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Ausgaben


29.09.2022 - Ausgabe 187

Renditeralley: Ausverkauf an den Bonds-Märkten

Ein wilder Ausverkauf globaler Staatsanleihen nahm eine unerwartete Wendung, nachdem die Bank of England verkündete britische Staatsanleihen zu kaufen, um den weiteren Zinsanstieg zu bremsen. In der Folge ergaben sich hochvolatile Handelssitzungen, wie man sie auf den Rentenmärkten selten erlebt hat.
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29.09.2022 - Ausgabe 187

Weltbank: Gefahren für Entwicklungsländer

Der Chef der Weltbank hat davor gewarnt, dass die Entwicklungsländer in nächster Zeit mit extrem schwierigen Aussichten konfrontiert sind, da die starke Abschwächung des globalen Wachstums das Risiko einer lang anhaltenden Rezession erhöht. In einer Rede an der Stanford University sagte David Malpass, dass die Herausforderungen für die Entwicklungsländer durch höhere Lebensmittel-, Düngemittel- und Energiepreise, die durch den Krieg in der Ukraine verursacht werden, sowie durch steigende Zinssätze, Währungsabwertungen und Kapitalabflüsse geprägt sind.
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29.09.2022 - Ausgabe 187

IPO: Erfolgreicher Start für Porsche

Der mit Spannung erwartete Börsengang des Sportwagenherstellers Porsche ist erfolgt. Bereits im Vorfeld zeichnete sich ein reges Anlegerinteresse ab, mit der Erstnotierung an der Frankfurter Börse untermauerte Porsche dann seinen Anspruch auf ein deutsches Mega-IPO. 911 Mio. Porsche-Aktien gibt es - ein Teil davon ist nun an der Börse öffentlich handelbar. Insgesamt wurden inklusive Mehrzuteilungsoptionen 113.875.000 stimmrechtslose Vorzugsaktien des Sportwagenherstellers ausgegeben.
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29.09.2022 - Ausgabe 187

Auf die Schnelle: Digitaler Euro rückt näher – Rezession auch

+++ Digitaler Euro: Die Europäische Zentralbank würde nach den Worten von Direktor Fabio Panetta Zahlungen in digitalem Euro anonym abwickeln und die Verteilung der elektronischen Währung den Banken überlassen. In einer Anhörung stellte Panetta weitere Gestaltungsoptionen des digitalen Euro vor, betonte aber zugleich, dass eine prinzipielle Entscheidung über seine Emission noch nicht gefallen sei.
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28.09.2022 - Ausgabe 186

Morningstar-Analyse: Aktienfonds mit schlechten Kapitalflüssen

Die hohe Volatilität der Märkte, wachsende Inflationsängste und die drohende Rezession hinterlassen ihre Spuren im Fondsektor. Bei den Mittelzuflüssen in und den Abflüssen aus Investmentfonds und ETFs ergibt sich ein extrem durchwachsenes Bild. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Kommentar von Morningstar zu den Kapitalströmen in Europa. „Unter dem Strich verloren langfristige, in Europa domizilierte Fonds im August 10 Mrd. Euro“, schreibt Valerio Baselli, Senior Editor bei Morningstar. „Das ist ein negatives Ergebnis, aber eine deutliche Verbesserung im Vergleich zum Juli, als europäische Fonds Nettomittelabflüsse in Höhe von 25 Mrd. Euro verbuchen mussten. Im Juni waren sogar 48 Mrd. Euro abgeflossen.“
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28.09.2022 - Ausgabe 186

Credit Suisse: Abgang von zwei Top-Managern

Die krisengeplagte Credit Suisse kommt nicht zur Ruhe. Heute wurde der Abgang von zwei Top-Managern verkündet. Bei der Credit Suisse-Investmentbank tritt offenbar der Co-Leiter des Bereichs Global Banking, Jens Welter, von seinem Amt ab. Welter wechsle zur US-Bank Citigroup, berichteten diverse Medien.
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28.09.2022 - Ausgabe 186

Banken: EZB erhöht Zinsen auf neutrales Niveau – BoE kauft Staatsanleihen

Die Europäische Zentralbank wird ihre Zinsen nach den Worten von Präsidentin Christine Lagarde in den nächsten EZB-Ratssitzungen auf ein neutrales Niveau anheben. Bei einer Veranstaltung des Atlantic Council machte Lagarde deutlich, dass die EZB ihre Zinsen zur Verankerung der Inflationserwartungen anheben müsse, auch wenn die Inflation überwiegend auf Angebotsfaktoren beruhe, die die Geldpolitik nicht beeinflussen könne.
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28.09.2022 - Ausgabe 186

Auf die Schnelle: Porsche gefragt, iPhones nicht – Dr. Doom warnt

+++ Konsum: Die Talfahrt der Verbraucherstimmung in Deutschland geht weiter, das Konsumklima stürzt auf ein neues Rekordtief. Die Konsumforscher der GfK ermittelten einen Rückgang ihres Indikators auf minus 42,5 Punkte von revidiert minus 36,8 im Vormonat.
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27.09.2022 - Ausgabe 185

IW: Deutschland schlittert in die Rezession

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hat Deutschland für nächstes Jahr einen deutlichen Rückgang der Wirtschaftsleistung vorhergesagt. Das Institut rechnet für 2022 mit einem Anstieg des BIPs von rund 1,25% und 2023 mit einem Rückgang um rund 1,75%. „Nach der Corona-Krise verursacht der Krieg in der Ukraine eine Energiekrise“, betonten die Konjunkturforscher. Historisch hohe Inflationsraten belasteten Unternehmen und private Haushalte gleichermaßen. „Alles deutet daraufhin, dass Deutschland unkontrolliert in eine Rezession schlittert“, sagte IW-Direktor Michael Hüther.
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27.09.2022 - Ausgabe 185

CMC: Börsenstimmung am Tiefpunkt angekommen

Die Stimmung an der Börse ist mit Blick auf die fundamentalen Rahmenbedingungen durchaus zu Recht auf einem Tiefpunkt angekommen. „Anleger fassen Aktien nur noch mit der Kneifzange und in homöopathischen Dosen an und lassen sich mehr und mehr von den endlich wieder vorhandenen Renditen der zumeist risikoloseren Anleihen verführen“, so die Experten von CMC Markets.
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27.09.2022 - Ausgabe 185

Börsen: Turbulenzen auf den Rentenmärkten

Die weltweiten Anleiherenditen sind in den letzten Wochen so schnell gestiegen wie seit über sieben Jahrzehnten nicht mehr. Die Rendite 10-jähriger britischer Staatsanleihen liegt bereits über 4%, die 10jährigen US-Treasuries notieren bei 3,88%. Gleichzeitig purzelten die Kurse um durchschnittlich 20%. Renditen bewegen sich umgekehrt zu den Preisen. Laut Jim Reid, Analyst der Deutschen Bank, gab es einen solchen Bärenmarkt bei den Renten zuletzt in den 1950er-Jahren.
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27.09.2022 - Ausgabe 185

Auf die Schnelle: Schwaches Wachstum in China – starker US-Dollar

+++ China: Die ostasiatischen Entwicklungsländer dürften nach Einschätzung der Weltbank dieses Jahr zum ersten Mal seit 1990 schneller wachsen als China. Grund dafür seien die negativen Auswirkungen aus der Immobilienkrise und der Nulltoleranzpolitik gegenüber Corona auf die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt. Die Weltbank senkte ihre Prognose für das chinesische Wachstum in diesem Jahr auf 2,8%.
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26.09.2022 - Ausgabe 184

Euro: Italien als Unsicherheitsfaktor

Die EZB-Politik dürfte nach Einschätzung von Commerzbank-Analyst Ulrich Leuchtmann mit dem Rechtsruck in Italien weniger Unterstützung in Europas Öffentlichkeit haben als zuvor. Zwar könne man argumentieren, dass graduell höhere fiskalische Krisengefahr kein Euro-negatives Argument sei. Schließlich habe der Euro zum Dollar kaum unter der Euroraum-Krise 2010/12 gelitten. Doch habe es seinerzeit kein Inflationsproblem und damit keinen Zielkonflikt zwischen der EZB und den „Peripherie“-Ländern gegeben. Das sei nun anders. 
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26.09.2022 - Ausgabe 184

BoJ: Potenzial für japanische Aktien

Der Gouverneur der Bank of Japan, Haruhiko Kuroda, sagte, dass die BoJ ihren lockeren geldpolitischen Kurs beibehalten wird. „Die Inflation dürfte nächstes Jahr unter die 2-%-Grenze fallen“ so der BoJ-Chef. Zudem verteidigte Kuroda in einer Rede die Entscheidung des Finanzministeriums durch den Kauf von Yen und den Verkauf von Dollar in den Devisenmarkt einzugreifen. Dies sei ein „angemessener Schritt gewesen“ so Kuroda. Die jüngste Schwächung des Yen sei „zu einseitig“ gewesen, sagte er auf einer Pressekonferenz. 
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26.09.2022 - Ausgabe 184

Auf die Schnelle: Forum und Vonovia auf der Suche nach Liquidität

+++ Finnland: Fortum will die erste Tranche aus einer Kreditfazilität des finnischen Staates in Anspruch nehmen, obwohl der Energiekonzern angesichts der zuletzt gesunkenen Strompreise die damit verbundenen 350 Mio. Euro akut nicht benötigt. In einer Mitteilung des Noch-Uniper-Mutterkonzerns heißt es, man wolle sich einen späteren Zugang zur Liquiditätsfazilität sichern.
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26.09.2022 - Ausgabe 184

Analystenbarometer: Energietitel im Aufwind – Immobilienwerte unter Druck

+++ Jefferies hat das Kursziel für Shell von 2.700 auf 3.300 Pence angehoben und die Einstufung auf „Buy“ belassen. Im dritten Quartal dürften die Gewinne der Ölkonzerne erstmals seit sechs Quartalen nicht weiter steigen, meint ein Spezialist des Analysehauses.
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23.09.2022 - Ausgabe 183

Hypoport: Jahresprognose zurückgezogen

Der Finanzdienstleister Hypoport leidet unter einer schwachen Nachfrage im Immobilien- und im Corporate-Finance-Geschäft. Das SDAX-Unternehmen hat am Donnerstagabend nach Börsenschluss mitgeteilt, dass die bisherige Jahresprognose „deutlich verfehlt“ wird. Es sieht sich zudem nicht in der Lage, einen neuen Ausblick zu geben. Die Aktie bricht um über 36% ein. Wegen der Kombination aus sprunghaftem Zinsanstieg, extremer Inflation und Rezessionsängsten sowie der Hoffnung auf stärker fallende Immobilienpreise hielten sich Verbraucher mit Transaktionen zurück, so das Unternehmen. Die private Immobilienfinanzierung ist der Hauptmarkt der Hypoport.
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23.09.2022 - Ausgabe 183

Fed-Meeting: Fixed Income Analyse sieht vier Auswirkungen

Auch wenn weiterhin viel Ungewissheit besteht, können laut einer Analyse von Ellen Gaske und Robert Tipp von PGIM Fixed Income derzeit vier konkrete Rückschlüsse für die Märkte gezogen werden: Erste Erkenntnis: Der Markt vertraut der Fed nicht. Trotz der dramatischen Neubewertung der letzten Wochen, sind die 2-jährigen Treasuries zuletzt um über 100 Basispunkte gestiegen. Die langfristigen Anleihen konnten im Vergleich zu Mitte Juni kaum neue Renditehöchststände erreichen. Diese relative Stabilität der langfristigen Renditen deutet darauf hin, dass der Markt die Zusage der Fed ignoriert, die Inflation in den kommenden Jahren einzudämmen.
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23.09.2022 - Ausgabe 183

Auf die Schnelle: Credit Suisse und Euro unter Druck – Airbus hebt ab

+++ Commerzbank: Die europäischen Einkaufsmanagerindizes deuten nach Einschätzung der Commerzbank auf eine Rezession hin. Der neuerliche Rückgang der Einkaufsmanagerindizes im Euroraum spreche für eine Rezession im Winterhalbjahr. Der Index für den Dienstleistungssektor, das verlässlichste Konjunkturbarometer für den Euroraum, fiel von 49,8 im August auf 48,9 im September. „Ein derart niedriges Niveau ging in der Vergangenheit gewöhnlich mit einer Rezession einher“, heißt es. Der Index für das verarbeitende Gewerbe sank um 1,1 Punkte auf 48,5. Der DAX verliert 0,6% auf 12.456 Punkte.
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23.09.2022 - Ausgabe 183

Czerwensky Wochenausblick: Ruhiger Start, wilder Ausklang

+++ Montag (26.09): Neopost und Leclanche öffnen ihre Bücher und präsentieren Quartalszahlen. In Deutschland wird der ifo-Geschäftsklimaindex veröffentlicht. 
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