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04.05.2021 - Ausgabe 87

Auf die Schnelle: Deutsche Bank stärkt Kapitalausstattung - ams delisted OSRAM

+++Deutsche Bank: Die Deutsche Bank stärkt ihre Kapitalposition. Es sollen Wertpapiere ausgegeben werden, die als Instrumente des zusätzlichen Kernkapitals anerkannt werden, wie der Finanzkonzern am Dienstag mitteilte. Die Emission gleiche teilweise negative Auswirkungen auf die Kapitalposition der Bank aus, die sich aus bestimmten aufsichtsrechtlichen Veränderungen ergäben und für das zweite Quartal 2021 erwartet würden. Zudem werde der Schritt auf dem Weg helfen, das Ziel einer Verschuldungsquote von 4,5% zu erreichen. Sogenannte Tier-1-Anleihen zählen unter bestimmten Bedingungen zum regulatorischen Eigenkapital - also dem Eigenkapital, das die Aufseher für ihre Bewertung der Stabilität eines Finanzinstituts berücksichtigen. Banken nutzen dieses Instrument zur Kapitalbeschaffung in den vergangenen Jahren immer wieder.
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03.05.2021 - Ausgabe 86

Buffett: Berkshire verdient deutlich mehr - Barvermögen auf 145 Mrd. Dollar gestiegen

Die Investmentgesellschaft von Warren Buffett, Berkshire Hathaway, hat im ersten Geschäftsquartal einen kräftigen Gewinnsprung verzeichnet. Der Gesamtumsatz des Konglomerats lag im letzten Quartal bei 64,6 Mrd. US-Dollar und damit etwas höher als die Konsensschätzung der Analysten. Das Betriebsergebnis stieg um rund 20% auf 7 Mrd. US-Dollar, nachdem das operative Ergebnis vor Jahresfrist noch bei 5,8 Mrd. US-Dollar gelegen hatte. Dabei profitierte das Unternehmen von sich erholenden Geschäften der Berkshire Hathaway-Beteiligungen inmitten der Wiedereröffung der Wirtschaft nach der Corona-Pandemie.
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03.05.2021 - Ausgabe 86

Auf die Schnelle: Verizon wohl kurz vor Verkauf seiner Mediensparte - Bis zu 5 Mrd. Dollar

+++Verizon: Der US-Telekom-Konzern Verizon könnte sich laut Insidern zeitnah von seiner Mediensparte mit bekannten Marken wie AOL oder Yahoo trennen. Verizon nähere sich in entsprechenden Gesprächen mit der privaten Beteiligungsgesellschaft Apollo Global Management einer Einigung, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Mit dem Verkauf könnte Verizon bis zu 5 Mrd. Dollar einnehmen. Im ersten Quartal hatte das gesamte Mediensegment im Jahresvergleich ein Umsatzplus von 12% auf 1,9 Mrd. US-Dollar erzielt. Verizon hatte AOL 2015 übernommen. AOL-Chef Tim Armstrong hatte damals gesagt, ein „Haus der Marken“ aufbauen zu wollen. Zwei Jahre später kam Yahoo hinzu. Doch Verizons Bemühungen, im Werbemarkt Fuß zu fassen, hatten sich nie ausgezahlt. Bereits in den vergangenen Jahren trennte sich Verizon schrittweise von seinen Medienunternehmen. Im vergangenen Jahr wechselte die amerikanische Onlinezeitung HuffPost an Buzzfeed, 2019 stieß Verizon seine Blogging-Plattform Tumblr ab. Heute fokussiert sich der Telekomkonzern auf sein Mobilfunkgeschäft und den Ausbau von 5G-fähigen Netzwerken. mehr...
03.05.2021 - Ausgabe 86

Analystenbarometer: Luxusmarken erholen sich - Telekom mit über 50% Kurspotenzial

+++Die Baader Bank hat das Kursziel für Westwing vor dem Kapitalmarkttag des Online-Möbelhändlers von 46 auf 57 Euro angehoben und die Einstufung auf „Buy“ belassen. Aufgrund der starken Geschäftsentwicklung im ersten Quartal habe er seine Umsatz- und Ergebnisprognosen für 2021 und 2022 erhöht, schrieb Analyst Volker Bosse in einer vorliegenden Studie.
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30.04.2021 - Ausgabe 85

Verwaltungsrat: Gottschling zieht sich vor HV zurück - CS-Chef zuversichtlich für Zukunft

Credit-Suisse-Verwaltungsratsmitglied Andreas Gottschling gibt dem Druck mehrerer Aktionäre nach. Wie die Schweizer Bank am Morgen der Hauptversammlung mitteilte, hat Gottschling die Bank darüber informiert, nicht mehr zur Wiederwahl für den Verwaltungsrat zur Verfügung zu stehen. Top-Aktionäre der Credit Suisse hatten zuvor angekündigt, gegen die Wiederwahl wichtiger Verwaltungsratsmitglieder zu stimmen. Vor allem Gottschling, der Vorsitzende des Risikoausschusses der Bank, stand im Fokus der Kritik. Hintergrund sind die Milliarden-Verluste, die die Bank durch den Hedgefonds Archegos Capital erlitten hat.
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30.04.2021 - Ausgabe 85

Auf die Schnelle: Mishcon de Reya geht an die Börse - Bewertung von 750 Mio. Pfund

+++Börsengang: Eine der größten und zugleich gelegentlich umstrittensten britischen Rechtsanwaltskanzleien, Mishcon de Reya, hat sich zum Börsengang in London entschlossen. Die Partner der 83 Jahre alten Kanzlei haben sich mehrheitlich dazu entschieden und die amerikanische Investmentbank JPMorgan mit der Abwicklung der Transaktion beauftragt. Die Bank schätzt den Börsenwert von Mishcon de Reya auf etwa 750 Mio. Pfund. Das ist mehr als derzeit jede andere Anwaltskanzlei in Großbritannien wert ist. Mit den zufließenden Mitteln soll die schon jetzt internationale Ausrichtung der Kanzlei kräftig verstärkt werden. Darüberhinaus ist auch an einige Zukäufe gedacht. Mishcon de Reya hat den Ruf einer besonders aggressiven Kanzlei, der sich besonders auf mehrere spektakuläre Fälle stützt. Zu letzteren gehört die Scheidung von Prinzessin Diana im Jahre 1996 sowie vor kurzem der Prozess vor dem Obersten britischen Gericht, dem Supreme Court, gegen die britische Regierung wegen derer Missachtung des Parlaments. Zu dem Ruf von Mishcon de Reya trägt bei, dass die Kanzlei mit Vorliebe große, besonders spektakuläre Schadenersatzforderungs-Fälle sowie Anti-Defamierungsklagen annimmt. 
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30.04.2021 - Ausgabe 85

Czerwensky Wochenausblick: Berichtssaison - Siemens, Infineon, Fresenius und Adidas

+++ Montag (3.1.): Siemens zieht in der kommenden Woche die Aufmerksamkeit auf sich. Für den Kapitalmarkt ist es nicht so leicht, alles im Blick zu behalten, denn die Nachfolgefirmen des ehemaligen Konglomerats gehen ihre eigenen Wege. Die Siemens AG und die Medizintechnik marschieren an der Börse in Richtung rekordhoher Kurse, nur die Energie-Aktivitäten fallen ab. In der kommenden Woche präsentieren die Vorstände die zugrundeliegenden Geschäftsdaten des zweiten Quartals, das am 31. März endete: Siemens Healthineers macht am Montag (3. Mai) den Auftakt, es folgen Siemens Energy am Mittwoch (5. Mai) und die Siemens AG am Freitag (7. Mai). Der deutsch-spanische Windkraftableger Siemens Gamesa hat seine Berichterstattung auf den heutigen Freitag vorgezogen. Diesmal steht Siemens Healthineers im Fokus. Der Kauf des Krebsspezialisten Varian ist abgeschlossen, es folgt die Integration. Außerdem gilt es, den Ausblick für das Geschäftsjahr zu überarbeiten. Für Bewertung und Perspektive von Siemens Healthineers ist entscheidend, ob der Vorstand die Integration des größten Zukaufs in der Geschichte der Siemens AG erfolgreich managt. 
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29.04.2021 - Ausgabe 84

Federal Reserve: US-Notenbank setzt Krisenkurs trotz mehr Optimismus fort

Die Federal Reserve hält an ihrer historisch lockeren Geldpolitik fest, gibt sich zugleich aber etwas zuversichtlicher für die US-Wirtschaft. Der Leitzins verbleibt wie erwartet auf dem sehr niedrigen Niveau von 0 bis 0,25%. Dies sei angesichts der Lage am Arbeitsmarkt und der langfristig niedrigen Inflationsrate angemessen, hieß es in einer am Mittwoch nach ihrer Zinssitzung in Washington veröffentlichten Mitteilung. Auch die Wertpapierkäufe in Höhe von 120 Mrd. US-Dollar im Monat zur Stützung der Konjunktur sollen weitergehen. Analysten hatten vor der Fed-Entscheidung damit gerechnet, dass die Notenbank an in ihrem bisherigen Kurs festhalten wird. Die Entscheidung fiel im geldpolitischen Ausschuss FOMC einstimmig. Die Fed hat in der Corona-Krise mit einer beispiellosen Lockerung ihrer Geldpolitik reagiert, um die Konjunktur der weltgrößten Volkswirtschaft zu stützen. Notenbankchef Jerome Powell trat jüngsten Spekulationen entgegen, die Zentralbank könnte sich schon mit einer sachten Rückführung ihrer Wertpapierkäufe beschäftigen.
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29.04.2021 - Ausgabe 84

Explosionsgefahr: Allianz warnt vor Wasserstoff-Risiken - Gefahren „nicht unterschätzen“

Angesichts des erwarteten Wasserstoff-Booms mahnt der Versicherungskonzern Allianz die Industrie, Gefahren der Technologie nicht zu unterschätzen. In einem am Donnerstag veröffentlichten „Risikobulletin“ warnt die Industrieversicherungstochter AGCS unter anderem vor Bränden und Explosionen sowie der Versprödung von Metallen. Gleichzeitig betont der Konzern, dass Wasserstoff mehreren Branchen bei der Reduzierung von CO2-Emissionen helfen könnte. An der Technologie wird schon seit Jahrzehnten geforscht, so wurde schon 1999 am Münchner Flughafen eine staatlich geförderte Wasserstoff-Tankstelle eröffnet. Der große Durchbruch ist bislang ausgeblieben, doch laut einer von der Allianz zitierten Studie der Unternehmensberatung McKinsey haben derzeit gut 30 Länder Forschungsprogramme ins Leben gerufen - mit mehr als 70 Mrd. Dollar zugesagter Zuschüsse.
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29.04.2021 - Ausgabe 84

Auf die Schnelle: Lufthansa erneut mit Milliardenverlust - Kapazitätsausblick vorsichtiger

+++ Lufthansa: Die Deutsche Lufthansa hat ihren pandemiebedingten Verlust im ersten Quartal unter anderem dank Kosteneinsparungen mehr als halbiert. Den monatlichen operativen Mittelabfluss konnte der Airline-Konzern stärker als geplant begrenzen, wozu auch die hohe Nachfrage und ein Rekordgewinn im Frachtgeschäft und ein besser als erwartetes Ergebnis bei Lufthansa Technik beitrugen. Für 2021 geht der Konzern weiterhin von einem deutlich geringeren operativen Verlust - gemessen am bereinigten EBIT - als im Vorjahr aus, wird beim Ausblick für die Kapazitätsentwicklung jedoch vorsichtiger. In den ersten drei Monaten des Jahres brach der Umsatz um 60% auf 2,56 Mrd. Euro ein. Der bereinigte Verlust vor Zinsen und Steuern verringerte sich hingegen um 6% auf 1,14 Mrd. Euro, der Konzernverlust reduzierte sich auf 1 Mrd. Euro nach einem Verlust von 2,1 Mrd. im Vorjahresquartal. Analysten hatten im Konsens mit einem Umsatz von 2,4 Mrd. Euro, einem bereinigten EBIT von minus 1,3 Mrd. Euro und einem Konzernverlust nach Dritten von 1,1 Mrd. Euro bzw. 1,73 Euro je Aktie gerechnet. Die operativen Mittelabflüsse, also ohne Berücksichtigung von Working-Capital-Veränderungen, Investitionen und Einmal- und Restrukturierungsaufwendungen, lagen mit durchschnittlich 235 Mio. Euro pro Monat unter den ursprünglich erwarteten rund 300 Mio. Euro. Der bereinigte freie Cashflow belief sich auf minus 947 Mrd. Euro. Hier hatten die Marktbeobachter minus 932 Mio. Euro erwartet. mehr...
28.04.2021 - Ausgabe 83

Bidens Steuerpläne: Ex-Hedgefondsmanager sieht für Anleger eher Chancen statt Risiken

US-Präsident Joe Biden hat mit seinen Steuerplänen für Ernüchterung am Aktien- und Kryptowährungsmarkt gesorgt. Der ehemalige Hedgefonds-Manager Jim Cramer glaubt aber nicht, dass Anleger nun drastische Maßnahmen ergreifen müssen, sondern sieht die Entwicklungen sogar als Möglichkeit für Aktionäre. Geht es nach dem US-Präsidenten werden wohlhabende Amerikaner künftig stärker steuerlich belastet. Der Politiker plant eine Erhöhung der Kapitalertragssteuer für Menschen, die mehr als eine Million US-Dollar an Einkommen im Jahr vorweisen können. Statt wie bislang 20% sollen sie dann 39,6% Steuern zahlen. Insgesamt könnte die Steuerlast für reiche US-Amerikaner dann bis 43,4% steigen.
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28.04.2021 - Ausgabe 83

Kein Sorgenkind mehr: Der Wandel der Deutschen Bank - Kostensenkungen beflügeln

Deutschlands größter Kreditgeber, die Deutsche Bank, überflügelt die Konkurrenz und verbessert sein Image. Die Erholung war im letzten Jahr besonders stark, auch weil Kosten gesenkt wurden. Vor nicht allzu langer Zeit wurde die Deutsche Bank noch als die „kranke Bank Europas“ bezeichnet, da sie von Skandalen, Handelsverlusten und Streitigkeiten im Management geplagt war und diese Situation teils existenziell aussah, so Patrick Jenkins von der Financial Times. In den letzten Jahren ist es der Deutschen Bank aber gelungen ihr Image zu verbessern, Kosten zu senken und die Gewinne zu steigern. Im Handel mit Anleihen und Derivaten könnte die Deutsche Bank mit einem Umsatz von 2,55 Mrd. Euro sogar den größten Gewinn aller Banken in Europa erzielen, so die Experten von Bloomberg Intelligence.
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28.04.2021 - Ausgabe 83

Auf die Schnelle: Deutsche Firmen wollen mehr investieren und einstellen

+++ Wirtschaft: Trotz der Corona-Krise blicken viele Unternehmen in Deutschland optimistisch nach vorn. Rund ein Drittel von ihnen wollen in diesem Jahr mehr investieren als 2020 und knapp 30% wollen Jobs schaffen, wie das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) zu einer Umfrage unter gut 2.800 Firmen mitteilte. Etwa 40% der befragten Betriebe planen im Vergleich zum Vorjahr mehr zu produzieren, nur 24% weniger. „Im Hier und Jetzt kämpfen die Unternehmen weiter mit den vielfältigen Beschränkungen“, sagte IW-Konjunkturexperte Michael Grömling. „Allerdings sorgen die fortschreitenden Impfungen dafür, dass die Unternehmen überwiegend zuversichtlich auf die zweite Jahreshälfte schauen.“ Für rund drei Viertel der Betriebe hat sich die Geschäftslage im Vergleich zum Frühjahr 2020 allerdings nicht verbessert. Ein Drittel sieht sich sogar in einer schlechteren Situation. Hier zeigt sich auch die Kluft zwischen der robusten Industrie und der Skepsis vieler Dienstleister, die unter dem Lockdown leiden. 
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27.04.2021 - Ausgabe 82

Trotz Bezos-Abgang: Analysten bullish auf Amazon - Jassy übernimmt im dritten Quartal

Bei der Bilanzvorlage Anfang Februar kündigte Amazon-Gründer Jeff Bezos seinen Rücktritt als Vorstandschef an. Das Ruder soll AWS-Chef Andy Jassy im dritten Quartal 2021 übernehmen. Ein Analyst betrachtet den Wechsel an der Spitze des Handelsriesen als „Verlust für das Unternehmen“. Bei Amazon bemühte man sich direkt, die Meldung zum Rücktritt von Amazon-Chef Bezos etwas zu entschärfen. Zwar übergibt Bezos seinen Posten als Vorstandschef im dritten Quartal an Andy Jassy, doch Bezos bleibt dem Unternehmen als geschäftsführender Vorsitzender des Verwaltungsrats erhalten. Finanzchef Brian Olsavsky betonte, Bezos werde besonders bei großen Entscheidungen „sehr involviert“ bleiben.
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27.04.2021 - Ausgabe 82

Bundeskabinett: Deutschland beschließt strengere Prüfung von Auslandsinvestitionen

Das Bundeskabinett hat grünes Licht für die Pläne von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier gegeben, sicherheitsrelevante Bereiche der Wirtschaft stärker vor dem Einfluss ausländischer Staatskonzerne zu schützen. Allerdings geht die nun beschlossene 17. Novelle der Außenwirtschaftsverordnung nicht ganz so weit wie urprünglich geplant und nimmt wesentliche Bedenken der Industrie auf. So soll die Meldeschwelle für entsprechende Direktinvestitionen aus dem Ausland von derzeit 25% auf nur 20% sinken. Ursprünglich waren 10% vorgesehen. Das Wirtschaftsministerium erklärte dazu, das finale Maßnahmenpaket stelle „einen ausgewogenen Kompromiss zwischen sicherheitspolitischen Notwendigkeiten und unternehmerischen Interessen dar“. Mit der nicht ganz so niedrigen Prüfschwelle werde nicht nur zusätzliche Bürokratie für zahlreiche Unternehmen verhindert. Davon profitierten insbesondere auch Start-ups und Finanzinvestoren, hieß es.
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27.04.2021 - Ausgabe 82

Auf die Schnelle: Bundesregierung erhöht BIP-Prognose 2021 auf 3,5%

+++ Konjunktur: Die Bundesregierung rechnet trotz des neuerlichen Lockdowns mit einer besseren Wirtschaftsentwicklung in diesem Jahr. Das Bruttoinlandsprodukt soll laut der Frühjahrsprojektion um 3,5% steigen, im Januar war die Regierung noch von 3% ausgegangen. Für 2022 erwarten die Beamten einen Zuwachs in Höhe von 3,6%. Wirtschaftsminister Peter Altmaier sprach von einem „Mutmacher trotz der aktuell ernsten Infektionslage“. Spätestens 2022 werde Deutschland seine alte Stärke wieder erreicht haben. „Unsere Wirtschaft ist stark, robust und startklar für den Neustart.“ Dennoch ist die Bundesregierung weniger optimistisch als die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute. Diese hatten in ihrer Gemeinschaftsprognose am 15. April sogar einen BIP-Zuwachs um 3,7% für das laufende Jahr vorhergesagt. Für 2022 soll es dann ein Plus von 3,9% geben. Der Projektion der Bundesregierung liegt die Annahme zugrunde, dass die Corona-Beschränkungen im Laufe des zweiten Quartals graduell gelockert werden können. „Danach wird eine deutliche Erholung der Binnenwirtschaft und der privaten Konsumausgaben erwartet“, erklären Altmaiers Ökonomen. Auch präsentierten sich - trotz des anhaltenden Infektionsgeschehens - vor allem die Industriekonjunktur und das außenwirtschaftliche Umfeld als wichtige Impulsgeber im laufenden Jahr. mehr...
26.04.2021 - Ausgabe 81

Nach neuen Rekorden: Mehrheit der Investoren sieht in Bitcoin immer noch eine Blase

In einer ihrer neusten Umfragen wollte die Bank of America herausfinden, was globale Fondsmanager bezüglich einer vermeintlichen Bitcoin-Blase denken. Hierzu wurden 200 Fondsmanager mit einem verwalteten Vermögen von insgesamt über 500 Mrd. US-Dollar im April befragt. Etwa 74% der Finanzexperten glauben, dass sich der Bitcoin in einer Blase befinde, 16% glauben das nicht und 10% haben diese Frage unbeantwortet gelassen, so das Ergebnis der Umfrage. Somit sind aktuell etwa drei von vier Analysten der Meinung, dass der Bitcoin überbewertet ist.
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26.04.2021 - Ausgabe 81

Auf die Schnelle: ifo-Geschäftsklima im April etwas unter Erwartung

+++ Geschäftsklima-Index: Die Stimmung in den Führungsetagen der deutschen Wirtschaft hat sich im April etwas schlechter als erwartet entwickelt, was vor allem an weniger optimistischen Geschäftserwartungen aufgrund von Zulieferproblemen in der Industrie lag. Der ifo-Geschäftsklimaindex stieg auf 96,8 (März: 96,6) Punkte, wie das Münchner ifo Institut nach seiner monatlichen Umfrage unter rund 9.000 Managern mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Anstieg auf 97,4 Punkte erwartet. Der Index zur Beurteilung der aktuellen Lage der befragten Unternehmen erhöhte sich auf 94,1 (revidiert: 93,1) Punkte, den höchsten Stand seit Februar 2020. Ökonomen hatten 94 Punkte erwartet. Vorläufig waren für März 93 gemeldet worden. Der Index für die Geschäftserwartungen sank dagegen auf 99,5 (revidiert: 100,3) Zähler, es war der erste Rückgang seit Januar. Erwartet worden war ein Anstieg auf 101,2 Punkte. Der vorläufige März-Wert betrug 100,4 Punkte. „Die dritte Infektionswelle und Engpässe bei Vorprodukten dämpfen die Erholung der deutschen Wirtschaft“, kommentierte das ifo-Institut die Daten. Der ifo-Index ist das wichtigste deutsche Konjunkturbarometer und gilt als zuverlässiger Indikator für die Entwicklung der nächsten sechs Monate.
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26.04.2021 - Ausgabe 81

Analystenbarometer: Deutsche Wohnen „Top Pick“ der deutschen Immobilienbranche

+++ Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Air France-KLM von 2,70 auf 3,60 Euro angehoben, die Einstufung aber auf „Sell“ belassen. Kurzfristig bleibe er mit seinen Prognosen unter den Markterwartungen, mittelfristig aber sehe es besser aus, schrieb Analyst Jaime Rowbotham. Ein Kurs um fünf Euro sei aber nach wie vor zu hoch.
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23.04.2021 - Ausgabe 80

Intel-Chef: Halbleiter-Knappheit - Investitionen gegen Chip-Engpässe brauchen Jahre

Der Chip-Riese Intel sieht kein Ende der globalen Halbleiter-Engpässe, die unter anderem Autobauern schwer zu schaffen machen. Die „beispiellose Nachfrage“ strapaziere die Lieferketten in der Branche, sagte der neue Intel-Chef Pat Gelsinger. Es fehle an Fertigungskapazitäten, Material für Leiterplatten sowie an Bauteilen. „Wir erwarten, dass die nötigen Investitionen aus der Branche gegen diese Knappheit ein paar Jahre in Anspruch nehmen.“ Gelsinger, der erst vor kurzem die Führung von Intel übernahm, will den Konzern verstärkt auch als einen Auftragsfertiger etablieren. Rückschläge bei der Entwicklung neuer Produktionstechnologien und der Vormarsch der Chip-Architektur der britischen Firma Arm brachten Intel zuletzt verstärkt unter Druck.
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