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18.04.2019 - Ausgabe 77

Versicherungen: Über zusätzliche Dienstleistungen lässt sich Loyalität erhöhen

Nicht nur die Bankenbranche bekommt es mit mehr Wettbewerbern aus branchenfremden Feldern zu tun. Auch für die Versicherer ist der Konkurrenzkampf härter geworden. V.a. die unter 35-Jährigen in Deutschland sind offen für Angebote von Branchenneulingen. Immer wichtiger werden für die Kunden Services jenseits der klassischen Police. 
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18.04.2019 - Ausgabe 77

Auf die Schnelle: Bei BBVA bestimmen digitale Erfolge die Zinshöhe des Bankkredits

+++ BBVA: Die spanische Großbank hat eine ungewöhnliche Formel für die Höhe der Kreditzinsen entwickelt, die sie gewerblichen Kreditnehmern berechnet. Je mehr es dem Bankkunden gelingt, bestimmte Ziele in der Digitalisierung seines Unternehmens zu erreichen, desto attraktiver, sprich günstiger wird für diesen Kunden das Zinsniveau der Bank. Ein erster solcher Kredit i.H.v. 350 Mio US-Dollar ist kürzlich in Singapur an das Nahrungsmittel-Handelsunternehmen Olam International vergeben worden. Das kreditgebende Konsortium setzt sich aus sieben Banken zusammen und wird von BBVA geführt. Der Zins sinkt, wenn es Olam International gelingt, rund 30 vorgegebene Digitalisierungsziele zu erreichen. Wie weit diese Ziele tatsächlich erreicht werden, überprüft im Auftrag des Bankenkonsortiums die amerikanische Boston Consulting Group. BBVA nennt nicht, wie stark der Zins maximal fallen kann, betont aber, dass der mögliche Rückgang „signifikant” sei. Auch die einzelnen digitalen Ziele werden von BBVA Außenstehenden gegenüber nicht präzisiert. Die Bank betont lediglich, es handele sich um die Datennutzung, neue Techniken zur Verbesserung der Cyber-Sicherheit sowie des Verkaufs und des Marketings. Ähnliches gilt im Blick auf den Einkauf und allgemein die Digitalisierung des Unternehmens wie auch von dessen Partnerschaften mit anderen Firmen. 
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18.04.2019 - Ausgabe 77

Czerwensky-Wochenausblick: Bayer im Kreuzfeuer der Anleger - Deutsche Bank Q1

Dienstag (23.4.): Jede Menge US-Technologieunternehmen legen in dieser Woche ihre Zahlen für das erste Quartal vor. Den Anfang machen am Dienstag Twitter und Ebay mit ihren Q1-Zahlen. Mehr Beachtung sollten die Giganten Microsoft (Q3) und Facebook am Mittwoch sowie Amazon am Donnerstag finden. Facebook, das zuletzt nicht mehr ganz so rasant bei den Nutzern gewachsen ist, will nun mit einer eigenen Spracherkennungssoftware die Konkurrenz um Amazon, Apple und Google angreifen. Amazon unterdessen musste nun einen leichten Dämpfer in China verkraften. Weil die Konkurrenz um Riesen wie Alibaba oder Tencent in der Volksrepublik doch zu groß ist, wird Amazon seine Marktplatzfunktion in China aufgeben. Ebenso am Mittwoch wird der Bezahldienst PayPal Zahlen vorlegen.
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17.04.2019 - Ausgabe 76

Banken: Direktbanken punkten bei Kunden am meisten - Apps als „neues Gesicht“

Über mangelnde Konkurrenz können sich Geldhäuser in Deutschlands trotz des seit Jahren andauernden Bankensterbens auch heute nicht beklagen. Verschärft wird der Wettbewerb durch FinTechs und die amerikanischen Technologie-Riesen wie Google und Apple, die zunehmend auch ins Bankgeschäft drängen. Vor allem die US-Techies wissen, wie man Kundenwünsche befriedigt. Können da Banken überhaupt noch mithalten?
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17.04.2019 - Ausgabe 76

Automarkt: Neuzulassungen in der EU und EFTA im Rückwärtsgang

Der europäische Automarkt startet schwach ins neue Jahr. Im März fielen die Neuzulassungen bei Pkw im Vorjahresvergleich um satte 3,6% zurück, so die neusten Zahlen des europäischen Autobauerverbands ACEA. Auch über das erste Quartal gesehen schwächelte die Branche. Hier sank die Zahl der zugelassenen Neuwagen um 3,2%. Der Rückgang war vor allem in den großen Märkten wie Spanien, Italien, Großbritannien, Frankreich und Deutschland deutlich. Unter den deutschen Autobauern verlor im ersten Quartal in erster Linie Daimler (–5,5%). Aber auch BMW (–2,8%) und Volkswagen (–2,4%) fuhren Verluste ein.
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17.04.2019 - Ausgabe 76

Auf die Schnelle: Deutschlands Exportmärkte mit hohen Forderungsrisiken

+++ Zahlungsausfälle: In den kommenden Monaten könnten wieder mehr deutsche Handelsfirmen Insolvenz anmelden müssen, warnt der Kreditversicherer Atradius. Dabei steigt für die deutschen Handelsfirmen im Geschäft mit ihren ausländischen Abnehmern das Risiko einer Zahlungsverzögerung oder gar eines Forderungsausfalls. Zwar profitierten die deutschen Konsumgüterhersteller im vergangenen Jahr von einer robusten Wirtschaft und einer höheren Kaufkraft, doch macht den Händlern einerseits immer mehr die Online-Konkurrenz zu schaffen. Andererseits sieht Atradius, dass wieder mehr deutsche Hersteller bei Lieferungen an Abnehmer in Großbritannien, Italien, Belgien und Frankreich immer häufiger auf ihren Forderungen sitzen bleiben könnten. 
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16.04.2019 - Ausgabe 75

Finanzen: Anschlussfinanzierungen „sensationell günstig“ - Zinsen für unter 1%

Seit Jahren läuft der Immobilienmarkt in Deutschland heiß. Dank niedriger Zinsen war die Finanzierung der eigenen vier Wände nie günstiger als heute. Davon profitieren nicht nur neue Hauseigentümer. Auch Häuslebauer, die eine Anschlussfinanzierung benötigen, können viel Geld sparen. Die Angebote der Banken und Kreditvermittler seien derzeit „sensationell günstig“, hat die Stiftung Warentest in der Mai-Ausgabe der „Finanztest“ herausgefunden. 
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16.04.2019 - Ausgabe 75

Konjunktur: Die Stimmung bei Deutschlands Finanzexperten hellt sich auf

Seit dem Herbst letzten Jahres sind die vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) befragten Finanzexperten wieder zunehmend zuversichtlich, was die wirtschaftliche Entwicklung der hiesigen Wirtschaft betrifft. Die ZEW-Konjunkturerwartungen legten im April um 6,7 Punkte zu und drehten mit einem Wert von 3,1 Punkten wieder in den positiven Bereich. Dennoch verharren die Erwartungen damit unter dem langfristigen Durchschnitt. Zudem hat sich die Einschätzung der Lage abermals deutlich verschlechtert. Der Ausblick für das kommende halbe Jahr ist damit insgesamt weiter sehr verhalten. 
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16.04.2019 - Ausgabe 75

Auf die Schnelle: DK wünscht sich mehr Entschlossenheit bei Bankenpaket

+++ Banken: Das Europäische Parlament hat heute das Bankenpaket verabschiedet. Mit dem Paket werden Vorgaben des Baseler Ausschusses auf europäischer Ebene umgesetzt. Die proportionale Regulierung von Banken, wie sie im Bankenpaket vorgesehen ist, sei ein erster Schritt in die richtige Richtung, teilte die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) mit. Nun müsse die Aufsichtsbehörde EBA liefern. Brüssel fordert von ihr Vorschläge, wie die administrativen Kosten im Meldewesen um bis zu ein Fünftel gesenkt werden können. Positiv sieht die DK, dass beim Thema nachhaltige Finanzen etwaige Anpassungen im Eigenkapital- und Risikomanagementregelwerk erst nach einer Untersuchung durch die EBA vorgenommen und keine „nationalen Alleingänge“ seitens der deutschen Aufsicht gemacht werden könnten. Positiv sieht man zudem, dass die mittlerweile üblichen Kapitalzuschläge in der Säule 2 (Pillar 2 Requirement und Pillar 2 Guidance) nicht nur in Form von hartem Kernkapital, sondern in der Gesamtheit möglicher Eigenmittelinstrumente vorgehalten werden müssten. Mehr Entschlossenheit hätte sich die DK beim Blick auf einen integrierten Binnenmarkt in Europa gewünscht. In den Verhandlungen habe man sich nicht dazu durchringen können, die Möglichkeit grenzüberschreitender Ausnahmen von der Beaufsichtigung auf Einzelinstitutsebene (Waiver) zu schaffen.
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15.04.2019 - Ausgabe 74

Vermögen: Deutsche werden vermögender, aber Ungleichheit bleibt

Dank der seit Jahren guten wirtschaftlichen Lage in der Bundesrepublik werden die Deutschen immer reicher. Die Vermögen der privaten Haushalte sind zwischen 2014 und 2017 auf breiter Basis gestiegen, teilte die Bundesbank heute mit. Dank des Bau-Booms konnten sich insbesondere Immobilieneigentümer über Zuwächse freuen. Nach wie vor seien die Vermögen in Deutschland aber ungleichmäßig verteilt, stellt die Buba in ihrem Monatsbericht April fest.
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15.04.2019 - Ausgabe 74

Auf die Schnelle: Schwäbisch Hall trennt sich von tschechischer Beteiligung CMSS

+++ Schwäbisch Hall: Die Bausparkasse Schwäbisch Hall verkauft ihre 45%-Beteiligung an der tschechischen Bausparkasse CMSS. Die Anteile des Gemeinschaftsunternehmens gehen für 240 Mio Euro an den bisherigen Partner CSOB, eine zur belgischen KBC-Gruppe gehörende tschechische Großbank. Die CSOB wird dadurch alleinige Gesellschafterin der CMSS. Die Behörden müssen dem Deal noch grünes Licht erteilen. Mit einem Abschluss rechnet man noch vor Ende des laufenden Quartals. Ende des letzten Jahres betrug das Darlehensvolumen der nach eigenen Angaben größten Bausparkasse in Tschechien 4,5 Mrd Euro. Die Einlagen des Instituts mit derzeit 1,3 Mio Kunden belaufen sich auf 5,3 Mrd Euro. 
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15.04.2019 - Ausgabe 74

Analystenbarometer: BankM glaubt nicht an Easy-Übernahme durch Dt. Balaton

+++ Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat das Kursziel für den Medizintechnikkonzern Carl Zeiss Meditec nach vorläufigen Zahlen deutlich nach oben geschraubt. Das Unternehmen ernte die Arbeit seiner Forschungs- und Entwicklungsarbeit. H&A rechnet mit nachhaltigem dynamischen Umsatzwachstum und langfristig mit einer spürbaren Ausweitung der EBIT-Marge. 
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12.04.2019 - Ausgabe 73

Sparda-Banken: IT-Chaos soll bald beseitigt werden - Deutlicher Gewinnrückgang

Während sich viele Institute mit einer Ausweitung des Kreditgeschäfts v.a. an Firmenkunden gegen das Niedrigzinsumfeld stemmen, ist der Spielraum der Sparda-Banken nur begrenzt. Sie konnten das Volumen bei den Kundenkrediten zwar um 2,6% auf 43,2 Mrd Euro steigern. Da bei ihnen das Baufinanzierungsgeschäft Wachstumstreiber ist und sie relativ wenig Firmenkundengeschäft betreiben, können sie aber in der Kreditvergabe nicht ganz so stark zulegen wie ihre Wettbewerber. In die Finanzierung von Firmenkunden will man aber dennoch nicht einsteigen. 
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12.04.2019 - Ausgabe 73

Auf die Schnelle: Berliner Spark. wird mobiler - dwpbank will Cross-Selling ausbauen

+++ Berliner Sparkasse: Die Hauptstadt-Sparkasse reagiert darauf, dass Kunden immer seltener in die Filiale gehen. Nachdem man im letzten Jahr zehn Standorte schloss, sollen auch im laufenden Jahr fünf bis zehn Filialen dicht machen. Ausgebaut wird dagegen das mobile Beratungsangebot. Mitte des Jahres soll ein zweiter Sparkassenbus auf den Straßen Berlins zu den Kunden fahren. Im vergangenen Jahr verdiente die Sparkasse vor Steuern 106 Mio Euro, 20 Mio mehr als im Vorjahr. Nach Steuern blieben 103 Mio Euro hängen. Damit fiel das Ergebnis um 17 Mio Euro höher aus als erwartet, so Vorstandsvorsitzender Johannes Evers. Zum Ergebnis beigetragen habe v.a. ein gutes Geschäft in der Immobilienfinanzierung. Zudem profitierte man vom Verkauf von Unternehmensanteilen, der rund 42 Mio Euro in die Kassen spülte. Während der Provisionsüberschuss sank, stieg der Zinsüberschuss deutlich um 51 auf 800 Mio Euro. Sichtbar gestiegen sind auch die Verwaltungsaufwendungen. Sie stiegen aufgrund einer Neubewertung von Pensionsrückstellungen sowie für IT-Ausgaben um ein Zehntel auf 891 Mio. Neu aufgestellt habe die Sparkasse die Beratung rund ums Wertpapier – mit Erfolg, wie Evers verriet. 19.000 Fondssparpläne wurden neu abgeschlossen. Für das laufende Jahr rechnet man mit einem Ergebnis von 98 Mio Euro. 
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12.04.2019 - Ausgabe 73

Czerwensky-Wochenausblick: US-Banken Teil 2 - Wie stark wächst Netflix?

Montag (15.4.): JP Morgan machte an diesem Freitag mit überraschend starken Zahlen den Auftakt zur Q1-Berichtssaison. Die Bank erzielte zum Jahresauftakt ein Rekordergebnis von 9,2 Mrd US-Dollar. Auch die Einnahmen stiegen mit 29 Mrd auf einen Rekordwert. Im Laufe der kommenden Woche ziehen viele US-Banken nach. Zum Wochenbeginn legen Goldman Sachs und die Citigroup ihre Quartalszahlen vor. Am Dienstag (16.4.) legt die Bank of America nach. Mittwoch (17.4.) öffnen dann Morgan Stanley, US Bancorp und die Bank of New York Mellon ihre Geschäftsbücher. Weil die Auswirkungen der US-Steuerreform nachlassen, dürften die Institute in der Breite etwas weniger verdient haben. Das hatte man zumindest bislang gedacht. Nach JP Morgan könnten nun aber weitere Paukenschläge kommen. Interessant ist zudem, wie sich die Zurückhaltung der Fed auf die Rentabilität der Banken auswirken wird. 
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11.04.2019 - Ausgabe 72

Startups: VC-Investitionen sinken in Q1 stark - Viel Bewegung bei FinTechs erwartet

Nach einem starken letzten Jahr gibt es zum Jahresstart einen leichten Dämpfer für die globale Startup-Szene. Die weltweiten Risikokapital (VC)-Investitionen haben sich zwischen Januar und März deutlich abgeschwächt. Startups aus aller Welt sammelten in insgesamt knapp 2700 Deals 53 Mrd US-Dollar ein. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 61 Mrd Dollar in gut 4500 Deals. Getrieben wurde das weltweite Geschäft mit Risikokapital zum Jahresstart durch Investitionen in zahlreiche Online-Banken. Weiter fortgesetzt hat sich der Trend zu immer größeren Finanzierungen.
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11.04.2019 - Ausgabe 72

Kartellamt: Mundt rügt Vergleichsportale und fordert mehr Kompetenzen

Ende des letzten Jahres hatte das Bundeskartellamt bei mehreren Online-Vergleichsportalen aus verschiedenen Branchen Mängel festgestellt (Nr. 240 v. 12.12.18). Betroffene Portale konnten sich danach zu den Vorwürfen äußern. Heute hat die Behörde ihren Abschlussbericht der Sektoruntersuchung zu Vergleichsportalen im Internet vorgelegt. 
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11.04.2019 - Ausgabe 72

Auf die Schnelle: Deutsche Firmen haben schlechte Erwartungen für US-Geschäft

+++ AmCham Deutsche Firmen erwarten für das laufende Jahr weiter wachsende Umsätze und Investitionen in den USA. Ihre Gesamterwartungen sind aber spürbar gedämpft. Lediglich 8% bewerten sie als positiv. Grund dafür ist die „mangelnde Verlässlichkeit“ der amerikanischen Politik, wie es in einer Umfrage von AmCham heißt. Über ein Drittel ist der Meinung, dass sich die Standortbedingungen in den USA in den nächsten drei bis vier Jahren verschlechtern werden. Von den US-Firmen in Deutschland bewerten vier Fünftel den Standort Deutschland zwar mit gut oder sehr gut, ein knappes Viertel geht aber von einer Verschlechterung der Investitionsbedingungen in den nächsten drei bis vier Jahren aus. Bemängelt werden von den Amerikanern v.a. hohe Energie- und Arbeitskosten und die Qualität der digitalen Infrastruktur. Die Industriestrategie der Bundesregierung wird von den Unternehmen aus den USA und Deutschland größtenteils positiv bewertet. Nur ein Fünftel erwartet durch sie negative oder sehr negative Auswirkungen. Mit Blick auf die wachsende wirtschaftliche Bedeutung Chinas hält der Löwenanteil es für wichtig, dass Berlin bei der Industriestrategie auf die transatlantische Zusammenarbeit setzt.
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10.04.2019 - Ausgabe 71

Dividenden: Dividendenregen für Anleger - DSW erwartet Ende des Booms

Ob nun der globale Handelskrieg, die nachlassende Dynamik des weltweiten Wachstumsmotors China, das Brexit-Theater oder die Regierungskrise in Italien: die politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten haben seit dem letzten Jahr massiv zugenommen. Viele deutsche Unternehmen haben im Laufe des vergangenen Jahres bereits auf die Euphoriebremse gedrückt, Gewinnwarnungen ausgesprochen und für die nächste Zeit ein düsteres Bild der Wirtschaftslage gezeichnet. Dennoch: Insgesamt präsentierte sich die deutsche Wirtschaft 2018 trotz zunehmender Unsicherheiten (noch) in starker Verfassung. Dabei profitierten die Unternehmen von positiven Rahmenbedingungen wie dem moderaten US-Dollarkurs, niedrigen Zinsen oder dem Rohölpreis. Am Erfolg der börsennotierten Unternehmen in Deutschland dürfen sich auch ihre Aktionäre freuen. Auf sie wartet ein fetter Dividendenregen. 
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10.04.2019 - Ausgabe 71

KfW: Förderbank mit Gewinnsprung - Kosten zu hoch: Bräunig tritt auf Kostenbremse

Die staatliche Förderbank KfW hat im letzten Jahr mehr mit 1,64 Mrd Euro mehr verdient als im Jahr zuvor (1,4 Mrd). „Allerdings profitiert der Konzerngewinn von außergewöhnlich positiven Effekten im Bewertungsergebnis“, so KfW-Chef Günther Bräunig. Operativ litt das Institut unter den Niedrigzinsen. Die KfW will nun stärker auf die Kostenbremse treten und sich von Mitarbeitern trennen. Einen Nettoabbau soll es unterm Strich nicht geben, betonte Bräunig.
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