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24.03.2020 - Ausgabe 59

Ölkonzerne: Shell und Total legen Rückkäufe auf Eis - Investitionen gestutzt

Die Coronavirus-Epidemie zieht immer weitere Kreise. Am Wochenende haben die Ölkonzerne Shell und Total einschneidende Sparmaßnahmen beschlossen, um den scharfen Rückgang der Ölnachfrage und den damit verbundenen Preisverfall wenigstens einigermaßen auszugleichen zu können.
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24.03.2020 - Ausgabe 59

NordLB: Eigner werfen Rettungsring - Verluste deutlich zurückgefahren

Nachdem sich die NordLB mit Schiffsfinanzierungen verhoben hatte, mussten die beteiligten Länder Niedersachsen und Sachsen-Anhalt sowie die Sparkassen-Gruppe den Hannoveranern mit 3,6 Mrd Euro beispringen. Laut der heute vorgelegten Bilanz, weist die Bank eine komfortable Eigenkapitalquote aus und hat ihren Verlust 2019 von 2,4 Mrd Euro auf nun 69 Mio Euro gekappt. 2020 soll die eingeleitete Restrukturierung fortgesetzt werden. 
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24.03.2020 - Ausgabe 59

Auf die Schnelle: Top-Rating für Deutschland - Gesetz macht Online-Hv möglich

+++ AAA-Rating: Die europäische Ratingagentur Scope bestätigt dem Bund trotz der Coronakrise und der nun aufgelegten Milliardenhilfsprogramme eine Top-Bonität. Scope-Analyst Bernhard Bartels: „Deutschland droht trotz der Virus-Krise keine Herabstufung.“ Die Bestnote „AAA“ wanke selbst dann nicht, wenn das BIP um 20% einbrechen sollte. Die in Berlin ansässige Agentur verweist dabei auf die solide Finanzpolitik der vergangenen Jahre und hält einen sehr starken Impulsgeber für notwendig, um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise zu begrenzen. Die Scope-Experten gehen im günstigsten Fall davon aus, dass der Schuldenstand des Staates um rund sechs Punkte auf 65% des BIP steigt. Dauert die Krise länger an, könnte er auf 75% anwachsen. Das AAA-Rating des Bundes trägt dazu bei, dass der deutsche Staat sich am Kapitalmarkt günstig refinanzieren kann. Der Zins zehnjähriger Bundesanleihen liegt bei –0,2%. Bartels sieht die deutschen Staatspapiere als sicheren Hafen weiter stark nachgefragt. Allerdings rechnet er auf mittlere Sicht damit, dass das Rating wanken könnte: Grund hierfür ist nicht die Coronakrise sondern die demografische Entwicklung in Deutschland. 
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23.03.2020 - Ausgabe 58

Corona-Krise: Ifo sieht Kosten von 729 Mrd Euro - BuBa: „Staat gut aufgestellt“

Die Ereignisse überschlagen sich. Während das Coronavirus immer mehr Staaten der Welt dazu zwingt, drastische Pandemie-Maßnahmen einzuführen, schnüren hierzulande der Bund und die Länder umfangreiche Hilfspakete. Unterdessen kursieren erste Berechnungen zum möglichen wirtschaftlichen Schaden der Krise. 
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23.03.2020 - Ausgabe 58

Auf die Schnelle: Dt. Bank schließt 200 Filialen - KfW genehmigt erste Darlehen

+++ Deutsche Bank: Die Deutsche Bank reagiert auf die Corona-Pandemie und schließt bis auf weiteres von ihren rund 500 Filialen mehr als 200 für den Kundenverkehr. Die Dienstleistungen der geschlossenen Filialen werden von der nächstgelegenen Deutsche Bank-Filiale übernommen. Die Selbstbedienungsterminals bleiben offen und die Geldautomaten werden weiterhin mit Bargeld versorgt.
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23.03.2020 - Ausgabe 58

Analystenbarometer: Zooplus als Krisengewinner - Corona-Staub bedeckt Siemens

+++ Der Spezialist für Heimtierbedarf Zooplus steht im Zuge des anziehenden Onlinehandels vor enormen Chancen und dürfte sich nicht nur gegenüber den klassischen Händlern sondern auch gegenüber Amazon besser schlagen, urteilen die Analysten der Privatbank Berenberg und heben ihr Kursziel.
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20.03.2020 - Ausgabe 57

Geldregen für US-Bürger und Firmen: Republikaner wollen Milliarden ausschütten

Die Republikaner im US-Senat wollen mit einem milliardenschweren Konjunkturprogramm die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie stemmen. Der republikanische Mehrheitsführer Mitch McConnell forderte ein mutiges und schnelles Handeln aller Beteiligten und schlug Ausschüttungen an die Steuerzahler des Landes vor. 
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20.03.2020 - Ausgabe 57

Auf die Schnelle: EZB geht „All-in“– Zahl der Kurzarbeiter auf Rekordniveau

+++ EZB zu allem bereit: Die Europäische Zentralbank ist laut Präsidentin Christine Lagarde in der aktuellen Coronakrise zu entschlossenem Handeln bereit. “Wir werden innerhalb unseres Mandats alles tun, was erforderlich ist, um den Euroraum in dieser Krise zu unterstützen,” so die 64-jährige Französin. Angesichts der aktuellen Problematik erwartet die Notenbankchefin einen erheblichen Rückgang der Wirtschaftsleistung im Währungsraum, da ein Großteil der Bevölkerung „vorübergehend lahmgelegt ist“. Die EZB hatte bereits weitreichende Maßnahmen zur weiteren Stützung der Wirtschaft im Euroraum beschlossen. Unter anderem stockt sie ihre Wertpapierkäufe um 750 Mrd Euro auf. Durch die getroffenen Maßnahmen soll die Liquidität im Finanzsystem gesichert werden.
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20.03.2020 - Ausgabe 57

Czerwensky-Wochenausblick: Corona-Krisentreffen - US-PMI mit Spannung erwartet

+++ Montag (23.03.): Es treffen sich die EU-Außenminister in Brüssel um über weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Coronaviruses sowie weitere wirtschaftliche Stützungen zu beraten.
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19.03.2020 - Ausgabe 56

Lufthansa: Nur 5% des normalen Flugbetriebs - Staatliche Hilfe unausweichlich?

Mal eben am Wochenende nach Malle fliegen. Den Jahresurlaub in Thailand verbringen oder in Australien die Koalas bestaunen – all das wird in den nächsten Wochen, vielleicht auch Monaten nicht mehr möglich sein. Hinzu kommen gestrichene Geschäftsreisen – eine Katastrophe für die Luftfahrt. Wann die internationale Flugbranche wieder auf Normalbetrieb umschaltet, ist wie so vieles derzeit unvorhersehbar. Lufthansa-Chef Carsten Spohr mahnt heute, dass seine Airline in verkleinerter Form aus der Krise hervorgehen wird. 
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19.03.2020 - Ausgabe 56

EZB-Notprogramm: Lagardes PEPP - „Whatever it takes 2.0“?

Nachdem die EZB am vergangenen Donnerstag mit ihrem 120 Mrd Euro schweren Anleihenkaufprogramm die Märkte nicht nachhaltig beeindruckt hat, kam gestern Abend der zweite Wurf. Im Zuge des „Pandemic Emergency Purchase Programme“ (PEPP) kauft die EZB für 750 Mrd Euro Staats- und Unternehmensanleihen und hält so die Zinsen für diese Papiere niedrig. 
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19.03.2020 - Ausgabe 56

Auf die Schnelle: Ifo-Index mit herbem Rückschlag - Mildes Cum-Ex-Urteil

+++ Ifo-Index: Nach vorläufigen Berechnungen bricht nun nach dem ZEW-Index auch der ifo-Index für März herbe ein, um 8,3 Punkte auf 87,7 Punkte. Das ist der stärkste Rückgang seit 1991 und der niedrigste Wert seit August 2009. Vor allem der Erwartungswert der befragten Manager rauschte tief in den Keller, während ihre Lageeinschätzung ebenfalls deutlich, aber nicht ganz so steil fiel. Sowohl die Einschätzungen für das verarbeitende Gewerbe, den Dienstleistungssektor als auch für den Einzelhandel erreichten Tiefstände. Einzig im Bauhauptgewerbe wird die Lage noch sehr gut bewertet. Ifo-Präsident Clemens Fuest: „Die deutsche Wirtschaft stürzt in die Rezession.“ Je nach Länge der Pandemie könnte die Wirtschaftsleistung um bis zu 6% einbrechen, so die ifo-Prognose. Das IfW in Kiel sieht die deutsche Wirtschaft in Folge des Coronavirus in diesem Jahr um 5% bis 9% schrumpfen. 
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18.03.2020 - Ausgabe 55

Pkw-Neuzulassungen: Märkte brechen bereits ein - Corona-Welle steht noch bevor

Die Automobilbranche zählt in diesen Krisenzeiten nicht zu den systemrelevanten Branchen. Dennoch lassen die Auswirkungen durch die Stillstände der Produktionsbänder ahnen, wie hart die Corona-Pandemie die Industrie insgesamt treffen könnte. BMW, Daimler und VW schließen Werke und die Konzernchefs fahren vorerst auf Sicht.
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18.03.2020 - Ausgabe 55

BMW: Schon 2019 Ergebniseinbruch - Corona wirft Konzern 2020 deutlich zurück

BMW schließt seine Werke in Europa und Südafrika voraussichtlich bis zum 19. April. Dabei hat BMW 2019 unter dem Strich beim Ergebnis mit 5,02 Mrd Euro einen deutlichen Rückgang um 28,9% zum Vorjahresergebnis verbucht. Die Dividende wird auf 2,50 Euro gekürzt und beim Vorsteuerergebnis wird für 2020 ein Wert deutlich unter dem Vorjahr anvisiert. 
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18.03.2020 - Ausgabe 55

Auf die Schnelle: Hohe Schäden bei Münchener Rück - KfW und DK Seit an Seit

+++ Münchener Rück: Bei der Vorlage des Geschäftsberichts gab der Rückversicherer Münchener Rück einen ersten Ausblick auf mögliche Folgen der Corona-Epidemie für sein Geschäft. Noch hielten sich die Ergebnisauswirkungen durch den Kursverfall an den Börsen in Grenzen, hieß es. Ende 2019 hatten die Münchener mehr als 247 Mrd Euro an den Finanzmärkten investiert und hierauf eine Rendite von 3% angepeilt. Bei schwerwiegenderen Verwerfungen an den Kapitalmärkten werde das jedoch größere Folgen für das Konzernergebnis haben, teilte das Management mit. Derzeit geht der Konzern allerdings nicht von einer weltweiten Rezession aus. Allerdings wird das Coronavirus das Rückversicherungsgeschäft herbe treffen. In der Schaden- und Unfallsparte steht nach Absagen von bei den Münchenern versicherten Großveranstaltungen ein mittlerer bis hoher dreistelliger Millionenschaden im Raum. Allein die Absage der Olympischen Spiele würde den Rückversicherer mit einem dreistelligen Millionenbetrag treffen. In der Lebens- und Krankenversicherung rechnet das Management im schlimmsten Fall bei weltweit hunderttausenden Toten mit einer Schadenssumme von 1,4 Mrd Euro. Nach einem Gewinn von 2,7 Mrd Euro in 2019 visieren die Münchener 2020 nun 2,8 Mrd Euro an. 
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17.03.2020 - Ausgabe 54

VW: Weitere Werksschließungen angekündigt - 2019 war „sehr erfolgreich“

An der Börse Zukunft und nicht Vergangenheit gehandelt. So fällt der Kurs des Autobauers Volkswagen seit den Hiobsbotschaften im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie beträchtlich und hat im Sturzflug nun auch die 100 Euro-Marke durchbrochen. Dabei hätte sich der Konzern in normalen Zeiten mit sehr guten Zahlen für 2019 brüsten und auch die Anleger versöhnlich stimmen können.
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17.03.2020 - Ausgabe 54

ZEW: Index kollabiert um 58 Zähler - DIW warnt vor Auswirkungen auf Finanzsektor

Die Quittung der Finanzexperten zur Corona-Krise fällt rabenschwarz aus. Der ZEW-Index fällt um 58,2 Zähler auf –49,5 Punkte, ein bislang nie dagewesener Rückfall. Eine Rezession scheint auch in den Augen der EU-Kommission nicht mehr abwendbar. Das DIW warnt, dass es in Folge einer Pleitewelle die Gefahr einer neuen Finanzkrise für möglich hält. 
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17.03.2020 - Ausgabe 54

Auf die Schnelle: Leerverkäufe eindämmen - BVR mit gutem 2019er Ergebnis

+++ Leerverkäufe: Nachdem die Börse in Manila wegen der Verwerfungen im Zuge der Corona-Krise auf unbestimmte Zeit ganz schließt, greifen in Europa neue Regeln in Bezug auf Leerverkäufe, mit denen Spekulanten auf fallende Kurse setzen und somit Kursstürze befeuern. So hat die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde ESMA gestern die Meldepflichtschwelle für Leerverkäufe von zuvor 0,2% auf nun 0,1% gesenkt. Belgiens Finanzaufsicht hat heute für mehr als ein Dutzend Aktien und die französische Finanzaufsicht für 92 Papiere ein Leerverkaufsverbot erlassen. Zuvor hatte sich Frankreichs Finanzminister Bruno Le Maire gegen eine komplette Schließung der Börsen ausgesprochen. Die Deutsche Börse ließ heute wissen, weder ein Leerverkaufsverbot noch eine Aussetzung des Handels zu erwägen. 
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16.03.2020 - Ausgabe 53

Corona-Pandemie: Fed-Zinssenkungen verpufft - DAX weiter im freien Fall

Es ist die Unsicherheit, die uns alle in diesen Tagen tief trifft. Hinter vielen Alltäglichkeiten stehen mit der neuen Woche immer größerer Fragezeichen. Das gilt für unser Privatleben wie auch für die Wirtschaft und so müssen wir zusehen, wie die Pandemie auch die Wirtschaft immer deutlicher in die Knie zwingt.
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16.03.2020 - Ausgabe 53

Auf die Schnelle: Peking will Luftverkehr wieder ankurbeln - Genügend Bargeld

+++ Luftverkehr: Die chinesische Regierung ist zu der Überzeugung gekommen, dass die coronavirusbedingte Unterbrechung jeglichen Luftverkehrs mit den großen wesentlichen Waren- und Finanzmärkten für die eigene Wirtschaft überaus gefährlich werden könnte. Da es heute auch in China nicht möglich ist, kurzerhand eine Fluggesellschaft anzuweisen, eine Strecke wieder zu befliegen, hat sich Peking zu einem anderen Weg entschieden. Die chinesischen Fluggesellschaften, die Fernstrecken nach Europa und Nord-amerika wieder aufnehmen, erhalten Geld aus der Staatskasse. Wie lange das gezahlt werden soll, steht noch nicht fest. Es ist aber eher an Monate als an Wochen gedacht. Wann der Verkehr konkret anlaufen dürfte, ist noch nicht endgültig entschieden. Voraussichtlich werden die ersten Flüge noch im März abheben. 
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