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29.07.2021 - Ausgabe 148

Federal Reserve: Leitzins bestätigt - Fortschritt in Richtung strafferer Geldpolitik

Die US-Notenbank Fed setzt ihre extrem lockere Geldpolitik trotz hoher Inflation und solidem Wirtschaftswachstum zunächst fort. Zugleich sieht sie die Wirtschaft auf dem Weg in Richtung einer etwas weniger großzügigen Geldpolitik. Das dürfte ein Hinweis auf perspektivisch geringere Wertpapierkäufe durch die Zentralbank sein. Ihren Leitzins bestätigte die Fed nach ihrer Zinssitzung. Er liegt weiter zwischen null und 0,25%, wie die Federal Reserve am Mittwoch in Washington mitteilte. Auch die Wertpapierkäufe, mit denen die Wirtschaft zusätzlich gestützt werden soll, werden im bisherigen Tempo fortgeführt. Ökonomen hatten mit den Entscheidungen gerechnet.
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29.07.2021 - Ausgabe 148

Rohstoff-Rally: Commodities als Absicherung gegen Inflation - zusätzliche Diversifikation

Der Invesco DB Commodity Index Tracking Fund, der ein breites, diversifiziertes Rohstoff-Investment abbildet, konnte im Laufe eines Jahres um 56% zulegen, erklärte Finanzanalyst Brian Pacampara in einem Beitrag für „Yahoo! Finance“. Diese starke Entwicklung hat nun auch das Interesse vieler Privatanleger geweckt. Verantwortlich für die Rohstoff-Rally sind zum einen die Maßnahmen der internationalen Notenbanken und Regierungen, mittels derer sie die Corona-bedingten Auswirkungen auf die Konjunktur abmildern wollen. Außerdem schreiten die Impfkampagnen voran und die Volkswirtschaften öffnen sich wieder. Dies sorgt für eine starke Nachfrage nach Rohstoffen.
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29.07.2021 - Ausgabe 148

Auf die Schnelle: Europcar nimmt Übernahmeangebot des Volkswagen-Konsortiums an

+++Milliardendeal: Der Autovermieter Europcar hat das Übernahmeangebot des Konsortiums unter Führung der Volkswagen AG angenommen. Wie die Europcar Mobility Group SA mitteilte, sieht die Einigung mit dem Konsortium, dem neben dem Autohersteller auch noch Attestor Ltd und Pon Holdings BV angehören, eine Offerte von 50 Cent je Aktie vor. Bereits am Vortag hatte Europcar bekannt gegeben, fortgeschrittene Verhandlungen mit dem Volkswagen-Konsortium zu führen. Das Gebot bewertet den Autovermieter mit rund 2,5 Mrd. Euro. Die erste unverbindliche Offerte über 0,44 Euro je Aktie hatte Europcar zurückgewiesen. Europcar gehörte schon einmal zu Volkswagen, wurde von den Wolfsburgern im Jahr 2006 aber für rund 3,32 Mrd. Euro an die Investmentfirma Eurazeo verkauft.
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28.07.2021 - Ausgabe 147

IPO: Neobroker Robinhood in den Startlöchern für den Börsengang - Aktie empfehlenswert?

Der Neo-Broker Robinhood wird in Kürze an die Börse gehen und peilt dabei eine ambitionierte milliardenschwere Bewertung an. Im Rahmen seines Börsengangs will das kontroverse Unternehmen eigenen Angaben zufolge 55 Mio. Aktien in einer Preisspanne zwischen 38 und 42 US-Dollar unters Volk bringen. Dabei sollen 52,4 Mio. Anteilsscheine im Rahmen der Emission verkauft werden, weitere 2,6 Mio. Aktien kommen von Altaktionären. Wird der Broker alle Anteile zum Höchstpreis los, fließen 2,3 Mrd. US-Dollar in die Konzernkassen und das Unternehmen würde mit 35 Mrd. US-Dollar bewertet. Dieses Ziel ist ambitioniert, denn die letzte Finanzierungsrunde aus dem Herbst 2020 hatte noch für eine Unternehmensbewertung von 11,7 Mrd. US-Dollar gesorgt - die angestrebte Bewertung liegt also rund drei Mal so hoch.
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28.07.2021 - Ausgabe 147

Umbruch erfolgreich?: Deutsche Bank mit bestem zweiten Quartal seit Jahren

Bei der Deutschen Bank wächst nach dem erfolgreichsten Halbjahr seit 2015 die Zuversicht. Der Konzernumbau kommt voran, die Kosten sinken und Vorstandschef Christian Sewing rechnet mit deutlich weniger Kreditausfällen durch die Corona-Krise als bisher veranschlagt. „Der Vorsteuergewinn von 1,2 Mrd. Euro im zweiten Quartal bestätigt: Wir sind auf einem guten Weg zu unserem Renditeziel von 8% im kommenden Jahr“, bilanzierte Sewing am Mittwoch in Frankfurt. Zudem schnitt die Bank in den vergangenen Monaten deutlich besser ab als von Analysten erwartet. Nach Steuern verdiente die Deutsche Bank in den Monaten April bis Juni 828 Mio. Euro. Davon müssen noch Minderheitsanteile sowie Zinszahlungen für bestimmte Anleihen abgezogen werden, so dass auf die Aktionäre unter dem Strich ein Gewinn von 692 Mio. Euro entfiel. Ein Jahr zuvor stand unter dem Strich ein Minus von 77 Mio. Euro in der Zwischenbilanz. Nun stand im ersten Halbjahr ein Nettogewinn von 1,6 Mrd. Euro in den Büchern.
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28.07.2021 - Ausgabe 147

Auf die Schnelle: BaFin deckt Fehler in 2019er-Abschluss von Grenke auf

+++Bilanzen: Die Finanzaufsicht Bafin hat in dem Abschlussbericht des Leasingspezialisten Grenke für das Jahr 2019 einige Fehler gefunden. Aus diesem Grund müsse der Bericht in vielen Punkten korrigiert werden, teilte das Unternehmen am Dienstagabend in Baden-Baden mit. Grenke steht seit Herbst vergangenen Jahres wegen Vorwürfen von Bilanztricksereien stark unter Druck. Die Bafin hatte laut Unternehmensangaben gleich mehrere Mängel festgestellt. So habe das Finanzierungsunternehmen versäumt, zwölf Tochterunternehmen sowie acht weitere Tochtergesellschaften ab dem Zeitpunkt der Beherrschung in die Bilanz mit einzubeziehen. Letztere habe etwa dazu geführt, dass Posten zu hoch ausgewiesen wurden. Das Vorgehen habe gegen Richtlinien verstoßen, begründete die Finanzaufsicht. Grenke war im Herbst 2020 ins Kreuzfeuer des Leerverkäufers Viceroy geraten. Dieser warf dem Unternehmen unter anderem ein undurchsichtiges Geschäftsmodell mit nicht werthaltigen Leasing-Forderungen oder Beteiligungen vor. mehr...
27.07.2021 - Ausgabe 146

Weltraum-Hype: Wie Investoren am Zukunftstrend teilhaben können

Der Weltraumtourismus sorgte in den vergangenen Wochen für einige Schlagzeilen: Zuerst startete Virgin Galactic-CEO Richard Branson im Juli zu einem Kurztrip ins All, dann absolvierte nur wenige Tage später Jeff Bezos an Bord eines Raumschiffes seiner Firma Blue Origin einen nur wenige Minuten dauernden Weltraumflug. Auch SpaceX-Gründer Elon Musk macht bereits seit Jahren immer wieder mit einer geplanten Mars-Mission von sich reden. Doch wer nun glaubt, der Weltraum sei den Superreichen vorbehalten, der irrt sich. Zwar dürften Weltraumflüge aufgrund der immensen Preise für Normalsterbliche noch lange unerschwinglich bleiben, doch mit einer Investition in die Raumfahrtbranche kann jeder zumindest metaphorisch bei der Reise zu den Sternen dabei sein. Zwar sind mit Blue Origin und SpaceX zwei der wohl bekanntesten Weltraumfirmen nicht an der Börse notiert, doch es gibt zahlreiche andere börsengelistete Firmen, die sich auf den Bereich der Raumfahrt spezialisiert haben und viele weitere, die zumindest mit einem Geschäftsbereich im Weltall mitmischen. Der Weltraumtourismus macht dabei nur den kleinsten Teil aus, denn vor allem andere Bereich der Raumfahrt sind aktuell gefragt und lukrativ.
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27.07.2021 - Ausgabe 146

Tesla im Aufwind: Autobauer überzeugt mit kräftigem Umsatz- und Gewinnsprung

Der Elektroautobauer Tesla hat am Montag nach Börsenschluss seine Bücher geöffnet und über seine Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal berichtet. Wie Tesla mitteilte, stieg der Gewinn je Aktie im Berichtszeitraum deutlich von 0,436 US-Dollar auf 1,45 US-Dollar. Damit verdiente das Unternehmen rund um Firmenchef Elon Musk mehr als am Markt erwartet, die Analystenschätzungen hatten sich auf 0,943 US-Dollar je Anteilsschein belaufen. Insgesamt kam Tesla damit zum ersten Mal in seiner Konzerngeschichte auf einen Quartalsgewinn von über 1.1 Mrd. US-Dollar.
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27.07.2021 - Ausgabe 146

Auf die Schnelle: Gewinnwachstum von Chinas Industrie verlangsamt sich erneut

+++China: Steigende Preise für Rohstoffe und Vorprodukte haben das Gewinnwachstum der chinesischen Industriebetriebe im Juni den vierten Monat in Folge verlangsamt. Ihre Überschüsse wuchsen nur noch um 20% im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 791,8 Mrd. Yuan (104 Mrd. Euro), wie das Statistikamt am Dienstag in Peking mitteilte. Im Mai hatte es noch ein Plus von 36,4% gegeben. In der gesamten ersten Jahreshälfte 2021 stiegen die Profite um satte 66,9%, nachdem sie im Vorjahreszeitraum pandemiebedingt eingebrochen waren. Gemessen am ersten Halbjahr 2019 - der Zeit vor der Corona-Krise - gab es ein Plus von 45,5%. Der Exportweltmeister hat zwar die Störungen durch die Corona-Pandemie früher als andere Länder abgeschüttelt, steht aber vor neuen Herausforderungen wie höheren Rohstoffkosten und Problemen in den globalen Lieferketten, worunter vor allem private und kleine Unternehmen leiden. mehr...
26.07.2021 - Ausgabe 145

Supergau: Deutsche-Wohnen-Übernahme gescheitert - Fonds erschweren Fusionen

Deutschlands größter Wohnungskonzern Vonovia ist bei der geplanten Übernahme des Branchenzweiten Deutsche Wohnen erneut gescheitert. Das Bochumer Unternehmen Vonovia sicherte sich nach Mitteilung vom Montag weniger als die nötigen 50% der Deutsche Wohnen-Anteile. Bereits am Freitag hatte Vonovia bekanntgegeben, dass die Mindestannahmeschwelle voraussichtlich nicht erreicht wird. Vonovia konnte sich nur 47,62% des Grundkapitals und der Stimmrechte der Deutsche Wohnen sichern. Vonovia hatte einen Mindestanteil von 50% als Bedingung in das Übernahmeangebot geschrieben. Diese Vollzugsbedingung sei „endgültig ausgefallen“, heißt es in der Mitteilung vom Montag. Die eingereichten Deutsche-Wohnen-Aktien würden zurückgebucht.
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26.07.2021 - Ausgabe 145

Auf die Schnelle: ifo-Geschäftsklima sinkt im Juli unerwartet

+++ifo-Index: Die Stimmung in den Führungsetagen der deutschen Wirtschaft hat sich im Juli entgegen den Erwartungen eingetrübt. Der ifo-Geschäftsklimaindex sank auf 100,8 (Juni revidiert: 101,7) Punkte, wie das Münchner ifo Institut nach seiner monatlichen Umfrage unter rund 9.000 Managern mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten dagegen einen Anstieg auf 102,5 Punkte erwartet. Vorläufig waren für Juni 101,8 Punkte gemeldet worden. Der Index zur Beurteilung der aktuellen Lage stieg auf 100,4 (revidiert 99,7) Punkte. Ökonomen hatten 101,5 prognostiziert. Vorläufig war für Juni ein Stand von 99,6 gemeldet worden. Der Index für die Geschäftserwartungen fiel auf 101,2 (revidiert 103,7) Zähler. Erwartet worden waren 103,6 Punkte. Der vorläufige Juni-Wert betrug 104,0.
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26.07.2021 - Ausgabe 145

Analystenbarometer: Allianz hat im Branchenvergleich die Nase vorn - Unterbewertet

+++ Die Credit Suisse hat das Kursziel für Airbus von 101 auf 134 Euro angehoben und die Einstufung auf „Outperform“ belassen. Es deute sich an, dass das zweite Halbjahr für den Flugzeughersteller sehr gut verlaufen werde, schrieb Analyst Neil Glynn in einer vorliegenden Studie. Er habe deshalb seine Ergebnisschätzungen (Ebit) für 2021 und 2022 um 50 beziehungsweise 25% erhöht.
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23.07.2021 - Ausgabe 144

Von Tesla zu Plug Power: Wasserstoff-Konzern schnappt sich Gigafactory-Experte

Der Wasserstoffkonzern Plug Power hat eine Personalie vermeldet, die aufhorchen lässt: Das Unternehmen verpflichtete David Mindnich, der zuletzt bei Tesla tätig war. Damit verliert der Elektroautobauer ein weiteres Mal einen wichtigen Mitarbeiter. In einer Pressemitteilung verkündete der US-amerikanische Hersteller von Brennstoffzellen, Plug Power, dass David Mindnich künftig als Vice President of Global Manufacturing für das Unternehmen tätig sein wird.
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23.07.2021 - Ausgabe 144

Auf die Schnelle: Deutsche Wirtschaft wächst im Juli sehr dynamisch

+++Deutschland: Die Aktivität in der Privatwirtschaft Deutschlands ist am Beginn des dritten Quartals sehr kräftig gewachsen. Der von IHS Markit erhobene Sammelindex für die Produktion in der Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - verbesserte sich auf 62,5 (Juni: 60,1) Punkte, wie das Unternehmen in einer ersten Veröffentlichung mitteilte. Das war der höchste Stand seit Januar 1998. Oberhalb von 50 Punkten signalisiert das Konjunkturbarometer ein Wachstum, darunter eine Schrumpfung. Nach Aussage von Volkswirt Phil Smith signalisiert der Index damit, dass der Aufschwung zu Beginn des dritten Quartals 2021 weiter eine starke Dynamik hat. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) des verarbeitenden Gewerbes stieg auf 65,6 (65,1) Punkte. Volkswirte hatten einen Rückgang auf 64,0 Punkte erwartet. Der Index des nicht-verarbeitenden Gewerbes erhöhte sich auf 62,2 (57,5) Punkte, den höchsten Stand seit Beginn der Erhebung im Juni 1997. mehr...
23.07.2021 - Ausgabe 144

Czerwensky Wochenausblick: Strafft die Fed die Zügel? - Banken-Stresstest im Fokus

+++ Montag (26.07): Kommenden Montag veröffentlicht der Pariser Luxuskonzern LVMH seine Zahlen zum abgelaufenen 2. Quartal. Das französische Vorzeigeunternehmen dürfte nach einer starken Erholung solide Zahlen aufweisen und die hohen Analystenerwartungen erfüllen. 
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22.07.2021 - Ausgabe 143

Morgan Stanley : Marktsituation gleicht der Dotcom-Blase - Tech-Aktien zu dominant?

Die Situation am US-Aktienmarkt gleicht der Lage vor dem Platzen der Dotcom-Blase im Jahr 2000. Dieser Ansicht ist jedenfalls Lisa Shalett, Chief Investment Officer bei Morgan Stanley Wealth Management. Zahlreiche Tech-Unternehmen konnten von der Coronakrise profitieren. Zum einen liegt das daran, dass durch die Anstrengungen zur Kontaktvermeidung die Digitalisierung deutlich vorangetrieben wurde. Zum anderen haben die internationalen Notenbanken in ihrem Bemühen, die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise abzumildern, ihre Geldpolitik extrem gelockert. Von den niedrigen Zinsen profitieren besonders Tech-Unternehmen, weil sie in der Regel einen relativ hohen Fremdkapitalanteil ausweisen.
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22.07.2021 - Ausgabe 143

Europäische Zentralbank: Leitzinsen unangetastet - Anpassungen der Forward Guidance

Die Europäische Zentralbank hat nach ihrer jüngsten Sitzung über die aktuelle Geldpolitik informiert. Ein Ende des Zinstiefs im Euroraum ist nicht in Sicht. Den Leitzins im Euroraum hält die EZB nach dem jüngsten Zinsentscheid weiterhin auf dem Rekordtief von 0%. Geschäftsbanken müssen zudem anhaltend 0,5% Zinsen zahlen, wenn sie Geld bei der Notenbank parken. Der Spitzenrefinanzierungssatz bleibt bei 0,25%. Doch nachdem Europas Währungshüter vor zwei Wochen ihre überarbeitete geldpolitische Strategie inklusive eines flexibleren Inflationsziels festgezurrt haben, hat das Treffen des EZB-Rates an diesem Donnerstag deutlich an Bedeutung gewonnen.
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22.07.2021 - Ausgabe 143

Auf die Schnelle: Streit über US-Schuldenobergrenze - Regierungsstillstand droht

+++ USA: Im US-Kongress ist neuer Streit über die Schuldenobergrenze entbrannt, der in der Vergangenheit bereits mehrfach in einem Regierungsstillstand gemündet war. Ohne eine Erhöhung ist das Limit in Höhe von 28,5 Bill. Dollar Ende des Monats im Prinzip ausgereizt. Finanzministerin Janet Yellen könnte dann mit Überbrückungsmaßnahmen nur für kurze Zeit einen „government shutdown“ abwenden, bei dem viele Bundesbehörden aus Geldmangel den Betrieb einstellen müssten. Dies passierte im vergangenen Jahrzehnt schon drei Mal - zuletzt um die Jahreswende 2019. Das Haushaltsbüros des Kongresses (CBO) schätzte am Mittwoch, dass es - je nach Entwicklung von Einnahmen und Ausgaben - im Oktober oder November eng werden könnte. Der Republikaner-Chef im Senat, Mitch McConnell, sagte, es sei unwahrscheinlich, dass Mitglieder seiner Partei einer Erhöhung der Schuldenobergrenze zustimmen würden. Die Republikaner haben sich im Senat frühzeitig auf die Position verständigt, dass Erhöhungen von Schuldenobergrenzen stets mit Ausgabenkürzungen einhergehen sollten. Doch der Präsident Joe Biden will ein billionenschweres Investitionsprogramm durchs Parlament bringen, das die Republikaner in dieser Form als zu kostspielig ablehnen. Der demokratische Senator und Vorsitzende des Finanzausschusses, Ron Wyden, kritisierte die Haltung der Republikaner: Niemand dürfe die Wirtschaft in einer heiklen Phase wie dieser, in der sich die Konjunktur gerade aus dem Würgegriff der Pandemie löse, als Geisel nehmen. Bidens Demokraten kontrollieren mit knapper Mehrheit Senat und Repräsentantenhaus.
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21.07.2021 - Ausgabe 142

HeidelbergCement im Fokus: Baustoffkonzern mit guten Aussichten

Die Nachfrage aus dem Wohnungsbau steigt weiter deutlich und Regierungen weltweit stecken viel Geld in ihre Infrastruktur - davon profitieren vor allem Baustoffkonzerne wie HeidelbergCement. Die Geschäfte für HeidelbergCement laufen wieder besser. Die Erlöse kletterten im ersten Quartal leicht auf 3,96 Mrd. Euro. Der bereinigte Gewinn nach Steuern, Zinsen und Abschreibungen - das sogenannte RCOBD - stieg um ein Drittel auf 538 Mio. Euro. Für das laufende Jahr zeigte sich Unternehmenschef von Achten bei Vorlage der Zahlen zum ersten Quartal 2021 Anfang Mai weiterhin zuversichtlich.
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21.07.2021 - Ausgabe 142

Übernahme: Vonovia muss für Deutsche-Wohnen noch Aktien einsammeln

Der Wohnungskonzern Vonovia hat kurz vor dem Ablauf der ersten Annahmefrist seines rund 18 Mrd. Euro schweren Übernahmeangebots für den Konkurrenten Deutsche Wohnen weitere Anteilseigner der Berliner von seiner Offerte überzeugt. Bis zum Erreichen der Mindestannahmequote von mehr als 50% an der Deutschen Wohnen müssen die Bochumer aber noch ein gutes Stück Weg zurücklegen.
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