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23.04.2021 - Ausgabe 80

Auf die Schnelle: Klimaaktivisten nehmen Londoner Versicherungsmarkt ins Visier

+++ Lloyd´s: Klimaschutz-Aktivisten haben ihre Proteste gegen die Finanzbranche in Großbritannien fortgesetzt und diesmal den Versicherungsmarkt Lloyd‘s of London ins Visier genommen. Im Rahmen einer Kampagne gegen die Versicherung und Finanzierung des Abbaus fossiler Brennstoffe kippten Mitglieder der Gruppe Extinction Rebellion am Freitag eine symbolische Kohle-Ladung in Form geschwärzter Steine auf die Straße vor dem Lloyd‘s-Hauptsitz in der Londoner City. Dazu entrollten sie Banner mit Slogans wie „Klimakriminelle“ und „Versichert nicht die Kohlebergwerke in West Cumbria“. Erst am Donnerstag hatten Aktivisten der Gruppe die Fensterfront der Zentrale der britischen Großbank HSBC mit Hammer und Meißel attackiert und dabei mindestens 19 Scheiben beschädigt. Vor zwei Wochen hatten sie Fenster am Gebäude der Bank Barclays eingeschlagen. Extinction Rebellion steht im Kampf gegen den Klimawandel für einen radikalen Wandel des Wirtschaftssystems. Vor zwei Jahren hatte die Gruppe mit tagelangen Blockaden Teile Londons lahmgelegt. Hunderte Demonstranten wurden damals festgenommen. mehr...
23.04.2021 - Ausgabe 80

Czerwensky Wochenausblick: Bayer, Deutsche Bank und Lufthansa öffnen ihre Bücher

+++ Montag (26.4.): Die kommende Woche startet mit den Quartalszahlen von Philips, Michelin sowie Tesla. Außerdem hält die ING Group am selben Tag ihre Hauptversammlung. 
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22.04.2021 - Ausgabe 79

Daimler im Fokus: Källenius drückt seinen Stempel auf - Autobranche mit Rückenwind

Ola Källenius hat nach seinem Start als Daimler-Vorstandschef vor zwei Jahren viel mit Aufräumarbeit beim Auto- und Lkw-Bauer zu tun gehabt. Rund ein halbes Jahr und mehrere Gewinnwarnungen dauerte es, bis der Vorstand dann unter ihm klare Kante zeigte und den Konzern auf harte Kostensenkungen und den Abbau womöglich Zehntausender Stellen einschwor. Mit dem Vorhaben, das Traditionsunternehmen gänzlich aufzubrechen und zwei unabhängige Teile daraus zu machen, hat der Schwede aber nun ganz eigene Pflöcke in Stuttgart eingeschlagen. 
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22.04.2021 - Ausgabe 79

Credit Suisse: Rote Zahlen und frisches Kapital - Nachbeben des Archegos-Debakels

Die Credit Suisse ist im ersten Quartal 2021 wie angekündigt in die roten Zahlen gefallen. Wegen dem Zusammenbruch des US-Hedgefonds Archegos resultiert ein Reinverlust von 252 Mio. Franken. Im gleichen Vorjahreszeitraum hatte die Credit Suisse noch einen Quartalsgewinn von 1,3 Mrd. Franken erzielt. Sie muss nun neues Kapital aufnehmen. Der Vorsteuerverlust für das erste Quartal 2021 fiel mit 757 Mio. Franken allerdings unter dem vor zwei Wochen angekündigten Niveau aus, wie die Großbank am Donnerstag mitteilte. Damals war sie noch von einem Verlust vor Steuern von gut 900 Mio. Franken ausgegangen. Der Archegos-Zusammenbruch belastet das Ergebnis der Großbank - wie bereits damals gemeldet - mit rund 4,4 Mrd. Franken.
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22.04.2021 - Ausgabe 79

Auf die Schnelle: Neuer Wasserstoff-Großauftrag für thyssenkrupp

+++ Wasserstoff: thyssenkrupp hat einen weiteren Großauftrag für den Bau einer Anlage zur Produktion von grünem Wasserstoff an Land gezogen. Der Industriekonzern wird für den US-Düngemittelhersteller CGF Industries in Louisiana eine 20-MW-Wasserelektrolyseanlage errichten, wie thyssen mitteilte. Der Wasserstoff solle anschließend in grünes Ammoniak umgewandelt werden. Grüner Ammoniak könne als hocheffizienter Speicher für erneuerbare Energie und auch direkt als klimaneutraler Kraftstoff, etwa im Seeverkehr, eingesetzt werden. Der Produktionsstart sei für das Jahr 2023 vorgesehen. Anfang des Jahres hatte thyssenkrupp bereits in Kanada den Auftrag für den Bau eines großen Elektrolyseurs erhalten. Konzernchefin Martina Merz will den Bau von Anlagen zur Produktion von Wasserstoff zu einem neuen Kerngeschäft von thyssenkrupp machen.
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21.04.2021 - Ausgabe 78

Buffett-Indikator schlägt an: Ein Warnsignal für überbewertete Aktienmärkte?

Warren Buffett hat Investoren weltweit geprägt, denn sein unternehmensorientierter, langfristiger Ansatz bei der Geldanlage in Aktien inspiriert viele Anleger. Darüber hinaus gibt es eine Kennzahl, die auf Buffett zurückgeht: den Buffett-Indikator. Dieser hat zuletzt ein Mehrjahreshoch erreicht und gilt als Warnsignal für überbewertete Aktienmärkte. Unter dem Buffett-Indikator versteht man den Wert der öffentlich gehandelten Aktien eines Landes geteilt durch das Bruttoinlandsprodukt dieses Landes. Hierbei sollte die Marktkapitalisierung des Landes - also der Gesamtwert der in diesem Land an der Börse gehandelten Unternehmen - nicht signifikant höher sein, als die Wirtschaftsleistung. Falls dies doch der Fall sein sollte, deutet es laut Buffett-Indikator auf eine Überbewertung an den Aktienmärkten hin.
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21.04.2021 - Ausgabe 78

Aareal Bank: Merkens kehrt nicht zurück - Wiesbadener Finanzinstitut auf Chefsuche

Die Aareal Bank muss sich einen neuen Chef suchen. Der erkrankte Vorstandsvorsitzende des Geldhauses, Hermann Merkens, scheide zum 30. April aus dem Vorstand aus, teilte der im SDax notierte Immobilienfinanzierer am späten Dienstagabend in Wiesbaden mit. Merkens, der sein Amt seit November aus gesundheitlichen Gründen ruhen lässt, habe die Aufsichtsratsvorsitzende Marija Korsch unterrichtet, „dass er entgegen der ursprünglichen Erwartung seine Aufgaben als Mitglied und Vorsitzender des Vorstands aus ärztlicher Sicht auf absehbare Zeit nicht wieder aufnehmen“ könne. Der 1966 geborene Manager hatte die Führung der Bank 2015 übernommen.
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21.04.2021 - Ausgabe 78

Auf die Schnelle: BaFin schaut Versicherern auch 2021 bei Dividenden auf die Finger

+++ Versicherungsbranche: Die Finanzaufsicht BaFin will den deutschen Versicherern auch in diesem Jahr bei ihren geplanten Ausschüttungen genau auf die Finger schauen. Von einem Verbot von Dividenden - wie es die EU-Aufsichtsbehörde EIOPA vor einem Jahr gefordert hatte - halte er nichts, bekräftigte der oberste Versicherungsaufseher der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Frank Grund, am Mittwoch in Bonn. „Mit Laissez-faire hat das aber nichts zu tun.“ Die Aufsicht prüfe intensiv, ob eine Dividende für das jeweilige Unternehmen vertretbar sei. „Das bleibt auch 2021 so, wobei wir bereits sehen, dass die europäischen Versicherungskonzerne ihre Dividendenausschüttungen stabil halten wollen.“ Für eine Entwarnung in der Corona-Krise sei es zu früh, warnte Grund auf einer Branchenkonferenz der BaFin. 
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20.04.2021 - Ausgabe 77

Bank of America-Umfrage: Hier sehen Investoren eine Blase am Markt

Die Aktienmärkte befinden sich derzeit in luftigen Höhen, deshalb wird häufig über eine Blasenbildung diskutiert. Laut einer Umfrage sehen Investoren derzeit zwar eine Blase am Markt - jedoch nicht am Aktienmarkt. Die Aktienmärkte konnten in den vergangenen Wochen immer neue Rekorde verzeichnen, was den ein oder anderen Anleger vermuten lässt, dass sich eine Blase am Markt gebildet haben könnte. Doch Investoren sehen das Risiko einer Blase weniger bei Aktien, als bei einem anderen Asset. Das ergab jedenfalls eine Umfrage der Bank of America unter 200 Teilnehmern mit einem verwalteten Vermögen von 533 Mrd. US-Dollar.
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20.04.2021 - Ausgabe 77

SEC-Filling: Branson stößt Virgin Galactic-Aktien für mehr als hundert Millionen Dollar ab

Virgin Galactic-Gründer Richard Branson trennte sich vor wenigen Tagen von einer großen Aktienposition seines Weltraumfahrt-Unternehmens. Auch andere Investoren trennten sich von Aktien. Branson sowie vier von ihm gelenkte Unternehmen wie beispielsweise die Virgin Group stießen insgesamt 5,58 Mio. Aktien ab. Der Wert des gesamten Aktienpakets belief sich auf 150,3 Mio. US-Dollar bei Stückpreisen von 26,85 bis 28,73 Dollar. Dies geht aus den entsprechenden SEC-Formularen hervor.
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20.04.2021 - Ausgabe 77

Auf die Schnelle: BaFin zeigt wohl Deutsche Bank-Aufsichtsrat wegen Wirecard-Handel an

+++ Insiderhandel: Die BaFin hat den scheidenden Deutsche Bank-Aufsichtsrat Alexander Schütz einem Bericht zufolge wegen des Verdachts auf Insiderhandel mit Wirecard-Aktien angezeigt. Bei der Staatsanwaltschaft München sei eine entsprechenden Anzeige per Fax eingegangen, schrieb die „Financial Times“ unter Berufung auf die Ermittlungsbehörde. Man warte nun auf weitere Details in Dokumenten, die über den Postweg verschickt worden seien. Sobald alle Unterlagen vorlägen, werde die Behörde die Anzeige prüfen. Schütz ist Österreicher und lebt in Wien. Von der Staatsanwaltschaft und Schütz selbst war zunächst kein Kommentar zu erhalten. Die BaFin und die Deutsche Bank wollten sich nicht dazu äußern. Schütz hat seinen Rücktritt bereits zur Hauptversammlung im Mai angekündigt. Er war wegen einer Email an Ex-Wirecard-Chef Markus Braun in Misskredit geraten. Im Februar 2019 hatte Schütz in einer persönlichen Mail an Braun geschrieben, Wirecard solle die Wirtschaftszeitung „Financial Times“ wegen ihrer kritischen Berichte über Wirecard „fertigmachen“. Die Zeitung hatte in mehreren Artikeln über Bilanzierungsunregelmäßigkeiten bei dem Zahlungsdienstleister berichtet. Im Juni 2020 meldete Wirecard Insolvenz an, Braun sitzt seither in Haft. Zum Nachfolger von Schütz im Kontrollgremium der Deutschen Bank soll der frühere Volkswagen-Finanzchef Frank Witter gewählt werden. Die virtuelle Hauptversammlung findet am 27. Mai statt.
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19.04.2021 - Czerwensky special 2

Konjunktur-Update: Die Pandemie verliert ihren wirtschaftlichen Schrecken

Ungewohnt deutlich hat die Bundesbank angesichts der aktuellen Rückschläge in der Pandemiebekämpfung ein kräftiges Minus des deutschen BIP im ersten Quartal angekündigt. Nach der sehr starken Erholung im dritten Quartal 2020 (+8,5%) ist die deutsche Wirtschaft somit nicht mehr wirklich vorangekommen. Das Schlussquartal 2020 hat mit +0,3% nur ein Mini-wachstum gebracht, dem nun im ersten Quartal 2021 erneut ein Rückgang gefolgt sein dürfte.
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19.04.2021 - Ausgabe 76

Goldman Sachs: Diese Aktien könnten von einer steigenden Inflation profitieren

Laut den Strategen von Goldman Sachs haben Unternehmen mit niedriger Preismacht historisch gesehen outperformt, wenn die Margen des S&P 500 wachsen, während Unternehmen mit hoher Preismacht im vergangenen Jahr „stark zurückgeblieben“ seien. Dies könnte sich jetzt jedoch ändern. Die vergangene Woche veröffentlichten US-Verbraucherpreise stiegen im März etwas stärker als erwartet. Laut Mitteilung des Arbeitsministeriums kletterten die Verbraucherpreise gegenüber Februar um 0,6%. Gegenüber dem Vorjahresmonat lagen sie 2,6% höher. Damit verzeichneten die US-Verbraucherpreise den stärksten monatlichen Preisanstieg seit August 2012.
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19.04.2021 - Ausgabe 76

Auf die Schnelle: Deutsche Bank-Chef Sewing ab Juli Präsident des Bankenverbandes

+++ Finanzbranche: Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing übernimmt zum 1. Juli dieses Jahres die Aufgabe als Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB). Der Vorstand des Verbandes wählte Sewing am Montag zum Nachfolger von Hans-Walter Peters, wie der BdB mitteilte. Die Amtszeit des BdB-Präsidenten beträgt regulär drei Jahre. Der Verband vertritt die privaten Banken in Deutschland. Peters, der nach vier Jahren im Amt Mitte April 2020 schon abgedankt hatte, war im vergangenen August wieder eingesprungen, weil dem Verband überraschend sein Nachfolger abhandengekommen war. Der erst kurze Zeit als BdB-Präsident amtierende damalige Commerzbank-Chef Martin Zielke gab im Sommer wegen seines Rückzugs von der Commerzbank-Spitze auch das Ehrenamt beim Bankenverband ab. Die Deutsche Bank hatte Sewing im April 2018 auf den Chefposten befördert. Der Manager verordnete dem Frankfurter DAX-Konzern einen radikalen Umbau inklusive des Abbaus Tausender Stellen. Nach fünf Verlustjahren in Folge schaffte Deutschlands größtes Geldhaus ausgerechnet im Jahr der Corona-Krise die Trendwende. mehr...
19.04.2021 - Ausgabe 76

Analystenbarometer: Deutsche Autobauer hoch im Kurs - Flatex mit Rekordjahr?

+++ Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat das Kursziel für Flatexdegiro nach Zahlen von 105 auf 118 Euro angehoben und die Einstufung auf „Buy“ belassen. Das erste Quartal des Onlinebrokers habe die Erwartungen klar übertroffen, schrieb Analyst Frederik Jarchow. Das Unternehmen sei auf gutem Weg für ein neues Rekordgeschäftsjahr.
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16.04.2021 - Ausgabe 75

Plug Power: Energieproduktion Gefahr für Ressourcen? - Wasserstoff-Aktien unter Druck

Weltweit sind große Produktionskapazitäten für Wasserstoff in Planung, auch in wasserarmen Regionen. Umweltschützer warnen vor zu starken Eingriffen in den Wasserhaushalt. Passend zu den Zweifeln scheint die Rally der Wasserstoffaktien an den Börsen vorerst vorbei zu sein. Die Pläne für den Aufbau der gigantischen Produktionskapazitäten für Wasserstoff werden von Johannes Rußmann vom Naturschutzbund Deutschland mit Sorge betrachtet. Der enorme Wasserbedarf bei der Wasserstoffelektrolyse spiele im öffentlichen Diskurs bislang keine Rolle, so äußerte sich Rußmann gegenüber dem Handelsblatt. Insbesondere in wasserarmen Regionen in Südeuropa oder Nordafrika stelle der Vorgang der Wasserstoffelektrolyse einen massiven Eingriff in den Wasserhaushalt dar. Dieses Problem und die Betriebskosten für Entsalzungsanlagen sowie der Transport von Wasserstoff und die damit verbundene Infrastruktur lasse Zweifel an der Nachhaltigkeit von Wasserstoff aufkommen, so Rußmann.
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16.04.2021 - Ausgabe 75

Auf die Schnelle: London verliert durch Brexit mehr Finanzhäuser als erwartet

+++ Finanzbranche: Der Brexit führt einer Studie zufolge zu einem unerwartet starken Aderlass für die Finanzmetropole London. Mehr als 400 Finanzfirmen haben seit dem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union ihre Geschäfte aus der britischen Hauptstadt nach Kontinentaleuropa verlegt, wie eine am Freitag veröffentlichte Studie der Denkfabrik New Financial zeigt. Das sei deutlich mehr als erwartet. „Wir gehen davon aus, dass die eigentliche Zahl weitaus höher liegt und dass künftig noch mehr Firmen ihre Aktivitäten verlagern“, hieß es in der Studie. „Wir stehen erst am Ende des Beginns des Brexit.“ Dublin profitiert der Untersuchung zufolge am meisten von dem Verlagerungen. 135 Firmen hätten ihre Unternehmenszentralen dorthin verlagert, danach folge Paris, Luxemburg, Frankfurt und Amsterdam. Banken, Versicherungen und Fondsdienstleister schoben bislang Vermögenswerte in Höhe von insgesamt rund einer Billiarde Pfund in die Länder Kontinentaleuropas. „Frankfurt wird auf längere Sicht Gewinner sein in Bezug auf die Umschichtung von Vermögen. Paris wird dagegen der größte Nutznießer in Bezug auf Arbeitsplätze sein“, schrieben die Autoren der Studie.
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16.04.2021 - Ausgabe 75

Czerwensky Wochenausblick: Archegos-Debakel versaut Credit Suisse das Quartal

+++ Montag (19.4.): Nachdem die Pandemie im vergangenen Jahr den 22. Deutschen Bankentag hat ausfallen lassen, wird er dieses Jahr nachgeholt, also nach vier Jahren statt nach den üblichen drei. Die seit 1902 existierende Veranstaltung der Privatbanken findet am 19. April rein virtuell statt. Während es dabei zum einen um die Wahl des neuen Präsidenten geht, gibt es zum anderen eine Online-Konferenz, die aus dem Regierungsviertel in Berlin gestreamt wird. Als neuer Präsident des Bundesverbands deutscher Banken soll Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing gewählt werden. Die Nachfolge von Hans-Walter Peters übernimmt er aber nicht wie üblich im Anschluss an die Wahl, sondern erst zum 1. Juli. Sewing will zunächst noch mit ganzer Aufmerksamkeit den zum 1. Mai angekündigten Vorstandsumbau seines Hauses begleiten, wodurch er die Verantwortung für das Investment Banking abgibt, sowie die Ende Mai anstehende Hauptversammlung seines Instituts durchführen. Der ehemalige Berenberg-Banker Peters wiederum will noch die geplante Reform der Einlagensicherung des Bankenverbands nach der Greensill-Pleite anstoßen. 
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15.04.2021 - Ausgabe 74

Robinhood: Neobroker will sich vor dem Börsendebüt frisches Kapital besorgen

Die Trading-App Robinhood strebt an die Börse. Doch bevor das IPO Geld in die Taschen des Neobrokers spülen kann, sieht sich dieser offenbar noch an anderer Stelle nach frischem Kapital um und verhandelt mit Banken über neue Kredite. Der geplante Börsengang der Trading-App dürfte eines der meistbeachteten Börsenereignisse des Jahres werden. Nachdem bereits zuvor über die IPO-Pläne des Brokers spekuliert worden war, verkündete dieser im März, dass man einen vertraulichen Antrag für eine Erstnotiz bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht habe. Wann der Gang aufs Parkett jedoch vollzogen werden soll und welches Volumen er haben wird, ist derzeit noch nicht bekannt. Bevor Robinhood den Börsengang wagt und durch die Ausgabe neuer Aktien zu frischem Geld kommt, möchte der Neobroker offenbar zunächst noch neue Schulden aufnehmen und seine Bankkredite ausweiten.
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15.04.2021 - Ausgabe 74

apoBank: Deutsche Apotheker- und Ärztebank beendet 2020 mit stabilem Überschuss

Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank hat das Geschäftsjahr 2020 mit einem stabilen Jahresüberschuss abgeschlossen. Dieser betrug 65,3 Mio. Euro gegenüber 64,1 Mio. Euro im Jahr 2019. Nach Reservenbildung lag das Betriebsergebnis vor Steuern bei insgesamt 111,2 Mio. Euro. Das operative Geschäft verlief ebenfalls robust: Die apoBank hat ihren Kreditbestand weiter ausgebaut und auf 38,2 Mrd. Euro gesteigert. Dabei entwickelten sich die Finanzierungen für Existenzgründungen und Unternehmen im Gesundheitsmarkt plangemäß. „Das vergangene Geschäftsjahr war für uns und unsere Kunden mit ganz besonderen Herausforderungen verbunden. Neben den Folgen der Corona-Pandemie haben wir auch eine sehr komplexe IT-Migration bewältigt. Vor dem Hintergrund dieser außergewöhnlichen Umstände haben wir operativ ein ordentliches Ergebnis erzielt,“ so Ulrich Sommer, Vorsitzender des Vorstands.
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