Fundierte Hintergrundinformationen, Analysen und Bewertungen aus allen ökonomischen Bereichen.
Für TOP-Entscheider
Aus erster Hand
  • Überall Verfügbar
  • Immer Aktuell
  • Alle Artikel im Archiv
  • Eigene Notizen und Lesezeichen
  • Kontext Informationen
Überzeugen Sie sich selbst:
Bestellen Sie hier Ihr kostenloses Probeabonnement

Ausgaben


13.09.2018 - Ausgabe 177

Auf die Schnelle: Firmen wollen mehr in Digitalisierung investieren - Ester kommt

+++ Digitalisierung: Deutsche Unternehmen drohen die Digitalisierung zu verschlafen, heißt es immer wieder von Kritikern aus Politik und Wirtschaft. Doch sieht es derzeit gut aus, dass die hiesigen Firmen den Digitalisierungszug noch erwischen. Mehr als die Hälfte der Unternehmen in der Bundesrepublik plant, in den kommenden beiden Jahren in die Digitalisierung zu investieren. Zudem schließen immer weniger Unternehmen Digitalisierungsvorhaben aus. V.a. große Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 50 Mio Euro planen Digitalisierungsmaßnahmen durchzuführen (87%), während der Anteil bei kleinen Firmen lediglich bei einem Drittel liegt. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage der KfW hervor. Durch die Digitalisierungsinvestitionen erhoffen sich die Firmen v.a. Effizienzsteigerungen, etwa durch die Verknüpfung der IT-Systeme zwischen den Geschäftsbereichen oder in der Produktion. Die Nutzung von Chancen bei der Erschließung neuer Märkte mit Hilfe neuer digitaler Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle ist hingegen nur für 34 % ein Motiv für Investitionen in die Digitalisierung. Wie aus der Umfrage zudem hervorgeht, schätzen die Firmen die Wahrscheinlichkeit sehr viel geringer ein, Kredite für Digitalisierungsvorhaben zu erhalten als für andere Investitionen wie z.B. Maschinen und Anlagen. 
 mehr...
12.09.2018 - Ausgabe 176

EU: Stärkerer Euro und mehr Investitionen in Afrika - Offen für Freihandelszone mit UK

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat sich heute in seiner letzten Rede zur Lage der Union in Brüssel für eine stärkere Rolle der EU in der Welt ausgesprochen. Juncker will etwa den Euro weltweit stärken und die Investitionen in Afrika erhöhen. Ziel sei es u.a., mehr private Investitionen nach Afrika zu bringen. Auch der Brexit, Handelsfragen und die Internetgiganten aus den USA standen auf Junckers vollgepackter Agenda. 
 mehr...
12.09.2018 - Ausgabe 176

Banken: Reform der Eigenkapitalvorschriften soll Banken entlasten

Gestern Abend begrüßte der im Vorstand der Deutschen Bundesbank für Bankenaufsicht zuständige Joachim Wuermeling die neue Leitung der Repräsentanz New York, Gabriele Kabelac, und nutzte den Anlass, sich zu Mythos und Realität der internationalen Beziehungen in der Regulatorik zu äußern. Seit 1986 besitzt die Deutsche Bundesbank zwei eigenständige Repräsentanzen außerhalb der Bundesrepublik, die hauptsächlich die Berichterstattung über wirtschaftliche Themen und das Finanzsystem in der jeweiligen Region verantworten. Die beiden Repräsentanzen haben ihren Sitz in New York und in Tokio.
 mehr...
12.09.2018 - Ausgabe 176

Auf die Schnelle: Weniger Firmenpleiten, dafür höhere Schulden - Beumer zur HVB

+++ Unternehmen: So richtig in Gründerlaune kommen die Deutschen auch dieses Jahr nicht. Wie aus Zahlen des Statistischen Bundesamts hervorgeht, wurden im ersten Halbjahr 63.600 größere Betriebe gegründet, gut 4% weniger als im Vorjahr. Auf der anderen Seite gaben 53.000 Betriebe ihr Gewerbe auf, was einem Rückgang von knapp 2% entspricht. Gute Nachrichten gab es bei den Unternehmenspleiten. In den ersten sechs Monaten meldeten knapp 10.000 Unternehmen Insolvenz an, 2,5% weniger als zuvor. Die Forderungen der Gläubiger beliefen sich auf rund 13,1 Mrd Euro, deutlich mehr als im Vorjahr, als die Unternehmen mit 9,4 Mrd Euro in der Kreide standen. Am häufigsten von Unternehmensinsolvenzen betroffen waren Firmen aus dem Baugewerbe, dem Handel und dem Gastgewerbe.
 mehr...
11.09.2018 - Ausgabe 175

Banken: Schattenbanken machen geringeren Anteil der Kreditvergabe aus

Mit dem Herannahen des 10. Jahrestages des Beginns der Finanzkrise erreicht uns auch eine Welle an rückblickenden Betrachtungen. Viele dieser Untersuchungen stellen sich der großen Frage: Wurde das Finanzsystem fundamental so reformiert, dass eine Wiederholung der destruktiven Events in den Jahren 2008 bis 2009 jetzt vermieden werden könnte oder war alles für die Katz? Es herrscht – wie es in einem gesunden wissenschaftlichen Umfeld oftmals der Fall ist – kaum Konsens. Eine annähernd abschließende Antwort darauf wird es wohl erst nach der nächsten Krise geben. Dann wird sich vielleicht auch klären, welche Gefahren von Schattenbanken ausgehen. In der Frage ist man sich größtenteils einig. Die den Banken auferlegten verschiedenen neuen Regularien umfassen nicht den grauen Kapitalmarkt und könnten unter bestimmten Voraussetzungen die Stabilität des Finanzmarktes ins Wanken bringen.
 mehr...
11.09.2018 - Ausgabe 175

Aareal Bank: Düsseldorfer Hypothekenbank geht für 162 Mio Euro nach Wiesbaden

Über eine Übernahme wurde schon seit Wochen spekuliert, jetzt ist es offiziell. Der Wiesbadener Immobilienfinanzierer Aareal Bank kauft die Düsseldorfer Hypothekenbank für 162 Mio Euro vom Bundesverband deutscher Banken (BdB). Noch müssen die Behörden dem Deal grünes Licht erteilen. Mit einem Vollzug der Transaktion wird noch in diesem Jahr gerechnet. Die Übernahme führt bei der Aareal zu einem positiven Einmaleffekt auf den Gewinn. Sollte die Transaktion wie geplant noch in diesem Jahr vollzogen werden, erwartet die Aareal Bank für das laufende Jahr einen höheren Gewinn. 
 mehr...
11.09.2018 - Ausgabe 175

Konjunktur: Stimmung hellt sich weiter auf - ZEW-Index überraschend gestiegen

Trotz „ungünstiger Einflüsse“ blicken Finanzexperten in Deutschland überraschend optimistisch auf die deutsche Konjunktur in den nächsten Monaten. Der entsprechende Index des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) kletterte im September um 3,1 auf –10,6 Punkte. Dennoch liegt der Index weiterhin deutlich unterhalb seines langfristigen Durchschnitts von 22,9 Punkten. Auch bei der Bewertung der aktuellen Lage ging es aufwärts. Hier gab es einen Zuwachs um 3,4 auf 76 Punkte. 
 mehr...
11.09.2018 - Ausgabe 175

Auf die Schnelle: Ryanair warnt Streikende vor Stellenstreichungen - ING-CFO geht

+++ Ryanair: Gemeinsam haben die Vereinigung Cockpit und ver.di für den morgigen Mittwoch zu Streiks beim irischen Billigflieger aufgerufen. Ryanair zeigte für die Forderungen der Streikenden kein Verständnis. Cockpit hätte bei Eurowings längst niedrigere Gehälter akzeptiert, als sie Ryanair zahle. Zudem sei Cockpit für die Pleite von Air Berlin verantwortlich. „Da wir bereits örtliche Verträge und eine verbesserte Bezahlung angeboten haben, gibt es keine Rechtfertigung für weitere Störungen und wir fordern unsere deutschen Piloten auf, diesen Mittwoch ihre Arbeit anzutreten“, sagte ein Konzernsprecher. Die Billigfluglinie warnte auch vor einem Personalabbau in Deutschland. Die Streiks schadeten dem Geschäft von Ryanair und könnten im Winter zu Stellenstreichungen führen. Flüge will Ryanair am Mittwoch nicht streichen. Passagiere hätten die Möglichkeit, Flüge umzubuchen. ver.di kündigte bereits weitere Streiks an, sollte es von Ryanair kein Entgegenkommen in den Tarifverhandlungen geben. 
 mehr...
10.09.2018 - Ausgabe 174

Unternehmen: Firmen in Familienhand schneiden besser ab als die Konkurrenz

Es sind v.a. die kleineren und mittelgroßen Firmen, die sich seit vielen Jahren in Familienhand befinden und erfolgreich gegen die Konkurrenz am Markt behaupten. Aber auch große weltweite Player wie etwa der Autovermieter Sixt sind zum Teil noch in Familienbesitz. An der Börse haben sich die Aktien börsennotierter Familienunternehmen weltweit langfristig besser entwickelt als der breite Markt, behauptet die Credit Suisse. Aber auch operativ stehen Familienunternehmen weitenteils besser da als nicht-familiengeführte Unternehmen. 
 mehr...
10.09.2018 - Ausgabe 174

Rückversicherer: Preiserhöhungen ade - Große Hoffnung in Cybersecurity

Derzeit findet in Monte Carlo das jährliche Branchentreffen der Rückversicherer statt. Die Erwartungen der deutschen Schwergewichte Münchener Rück und Hannover Rück für die Vertragserneuerungsrunde zum nächsten Jahr hängen dabei nicht allzu hoch. Die beiden Rückversicherer erwarten angesichts der Überkapazitäten am Markt eine stabile Entwicklung der Preise und Konditionen. Großes Wachstumspotenzial sehen die Nummer eins und die Nummer drei der Branche im Bereich Cybersecurity. Angesichts der Herausforderungen in der Branche sind mehr Fusionen und Übernahmen durchaus wahrscheinlich.
 mehr...
10.09.2018 - Ausgabe 174

Analystenbarometer: Investmentgeschäft bei BNP Paribas schwächelt - Safran glänzt

+++ Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für ASML mit Blick auf den nahenden Investorentag Anfang November dieses Jahres angehoben. In einer heute vorliegenden Studie legt das Analysehaus dar, dass es ein Strategieupdate zur EUV-Lithografie-Technologie als auch den Auswirkungen auf die Finanzziele für 2020 erwarte. Das niederländische Unternehmen ist der weltweit größte Anbieter von Lithographiesystemen für die Halbleiterindustrie. Kepler Cheuvreux kalkuliert mit einem Ergebnis je Aktie von 10 Euro und für 2025 mit etwa 20 Euro.
 mehr...
07.09.2018 - Ausgabe 173

Banken: Britische Geldhäuser werden bei der Anlageberatung offensiver

Die großen britischen Banken drängen mit Nachdruck zurück in die Anlageberatung. Die meisten hatten dieses Arbeitsfeld nach der großen Finanzkrise aufgegeben. Zudem waren 2012 von der Aufsichtsbehörde neue Vorschriften erlassen worden, die damals die Kosten und Risiken der Anlageberatung drastisch erhöhten. Die Konsequenz war, dass mehrere ursprünglich kleinere Wertpapierhäuser in diese Lücke drängten. Einige von ihnen expandierten schließlich in einem Maße, das die Großbanken aufschreckte. Das veranlasste sie, die eigene Anlageberatung neu zu beleben.
 mehr...
07.09.2018 - Ausgabe 173

Auf die Schnelle: HNA will sich offenbar von Deutscher Bank trennen

+++ Deutsche Bank: Der hoch verschuldete chinesische Großaktionär HNA plant offenbar, sich von seinem gesamten Anteil an der Deutschen Bank zu trennen. Medienberichten zufolge soll die chinesische Regierung den Druck auf den Mischkonzern immer weiter erhöht haben und von HNA fordern, sich auf das Geschäft mit Fluggesellschaften, Tourismus und Logistik zu konzentrieren. Demnach soll HNA seinen Anteil von rund 7,6%, den der Konzern über den Wiener Vermögensverwalter C-Quadrat hält, innerhalb der kommenden 18 Monate verkaufen. HNA ging in den letzten Jahren weltweit auf große Einkaufstour, kaufte dabei fleißig Immobilien und beteiligte sich an unzähligen Firmen. Dabei haben sich die Chinesen aber übernommen. Nun soll der Konzern sich auf Pekings Geheiß vom Großteil seiner ausländischen Beteiligungen sowie von unzähligen Immobilien trennen. Zum Verkauf stehen soll neben den Anteilen an Deutschlands größter Bank auch die US-Technologiefirma Ingram Micro sowie Anteile an chinesischen Banken und Versicherungen. Der Großteil der HNA-Anteile ist über Finanzinstrumente bei der UBS abgesichert. Bei einem Verkauf sollten die Auswirkungen auf den Aktienkurs der Deutschen Bank daher begrenzt bleiben. Ganz überraschend käme ein Ausstieg der Chinesen nicht. Sie haben ihren Anteil seit Anfang des Jahres schrittweise abgebaut. Zuvor hielten sie etwa ein Zehntel am Frankfurter Geldhaus. Die undurchsichtige Struktur von HNA sorgte eigentlich von Anfang an für jede Menge Kritik im Umkreis der Bank. Deutsche Bank und HNA kommentierten die jüngsten Gerüchte nicht. 
 mehr...
07.09.2018 - Ausgabe 173

Czerwensky-Wochenausblick: Junckers letzte Rede zur Lage der Union - EZB-Sitzung

Dienstag (11.9.): Ihr 25. Jubiläum feiert in diesem Jahr die Fachmesse der Automobilwirtschaft Automechanika (bis 15.9.) in Frankfurt. Rund 5000 Aussteller präsentieren in der Mainmetropole ihre Produkte und Entwicklungen rund um Themen wie Robotik und Elektromobilität. Dieses Jahr feiert parallel zur Automechanika die Messe „Reifen“ ihr Debüt. Die Automechanika hat sich inzwischen zu einem echten Exportschlager entwickelt und findet in 15 Ländern auf vier Kontinenten statt. 
 mehr...
06.09.2018 - Ausgabe 172

DAX-Familie: Commerzbank fliegt aus DAX - Viel Bewegung bei Nebenwerte-Indizes

Was sich in den vergangenen Wochen angebahnt hat, wurde gestern von der Deutschen Börse bestätigt. DAX-Gründungsmitglied Commerzbank muss den Leitindex nach 30 Jahren verlassen und steigt in den MDAX ab. Für das Geldhaus rückt der Zahlungsabwickler Wirecard in Deutschlands erste Börsenliga auf. Nicht die einzigen Änderungen, die am 24. September in Kraft treten werden...
 mehr...
06.09.2018 - Ausgabe 172

Finanzplatz: Geht von FinTechs eine Bedrohung oder eine Erweiterung aus?

Banking-Dienstleistungen sind längst kein Monopol der Banken mehr. Dank ihrer Schnelligkeit und ihrer Flexibilität laufen FinTechs zunehmend den etablierten Banken den Rang ab. So spricht man häufig genug von einer Disruption, die das klassische Kernmodell der Banken in Frage stellt. Doch werfen die Banken auch noch so einige Schwergewichte in die Waagschale, die ihnen einen nicht unwichtigen Vorsprung erlauben. Ihre Vorteile reichen von der Banklizenz, der Erfahrung mit Regulatorien bis hin zum Vertrauen der Kunden. Von einer Verbindung profitieren beide. Wo könnte die Zukunft des Finanzplatzes liegen? Erik Podzuweit, Geschäftsführer und Gründer von Scalable Capital, hat sich dieser Frage heute in Frankfurt gestellt. 
 mehr...
06.09.2018 - Ausgabe 172

Auf die Schnelle: DZ Bank will mehr Kooperationen - SVWL-Kunden auf Sparkurs

+++ DZ Bank: Das genossenschaftliche Spitzeninstitut sieht als größte Herausforderungen der kommenden Monate die Umsetzung der Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 sowie die Implementierung von Instant Payments. Genobanken sollen ab November Echtzeitüberweisungen empfangen können. Kunden der Banken sollen ab Frühjahr 2019 Überweisungen in Sekundenschnelle tätigen können. „Instant Payments werden SEPA-Überweisungen zu weiten Teilen ersetzen“, ist DZ Bank-Vorstand Thomas Ullrich überzeugt. V.a. Firmenkunden und der Einzelhandel sollten für einen Schub sorgen, können sie durch Echtzeitbezahlungen direkt und unmittelbar über den Verkaufserlös verfügen. Mit Blick auf PSD2 sagte Ullrich: „Daten sind die Währung der Zukunft. Wenn es unseren Kunden nutzt, werden wir sie verwenden und Zusatzleistungen anbieten.“ Zu diesen zählen bspw. Gutscheine, Carsharing oder Reiseservices. Auch eine Kooperation mit Apple Pay schließt die DZ Bank nicht aus. „Aber nicht um jeden Preis.“ Zudem sprach sich die DZ Bank auch für eine stärkere gemeinsame Nutzung der Infrastruktur zwischen Banken aus. Dazu zählen u.a. Geldautomaten, Paydirekt oder P2P-Services. 
 mehr...
05.09.2018 - Ausgabe 171

Öffentliche Versicherer: Provinzial Rheinland und Nordwest vor Fusion

In der Sparkassen-Finanzgruppe gab es schon des Öfteren Gespräche über mögliche Zusammenschlüsse der Versicherergruppen, die aber u.a. an unterschiedlichen Rechtsformen scheiterten. Anfang dieses Jahres haben die Provinzial Nordwest und die Provinzial Rheinland erneut eine Fusion ausgelotet – nach vier Fehlversuchen. Nun befinden sich die beiden Unternehmen auf der Zielgeraden. Wie die Konzerne am Dienstagabend mitteilten, haben sich die die Anteilseigner (Sparkassen- und Landschaftsverbände) auf Eckpunkte für eine Fusion geeinigt. Das neue Unternehmen soll künftig als AG geführt werden. Durch eine Fusion würde der größte öffentliche Komposit- und Lebensversicherer mit einem Beitragsvolumen von knapp 6 Mrd Euro entstehen. 
 mehr...
05.09.2018 - Ausgabe 171

Bayer: Aktie bricht nach Quartalszahlen ein - Zahl der Glyphosat-Kläger steigt weiter

Der Pharma- und Agrarchemiekonzern legte heute erstmal seit der Übernahme von Monsanto seine Zahlen vor. Die aktuelle Zwischenbilanz lässt aber noch keine tieferen Schlüsse zu. Während Bayer nach dem europäischen Standard IFRS bilanziert, liegen die Zahlen Monsantos noch nach dem Rechnungslegungsstandard US-GAAP vor. Unterdessen schwächeln die Segmente Consumer Health und Pharmaceuticals. Dafür können die beiden weiteren Segmente Crop Science und Animal Health ein stabiles Wachstum verzeichnen. Das Unternehmen strebe für 2018 eine Dividende je Aktie mindestens auf dem Niveau des Vorjahres an, teilte Bayer-Vorstandsvorsitzender Werner Baumann heute mit.
 mehr...
05.09.2018 - Ausgabe 171

Auf die Schnelle: Starker Euro belastet Umsätze der DAX-Konzerne

+++ Quirin Privatbank: Das auf Honorarberatung spezialisierte Institut erzielte im ersten Halbjahr dieses Jahres eine Nettoergebnis in Höhe von 1,7 Mio Euro (Vj. 0,8 Mio) und lag damit deutlich über dem Ergebnis des Vorjahres. Das Ergebnis nach Steuern im ersten Halbjahr 2017 wurde jedoch insbesondere durch die „planmäßigen Wachstumsinnovationen“ um etwa ein Drittel unter das Vorjahresniveau gedrückt. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres konnte die Privatbank sowohl im Privatkundengeschäft als auch im Kapitalmarktgeschäft punkten. Die betreuten Kunden und Kundengelder bewegte sich weiterhin auf dem Rekordniveau des letzten Jahres. Die Nettomittelzuflüsse betrugen 123 Mio Euro. Das im Privatkundengeschäft betreute Vermögen belief sich auf 3,2 Mrd Euro. Die Berliner betreuten zum Halbjahresstichtag somit insgesamt, einschließlich Unternehmenskunden und quirion, der digitalen Vermögensverwaltung der Bank, 3,4 Mrd Euro. Für den Ausblick des gesamten Jahres bleibt Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank, vorsichtig. Weil im zweiten Halbjahr „wesentliche Wachstumsinvestitionen“ planmäßig erfolgen sollen und die Entwicklung der internationalen Kapitalmärkte Unsicherheiten mit sich bringe, geht die Privatbank trotz der guten ersten sechs Monate davon aus, sich aufgrund dieser Investitionen zum Ende des Jahres im prognostizierten Ergebniskorridor von 1,2 bis 1,7 Mio Euro zu bewegen. 
 mehr...
Ältere Artikel anzeigen