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30.07.2020 - Ausgabe 145

Großbritannien: Pensionsfonds verkaufen Kohle- und Öl-Aktien - Regierung dagegen

Der mit 9 Mio Rentenberechtigten größte britische Pensionsfond, der National Employment Savings Trust (Nest), trennt sich mit sofortiger Wirkung von allen Aktien, die irgendetwas mit fossilen Energien zu tun haben. Andere Pensionsfonds waren in jüngerer Zeit Nest schon mit ähnlichen Entscheidungen vorangegangen. 
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30.07.2020 - Ausgabe 145

Auf die Schnelle: Wirecard-Aufklärung Runde zwei - BIP fällt in Q2 um 10,1%

+++ Wirecard: Ganze vier Stunden stand Bundesfinanzminister Olaf Scholz gestern dem Finanzausschuss des Bundestags Rede und Antwort zu möglichen Versäumnissen bei der Aufsicht über den insolventen Zahlungsdienstleister Wirecard, bei dem Luftbuchungen von 1,9 Mrd Euro erst Jahre nach den ersten Verdachtsmomenten aufgedeckt wurden. Die anschließende Befragung von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier dauerte anderthalb Stunden. Scholz räumte ein, sein Ministerium sei seit 2019 informiert gewesen. Ihn persönlich habe der KPMG-Bericht vom April dieses Jahres alarmiert. Er sagte jedoch: „Das was zu tun war, ist getan worden“. Altmaier signalisierte, er werde nun „sehr, sehr zügig mit dem Kollegen Scholz das weitere Gespräch führen.“ Ob den Abgeordneten die gestrigen Aussagen reichen, wird sich im August zeigen. Dann wollen sich die Oppositionsparteien darauf verständigen, ob ein Untersuchungsausschuss eingerichtet oder weitere Sitzungen des Finanzausschuss einberufen werden sollen. Unterdessen gaben in einer Untersuchung des Center for Financial Studies (CFS) 85% der befragten Führungskräfte der Finanzbranche an, dass sie einen Reformbedarf bei der deutschen Finanzaufsicht sehen. Drei Viertel votieren dafür, den Zuständigkeitsbereich der Finanzaufsicht BaFin zu erweitern. Während 58% sich dafür aussprechen, die bislang auf die BaFin und die Bundesbank aufgeteilte Bankenaufsicht zusammenzuführen, lehnen dies 36% ab. Chancen sehen die Finanzexperten in der Digitalisierung. Sie könnte die Effizienz der Aufsicht steigern.
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29.07.2020 - Ausgabe 144

Deutsche Bank: Trotz Risikovorsorge schwarze Q2-Zahlen - Gewinn im Gesamtjahr

Die Deutsche Bank segelt mit viel Rückenwind durch die Krise. Zwar zollte das Management der Pandemie Tribut, indem es die Risikovorsorge für mögliche Kreditausfälle massiv nach oben setzte, aber ein reges Geschäft in der Investmentbank, gekappte Kosten und wegfallende Abschreibungen hievten das Vorsteuerergebnis in Q2 nach einem Milliardenverlust im Vorjahreszeitraum deutlich in die schwarzen Zahlen. Deutsche Bank-Chef Christian Sewing gibt sich zuversichtlich, dass der Höhepunkt der Krise überwunden ist und verspricht im Gesamtjahr einen Gewinn. 
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29.07.2020 - Ausgabe 144

Wirecard: Anhörung im Finanzausschuss - Hufeld räumt unpräzise Aussage ein

Der Finanzausschuss des Bundestages muss heute Licht ins Dunkel bringen, ob und wieviel die Bundesregierung und damit in aller erster Linie das Finanz- und Wirtschaftsministerium von den Verdachtsmomenten zu Bilanzmanipulationen bei Wirecard wussten. Es drängt sich die Frage, ob nicht schon viel früher Untersuchungen hätten eingeleitet werden müssen, um den Milliardenskandal beim Münchener Zahlungsdienstleister aufzudecken. Unter Beschuss steht auch BaFin-Chef Felix Hufeld. 
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29.07.2020 - Ausgabe 144

Auf die Schnelle: Santander notiert erstmals rot - BASF leidet auch in Q3 unter Corona

+++ Santander: Während die Deutsche Bank heute die Analysten inmitten der Coronakrise mit starken Zahlen überzeugte, vermeldet die spanische Großbank Santander zum ersten Mal in ihrer 163-jährigen Geschichte einen veritablen Verlust. Vor allem auf das Geschäft in Großbritannien, Polen und den Vereinigten Staaten musste das international aufgestellte Institut knapp 13 Mrd Euro abschreiben. Diese Wertberichtigungen und deutlich höhere Risikovorsorgen für drohende Kreditausfälle bei den Kunden rissen ein enormes Loch in die Q2-Bilanz. Unter dem Strich stand so Verlust von etwas mehr als 11 Mrd Euro. Im Vorjahresquartal hatte das Geldhaus noch 1,4 Mrd Euro verdient. 
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28.07.2020 - Ausgabe 143

Geldanlage-Index: Krise birgt Chance beim Einstieg - Sicherheit vor Rendite gestellt

Die Bundesbürger haben in der Coronakrise nicht nur Toilettenpapier gehortet, sondern auch mit Aktien gehandelt. Offensichtlich haben viele den Kurseinbruch für einen Einstieg genutzt und sehen daher in der Krise eher eine Chance als ein Risiko. Dennoch halten sich 20% der Anleger mit Blick auf die Gefahr eines Totalverlustes zurück. Insgesamt verzichten die Deutschen bei der Geldanlage eher auf Rendite und stellen Sicherheit an erste Stelle.
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28.07.2020 - Ausgabe 143

Bank Rossii: Dritte Zinssenkung seit April - Weitere Kürzung im September möglich

Die russische Zentralbank (Bank Rossii) hat ihren Leitzins in ihrem jüngsten Schritt von 4,5% auf 4,25% gesenkt, um die russische Wirtschaft nach der Coronavirus-Pandemie in Schwung zu bringen. Dies geht aus einer Mitteilung der Bank Rossii hervor, die „The Moscow Times“ vorliegt. 
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28.07.2020 - Ausgabe 143

Schlumberger: Ölservice-Konzern mit hohem Verlust - Massenentlassungen

Die weltweit größte Ölservice-Gesellschaft Schlumberger ist von der anhaltenden Mineralölkrise hart getroffen worden und reagiert darauf ebenso hart – noch deutlich härter als die beiden großen amerikanischen Konkurrenten, Halliburton und Baker Hughes.
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28.07.2020 - Ausgabe 143

Auf die Schnelle: Cash im Sparstrumpf - Appell zu Dividendenverzicht erneuert

+++ Bargeld: Die Deutschen stecken im Durchschnitt 1364 Euro in Bar ihren Sparstrumpf zu Hause oder bunkern es in einem Schließfach. Das ergab eine Studie der Deutschen Bundesbank. Seit der Einführung des Euro-Bargelds in 2002 hat die Bundesbank netto 780 Mrd Euro in Umlauf gebracht. 
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27.07.2020 - Ausgabe 142

SAP: Q2 durchweg erfolgreich - IPO der US-Tochter schafft Spielraum für Wachstum

Nachdem das Flaggschiff der ersten deutschen Börsenliga, SAP, in Q1 in einen Schlingerkurs geriet, ist der Walldorfer Software-Riese scheinbar unbeeindruckt von der Coronakrise nun wieder zurück auf dem Wachstumspfad. Neben den überzeugenden Q2-Zahlen ließ heute aufhorchen, dass der DAX-Konzern seine US-Tochter an die Börse bringt. 
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27.07.2020 - Ausgabe 142

Auf die Schnelle: Fast 140 Wirecard-Interessenten - ifo-Index untermauert Wende

+++ Wirecard: Die Liquidität beim insolventen Zahlungsabwicklungsdienstleister Wirecard sei gesichert und die Investorenprozesse kämen voran, teilte der vorläufige Insolvenzverwalter des Münchener Konzerns Michael Jaffé mit. Für die Übernahme der US-Tochter Wirecard North America gebe es 60 Interessenten und für das Kerngeschäft (Aquiring und Issuing) hätten bereits 77 mögliche Käufer Vertraulichkeitsvereinbarungen unterzeichnet. Unterdessen fordert der Vizepräsident der EU-Kommission Valdis Dombrovskis wie auch Bundesbankpräsident Jens Weidmann Konsequenzen aus dem Bilanzskandal. 
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27.07.2020 - Ausgabe 142

Analystenbarometer: Software AG mit Kostenschere - Thales von Krise getroffen

+++ Die Experten des Analysehauses Independent Research sind nach der Vorlage der jüngsten Quartalszahlen der Darmstädter Software AG positiv gestimmt. Der nun vermeldete Umsatzrückgang war erwartet worden und am Ende lagen die Erlöse sogar über dem eingepreisten Niveau. Zugute halten die Analysten auch die gesunkenen Kapitalkosten des Konzerns. Unter dem Strich heben sie daher ihr bisheriges Kursziel für das Papier in die Höhe. 
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24.07.2020 - Ausgabe 141

Wirecard: Aktionsplan für mehr BaFin-Rechte - Bilanzprüfer häufiger auswechseln

Der Wirecard-Skandal geht in eine weitere Runde. Mit einem Aktionsplan geht Bundesfinanzminister nun in die Vorwärtsverteidigung über und will die Werkzeuge der BaFin ordentlich schärfen. Dabei könnte die minutiöse Aufarbeitung des Bilanzbetrugs in einem möglichen Untersuchungsausschuss auch die Regierung in ein schräges Licht rücken. Die Frage ist: Wer hätte wann, was wissen und damit auch handeln müssen? 
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24.07.2020 - Ausgabe 141

Auf die Schnelle: Lloyds versichert Impfstoffe - Finanzmarktregeln aufgeweicht

+++ Corona-Versicherung: Unter der Bezeichnung „Syndikate 1796“ hat Lloyds of London nun eine spezielle Versicherung für die Lieferung und den temperaturkorrekten Transport sowie die entsprechende Lagerung von Covid-19-Impfstoffen in weniger entwickelte Länder eröffnet. Die Bezeichnung „1796“ betrifft das Jahr, in dem durch Edward Jenner die ersten Experimente mit Pocken-Impfstoffen unternommen wurden, die später zu einer weltweiten Pocken-Impfung führten. Für die Coronavirus-Impfstoff-Versicherung hat sich Lloyds mit dem Frachtspezialversicherer Parsyl und dessen Partnern Ascot und AXA zusammengetan. Gemeinschaftlich ist die neue Versicherungsmöglichkeit mit 25 Mio Britischen Pfund an Kapital unterlegt. Die entsprechenden Versicherungsabschlüsse sind unter dem neuen sogenannten Fast Track-Verfahren von Lloyds of London möglich. Die neue Versicherungstype soll nicht nur den geordneten, heilen Transport der Impfstoffe sichern sondern vor allem deren korrekte Lagerung unterwegs und im Empfängerland. Nach verschiedenen Studien, die Parsyl vorgelegt hat, sind in Entwicklungsländern bis zu 37% aller beschafften Impfstoffe wertlos, weil sie temporär zu warm oder zu kalt befördert oder gelagert worden sind. Ben Hubbard, CEO von Parsyl, betont, dass gerade bei den Impfstoffen der Transport und die Lagerung „durch Perfektion gekennzeichnet sein müssen.“
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24.07.2020 - Ausgabe 141

Czerwensky Wochenausblick: ifo-Index und BIP - Dt. Bank präsentiert Q2-Zahlen

+++ Montag (27.7.): Wieviel Bargeld haben die Deutschen zu Hause im Sparstrumpf liegen und warum? Das ist eine der Fragen, auf die der Monatsbericht der Bundesbank für Juli, der am Montag vorgelegt wird, eine Antwort geben wird. Aus Sicht von makroökonomischen Modellen wird auch der deutsche Leistungsbilanzüberschuss analysiert. 
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23.07.2020 - Ausgabe 140

Daimler: Q2 mit tiefrotem Ergebnis - Schere bei Kosten und Personal tiefer ansetzen

Bei Daimler kann das Loch, das die Corona-Pandemie bei Absatz und Umsatz in der ersten Jahreshälfte gerissen hat, bis zum Jahresende nicht gestopft werden. Das Management will nun beim Abbau von Stellen und den Personalkosten stärker aufs Gaspedal drücken als noch im Herbst kommuniziert. Unterdessen schiebt die Pandemie das Verlangen nach mehr Hygiene beim Bezahlen an der Ladenkasse an, so dass das kontaktlose Zahlen einen Boom erlebt. 
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23.07.2020 - Ausgabe 140

Kontaktloses Zahlen: Hygiene als Hauptargument gegen Cash - Boom bei Karten

Die Verbraucher im deutschsprachigen Raum greifen in der Coronakrise an der Ladenkasse immer seltener zu Bargeld. Auch wenn Cash weiterhin das beliebteste Zahlungsmittel bleibt, haftet ihm der Makel an, unhygienisch zu sein. Auf lange Sicht wird das kontaktlose Zahlen das Bargeld ablösen, sind sich viele Verbraucher einig. 
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23.07.2020 - Ausgabe 140

Auf die Schnelle: Wirecard-Schaden bei 3,2 Mrd Euro - Konsumlaune aufgehellt

+++ Wirecard: Die Münchener Staatsanwaltschaft hat gegen den Ex-CEO des inzwischen insolventen Zahlungsdienstleisters Wirecard, Markus Braun, sowie weitere zwei Vorstände Haftbefehl erlassen. Braun muss somit doch in Untersuchungshaft. Zugleich wurde klar, dass die Bilanzmanipulationen in das Jahr 2015 zurückreichen und der Schaden für Investoren und Banken bei 3,2 Mrd Euro liegt. 
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22.07.2020 - Ausgabe 139

Banken: Kreditverluste bei Europas Instituten - Hohe Kosten bei deutschen Banken

Auch wenn Geldhäuser wie die Deutsche Bank derzeit von der Krise profitieren und dank eines geringeren Kreditvolumens ihre Finanzpolster ausweiten, so mahnen die Strategieberater von Oliver Wyman, dass die europäischen Institute in den kommenden drei Jahren hohe Kreditverluste einfahren werden. Betroffen sind auch deutsche Banken. 
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22.07.2020 - Ausgabe 139

Chevron: 13 Mrd US-Dollar schwerer Noble-Deal - Beginn einer Übernahmewelle

In den Vereinigten Staaten scheint nun die seit Wochen erwartete Aufkaufwelle in der Mineralöl- und -gaswirtschaft in Gang gekommen zu sein. Die erste große Transaktion ist die Übernahme von Noble Energy durch Chevron. Dieser Kauf im Vertragswert von 13 Mrd US-Dollar wird gänzlich mit Chevron-Aktien bezahlt. 
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