Fundierte Hintergrundinformationen, Analysen und Bewertungen aus allen ökonomischen Bereichen.
Für TOP-Entscheider
Aus erster Hand
  • Überall Verfügbar
  • Immer Aktuell
  • Alle Artikel im Archiv
  • Eigene Notizen und Lesezeichen
  • Kontext Informationen
Überzeugen Sie sich selbst:
Bestellen Sie hier Ihr kostenloses Probeabonnement

Ausgaben


15.03.2019 - Ausgabe 53

Czerwensky-Wochenausblick: BayernLB und Helaba legen Zahlen vor - EU-Gipfel

Dienstag (19.3.): Über hochaktuelle Bank- und Bankaufsichtsthemen wird auch dieses Jahr wieder auf dem Bundesbank-Symposium „Bankenaufsicht im Dialog“ in Frankfurt diskutiert. Auf der Tagesordnung stehen u.a. der Brexit und strategische Antworten der Finanzindustrie, die aktuelle Lage und Entwicklungstendenzen der europäischen Aufsicht und Regulierung sowie der aufsichtliche Überprüfungsprozess für weniger bedeutende Institute in Deutschland. 
 mehr...
14.03.2019 - Ausgabe 52

Deutsche Kreditwirtschaft: MiFID II kostet Institute bis zu 6 Mrd Euro

Seit dem Inkrafttreten von MiFID II Anfang des letzten Jahres gab es von den Bankenverbänden in Deutschland massive Kritik an der Wertpapierrichtlinie. MiFID II sei „ein Ärgernis für die Kunden“ und „ein Alptraum für Kreditinstitute und Berater“, schimpft die Deutsche Kreditwirtschaft (DK), das Zentralorgan der fünf deutschen Bankenverbände. Die DK fordert die neue EU-Kommission auf, die Überarbeitung von MiFID im Herbst ganz oben auf die Agenda zu setzen. Stützen will die DK ihren Unmut mit einer heute veröffentlichten Umfrage unter Kunden und Banken, die die Auswirkungen von MiFID II für die Kreditwirtschaft und Kunden untersucht.
 mehr...
14.03.2019 - Ausgabe 52

Lufthansa: Hohe Kerosinkosten belasten - Aktie stürzt ab

Die Kranich-Airline Lufthansa hat ein schwieriges Jahr hinter sich. Belastet wurde die Fluggesellschaft von höheren Treibstoffkosten sowie Verspätungen und Flugausfällen. Zudem verschlang der Ausbau der Unternehmenstochter Eurowings viel Geld. Vorstandsvorsitzender Carsten Spohr will nun mit Kostensenkungen gegenlenken. An der Börse sorgten das Zahlenwerk und v.a. der Ausblick für Ernüchterung unter Anlegern. Das Unternehmenspapier rauschte zeitweise um fast 7% in den Keller. 
 mehr...
14.03.2019 - Ausgabe 52

Auf die Schnelle: KSK verdient weniger - Mehr Firmenpleiten erwartet

+++ Kreissparkasse Köln: Alexander Wüerst, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Köln, berichtet für Deutschlands drittgrößte Sparkasse von einem guten Ergebnis für das vergangene Jahr. Das Kreditneugeschäft belief sich auf 3,4 Mrd Euro (Vj. 3,1 Mrd), wobei v.a. die Nachfrage aus dem Mittelstand für Wachstum sorgte. Insgesamt stieg der Kreditbestand leicht von 19,7 auf 19,9 Mrd. Auf der Einlagenseite gab es ein Plus von 400 Mio auf 19,4 Mrd Euro. Von guten Geschäften berichtet die Sparkasse auch für ihr Wertpapiergeschäft, wo sich der Nettoabsatz auf 375 Mio verdoppelte. Besonders gefragt waren Investmentfonds. Während sich der Provisionsüberschuss um 2 auf 171 Mio erhöhte, sank der Zinsüberschuss um 30 auf 391 Mio Euro. Vor Steuern verdiente die KSK 103 Mio Euro (Vj. 107 Mio). An Zugkraft gewinnen auch das internationale Geschäft, also die Begleitung von Unternehmen ins Ausland, sowie das Versicherungsgeschäft. Ausgebaut hat die Sparkasse auch ihre digitalen Angebote. So steht Kunden bspw. seit Ende des letzten Jahres eine neue Plattform für das Online-Banking zur Verfügung. Zudem wurde Anfang dieses Jahres mit mehreren Partnern ein regionales Immobilienportal gestartet. Mit der Fusion mit der Stadtsparkasse Bad Honnef ist man auf Kurs. Der Zusammenschluss wurde von den Trägern der beiden Sparkassen am 8. Januar besiegelt und soll rechtlich zum 1. August 2019 rückwirkend zum 1. Januar dieses Jahres erfolgen.
 mehr...
13.03.2019 - Ausgabe 51

DSW-Kapitalvernichter: Zwei DAX-Konzerne in „Flop-Liste“ - Turbulente Hvs erwartet

Auch die Unternehmen der DAX-Familie sind im letzten Jahr in den Strudel der weltweiten Turbulenzen an den Finanzmärkten geraten. DAX, MDAX und SDAX verloren jeweils ein Fünftel an Wert, beim TecDAX fielen die Verluste etwas moderater aus. Auf lange Sicht jedoch konnten Anleger ihr Geld vermehren. So betrug das Plus im DAX auf Sicht von fünf Jahren 10% und das des TecDAX‘ sogar satte 105%. Natürlich haben sich aber nicht alle im Prime Standard gelisteten Unternehmen in den letzten Jahren so rasant entwickelt. Anleger, die auf das falsche Pferd gesetzt haben, konnten eine Menge Geld verlieren. Die Anlegerschützer der DSW haben heute wieder die Unternehmen ermittelt, deren Aktienkurse in den letzten Jahren die größten Verluste eingefahren haben. 
 mehr...
13.03.2019 - Ausgabe 51

PSD Banken: Kreditwachstum dank Digitalisierung - Stabile Ergebnisse erwartet

Verbandspräsident Dieter Jurgeit berichtet für 2018 von einem erfolgreichen Geschäftsjahr für die 14 PSD Banken mit einer kumulierten Bilanzsumme von 24,7 Mrd Euro (+3,1%). Getrieben wurde das Geschäft v.a. von Baufinanzierungen, wo man beim Absatz inklusive Prolongationen um ein Zehntel wachsen konnte. Ausweiten wollen die Banken u.a. ihr digitales Angebot.
 mehr...
13.03.2019 - Ausgabe 51

DBV: 6,2% mehr Gehalt bei Geno-Verhandlungen gefordert - Gegen Coba/DB-Fusion

Seit Monaten brodelt schon die Gerüchteküche um eine mögliche Fusion der Deutschen Bank und Commerzbank, die nun scheinbar immer ernster wird. Ob ein Zusammenschluss der beiden Institute wirklich Sinn macht, darüber streiten nicht nur Aktionäre. Kritik an einer möglichen Banken-Ehe sowie an der Rolle der Bundesregierung gab es bislang von vielen Seiten, u.a. von ver.di und vom BVR. Nun hat sich auch die kleinere Gewerkschaft Deutscher Bankangestellten Verband (DBV) zu Wort gemeldet. Sie gab zudem heute ihre Tarifforderungen für die rund 150.000 Beschäftigten bei den Genossenschaftsbanken für die anstehenden Verhandlungen mit den Arbeitgebern Anfang Mai bekannt. 
 mehr...
13.03.2019 - Ausgabe 51

Auf die Schnelle: Bayerns Genobanken gut in 2019 gestartet

+++ Genossenschaftsverband Bayern: GVB-Präsident Jürgen Gros blickt auf eine „gute Entwicklung“ der zum Jahresende 2018 236 Genobanken in Bayern zurück (Vj. 244). Im Kreditgeschäft konnten die Banken um 6% auf 102,4 Mrd Euro zulegen. V.a. mittelständische Kunden hätten zum Wachstum beigetragen. Auf der Einlagenseite gab es einen Zuwachs von 5% auf 130 Mrd. Der Zinsüberschuss sank um 2% auf fast 3 Mrd Euro. Der Provisionsüberschuss kletterte um 6% auf knapp 1,1 Mrd. Vor Steuern verdienten die bayerischen Genobanken 1,24 Mrd, 16% weniger als im Jahr zuvor. Die ersten Monate des laufenden Jahres seien ordentlich angelaufen, berichtet Gros. Für das Gesamtjahr ist man deswegen zuversichtlich. Erwartet wird ein Zuwachs im Kredit- und Einlagengeschäft, jedoch mit geringerem Wachstumstempo. mehr...
12.03.2019 - Ausgabe 50

BVR: Kolak kritisiert Bund für Rolle bei möglicher Bankenfusion - 2,2 Mrd Euro Gewinn

Mit deutlichen Worten kritisierte die Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), Marija Kolak, auf der heutigen Jahres-Pk des Verbandes die Rolle des Staates bei einer möglichen Banken-Hochzeit von Deutscher Bank und Commerzbank. Kritisch sieht der BVR auch die Staatsbeteiligung an Großbanken. „Es ist nicht Aufgabe des Staates, nationale oder europäische Champions zu schaffen“, so Kolak. Champions entstünden im Wettbewerb aufgrund guter unternehmerischer Entscheidungen. Große Unternehmen seien oft nicht bessere Unternehmen. Und wenn sie in Schieflage gerieten, müsse oft der Steuerzahler dafür einstehen. „Vor diesem Hintergrund ist es an der Zeit, dass sich der Bund möglichst bald aus dem Thema Großbankenbeteiligung zurückzieht. Der Staat ist nicht der bessere Unternehmer.“
 mehr...
12.03.2019 - Ausgabe 50

Volkswagen: Wolfsburger unter Strom - Diess will E-Mobilität massiv ausbauen

Nach dem jahrelangen Chaos im Zusammenhang mit dem Dieselskandal will der Autobauer Volkswagen nun verstärkt auf die Elektromobilität setzen. In den nächsten zehn Jahren wollen die Wolfsburger fast 70 statt wie bisher geplant 50 neue E-Modelle auf den Markt bringen. Auf eigenen Plattformen sollen dann 22 Mio E-Autos gebaut werden, 7 Mio mehr als bisher in Aussicht gestellt. „Volkswagen wird sich grundlegend ändern“, kündigte VW-Chef Herbert Diess an. Bevor der Konzern elektrifiziert wird, belasteten im letzten Jahr u.a. noch der neue Abgastest WLTP. Auch der Dieselskandal kostete VW erneut Milliarden. 
 mehr...
12.03.2019 - Ausgabe 50

Auf die Schnelle: SVB-Präsident Netzer schlägt die Alarmglocken

+++ Sparkassenverband Bayern: Die 65 Sparkassen in Bayern konnten im letzten Jahr im Kreditgeschäft um 4% auf 136 Mrd Euro zulegen. V.a. Unternehmenskredite seien stark nachgefragt worden. Auf der Einlagenseite gab es ein Plus von 4,5% auf 167 Mrd Euro. Ulrich Netzer, Präsident des Sparkassenverbands Bayern, berichtet für 2018 von einem deutlich gestiegenen Geldvermögen der Kunden. Privatkunden der bayerischen Sparkassen legten 8,8 Mrd Euro neu auf Konten, Depots, Bausparverträge und Lebensversicherungen an. „Die Menschen kehren zurück zum Sparen, schätzen den Vermögensaufbau wieder höher ein als den Konsum.“ Der Zinsüberschuss sank um 4% auf 3,3 Mrd Euro. „Wir haben nach wie vor die verrückte Situation, dass wir eigentlich kräftig wachsen, doch der Erfolg von der Nullzinspolitik quasi sofort wieder aufgefressen wird.“ Dieser Effekt lasse sich auch durch eine Steigerung des Provisionsüberschusses und geringere Kosten nicht vollständig kompensieren. Das Betriebsergebnis vor Bewertung sank um 5% auf 1,67 Mrd Euro. Das Jahresergebnis fiel um 17 auf 343 Mio. Die digitale Transformation der Bankenbranche spiegelte sich bei den Sparkassen auch im Filialnetz wider. Die Zahl der Geschäftsstellen sank um knapp 100 auf 2260. Mit einer Entspannung der Lage rechnet Netzer angesichts der bekannten Herausforderungen in der Branche nicht. „Die Bankenregulierung schießt über das Ziel hinaus – die Privatkunden der Sparkassen verzweifeln am gut gemeinten Verbraucherschutz, die Firmenkunden müssen durch die Finalisierung des Regelwerks Basel III verteuerte Finanzierungskonditionen fürchten. Die Internetgiganten aus USA und China sind aufgebrochen, um auch die europäischen Märkte zu erobern – die regionalen Sparkassen müssen sehen, wie sie ihre Marktposition angesichts der globalen Monopolisten verteidigen.“ Zudem belaste nach wie vor die EZB-Politik. Netzer ruft die Mitglieder der Sparkassen-Finanzgruppe daher erneut zu weiteren Konsolidierungsmaßnahmen auf.
 mehr...
11.03.2019 - Ausgabe 49

Victor Insurance: Assekuradeur in Deutschland gestartet - Wachstum durch Cyber

Vergangenen Monat startete mit Victor Insurance einer der global größten Assekuradeure in Deutschland. Im Auftrag der Versicherer will man speziell für den hiesigen Markt entwickelte Produkte sowie einen Schaden- und Regressservice anbieten, wobei man v.a. mittelständische Unternehmen mit einem Umsatz von bis zu 5 Mio Euro im Jahr im Visier hat. Zusammenarbeiten will Victor Deutschland neben Versicherungsmaklern auch mit digitalen Plattformen und InsurTechs. Wie uns Bernd Knof, Geschäftsführer von Victor Deutschland, erzählte, möchte man auch grenzüberschreitend arbeiten und mit Victor innerhalb Europas expandieren. 
 mehr...
11.03.2019 - Ausgabe 49

Auf die Schnelle: Naher Osten beflügelt Rüstungs-Boom - USA größter Waffenlieferant

+++ Rüstungsindustrie: Unzählige Brandherde in aller Welt, v.a. aber im Nahen Osten und Asien, beflügeln die globale Nachfrage nach Waffen. Der Handel mit Rüstungsgütern hat in den letzten Jahren erneut deutlich zugenommen und bleibt ein boomendes Geschäft. Zwischen 2014 und 2018 stieg der Waffenhandel im Vergleich zu 2009 bis 2013 um 7,8%, wie das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri ermittelt hat. Getrieben wurde die Nachfrage insbesondere von Ländern aus dem Nahen Osten. Sie steigerten den Import von Rüstungsgütern um fast neun Zehntel. Ursächlich dafür sind in erster Linie die Spannungen zwischen dem Iran und Saudi-Arabien. Mit Abstand größter Waffenlieferant sind die USA, die ihre Exporte um 29% steigerten und für über ein Drittel aller Ausfuhren verantwortlich waren. Die USA lieferten Kurzstreckenraketen, Kampfjets, Flugzeugträger und Co. in 98 Länder um den Erdball. Zweitgrößter Exporteur war Russland, wo es v.a. wegen einer geringeren Nachfrage aus Indien und Venezuela einen Rückgang um 17% gab. Deutschland (+13%) lag auf Platz vier der größten Exporteure. Gefragt waren v.a. U-Boote und Schiffe „Made in Germany“. mehr...
11.03.2019 - Ausgabe 49

Analystenbarometer: Kepler Cheuvreux von LEG-CEO-Wechsel nicht überrascht

+++ Die Prognose von Wacker Chemie kam am Markt überhaupt nicht gut an. Das Unternehmenspapier gab im Laufe der letzten Woche um rund 15% nach. Die Schweizer Großbank Credit Suisse sieht die Gefahr zumindest fürs Erste gebannt. Mit der neuen Prognose seien die Chancen für weitere Enttäuschungen gering. Für positive Impulse könnte die Solarsparte sorgen. Zudem dürfte der Einfluss durch Wertminderungen in der Polysiliziumsparte geringer sein.
 mehr...
08.03.2019 - Ausgabe 48

Finanzen: Norwegens Staatsfonds steuert neue Wege zu - Kritik an Volkswagen

Norwegens Staatsfonds, der größte Staatsfonds der Welt, schlägt einen neuen Kurs ein. Grund dafür ist zum einen das schlechte Börsenjahr 2018, das die Norweger, die knapp 70% ihres Vermögens in Aktien angelegt haben, naturgemäß deutlich traf. Noch wichtiger ist allerdings, dass der Fonds, der sein riesiges Vermögen von fast 1 Bill US-Dollar im Wesentlichen mit den Gewinnen aus dem norwegischen Öl- und Gasgeschäft angehäuft hat, nun selbst nicht mehr in neue Energie-Vorhaben anlegen darf. Nach Angaben von Yngve Slyngstad, dem Vorstandsvorsitzenden des Staatsfonds, wird künftig deutlich mehr Geld nach Großbritannien fließen. Das ist nicht nur wegen der anhaltenden Brexit-Auseinandersetzung erstaunlich. 
 mehr...
08.03.2019 - Ausgabe 48

Auf die Schnelle: Naspa hält Gewinn stabil - Starker Zuwachs im Kreditgeschäft

+++ Nassauische Sparkasse: Der Vorstandsvorsitzende der Nassauischen Sparkasse (Naspa), Günter Högner, berichtet für das abgelaufene Geschäftsjahr von einem deutlichen Zuwachs im Kreditgeschäft. Die Kreditzusagen stiegen um knapp ein Fünftel auf 1,6 Mrd Euro. V.a. das Geschäft mit Firmen- und Gewerbekunden sowie bei Immobilienfinanzierungen sei gut gelaufen. Auf der Einlagenseite konnte die Naspa ein Plus von 3,7% auf 9,1 Mrd Euro verzeichnen. Der Zinsüberschuss fiel von 241 auf 234 Mio. Der Provisionsüberschuss konnte mit 66 Mio stabil gehalten werden. Die aufgrund der Volatilität an den Finanzmärkten „schwierige“ Situation im Wertpapiergeschäft habe man durch Erträge bei u.a. Lebensversicherungen kompensieren können. Das Bewertungsergebnis im Kreditgeschäft war mit –2,5 Mio (Vj. 3 Mio) das erste Mal seit Jahren wieder negativ. Unterm Strich schrieb die Naspa einen Gewinn von 50,6 Mio Euro, 1,7 Mio weniger als im vorherigen Jahr. Kunden der Naspa haben digitale Zugangswege im letzten Jahr weit häufiger als zuvor benutzt, berichtet der Vorstand. So gab es beim Online Banking ein Plus von einem Zehntel und auf der Website der Bank von 18%. Die Sparkassen-App wurde von einem Viertel mehr Kunden benutzt. Jeder Mitarbeiter der Sparkasse ist inzwischen mit einem iPad ausgestattet und muss einen „digitalen Führerschein“ machen. „Der Kunde erwartet auch in der digitalen Welt höchste Kompetenz von uns.“ Beim Filialnetz gab es im Vergleich zum Vorjahr keine Änderungen. mehr...
08.03.2019 - Ausgabe 48

Czerwensky-Wochenausblick: Jahres-Pk BVR - Neuordnung der Energiekonzerne

Montag (11.3.): Nach dem Ende des Finanzhilfeprogramms für Griechenland im August des letzten Jahres steht Hellas nun wieder auf der Agenda beim Treffen der Eurogruppe in Brüssel. Jüngst hatte die EU-Kommission die Südeuropäer aufgefordert, versprochene Reformen einzuhalten. Die Reformzusagen sind Voraussetzungen für Schuldenerleichterungen von knapp 1 Mrd Euro. Die meisten Reformen wurden von Griechenland eingehalten, teilte Brüssel mit. Offen ist aber bspw. noch die Immobilienreform, die überschuldete Haushalte vor der Pfändung ihres Erstwohnsitzes schützen soll. Neben Griechenland stehen auch die Entwicklung der Immobilienmärkte in der EU und ein Eurozonen-Budget auf dem Tagesplan. Einen Tag später (12.3.) tagt ebenfalls in Brüssel dann der Ecofin-Rat. Auch beim Treffen der Wirtschafts- und Finanzminister wartet auf die Teilnehmer ein langer Tag. Besprechen will man u.a. die „schwarze Liste“ mit Ländern, die als Steueroasen gelten und bei der Geldwäsche-Bekämpfung nicht mitziehen. Zudem stehen Steuerfragen und hier insbesondere die Digitalsteuer auf dem Plan. Des Weiteren wird die jährliche Bewertung der sozialen und wirtschaftlichen Lage der einzelnen Mitgliedsstaaten für 2019 vorgestellt. 
 mehr...
07.03.2019 - Ausgabe 47

Finanzen: Chinesische Finanzgruppen gehen neue Wege im Kampf gegeneinander

Finanzdienstleistungen sind in China ein hart umkämpfter Markt. Mit zu den führenden Anbietern im Geschäft mit Privatkunden gehören auch die E-Commerce-Giganten Alibaba und Tencent, die meist gegeneinander, manchmal aber auch miteinander gegen Dritte konkurrieren. Vergangenen Monat hat Alibaba für 231 Mio US-Dollar seine Beteiligung an der chinesischen Investmentbank CICC auf 11,74% erhöht. Hinter Rivale Tencent (12,01%) ist Alibaba nun zweitgrößter Aktionär bei der Bank. Mit der CICC-Aufstockung beschreitet Alibaba aufs Neue den Kriegspfad gegen Tencent. Dabei bediente man sich eines ungewöhnlichen Schritts. 
 mehr...
07.03.2019 - Ausgabe 47

Continental: Zukäufe von bis zu 5 Mrd geplant - Mit IPO-Planungen auf Kurs

Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental will nach einem schwachen Jahr 2018 Aktionäre mit einer Dividendenerhöhung um 25 Cent auf 4,75 Euro je Aktie bei der Stange halten. Auch der Start in das laufende Jahr sei aufgrund der zahlreichen Unsicherheiten auf den Automärkten verhalten angelaufen, berichtet Konzernchef Elmar Degenhart. Die Autoproduktion dürfte in der ersten Jahreshälfte sinken. Erst im zweiten Halbjahr sei dann mit einem leichten Plus im Vergleich zum Vorjahr zu rechnen. Unterdessen laufen die Vorbereitungen für den Börsengang der Antriebssparte in der zweiten Jahreshälfte nach Plan. 
 mehr...
07.03.2019 - Ausgabe 47

Auf die Schnelle: FinTech WeltSparen kauft MHB-Bank

+++ WeltSparen: Während Banken reihenweise FinTechs übernehmen, dreht das Berliner Zinsportal den Spieß um. Das hinter WeltSparen stehende FinTech Raisin kauft die Frankfurter MHB-Bank, mit der man bereits seit Jahren schon kooperiert. Mit der Übernahme will WeltSparen Kunden nun Service aus „einer Hand“ anbieten. Ziel sei es, Angebote und Dienstleistungen für Kunden, Kooperationspartner und Partnerbanken weiter auszubauen und zu verbessern. MHB gehörte zuletzt dem US-Investor Lone Star und soll nach dem Verkauf unabhängig bleiben. Über den Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht. EZB und BaFin müssen dem Deal noch grünes Licht erteilen. Anfang Februar konnte WeltSparen in einer Finanzierungsrunde 100 Mio Euro einsammeln.
 mehr...
Ältere Artikel anzeigen