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Ausgaben


17.11.2022 - Ausgabe 219

Fed: Gouverneure senden widersprüchliche Signale

Fed-Gouverneur Christopher Waller kann sich angesichts der jüngsten Daten eher mit dem Gedanken an eine mögliche Verlangsamung der Zinserhöhungen anfreunden. Die Wirtschaftsdaten sollten es der US-Notenbank erlauben, bei ihrer nächsten Sitzung im Dezember zumindest eine Verlangsamung in Betracht zu ziehen, sagte Waller. Konkret gab er die Zielgröße 0,5 Basispunkte für die Sitzung vor.
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17.11.2022 - Ausgabe 219

Euroraum: Inflation steigt auf neues Rekordhoch

Die Inflation im Euroraum ist im Oktober erstmals seit der Einführung des Euro über die Marke von 10% geklettert. Die jährliche Inflationsrate stieg auf 10,7% (Vormonat: 9,9), wie die Statistikbehörde Eurostat mitteilte. Die sogenannte Kernteuerung, die besonders volatile Preise außen vor lässt, stieg ebenfalls. Die Kernrate (ohne die Preise von Energie, Nahrungsmitteln, Alkohol und Tabak) erhöhte sich auf 5,0%.
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17.11.2022 - Ausgabe 219

Kryptomärkte: Keine Besserung in Sicht

Die Kryptowährungen vollziehen derzeit wilde Berg- und Talfahrten. Das Krypto-Urgestein Bitcoin gaben in Richtung 16.000 US-Dollar nach, auch Altcoins wie Ethereum verloren teils massiv an Wert. Schuld an den jüngsten Turbulenzen sind die Probleme der Kryptobörsen FTX und BlockFi. Die angeschlagene FTX hat am Freitagnachmittag bekannt gegeben, offiziell zahlungsunfähig zu sein. Auch die Kryptobank BlockFi bereite einen Insolvenzantrag vor, sagten mit den Vorgängen vertraute Personen. Zuvor hatte die Bank von einem „signifikanten Exposure“ bei der insolventen Kryptobörse FTX gesprochen.
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17.11.2022 - Ausgabe 219

Auf die Schnelle: Vorbehalte gegen chinesische Übernahmen auch in UK

+++ Geldpolitik: Die philippinische Zentralbank gab bekannt, dass sie ihren Referenzzinssatz für Tagesgeld mit Wirkung vom Freitag um 75 Basispunkte auf 5% und den entsprechenden Kreditzinssatz um denselben Betrag auf 5,5% erhöhen wird. Der Sollzins wird den höchsten Stand seit 2009 erreichen.
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16.11.2022 - Ausgabe 218

Fed: Risiken für Finanzsystem wegen Krypto-Turbulenzen

Die Turbulenzen auf dem Kryptowährungsmarkt sind ein Warnsignal für das Finanzsystem. Das will die Bankenaufsichtsbehörde der US-Notenbank dem Kongress mitteilen, während sie nach dem schnellen Zusammenbruch der Kryptobörse FTX auf strengere Leitplanken drängt. Michael Barr, der stellvertretende Vorsitzende der Fed für die Aufsicht, wird dem Redetext zufolge vor dem Bankenausschuss des Senats sagen, dass Krypto-Aktivitäten in ähnlicher Weise reguliert werden müssen wie traditionelle Finanzdienstleister.
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16.11.2022 - Ausgabe 218

„Morningstar-Barometer“: Aktive Fonds-Performance enttäuscht

An den Finanzmärkten gab es reichlich Gegenwind - in diesem Umfeld hätte man erwarten können, dass aktive Manager passive Fonds leicht schlagen können, da die passiven Vehikel typischerweise die volle Abwärtsbewegung enthalten. Die Erfolgsquote aktiver Manager konnte im Einjahreszeitraum bis Ende Juni 2022 jedoch nicht überzeugen. Dies geht aus Morningstars aktuellem „European Active/Passive Barometer“ hervor. In seinem Aktiv-Passiv-Barometer vergleicht Morningstar die Performance von insgesamt 30.000 aktiven und passiven Fonds. Alle Fonds sind in Europa beheimatet, verwalten Kundengelder von rund 7 Bill. Euro und machen etwa drei Viertel des europäischen Fondsmarktes aus.
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16.11.2022 - Ausgabe 218

Pfund: Von hoher Inflation kaum bewegt

Das Pfund tendiert bei kleinen Ausschlägen nach beiden Seiten zum Dollar insgesamt seitwärts und gibt zum Euro leicht nach, nachdem die Verbraucherpreise im Oktober mit 11,1% auf Jahressicht nochmals stärker gestiegen sind als mit 10,9% erwartet. 
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16.11.2022 - Ausgabe 218

Auf die Schnelle: Immobilienpreise in China fallen

+++ Immobilien: Trotz staatlicher Maßnahmen zur Stützung des Immobilienmarktes sind die Preise für neue Häuser in China im vergangenen Monat so stark gesunken wie seit mehr als sieben Jahren nicht mehr. Die durchschnittlichen Preise für neue Häuser in 70 Großstädten gaben im Oktober um 0,37% nach, verglichen mit einem Rückgang von 0,28% im Vormonatsvergleich.
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15.11.2022 - Ausgabe 217

Deutsche Pfandbriefbank: Trotz Gewinnrückgang auf Kurs

Niedrigere Erträge als im Vorjahr und ein schwächeres Realisationsergebnis haben der Deutschen Pfandbriefbank (pbb) im dritten Quartal einen Gewinnrückgang beschert. Die Münchener Bank zeigte sich gleichwohl zuversichtlich, „im Gesamtjahr noch innerhalb unserer Guidance zu bleiben“, wie Vorstandschef Andreas Arndt sagte. Der Vorsteuergewinn sank in den drei Monaten bis Ende September auf 52 Mio. Euro von 72 Mio. im Vorjahreszeitraum. Der Immobilienfinanzierer geht für das laufende Jahr von einem Gewinnrückgang auf etwa 200 Mio. Euro (Vorjahr: 242) vor Steuern aus. Zwar zeichneten sich im laufenden vierten Quartal höhere Margen ab, doch wird auch die Refinanzierung teurer.
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15.11.2022 - Ausgabe 217

China: Notenbank lässt Referenzzinssätze unverändert

Die People‘s Bank of China (PBoC) stellte über die einjährige mittelfristige Kreditfazilität (MLF) 850 Mrd. Yuan (116,5 Mrd. Euro) an Liquidität zu einem Zinssatz von 2,75% zur Verfügung. Darüber hinaus stellte sie 172 Mrd. Yuan über ihr siebentägiges Reverse-Repo-Geschäft zu einem Zinssatz von 2% zur Verfügung. Damit deutet die PBoC an, dass sie die Zinsen trotz weiterer Anzeichen von Schwäche in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt beibehalten könnte.
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15.11.2022 - Ausgabe 217

Credit Suisse: Großteil des Verbriefungsgeschäfts an Apollo verkauft

Credit Suisse beschleunigt die Restrukturierung der Investmentbank und stößt einen Großteil des Verbriefungsgeschäfts ab. Wie die Schweizer Bank mitteilte, verkauft sie einen großen Teil der Securitized Products Group (SPG) und anderer damit verbundener Finanzierungsgeschäfte an Apollo Global Management. Eine entsprechende verbindliche Transaktionsvereinbarung hätten beide Parteien abgeschlossen.
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15.11.2022 - Ausgabe 217

Auf die Schnelle: Konjunkturerwartungen für Deutschland überraschen

+++ Deutschland: Die Konjunkturerwartungen von institutionellen Anlegern und Finanzexperten für Deutschland sind deutlicher als erwartet gestiegen. Der Index der ZEW-Konjunkturerwartungen erhöhte sich auf minus 36,7 Punkte (Oktober: minus 59,2). Ökonomen hatten einen Anstieg auf nur minus 50 prognostiziert. 
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14.11.2022 - Ausgabe 216

China: Yuan weiter auf dem Weg nach oben

Der Yuan setzt die Aufwärtsbewegung fort. Der Binnen- und Offshore-Yuan gewinnen je etwa 0,7%, der freier handelbare Offshore-Yuan kostet 7,05 je Dollar, verglichen mit Niveaus um 7,27 zur Mitte der Vorwoche. Die angekündigte Lockerung der Corona Maßnahmen stelle den größten Einschnitt in die Corona-Politik Chinas seit ihrer Einführung dar, betont Commerzbank-Devisenanalyst Tommy Wu. Die angekündigten Änderungen sollten dabei eher als kleine Schritte denn als Trendwende in der Null-Covid-Politik betrachtet werden. Dennoch seien sie zu begrüßen und könnten weitere künftige Änderungen signalisieren. 
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14.11.2022 - Ausgabe 216

Analyse: Dollar-Korrektur nähert sich

Die von ihm bereits prognostizierte Dollar-Korrektur „kommt anscheinend früher und viel rascher“, stellt Commerzbank-Analyst Ulrich Leuchtmann fest. Die US-Inflationszahlen vergangene Woche seien dafür offensichtlich Auslöser, aber er halte es „für Unsinn, sie als Ursache für einen 4%-Rutsch des Dollarindex anzusehen“. Die Argumente für eine Korrektur seien schon lange zuvor ziemlich offensichtlich gewesen. So habe kein einziger Analyst erwartet, dass Ende 2024 der Euro unter Parität handeln werde.
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14.11.2022 - Ausgabe 216

Auf die Schnelle: Fed will Zinsen weiter anheben

+++ Fed: Die Notenbank muss nach Ansicht von Fed-Gouverneur Christopher Waller die Zinssätze weiter anheben, um die Inflation unter Kontrolle zu bringen, auch wenn sich der Preisauftrieb abgeschwächt hat. An den Märkten war es zu starken Kursaufschlägen wegen der schwächeren Inflationsdaten gekommen. Doch Waller sagte jetzt bei einer Paneldikussion, die Anleger hätten auf den Inflationsbericht „überreagiert“.
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14.11.2022 - Ausgabe 216

Analystenbarometer: Es geht wieder aufwärts

+++ Hauck Aufhäuser Investment Banking hat das Kursziel für Verbio nach Zahlen von 90 auf 125 Euro angehoben und die Einstufung auf „Buy“ belassen. Das erste Geschäftsquartal des Biokraftstoffherstellers sei unerwartet stark ausgefallen. Die Entwicklung des operativen Gewinns stelle sich wesentlich dynamischer dar als bislang angenommen. 
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11.11.2022 - Ausgabe 215

Ocorian-Studie: Starkes Wachstum im US-Kreditgeschäft

Neue Untersuchungen des Finanzdienstleisters Ocorian zeigen, dass Führungskräfte der Kapitalmärkte ein starkes Wachstum bei den Direktkrediten erwarten. Die Recherche ergab, dass 59% der befragten Finanzexperten ein Wachstum von 10% oder mehr in den nächsten 18 Monaten erwarten, 14% gehen sogar von einem Wachstum über 15% aus. Der wichtigste Faktor hierfür in den USA sind Verbesserungen im regulatorischen Umfeld, gefolgt von der starken Performance dieser Anlageklassen in den aktuellen volatilen Märkten.
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11.11.2022 - Ausgabe 215

USA: Zinskurve sendet Rezessionssignal

Der Chefvolkswirt der liechtensteinischen VP Bank, Thomas Gitzel, weist darauf hin, dass der Leitzins in den USA jetzt über der Rendite einer zehnjährigen Staatsanleihe liegt. Nach der Veröffentlichung der Inflationsdaten für den Oktober hatten festverzinsliche Titel eine Rally gestartet. Die Kursgewinne von Staatstiteln fielen so groß aus, dass nun die Renditen am langen Ende der Zinskurve unter dem oberen Rand des Fed-Zielbands für die Fed Funds Target Rate liegen. Dieses Zielband liegt aktuell zwischen 3,75 und 4%. Die Rendite einer zehnjährigen Staatsanleihe liegt aktuell etwas über 3,8% aus.
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11.11.2022 - Ausgabe 215

Auf die Schnelle: Fed-Kommentare und Dollarschwäche

+++ Fed: Mary Daly, Fed-Präsidentin in San Francisco, will nicht den Fehler machen, die Zinserhöhungen wie in den 1970er-Jahren zu früh zu beenden. Die Federal Reserve sollte ihren Leitzins trotz der „erfreulichen“ Verbraucherpreisdaten weiterhin leicht über das Niveau von 4,5 bis 4,75% anheben, sagte Daly. Sie wolle den Leitzins der Fed auf ein „ausreichend restriktives“ Niveau bringen, bei dem sie sicher sein könne, dass die Inflation zurückgehen werde. Die Präsidentin der Federal Reserve Bank of Cleveland, Loretta Mester, begrüßte zwar eine „gewisse Entspannung“ bei der US-Inflation, sagte aber auch, dass die Notenbank die Zinssätze weiter anheben müsse, bis der Preisdruck schneller nachlässt. „In Anbetracht der Tatsache, dass sich die Inflation durchweg als hartnäckiger als erwartet erwiesen hat und die Kosten einer anhaltend hohen Inflation erheblich sind, sehe ich derzeit die größeren Risiken in einer zu geringen Straffung“, sagte Mester.
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11.11.2022 - Ausgabe 215

Czerwensky Wochenausblick: Makroökonomische Daten dominieren

+++ Montag (14.11.): Die Berichtsaison ist nach wie vor voll im Gang und es öffnen mit Adesso, Allgeier, Biotest, Dentsu, Energiekontor, Hypoport, Medion, Nordex, Reit 1, Shinshei Bank, Sonova, Talanx und Vantage Towers wichtige Unternehmen ihre Bücher. Zudem findet in England die Anhörung zum Inflationsbericht statt. Sie könnte wichtige Anhaltspunkte zur weiteren Geldpolitik der BoE liefern. 
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