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Ausgaben


15.08.2019 - Ausgabe 156

Emissionshandel: Gewinner und Verlierer - CO2-Handel bewegt Unternehmen

Eine Strategie, den Klimawandel zu bremsen, ist die Reduktion des CO2-Ausstoßes über den europäischen Emissionshandel. Derzeit greift die dritte von vier geplanten Stufen. Wenn ab 2021 die Zahl der CO2-Zertifikate um jährlich 2,2% gesenkt wird, müssen deutsche Unternehmen reagieren. Metzler-Stratege Hendrik König schaut, welche Konzerne es hart trifft und wer profitiert.
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15.08.2019 - Ausgabe 156

Auf die Schnelle: DSGV rechnet mit Draghi ab - Dommermuth mutlos

+++ DSGV-Kritik: Deutliche Kritik an der Geldpolitik der EZB hat der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV), Helmut Schleweis, in der Bild-Zeitung geäußert. In einem offenen Brief an EZB-Chef Mario Draghi prangert Schleweis an, Draghi werfe seit Jahren immer mehr Geld auf den Markt: „Sie haben den Zins abgeschafft. Und Sie haben in unvorstellbaren Größenordnungen hoch verschuldeten Staaten Geld geliehen.“ Mit seiner Politik ändere Draghi das Leben von Millionen Menschen langfristig zum Schlechten. Die Politik der ultraniedrigen Zinsen stelle die Regeln der Wirtschaft auf den Kopf, klagt der DSGV-Präsident. Preise und Mieten stiegen und die Altersvorsorge der Menschen schmelze wie Schnee in der Sonne. Sozialversicherungen, Pensionskassen und Stiftungen verlören jeden Tag viel Geld und seien so nicht mehr leistungsfähig. Es sei Zeit umzukehren. 
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14.08.2019 - Ausgabe 155

DAX-Konzerne: Umsätze sprudeln - Gewinne brechen um fast ein Drittel ein

Eine schwächelnde weltweite Konjunktur, Handelskonflikte und eine ausgebremste Autobranche lassen die deutsche Wirtschaft derzeit erzittern. Da wundert es kaum, dass heute vom Statistischen Bundesamt laute Warnsignale kommen: Das Bruttoinlandsprodukt ist im zweiten Quartal wohl um 0,1% geschrumpft. Da überrascht dann auch die Meldung nicht, dass sich auch bei den DAX-Konzernen deutliche Bremsspuren abzeichnen.
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14.08.2019 - Ausgabe 155

Anlageverhalten: Zurückhaltung bei Aktien - Sparmotiv Altersvorsorge

Des Deutschen liebstes Kind ist weiter das Sparbuch. Nur knapp ein Viertel der Deutschen hat hingegen ein Depot mit Wertpapieren. Dabei legen die meisten Befragten Geld bei Seite, um größere Anschaffung zu machen und um für das Alter vorzusorgen, so das Ergebnis einer Umfrage des Bundesverbands deutscher Banken (BdB).
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14.08.2019 - Ausgabe 155

Auf die Schnelle: BIP taumelt Richtung Rezession - Schilling geht an Merkur Bank

+++ BIP: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist, wie von den Experten erwartet, im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorquartal um 0,1% gesunken. Das teilte das Statistische Bundesamt laut vorläufiger Daten mit. Handelskonflikte und die abgekühlte Weltkonjunktur bremsten die Exportnation Deutschland aus. Mit dem im internationalen Vergleich hohen Anteil des verarbeitenden Gewerbes am BIP treffe Deutschland die weltweit schwächelnde Nachfrage nach industriellen Gütern härter als andere Volkswirtschaften, so Johannes Müller von DWS. Der Bau- und Dienstleistungssektor sowie die Konsumnachfrage blieben jedoch weiter wichtige Stützen. Müller erwartet daher, dass „dem Land nach derzeitiger Lage eine Rezession erspart bleiben dürfte“. Eine Rezession wäre gegeben, wenn das BIP auch im dritten Quartal schrumpfen würde. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit, dass Deutschland in den nächsten drei Monaten eine Rezession erlebt, laut dem IMK-Konjunkturindikator von 36,6 auf nun 43% gestiegen. Vor allem der Rückgang der Industrieproduktion sei so stark, dass es fraglich sei, ob eine Rezession noch vermieden werden könne. Das BIP war im ersten Quartal noch um 0,4% gewachsen. 
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13.08.2019 - Ausgabe 154

Konjunktur: Finanzmarktexperten in düsterer Stimmung - Rezessionsgefahr steigt

Im Allgemeinen reagieren die Finanzmarktexperten mit ihren Einschätzungen besonders anfällig auf kleinste Gefahren für die weitere Entwicklung der deutschen Wirtschaft. Nachdem sie schon in den Vormonaten nervös in die Zukunft geblickt hatten, ist ihre Stimmung nun vollends im Keller. Die ZEW-Konjunkturerwartungen brechen abermals herbe ein. Bleibt die Frage, in welche Richtung es im Herbst weitergeht.
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13.08.2019 - Ausgabe 154

Auf die Schnelle: W&W in H1 weiter im Aufwind - Aareal Bank auf Kurs

+++ Wüstenrot & Württembergische: Der Finanzdienstleister W&W hat nach einem starken Jahresstart auch für das erste Halbjahr sehr gute Zahlen vorgelegt. Der Konzerngewinn sprang in H1 um rund 50% auf 175,8 (Vj. 116,4) Mio Euro in die Höhe. Vorstandsvorsitzender Jürgen A. Junker gab sich sehr zuversichtlich, den Konzernüberschuss im Gesamtjahr am oberen Bereich der anvisierten Spanne von 220 bis 250 Mio Euro zu erreichen. Er kommentierte: „Der Wandel unserer Gruppe greift, aber das Zins- und Marktumfeld mahnt zur Vorsicht.“ Angeschoben wurde das Wachstum von einem angezogenen versicherungstechnischen Ergebnis und der positiven Bewertung von Wertpapieren und Finanzinstrumenten. Aber auch das Neugeschäft in den Sparten Wohnen und Versichern sowie geringere Elementarschäden in der Schaden- und Unfallversicherung trugen zum besseren Ergebnis bei. Allerdings stagnierte das Netto-Neugeschäft der Wüstenrot Bausparkasse auf dem Vorjahresniveau. 
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13.08.2019 - Ausgabe 154

Analystenbarometer: Symrise mit Überraschungspotenzial - CoBa enttäuscht

+++ Der Duft- und Geschmacksspezialist Symrise zeigt sich bislang unbeschadet von der Eintrübung des Wirtschaftsklimas. In H1 haben die Holzmindener solide Zahlen präsentiert und glänzen mit einer überraschend hohen Profitabilität, so die Analysten der DZ Bank. Da der Konzern zudem sein Margenziel nach oben geschraubt hat, sehen die Experten in H2 positives Überraschungspotenzial sowohl beim Umsatz als auch der Marge. Sie heben daher ihr Anlageurteil auf Halten und setzen das Kursziel hoch. 
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12.08.2019 - Ausgabe 153

Banken: Keine weiteren Zugeständnisse an London

Wieder einmal wird die Zeit knapp. Am 31. Oktober soll der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU definitiv vollzogen werden - so ist zumindest der derzeitige Stand. Ob es Fortschritte in den Verhandlungen gibt oder ob überhaupt miteinander und nicht nur übereinander gesprochen wird, ist nicht so ganz klar. Klar ist aber, dass die Wahrscheinlichkeit eines harten Brexit mit jedem Tag weiter steigt.
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12.08.2019 - Ausgabe 153

TALANX: Auf Kurs - Gewinnprognose angehoben

In der Talanx-Gruppe herrscht derzeit eitel Sonnenschein. Eigenen Angaben zufolge hat der Versicherungskonzern in den ersten sechs Monaten schon mehr als die Hälfte seines prognostizierten Jahresergebnisses eingefahren. „Wir wachsen in allen Geschäftsbereichen“, teilte Vorstandschef Torsten Leue bei der Präsentation der Halbjahresbilanz mit. Kein Wunder, dass prompt die Erwartungen erhöht werden - wenn auch nur leicht. Waren es bislang rund 900 Mio Euro, die Talanx beim Konzernergebnis erreichen wollte, so sei er nun optimistisch, „dass wir unser neues Ziel von mehr als 900 Mio erreichen“, so Leue. 
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12.08.2019 - Ausgabe 153

PBB: Plus beim Neugeschäft - „Schwieriges Marktumfeld“ betont

Die Deutsche Pfandbriefbank (PBB) hat eine zufriedenstellende Zwischenbilanz gezogen. Zwar lag das Vorsteuerergebnis im ersten Halbjahr mit 117 Mio Euro (IFRS) unter dem Vorjahresniveau von 122 Mio, doch hat die Bank vor allem beim Neugeschäft kräftig zugelegt. Das Volumen steigt auf 4,6 von 3,8 Mrd Euro in den ersten sechs Monaten 2018. „Wir bleiben in einem unverändert äußerst schwierigen Marktumfeld verhalten positiv“, kommentierte Andreas Arndt, Vorstandsvorsitzender der PBB, die Zahlen. Er verwies in München auf einer „weiter wachsendes strategisches Portfolio“, und den Fakt, dass die Bank „erneut keine Netto-Risikovorsorge bilden“ musste. 
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12.08.2019 - Ausgabe 153

Auf die Schnelle: AMS buhlt weiter um Osram - China führt Kryptowährung ein

+++ Osram: Der Bieterstreit um die Osram Licht AG gewinnt an Tempo. Der österreichische Sensorenhersteller AMS bietet nun 38,50 Euro in bar pro Anteil. Die Transaktion bewertet Osram mit 4,3 Mrd Euro. Ob das neue Angebot willkommen ist, muss sich erst noch zeigen. Derzeit besteht noch ein Stillhalteabkommen. Dieses muss erst aufgehoben werden, bevor AMS seine Offerte offiziell an die Aktionäre herantragen kann. Zudem läuft ja noch das Übernahmeangebot von Bain und Carlyle. Es darf allerdings bezweifelt werden, dass die Finanzinvestoren die Mindestannahmeschwelle von 70% erreichen.
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09.08.2019 - Ausgabe 152

Banken: Studie bezeichnet das Kreditgeschäft für KMU als „wertvernichtend“

Der Mittelstand ist das Herz der deutschen Volkswirtschaft und natürlich ist die Kreditvergabe für KMU für zumindest die meisten Banken „Business as usual“. Laut einer Studie von Barkow Consulting und der solarisBank umfasst der Kreditbestand derzeit mehr als 200 Mrd Euro. Allerdings - so zeigen die Ergebnisse der Untersuchung -stehen die Institute in dieser Hinsicht vor erheblichen Strukturproblemen.
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09.08.2019 - Ausgabe 152

Auf die Schnelle: Der Casus Metro - Schwache Zahlen von Innogy

+++ Metro: Die Metro-Führung kann sich nach dem gescheiterten Übernahmeversuch durch das Investitionsvehikel EP Global Commerce, im Besitz von Daniel Kretinsky und Patrik Tkac, zumindest vordergründig wieder dem Tagesgeschäft zuwenden. Und dies ist ja nicht ohne: Ganz oben auf der Agenda stehen der Real-Verkauf mit möglichst geringem Verlust sowie die Partnersuche in China. Doch kann man wirklich glauben, dass die Tschechen ihr Vorhaben nun aufgeben? Immerhin sind sie mit derzeit 17,5% der zweitgrößte Metro-Aktionär hinter dem Aktienpool von Meridian und Beisheim - und noch vor Haniel. Dessen 15,2% sind EPGC unwiderruflich angedient. Die Frage ist nun, ob die Anteile in einer oder zwei Branchen übernommen werden. In letzterem Fall käme EPGC über 30% - und müsste ein erneutes Pflichtangebot vorlegen.
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09.08.2019 - Ausgabe 152

Czerwensky-Wochenausblick: Was passiert nun bei Springer?

Montag (12.8.): Die Aktie des Versicherers Talanx hat sich seit dem Jahresbeginn mit Munich Re ein Kurswettrennen geliefert. Da bleibt laut Analysten wenig Luft nach oben und so läuft die Aktie aktuell eher wieder im Rückwärtsgang. In welche Richtung die neusten am Montag präsentierten Halbjahreszahlen den Kurs treiben, bleibt abzuwarten. Der SDAX-Konzern bringt sich seit Jahren mit dem Fitness-Programm „Kurs“ in Form. Angekündigt ist, dass in den kommenden beiden Jahren weitere Kosten in Höhe von 240 Mio Euro eingespart werden sollen. Der Start ins neue Jahr war dank guter Vorgaben der Marken HDI und Neue Leben mit einem Konzerngewinn von 235 Mio Euro gut verlaufen. Im Gesamtjahr sind 900 Mio Euro anvisiert. Gute Vorgaben kamen gestern von der Hannover Rück, an der Talanx ein dickes Aktienpaket hält. Analysten erwarten jedoch erstmal keine weiteren positiven Nachrichten.
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08.08.2019 - Ausgabe 151

Hannover Rück: Kapitalanlageergebnis schiebt Konzern an - Ziele bestätigt

Man könnte meinen, dass Niedrigzinsen auch Rückversicherern wie der Hannover Rück einen Strich durch die Rechnung machen. Aber weit gefehlt: Im zweiten Quartal bewies das Hannoveraner Management mit seinen Kapitalanlagen ein glückliches Händchen. Allerdings musste der Konzern mehr Geld für Großschäden auszahlen, etwa für einen Raffineriebrand in den USA und den Taifun Jebi in Japan. Dennoch überzeugte das Ergebnis unter dem Strich und das MDAX-Unternehmen ist auf einem guten Weg, das Jahresziel zu erreichen.
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08.08.2019 - Ausgabe 151

FinTechs: Übernahmeboom in der Branche - Fokus liegt auf dem B2B-Sektor

2019 wird für die deutsche FinTech-Branche ein Rekordjahr. So wurden im ersten Halbjahr allein 16 Finanz-Startups übernommen, beobachten die Unternehmensberater von PwC. Geschluckt werden die jungen Unternehmen in erster Linie von anderen FinTechs. Zwei Drittel von ihnen haben einen B2B-Fokus. Um das Scheitern einer Übernahme zu verhindern, raten die PwC-Experten zu einer strikten Due Diligence und einem aktiven Integrationsmanagement.
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08.08.2019 - Ausgabe 151

Thyssenkrupp: Katastrophale Zahlen - Konzernumbau als Befreiungsschlag

Guido Kerkhoff präsentiert enttäuschende Zahlen für die vergangenen drei Quartale, kassiert die Prognose und verspricht nun, im Konzern jeden Stein umzudrehen. Nach der geplatzten Fusion der Stahlsparte will er sich zur Not auch von Bereichen trennen, die Geld verbrennen. Einziger Lichtblick ist das geplante Börsendebüt der Aufzugssparte. 
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08.08.2019 - Ausgabe 151

Auf die Schnelle: Neuer Geno-Tarifvertrag - CoBa mit Blockchain-Zahlungslösung

+++ Tarifverhandlungen: Der Arbeitgeberverband der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken (AVR) und die Gewerkschaft Deutscher Bankangestellten-Verband (DBV) haben sich auf einen neuen Tarifvertrag für die 145.000 Beschäftigten der Genossenschaftsbanken verständigt. Kern der Vereinbarung ist eine Gehaltserhöhung in zwei Stufen: 3% im Januar 2020 und weitere 1,5% im April 2021. Auszubildende erhalten jeweils 50 Euro mehr. Der Abschluss hat eine Laufzeit von 34 Monaten und ist bis März 2022 gültig. Der DBV hatte ein Gehaltsplus von 6,2% im ersten und 4,5% im zweiten Jahr gefordert.
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07.08.2019 - Ausgabe 150

Commerzbank: Kreditausfälle lassen Q2-Ergebnis einbrechen - Ziele „ambitioniert“

Es ist noch nicht allzu lange her, da hat der Zahlungsdienstleister Wirecard die Commerzbank aus dem DAX vertrieben. Die jüngsten Zahlen belegen nun, dass Wirecard deutlich robuster aufgestellt ist, als es die Commerzbank derzeit ist. Zwar musste die Bank-Spitze die eigene Prognose für 2019 noch nicht kassieren, aber weitere Schwierigkeiten wie notwendige Risikovorsorgen im Kreditgeschäft kann das Management nicht ausschließen. Sollte sich dann auch noch das allgemeine Wirtschaftsklima verdunkeln, könnten die Ziele der Gelben fallen.
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