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Ausgaben


18.10.2021 - Ausgabe 205

Analystenbarometer: Hannover Rück „Underweight“ – Symrise unter Druck

+++ Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Hannover Rück nach dem Investorentag von 131,20 auf 133,30 Euro angehoben, die Einstufung aber auf „Underweight“ belassen. Analyst Ivan Bokhmat passte seine Schätzungen in einem Ausblick auf den Quartalsbericht an.
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15.10.2021 - Ausgabe 204

Bank of America: Spitzenreiter trotz harter Zeiten

Die Banken sind aktuell mit einem schwierigen Umfeld konfrontiert, das von einer schwachen Kreditnachfrage und niedrigen Zinssätzen geprägt ist. Da braucht es eigentlich nicht viel, um herauszustechen. Die Aktie der Bank of America hat im Zuge der aktuellen Ergebnisvorlagen jedoch den bisher stärksten Kursanstieg unter den US-Großbanken verzeichnet. Nach den Zahlen zum dritten Quartal ging es mehr als 3% nach oben.
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15.10.2021 - Ausgabe 204

Auf die Schnelle: China erleichtert Kreditaufnahme - weniger Neuzulassungen in der EU

+++ China: Die Finanzaufsicht trug einigen Großbanken im vergangenen Monat auf, die Kreditvergabe für Immobilienkredite für das dritte Quartal zu beschleunigen, wie die Nachrichtenagentur „Bloomberg“ unter Berufung auf Insider berichtete. Ein Dominoeffekt durch Evergrande soll so vermieden werden. Zudem wurde den Banken der Verkauf bestimmter Anleihen erlaubt, die auf Immobilienkrediten basieren, um so die Kreditvergabe zu unterstützen. Dies war noch im Frühjahr weitgehend untersagt worden. 
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15.10.2021 - Ausgabe 204

Czerwensky Wochenausblick: Philips, Deutsche Börse und Barclays mit neuen Zahlen

+++ Montag (18.10): Prozessrisiken in Milliardenhöhe verunsichern die Investoren von Philips. Bei der Vorlage der Geschäftszahlen am Montag hoffen sie auf ein Update darüber, wie teuer der Rückruf von Schlaf- und Beatmungsgeräten werden könnte. Mit Blick auf die Geschäftszahlen rechnen Analysten mit einem eher schwachen Quartal und einer Senkung der Margenprognose. Im Juli hatte sich das Management bereits vorsichtiger gezeigt und einen Margenanstieg um 60 Basispunkte für das laufende Jahr in Aussicht gestellt. Zuvor waren es 60 bis 80 Basispunkte. Deutsche-Bank-Analyst Falko Friedrichs rechnet mit einer organischen Umsatzeinbuße von 6% und einem Rückgang des bereinigten Ebita um 31%. Ausschlaggebend für die Erlöseinbußen sei vor allem das Segment Connected Care, das im dritten Quartal 2020 vom coronabedingten Mehrbedarf an Beatmungsgeräten und Patientenmonitoren profitierte.
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14.10.2021 - Ausgabe 203

EZB/Enria: Stresstests könnten schlechte Asset-Qualität der Banken offenlegen

Der Chef der Bankenaufsicht der Europäischen Zentralbank, Andrea Enria, sieht trotz des offiziell sinkenden Volumens notleidender Kredite NPL Anzeichen für zunehmende Risiken in den Bankbilanzen. „Die NPL-Zahlen sehen noch gut aus, aber trotzdem scheint sich die Asset-Qualität zu verschlechtern“, sagte er in einer Anhörung vor dem Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europaparlaments. Darauf deuteten mehrere sich schneller entwickelnde Messgrößen wie der Anteil von Krediten mit Stundungen und Streckungen sowie qualitätsgeminderte Kredite der Stufe zwei hin. 
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14.10.2021 - Ausgabe 203

China: US-Tech-Konzerne sollten Regulierungsvorstöße Beijings im Auge behalten

China unternimmt einen ersten Schritt zur Regulierung von Algorithmen und hat im vergangenen Monat einen weitreichenden Dreijahresplan auf den Weg gebracht. Darin wird genau festgelegt, wie Algorithmen verwendet werden dürfen. Der Schritt gilt als potenzieller Wegbereiter für eine stärkere Regulierung von Big Tech durch Regierungen auf der ganzen Welt. Dem veröffentlichten Entwurf nach dürfen Unternehmen keine Algorithmen verwenden, die Abhängigkeit oder übermäßige Ausgaben auslösen. Nutzer sollen auch das Recht haben, aus Algorithmen komplett auszuscheren. 
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14.10.2021 - Ausgabe 203

Auf die Schnelle: Fed reduziert Anleihenkäufe – neue Prognosen für 2021 & 2022

+++ Fed: Die US-Notenbank steuert auf eine baldige Reduzierung der Anleihekäufe zur Stützung der Wirtschaft zu. Die Einschränkung des Kaufprogramms könnte Mitte November oder Dezember beginnen, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Protokoll der Sitzung der US-Notenbank vom 21. bis 22. September hervorgeht. Sollte die konjunkturelle Erholung weiter voranschreiten, könnten die Anleihekäufe etwa Mitte 2022 auslaufen. 
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13.10.2021 - Ausgabe 202

China: Reform und Korruptionsbekämpfung im Bankensektor

Beijing ist der Ansicht, dass die zu engen Beziehungen zwischen Kreditgebern, Regulierungsbehörden und mächtigen Akteuren des Privatsektors zum Schuldendebakel von Evergrande beigetragen haben. Auch der aus Sicht der Regierung merkwürdig zügige Börsengang von Technologieunternehmen wie Didi Chuxing und Ant Group sei mit Schuld am Evergrande-Debakel. 
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13.10.2021 - Ausgabe 202

Allianz: Globale Lieferketten im Visier der Cyberkriminellen

Die Allianz warnt vor einer steigenden Zahl von Online-Erpressungsangriffen auf die stockenden globalen Lieferketten. Unternehmen, die für Wirtschaft und Gesellschaft essenzielle Güter ausliefern, gehören nach Einschätzung des zur Allianz gehörenden Industrieversicherers AGCS zu den besonders gefährdeten Zielscheiben. 
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13.10.2021 - Ausgabe 202

Auf die Schnelle: EU gibt grüne Anleihen aus – HVPI steigt weiter

+++ Grüne Anleihen: Die Europäische Kommission hat die ersten grünen Anleihen verkauft, mit denen Klimaprojekte als Teil des Corona-Hilfspakets finanziert werden sollen. Die erste Anleihe habe bereits 12 Mrd. Euro eingebracht, sagte Haushaltskommissar Johannes Hahn. Nach Angaben der EU-Kommission überstieg die Nachfrage das Angebot um mehr als elf Mal: Bestellungen im Wert von über 135 Mrd. Euro seien für die erste Anleihe getätigt worden. Hahn sagte, das Verkaufsprogramm für grüne Tender sei das größte auf der Welt. Insgesamt will die Kommission bis zu 250 Mrd. Euro aufbringen. 
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12.10.2021 - Ausgabe 201

Japan: „Neuer Kapitalismus“ statt „Kishida-Schock“

Japans neuer Premierminister Fumio Kishida mag unglücklich darüber sein, nach kaum einer Woche im Amt einen Rückschlag zu erleiden. Er erklärte am Wochenende, er habe nicht vor, die Steuern auf Kapitalerträge oder Dividenden zu erhöhen. Äußerungen von vor einer Woche, dass er solche Steuern in Erwägung ziehen könnte, hatten die Unruhe auf dem Markt verstärkt. Dieser ist seit Kishidas Amtsantritt bereits auf Tauchkurs gegangen. In den sozialen Medien kristallisierte sich schnell der Begriff „Kishida-Schock“ heraus. Dieses Markturteil könnte zum Sinneswandel des neuen Premierministers beigetragen haben, woraufhin der japanische Topix-Index zuletzt um 1,8% zulegte. 
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12.10.2021 - Ausgabe 201

Destatis: Sonderregelungen laufen aus, Regelinsolvenzen nehmen erneut zu

Die Zahl der Regelinsolvenzen in Deutschland hat im September zugenommen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts Destatis stieg sie gegenüber dem Vormonat um 6% und lag um 25% höher als im September 2020, als die Insolvenzantragspflicht ausgesetzt war. Die Regelinsolvenzen geben Hinweise auf die Entwicklung der gesamten Unternehmensinsolvenzen. Deren Anzahl lag um Juli um 12,3% niedriger als im Vorjahresmonat. 
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12.10.2021 - Ausgabe 201

Auf die Schnelle: Großhandelspreise steigen - Lieferengpässe nun auch im Einzelhandel

+++ Großhandelspreise: Die Preise im deutschen Großhandel sind im September so stark wie zuletzt 1974 gestiegen. Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamts Destatis, erhöhten sie sich gegenüber dem Vormonat um 0,8% und lagen um 13,2% über dem Niveau des Vorjahresmonats. Während der ersten Ölkrise 1974 war eine Jahresrate von 13,3% ermittelt worden. Den größten Einfluss auf die Veränderungsrate der Großhandelspreise gegenüber dem Vorjahresmonat hatten die Preisanstiege im Großhandel mit Erzen, Metallen und Metallhalbzeug (plus 62,8%) sowie mit Mineralölerzeugnissen (plus 42,3%). Besonders kräftige Anstiege gegenüber dem Vorjahr gab es auch im Großhandel mit Altmaterial und Reststoffen (plus 84,6%) sowie mit Roh- und Schnittholz (plus 54,6%). 
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11.10.2021 - Ausgabe 200

US-Arbeitsmarkt: Sonderfaktoren verzerren die Erwartungen

Die US-Arbeitsmarktdaten vom vergangenen Freitag waren nicht deshalb so enttäuschend, weil die Wirtschaft zuletzt so wenige neue Arbeitsplätze geschaffen hat. Negativ wog vielmehr die Tatsache, dass so wenige Menschen bislang wieder auf Jobsuche gegangen sind. Das Arbeitsministerium berichtete, dass die Wirtschaft im September saisonbereinigt nur 194.000 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen hat. Der Wert lag deutlich unter den 500.000 Stellen, mit denen Ökonomen gerechnet hatten. Allerdings ist die Differenz von bestimmten Sonderfaktoren verzerrt.
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11.10.2021 - Ausgabe 200

Auf die Schnelle: Geldmarktfonds und Nicht-EU Banken im Blick

+++ FSB: Der Financial Stability Board hat den Finanzministern und Notenbankchefs der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer Vorschläge für die Regulierung von Geldmarktfonds gemacht, die zu einer größeren Stabilität dieser Finanzvehikel beitragen sollen. Der FSB reagiert damit auf die Turbulenzen vom März 2020, als Geldmarktfonds zu Beginn der Corona-Krise einen Run erlebten und de facto von den Notenbanken gerettet werden mussten.
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11.10.2021 - Ausgabe 200

Analystenbarometer: Interesse der Investoren an Aareal – Öl-Superzyklus hält an

+++ Die NordLB hat den Zielwert für Aareal Bank angesichts laufender Gespräche mit Finanzinvestoren von 22 auf 27 Euro angehoben. Die Einstufung beließ Analyst Michael Seufert auf „Hold“. Das Interesse der Investoren an dem Immobilienfinanzierer sei für die Aktionäre ein gutes Zeichen, zumal die Papiere seit Beginn der Pandemie recht niedrig bewertet seien. Eine tatsächliche Offerte bleibe aber unsicher. Die Sondierungen alleine sollten aber schon förderlich sein für den Kurs.
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08.10.2021 - Ausgabe 199

Fed: drohende Leitzinserhöhung verunsichert die Märkte

Von allen potenziellen derzeitigen Gefahren für Anleger ist die US-Notenbank Fed die furchteinflößendste. So verlief die Woche für Aktien einmal mehr unruhig. Zuletzt erholten sie sich, als die Anleger bei der Nachricht aufatmeten, dass Russland möglicherweise einspringt, um die europäische Erdgasknappheit zu lindern. Außerdem entpuppte sich die vorläufige Einigung über die US-Schuldenobergrenze als Balsam für die wunden Seelen der Investoren. Im Großen und Ganzen scheinen viele Anleger nach dem größten Rückgang der US-Aktienmärkte seit Ende 2020 immer noch bereit zu sein, nach Schwächephasen erneut zu kaufen.
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08.10.2021 - Ausgabe 199

Auf die Schnelle: BaFin-Forderungen an VTB Bank – Elektroindustrie im Aufschwung

+++ VTB Bank Europe: Die BaFin fordert vom Ableger der russischen Bank mehr Anstrengungen im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Zur Überwachung der angeordneten Maßnahmen habe die BaFin „mit sofortiger Wirkung einen Sonderbeauftragten bei dem Institut bestellt“. 
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08.10.2021 - Ausgabe 199

Czerwensky Wochenausblick: Wirtschaftsnobelpreis - Ergebnisse der Universalbanken

+++ Montag (11.10): Traditionell wird er zum Schluss verliehen: der Wirtschaftsnobelpreis. Am 11. Oktober ab 11.45 Uhr erfolgt die Verkündung des oder der Preisträger, die live im Internet übertragen wird. Wer nominiert ist, wurde nicht bekanntgegeben.
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07.10.2021 - Ausgabe 198

Luftfahrtaktien: Hoffnung auf Wendepunkt wächst

Inhaber von Luftfahrtaktien können Hoffnung schöpfen. Viele von ihnen kauften die Papiere, um von der Pandemieerholung zu profitieren. Und dann mussten sie auf die harte Tour lernen, dass es eine turbulente Reise ist. Doch nun haben Aktien von Fluggesellschaften im vergangenen Monat um mehr als 10% zugelegt, während die Börsen im Allgemeinen in die Knie gingen. Dies ist jedoch nur eine teilweise Erholung von einem traurigen Sommer für Luftfahrtaktien, einschließlich derjenigen von Flugzeugherstellern. Lediglich die Aktien von Billigfliegern notieren derzeit über dem Niveau von vor Corona. 
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