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02.03.2021 - Ausgabe 43

Aktienmärkte: Covid, Inflationssorgen und hohe Bewertungen - Sind wir in einer Blase?

Egal wie schlimm oder verheerend die Nachrichten sein mögen, unabhängig davon, ob die Wirtschaft wächst oder stagniert, die weltweiten Aktienmärkte bleiben kaum weniger als eine Woche auf rotem Terrain. Seit Jahren erleben wir einen Bullenmarkt, der von einer Pandemie gerade mal 3 Monate aufgehalten wurde. Es scheint also, dass es tendenziell nur eine Richtung gibt, doch genau, wenn man solche Euphorie verspürt, sollte man sich doch fragen: Sind wir vielleicht nicht doch in einer Aktien-Blase? Analysten von JPMorgan sehen die Gefahr nicht im gesamten Markt, sondern eher tendenziell in einigen Sektoren wie Tech oder Elektromobilität.
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02.03.2021 - Ausgabe 43

Vonovia: Immobilienkonzern zwischen Wachstum, Kritik, Mietpreisbremse- und Deckel

Deutschlands größter Immobilienkonzern Vonovia hat die Auswirkungen der Corona-Krise dank einer ungebrochenen Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum bislang kaum zu spüren bekommen. Allerdings weht dem Unternehmen schon seit längerem ein kräftiger Wind wegen steigender Mieten auf dem deutschen Heimatmarkt entgegen: Die Mietpreisbremse wurde verlängert und in Berlin wurde der Mietendeckel eingeführt. Zudem startete eine Bürgerinitiative erst jüngst ein Volksbegehren zur Enteignung großer Wohnungskonzerne in der Bundeshauptstadt.
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02.03.2021 - Ausgabe 43

Auf die Schnelle: Daimler und Volvo gründen JV - Großauftrag für Boeing und Airbus

+++ Brennstoffzellen: Daimler und der schwedische Lkw-Hersteller Volvo arbeiten künftig in einer gemeinsamen Firma an der Entwicklung von Brennstoffzellen-Antrieben für schwere Lastwagen. Das im vergangenen Jahr angekündigte Unternehmen, das künftig Cellcentric heißen soll, wurde Anfang der Woche gegründet, wie Daimler Truck und die Volvo Group mitteilten. Volvo hat dazu für rund 600 Mio. Euro 50% der Anteile an der Firma Daimler Truck Fuel Cell gekauft, in der der Stuttgarter Lastwagenbauer zuvor schon alle seine Brennstoffzellen-Aktivitäten zusammengeführt hatte. Zusammen wollen Daimler und Volvo Brennstoffzellensysteme entwickeln, die in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts in Serie gehen können. In allen anderen Bereichen blieben die Unternehmen Konkurrenten, hieß es. Die Pläne für ihr Gemeinschaftsprojekt hatten sie im April 2020 vorgestellt, eine verbindliche Vereinbarung war im November unterschrieben worden.
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01.03.2021 - Ausgabe 42

Aviva: „Versicherer sollen nicht mit gespaltenen Zungen sprechen“ - Nachhaltigkeit

Die Versicherer „dürfen nicht mit gespaltenen Zungen sprechen”, indem sie im Sinne der Klimapolitik das eine tun und im Blick auf ihr Produktangebot ganz gegensätzlich handeln. Mit dieser Mahnung hat jetzt die Vorstandsvorsitzende der großen britischen Versicherungsgruppe Aviva, Amanda Blanc, die Branche zu mehr Ehrlichkeit aufgerufen. Immer mehr Versicherer bemühten sich darum, bei ihren Kapitalanlagen alles zu tun, um im Sinne des Pariser Klimaabkommens die CO2-Ausscheidungen zu reduzieren. Dabei werden mehr und mehr Aktien von Unternehmen, die dem Öl, Gas und der Kohle nahestehen, abgestoßen. In den eigenen Versicherungsangeboten der gleichen Unternehmen ist aber - so Blanc - von dieser Haltung nichts mehr zu spüren. „Versichern und investieren müssen parallel ausgerichtet sein”, sonst „versichern wir bald vieles, das nicht mehr von Bestand sein wird. Wir können nicht die Prämien kassieren und dann nicht mehr in die gleichen Unternehmen investieren.”
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01.03.2021 - Ausgabe 42

Auf die Schnelle: Merck erwirbt Lizenzen für Krebsmittel - Berkshire kauft eigene Anteile

+++ Merck: Der Pharmakonzern Merck KGaA will mit einer Lizenzvereinbarung sein Geschäft mit Krebsmedikamenten stärken. Die Darmstädter erwerben von der schweizerischen Debiopharm die weltweiten Exklusivrechte zur Entwicklung und Vermarktung für das Mittel Xevinapant gegen Kopf-Hals-Tumore, wie der DAX-Konzern mitteilte. Debiopharm bekommt dafür eine Vorauszahlung von 188 Mio. Euro sowie künftig bis zu 710 Mio. Euro für zulassungsbezogene und kommerzielle Meilensteine. „Dieser Spätphasen-Kandidat komplementiert die Pipeline unseres Unternehmensbereichs Healthcare, die in den kommenden Jahren zu den wichtigsten Wachstumstreibern von Merck zählen wird“, sagte Merck-Chef Stefan Oschmann.
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01.03.2021 - Ausgabe 42

Analystenbarometer: Lanxess hat Reserven und Kering Imageprobleme in China

+++ Die Baader Bank hat Puma nach einer Telefonkonferenz im Anschluss an die Präsentation der Jahreszahlen von „Reduce“ auf „Add“ hochgestuft. Das Kursziel wurde von 80 auf 95 Euro angehoben. Der Sportartikelhersteller habe Hinweise darauf gegeben, dass der Umsatz in diesem Jahr prozentual zweistellig wachsen könnte, schrieb Analyst Volker Bosse in einer vorliegenden Studie. Zudem dürfte der Gegenwind von der Währungsseite etwas nachlassen. Damit könne Puma höhere Frachtkosten kompensieren.
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26.02.2021 - Ausgabe 41

Nachhaltigkeit: Kupferpreis steigt durch höheren Bedarf bei Erneuerbaren

Der Preis für das Industriemetall Kupfer hat sich binnen Jahresfrist von knapp 4.500 Dollar auf mehr als 9.000 Dollar die Tonne reichlich verdoppelt. Allein in den beiden Monaten seit Jahresbeginn gab es eine Preissteigerung um zusammen mehr als 15%. Der derzeitige Kupferpreis ist der höchste seit 2011, als das Metall kurzfristig die Marke von 10.000 Dollar pro Tonne überschritt. Im Februar sind zugleich die Zahl und der Umfang der Kupfer-Termingeschäfte in einem bisher nicht erlebten Umfang und Tempo gestiegen. 
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26.02.2021 - Ausgabe 41

Auf die Schnelle: Airbnb legt erstmals Zahlen offen - Beyond Meat enttäuscht

+++ Airbnb: Der Apartment-Vermittler Airbnb hat sich im Corona-Jahr 2020 besser geschlagen als zunächst angenommen. Insgesamt gingen die Erlöse um 30% auf 3,4 Mrd. Dollar zurück, wie Airbnb nach US-Börsenschluss mitteilte. Nach dem heftigen Einbruch zu Beginn der Pandemie erholte sich das Geschäft deutlich, im Schlussquartal gab es verglichen mit dem Vorjahreswert nur noch ein Umsatzminus von 22% auf 859 Mio. Dollar. Dennoch riss die Krise tiefe Löcher in die Bilanz - insgesamt machte Airbnb 2020 einen Verlust von 4,6 Mrd. Dollar. Das enorme Minus war aber nicht nur den Belastungen durch die Pandemie geschuldet, die das Geschäft im Frühjahr zum Stillstand gebracht und zu massenhaften Stornierungen geführt hatte. Airbnb musste auch hohe Kosten wegen des Börsengangs im Dezember stemmen. Bei der Premiere an der New Yorker Nasdaq hatten sich Anleger um die Aktien gerissen, seitdem ist der Kurs weiter kräftig gestiegen. Der Börsenwert liegt mit 109 Mrd. Dollar über dem der Hotelketten Marriott, Hilton und Hyatt zusammen.
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26.02.2021 - Ausgabe 41

Czerwensky Wochenausblick: Dax vor Reform - Beiersdorf raus, Siemens Energy rein?

+++ Montag (1.3.): Der Verbraucherpreisindex vom Statistischen Bundesamt für das Gesamtjahr wird zum Start der kommenden Woche veröffentlicht. Die Prognose liegt bei 0,7% verglichen mit 1% im Vorjahr. 
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25.02.2021 - Ausgabe 40

Nach Glyphosat und Corona: Wie geht es weiter für Bayer? - Aktieneinschätzung

Nach einem durchwachsenen Jahr will der Agrarchemie- und Pharmakonzern Bayer die Probleme vergangener Jahre hinter sich lassen. Die Leverkusener wollen den teuren Glyphosat-Rechtsstreit in den USA abhaken, zudem verbesserte sich die Perspektive für die Agrarsparte zuletzt deutlich. Investitionen in Gen- und Zelltherapien sollen darüber hinaus helfen, den Pharmabereich auf Kurs zu halten.
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25.02.2021 - Ausgabe 40

Kursexplosion: Die Spekulation um GameStop geht in die nächste Runde

Die Aufregung um den kriselnden Videospielhändler GameStop findet am US-Finanzmarkt kein Ende. Nach starken Verlusten in den Vorwochen verdoppelte sich der Aktienkurs des zum Spielball von Spekulanten gewordenen US-Unternehmens, ohne dass auf Anhieb ein klarer Grund ersichtlich gewesen wäre. Angesichts der Zustände an den US-Börsen warnte der langjährige Partner des legendären Staranlegers Warren Buffett, Charlie Munger, vor Exzessen. Der Vizechef von Buffetts Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway sieht die jüngsten Turbulenzen am US-Finanzmarkt offenbar mit großer Sorge. Kurskapriolen wie bei den Aktien von GameStop seien Anzeichen einer „irritierenden Blase“, die irgendwann einmal ein böses Ende nehmen müsse, sagte der 97-Jährige bei der jährlichen Hauptversammlung des US-Medienkonzerns Daily Journal Corporation.
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25.02.2021 - Ausgabe 40

Auf die Schnelle: Grafikkarten und Rechenzentren sorgen für Schub bei NVIDIA

+++ NVIDIA: Die hohe Nachfrage nach Technik für Rechenzentren und Grafikkarten lässt das Geschäft von NVIDIA weiter rasant wachsen. In den vergangenen drei Monaten sprang der Umsatz im Jahresvergleich um 61% auf 5 Mrd. Dollar hoch. Der Gewinn stieg in dem Ende Januar abgeschlossenen vierten Geschäftsquartal um gut 53% auf rund 1,46 Mrd. Dollar, wie NVIDIA nach US-Börsenschluss mitteilte. Der Gaming-Bereich mit dem Grafikkarten-Geschäft blieb der größte Erlösbringer von NVIDIA mit einem Quartalsumsatz von 2,5 Mrd. Dollar und damit insgesamt 67% mehr als vor einem Jahr. Die Karten sind nicht nur bei Videospielern gefragt, sondern auch zur Produktion der Kryptowährung Bitcoin. Der Bitcoin-Kurs war in den vergangenen Monaten stark gestiegen, so dass das „schürfen“ des Digitalgeldes am Computer wieder attraktiver wurde. Nach dem Ende eines früheren Bitcoin-Booms hatte NVIDIA mit Überkapazitäten zu kämpfen. Diesmal versucht die Firma, frühzeitig gegenzusteuern: Bei einem neuen Grafikkarten-Modell wird die Kryptowährungs-Produktion gedrosselt, während NVIDIA einen speziellen Chip dafür ankündigte. Es werde aber einige Zeit dauern, bis sich die Trennung der zwei Einsatzszenarien durchsetze, räumte NVIDIA-Chef Jensen Huang in einer Telefonkonferenz mit Analysten ein.
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24.02.2021 - Ausgabe 39

ESG: Nachhaltig in und für die Zukunft investieren - Der ökologische Wandel der Fonds

Erneuer­bare Energien aus Sonne, Wind und Biogas – daran denken die meisten Menschen, wenn von nachhaltiger Geldanlage die Rede ist. Nachhaltige Aktienfonds sind viel breiter aufgestellt. Corona bestimmt die Schlagzeilen – doch die größere Herausforderung steht der Menschheit mit dem Klimawandel ins Haus. Das Interesse an Fonds mit ethisch-ökologischen Anlagekriterien steigt.
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24.02.2021 - Ausgabe 39

Konjunktur: Deutsche Wirtschaft Ende 2020 trotz Lockdown mit leichtem Plus

Deutschland ist etwas besser durch das Corona-Krisenjahr 2020 gekommen, als zunächst angenommen. Trotz des zweiten Lockdowns stieg das Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 0,3%, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Zunächst hatten die Statistiker ein Plus von nur 0,1% errechnet. Im Gesamtjahr schrumpfte die deutsche Wirtschaft allerdings um 4,9%, statt wie bisher angenommen um 5,0%.
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24.02.2021 - Ausgabe 39

Auf die Schnelle: Finanzchef von GameStop tritt zurück - Lieferengpässe bei AstraZeneca?

+++ GameStop: Der Videospielhändler GameStop, der im Januar durch extreme Kurskapriolen am Finanzmarkt für Aufsehen sorgte, muss sich einen neuen Finanzvorstand suchen. Amtsinhaber Jim Bell werde den Posten am 26. März räumen, teilte das Unternehmen nach US-Börsenschluss mit. GameStop habe mit der Suche nach einem fähigen Nachfolger begonnen, sollte sich nicht rechtzeitig einer finden, so werde zunächst Chefbuchhalterin Diana Jajeh die Aufgaben übernehmen. Einen Grund für Bells Rücktritt nannte das Unternehmen nicht. GameStop steckt schon länger in der Krise, doch angetrieben von im Internet organisierten Hobby-Anlegern hatten die Aktien der Firma im vergangenen Monat eine atemberaubende Rally hingelegt. Das wiederum brockte einigen Hedgefonds, die auf einen Kursverfall gewettet hatten, milliardenschwere Verluste ein. Ende Januar hatte die Aktie ein Rekordhoch von über 483 Dollar erreicht, doch der Höhenflug war rasch wieder vorbei - zuletzt lag der Kurs bei knapp 45 Dollar. Der Rücktritt des Finanzchefs sorgte nachbörslich für weitere Verluste.
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23.02.2021 - Ausgabe 38

Kryptowährungen: Euphorie bei Kleinanlegern - Was steck hinter dem Bitcoin-Boom?

Die Digitalwährung Bitcoin hat in den vergangenen Tagen täglich neue Höchststände erreicht. Aufwind gibt vor allem, dass Großinvestoren sich für Digitalwährungen öffnen. Auch andere Unternehmen wie Mastercard planen einen Einstieg. Der Bitcoin schreibt fast täglich neue Rekorde. Am Sonntag war der Wert der größten Digitalwährung auf mehr als 57.000 Dollar gestiegen. Bereits in den vergangenen Wochen hatte Bitcoin zunächst die Schwelle von 30.000, dann auch von 40.000 Dollar in Windeseile durchbrochen. Grund dafür ist die Tatsache, dass sich verstärkt professionelle Investoren und Unternehmen dem Bitcoin und anderen Digitalwährungen zuwenden.
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23.02.2021 - Ausgabe 38

Facebook: Blockade von australischen Medieninhalten soll aufgehoben werden

Die australische Regierung hat sich mit Facebook im Streit über Medieninhalte auf der Plattform geeinigt. Der Internetriese werde die Sperre für australische Nachrichtenseiten auf seinem Online-Netzwerk in den kommenden Tagen aufheben, teilte Schatzkanzler Josh Frydenberg mit. Nach tagelangen Verhandlungen mit Facebook habe die Regierung unter Premierminister Scott Morrison zugestimmt, Änderungen an einem geplanten Mediengesetz vorzunehmen, berichtete die Nachrichtenagentur AAP.
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23.02.2021 - Ausgabe 38

Auf die Schnelle: HSBC verzeichnet Gewinneinbruch - Covestro auf Vor-Pandemie-Niveau

+++ HSBC: Die Großbank HSBC hat im vergangenen Jahr die Auswirkungen der weltweiten Coronavirus-Krise zu spüren bekommen und einen Einbruch beim Nettogewinn um 35% verzeichnet. Die Bank, die ihren Großteil der Erträge in Asien erwirtschaftet, berichtete einen Nettogewinn von 3,9 Mrd. US-Dollar nach zuvor 5,97 Mrd. Dollar im Vorjahr. Bei der Mittelfristprognose wird die Bank nun pessimistischer. Für das Schlussquartal wies die Bank allerdings wieder einen Nettogewinn aus, dieser erreichte 562 Mio. Dollar, nachdem im Vorjahr eine Goodwill-Abschreibung zu einem Verlust von 5,51 Mrd. Dollar geführt hatte. Analysten hatten für den Dreimonatszeitraum mit einem Verlust von insgesamt 115 Mio. Dollar gerechnet. Die HSBC rechnet nicht mehr damit, ihr Ziel für die Rendite auf das durchschnittliche materielle Eigenkapital von 10 bis 12% im Jahr 2022 zu erreichen. Das Institut strebt nun mittelfristig eine Rendite in der Spanne von „10% oder höher“ an. 
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22.02.2021 - Ausgabe 37

Continental: Dividende fällt aus und Talfahrt geht weiter - Einstiegsmöglichkeit?

Wegen der schwierigen Geschäftslage sollen die Aktionäre von Continental für das Corona-Jahr 2020 keine Dividende erhalten. Der Autozulieferer und Reifenhersteller stellte nach Prüfung der Bücher ein negatives Konzernergebnis fest. Daher werde man der Ende April anstehenden Hauptversammlung den Verzicht auf eine Ausschüttung vorschlagen, hieß es vom DAX-Konzern in Hannover. Für das Jahr davor hatte es noch 3 Euro je Anteilsschein gegeben, trotz ebenfalls roter Zahlen. Finanzvorstand Wolfgang Schäfer hatte bereits im vergangenen November angedeutet, dass eine Wende zum Gewinn nicht mehr gelingen könnte.
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22.02.2021 - Ausgabe 37

Auf die Schnelle: Porsche verschärft Sparprogramm - BioNTech legt Preise offen

+++ Porsche: Der Sportwagenbauer Porsche erweitert sein Sparprogramm und will so weitere Kostensenkungen und Erträge in Milliardenhöhe erzielen. „In den nächsten fünf Jahren planen wir nun insgesamt rund 10 Mrd. Euro, die das Ergebnis absichern. Ursprünglich waren es 6 Mrd. Euro gewesen. Nach 2025 sollen es 3 Mrd. Euro pro Jahr sein“, so Vorstandschef Oliver Blume der Automobilwoche. Zunächst waren für die zweite Hälfte des Jahrzehnts 2 Mrd. Euro zusätzlich pro Jahr vorgesehen. „Wir stärken uns damit aus eigener Kraft für eine erfolgreiche Transformation“, fügte Blume hinzu. Dies sei notwendig, um die strategische Rendite zu halten: „15% sind in der Transformationsphase so viel wert wie 20% in früheren Zeiten“. Es müsse in Elektrifizierung und Digitalisierung investiert werden. Hinzu kämen höhere Materialkosten für Batterien, das Parallelangebot an Antrieben oder die Qualifizierung der Mitarbeiter.
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