 2018 Rekordjahr

Der Gesundheitssektor steht weltweit bei Investoren hoch im Kurs. Das globale M&A-Volumen im Sektor war mit 435 Mrd US-Dollar im letzten Jahr so hoch wie nie zuvor. Einen großen Anteil an den Rekordständen haben auch Private Equity (PE)-Firmen. Das Transaktionsvolumen der PE-Anbieter stieg um rund die Hälfte auf 63 Mrd Dollar. 
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16.05.2019 - Ausgabe 94

Risikomanagement: Unternehmen sollten „ab und zu den Reset-Knopf drücken“

Auf dem Kongress Länderrisiken des Kreditversicherers Coface haben Experten darüber diskutiert, welche Rolle das Risikomanagement in Zeiten der Digitalisierung und Informationsüberflutung spielt. Bei der Gewichtung von Chancen und Risiken gibt es bei Unternehmen teils große Unterschiede. Am deutlichsten wird dies beim Vergleich von Startups und etablierten Firmen. 
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16.05.2019 - Ausgabe 94

Auf die Schnelle: Coba-Aufsichtsrat will Klarheit - Allianz kooperiert mit Numbrs

+++ Commerzbank: Die Frage, wie es für Deutschlands zweitgrößte Privatbank nach der gescheiterten Fusion mit der Deutschen Bank weitergeht, treibt nicht nur die Aktionäre um. Insidern zufolge hat sich nun der Aufsichtsrat auf Initiative der Arbeitnehmerseite getroffen und verlangt vom Vorstand Auskunft über den künftigen Kurs des Instituts. Dazu soll es am 21. Mai, einen Tag vor der regulären Hv, eine außerordentliche Hv geben, auf der Coba-CEO Martin Zielke Rede und Antwort stehen soll, warum er die Gespräche mit der Deutschen Bank beendet habe. Unterdessen verlangen Aktionärsschützer von der ING ebenfalls Klarheit darüber, ob das niederländische Institut weiter an einer Coba-Übernahme interessiert ist. Dies sei wichtig, um den ING-Aktienpreis ehrlich bestimmen zu können. Deutschland ist der zweitgrößte Markt für die Niederländer. Auch die italienische Großbank Unicredit treibt ihre Planungen für eine mögliche Coba-Übernahme voran.
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15.05.2019 - Ausgabe 93

DAX-Konzerne: „Nebeneffekte der Globalisierung“ führen zu Gewinneinbruch in Q1

Deutsche Unternehmen hatten zum Jahresauftakt mit allerhand Herausforderungen zu kämpfen. Der globale Handelskonflikt, mögliche neue Strafzölle für europäische Firmen und die Brexit-Hängepartie sorgten für Unsicherheiten. Hinzu kamen bei vielen Konzernen Umbauprogramme, Sparkurse oder Kartellärger. Für weitere Molltöne sorgt der Konjunkturabschwung in vielen Ländern, der insbesondere die stark exportorientierte hiesige Wirtschaft trifft. Im ersten Quartal rauschte der Gewinn der DAX-Konzerne um ein Fünftel nach unten.
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15.05.2019 - Ausgabe 93

Zahlungsmoral: China weltweit größter Spätzahler - Einzelhandel zahlt schnell

Spät gezahlte Rechnungen können Unternehmen in arge Bedrängnis bringen. Im Durchschnitt dauerte es 2018 weltweit 65 Tage, bis gestellte Rechnungen auch beglichen wurden, so der Kreditversicherer Euler Hermes. Die sogenannten „Days of Sales Outstanding“ (DSO) waren dabei im Jahresvergleich um einen Tag rückläufig. Während Neuseeland, Südafrika, sowie Österreich und die Schweiz regelrechte Schnellzahler sind, landet Deutschland auf Platz 12. China hält als Spätzahler die rote Laterne. Generell warten Unternehmen aus der Elektronikbranche, dem Maschinenbau und dem Baugewerbe am längsten auf ihr Geld.
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15.05.2019 - Ausgabe 93

Auf die Schnelle: W&W traut sich mehr zu - Razzia zu Offshore Leaks

+++ Wüstenrot & Württembergische: Der Finanzdienstleister W&W wird nach einem starken Jahresstart optimistischer für das Gesamtjahr. Angestrebt wird ein Ergebnis im oberen Bereich der Spanne von 220 bis 250 Mio Euro. Bisher hatte man das Ziel, den Vorjahreswert von 215 Mio Euro zu übertreffen. Im ersten Quartal des laufenden Jahres konnte das Unternehmen den Überschuss um ein Drittel auf 78,5 Mio Euro steigern. Dabei profitierte W&W von höheren Kapitalerträgen, Wachstum in Neugeschäft sowie weniger Schäden in der Sachversicherung. Einen immer größeren Anteil zum Neugeschäft hätten die neuen digitalen Services und Produkte beigesteuert, sagt Vorstandsvorsitzender Jürgen A. Junker. Zuwächse gab es zwischen Januar und März im Baufinanzierungsgeschäft, der Schaden- und Unfallversicherung und der Personenversicherung. Im Bauspargeschäft stagnierte das Netto-Neugeschäft bei gut 2,6 Mrd Euro. 
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14.05.2019 - Ausgabe 92

Allianz: Ergebnis in Q1 auf gutem Weg - Verwaltetes Vermögen auf Rekordhoch

Der Versicherungsriese Allianz legte einen guten Start ins neue Jahr hin und brillierte im ersten Quartal mit einem um 9,1% auf 40,3 Mrd Euro gestiegenen Umsatz. Dank eines starken Prämienwachstums, geringeren Schäden aus Naturkatastrophen und einer verbesserten Kostenquote im Geschäftsbereich Schaden- und Unfallversicherung legte das operative Ergebnis um 7,5% auf 2,96 Mrd Euro zu – stärker als die Analysten erwartet hatten. Im Geschäftsbereich Asset Management sammelten die beiden Fondsgesellschaften Pimco und Allianz Global Investors bei den Kunden frische Gelder in Höhe von 18 Mrd Euro ein, womit das verwaltete Vermögen bis Ende März um 112 Mrd Euro auf den Rekordwert von 1,55 Bill Euro kletterte. 
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14.05.2019 - Ausgabe 92

BayernLB: Gewinneinbruch in Q1 - Nichts Neues zur laufenden Strategieüberprüfung

nachdem man im Vorjahr noch von positiven Sondereffekten sowie der Auflösung von Rückstellungen für faule Kredite profitiert hatte, musste die BayernLB im ersten Quartal dieses Jahres einen Gewinneinbruch verschmerzen. Auch der Wachstumstreiber der Bank, die Direktbanktochter DKB, musste zum Jahresstart etwas Federn lassen. Für das Gesamtjahr wird wie gehabt ein Ergebnis vor Steuern im mittleren dreistelligen Millionenbereich erwartet. Näheres zur laufenden Strategieüberprüfung teilte die Landesbank aus München nicht mit. 
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14.05.2019 - Ausgabe 92

Auf die Schnelle: DBAG-Gewinn bricht ein - Provinzial Nordwest gründet andsafe

+++ Deutsche Beteiligungs AG: Die DBAG hat im ersten Halbjahr ihres Geschäftsjahres 2018/19 deutlich weniger verdient. Das Konzernergebnis brach von 18,5 auf 7,6 Mio Euro ein. Auch wenn es im zweiten Quartal wieder bergauf ging, haben die Kursrückgänge an den Finanzmärkten im ersten Vierteljahr auf Halbjahressicht doch sichtbare Spuren hinterlassen. V.a. Beteiligungen aus den Sektoren Automobile und Windkraft ständen unter zunehmenden Druck. Im Bereich Private Equity-Investments erreichte man ein Ergebnis von 28,7 Mio Euro. In der Fondsberatung habe sich das Ergebnis mit 1,8 Mio unterplanmäßig entwickelt. Im laufenden Geschäftsjahr verzeichnete die DBAG bislang drei Neuzugänge. Hinzu kommt die kürzlich vereinbarte Beteiligung an Cloudflight. An der Prognose für das Gesamtjahr hält man weiter fest. Gleichzeitig wird ein Erreichen der Ziele zunehmend in Frage gestellt.
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13.05.2019 - Ausgabe 91

DAX-Unternehmen: Reden werden immer verständlicher - Höttges bleibt an der Spitze

Die Zeiten, in denen Zuhörer bei den Reden der Vorstandschefs aus dem DAX nur Bahnhof verstanden haben, gehören immer mehr der Vergangenheit an. Wenn CEOs heute zum Mikrofon greifen, versteht zunehmend auch die breite Öffentlichkeit, was der Vorstand auf der Bühne überhaupt von sich gibt. Auch die Neulinge an der Spitze der deutschen Eliteunternehmen können mit ihren Reden punkten und sogar besser abschneiden als ihre Vorgänger. Es gibt aber auch Verschlechterungen in Deutschlands erster Börsenliga. 
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13.05.2019 - Ausgabe 91

Auf die Schnelle: pbb startet solide in 2019 - Euronext nimmt wichtige Hürde

+++ pbb: Die Deutsche Pfandbriefbank ist solide in das laufende Geschäftsjahr gestartet. Wie das Münchener Institut mitteilte, konnte der Vorsteuergewinn dank eines höheren Zinsüberschusses (+8% auf 116 Mio) sowie niedrigerer Refinanzierungskosten mit 48 Mio Euro stabil gehalten werden. Die operativen Erträge erhöhten sich von 112 auf 119 Mio Euro. Das Neugeschäftsvolumen stieg von 1,7 auf 1,9 Mrd Euro. Allerdings ging die durchschnittliche Bruttomarge deutlich zurück. Für das zweite Quartal rechnet Vorstandschef Andreas Arndt wieder mit einem Anstieg der Bruttomarge. Der Großteil des Neugeschäfts entfiel zum Jahresstart auf Deutschland und Frankreich. Rückläufig waren die Geschäfte in Großbritannien sowie Mittel- und Osteuropa. Ein Schwerpunkt soll im laufenden Jahr auf dem Ausbau des US-Geschäfts liegen. Unterm Strich verdiente die pbb in Q1 40 Mio Euro, 1 Mio mehr als im Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr wurde die Prognose vom Vorstand bestätigt. Erwartet wird ein Vorsteuergewinn zwischen 170 und 190 Mio Euro. Im Vorjahr verdiente die pbb 215 Mio Euro vor Steuern. 
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13.05.2019 - Ausgabe 91

Analystenbarometer: UBS sieht offene Fragen bei Merck - Intel ernüchternd

+++ Das Umsatz- und Gewinnwachstum des Chipherstellers Dialog Semiconductor habe das Unternehmenspapier gestützt, erkennt die Deutsche Bank. Weil aber die Wachstumsdynamik in den Kerngeschäftsfeldern Power Conversion und Bluetooth LE seit Jahresbeginn abgenommen habe, hat die Deutsche Bank ihre Schätzungen für das Ergebnis je Aktie für das übernächste Jahr reduziert. 
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10.05.2019 - Ausgabe 90

Finanzplatz: Manager wollen keine staatliche Einflussnahme bei Green Finance

Nachhaltigkeitskriterien spielen für Investoren bei ihrer Anlage eine zunehmend wichtige Rolle. Immer mehr Banken springen deshalb auf den ESG (Environment Social Governance)-Zug auf und bieten „grüne“ Produkte und Anlagen an. Der Großteil der deutschen Finanzbranche glaubt, dass der hiesige Sektor bei der Erreichung der Klimaziele eine unterstützende Rolle einnehmen könnte. Auf staatliche Einflussnahme würde die Finanzbranche beim Thema Green Finance aber gerne verzichten. Die Stimmung in der deutschen Finanzbranche hat sich zuletzt minimal eingetrübt. 
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10.05.2019 - Ausgabe 90

ThyssenKrupp: Kein Tata-JV und keine Aufteilung - Aufzugssparte soll an die Börse

Die Anzeichen für ein Scheitern der Stahl-Fusion mit Tata hatten sich zuletzt verdichtet. Heute gab der Essener Traditionskonzern ThyssenKrupp bekannt, dass die beiden Unternehmen nach einem Gespräch mit Brüssel eine Untersagung der Europäischen Kommission erwarten. Auch die Konzernspaltung ist nun vom Tisch.
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10.05.2019 - Ausgabe 90

Auf die Schnelle: Sparda-Banken machen Partnerschaft mit Sopra Steria bis 2032 fix

+++ Sparda-Banken: Sieben der elf Sparda-Banken (Augsburg, Baden-Württemberg, Hessen, München, Nürnberg, Ostbayern, West) haben die seit Monaten dauernden Verhandlungen mit dem IT-Dienstleister Sopra Steria abgeschlossen und sich auf eine langfristige Partnerschaft bis 2032 geeinigt. Die Vereinbarung beinhaltet u.a. die Gründung einer neuen IT-Gesellschaft mit dem Namen „Sopra Financial Technology“. Sie soll mit der der bestehenden SDV-IT, dem zu 100% den Sparda-Banken gehörenden IT-Anbieter, verschmolzen werden. Nach der Verschmelzung wird Sopra Steria 51% der neuen Gesellschaft mit einem Wert von 22,6 Mio Euro übernehmen. Die restlichen 49% sollen an die Spardas gehen. Die neue Gesellschaft will bis 2032 einen kumulierten Umsatz von mehr als 1 Mrd Euro erwirtschaften. Die IT-technische Transformation der SDV-IT basiert auf dem Einsatz des Produkts „Sopra Banking Plattform“ und soll etwa drei Jahre dauern. Sopra-CEO Eric Guyot erklärte, Ziel des Unternehmens sei es, mit seinem Angebot weitere Institute aus dem deutschen Bankenmittelstand als Kunden zu gewinnen. mehr...
10.05.2019 - Ausgabe 90

Czerwensky-Wochenausblick: Woche der Energieversorger und Bankenverbände

Montag (13. Mai): In der kommenden Woche wird die deutsche Energiebranche im Fokus der Analysten stehen. Am Montag veröffentlicht E.ON Q1-Zahlen, am Dienstag folgt Innogy und am Mittwoch schließlich RWE. Mit dem anvisierten Deal wollen die beiden Akteure den Ökostromanbieter Innogy unter sich aufteilen und die Branche so neu ordnen. Analysten bescheinigen E.ON beim Umbau größere Herausforderungen als RWE. Probleme sehen sie vor allem auch im E.ON-Privatkundengeschäft, was den Jahresauftakt des Essener Konzerns verhageln könnte. Für die Innogy-Aktionäre hingegen steht eine mögliche Zwangsabfindung durch E.ON im Raum. Das schiebt den Kurs derzeit mächtig an und so könnten die Aktionäre auch die mittlerweile gesenkten Gewinnprognosen leichter schlucken. Der Stromriese RWE stand auf der Hv im Mai von Seiten der jungen Aktivisten der „Fridays for Future“-Schülerdemonstrationen heftig unter Beschuss. Wenn Finanzvorstand Markus Krebber am Mittwoch in einer Telefonkonferenz die neusten Quartalszahlen präsentiert, wird es vermutlich nicht ganz so turbulent hergehen. Interessierte Nachfragen dürften die zugeschalteten Analysten dennoch zum Deal mit E.ON stellen. Die Analysten erwarten eher schwache Zahlen für den Jahresauftakt. Dennoch gehen sie davon aus, dass der Versorger seinen Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt.
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