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Ausgaben


14.06.2019 - Ausgabe 113

BVR/DSGV: Haftungsrisiken zu hoch - Keine Eile bei EDIS

Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) und der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) sprechen sich für einen nachhaltigen und dauerhaften Risikoabbau im Rahmen der Bankenunion aus. Für die beiden Verbände kommt eine europäische Einlagensicherung (EDIS) noch zu früh. Zuvor müssten in Europa Risiken aus notleidenden Krediten und aus Staatsanleihen reduziert und Insolvenzregeln angeglichen werden.
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14.06.2019 - Ausgabe 113

Auf die Schnelle: VW drückt bei Traton aufs Gas - Riegler 55

+++ Traton IPO: Noch im März hatte Volkswagen das Börsendebüt seiner Lkw-Sparte Traton wegen des ungünstigen Börsenklimas abgesagt. Nun geben VW-Boss Herbert Diess und Traton-Chef Andreas Renschler in Sachen IPO Gas und wollen Traton schon am 28. Juni an die Frankfurter und Stockholmer Börse bringen. Die Zeichnungsfrist läuft vom 17. bis 27. Juni. VW bietet inklusive einer Mehrzuteilungsoption zunächst 57,5 Mio Aktien aus eigenem Bestand an. Das entspricht bis zu 11,5% des gesamten Kapitals. Die Papiere werden mit einer Preisspanne von 27 bis 33 Euro zur Zeichnung angeboten. Je nachdem welcher Zuteilungspreis ermittelt wird, streicht VW mit dem Börsendebüt seiner Tochter 1,55 bis 1,9 Mrd Euro ein. Traton wäre dann insgesamt mit 13,5 Mrd bis 16,5 Mrd Euro bewertet. VW-Finanzvorstand Frank Witter kommentiert: „Der Börsengang hat das klare Ziel, Mehrwert für unsere Stakeholder zu schaffen.“ Mischkonzerne wie VW werden an der Börse oft mit einem Abschlag gehandelt. Das IPO soll Geld für das Wachstum der Lkw-Sparte in die Kassen spülen. Zu Traton zählen die Marken MAN, Scania und die brasilianische VW-Tochter. Mit 233.000 verkauften Nutzfahrzeugen in 2018 hinkt Traton dem Branchenführer Daimler hinterher. In Q1 hatte die VW-Tochter Umsatz und Ergebnis angehoben.
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14.06.2019 - Ausgabe 113

Czerwensky-Wochenausblick: Personalfragen dominieren EU-Gipfel - EZB in Sintra

Montag (17.6.): In Sintra treffen sich Notenbanker und Wissenschaftler aus aller Welt, um auf der EZB-Notenbankkonferenz (bis 19.6.) über die Zukunft der Notenbanken und ihre Geldpolitik zu diskutieren. Dass sich EZB-Präsident Mario Draghi in der portugiesischen Kleinstadt in den Bergen der Serra de Sintra zu Zinsanhebungen durchringen wird, darf jedoch bezweifelt werden.
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13.06.2019 - Ausgabe 112

Startups: Allianzen zwischen Konzernen und Startups - Ist die Luft raus?

Startups gelten als Treiber für Innovationen. Binden große Unternehmen sie ein, können sie oftmals von deren neuen Ideen und Entwicklungen profitieren. Es gibt dabei verschiedene Modelle für solche Partnerschaften. Besonders DAX-Konzerne decken gerne alle Varianten ab. Doch auch der Mittelstand kann aus solchen Allianzen Vorteile ziehen, tut es aber derzeit zu wenig. Kooperation ist aber auch kein Selbstläufer. Das zeigt der aktuelle Frust auf beiden Seiten: Klarere Kommunikation und Investmentstrategien könnten helfen, den Partnerschaften neues Leben einzuhauchen.
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13.06.2019 - Ausgabe 112

LPKF: Faltbares Glas und Solar sollen Laserfirma wieder zum Strahlen bringen

Vor wenigen Jahren schlitterte LPKF in eine Krise. Das Laserunternehmen machte Verluste und trennte sich von Mitarbeitern. Auch im Vorstand hat das Garbsener Unternehmen aufgeräumt. Der ehemals vierköpfige Vorstand halbierte sich auf zwei Vorstandsmitglieder. Nach dem Umbruch ist bei LPKF nun wieder etwas mehr Ruhe eingekehrt. Wie das Unternehmen wieder nachhaltig profitabel werden will und welche Bereiche man verstärkt ins Auge fasst, erzählte uns Finanzvorstand Christian Witt.
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13.06.2019 - Ausgabe 112

Schweizer Banken: SNB sieht Licht und Schatten - Banken anfällig bei Hypotheken

In ihrem Bericht zur Finanzstabilität stellt die Schweizerische Nationalbank (SNB) den großen Geldhäusern im Land ein gutes Zeugnis aus. Credit Suisse und UBS hätten ihre Kapitalisierung verbessert, seien widerstandsfähiger geworden und für Krisenzeiten besser gewappnet. Für die weiteren Geldhäuser in der Schweiz sieht die SNB Probleme bei der Hypothekenvergabe.
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13.06.2019 - Ausgabe 112

Auf die Schnelle: N26 wächst auf 3,5 Mio Kunden

+++ N26: Ärger mit den Behörden und immer wieder Beschwerden von Kunden sorgen bei N26 regelmäßig für negative Schlagzeilen. Viele scheint das Chaos um die Berliner Smartphone-Bank aber nicht abzuschrecken. Das FinTech befindet sich weiter auf einem strammen Wachstumskurs. Wie N26 verkündete, zählt das Unternehmen, das in 24 europäischen Märkten aktiv ist, jetzt 3,5 Mio Kunden. Anfang dieses Jahres waren es erst 2,3 Mio. Das monatliche Transaktionsvolumen beläuft sich derzeit auf über 2 Mrd Euro. Mit dem Markteintritt in die USA in den kommenden Wochen soll das Wachstum weiter beschleunigt werden. „Unser US-Launch ist der nächste logische Schritt für N26, da viele Menschen auf der ganzen Welt nach einem einfachen und unkomplizierten Banking-Erlebnis suchen“, so CFO Maximilian Tayenthal. mehr...
12.06.2019 - Ausgabe 111

Axel Springer: Finanzinvestor KKR steigt ein - Prognose kassiert

Wie erwartet will sich Axel Springer den Finanzinvestor KKR mit ins Boot holen. Die Amerikaner haben ein Übernahmeangebot vorgelegt und bieten Aktionären 63 Euro je Aktie. Großaktionärin Friede Springer und Springer-Chef Mathias Döpfner sollen ihre Anteile behalten. Unterdessen kassierte der Medienkonzern heute die Prognose für 2019.
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12.06.2019 - Ausgabe 111

Finanzen: Hoher Investitionsstau bei Kommunen - Ausblick getrübt

Noch sprudeln dank guter Wirtschaftslage die Gelder in den Kassen der Kommunen. Doch ausgebuchte Baufirmen und eine Personalnot in den Verwaltungen führen dazu, dass die Gemeinden weiterhin einen Investitionsstau vor sich herschieben. Ein Drittel der Projekte konnte im vergangenen Jahr nicht umgesetzt werden, so das neueste KfW-Kommunalpanel. Hinzu kommt die Angst vor einer Abkühlung der Konjunktur. Das könnte die Geldquellen künftig versiegen lassen.
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12.06.2019 - Ausgabe 111

Auf die Schnelle: DEVK legt zu - Börse will Frauen und Finanzen zusammenbringen

+++ DEVK: Für den Kölner Versicherer DEVK war 2018 ein erfolgreiches und in Teilen „sogar sehr gutes Geschäftsjahr“, wie Vorstandsvorsitzender Gottfried Rüßmann bei der Vorstellung der Bilanz mitteilte. Das Neugeschäft zog um 3,6% auf 808 Mio Euro an. Mit 1,8 Mio neuen Abschlüssen toppte DEVK den Vorjahreswert leicht und hatte damit 14,7 Mio Verträge im Bestand. Die Bruttobeiträge kletterten um 3,5% auf 3,5 Mrd Euro. Sowohl in der Schaden- und Unfallversicherung (+5,6%) als auch der Kfz-Versicherung (+1,4%) wuchsen die Bruttobeitragseinnahmen. In beiden Bereichen mussten die Kölner zudem weniger für Kosten und Schäden aufwenden. Die Combined Ratio sank im Schaden- und Unfallbereich auf 93,9% und in der Kfz-Versicherung auf 98,3%. Zusammen mit der Lebens- und Krankenversicherung und dem Pensionsfondsgeschäft sprang das versicherungstechnische Ergebnis dank eines einmaligen Sondereffekts im Höhe von 60 Mio Euro auf 144 Mio Euro (Vj. 40 Mio Euro). Allerdings schwächelte der Versicherer beim Kapitalanlageergebnis, das von 202 Mio Euro auf nun 162 Mio Euro zurückfiel. Nach Steuern blieb ein Jahresüberschuss von 82 Mio Euro (Vj. 71 Mio Euro). Für 2019 stellte das Unternehmen einen Beitragszuwachs von 4,7% in Aussicht, während die Beiträge im Lebensversicherungsgeschäft weiter nachgeben werden. Das Kapitalanlageergebnis soll hingegen wieder anziehen.
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11.06.2019 - Ausgabe 110

Vorstandsvergütung: DAX-Vorstände verdienen weniger - Opting Out fällt weg

Für deutsche Unternehmen hat der Gegenwind seit dem letzten Jahr stark zugenommen, was sich nicht zuletzt an der schwachen Performance des DAX zeigte. Runter ging es nach vielen Wachstumsjahren auch mit der durchschnittlichen Vergütung der Vorstandsmitglieder im DAX. Seit Jahren schon sorgt die Vergütung der Top-Manager auf den Hauptversammlungen immer wieder für reichlich Zündstoff. Zuletzt gab es jedoch eine deutliche Verschiebung hin zu aktienkursorientierter Vergütung – zur Freude der Aktionärsschützer der DSW. 
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11.06.2019 - Ausgabe 110

Auf die Schnelle: BdB-Präsident Peters für europäische Bankenchampions

+++ Banken: BdB-Präsident Hans-Walter Peters sorgt sich um die Banken in Europa. Gerade mit Blick auf die enteilten US-Institute sieht er großen Handlungsbedarf. Die Amerikaner seien mittlerweile so stark, dass die europäischen Institute bei manchen Transaktionen gar nicht mehr gefragt würden. „Wenn Europa perspektivisch nur noch Minibanken hat, birgt das auch wirtschaftliche Gefahren”, so Peters im Handelsblatt. Er spricht sich daher für europäische Bankenchampions und grenzüberschreitende Fusionen aus. Auch über Zusammenschlüsse über Säulengrenzen hinweg müsste nachgedacht werden. 
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11.06.2019 - Ausgabe 110

Analystenbarometer: Übernahme bei Infineon riskant - Knorr besser als Markt

+++ Nachdem die Aktie des Modekonzerns Hugo Boss nach Kursverlusten nun mit einem rekordhohen Abschlag zum Luxusgütersektor gehandelt werde, seien die Gewinnrisiken angemessen berücksichtigt, so das Urteil der Analysten von Morgan Stanley. Sie korrigieren ihre Empfehlung von „Underweight“ auf „Equal-weight“ nach oben und heben zugleich das Kursziel deutlich an.
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07.06.2019 - Ausgabe 109

Unternehmen: Firmen mit Mitbestimmung im Aufsichtsrat schneiden besser ab

Konzerne, bei denen Arbeitnehmer im Aufsichtsrat ein Wörtchen mitzureden haben, haben sich während der Wirtschaftskrise und den Jahren danach wirtschaftlich besser entwickelt als Unternehmen ohne Mitbestimmung. Das wollen Wissenschaftler in einer Studie im Auftrag der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung herausgefunden haben. Demnach habe die unternehmerische Mitbestimmung in der Krise „kurzfristiges Verhalten von Unternehmen verhindert“ und in den Folgejahren „schnelleres Umschalten in den Wachstumsmodus ermöglicht“.
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07.06.2019 - Ausgabe 109

TSB Bank: UK-Bank entschädigt Kunden für jeden Betrugsschaden - Polizei kritisch

Die britische TSB Bank bietet ihren rund 5 Mio Privatkunden im Retailgeschäft seit wenigen Wochen einen neuen Versicherungsschutz, bei dem sie sehr viel weiter geht als andere Geldhäuser in Großbritannien. Jeder Schaden, der den Kunden aus einer Betrügerei im Bankverkehr entsteht, wird bis zu einer Höhe von 1 Mio Pfund je Einzelereignis ersetzt. Das gilt selbst dann, wenn Kunden den Anweisungen von Betrügern auf den Leim gehen und selbst Überweisungen veranlassen, die zum Verlust führen.
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07.06.2019 - Ausgabe 109

Auf die Schnelle: UBS startet Joint Venture in Japan - Grandke 65

+++ UBS: Die Schweizer Großbank will im japanischen Vermögensverwaltungsgeschäft stärker Fuß fassen. Dafür startet die UBS mit dem japanischen Institut Sumitomo Mitsui Trust in der Vermögensverwaltung ein Joint Venture (JV), an dem sie 51% der Anteile halten wird. Über das neue JV würden die beiden Banken Produkte, Anlageberatung und Dienstleistungen für Kunden in Japan anbieten, die sie heute alleine nicht erbringen könnten. So sollen Sumitomo-Kunden etwa auf die Angebote der UBS in den Bereichen Handel, Research oder Analyse zugreifen können. Umgekehrt sollen UBS-Kunden Angebote der Japaner u.a. im Immobilien- und Asset Management nutzen können. Ihre Produkte und Dienstleistungen wollen die beiden Geldhäuser den Kunden dann ab Ende des laufenden Jahres anbieten können. 
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07.06.2019 - Ausgabe 109

Czerwensky-Wochenausblick: Eurogruppe berät über ESM, Ecofin über Green Finance

Mittwoch (12.6.): Reichlich Gesprächsbedarf gibt es seitens der Aktionäre auf der Hv von ProSiebenSat.1 in München nicht nur zum Aktienkurs, mit dem es schon seit Monaten bergab geht. In den letzten Tagen sorgte das Unternehmen für allerhand Nachrichten. Der italienische Medienkonzern Mediaset stieg mit fast 10% bei den Münchenern ein und könnte seinen Einfluss im europäischen Fernseh- und Mediengeschäft ausweiten. Was hält der Vorstand von diesem Schritt? Besser als im TV-Geschäft, wo Analysten jedoch wieder mit einer Besserung rechnen, liefen die Geschäfte zuletzt im Digitalbereich. Mit Konkurrent RTL hat der Konzern nun ein Gemeinschaftsunternehmen für Werbekunden gegründet.
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06.06.2019 - Ausgabe 108

Banken: Negativzinsen kosten deutsche Institute fast ein Zehntel ihres Gewinns

Kommende Woche vor fünf Jahren führte die EZB Negativzinsen für Banken ein, die kurzfristig Geld bei ihr parken. Wer damals dachte, dass der Spuk der Negativzinsen bald vorbei sein werde, sah sich getäuscht. Eine Normalisierung der Geldpolitik ist auch heute nicht in Sicht. Die Negativzinsen zerren am Gewinn der Banken und machen ihnen das ohnehin schwere Leben noch ein Stück unangenehmer. 21,4 Mrd Euro Negativzinsen haben die Banken in der Eurozone bislang an die Währungshüter der EZB gezahlt. Deutsche Banken kosteten die Negativzinsen fast ein Zehntel ihres Gewinns, weit mehr als in anderen europäischen Ländern. 
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06.06.2019 - Ausgabe 108

Heidelberger Druck: Mit Digitalisierung „in den Wachstumsmodus schalten“

Der Maschinenbauer Heidelberger Druckmaschinen will seine digitale Transformation weiter vorantreiben. „Die strategische Marschrichtung „Heidelberg goes digital!“ ist alternativlos“, so Vorstandsvorsitzender Rainer Hundsdörfer. Der SDAX-Konzern werde zunehmend die Früchte aus den strategischen Maßnahmen ernten. Gebremst wird die Wachstumsdynamik allerdings von der aktuellen Konjunktur, „auch wenn das Marktpotenzial für die Digitalisierung der Druckindustrie und des digitalen Verpackungsdrucks unverändert groß ist.“ Mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr 2018/19 zeigen sich die Heidelberger zufrieden. 
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06.06.2019 - Ausgabe 108

Auf die Schnelle: DWS offenbar an Arriva interessiert - HSH-Prozess eingestellt

+++ Deutsche Bahn: Die hochverschuldete Deutsche Bahn benötigt dringend Geld für ihr marodes Schienennetz, Digitalisierung oder auch neue Züge. Geld in die Kassen spülen soll der Verkauf der Bus- und Bahntochter Arriva. Der Bahn-Vorstand berichtete kürzlich von einem regen Interesse von Investoren an der Konzerntochter. Insidern zufolge sollen die DWS, die Fondstochter der Deutschen Bank, sowie der US-Finanzinvestor Carlyle Interesse an einer Arriva-Übernahme angemeldet haben. Auch die amerikanische Beteiligungsgesellschaft Apollo soll zu den Interessenten zählen. Der Wert von Arriva wird auf rund 3,5 Mrd Euro taxiert. Der Bieterprozess soll noch diesen Monat starten. Endgültige Angebote sollen dann im September vorgelegt werden.
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