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19.10.2018 - Ausgabe 202

FinTechs: Die jungen Wilden werden erwachsen und suchen die Nähe zu Banken

Seit Jahren gehören FinTechs mit zu den Top-Gesprächsthemen in der Bankenbranche. Viele der Finanz-Startups haben in den letzten Jahren zum Teil auf die harte Tour gelernt, dass das mit den Banklizenzen und Regulierungsbestimmungen dann doch nicht so einfach ist wie gedacht. Ganz so stark wie geplant konnten die FinTechs den Markt nicht aufmischen, räumen inzwischen auch immer mehr von ihnen selbst ein. Sie suchen daher verstärkt die Zusammenarbeit mit Banken. Die Wachstumsraten gehen seit Jahren stark zurück. Dafür steht den FinTechs hierzulande immer mehr Geld zur Verfügung. 
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19.10.2018 - Ausgabe 202

Auf die Schnelle: Commerzbank will bei Compliance stärker automatisieren

+++ Commerzbank: Das Frankfurter Geldhaus will bei Compliance-Vorabprüfungen bei der Abwicklung von Handelsfinanzierungsgeschäften stärker auf Automatisierung setzen und geht eine Partnerschaft mit dem FinTech Conpend ein, das sich auf Lösungen für Handelsfinanzierungsgeschäfte spezialisiert hat. Bis 2020 sollen rund 80% dieser Vorabprüfungen automatisiert werden. In diesem Monat hat die Bank eine Pilotphase zur Automatisierung der Antigeldwäsche-Prozesse gestartet, im nächsten Jahr will man dann mit automatisierten Sanktionsprüfungen bei Handelsfinanzierungsgeschäften nachlegen. Die geplante Automatisierung von ausgewählten Compliance- und Sanktionsprüfungsprozessen im Bereich der Handelsfinanzierungen bezieht sich nur auf das operative Geschäft, die sogenannte „First Line of Defence”, teilte die Commerzbank mit. Nicht betroffen davon seien nachgelagerte interne Überwachungs-, Compliance- und Prüfprozesse der Bank. 
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19.10.2018 - Ausgabe 202

Czerwensky-Wochenausblick: Deutsche Bank und Daimler mit schwachen Q3-Zahlen

Montag (22.10.): In Baden-Baden trifft sich die Rückversicherungsbranche zum traditionellen Rückversicherer Kongress. Auf dem Branchentreff berichten u.a. Hannover Rück und Branchenprimus Munich Re über aktuelle Entwicklungen und Trends. Zudem geben sie einen Ausblick auf die Vertragserneuerungsrunde zum 1. Januar des kommenden Jahres. 
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18.10.2018 - Ausgabe 201

SAP: Cloud-Geschäft wächst - die Marge enttäuscht

Europas größter Technologiekonzern SAP bietet mit seinen heute vorgelegten Zahlen ausreichend Futter für Optimisten und Pessimisten. Das Wachstum des Cloud-Geschäfts setzt sich weiter erfolgreich fort und übertrifft die Erwartungen. Zum dritten Mal in diesem Jahr wurde der Ausblick für das Gesamtjahr angehoben. Argwöhnisch betrachten Pessimisten allerdings die hinter den Erwartungen bleibende Marge. Hier zeigt sich wie schon so oft, Expectation Management ist alles... Die Aktie sackte in Reaktion auf die heute veröffentlichten Zahlen um deutlich über 4% in die Tiefe.
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18.10.2018 - Ausgabe 201

Banken: Im Privatkundengeschäft drohen Milliardenverluste

Die deutsche Wirtschaft brummt seit Jahren, das Privatkundengeschäft der deutschen Banken jedoch darbt vor sich hin – und Besserung ist kaum in Sicht. Die Misere im Privatkundengeschäft hat letztes Jahr bei Ertragslage und Ergebnis ihren negativen Höhepunkt erreicht. Steuern die Banken nicht massiv entgegen, drohen in wenigen Jahren Milliardenverluste. 
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18.10.2018 - Ausgabe 201

Auf die Schnelle: Berlin beschließt Erleichterungen bei der Zinszusatzreserve

+++ Versicherungen: Lange hatte die Versicherungsbranche Änderungen bei der Zinszusatzreserve (ZZR) gefordert. Das Bundesfinanzministerium hat nun eingelenkt und Erleichterungen auf den Weg gebracht, wonach Lebensversicherer weniger Geld zurücklegen müssen. Dadurch dürften die Belastungen um einen zweistelligen Milliardenbetrag allein in diesem Jahr sinken. Die neue Berechnungsformel der Zinszusatzreserve tritt noch in diesem Jahr in Kraft, sagte Finanzstaatssekretär Jörg Kukies auf einer Veranstaltung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft. Die entsprechende Verordnung zur Neuregelug der ZZR werde in Kürze im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Die Zinszusatzreserve wurde 2011 eingeführt. Mit ihr soll sichergestellt werden, dass die Versicherer ihre hohen Zinsgarantien auch in der Niedrigzinsphase erfüllen können. Ende des letzten Jahres war der entsprechende Reservetopf mit 60 Mrd Euro gefüllt. 
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17.10.2018 - Ausgabe 200

WEF-Report: Deutschland führt die Spitze der innovationsfreundlichsten Länder

Das Weltwirtschaftsforum (WEF) ist vor allem bekannt für die Ausrichtung seiner gleichnamigen Veranstaltung in Davos, wo sich die globale Wirtschaftselite einmal im Jahr zusammenfindet. Einmal im Jahr veröffentlicht das Forum darüber hinaus den „Global Competitiveness Report“, in dem analysiert wird, welches Land in puncto Wettbewerbsfähigkeit die Nase vorn hat. Dieses Jahr liegen erstmalig seit zehn Jahren die USA auf Platz eins. Allerdings überrascht Deutschland mit dem ersten Platz in der Sparte „Industrie 4.0“.
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17.10.2018 - Ausgabe 200

Familienunternehmen: Weniger effizient und oft schlechtere Finanzkennzahlen

Kurzfristiges Denken mit dem Fokus auf die nächsten Quartalszahlen gibt es bei Familienunternehmen nur in Einzelfällen. I.d.R. sind sie langfristiger und risikoscheuer ausgerichtet, haben weniger Schulden als nicht-familiengeführte Firmen und eine bessere Eigenkapitalquote. Dafür zahlen sie auf der anderen Seite mehr Zinsen für Kredite und sind beim Working Capital- und Liquiditätsmanagement oft weniger effizient, wie der Kreditversicherer Euler Hermes gemeinsam mit Roland Berger herausgefunden hat. 
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17.10.2018 - Ausgabe 200

Auf die Schnelle: Fresenius & FMC im freien Fall - Privatjet mit Bitcoin bezahlen

+++ Fresenius/FMC: Auf Talfahrt befanden sich heute die Aktien von Fresenius und ihrer Dialyse-Tochter Fresenius Medical Care (FMC). Wegen schwächerer Geschäfte bei Dialysedienstleistungen, in Amerika sowie den schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den Schwellenländern hat FMC die Prognose für dieses Jahr gesenkt. Der Umsatz soll auf Jahressicht um 2 bis 3% wachsen (zuvor 5 bis 7%). Beim Ergebnis wird mit einem Plus zwischen 11 bis 12% gerechnet (13 bis 15%). Nach vorläufigen Q3-Zahlen sank der Umsatz um 6% auf gut 4 Mrd Euro. Beim EBIT gab es sogar ein Minus von 13% auf 527 Mio Euro. Mutterkonzern Fresenius bestätigte seinen Ausblick für 2018 zwar, schob aber hinterher, dass Umsatz und Ergebnis am unteren Ende der Bandbreite liegen werden. Fresenius-Aktien sanken heute um rund 12%. FMC-Papiere gaben sogar um knapp ein Fünftel nach. 
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16.10.2018 - Ausgabe 199

Übernahmen: Dt. Mittelstand wird bei internationalen Investoren immer beliebter

In einem internen BDI-Papier soll sich der Mittelstandsausschuss über Wirtschaftsminister Peter Altmaier beklagt haben. Den vielen Ankündigungen zur Entlastung der Wirtschaft seien kaum Taten gefolgt, so die Kritik. Womöglich hat diese Unzufriedenheit ja bei einigen mittelständischen Unternehmen eine Rolle beim Verkauf ihres Unternehmens gespielt. Trotz leichter Rückgänge in den letzten Jahren gehen jährlich rund 1100 deutsche Mittelständler über die M&A-Ladentheke. Aufschwung könnte es durch den Generationenwechsel geben, der in den kommenden Jahren in tausenden kleineren und mittelgroßen Firmen ansteht. 
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16.10.2018 - Ausgabe 199

Konjunktur: Stimmung im Keller - ZEW-Index bricht massiv ein

Die zahlreichen Brandherde in aller Welt hinterlassen nun auch hierzulande sichtbare Spuren. Die Stimmung der Finanzexperten in Deutschland hat sich im Oktober extrem verschlechtert. Der Index für die Konjunkturerwartungen des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ging diesen Monat um 14,1 auf –24,7 Punkte zurück. Schlechter war die Stimmung zuletzt im August vor sechs Jahren. Auch bei der Bewertung der aktuellen Lage gab es einen deutlichen Rückgang um 5,9 auf 70,1 Punkte. 
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16.10.2018 - Ausgabe 199

Mobilität: MaaS-Konzepte als neues Zukunftsbild - Ohne App läuft nichts

Die Wissenschaft und die Politik lassen es in der Autobranche kräftig rumoren. EU-Staaten fordern, dass Neuwagen 2030 im Schnitt 35% weniger CO2 ausstoßen sollen als 2020. Bis 2050 soll der Straßenverkehr weitestgehend dekarbonisiert werden. Der technologische Wandel soll es möglich machen. Unterdessen bereitet sich die Autobranche auf massive Umbrüche hin zu E-Mobilität und immer stärkerer Vernetzung vor. Allein Volkswagen hatte im vorigen Jahr angekündigt, in die Entwicklung von E-Autos, autonomem Fahren, Mobilitätsdiensten und Digitalisierung bis ins Jahr 2022 über 34 Mrd Euro investieren zu wollen. Aber auch neue Fahrkonzepte bringen Bewegung in die Branche. Individuelle Mobilität dürfte bald nicht mehr so gefragt sein wie bisher.
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16.10.2018 - Ausgabe 199

Auf die Schnelle: Talanx erwartet weniger Gewinn

+++ Talanx: Der Hannoveraner Versicherungskonzern hat seine Prognose für das laufende Jahr deutlich gesenkt. Wegen hoher Schäden in der Industrieversicherung erwartet Talanx in diesem Jahr einen Überschuss von 700 Mio Euro. Bisher war man von 850 Mio ausgegangen. Konkret wird die Gewinnwarnung mit mehreren Großschäden sowie einer ungewöhnlich starken Häufung von Frequenzschäden in der industriellen Sachversicherung begründet. Im dritten Quartal habe Talanx allein in der Industrieversicherung einen Verlust von 100 Mio Euro geschrieben. Das Budget für Großschäden in diesem Bereich für das Gesamtjahr sei mit 260 Mio Euro nach neun Monaten bereits jetzt aufgebraucht. Im nächsten Jahr peilt der Konzern einen Gewinn von 900 Mio Euro an. mehr...
15.10.2018 - Ausgabe 198

Brexit: Gefahr eines No-Deals steigt - Streitpunkt Irland - DIHK mahnt zur Eile

Vergangene Woche noch deutete vieles auf eine Einigung in den monatelangen Brexit-Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien hin. Gestern jedoch hat sich die Stimmung um 180 Grad gedreht. Ein No-Deal-Brexit scheint nun so wahrscheinlich wie nie. Die düstere Nachrichtenlage zeigt sich auch an der Börse. In Frankfurt, wo der Börsenhandel wegen einer technischen Panne heute über eine Stunde später begann, sank der DAX in den frühen Morgenstunden auf deutlich unter 11.500 Punkte und erreichte damit seinen Jahrestiefstwert.
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15.10.2018 - Ausgabe 198

Auf die Schnelle: PEH Wertpapier prognostiziert Euro im Sinkflug

+++ PEH Wertpapier: Die politischen Unsicherheiten in Italien sowie die Turbulenzen an den Börsen haben den Euro in den letzten Wochen zunehmend unter Druck gesetzt. Auf der anderen Seite des Atlantiks sorgen steigende Zinsen und auch die Steuerreform für einen stärkeren US-Dollar. Derzeit wird die Gemeinschaftswährung Euro bei rund 1,16 Dollar gehandelt. Martin Stürner, Vorstandsvorsitzender vom Fondshaus PEH Wertpapier, das mit einem betreuten Vermögen von knapp 11 Mrd Euro nach eigenen Angaben zu den führenden banken- und versicherungsunabhängigen Finanzdienstleistern im deutschsprachigen Raum gehört, glaubt, dass sich dieser Trend fortsetzen und der Dollar den Euro weiter abhängen wird. Er sieht den Euro Ende dieses Jahres bei 1,10 Dollar und glaubt, dass der Euro im ersten Halbjahr des kommenden Jahres auf 1,05 Dollar absacken wird. Trotz steigender Unternehmensgewinne setze sich die relative Underperformance an den europäischen Aktienmärkten fort, wohingegen eine Fortsetzung der starken Performance mit relativ moderaten Bewertungen in den USA auch im nächsten Jahr möglich sei. Für deutsche Unternehmen sollten sich durch die Dollar/Euro-Entwicklung positive Effekte ergeben. Ein starker Dollar wirke für die Firmen wie ein Konjunkturprogramm, wodurch Unternehmensgewinne steigen dürften und der hiesige Aktienmarkt profitieren sollte. 
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15.10.2018 - Ausgabe 198

Analystenbarometer: Uniper dürfte von steigenden Kohlepreisen profitieren

+++ Kohle dürfte in den kommenden Jahren deutlich mehr kosten als bisher erwartet. Damit einhergehend dürften auch die Strompreise einen Aufschwung erfahren. Experten erwarten einen Anstieg von satten 40%. Davon dürfte u.a. Uniper profitieren. Die Analysten von Berenberg bestätigen in ihrer aktuellen Studie die Kaufempfehlung für deren Aktien.
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12.10.2018 - Ausgabe 197

Börsen: Die Aktienmärkte gehen erneut in die Knie

An den internationalen Aktienmärkten ging es diese Woche recht turbulent zu. Nach dem Kursrutsch vom Mittwoch knüpfte auch der Donnerstag an die Verluste des Vortages an. Zwischenzeitlich gelang den Märkten zwar eine Stabilisierung, allerdings war diese nicht von allzu langer Dauer. Der DAX rutschte auf rund 11.500 Punkte und stürzte somit auf den tiefsten Stand seit Februar 2017. Auch Dow und Nasdaq notierten am Abend im roten Bereich. Als Belastungsfaktoren nannten Händler die Spekulationen auf schnellere US-Zinserhöhungen und zudem die Aussagen von US-Präsident Donald Trump zur Fed.
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12.10.2018 - Ausgabe 197

Auf die Schnelle: Solides Knorr-Bremse-IPO - EU will Insolvenzverfahren vereinfachen

+++ IPO: Inmitten der Börsenturbulenzen wagte heute der Bremsenhersteller Knorr-Bremse den Gang aufs Frankfurter Börsenparkett – und das mit einem durchaus zufriedenstellenden Ergebnis. Der erste Kurs lag mit 80,10 Euro leicht über dem Ausgabepreis von 80 Euro. Die Preisspanne lag zuvor bei 72 bis 87 Euro. Die Zeichnungsfrist wurde leicht verkürzt, die Aktie sei vielfach überzeichnet gewesen. Derzeit kostet ein Knorr-Bremse-Papier rund 81,70 Euro. Insgesamt beläuft sich das Volumen des Börsengangs auf rund 3,9 Mrd Euro. Dem Unternehmen selbst fließt durch das IPO kein Geld zu. Die Erlöse fließen komplett in die Tasche von Eigentümer Heinz Hermann Thiele.
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12.10.2018 - Ausgabe 197

Czerwensky-Wochenausblick: Brexit-Verhandlungen vor Showdown - SAP Q3

Montag (15.10.): Nachdem heute die US-Schwergewichte JP Morgan, Wells Fargo und Citigroup die Berichtssaison in Amerika eröffnet haben, folgt an diesem Montag Teil zwei der amerikanischen Institute. Den Auftakt macht die Bank of America. Einen Tag später folgen Goldman Sachs und Morgan Stanley. Im weiteren Wochenverlauf ziehen zudem US Bankcorp und Bank of New York Mellon mit ihren Q3-Zahlen nach. Die Banken dürften erneut starke Zahlen präsentieren, von denen hiesige Institute nur träumen können. Dennoch wird vor zu viel Euphorie gewarnt. Das Kreditwachstum lässt nach und das Handels- sowie das M&A-Geschäft schwächeln. Besonders im Fokus: Goldman Sachs. Erstmals wird der neue CEO David Solomon Quartalszahlen präsentieren. Zudem tritt die Investmentbank bei der Privatkundentochter „Marcus“ in der Kreditvergabe auf die Bremse. 
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11.10.2018 - Ausgabe 196

Mittelstand: Anlagebedarf deutlich gestiegen - Pensionsverpflichtungen oft unerfüllt

Von der brummenden Wirtschaft in Deutschland hat in den letzten Jahren u.a. auch der Mittelstand stark profitiert. Viele der mittelständischen Unternehmen haben wirtschaftlich erfolgreiche Jahre hinter sich und schwimmen geradezu in Liquidität. Doch wohin damit? In Zeiten von Null- und Niedrigzinsen gehen die Mittelständler unterschiedlich bei der Anlage liquider Mittel vor. 
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