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29.11.2022 - Ausgabe 227

Fed: Falkenhafte Kommentare einiger Gouverneure belasten

Nach Ansicht von James Bullard, Präsident der Fed-Filiale von St. Louis, wird die US-Notenbank ihren Leitzins wahrscheinlich für den größten Teil des Jahres 2023 und bis ins Jahr 2024 hinein über 5% halten müssen, um die Inflation erfolgreich einzudämmen. Vor einigen Wochen hatte Bullard für Aufregung und einen kurzen Ausverkauf an den US-Aktienmärkten gesorgt, als er während einer Präsentation andeutete, dass der Leitzins möglicherweise auf 7% steigen müsse. 
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29.11.2022 - Ausgabe 227

Adler Group: Quartalsverluste und fehlender Abschlussprüfer

Die angeschlagene Adler Group veröffentlichte heute ihren Quartalsbericht und nahm zur aktuellen Situation Stellung. Demnach bemüht sich Verwaltungsratschef Stefan Kirsten zufolge weiter um die gerichtliche Bestellung eines Abschlussprüfers. Die Gespräche mit einem der Top-10-Abschlussprüfer seien sehr weit gediehen gewesen, dann habe man einen Interessenskonflikt festgestellt und die Verhandlung beendet. Der Konzern benötige einen Abschlussprüfer mit einer Lizenz sowohl für die Buchprüfung börsennotierter Unternehmen in Luxemburg als auch in Deutschland. Dadurch sei der Kreis der Unternehmen, die in Frage kommen, „relativ klein“.
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29.11.2022 - Ausgabe 227

BlockFi: Nächste Kryptobörse meldet Insolvenz an

Nach der Kryptowährungsbörse FTX ist ein weiteres Unternehmen aus der Branche zahlungsunfähig. Die Kryptobank BlockFi hat Insolvenz angemeldet. Beide Unternehmen sind finanziell eng verwoben. BlockFi, 2017 gegründet, leiht Kunden Geld und akzeptiert deren Vermögenswerte in Kryptowährung als Sicherheit. Nach dem Absturz von FTX hat das Unternehmen Abhebungen ausgesetzt und die Aktivität auf seiner Plattform limitiert.
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29.11.2022 - Ausgabe 227

Auf die Schnelle: Chinas Coronapolitik im Fokus

+++ China: Mit Spannung warten die Börsianer auf eine Pressekonferenz der chinesischen Gesundheitsbehörden. Dort soll der Corona-Maßnahmenkatalog der Regierung erörtert werden. Die chinesischen Aktienmärkte steigen im Vorfeld in der Hoffnung, die Massenproteste könnten die kommunistische Führung doch zu einer beschleunigten Abkehr von der rigiden Null-Covid-Politik bewegen. Allerdings gibt es auch Beobachter, die das genaue Gegenteil befürchten.
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28.11.2022 - Ausgabe 226

Kommentar: Union Bancaire Privée sieht Weltwirtschaft 2023 im Wandel

Das Jahr 2022 hat von den Finanzmarktteilnehmern eine hohe Flexibilität abverlangt. Die Experten der Union Bancaire Privée (UBP) gehen davon aus, dass sich dies auch 2023 fortsetzt. Die Weltwirtschaft bewegt sich demnach auf einem schmalen Grat zwischen einer Rezession in den Industrie- und einer Erholung in den Schwellenländern. 
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28.11.2022 - Ausgabe 226

BoJ: Erster Verlust aus Staatsanleihen seit 16 Jahren

Die Bank of Japan meldete zum ersten Mal seit mehr als 16 Jahren einen Verlust aus ihren Beständen an japanischen Staatsanleihen, was den starken Anstieg der Renditen widerspiegelt. Die BoJ gab bekannt, dass sie Ende September einen nicht realisierten Verlust von 874,9 Mrd. Yen (6,29 Mrd. US-Dollar) auf ihren JGB-Beständen hatte, verglichen mit einem Gewinn von 4,37 Bill. Yen Ende März.
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28.11.2022 - Ausgabe 226

Auf die Schnelle: Experte sieht Anzeichen für Disinflation im Euroraum

+++ US-Dollar: Die in dieser Woche anstehenden Konjunkturdaten könnten dem Dollar nach Ansicht der ING Auftrieb verleihen. Ein Anstieg der PCE-Kernpreise oder starke Arbeitsmarktzahlen für den November könnten möglicherweise die falkenhafte Rhetorik von Fed-Chairman Jerome Powell unterstützen und die US-Renditen und den Dollar wieder nach oben treiben.
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28.11.2022 - Ausgabe 226

Analystenbarometer: BNP am besten aufgestellt, Deutsche Bank steigert Profitabilität

+++ Die Baader Bank hat Hugo Boss von „Reduce“ auf „Add“ hochgestuft und den fairen Wert von 44 auf 56 Euro angehoben. Die Analyse verwies auf positivere Daten aus Deutschland und der Europäischen Union zum Konsum- und Geschäftsklima. 
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25.11.2022 - Ausgabe 225

Buch: Keine Senkung der antizyklischen Kapitalpuffer

Die Stabilität des deutschen Finanzsystems wird nach den Worten von Bundesbankvizepräsidentin Claudia Buch von höheren Energiekosten und gestiegenen Zinsen bedroht. Buch sagte bei der Vorstellung des aktuellen Finanzstabilitätsberichts der Bundesbank, dass höhere Energiekosten Unternehmen und Haushalte finanziell belasten, weshalb künftige Kreditrisiken zunähmen. Zudem seien höhere Zinsen für Banken nicht nur vorteilhaft, sondern drückten auch den Kurs von Wertpapieren. Hinweise auf einen starken Einbruch der Immobilienpreise sieht die Bundesbank Buch zufolge nicht. Eine Senkung der antizyklischen Kapitalpuffer sei nicht angemessen.
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25.11.2022 - Ausgabe 225

Coba: Kaum Potenzial für Renminbi

Der chinesische Renminbi hat im laufenden Jahr kräftig abgewertet. Nach einer kurzen Erholungsphase befindet er sich schon wieder auf Talfahrt. Der wirtschaftliche Abschwung im Rahmen steigender Corona-Infektionen und der Null-Covid-Politik der Behörden setzen die chinesische Währung unter Druck. Anders als in den USA, wo die Notenbank einen geldpolitischen Straffungskurs fährt, zeigt sich die Geldpolitik in China wegen des schwächelnden Wachstums unterstützend. 
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25.11.2022 - Ausgabe 225

Auf die Schnelle: Deutsche Wirtschaft schrammt an Rezession vorbei

+++ BIP: Die deutsche Wirtschaft ist im dritten Quartal 2022 moderat gewachsen und etwas stärker als nach einer ersten Schätzung. Positive Impulse kamen vor allem vom Privatkonsum (plus 1%). Trotz der hohen Inflation und der sich ausweitenden Energiekrise nutzten die Verbraucher die Aufhebung fast aller Corona-Beschränkungen zu verstärkten Ausgaben. Es wurden zudem 2% mehr Waren und Dienstleistungen exportiert als im Vorquartal. Wie das Statistische Bundesamt berichtete, wuchs das BIP preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,4% gegenüber dem Vorquartal. Die erste Schätzung vom Oktober wurde damit leicht nach oben revidiert.
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25.11.2022 - Ausgabe 225

Czerwensky Wochenausblick: Wie geht es mit der Adler Group weiter?

+++ Montag (28.11): Die neue Woche startet früh in der Nacht mit Einzelhandelsumsatz-Daten aus Australien. Gegen Mittag präsentiert dann Kanada die Leistungsbilanz. Auf Unternehmensseite präsentieren GK Software, Pinduoduo, S Immo, Voltabox und die Strauss Group ihre Drittquartalszahlen. 
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24.11.2022 - Ausgabe 224

Fed: Mehrheit für langsameres Zinserhöhungstempo

Die US-Notenbanker haben sich bei ihrem Treffen mehrheitlich dafür ausgesprochen, das Tempo der Zinserhöhungen zu verlangsamen, nachdem sie den Leitzins im November zum vierten Mal in Folge um 75 Basispunkte erhöht hatten. Sie schlugen vor, ihre Erhöhungen im nächsten Monat auf 50 Basispunkte zu reduzieren, wie aus dem Protokoll der Sitzung hervorgeht. „Eine große Mehrheit der Teilnehmer war der Ansicht, dass eine Verlangsamung des Anstiegs bald angemessen wäre“, heißt es im Protokoll. Einige Notenbanker sahen die Gefahr, dass die Zinserhöhungen in diesem Jahr letztendlich „über das hinausgehen, was erforderlich ist, um die Inflation wieder auf das 2% Ziel der Fed zu bringen“. Andere warnten, dass die Fortsetzung der Zinserhöhungen in Schritten von 75 Basispunkten „das Risiko von Instabilität oder Verwerfungen im Finanzsystem erhöht“.
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24.11.2022 - Ausgabe 224

Währungen: Dollar wertet weiter ab - Euro kurz vor Fünfmonatshoch

Der Dollar setzt seine Abwärtstendenz fort. Der Dollar-Index verliert 0,3% und der Euro ist mit 1,0433 Dollar ist er so teuer wie zuletzt Anfang Juli. Zuerst der schwache US-Einkaufsmanagerindex, dann auch noch das Protokoll der jüngsten Fed-Sitzung, und schon sei es mit der Dollar-Erholung am Vortag wieder vorbei gewesen, kommentiert Commerzbank Devisenexpertin Antje Praefcke. Zwar dürfte vielen schon klar gewesen sein, dass die Fed irgendwann einen Gang zurückschalten werde.
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24.11.2022 - Ausgabe 224

Bundesbank: Mit Ausschüttungsplänen von Banken insgesamt zufrieden

Die Bundesbank ist mit den Plänen der Banken für die Ausschüttungen von Gewinnen insgesamt zufrieden, sieht aber durchaus noch Spielraum für höhere Risikorückstellungen. Gemessen an den für 2023/2024 geplanten Ausschüttungen sei „kein exzessiver Anstieg“ erkennbar, sagte der im Bundesbankvorstand für Bankenaufsicht zuständige Joachim Wuermeling bei der Vorstellung des aktuellen Finanzstabilitätsberichts.
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24.11.2022 - Ausgabe 224

Auf die Schnelle: Lockdown in China – Short-Squeeze in Frankfurt?

+++ Short-Squeeze: Mehrere Händler rechnen mit einer Short-Squeeze in deutschen Immobilien-Aktien. „Die halbe Welt ist short“, sagt ein Marktteilnehmer. Viele Kurse hätten sich halbiert oder gedrittelt, auch die Erholung vom Frühherbst sei wieder in eine Abwärtswelle gemündet. Dabei helle sich das Umfeld mit den fallenden Renditen nun auf. „Die Hochstufung von LEG durch Morgan Stanley könnte nun den Startschuss für einen Short-Squeeze geben“.
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23.11.2022 - Ausgabe 223

Credit Suisse: Hohe Verluste erwartet

Credit Suisse rechnet im vierten Quartal zum fünften Mal in Folge mit einem Verlust. Grund sind deutliche Nettomittelabflüsse, die das Vermögensverwaltungsgeschäft im Zuge der Umstrukturierung der Bank belasten, wie das Schweizer Geldhaus im Vorfeld einer außerordentlichen Hauptversammlung mitteilte. Auf Konzernebene rechnet man nun mit einem Verlust vor Steuern von bis zu 1,5 Mrd. Franken allein im Schlussquartal. Rückgänge bei den Kundengeldern und verwalteten Assets werden zu einem Rückgang bei Nettozinsertrag sowie bei laufenden Provisionen und Gebühren führen. Dies werde im Segment Wealth Management im Schlussquartal zu einem Verlust führen. „Die Gewinnwarnung ist dabei fast weniger schlimm als die Mittelabflüsse durch Anleger“, sagt ein Händler. Dadurch gebe es kaum Aussicht auf künftige Ertragssteigerungen durch Kommissionen oder Fees.
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23.11.2022 - Ausgabe 223

EZB: Ratsmitglied fordert großen Zinsschritt im Dezember

Die Europäische Zentralbank muss bei ihrer nächsten Abstimmung das Tempo der Zinserhöhungen beibehalten, um die Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass es den politischen Entscheidungsträgern mit der Eindämmung der Inflation „ernst“ ist, so Robert Holzmann, Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) und Mitglied des EZB-Rats. Er spricht sich für eine dritte Anhebung des Einlagensatzes um 0,75 Prozentpunkte bei der nächsten Zinssitzung im Dezember aus. Seine Äußerungen unterstreichen das Potenzial für einen Konflikt bei der nächsten Abstimmung, bei der die Entscheidungsträger zwischen der Beibehaltung des Tempos und dem Übergang zu kleineren Erhöhungen angesichts der Anzeichen einer Rezession gespalten sind.
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23.11.2022 - Ausgabe 223

Währung: US-Dollar gibt weiter nach

Der Dollar zeigt sich erneut mit Abgaben, der Dollar-Index verliert aktuell 0,2%. Vorsichtigere Aussagen der US-Notenbanker Loretta Mester und Mary Daly über die künftige Zinsentwicklung hatten den Greenback am Vortag belastet. Der kurze Anfall von Dollar-Stärke, der den Euro am Montag auf Niveaus unter 1,025 Dollar drückte, scheint wieder vorbei zu sein, merkt Devisen-Analyst Ulrich Leuchtmann von der Commerzbank an. Nach dem großen Dollar-Rutsch zur Monatsmitte müsse sich der Devisenmarkt erstmal auf einen neuen Konsens einpendeln. Langsam werde klar, dass im Vergleich zu den Niveaus vom Monatsanfang eine erhebliche Dollar-Schwäche bestehen bleibe.
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23.11.2022 - Ausgabe 223

Auf die Schnelle: Neuseelands Notenbank mit großem Zinsschritt

+++ Geldpolitik: Neuseelands Notenbank hat die Zinsen deutlich angehoben und damit auf den hartnäckigen Inflationsdruck reagiert. Sie erhöhte die Official Cash Rate um 75 Basispunkte auf 4,25%. Die Inflation im dritten Quartal lag mit 7,2% deutlich über den Erwartungen der Ökonomen.
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