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Ausgaben


12.07.2018 - Ausgabe 132

Startups: Venture Capital-Investitionen dank China auf Rekordhöhe

Auch im zweiten Vierteljahr 2018 zeigten sich Risikokapitalgeber in Spendierlaune. Mit fast 70 Mrd US-Dollar floss zwischen April und Juni so viel Risikokapital in Startups wie nie zuvor in einem einzigen Quartal. Zu verdanken ist der deutliche Anstieg im Vergleich zum ersten Quartal (+20%) v.a. China. Im Trend liegen Spätphasenfinanzierungen und Investitionen in den Autosektor. 
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12.07.2018 - Ausgabe 132

Auf die Schnelle: Deutsche Bank startet digitale Plattform für Geschäftskunden

+++ Deutsche Bank: Die „Blauen“ drücken bei der Digitalisierung weiter auf die Tube. Am 25. Juli startet die DB ihre digitale Plattform „BluePort“ für Geschäfts- und Firmenkunden. Im Fokus des neuen Angebots steht die Zahlungsverkehrslösung „bankline+“ zur Abwicklung des täglichen Zahlungsverkehrs und die Aggregation der Geschäftskonten. Zudem öffnet sich die Deutsche Bank mit „BluePort“ auch für FinTechs. Geplant sind Kooperationen mit den Startups Advanon, Fastbill, Smacc und Twago. 
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11.07.2018 - Ausgabe 131

Bitcoin: Northern Bitcoin will das Schürfen nach Bitcoins attraktiv machen

Erst im Januar bekannte der Ökonom und Nobelpreisträger Robert Shiller, weithin angesehen für seine Vorhersage der New-Economy-Blase als auch der Finanzkrise, dass obwohl er Bitcoin für eine „sehr clevere Idee” halte, er jedoch nicht glaube, dass diese zum „festen Bestandteil“ der Ausstattung der globalen Finanzmärkte würde. Diese Meinung teilen die Experten von Northern Bitcoin allerdings nicht und tüftelten unterdessen an einer nachhaltigen Lösung. Die Frankfurter setzen dabei auf den Standort Norwegen, um „grünes“ und klimaneutrales Mining zu ermöglichen. Denn langfristig, so glauben sie, hat der Bitcoin noch einiges an Potential. Nicht umsonst schreibt sich Northern Bitcoin auf die Fahnen, den Status quo des Bitcoin-Minings herauszufordern und neu definieren zu wollen. 
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11.07.2018 - Ausgabe 131

Startups: Große Familienunternehmen suchen Nähe, Mittelstand nicht

Die Digitalisierung und kürzere Produktzyklen stellen auch Familienunternehmen vor große Herausforderungen. Bewährte Geschäftsmodelle werden auf die Probe gestellt und Marktanteile neu verteilt. Um sich auch weiterhin in einem sich immer schneller bewegenden Umfeld behaupten zu können, setzen Familienunternehmen vermehrt auf die Hilfe von Startups. Die Familienunternehmen sind zwar größtenteils mit den Kooperationen zufrieden, dennoch gibt es bei der Zusammenarbeit noch einige Hürden. 
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11.07.2018 - Ausgabe 131

Auf die Schnelle: KfW will kommunales Crowdlending fördern - ING-Diba wird ING

+++ KfW/Crowdlending: Geld über die Crowd einzusammeln, wird v.a. bei KMUs immer beliebter. Mit der heute startenden Pilotpartnerschaft für kommunales Crowdlending will die KfW nun auch Kommunen und Investoren zur Finanzierung kommunaler Infrastrukturprojekte zusammenbringen. Dafür unterstützt sie als ideeller Sponsor die Crowdlending-Plattform LeihDeinerStadtGeld, die vom Frankfurter FinTech CrowdDesk betrieben wird. Ziel der Pilotpartnerschaft ist es, die Finanzierungsmöglichkeit Crowdlending für Kommunen in Deutschland bekannter zu machen und Erfahrungen mit dieser alternativen Form der Kommunalfinanzierung zu sammeln. Kommunen können auf www.leihde-inerstadtgeld.de ihre Finanzierungsvorhaben im Rahmen von Projektkampagnen (Profil, Kreditkonditionen, Hintergrundinformationen etc.) präsentieren. Interessenten können dann in einem geschützten Bereich der Website ihre Investitionen zur Projektfinanzierung tätigen.
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10.07.2018 - Ausgabe 130

Banken: ESRB sieht größte Gefahr in einer plötzlichen Neubewertung der Risikoprämie

Um 17 Uhr am gestrigen Abend stellte sich EZB-Präsident Mario Draghi in seiner Funktion als Chef des Europäischen Ausschusses für Systemrisiken (European Systemic Risk Board – ESRB) dem EU-Parlament, um den siebten Jahresbericht, der den Zeitraum von Anfang April 2017 bis Ende März 2018 untersucht, vorzustellen. In dem Bericht, der die potentiellen Risiken und deren Analyse fokussiert, wird überdies der Frage nachgegangen, wie der ESRB den makroprudenziellen Rahmen, d.h. den „systemorientierten Aufsichtsansatz“ für den Bankensektor im letzten Jahr fördern konnte. Dazu gehört auch die Weiterverfolgung ausgesprochener Empfehlungen. Laut dem Bericht stellt IFRS 9 eine deutliche Verbesserung zum IAS 39 dar.
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10.07.2018 - Ausgabe 130

Konjunktur: Stimmung im Keller - ZEW-Index fällt auf tiefsten Stand seit 2012

Finanzexperten in Deutschland blicken weitaus pessimistischer auf die nächsten Monate als erwartet. Die mittelfristigen Konjunkturerwartungen haben sich im Juli deutlich verschlechtert. Dass die Laune der Analysten und Investoren im Keller ist, zeigt der entsprechende Index des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), der im Juli um 8,6 auf –24,7 Punkte sank, den niedrigsten Wert seit August 2012. Der langfristige Durchschnitt (23,2 Punkte) wird damit erheblich unterschritten. Seit Anfang dieses Jahres sind die Erwartungen um satte 45,1 Punkte nach unten gerauscht. V.a. eine drohende Eskalation im globalen Handelskrieg dämpft die Erwartungen der Experten. Auch die Bewertung der aktuellen Lage ist deutlich zurückgegangen (–8,2 auf 72,4).
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10.07.2018 - Ausgabe 130

Auf die Schnelle: comdirect verkauft ebase - KMUs setzen auf Cash-Management

+++ Mittelstand/Cash Management: Immer mehr mittelständische Unternehmen nutzen Cash-Management-Systeme. Wie aus einer Studie der Commerzbank und der Fachholschule des Mittelstands (FHM) hervorgeht, verfügen 55% über Software zur Optimierung von Zahlungsströmen. Am häufigsten greifen die Mittelständler auf Angebote von Banken zurück (70%). Nur ein Viertel nutzt Angebote großer Softwarehäuser, während Eigenentwicklungen kaum eine Rolle spielen. Nahezu alle befragten Unternehmen betreiben mit ihren Lösungen Zahlungsverkehr, Liquiditätsplanung machen aber nur die Hälfte. Massiv an Bedeutung verloren hat das Controlling, das nur noch bei einem Viertel der Systeme verfügbar ist (Vj. 51%). Die Niedrigzinsen beeinflussen das Finanzmanagement der Unternehmen indes kaum. Liquidität werde auf mehrere Konten verteilt und zur schnellen Begleichung von Verbindlichkeiten verwendet, auch um Guthabengebühren zu vermeiden. Leicht zugenommen hat die Bedeutung der Betrugsprävention. 
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09.07.2018 - Ausgabe 129

Pharmaindustrie: Margen der 21 größten Konzerne weltweit gehen zurück

In das Ranking der wertvollsten börsennotierten Unternehmen weltweit schafften es, laut einer Analyse der Unternehmensberatung EY, auch die Pharma-Schwergewichte. Roche belegte bspw. mit 188 Mrd US Dollar Platz 34 und Bayer landete auf Platz 84 mit 103 Mrd. In einer weiteren Studie von EY fanden die Experten nun heraus, dass die Margen der 21 größten Pharmakonzerne der Welt allerdings sinken. Gleichzeitig nehme die Abhängigkeit von Blockbuster-Medikamenten zu. 
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09.07.2018 - Ausgabe 129

Auf die Schnelle: David Davis tritt zurück - Verimi bekommt Zuwachs

+++ Brexit: Von einem „bürokratischen Alptraum” sprach Labours Brexit-Sprecher Keir Starmer als es um den am Freitag beschlossenen Brexit-Plan ging. Insgesamt sieben der 27 anwesenden Minister hatten ihre liebe Not, dem Vertrag ihre Zustimmung zu geben. Am gestrigen Abend erfolgte dann das nächste Aufsehen. David Davis, Minister für den Austritt aus der EU, kündigte seinen Rücktritt an. Der Brexit-Hardliner beanstandete den moderaten Brexit, den Theresa May anstrebt. Die britische Regierung, aber auch die Tories, blicken nun einem ordentlichen Chaos entgegen. Neuer Brexit-Minister soll Dominic Raab, bisher zuständig für Wohnungsbau, werden.
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09.07.2018 - Ausgabe 129

Analystenbarometer: Nord/LB sieht Konsumgüterbranche dank Asien auf Kurs

+++ Die Analysten der US-Großbank JP Morgan glauben nach dem erfolgreichen Börsengang des Online-Möbelhandlers Home 24 und dem Aktienrückkauf im Mai an eine überdurchschnittliche Entwicklung der Unternehmenspapiere der Startup-Schmiede Rocket Internet. Die Aktien seien immer noch günstig.
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06.07.2018 - Ausgabe 128

ThyssenKrupp: Hiesinger nimmt seinen Hut - Wohin steuert der Traditionskonzern?

Nach Cryan, Müller und Heidenreich nimmt mit Heinrich Hiesinger bereits der vierte Chef eines DAX-Unternehmens in diesem Jahr seinen Hut. Der ThyssenKrupp-Chef kündigte nur wenige Tage nach dem jahrelang verhandelten und vergangene Woche vollzogenen Deal mit Tata vollkommen überraschend seinen Rücktritt an. Die Kritik der Investoren, allen voran von Cevian und Elliot, wurde in den letzten Wochen immer größer. Zwischen Hiesinger und dem Aufsichtsrat soll es zudem Differenzen über die künftige Entwicklung des Konzerns gegeben haben. 
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06.07.2018 - Ausgabe 128

Auf die Schnelle: JP Morgan dementiert Interesse an Deutscher Bank - Blessing 55

+++ Deutsche Bank: JP Morgan und die chinesische Bank ICBC sollen offenbar an einem Einstieg in Deutschlands größte Bank interessiert sein, berichtet die „Wirtschaftswoche“ (Wiwo) heute. Der niedrige Marktwert der Frankfurter Bank habe das Interesse der beiden Großbanken geweckt. An der Börse wird die Deutsche Bank mit rund 20 Mrd Euro bewertet. Da Frankfurt nach dem Brexit an Bedeutung gewinnen werde, gäbe es solche Planspiele. An der Börse kamen die Spekulationen gut an. Das DB-Papier verteuerte sich um zeitweise über 6%. Wie die Wiwo weiter berichtet, soll sich Kanzlerin Angela Merkel Sorgen um die Deutsche Bank machen. Bei einem Treffen mit Ex-Bundesbankpräsident und UBS-Verwaltungsratspräsident Axel Weber habe Merkel um eine Einschätzung zur Lage der Bank gebeten. Die Wiwo beruft sich dabei auf Kreise der CDU-Landesregierung Nordrhein-Westfalens. Am Mittag dementierte JP Morgan den Bericht. „Er stimmt nicht.“
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06.07.2018 - Ausgabe 128

Czerwensky-Wochenausblick: Berlin im EZB-Streit gegen das BVerfG

Dienstag (10.7.): Vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg kommt es zur mündlichen Verhandlung über das umstrittene EZB-Kaufprogramm für Staatsanleihen. Knapp ein Jahr zuvor hatte das Bundesverfassungsgericht ernste Bedenken gegen das Anleihekaufprogramm der EZB geäußert, das Verfahren ausgesetzt und dem EuGH mehrere Fragen vorgelegt (Nr. 156 v. 15.8.17). Im Vorfeld der Verhandlung hatten die Beteiligten Gelegenheit, sich zu der Sache zu äußern. Dabei stellte sich die Bundesregierung gegen das BVerfG und stärkte der EZB den Rücken. 
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05.07.2018 - Ausgabe 127

Wirtschaftskriminalität: Aufdeckung oft nur dem Zufall überlassen

Durch Wirtschaftskriminalität wird jährlich ein hoher Milliardenschaden verursacht. V.a. wegen des Internets ist die Anzahl der Fälle im vergangenen Jahr dramatisch gestiegen, wie jüngst das Bundeskriminalamt mitteilte. Inzwischen haben die Unternehmen das Thema zwar vermehrt auf dem Schirm, dennoch bleibt ihre Investitionsbereitschaft bei der Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität gering. Bereits ein Drittel der Unternehmen in Deutschland wurde in den letzten beiden Jahren Opfer von Wirtschaftskriminalität, wobei die Betroffenheit mit der Größe der Firma zunimmt. 
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05.07.2018 - Ausgabe 127

Vorstandsvergütung: DAX-CEOs verdienen 97 Mal mehr als ihre Mitarbeiter

Die Gehaltsabstände zwischen DAX-Vorständen und ihren Mitarbeitern sind weiter gewachsen. Im letzten Jahr verdienten die Vorstände der 30 deutschen Börsen-Schwergewichte im Durchschnitt 71 Mal so viel wie durchschnittliche Beschäftigte. Vorstandschefs im DAX verdienten sogar 97 Mal mehr als die Mitarbeiter in ihrer Firma, wie die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung ermittelt hat. Besonders drastisch sind die Unterschiede bei der Deutschen Post. 
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05.07.2018 - Ausgabe 127

Auf die Schnelle: Generali verkauft Generali Leben an Viridium - pbb erhöht Prognose

+++ Generali: Der italienische Versicherungskonzern Generali verkauft einen Großteil seiner Anteile an der Generali Lebensversicherung in Deutschland mit 4 Mio Lebensversicherungsverträgen und einem Volumen von rund 40 Mrd Euro an den Lebensversicherungs-Abwickler Viridium. Geplant ist der Erwerb von 89,9% der Anteile. Generali Deutschland soll mit 10,1% beteiligt bleiben und ein Mitglied im Aufsichtsrat stellen. Generali Leben wird mit bis zu 1 Mrd Euro bewertet. Im Rahmen der geplanten Transaktion wird Generali Deutschland die Option eingeräumt, bis zu 10% an Viridium, hinter dem Cinven und die Hannover Rück stehen, zu erwerben. Viridium und Generali haben des Weiteren eine mehrjährige Partnerschaft u.a. in den Bereichen Asset Management und betriebliche Altersvorsorge beschlossen. Für die Kunden solle sich nichts ändern. „Alle vertraglichen Verpflichtungen gegenüber den Kunden bleiben vollkommen unverändert“, heißt es in einer Pressemitteilung. Von dem Deal betroffen sind rund 300 Mitarbeiter der Generali. Die Finanzaufsichtsbehörde BaFin muss dem Deal noch grünes Licht erteilen. 
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04.07.2018 - Ausgabe 126

Unternehmen: Digitalisierung treibt Firmen in fremde Bereiche

Deutschen Unternehmen wird in Zeiten der digitalen Transformation gerne nachgesagt, Trends und Innovationen zu verschlafen. Tatsächlich aber drängen die Firmen immer häufiger in fremde Branchen vor, wodurch neue Player am Markt entstehen und ein neues Wettbewerbsumfeld geschaffen wird. Innerhalb der letzten sechs Jahre hat sich die Zahl der Vorstöße in neue Geschäftsbereiche beinahe verdreifacht. Besonders auf den Technologie-Sektor haben es die hiesigen Unternehmen abgesehen. Der Trend dürfte sich in Zukunft weiter fortsetzen. 
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04.07.2018 - Ausgabe 126

Büromärkte: Leichter Umsatzrückgang in HJ1 - Großer Mangel an modernen Büros

Im ersten Halbjahr dieses Jahres wurden in den acht wichtigsten deutschen Büro-Städten 1,85 Mio m² Bürofläche umgesetzt. Das entspricht zwar einem Rückgang von 2,5% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, bedeutet aber das zweitbeste Ergebnis aller Zeiten. Für das Gesamtjahr zeichne sich dank günstiger Rahmenbedingungen ein solides Wachstum ab, berichtet BNP Paribas Real Estate. Zudem hätten viele Unternehmen bereits zu Jahresbeginn damit begonnen, zu investieren und Wachstums-pläne umzusetzen, wovon die deutschen Büromärkte auch in der zweiten Jahreshälfte profitieren sollten. 
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04.07.2018 - Ausgabe 126

Auf die Schnelle: PwC droht höchste Strafe einer Beraterfirma aller Zeiten

+++ PwC: Hohe Millionen- oder gar Milliardenstrafen gehören bei Banken mittlerweile ja fast zum Alltag. In der Beraterbranche sind solche Summen bislang jedoch äußerst selten. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Unternehmensberatung PwC soll in den USA 625 Mio US-Dollar an den dortigen Einlagensicherungsfonds FDIC zahlen. Es wäre die höchste Strafe, die ein Beratungsunternehmen jemals zahlen müsste. PwC wird vorgeworfen, es versäumt zu haben, bei Bilanzprüfungen Betrügereien bei der 2009 zusammengebrochenen Colonial Bank aufzudecken. Nach dem Kollaps der Bank musste die Behörde einspringen, was sie mehrere Mrd Dollar kostete. 
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