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Ausgaben


12.04.2024 - Ausgabe 72

Czerwensky-Wochenausblick: Varta im Rahmen der Restrukturierung unter Druck

+++Montag (15.04): Die Woche startet ruhig. 
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11.04.2024 - Ausgabe 71

Geldpolitik: EZB lässt Geldpolitik unverändert - stellt Zinssenkung in Aussicht

Der Rat der Europäischen Zentralbank hat seine Zinsen wie erwartet bestätigt und eine Zinssenkung für den Fall weiterer Fortschritte bei der Annäherung der Inflation an den Zielwert von 2 % in Aussicht gestellt. Der ausschlaggebende Bankeinlagensatz bleibt bei 4 %, wie die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte prognostiziert hatten.
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11.04.2024 - Ausgabe 71

Analyse: US-Inflationsdaten unterschiedlich deutbar

Die Inflation in den USA ist im März den dritten Monat in Folge höher als erwartet gewesen. Das lässt verschiedene Deutungen zu. Eine davon ist, dass die Erwartung der Fed, wonach die Inflation zwar weiter sinkt, sich aber ungleichmäßig und „holprig“ entwickelt, nach wie vor intakt ist - allerdings mit größeren Unebenheiten. In einem solchen Szenario wäre eine verzögerte und langsamere Zinssenkung der Notenbanker in diesem Jahr immer noch möglich.
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11.04.2024 - Ausgabe 71

Schweiz: Kapitalvorschriften für UBS und Co. sollen verschärft werden

Die Schweizer Großbank UBS muss ihr Kapital voraussichtlich deutlich aufstocken: Nach dem Zusammenbruch der Credit Suisse im vergangenen Jahr will die Schweizer Regierung die Bankenregulierung verschärfen. Die Regierung in Bern erklärte am Mittwoch, die Untersuchung der Credit-Suisse-Krise habe Lücken im bestehenden System aufgezeigt und die Regulierung der sogenannten Too-big-to-fail-Banken müsse verschärft werden.
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11.04.2024 - Ausgabe 71

Auf die Schnelle: Fed könnte Tempo des Bilanzabbaus bald halbieren

+++Federal Reserve: Die US-Notenbank wird das Tempo ihres Bilanzabbaus offenbar bald deutlich verringern. Wie aus dem Protokoll der FOMC-Beratungen vom 19./20. März hervorgeht, waren „die meisten“ Mitglieder des Offenmarktausschusses (FOMC) der Ansicht, dass das Volumen der Bilanzverkleinerung „ungefähr halbiert“ werden sollte. Derzeit fährt die Fed ihre Treasury-Bestände monatlich um rund 60 Mrd US-Dollar herunter und die Bestände an Hypothekenpapieren um rund 35 Mrd. Das geschieht, indem sie fällig werdende Papiere nicht ersetzt. „Die überwiegende Mehrheit der Teilnehmer ... war der Ansicht, dass es klug wäre, das Tempo des Abbaus recht bald zu verlangsamen“, heißt es im Protokoll. Einige andere plädierten demnach dafür, den Abbau so lange ungebremst fortzuführen, bis es Anzeichen für einen Anstieg der kurzfristigen Geldmarktsätze gebe. mehr...
10.04.2024 - Ausgabe 70

Private-Equity: Esprit spricht mit Investor über möglichen Einstieg

Esprit befindet sich in Gesprächen mit einem internationalen Private-Equity-Unternehmen über ein mögliches finanzielles Engagement. Der in Hongkong börsennotierte Modekonzern mit Sitz auf den Bermudas und operativen Zentralen in Hongkong und Ratingen bei Düsseldorf kämpft mit seinem Europageschäft, nachdem einige seiner Geschäftseinheiten Insolvenz angemeldet haben.
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10.04.2024 - Ausgabe 70

Finanzierungen: Banken steigern Kreditbestand 2023 um 8%

Die auf Finanzierungen spezialisierten Kreditbanken in Deutschland haben ihren konsolidierten Kreditbestand vergangenes Jahr um 8,0 % auf 195,5 Mrd Euro ausgebaut. Das gab der Bankenfachverband bekannt, in dem die Kreditbanken organisiert sind. Das Bestandswachstum zeige sich sowohl in den Hauptgeschäftsfeldern Konsum- und Investitionsfinanzierung, zu denen auch die Finanzierung von Kraftfahrzeugen zähle, als auch in der Einkaufsfinanzierung und dem Forderungsankauf. Ihr gesamtes Kreditneugeschäft belief sich laut dem Verband 2023 auf 127,3 Mrd Euro, was einem Rückgang um 0,5 % entspreche.
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10.04.2024 - Ausgabe 70

Währungen: Eurogruppe erörtert Wettbewerbsfähigkeit und digitalen Euro

Die Wettbewerbsfähigkeit des Euroraums und der digitale Euro sollen nach Angaben aus Kreisen des Bundesfinanzministeriums im Fokus der Beratungen der Eurogruppe am Donnerstag in Luxemburg stehen. „Das Thema Wettbewerbsfähigkeit wird sicher jetzt das erste Halbjahr und auch das zweite Halbjahr dominieren“, sagte ein hochrangiger Ministeriumsvertreter. „Das ist die Zeit vor der Europawahl, also der Richtungsbestimmung.“ Danach werde auch die EU-Kommission neu gebildet. „Da werden auch Richtungsfragen zu klären sein.“
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10.04.2024 - Ausgabe 70

Auf die Schnelle: Konsortium übernimmt Galeria aus Insolvenz

+++Galeria Kaufhof: Ein Konsortium aus dem US-Investor NRDC Equity Partners und BB Kapital SA, dem Family Office des Unternehmers Bernd Beetz, übernimmt Galeria Karstadt Kaufhof. Wie die beiden Investoren, Galeria und der Insolvenzverwalter Stefan Denkhaus gemeinsam mitteilten, strebt das Konsortium Übernahme und Finanzierung von Galeria im Rahmen eines Insolvenzplans an. Die Vereinbarung sieht vor, dass das deutsch-amerikanische Investorenkonsortium Galeria als Ganzes erhält und voraussichtlich mehr als 70 der aktuell 92 Filialen in Deutschland übernehmen wird. Die Entscheidung über die Anzahl der zu übernehmenden Filialen wird laut Mitteilung erst Ende April fallen, da viele Mietverträge noch zwischen dem Insolvenzverwalter und der Galeria-Geschäftsführung verhandelt werden. Der Insolvenzverwalter Denkhaus werde den Plan Ende April beim Amtsgericht Essen einreichen; die Gläubigerversammlung soll voraussichtlich Ende Mai darüber abstimmen.
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09.04.2024 - Ausgabe 69

JPMorgan: Dimon warnt vor stark steigenden Zinsen in USA

Der CEO von JPMorgan Chase, Jamie Dimon, hat vor einem starken Anstieg des Zinsniveaus in den USA auf 8 oder mehr % in den nächsten Jahren gewarnt. Schuldenfinanzierte hohen Staatsausgaben und geopolitische Spannungen erhöhten die Risiken und machten den Kampf gegen die Inflation schwerer, schreibt Dimon in seinem jährlichen Brief an die Aktionäre der Großbank. „Riesige Staatsausgaben, die Billionen, die jedes Jahr für die grüne Wirtschaft benötigt werden, die Remilitarisierung der Welt und die Umstrukturierung des Welthandels - alles ist inflationär“, heißt es darin.
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09.04.2024 - Ausgabe 69

EZB: Banken straffen Kreditstandards im 1Q nur wenig

Die Banken des Euroraums haben ihre Kreditstandards für Unternehmenskredite im ersten Quartal 2024 nach Angaben der Europäischen Zentralbank weniger als erwartet gestrafft. Zugleich nahm die Nachfrage nach Unternehmenskrediten entgegen den Erwartungen erneut stark ab. Nach Angaben der EZB überstieg der %satz der Banken mit strengeren Unternehmenskreditstandards den %satz von Instituten mit lockereren Standards um 3 Punkte. Die Banken selbst hatten einen Straffungssaldo von 9 erwartet. Ursächlich war laut EZB vor allem die erhöhte Risikowahrnehmung der Banken. Regional gesehen wurden die Kreditstandards vor allem in Deutschland und einigen kleinen Euro-Ländern gestrafft. Für das zweite Quartal 2024 wird ein Straffungssaldo von 6 prognostiziert.
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09.04.2024 - Ausgabe 69

Auf die Schnelle: Atos erhält Finanzspritze von Banken und französischem Staat

+++Atos: Das angeschlagene französische IT-Beratungsunternehmen Atos hat mit einer Gruppe von Banken, Anleihegläubigern und dem französischen Staat eine grundsätzliche Einigung über eine dringend benötigte Liquiditätsspritze erzielt. Wie der Konzern am Dienstag mitteilte, werden 450 Mio Euro bereitgestellt, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Bis Juli will Atos eine Einigung mit den Gläubigern über eine neue Kapitalstruktur erzielen. Der Konzern benötigt 600 Mio Euro, um eine Refinanzierung für den Zeitraum 2024 bis 2025 sicherzustellen. Der Konzern hofft, diese Summe über neue Kredite und die Ausgabe von Aktien zu erlösen. Darüber hinaus setzt das Unternehmen auf weitere Kreditfazilitäten und Bankgarantien, sodass insgesamt 1,2 Mrd Euro zur Verfügung stehen sollen. Die Gruppe teilte weiter mit, dass bestehende Anteilseigner und Drittinvestoren bis zum 26. April Vorschläge einreichen können. Atos wies aber darauf hin, dass eine neue Vereinbarung höchstwahrscheinlich ihren derzeitigen Anteil am Unternehmen verwässern würde. Die vergangenen Jahre waren für Atos relativ turbulent. Nach einem gescheiterten Übernahmeversuch im Jahr 2021 verlor das Unternehmen mehrere Führungskräfte und gab eine Reihe von Gewinnwarnungen heraus, die das Vertrauen der Anleger erschütterten. Die Gruppe beendete das Jahr 2023 wegen Wertminderungen und Kosten für die Reorganisation mit einem Nettoverlust von 3,44 Mrd Euro.
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08.04.2024 - Ausgabe 68

ZEW: Europäische Verbindlichkeiten fehlen in deutschen Schuldenstatistiken

Deutschlands finanzielle Verbindlichkeiten sind nach einer Studie des ZEW - Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung höher als in den offiziellen Statistiken zur Staatsverschuldung ausgewiesen. Grund dafür sei die Verschuldung der EU, die in den nationalen Daten nicht auftaucht. Diese europäische Verschuldung führe zu verdeckten Lasten, die bald schon etwa 10 % der deutschen Staatsschuld ausmachten, so das Mannheimer Institut. Besonders der Corona-Wiederaufbauplan „Next Generation EU“ bringe mit seinen schuldenfinanzierten 750 Mrd Euro finanzielle Verpflichtungen für Deutschland mit sich, die in der deutschen Schuldenstatistik fehlten.
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08.04.2024 - Ausgabe 68

Auf die Schnelle: Chinesische Staatsbank geht gegen Baukonzern Shimao vor

+++Banken/China: Eine staatliche chinesische Bank hat einen Liquidationsantrag gegen das hoch verschuldete Bauunternehmen Shimao Property Holdings gestellt. Die Construction Bank (Asia) Corp reichte laut Mitteilung einen entsprechenden Antrag bei einem Gericht in Hongkong am 5. April ein. Hintergrund des Antrags sind finanzielle Verpflichtungen in Höhe von rund 1,58 Mrd Hongkong Dollar, umgerechnet rund 186 Mio Euro. Die Aktie von Shimao Property Holdings brach am Montag um 12,1 % ein. Shimao teilte mit, man werde sich dem Antrag „energisch“ widersetzen und weiter an den vorgeschlagenen Plänen zur Umstrukturierung von Auslandsschulden in Höhe von mehr als 11 Mrd US-Dollar arbeiten. Eine Anhörung in dem Fall ist für den 26. Juni anberaumt, wie aus den Gerichtsunterlagen in Hongkong hervorgeht.
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08.04.2024 - Ausgabe 68

Czerwensky Wochenausblick: Analysten sehen Aufwärtspotenzial bei AXA und Netflix

+++Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Axa von 34 auf 39 Euro angehoben und die Einstufung auf „Overweight“ belassen. Das Kapitalmanagement betrachte sie weiterhin als den wichtigsten Kurstreiber für europäische Versicherungsaktien, schrieb Analystin Claudia Gaspari in einer vorliegenden Branchenstudie. Steigende Dividendenzahlungen würden von einer starken Solvabilität und einem verbesserten Liquiditätsmanagement gestützt. AXA ist nach wie vor ihr bevorzugter Sektorwert.
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05.04.2024 - Ausgabe 67

Analyse: Banken verlängern Bürokredite

Die sich abzeichnende „Fälligkeitswand“ bei gewerblichen Immobilienkrediten hat sich zwar nach hinten verschoben, ist aber auch höher geworden. Das Wachstum der gewerblichen Immobilienkredite der Banken beschleunigt sich. Im ersten Quartal 2024 legten sie saisonbereinigt um 1,2 Prozent zu, wie Daten der Federal Reserve zeigen. Damit wurde die Wachstumsverlangsamung des vergangenen Jahres beendet, als es im vierten Quartal nur noch um 0,3 Prozent nach oben gegangen war.
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05.04.2024 - Ausgabe 67

Auf die Schnelle: Japans Premier beobachtet Wechselkurse aufmerksam

+++Japan/Devisen: Japans Regierung schließt beim Umgang mit Wechselkursen nach Aussage von Premierminister Fumio Kishida kein Mittel aus. Kishida sagte in einem Interview mit Medienvertretern auf eine Frage nach der aktuellen Schwäche des Yen: „Wir würden auf exzessive Bewegungen angemessen reagieren und schließen kein Mittel aus.“ Die Regierung beobachte die Wechselkurse aufmerksam und halte exzessive Wechselkursbewegungen für unerwünscht. Kishida zufolge wird Japan beim Umgang mit Wechselkursen mit den von den USA angeführten sieben führenden Industrieländern (G7) kooperieren, da ungeordnete Wechselkursbewegungen nachteilige Auswirkungen auf die Weltwirtschaft hätten.
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05.04.2024 - Ausgabe 67

Czerwensky Wochenausblick: Spannung vor EZB-Entscheid

+++Montag (08.04): Zum Wochenstart lädt die BAWAG AG zu ihrer Hauptversammlung ein. 
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04.04.2024 - Ausgabe 66

Europäische Zentralbank: Zeitpunkt von Zinssenkung rückt deutlicher ins Blickfeld

Der Rat der Europäischen Zentralbank hat bei seinen Beratungen am 6./7. März zwar nicht konkret über Zinssenkungen diskutiert - er sah aber durchaus Argumente dafür, dass diese Diskussion demnächst beginnen sollte. „Es sei zwar ratsam, die eingehenden Daten und Anhaltspunkte abzuwarten, aber die Argumente dafür, über Zinssenkungen nachzudenken, würden immer stärker“, fasst das jetzt veröffentlichte Sitzungsprotokoll die Stimmungslage im Rat Anfang März zusammen. Als Gründe hierfür werden die jüngsten EZB-Stabsprojektionen, die Fortschritte bei den drei vom EZB-Rat festgelegten Kriterien, die Eindämmung von Projektionsfehlern und eine ausgewogenere Risikobewertung genannt. „Der Zeitpunkt einer ersten Zinssenkung rückt immer deutlicher ins Blickfeld“, heißt es weiter.
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04.04.2024 - Ausgabe 66

Federal Reserve: Bei aktuellem Ausblick Zinssenkungen dieses Jahr angemessen

Die etwas stärkere Wirtschaftsaktivität zu Beginn dieses Jahres hat nach Aussage von Fed-Chairman Jerome Powell die Erwartung der US-Notenbank nicht nennenswert verändert, dass Zinssenkungen in diesem Jahr möglich sein werden. In einem für eine Rede an der Stanford University vorbereiteten Text wies Powell auf Anzeichen dafür hin, dass die Lage auf dem Arbeitsmarkt weniger angespannt sei als in den vergangenen Jahren, was die Befürchtungen, dass Löhne und Preise im Gleichschritt steigen könnten, verringert habe.
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