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Ausgaben


29.05.2018 - Ausgabe 101

Auf die Schnelle: Allianz baut Moneyfarm-Investment aus - Scalable wächst rasant

+++ Allianz: Europas größter Versicherer baut sein Investment von 2016 in den britischen Robo Advisor Moneyfarm aus und wird größter Minderheitsaktionär und Hauptinvestor. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen die digitale Vermögensverwaltung breiter verfügbar machen. „Wir sehen eine steigende Kundennachfrage nach intelligenten und einfachen digitalen Lösungen, insbesondere wenn es um ein ganzheitliches Management der Geldanlage geht“, sagt Allianz-Vorstandsmitglied Jackie Hunt. Moneyfarm plant, sein Produktangebot um Vermögensverwaltungs- und Versicherungsprodukte der Allianz zu ergänzen. Zudem will man künftig auch stärker auf die Expertise der Münchener zurückgreifen. Nach der Transaktion wird Allianz zwei Sitze im Verwaltungsrat von Moneyfarm halten. Noch müssen die Aufsichtsbehörden dem Deal grünes Licht erteilen. Zur Höhe der Investition machte die Allianz keine Angaben. 
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28.05.2018 - Ausgabe 100

Helaba: Neugeschäft bricht ein - Gewinn steigt im ersten Quartal dennoch

Das Niedrigzinsumfeld und der harte Wettbewerb in der Branche haben der Helaba auch im bisherigen Jahresverlauf zugesetzt. Zins- und Provisionsüberschuss gingen im ersten Quartal zurück, im Neugeschäft gab es einen Einbruch. Dennoch lag die Landesbank Hessen-Thüringen mit ihrem Gewinn über dem Niveau des Vorjahres. Zu verdanken hat sie den leichten Anstieg beim Vorsteuerergebnis von 75 auf 79 Mio Euro positiven Bewertungseffekten. 
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28.05.2018 - Ausgabe 100

Auf die Schnelle: Robo Advisor verwalten über 2 Mrd - Nächste Stufe im Envion-Streit

+++ Robo Advisor: Immer mehr Menschen in Deutschland lassen ihr Vermögen von digitalen Vermögensverwaltern verwalten. Sie betreuen hierzulande bereits über 2 Mrd Euro, wie Barkow Consulting herausgefunden hat. Allein die Top 4 der Robo Advisory-Branche verwalten demnach 1,5 Mrd Euro, was einem Anteil von 75% entspricht. Die Barkow-Experten stützen sich bei ihrer Analyse auf Angaben jener vier Anbieter, die regelmäßig über ihre Assets under Management berichten. Zu ihnen zählen Scalable, Cominvest, Liqid und Quirion. Barkow bewertet die eigene Schätzung als konservativ, da laufende Vertriebskooperationen gut laufen würden. So arbeitet bspw. Scalable mit der ING Di-Ba zusammen. Noch ist der Anteil der Online-Vermögensverwalter am gesamten verwalteten Vermögen in Deutschland klein. Das dürfte sich aber bald ändern, auch weil große Player wie die Deutsche Bank mit „Robin“ ihr Stück vom Kuchen haben wollen. Für Barkow ist eine Konsolidierung am deutschen Robo-Markt unumgänglich.
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28.05.2018 - Ausgabe 100

Analystenbarometer: Continental kämpft mit Währungseffekten

+++ Das Softwareunternehmen Mobotix hat mit dem verschärften internationalen Wettbewerb im Marktsegment der hochauflösenden Netzwerkkameras zu kämpfen. Der Rückgang der Kamerapreise von etwa 18% soll sich laut Schätzungen der Experten der DZ Bank bis 2021 fortsetzen. Als positiv bewertet man indes die strategische Neuausrichtung des Unternehmens und die in Zukunft vertiefte Zusammenarbeit mit Konica Minolta. Diese Maßnahmen dürften zwar zu einer Ergebnisverbesserung in 2017/18 führen, dennoch hält das Analysehaus eine Abwärtsbewegung der Aktie für sehr wahrscheinlich.
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25.05.2018 - Ausgabe 99

Konjunktur: ifo-Geschäftsklima überraschend stabil - Für Entwarnung ist es zu früh

Etwas überraschend hat sich die Stimmung in den Chefetagen deutscher Unternehmen diesen Monat nicht weiter eingetrübt. Ökonomen hatten angesichts zahlreicher Unsicherheiten wie einem drohenden Handelskrieg oder der politischen Situation in Italien mit einem weiteren Rückgang des ifo-Geschäftsklimaindex gerechnet – es wäre der sechste Rückgang in Folge gewesen. Stattdessen blieb der Index auf dem nach oben korrigierten Vormonatsstand von 102,2 Punkten. „Die deutsche Wirtschaft behauptet sich gut in einer schwierigen Weltlage“, kommentiert ifo-Präsident Clemens Fuest mit Blick auf den Index im Monat Mai. 
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25.05.2018 - Ausgabe 99

Auf die Schnelle: Techem wird verkauft - Brexit-Banker haben wenig Lust auf FFM

+++ Techem: Der Infrastruktur- und Finanzinvestor Macquarie hat einen Käufer für Techem gefunden. Ein Investorenkonsortium unter der Führung des Schweizer Vermögensverwalters Partners Group kauft den Heizungs- und Wasserableser für 4,6 Mrd Euro. Zu dem Konsortium gehören ferner die kanadischen Pensionsfonds Caisse de dépôt et placement du Québec und Ontario Teachers‘ Pension Plan. Macquarie hatte Techem vor elf Jahren für rund 1,5 Mrd Euro übernommen. Techem ist mit 3600 Mitarbeitern in über 20 Ländern aktiv. Im Geschäftsjahr 2016/17 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 783 Mio Euro. Der Abschluss der Transaktion wird für das dritte Quartal im laufenden Jahr erwartet. 
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25.05.2018 - Ausgabe 99

Czerwensky-Wochenausblick: Sixt drückt ordentlich auf die Pedale

Montag (28.5.): Wenn die Helaba ihre Quartalszahlen am Montag vorlegt, dürften keine großen Überraschungen ins Haus stehen. Neu ist jedoch die Aufteilung der Segmente der Landesbank – so wurden aus sechs nun fünf Segmente. In das neue Segment „Retail & Asset Management“ wird die Wohnungsgesellschaft GWH, vorher zugehörig zum Segment Immobilien, und das Depotbankgeschäft untergebracht. Die Segmente „Corporate Finance“ und „Financial Markets“ werden in Zukunft als ein Segment unter „Corporates & Markets“ firmieren. Das Segment „Öffentliches Förder- und Infrastrukturgeschäft“, das im Wesentlichen das Geschäft der WIBank umfasst, bleibt auch weiterhin eigenständig. Das fünfte Segment bildet der Bereich „Sonstiges“ und umschließt Inhalte wie bspw. die Projektentwicklung und –steuerung.
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24.05.2018 - Ausgabe 98

Deutsche Bank: Kahlschlag und - mal wieder - Umstrukturierung - Aktie schmiert ab

Der neue Chef der Deutschen Bank, Christian Sewing, setzt den Rotstift an und verordnet dem Frankfurter Geldhaus eine radikale Rosskur. Ca. 7000 Stellen sollen abgebaut werden, hauptsächlich im Investmentbanking und dort v.a. in den USA und Großbritannien. Alleine im Aktiengeschäft sollen ein Viertel aller Jobs wegfallen, u.a. durch die Automatisierung von Prozessen. Der Sparkurs der Bank wird das Institut zunächst teuer zu stehen kommen. Gerechnet wird mit Restrukturierungs- und Abfindungskosten von bis zu 800 Mio Euro. Die Kosten sollen im laufenden Jahr dennoch 23 Mrd Euro nicht überschreiten. Für das nächste Jahr ist ein Rückgang um 1 Mrd geplant. In den letzten knapp zwei Monaten habe sich die Bank bereits von rund 600 Mitarbeitern getrennt, so Sewing auf der heutigen Hv in Frankfurt. „Der Stellenabbau ist unvermeidlich, wenn unsere Bank nachhaltig profitabel werden soll.“
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24.05.2018 - Ausgabe 98

Finanzstabilität: EZB warnt Italien vor leichtsinnigen Ausgaben

Ein letztes Mal durfte Vítor Constâncio, Vize-Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), am Donnerstag den halbjährlich erscheinenden Finanzstabilitätsbericht der EZB vorstellen. Die Risiken für die Finanzstabilität des Euroraums seien weiterhin niedrig, kommentierte der Vize. Jedoch warnte er darüber hinaus vor einer allzu ausgeprägten Risikoneigung in einigen Sektoren des Finanzmarktes. Auch hochverschuldete Länder wie Italien avertierte der Vize. 
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24.05.2018 - Ausgabe 98

Auf die Schnelle: Mit Scalable auf Zeitreise - Elliot steigt bei ThyssenKrupp ein

+++ Scalable: Ohne eine zusätzliche private Altersvorsorge droht vielen Beschäftigten im Alter Altersarmut. Doch nur die wenigsten Deutschen wissen tatsächlich, wie viel sie beiseitelegen müssen, um im Alter ihren Lebensstandard zu halten oder wie viel Geld sie einmal bekommen werden. Antworten auf diese Fragen will der digitale Anlageberater und Vermögensverwalter Scalable mit seiner „Time Machine“ geben. Mit ihr sollen Nutzer ihre private Altersvorsorge systematisch planen können. „Wir wollen Menschen auf spielerische Weise animieren, sich intensiver mit ihrer privaten Altersvorsorge auseinanderzusetzen und jetzt die richtigen Weichen für später zu stellen“, erklärt Scalable-Geschäftsführer Erik Podzuweit. Nutzer müssen bei ihrer Zeitreise verschieden Daten wie Alter, Anlagevolumen und monatlichen Sparplan angeben, anschließend spuckt die Maschine aus, welche monatlichen Auszahlungen im Alter zu erwarten sind. Nutzer können zudem verschiedene Parameter wie die Inflationsrate, Risikotoleranz oder Steuersätze verändern und so unterschiedliche Szenarien durchspielen. 
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23.05.2018 - Ausgabe 97

VÖB: Ob Bankenunion oder Iran - das Themen-Potpourri der Banken bleibt bunt

Amerikas Geldhäuser profitieren bereits von Trumps Steuererlassung und können unlängst wieder stolze Zahlen vorweisen. Seit gestern Nacht gibt es nun weiteren Rückenwind für sie. Die nach der Finanzkrise eingeführten Regulierungen durch den Dodd-Frank-Act sollen nämlich wieder zurückgedreht werden. Auch hierzulande sehnt man nach sich einer Überarbeitung des Regularienwerks „Basel IV“. Johannes-Jörg Riegler, Präsident des Bundesverbandes Öffentlicher Banken, plädierte daher heute auf der Jahres-Pk in Frankfurt, man müsse die Nachteile so gering wie möglich halten. 
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23.05.2018 - Ausgabe 97

US-Banken: „Volcker Rule“ wird bei Dodd-Frank-Reform nicht angefasst

Während die deutschen Banken durch neue Kapitalregeln um bis zu zwei Jahre zurückgeworfen werden könnten (s.o), wird in den USA bereits die Regulierungsschraube gelockert. Zehn Jahre nach dem Ausbruch der globalen Finanzkrise hat das US-Repräsentantenhaus in der Nacht zu heute einer Lockerung des kurze Zeit später von Obama in Kraft gesetzten Dodd-Frank-Acts zugestimmt. Während sich für die großen Wallstreet-Häuser durch die Lockerung von Dodd-Frank eher weniger Entlastungen ergeben sollten, dürften v.a. kleinere und mittelgroße Geldhäuser durchatmen. Zudem erhofft man sich durch die Lockerung ein Ankurbeln in der Kreditvergabe. US-Präsident Donald Trump könnte noch in dieser Woche ein neues Gesetz unterzeichnen. 
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23.05.2018 - Ausgabe 97

Auf die Schnelle: Julius Bär strotzt vor Kraft - MünchenerHyp bietet Festgeld für Private

+++ Julius Bär: Die Einstellungsoffensive bei den Kundenberatern hat sich für Julius Bär schneller als erwartet positiv im Zahlenwerk bemerkbar gemacht. Der Schweizer Privatbank gelang es in den ersten vier Monaten, den Schwung aus dem Vorjahr mitzunehmen. Das verwaltete Vermögen stieg um 3% auf 401 Mrd Franken. Das Wachstum sei auf die anhaltenden Netto-Neugeldzuflüsse und positive Währungseffekte zurückzuführen. Zudem verzeichnete man eine Zunahme der Kundenaktivitäten. Die Netto-Neugeldzuflüsse beliefen sich auf mehr als 5%. Besonders aus Europa, Asien und der Schweiz floss Julius Bär frisches Geld zu. Die Bruttomarge verbesserte sich um 5 Basispunkte auf 93. Fortschritte machte die Bank auch bei der Cost-Income-Ratio, die mit 67% seit Jahren wieder im Zielbereich von 64 bis 68% lag.
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22.05.2018 - Ausgabe 96

Auslandsdirektinvestitionen: Made in Germany vs. Made in China

Ab 1. Juli dieses Jahres senkt China seine Zölle auf bestimmte Autos von 20 und 25% auf 15%. Für gewisse Autoteile soll der Prozentsatz sogar auf 6% vermindert werden. Erst im März bekräftigte der stellvertretende Ministerpräsident Han Zheng auf dem jährlichen Wirtschaftsgipfel China Development Forum, dass sich die chinesische Wirtschaft noch weiter öffnen und reformieren müsse. Hintergrund war der seit Montag vorerst abgewandte Handelsstreit mit den USA, der auch Vorwürfe gegen China laut werden ließ, sich über diskriminierende Lizenzvereinbarungen widerrechtlich Technologien von amerikanischen Firmen anzueignen. Auch hierzulande kommt immer wieder die Sorge über chinesischen Einfluss auf. Eine Studie der Bertelsmann Stiftung nahm nun in Augenschein, ob die „Einkaufstour der Chinesen“ tatsächlich Anlass zur Panikmache gibt. 
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22.05.2018 - Ausgabe 96

Auf die Schnelle: Sparkassen und VR-Banken vereinen Zahlungslösungen unter „Kwitt“

+++ „Kwitt“: Über die Sparkassen-App „Kwitt“, über die auch Echtzeit-Zahlungen möglich sind, und die App „Geld senden & anfordern“ der Volks- und Raiffeisenbanken kann man Geld bargeldlos von Handy zu Handy senden. Seit Februar dieses Jahres können sich Sparkassen- und Genobank-Kunden mit den jeweiligen Apps auch untereinander Geld übers Handy überweisen. Kommende Woche, zum 1. Juni, werden die beiden Institutsgruppen ihre jeweiligen Angebote unter dem gemeinsamen Namen „Kwitt“ anbieten. Mit dem einheitlichen Markennamen soll Kunden der Überblick über die Bezahlmöglichkeiten am Markt erleichtert werden, sagt BVR-Vorstandsmitglied Andreas Martin. „Kwitt“ soll künftig auch anderen Anbietern am Markt zur Verfügung gestellt werden, ergänzt Joachim Schmalzl, geschäftsführendes Vorstandsmitglied beim DSGV. „Wichtig ist für uns, dass unsere Kunden über Kwitt mit möglichst vielen ihrer Kontakte, unabhängig von deren Bankverbindung, Geld über das Smartphone austauschen können. Daher sind wir gern zur Zusammenarbeit auch mit weiteren Anbietern im Markt bereit." mehr...
22.05.2018 - Ausgabe 96

Analystenbarometer: Auch Goldman Sachs senkt Daumen über die Deutsche Bank

+++ Nach den guten Zahlen aus dem Vorjahr sieht die DZ Bank den Autovermieter Sixt auch in diesem Jahr auf Kurs. Die Genobank rechnet weiterhin mit positiven Wachstumsraten im Ausland und zufriedenstellenden Margen in der Autovermietung. Auch beim Expansionskurs in Amerika läuft alles nach Plan. Das Sixt-Management hatte im April die eher konservative Jahresprognose angehoben. Auch die DZ Bank hat ihre Ertrags- und Umsatzprognose für 2018 und die kommenden Jahre angehoben. Nach dem starken Kursanstieg der letzten Wochen wird die Aktie jedoch von „Kaufen“ auf „Halten“ zurückgestuft.
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18.05.2018 - Ausgabe 95

Mittelstand: Hochstimmung bei KMUs

Die Konjunktur – wie schon zuhauf erwähnt – brummt. Laut dem Geschäftsklima-Index des Münchner ifo-Instituts trübte sich die Stimmung der 9000 befragten Manager in der letzten Umfrage zwar etwas ein. Das Forschungsinstitut wertete die erfassten Daten jedoch nicht als Trendwende für die Konjunktur, sondern interpretierte sie als eine Normalisierung. Die jüngste Mittelstandsumfrage der DZ Bank und des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) kennt indes nur einen Trend: den nach oben. Die Stimmung des deutschen Mittelstandes sei so gut wie zuletzt 1995. 
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18.05.2018 - Ausgabe 95

Castell’sche Bank: Millionen-Rückstellung wegen Mitarbeiter-Betrug

Die Geschäfte der altehrwürdigen Würzburger Privatbank Fürstlich Castell‘sche Bank liefen im vergangenen Jahr eigentlich sehr gut. Dennoch würde das Geldhaus, das sich seit 1774 im Besitz der beiden Adelsfamilien Castell-Castell und Castell-Rüdenhausen befindet, 2017 wohl am liebsten so schnell wie möglich abhaken. Ein Betrugsfall aus den eigenen Reihen erschütterte die Castell‘sche Bank im letzten Jahr. Ein ehemaliger Mitarbeiter soll Geschäfte gemacht haben, die an der Bank vorbeigingen. Er gab vor, im Namen der Bank gehandelt zu haben, machte dabei aber Geschäfte auf eigene Rechnung. Rund 50 Kunden seien von den Betrügereien betroffen gewesen. Auf 5,6 Mio Euro bezifferte Vorstandsvorsitzender Sebastian Klein bei der Vorstellung der Bilanz wegen des Betrugsfalls die Vorsorge der Bank. Er betont aber: „Es gab keine Lücken in unserer internen Aufsicht.“
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18.05.2018 - Ausgabe 95

Auf die Schnelle: Bankensterben hält an - Provinzial NordWest schützt vor Cybercrime

+++ Banken: Wegen der Niedrigzinsen hielten Filialsterben und Fusionsdruck auch im letzten Jahr an. Die Zahl der Geldhäuser ging um 65 auf 1823 Institute (–3,4%) erneut spürbar zurück. V.a. kleine und mittelgroße Banken stehen zunehmend unter Druck, sich zusammenzuschließen, wie die Deutsche Bundesbank mitteilte. Fusionen gab es v.a. im Genolager (57), wo die Zahl der Institute auf 919 sank (–5,8%), und im Sparkassensektor (13). Hier zählte die Buba noch 390 Sparkassen und acht Landesbanken. Die Zahl der Zweigstellen ging deutschlandweit insgesamt um 1900 bzw. 6% auf 30.126 zurück, was nicht nur dem Kostendruck, sondern auch dem Trend zur Digitalisierung geschuldet sei. Bei den Sparkassen (einschließlich Landesbanken) sank die Zahl der Filialen um 765 auf 10.174, bei den Genobanken um 714 auf 9455 und damit erstmals unter 10.000. Bei den Kreditbanken verringerte sich die Zahl um 402 auf 9042.
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18.05.2018 - Ausgabe 95

Czerwensky-Wochenausblick: VÖB-Jahres-Pk - Deutsche Bank vor turbulenter Hv

Montag (21.5.): Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair veröffentlicht am Montag ihre Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr. In Zukunft, so kündigte das Unternehmen gestern an, wolle man das Zeitfenster für den Check-in für Passagiere mit günstigeren Flugtickets, sprich ohne Sitzplatzreservierung, von vier Tagen auf 48 Stunden halbieren. Ryanair leistet hier harte Überzeugungsarbeit, seinen Kunden die zusätzlichen 5,24 Euro – für Sitzplätze im vorderen Teil der Maschine sogar 17 Euro – aus der Tasche zu entlocken. Dass sich solch eine Kosten-Politik mitunter lohnt, zeigen die Nachahmer der anderen Airlines. 
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