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Ausgaben


16.05.2022 - Ausgabe 94

Auf die Schnelle: Porsche gründet Joint Venture

+++Joint Venture: Porsche verstärkt seine Präsenz in Nordeuropa über ein Gemeinschaftsunternehmen. Wie der Sportwagenhersteller mitteilte, gründet er ein Joint Venture mit seinem langjährigen Geschäftspartner Autozentrum Sport AS. Finanzielle Details nannte die Volkswagen-Tochter nicht. Autozentrum Sport AS ist seit 1997 Importeur und Händler von Porsche in Norwegen. Die zuständigen Behörden in Norwegen müssen der Transaktion noch zustimmen.
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16.05.2022 - Ausgabe 94

Analystenbarometer: Kursziele nach unten angepasst - Potenzial bleibt

+++Die DZ Bank hat den fairen Wert für Hugo Boss nach Quartalszahlen von 55 auf 59 Euro angehoben und die Einstufung auf „Kaufen“ belassen. Analyst Thomas Maul attestierte dem Textilhersteller eine hohe Wachstumsdynamik und eine erfolgreiche „Markterneuerung“. Die Marken Boss und Hugo zögen weltweit neue und jüngere Kunden an, hieß es in einer vorliegenden Studie.
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13.05.2022 - Ausgabe 93

Powell: „Weiche Landung“ nicht alleine in der Hand der Fed

Die US-Notenbank hat es nach den Worten ihres Chairman Jerome Powell nicht völlig in der eigenen Hand, ob ihre straffere Geldpolitik die Wirtschaft in eine Rezession führen wird oder nicht. Powell sagte in einem Radiointerview: „Die Frage, ob wir eine weiche Landung hinbekommen oder nicht, kann tatsächlich von Faktoren abhängen, die wir nicht selbst kontrollieren“, sagte Powell. Was die Fed kontrollieren könne, sei die Nachfrage in der Wirtschaft. Sie werde versuchen, „die Nachfrage so zu mäßigen, dass der Arbeitsmarkt wieder ins Gleichgewicht kommt und die Inflation wieder auf 2% sinkt“, sagte er.
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13.05.2022 - Ausgabe 93

Enria: EZB plant kein neues Ausschüttungsverbot

Die Bankenaufsicht der Europäischen Zentralbank plant vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs nach den Worten ihres Chefs Andrea Enria kein Ausschüttungsverbot für Banken nach dem Vorbild der Corona-Krise.
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13.05.2022 - Ausgabe 93

Auf die Schnelle: Bank of Japan hält an lockerer Geldpolitik fest

+++BoJ: Der Gouverneur der Bank of Japan, Haruhiko Kuroda, hat den geldpolitischen Kurs der Notenbank bekräftigt. „Es wird erwartet, dass die Inflationsrate kurzfristig auf etwa 2% ansteigt, aber dies wird von den Energiepreisen bestimmt und ist nicht nachhaltig“, erklärte Kuroda in einer Rede. „Die Notenbank ist daher nicht der Ansicht, dass eine Verringerung der derzeitigen geldpolitischen Lockerung angemessen ist“, ergänzte er. Japans wirtschaftliche Situation sei „völlig anders“ als die der USA und Europas, wo sich die Wirtschaft bereits auf das Niveau vor der Pandemie erholt habe. Hier steige die Inflation viel schneller als in Japan, so Kuroda. Der BOJ-Gouverneur sagte auch, dass kurzfristige, übermäßige Bewegungen des Yen nicht wünschenswert seien. mehr...
13.05.2022 - Ausgabe 93

Czerwensky Wochenausblick: Euronext und SAP mit Hauptversammlungen

+++Montag (16.05): Der Billigfluganbieter Ryanair öffnet seine Bücher zum abgelaufenen Geschäftsjahr. Der Flugkonzern kam im Gegensatz zu seiner Konkurrenz etwas besser durch die Pandemie.
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12.05.2022 - Ausgabe 92

Siemens: Russland-Geschäft belastet massiv

Siemens wird sich nach 170 Jahren vollständig aus Russland zurückziehen. Das Neugeschäft war nach der russischen Invasion bereits eingestellt worden. Siemens erwirtschaftete zuletzt rund 1% des Gesamtumsatzes in dem Land. Im Ergebnis des zweiten Quartals schlagen sich die Russland-Sanktionen und der geplante Rückzug in Form von Wertminderungen und anderen Belastungen in Höhe von insgesamt 600 Mio. Euro nieder, die vor allem in der Bahntechniksparte Mobility zu einem Verlust führten.
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12.05.2022 - Ausgabe 92

Commerzbank: Höherer Gewinn als erwartet

Niedrigere Restrukturierungsaufwendungen als im Vorjahr und ein kräftiges Ertragswachstum in beiden Kundensegmenten haben zum deutlich höheren Gewinn der Commerzbank im ersten Quartal beigetragen. Das Nettoergebnis fiel sogar noch etwas höher aus als vorläufig Ende April gemeldet. Die übrigen Kennzahlen wurden bestätigt, ebenso wie der Ausblick für das Gesamtjahr.
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12.05.2022 - Ausgabe 92

BayernLB: Ergebnis von Bankenabgabe und Risikovorsorge gedrückt

Die BayernLB hat im ersten Quartal trotz weitgehend stabiler Erträge einen Gewinneinbruch erlitten. Das Ergebnis vor Steuern rutschte auf 29 Mio. Euro von 164 Mio. Euro ab. Die Landesbank verwies zur Begründung auf den Aufwand aus Bankenabgabe und Einlagensicherung von insgesamt 118 Mio. Euro sowie eine Erhöhung der Risikovorsorge zur Abdeckung potenzieller Risiken aus dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. 
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12.05.2022 - Ausgabe 92

Auf die Schnelle: EZB sieht positiven Leitzins am Jahresende

+++EZB: Ratsmitglieder der Europäischen Zentralbank bekennen sich nicht nur öffentlich zu einer Anhebung des Einlagenzinses im Juli - sie sehen den Zins am Jahresende auch zunehmend in positivem Territorium, wie Bloomberg unter Berufung auf namentlich nicht genannte Mitglieder des Rates berichtet. Demzufolge erwarten die Teilnehmer über den quasi schon sicheren Juli-Schritt hinaus nun zwei weitere Erhöhungen vor Januar 2023. Sie stimmen damit mit der Einschätzung des Geldmarkts überein, der ebenfalls drei Zinserhöhungen für 2022 einpreist. Gegenwärtig liegt der Einlagenzins bei minus 0,50%.
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11.05.2022 - Ausgabe 91

Devisen: Chinas Währungskrise könnte in eine neue Runde gehen

Der chinesische Aktienmarkt ist eingebrochen, die Kapitalabflüsse haben sich beschleunigt, und der taumelnde Immobiliensektor des Landes kämpft mit überbordenden Schulden. Inzwischen hat die US-Notenbank begonnen, die Zinsen heraufzusetzen. Und als Reaktion hat der Yuan seit Ende April gegenüber dem US-Dollar 5% an Wert verloren. Wer ein gutes Gedächtnis hat, wird sich an die turbulentesten Zeiten erinnern, die die Finanzmärkte im vergangenen Jahrzehnt erlebten. In den Jahren 2015 und 2016 verlor der Yuan rund 10% seines Wertes, Chinas Devisenreserven sanken um fast 1 Bill. Dollar, und das Land entging nur knapp einer Immobilien- und Industrieschuldenkrise.
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11.05.2022 - Ausgabe 91

EZB: Berlusconi scheitert mit Klage

Der frühere italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi ist mit einer Klage gegen einen Beschluss der Europäischen Zentralbank vor dem Gericht der Europäischen Union gescheitert. Die EZB habe Berlusconi den Erwerb einer qualifizierten Beteiligung an der Banca Mediolanum untersagen dürfen, erklärte das Gericht in Luxemburg. Aufgrund einer früheren Verurteilung wegen Steuerbetrugs erfülle er die Anforderungen nicht.
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11.05.2022 - Ausgabe 91

Allianz: Weitere Milliarden-Rückstellung

Weitere Vergleiche mit geschädigten Anlegern von US-Fonds der Allianz kosten den Konzern zusätzliche Milliarden. Wie der deutsche Versicherungsprimus mitteilte, hat er eine weitere Rückstellung von 1,9 Mrd. Euro gebucht, die das Ergebnis im ersten Quartal belastet. Mit den US-Behörden werde eine zeitnahe Einigung angestrebt. 
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11.05.2022 - Ausgabe 91

Auf die Schnelle: Trübe Gewinnaussichten für Aareal Bank

+++Aareal Bank: Der Ukraine-Krieg und die Sanktionen gegen Russland trüben die Gewinnaussichten der Aareal Bank. Weil der Gewerbeimmobilien-Finanzierer um Kredite für zwei Bürogebäude in Russland fürchten muss, legte er im ersten Quartal rund 60 Mio. Euro zurück. Der Betriebsgewinn dürfte daher im laufenden Jahr nur das untere Ende der bisherigen Zielspanne von 210 bis 250 Mio. Euro erreichen, teilte das im SDAX gelistete Geldhaus am Mittwoch in Wiesbaden mit. Wenn die geplante Übernahme der Aareal Bank durch Finanzinvestoren gelingt, gingen davon noch Transaktionskosten ab. Im Auftrag des Unternehmens befragte Analysten hatten zuletzt mit einem Betriebsgewinn von rund 218 Mio. Euro gerechnet.
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10.05.2022 - Ausgabe 90

Banken: Jagd nach höchsten US-Einlagenzinsen ist eröffnet

Wenn die Zinsen steigen, ist es ganz natürlich, dass die Menschen auch für ihr Erspartes mehr auf ihrem Konto sehen wollen. Die Frage ist, inwieweit die Banken bereit sind, ihnen das zu geben. Die jüngste Zinserhöhung der Federal Reserve erregt sicherlich die Aufmerksamkeit derjenigen, die ihr Geld bei einer Bank deponiert haben und dafür nur geringe Zinsen erhalten. Und die Aussicht auf eine Inflation wird die Menschen wahrscheinlich noch mehr auf ihr Geld achten lassen. 
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10.05.2022 - Ausgabe 90

Kapitalmarkt: Rezessionssorgen nehmen Bankaktien den Rückenwind

Die Zinssätze steigen. Aber kurioserweise folgen ihnen die Bankaktien nicht im Gleichschritt. Aktien von JP Morgan, Goldman Sachs, Bank of America und Morgan Stanley sind in diesem Jahr sogar nach zwei Jahren mit großen Kursgewinnen eingebrochen. Alle vier Banken liegen um mehr als 20% unter ihren 52-Wochen-Hochs, JP Morgan hat sogar einen Rückgang von 28% verzeichnet. 
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10.05.2022 - Ausgabe 90

Munich Re: Gewinnsteigerung im ersten Quartal

Die Munich Re hat ihren Gewinn im ersten Quartal trotz Belastungen durch Unwetter, die Corona-Pandemie und den Ukraine-Krieg gesteigert. Die Gewinnprognose für das Gesamtjahr bestätigte der DAX-Konzern, der nun ein etwas stärkeres Prämienwachstum erwartet. Der Nettogewinn des Rückversicherers stieg auf 608 Mio. Euro von 589 Mio. im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten in einem vom Unternehmen selbst veröffentlichten Konsens 597 Mio. Euro prognostiziert. Das Ergebnis je Aktie betrug 4,34 Euro. Die Bruttoprämien stiegen um 15,7% auf 16,8 Mrd. Euro. 
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10.05.2022 - Ausgabe 90

Auf die Schnelle: Fraport-Aktie im Sinklug trotz guter Zahlen

+++Fraport: Der Flughafenbetreiber Fraport hat im ersten Quartal dank der Erholung bei den Passagierzahlen Umsatz und operatives Ergebnis gesteigert und die Jahresprognose bestätigt. Unter dem Strich weitete der MDAX-Konzern den Verlust wegen einer Wertberichtigung im Zusammenhang mit seiner Minderheitsbeteiligung am Flughafen St. Petersburg allerdings aus. Getragen von der dennoch anhaltenden Passagiererholung stieg der Konzern-Umsatz im ersten Quartal 2022 um 40,2% auf 539,6 Mio. Euro. Noch stärker legte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen um 75,9% auf 70,7 Mio. Euro zu. Das Konzern-Ergebnis lag geprägt von Sondereffekten bei minus 118,2 Mio. Euro, nach einem Minus von 77,5 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. 
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09.05.2022 - Ausgabe 89

Russland: USA verhängen neue Sanktionen gegen Banken

Die Regierung von US-Präsident Joe Biden hat neue Sanktionen gegen Bankmanager verhängt. Amerikanern wird zudem verboten, Buchhaltungs- und Unternehmensberatungsdienste anzubieten, auch gibt es und neue Exportkontrollen für den Industriesektor an. Ein hochrangiger Beamter der Regierung sagte, das Sanktionspaket werde darauf abzielen, den drei russischen Fernsehsendern die Werbegelder zu entziehen, Beratungsfirmen von der Erbringung von Dienstleistungen für russische Unternehmen auszuschließen und den Zugang Russlands zu Industriemotoren und Bulldozern zu beschränken. 
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09.05.2022 - Ausgabe 89

EZB: Ratsmitglied kündigt Leitzinserhöhung an

Olli Rehn, der Gouverneur der finnischen Nationalbank, rechnet nicht damit, dass Europa auf eine Stagflation zusteuert - einer Phase wirtschaftlicher Stagnation bei gleichzeitiger hoher Inflation. „Wir werden in Europa keine Stagflation wie in den 70ern bekommen. Dazu unterscheiden sich die damalige und die heutige Situation zu sehr. Aber wir sehen stagflationäre Tendenzen“, sagte Olli Rehn im Gespräch mit der Tageszeitung „Welt“. 
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