Fundierte Hintergrundinformationen, Analysen und Bewertungen aus allen ökonomischen Bereichen.
Für TOP-Entscheider
Aus erster Hand
  • Überall Verfügbar
  • Immer Aktuell
  • Alle Artikel im Archiv
  • Eigene Notizen und Lesezeichen
  • Kontext Informationen
Überzeugen Sie sich selbst:
Bestellen Sie hier Ihr kostenloses Probeabonnement

Ausgaben


05.02.2019 - Ausgabe 25

Finanzen: Risiken durch Schattenbanken steigen - Wachstum verlangsamt

Seit Jahren schon sind Schattenbanken weltweit auf dem Vormarsch – und die Bedeutung von Bankgeschäften, die nicht von Banken abgewickelt werden, nimmt weiter stark zu. Das Volumen von Finanz- und Kreditgeschäften außerhalb des traditionellen Bankensektors stieg 2017 – neuere Daten liegen noch nicht vor – um 8,5% auf 51,6 Bill US-Dollar. Wie der Finanzstabilitätsrat (FSB) mitteilte, hat sich das Wachstum des Schattenbankensektors im Vergleich zu den Jahren 2011 bis 2016 damit etwas abgeschwächt. Weniger Sorge bereitet das den Aufsehern aber nicht. 
 mehr...
05.02.2019 - Ausgabe 25

Finanzen II/UK: Anleger ohne „No Deal-Brexit”-Angst - FCA untersucht Versicherer

Seit mehreren Monaten haben britische, amerikanische und kontinentaleuropäische Banken und Vermögensverwalter die von London aus betreuten Kapitalanleger unter ihren Kunden angeschrieben und aufgefordert, mitgesandte Formularsätze zu lesen und zu unterschreiben, um selbst im Falle eines „No Deal-Brexit” beim Ausscheiden Großbritanniens aus der EU unterbrechungslos die Geschäfte der Kunden mit Kapitalanlage, v.a. Wertpapieren und Rohstoffen, weiterführen zu können. Das Ergebnis dieser umfangreichen Aktion ist bisher für die betroffenen Banken und Vermögensverwalter aber geradezu niederschmetternd. 
 mehr...
05.02.2019 - Ausgabe 25

Auf die Schnelle: Infineon nach Q1 vorsichtig - Hannover Re knackt die Milliarde

+++ Infineon: Der Chipkonzern Infineon ist besser als erwartet in das neue Geschäftsjahr 2019 gestartet, dämpft aber die Erwartungen für den weiteren Geschäftsverlauf. Im ersten Quartal des im Oktober begonnenen Jahres, üblicherweise das schwächste Quartal des Jahres, sank der Umsatz im Vergleich zum Vorquartal um 4% auf knapp 2 Mrd Euro. Das operative Ergebnis fiel um ein Zehntel auf 359 Mio Euro. Die entsprechende Marge reduzierte sich von 19,5% auf 18,2%. Unterm Strich erhöhte sich der Gewinn um 80% auf 254 Mio Euro. Im Abschlussquartal 2018 hatten noch Rückstellungen für Prozesskosten im Zusammenhang mit der ehemaligen Tochter Qimonda belastet. Im Vergleich zum Vorjahresquartal lag Infineon mit seinen Zahlen deutlich über denen des Vorjahres. Die Prognose für die kommenden Monate fällt wie erwartet nur zurückhaltend aus. Die Schwäche im globalen Automarkt und im Smartphone-Geschäft sorgen für zunehmenden Gegenwind. Im zweiten Quartal sollte der Umsatz stagnieren und die Marge von 18,2% auf 16% zurückgehen. Für das Gesamtjahr rechnet der Konzern mit einem Umsatzplus von 9%, zuletzt hatte man noch 9% bis 13% Wachstum prognostiziert. Die operative Marge soll bei 17,5% liegen, nach 17,8% in 2018. Wegen des erwarteten schwächeren Wachstums kürzt Infineon die geplanten Investitionen um 100 bis 200 Mio Euro auf 1,5 Mrd. Davon nicht betroffen ist der Bau der neuen Chipfabrik in Villach. 
 mehr...
04.02.2019 - Ausgabe 24

Nord/LB: Cerberus kauft faule Schiffskredite i.H.v. 2,7 Mrd - Rekordverlust erwartet

Die angeschlagene Nord/LB wird ohne Finanzinvestoren in neue Gewässer schippern. Am Wochenende haben sich die Träger und der Vorstand der Landesbank für eine gemeinsame Lösung bei der Sanierung des Instituts mit dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV) ausgesprochen. Gemeinsam will man die Nord/LB wieder auf Kurs bringen und an einer Lösung zur Kapitalstärkung arbeiten. Damit gehen die beiden Finanzinvestoren Cerberus und Centerbridge beim Buhlen um die Nord/LB leer aus. Cerberus soll aber an anderer Stelle zum Zuge kommen. 
 mehr...
04.02.2019 - Ausgabe 24

Auf die Schnelle: EEG-Änderung bremst Rentenbank - Bär drückt die Kostenbremse

+++ Rentenbank: Die Landwirtschaftliche Rentenbank berichtet für das letzte Jahr erneut von einem Rückgang beim Neugeschäft mit Programmkrediten. Hier gab es ein Minus von einem Zehntel auf 6,7 Mrd Euro. Grund dafür sei der starke Rückgang bei Windenergiefinanzierungen, ausgelöst durch eine Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Während das Neugeschäft in der „Landwirtschaft“ mit 2,1 Mrd Euro nahezu auf Vorjahresniveau lag, gab es in der „Agrar- und Ernährungswirtschaft“ und in der „Ländliche Entwicklung“ Zuwächse. Bei „Erneuerbare Energien“ gab es wegen der EEG-Änderungen und des Einbruchs bei Windkraft einen deutlichen Rückgang um 1 Mrd auf 1,4 Mrd Euro. Hingegen hätte sich die Nachfrage nach Finanzierungen für Fotovoltaikanlagen mehr als verdoppelt. Das vorläufige Betriebsergebnis vor Risikovorsorge und Bewertung sank u.a. wegen eines niedrigeren Zinsüberschusses um 7,5% auf 207 Mio Euro. Beim Überschuss wird mit einem leichten Anstieg auf 63 Mio gerechnet. 
 mehr...
04.02.2019 - Ausgabe 24

Analystenbarometer: DZ Bank von GE-CEO enttäuscht - Infineons Ausblick gedämpft

+++ Nicht nur die Quartalszahlen seien enttäuschend ausgefallen, auch der neue Vorstandsvorsitzende von General Electric habe bei der Präsentation der Q4-Zahlen ein schwaches Bild abgegeben, findet man bei der DZ Bank. Seine Ausführungen deuteten auf eine Salami-Taktik hin. Der neue CEO schüre die Hoffnung auf eine baldige Trendwende, weigere sich aber, eine Ergebnisprognose abzugeben. Hausinterne Probleme und die restriktivere US-Außenhandelspolitik dürften die weltweiten Geschäfte behindern. Weitere negative Nachrichten sollten folgen. Der jüngste Kursanstieg der GE-Aktie sei nicht gerechtfertigt. 
 mehr...
01.02.2019 - Ausgabe 23

Deutsche Bank: Minigewinn in 2018 - Nicht unter Staatsanleihen-Kartellverdacht

Endlich wieder schwarze Zahlen gab es heute bei der Bilanzvorlage der Deutschen Bank. In dem von unzähligen Baustellen und Hiobsbotschaften geprägten letzten Jahr konnte das Frankfurter Geldhaus unterm Strich einen Gewinn von 341 Mio Euro vorweisen – den ersten seit 2014 –, nach einem Verlust von 735 Mio im Vorjahr. Weniger gut liefen die Geschäft 2018 bei der Fondstochter DWS, wo es einen Gewinneinbruch gab.
 mehr...
01.02.2019 - Ausgabe 23

Auf die Schnelle: Aareal kauft ein - Vorstandszugang bei H&A, -abgang bei Baader

+++ Aareal Bank: Die Wiesbadener haben plusForta gekauft, einen Online-Vermittler für Mitkautionsbürgschaften. Mit dem Kauf erweitere die Aareal Bank ihr immobilienwirtschaftliches Leistungsspektrum und stärke zugleich das Angebot an digitalen Lösungen für die Wohnungswirtschaft und deren Kunden. plusForta vermittelt über die beiden Online-Plattformen kautionsfrei.de und kautionsfuchs.de Kautionsbürgschaften der R+V Versicherung und Württembergischen Versicherung. Das Angebot plusFortas richtet sich an Mieter von Wohnungen und Gewerbeimmobilien. Bis dato habe das Unternehmen 160.000 Bürgschaftsverträge vermittelt. Über die finanziellen Details des Deals wurde Stillschweigen vereinbart. 
 mehr...
01.02.2019 - Ausgabe 23

Czerwensky-Wochenausblick: Zetsches Abschied - Neujahrsempfang Dt. Börse

Dienstag (5.2.): Der Ausstieg aus der Kohle ist besiegelt. Bis 2030 sollen 65% des Stromverbrauchs hierzulande durch u.a. Sonne oder Wind abgedeckt werden. Auf der E-world energy & water in Essen (bis 7.2.) trifft sich die Energiebranche, um sich über die neuesten Entwicklungen und Trends auszutauschen. Dieses Jahr steht die Fachmesse für Energiewirtschaft ganz im Zeichen von Smart Cities und Klimalösungen. Auch die Bereiche Smart Energy sowie Energiehandel und Energiedienstleistungen stehen auf dem Plan. 
 mehr...
31.01.2019 - Ausgabe 22

Geldwäsche: London bereitet neue Wege der Bekämpfung vor - KI im Vordergrund

Nicht erst im Zuge des jüngsten Geldwäsche-Skandals um die Dankse Bank nimmt der Druck auf Finanzinstitute und Unternehmen anderer Branchen zu, stärker bei der Bekämpfung von Geldwäsche durchzugreifen. In Großbritannien haben die bisherigen Maßnahmen zu einer regelrechten Flut von Verdachtsfällen geführt, von denen aber letztlich nur ein Bruchteil näher verfolgt wurde. Die dortigen Behörden sind angesichts der zahllosen Verdachtsfälle zunehmend überfordert und bereiten nun neue Wege der Geldwäsche-Bekämpfung vor. Dabei stehen vor allem Künstliche Intelligenz und die maschinelle Analyse im Vordergrund. 
 mehr...
31.01.2019 - Ausgabe 22

Software AG: Neue Strategie zum 50. Geburtstag - Aktie schmiert ab

Der Darmstädter MDAX-Konzern Software AG will sich im 50. Jahr seines Bestehens eine neue Strategie verpassen. Im Rahmen der Veröffentlichung der Jahreszahlen verriet das Unternehmen heute, was bei „Projekt Helix“ geplant ist. An der Börse kamen die Pläne sowie die Jahreszahlen und der Ausblick der Software AG nicht gut an. Zeitweise büßte die Aktie knapp ein Zehntel an Wert ein. 
 mehr...
31.01.2019 - Ausgabe 22

Auf die Schnelle: BaFin untersucht Umsetzung von MiFID II-Vorgaben

+++ BaFin: Säulenübergreifend gibt es seit dem Eintreten von MiFID II im letzten Jahr Kritik aus allen Ecken. Die Institute fordern fortwährend, bei der Finanzmarktrichtlinie Hand anzulegen und nachzubessern. Die BaFin will sich nun erneut ein Bild davon machen, wie die Finanzinstitute die MiFID II-Vorgaben umsetzen. Die Finanzaufsichtsbehörde hat von 40 Wertpapierdienstleistern Unterlagen zu jeweils zehn Geschäftsvorfällen angefordert. Im Fokus stehen dabei die für den Verbraucherschutz besonders relevanten, neu eigeführten Verhaltenspflichten wie die Telefonaufzeichnung, die Geeignetheitserklärung und die Ex-ante-Kosteninformation. Bis zum 22. Februar müssen die Institute darlegen, wie sie die aufsichtsrechtlichen Vorgaben einhalten. Von besonderem Interesse für die BaFin sei, ob und wie die neuen Pflichten in der Anlegerschutzpraxis wirken. Bei der Untersuchung im letzten Jahr hatte es Probleme v.a. bei der Dokumentation der Geeignetheit von Anlageempfehlungen sowie bei den Kosteninformationen gegeben. 
 mehr...
30.01.2019 - Ausgabe 21

Bosch: Milliarden für „Game Changer“ autonomes Fahren - Ergebnisse stagnieren

Der Technologiekonzern und Autozulieferer Bosch sieht im autonomen Fahren den „Game Changer für die individuelle Mobilität“. Innerhalb der nächsten drei Jahre will Bosch 4 Mrd Euro in das autonome Fahren investieren und den Bereich zum Investitionsschwerpunkt machen. Durch das autonome Fahren würden neue Geschäftsmodelle wie Robotaxis und Shuttle-Dienste mit riesigem Marktpotenzial möglich. Offen zeigt sich Bosch auch für Bündnisse mit anderen Zulieferern und Autobauern. Deutlich ausbauen will man auch das Geschäft mit der Elektromobilität. „Künftig gilt: Kein Elektroauto ohne Bosch“, gibt Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung, die Richtung vor.
 mehr...
30.01.2019 - Ausgabe 21

comdirect: Geschäftsausbau kostet Gewinn - Roboter am Telefon

Der Geschäftsausbau und hohe Investitionen für neue Produkte und Marketing haben bei der comdirect im letzten Jahr zu einem Gewinneinbruch geführt. Konzernchef Arno Walter erkennt dennoch ein „ordentliches Ergebnis“ und will die Dividende stabil halten. Das dürfte v.a. die Konzernmutter Commerzbank freuen. Beim Wachstumskurs der Direktbank helfen soll künftig verstärkt der Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Am Telefon könnten Kunden schon bald mit Robotern telefonieren.
 mehr...
30.01.2019 - Ausgabe 21

Siemens: Durchwachsener Start ins neue Jahr - Alstom-Fusion vor dem Aus

Der Münchener DAX-Konzern Siemens ist durchwachsen ins neue Geschäftsjahr gestartet. Im ersten Quartal lief es v.a. in der Kraftwerkssparte und im Energiemanagement schlecht. Stark war hingegen der Auftragseingang, hier konnte man insbesonders im Zuggeschäft stark zulegen. Die Fusion mit Alstom steht indes vor dem Aus. 
 mehr...
30.01.2019 - Ausgabe 21

Auf die Schnelle: Wirecard wächst - Bethmann holt neuen Privatkundenvorstand

+++ Wirecard: Der Zahlungsabwickler aus der Nähe Münchens wächst und wächst. Angetrieben durch den Online-Boom und dem Trend hin zum elektrischen Bezahlen konnte der Konzern nach vorläufigen Zahlen im vierten Quartal den Umsatz um 36% auf 637,5 Mio und das EBITDA um 37% auf 173 Mio Euro steigern. Im Gesamtjahr 2018 kletterte der Umsatz um vier Zehntel auf 2,1 Mrd und das EBITDA nahezu ebenso stark auf 568 Mio Euro. Die Prognose für das neue Jahr wurde vom Vorstand bestätigt. Demnach wird ein EBITDA zwischen 740 und 800 Mio Euro erwartet. Ausführliche Zahlen will das Unternehmen am 4. April veröffentlichen. 
 mehr...
29.01.2019 - Ausgabe 20

Versicherungen: Hohe Sturmschäden belasten - Weiler will Riester-Rente ergänzen

Die deutsche Versicherungsbranche blickt zufrieden auf das abgelaufene Geschäftsjahr. „Angesichts der vielschichtiger gewordenen Risikolandschaft war 2018 ein gutes Jahr für die Branche“, so Wolfgang Weiler, Präsident des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft, auf der heutigen Jahres-Pk. Ins Kontor schlugen im letzten Jahr v.a. hohe Schäden durch Naturkatastrophen. Für das laufende Jahr rechnet der GDV mit stabilen Zuwächsen.
 mehr...
29.01.2019 - Ausgabe 20

GLS Bank: Auf Wachstumskurs dank Energiewende - In Bochum wird es eng

Die Alternativbank GLS Bank aus Bochum (Bilanzsumme: 5,7 Mrd Euro; +12%) profitiert von der Energiewende und konnte im letzten Jahr spürbar zulegen. Auch bei den Kunden kommt die Ausrichtung des ökologisch und sozial ausgerichteten Instituts scheinbar gut an. Trotz der vor zwei Jahren eingeführten Jahresgebühr wuchs die Zahl der Kunden und Mitglieder erneut deutlich. GLS-Vorstandssprecher Thomas Jorberg fordert von der Politik, mehr gegen den Klimawandel zu tun und spricht sich für eine CO2-Abgabe aus. Unterdessen treibt das Wachstum der Bank die GLS an ihre Grenzen. In der Bochumer Zentrale wird es allmählich eng. 
 mehr...
29.01.2019 - Ausgabe 20

SAP: Trendwende bei der Marge bleibt aus - Restrukturierung geplant

Europas größter Softwarehersteller SAP hat im letzten Jahr alle Prognosen „erfüllt oder übertroffen“. Anleger zeigten sich von den heute vorgelegten Jahreszahlen des teuersten DAX-Konzerns aber enttäuscht. Obwohl die Walldorfer im Geschäft mit der Cloud deutlich zulegen konnten, ging es bei der Profitabilität kaum voran. SAP plant nun ein neues Restrukturierungsprogramm und will Mitarbeiter vorzeitig in den Ruhestand schicken. Kosten lassen will sich SAP das bis zu 950 Mio Euro. 
 mehr...
29.01.2019 - Ausgabe 20

Auf die Schnelle: Südwestbank-Karawane zieht es zu Merck Finck

+++ Merck Finck: Kofferpacken heißt es gleich bei mehreren Angestellten aus dem Private Banking der Südwestbank. Zwölf Mitarbeiter des Instituts wechseln in zwei Teams zur Münchener Privatbank Merck Finck. Sie werden bei dem Institut den Stuttgarter Standort verstärken. Geleitet werden die Teams von Tobias Haspel (Portfoliomanagement) und Andreas Knauer (Beratung). Beide sollen ab dem 1. Juli Standortleiter Stefan Schüßler beim Wachstum in der Region unterstützen. mehr...
Ältere Artikel anzeigen