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14.05.2021 - Ausgabe 94

Disney: Flaute im Streaming-Geschäft enttäuscht Anleger entgegen den Erwartungen

Der Entertainment-Gigant Walt Disney ächzt weiter unter der Corona-Krise, auch der Erfolg im Streaming-Geschäft ließ zu Jahresbeginn deutlich nach. Nach dem fulminanten Start des Online-Videodienstes Disney+ litt der Netflix-Rivale im jüngsten Geschäftsquartal unter mangelnden Film- und Serienhits. Da die Pandemie den Rest von Disneys Unterhaltungs-Imperium weitgehend lahmlegt, ist der Konzern auf die Streaming-Services angewiesen. Anders als in den Vorquartalen konnte Disney+ die Bilanz diesmal aber nicht sonderlich aufhübschen. Der Video-Service beendete das erste Vierteljahr 2021 mit knapp 104 Mio. Abonnenten, wie Disney nach US-Börsenschluss mitteilte. Damit kamen in den drei Monaten lediglich rund 9 Mio. hinzu. Analysten hatten im Schnitt mit deutlich mehr gerechnet. Disney+ war im November 2019 an den Start gegangen und hatte seitdem rasantes Wachstum verzeichnet.
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14.05.2021 - Ausgabe 94

Auf die Schnelle: Coinbase verdient prächtig - Israel stellt Gasförderung vor der Küste ein

+++ Kryptowärhungen: Coinbase, die größte US-Handelsplattform für Cyber-Währungen wie Bitcoin, hat dank des Krypto-Booms zu Jahresbeginn glänzende Geschäfte gemacht. Im ersten Quartal stieg der Gewinn auf 771 Mio. Dollar und legte damit im Jahresvergleich um mehr als das Zwanzigfache zu. Das teilte das Unternehmen nach US-Börsenschluss in San Francisco mitteilte. Die Erlöse wuchsen von 191 Mio. auf 1,8 Mrd. Dollar. Coinbase kündigte zudem an, seine Plattform bald für Dogecoin zu öffnen. Das ließ die Witz-Kryptowährung zunächst kräftig steigen. Der erste Geschäftsbericht seit dem fulminanten Börsengang im April unterstreicht, wie der Handel mit Kryptowährungen zuletzt brummte. Ob dies so bleibt und das von Transaktionsgebühren abhängende Geschäftsmodell von Coinbase langfristig hohe Gewinne liefern kann, steht auf einem anderen Blatt. Zuvor ließ die Mitteilung von Tesla-Chef Elon Musk, dass sein Konzern wegen Umweltbedenken aufgrund des hohen Stromverbrauchs keine Bitcoin-Zahlungen mehr akzeptiert, den Kryptomarkt einbrechen. Auch Coinbase geriet dabei unter Druck. Die Aktie liegt momentan 18% unter ihrem Einstandskurs beim Börsengang.
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14.05.2021 - Ausgabe 94

Czerwensky Wochenausblick: Aareal Bank erlebt Showdown - Deutsche Börse im Fokus

+++ Montag (17.5.): Die kommende Woche startet mit dem Prozessbeginn im Cum-ex-Verfahren gegen ehemalige Mitarbeiter der inzwischen insolventen Maple Bank. Noch am selben Tag öffnet der Billigfluganbieter Ryanair seine Bücher zum abgelaufenen Geschäftsjahr. 
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12.05.2021 - Ausgabe 93

Bidens Steuerpläne: Experte sieht Babyboomer für Tech-Absturz verantwortlich

Techwerte haben in dem noch jungen Börsenmonat Mai bisher einen nicht ganz einfachen Stand. Während die US-Indizes Dow Jones und S&P 500 bereits neue Höchstmarken aufstellen konnten, ging es für den Technologie-Index NASDAQ Composite seit Monatsbeginn rund 2,6% abwärts (Berechnungsgrundlage ist der Schlusskurs vom 11. Mai 2021). Mehrere Faktoren haben laut Vanda Securities-Mitgründer Eric Liu dazu geführt, dass Techwerte im Mai bisher aus vielen Depots geworfen wurden. Vanda Securities verfolgt die Anlage-Aktivität individueller Investoren und blickt dabei auch darauf, wie Anlageentscheidungen durch Veränderungen in der Politik und von Gesetzen beeinflusst werden. Dabei hat der Börsenexperte insbesondere eine Anlegergruppe ausgemacht, die sich von Techwerten trennte: die Babyboomer. Ältere Anleger hätten sich dafür entschieden, Aktien zu verkaufen, zeigen die Vanda-Daten. Die besagte Investorengruppe würde dabei vor allem auf Handelsplattformen wie Schwab oder TD Ameritrade setzen, und nicht auf Gratisbroker wie Robinhood, die bei jüngeren Marktteilnehmern beliebt sind.
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12.05.2021 - Ausgabe 93

Britische Fintech: Weltmarktanteil beträgt 10% - Technologie soll stärker gefördert werden

Die britische Regierung beschäftigt sich gegenwärtig eingehend mit dem Thema Fintech. Sie errechnete im Frühjahr dieses Jahres für die britische Fintech-Wirtschaft einen Weltmarktanteil von etwa 10%. Daraus ergibt sich ein jährlicher Fintech-Nutzen für das britische Bruttosozialprodukt in Höhe von rund 11 Mrd. Pfund. Dabei geht die Regierung auf Grund umfangreicher Untersuchungen davon aus, dass sich sowohl der Weltmarktanteil als auch der gesamtwirtschaftliche Beitrag für das eigene Land weiter deutlich steigern lassen. 
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12.05.2021 - Ausgabe 93

Auf die Schnelle: Inflation auf höchstem Stand seit 2 Jahren - Allianz startet stark ins Jahr

+++Inflation: Die Inflation in Deutschland ist im April auf den höchsten Stand seit zwei Jahren gestiegen. Das Statistische Bundesamt errechnete für den Monat eine jährliche Teuerungsrate von 2%. Die Wiesbadener Behörde bestätigte damit am Mittwoch vorläufige Daten. Eine so hohe Rate hatte es zuletzt im April 2019 gegeben. Seit dem Auslaufen der vorübergehenden Mehrwertsteuersenkung Ende 2020 sind die Verbraucherpreise damit den vierten Monat in Folge gestiegen. Im Januar lag die Teuerungsrate bei 1%, im Februar waren es 1,3% und im März 1,7%. Angetrieben wurde die Inflation im April vor allem von den Energiepreisen mit einem Plus von satten 7,9%. Dabei schlugen die zu Jahresbeginn eingeführte CO2-Abgabe und der Preisrückgang bei Energieprodukten vor einem Jahr durch. Zu Beginn der Pandemie 2020 waren die Rohölpreise wegen geringer Nachfrage auf dem Weltmarkt eingebrochen. Besonders tief in die Tasche greifen mussten Verbraucher im April im Vergleich zum Vorjahresmonat für Sprit (plus 23,3%) und Heizöl (plus 21,1%). Seit Anfang 2021 ist eine Abgabe von 25 Euro je Tonne ausgestoßenem Kohlendioxid (CO2) fällig, das beim Verbrennen von Diesel, Benzin, Heizöl und Erdgas entsteht. Das lässt die Preise fürs Heizen und Tanken klettern. Ohne Berücksichtigung der Energiepreise hätte die Inflationsrate bei 1,4% gelegen, ohne Heizöl und Sprit nur bei 1,2%. Von März auf April 2021 stiegen die Verbraucherpreise insgesamt um 0,7%.
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11.05.2021 - Ausgabe 92

Höchstes „CAPE“ der Welt: Kennzahl weist auf Überbewertung des US-Aktienmarktes hin

Der US-amerikanische Aktienmarkt ist stark überbewertet, wie das CAPE aufzeigt. Das Cyclically Adjusted Price-to-Earnings Ratio, oder auch zyklisch bereinigtes Kurs-Gewinn-Verhältnis genannt, wurde durch den Nobelpreisträger und Finanzprofessor der Yale University Robert Shiller bekannt. Das Shiller-KGV ähnelt konzeptionell dem typischen KGV, im Gegensatz dazu bezieht es sich allerdings nicht auf die zurückliegenden 12-Monats-Gewinne, sondern auf den Durchschnitt der inflationsbereinigten Unternehmensgewinne der vergangenen 10 Jahre. „Die immer neuen Rekorde bei den Aktienindizes sehe ich langsam kritisch. Gemessen am Shiller-KGV sind die Bewertungen aktuell auf dem zweithöchsten Stand seit 1850. Nur während der Dotcom-Blase war die Bewertung noch höher“, zitiert das Handelsblatt Werner Krämer, Senior Economic Analyst bei Lazard Asset Management. Damals lag das CAPE an der Wall Street bei 44.
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11.05.2021 - Ausgabe 92

Investmentlegenden üben Kritik: Robinhood kontert Buffett und Munger

Bei der Jahresversammlung von Berkshire Hathaway Anfang Mai übten die Börsenlegenden Warren Buffett und Charlie Munger Kritik an Robinhood. Buffett erklärte, er freue sich darauf, Robinhoods S-1 zu lesen. Mit dem gebührenfreien Handel sei es interessant zu sehen, wie Robinhood seine Einnahmequelle in diesem Formular darlege. Buffett betonte zudem, dass Robinhood „ein sehr wichtiger Teil des Casino-Aspekts der Gruppe geworden, die im letzten Jahr oder den letzten anderthalb Jahren an die Börse gegangen ist“ sei. 
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11.05.2021 - Ausgabe 92

Auf die Schnelle: Europäische Zentralbank - Aussage zu PEPP-Tapering reine Spekulation

+++EZB: EZB-Ratsmitglied Francois Villeroy de Galhau hat Aussagen über eine Beendigung des Pandemiekaufprogramms PEPP der Europäischen Zentralbank (EZB) vor Ende März 2022 als „rein spekulativ“ bezeichnet. „Jegliche Überlegungen hinsichtlich einer Verringerung unserer Käufe davor - was manchmal technisch als ‚Tapering‘ oder ‚Auslaufenlassen‘ bezeichnet wird - ist rein spekulativ“, sagte der Gouverneur der Banque de France laut Bericht der Nachrichtenagentur Reuters dem Radiosender France Info. Das niederländische EZB-Ratsmitglied Klaas Knot hatte im April gesagt, dass die EZB bei einer kräftigen Erholung der Wirtschaft ab dem dritten Quartal damit beginnen könne, die PEPP-Käufe herunterzufahren und auslaufen zu lassen. Dem haben bereits mehrere „geldpolitische Tauben“ aus dem EZB-Rat widersprochen. Villeroy de Galhau gilt allerdings als gemäßigter „Falke“. Martins Kazaks, der Gouverneur der lettischen Zentralbank, hatte in dieser Woche auf die Möglichkeit hingewiesen, dass monatliche Volumen der PEPP-Käufe ab Juni zu drosseln. „Wenn die Finanzierungsbedingungen günstig bleiben, könnten wir im Juni beschließen, weniger zu kaufen“, sagte Kazaks der Nachrichtenagentur Bloomberg. Der EZB-Rat hatte im März beschlossen, die PEPP-Käufe im zweiten Quartal deutlich hochzufahren. Dabei hatte er jedoch das Gesamtvolumen von 1.85 Mrd. Euro nicht angetastet.
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10.05.2021 - Ausgabe 91

Commerzbank: Konzernumbau belastet - Experten erwarten Verlust im ersten Quartal

Rote Zahlen zum Jahresauftakt: Der radikale Konzernumbau inklusive des Abbaus Tausender Jobs hält die Commerzbank nach Einschätzung von Analysten in der Verlustzone. Unter dem Strich erwarten die Experten im Schnitt einen Quartalsverlust von 131 Mio. Euro. Die genauen Zahlen für den Zeitraum Januar bis einschließlich März 2021 legt das Institut an diesem Mittwoch (12.5.) vor. Die Bank hatte Anfang April mitgeteilt, dass das Quartalsergebnis durch Abfindungen und weitere Kosten im Zusammenhang mit dem Konzernumbau in Höhe von insgesamt rund 470 Mio. Euro belastet sein wird. Die Gesamtkosten für den bis 2024 laufenden Konzernumbau hatte der Vorstand auf 1,8 Mrd. Euro beziffert. Etwa die Hälfte davon wurde bereits im vergangenen Jahr in der Bilanz berücksichtigt. 
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10.05.2021 - Ausgabe 91

Auf die Schnelle: Investoren vorsichtig - EZB-Chefökonom sieht keine Finanzblase

+++Kapitalmärkte: Der Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank, Philip Lane, sieht keine Blase an den europäischen Finanzmärkten. „Für eine echte Blase müssten die üblichen Risikokalkulationen ignoriert werden, wie vor 2008“, sagte Lane der französischen Zeitung Le Monde. Diese Art von Verlust des Risikobewusstseins gebe es derzeit aber nicht. „Heute bleiben die europäischen Investoren relativ vorsichtig“, so Lane. Zwar seien verschiedene Assets im Wert gestiegen, aber das sei eine rationale Reaktion auf eine Welt mit niedrigen Zinsen. „Und schließlich wird eine Blase in der Regel auch durch eine hohe Verschuldung vergrößert“, sagte Lane. Im Großen und Ganzen gebe es mit Blick auf ganz Europa aber keine schuldengetriebene Spekulation. 
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10.05.2021 - Ausgabe 91

Analystenbarometer: Deutsche Bank überzeugt mit Bilanz - Fokus auf Tagesgeschäft

+++ Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Deutsche-Bank-Aktie von „Underweight“ auf „Equal-weight“ hochgestuft und das Kursziel um über 60% von 7,50 auf 12,20 Euro angehoben. Eine sanierte Bilanz, ein verringerter Geschäftsumfang und eine komfortable Kapitalausstattung erlaubten es dem Geldhaus, sich nun auf das Tagesgeschäft zu fokussieren, schrieb Analystin Magdalena Stoklosa in einer vorliegenden Studie. Der Weg zu höheren, nachhaltigen Renditen sei nun klarer, wobei die „Verteidigung“ der Erträge eine zentrale Herausforderung darstelle.
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07.05.2021 - Ausgabe 90

Analysten zuversichtlich: Märkte schon bald wieder im Rallymodus?

An den globalen Aktienmärkten kam es in den vergangenen Wochen zu einer Stagnation - trotz starker Gewinn- und Wirtschaftsdaten. Denn, wie CNBC berichtet, zählen die aktuellen Berichte über Unternehmensgewinne sowohl in den USA als auch in Europa zu den erfolgreichsten der Geschichte - der Anteil der Gewinnübertreffungen liege nahe an einem historischen Höchststand. Die S&P 500-Unternehmen seien zudem auf dem Weg zum höchsten Gewinnwachstum seit mehr als einem Jahrzehnt, erklärt Forbes. Dies sei jedoch nach der beeindruckenden Entwicklung im vergangenen Jahr bereits weitgehend eingepreist gewesen, geben Analysten zu bedenken, weshalb die Aktienkurse bislang kaum oder gar leicht negativ reagiert hätten. „Unsere Ansicht, dass sich die Berichtssaison als ein Fall von ‘reisen und ankommen’ herausstellen könnte, scheint sich bisher zu bewahrheiten“, zitiert CNBC aus einer Kundennotiz Emmanuel Caus, Head of European Equity Strategy bei Barclays. Bereits in den zwei zurückliegenden Berichtssaisons sei ein ähnliches Muster zu beobachten gewesen, wie Cau weiter anmerkte: 
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07.05.2021 - Ausgabe 90

Auf die Schnelle: Deutsche Industrie will laut ifo-Institut Produktion steigern

+++Produktion: Die Produktionserwartungen der deutschen Industrie haben sich nach einer Umfrage des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung verbessert. Der entsprechende Indikator des Ifo-Instituts stieg im April auf 33,1 Punkte, nach 30,2 im März. Dies sei der höchste Stand seit 1991, erklärte das Institut in München. „Die Auftragsbücher füllen sich, und es gibt immer noch Nachholbedarf nach dem Krisenjahr“, sagte Ifo-Experte Klaus Wohlrabe. Nahezu alle Branchen kündigten Produktionssteigerungen an. „Insbesondere die Elektroindustrie und die Automobilbranche wollen ihre Produktion stark ausweiten“, erklärte Wohlrabe. Bei den Herstellern von Datenverarbeitungsgeräten stieg der Indikator den Angaben zufolge auf 48 Punkte im April, nach 38 im März. mehr...
07.05.2021 - Ausgabe 90

Czerwensky Wochenausblick: Allianz beweist Verlässlichkeit und Stabilität

+++ Montag (10.5.): Am Montag findet die offene Jurysitzung des Fintech Germany Award (FTGA), der führenden Auszeichnung für Fintech-Unternehmen in Deutschland, statt. Dabei stellen sich ausgewählte Start-ups vor und beantworten Fragen des hochkarätig besetzten Gremiums, das aus Sektorexperten, Investoren, Unternehmern und Medienvertretern besteht, die sich aus verschiedenen Blickwinkeln mit Digitalthemen der Finanz- und Versicherungsbranche beschäftigen. Mit dem Gründerpreis zeichnen die FTGA-Ausrichter Frankfurt Main Finance e. V., Techfluence UK und die WM Gruppe in den Kategorien „Seed Stage“, „Early Stage“, „Late Stage“, „Growth Stage“, „Best Foreign Entrant to Germany“ sowie mit Sonderpreisen in den Segmenten Insurtech, Investment Technology und Sustainable Finance aus. Zu den Preisträgern zählten in der Vergangenheit unter anderem Authada, Clark , Hawk AI, N26 , Scalable Capital, Solarisbank oder Wise (ehemals Transferwise). 
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06.05.2021 - Ausgabe 89

Bidens Steuerplan und seine Lücken: „Buffett-Regel“ sollte mehr Beachtung finden

Die Steuerlast für US-Bürger mit einem Einkommen von über einer Million US-Dollar könnte sich durch Bidens neue Steuerpläne fast verdoppeln. Der US-Präsident will Kapitalerträge deutlich höher besteuern. Warren Buffett hatte schon vor über 10 Jahren einfache und gezielte Ansätze für eine Steueranpassung zu Gunsten der breiten Masse. Nach Jahrzehnten niedriger Steuern will der neue US-Präsident Joe Biden insbesondere die Reichen Amerikaner zur Kasse bitten. „Es ist Zeit, dass Amerikas Unternehmen und das reichste Prozent der Bevölkerung anfangen, ihren gerechten Anteil zu bezahlen“, so Joe Biden in seiner ersten großen Rede vor dem Kongress.
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06.05.2021 - Ausgabe 89

Gewinne in Gefahr?: USA unterstützen Aussetzung von Patenten für Corona-Impfstoffe

Für den Kampf zur weltweiten Eindämmung der Pandemie unterstützt die US-Regierung die Aussetzung von Patenten für die Corona-Impfstoffe. Die USA stünden hinter dem Schutz geistigen Eigentums, die Pandemie sei aber eine globale Krise, die außerordentliche Schritte erfordere, erklärte die US-Handelsbeauftragte Katherine Tai am Mittwoch. Das Ziel sei, „so viele sichere und wirksame Impfungen so schnell wie möglich zu so vielen Menschen wie möglich zu bringen“, sagte Tai. Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, sprach von einer „historischen Entscheidung“ der USA. Damit könne der globalen Ungleichheit bei der Verteilung der Impfstoffe begegnet werden, um gemeinsam daran zu arbeiten, „diese Pandemie zu beenden“, schrieb er auf Twitter. Hilfsorganisationen, darunter zum Beispiel Ärzte ohne Grenzen, hatten zuvor vehement eine Aussetzung der Patente gefordert.
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06.05.2021 - Ausgabe 89

Auf die Schnelle: Jeff Bezos verkauft Amazon-Aktien im Milliardenwert

+++Amazon: Amazon-Chef Jeff Bezos hat in dieser Woche Aktien seines Konzerns im Wert von fast 2 Mrd. Dollar verkauft. Dies ging am Mittwoch (Ortszeit) aus Mitteilungen an die US-Börsenaufsicht SEC hervor. Bezos hatte in jüngerer Vergangenheit schon mehrmals in größerem Stile Amazon-Aktien zu Geld gemacht. Im Februar und November 2020 trennte er sich von Papieren im Wert von insgesamt über 7 Mrd. Dollar. Der 57-Jährige Starunternehmer gründete Amazon 1994 und ist bis heute größter Einzelaktionär des weltgrößten Internethändlers. Amazon hatte zuletzt einen Börsenwert von 1,65 Bill. Dollar. Mit einem geschätzten Vermögen von über 190 Mrd. Dollar ist Bezos laut „Forbes“ und „Bloomberg Billionaires“ der reichste Mensch der Welt. Bezos will den Vorstandsvorsitz bei Amazon im dritten Quartal abgeben und dann geschäftsführender Verwaltungsratschef des Konzerns werden. mehr...
05.05.2021 - Ausgabe 88

Höchstens „Faszination“: Institutionelle Investoren zeigen kein Interesse an Krypto

Mit Coinbase schaffte es die größte Kryptobörse der USA an die NASDAQ und immer mehr große Unternehmen steigen in digitale Währungen ein. Wie BlackRock-Gründer Larry Fink nun aber erklärt, kann er bei institutionellen Anlegern kein besonderes Interesse an Kryptowährungen feststellen. Die Kryptorally scheint derzeit kein Halten zu kennen. Nicht nur der Bitcoin hangelt sich von einem Rekordhoch zum nächsten, sondern auch sogenannte Altcoins, wie die als Spaßwährung eingeführte Cyberdevise Dogecoin, können ihre Marktkraft nach und nach stärken. Als starke Antriebskraft gilt der mögliche Einstieg zahlreicher institutioneller Investoren, immerhin haben hier große Unternehmen wie Tesla, MicroStrategy, PayPal und Square vorgelegt. Aber auch Großbanken wie Morgan Stanley und Goldman Sachs wollen ihren Kunden bald den Handel mit Kryptowährungen ermöglichen, wie CNBC berichtet. Laut Larry Fink, Gründer des weltgrößten Vermögensverwalters BlackRock, ist von diesem Trend bei seinen Kunden aber noch nichts zu spüren.
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05.05.2021 - Ausgabe 88

US-Markt im Blick: Der neueste Tesla-Konkurrent kommt aus Vietnam

Der junge vietnamesische E-Auto-Hersteller VinFast will Tesla in dessen Heimatmarkt herausfordern und eine Fabrik in den USA errichten. Das erst Mitte 2017 gegründete Unternehmen VinFast hat große Pläne. Der E-Auto-Hersteller nimmt den nordamerikanischen und europäischen Markt ins Visier und will dort ab 2022 seine Elektrofahrzeuge vertreiben. Bisher besitzt VinFast lediglich Produktionsanlagen in Vietnam mit einer jährlichen Kapazität von 250.000 Fahrzeugen.
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