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01.04.2019 - Ausgabe 64

Basel IV: Deutsche Geldhäuser werden übermäßig belastet - Teurere Kredite drohen

Das Regelwerk Basel IV belastet europäische Banken noch stärker als bislang angenommen. Das behauptet der Bundesverband deutscher Banken (BdB), der heute in Frankfurt eine Auswirkungsstudie zur europäischen Umsetzung von Basel IV vorgestellt hat. Hauptverantwortlich sei demnach der Output Floor, mit dem eine Mindestkapitalausstattung für Banken festgeschrieben wird. Er soll von Geldhäusern angewendet werden, die über eigene, aufsichtlich anerkannte Risikomessverfahren verfügen. Durch die Basel IV-Reform werde v.a. das deutsche Baufinanzierungsgeschäft hart getroffen. Angewendet werden sollen die neuen Baseler Vorschriften ab 2022. 
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01.04.2019 - Ausgabe 64

Auf die Schnelle: BaFin und Bundesbank starten Stresstest

+++ Banken: Die Bundesbank und die Finanzaufsichtsbehörde BaFin starten heute ihren vierten Stresstest für kleine und mittelgroße Institute zur Einschätzung der Ertragslage und Widerstandsfähigkeit. Teilnehmen werden rund 1400 Banken und Sparkassen. Der Stresstest besteht aus zwei Bausteinen. Zum einen werden die Plan- und Prognosedaten der Institute abgefragt sowie deren Reaktion auf fünf verschiedene Zinsszenarien für die Jahre 2019 bis 2023. Sie umfassen sowohl anhaltende Niedrigzinsen als auch positive und negative Zinsschocks. Zum anderen müssen die Banken im zweiten Teil, dem eigentlichen Stresstest, ihre Ertragslage und Widerstandsfähigkeit für 2019 bis 2021 jeweils in einem Basis- und einem Stressszenario simulieren. Die im Stresstest erhobenen Daten müssen der Aufsicht bis Ende Mai zur Verfügung gestellt werden. Die Ergebnisse sollen im Herbst dieses Jahres veröffentlicht werden. Die aufgedeckten Risiken und Verwundbarkeiten sollen zur Ermittlung der aufsichtlichen Eigenmittelzielkennziffer herangezogen werden. Parallel zum Banken-Stresstest werden auch die deutschen Bausparkassen unter die Lupe genommen. Zudem werden einzelne Institute zu Risiken aus Immobilienfinanzierungen sowie zur Entwicklung der Kreditvergabestandards im Unternehmenskreditgeschäft befragt. Die Erhebung sei notwendig, um die in diesem Bereich mangelhafte Datenlage kurzfristig zu verbessern. 
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01.04.2019 - Ausgabe 64

Analystenbarometer: L‘ Oreal trumpft auf - DZ Bank glaubt an Celgene-Übernahme

+++ Nach der starken Entwicklung der letzten Monate hat die Baader Bank die Aktien der Bausoftware-Firma Nemetschek auf „Halten“ abgestuft, gleichzeitig das Kursziel aber spürbar erhöht. Nachdem die Zahlen für das letzte Jahr den Erwartungen entsprachen und auch der Ausblick im Rahmen des Erwartbaren lag, dürften die guten Wachstumsaussichten inzwischen angemessen im Aktienkurs eingepreist sein. 
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29.03.2019 - Ausgabe 63

DLT Markets: Bank Frick-Tochter will Profi-Anleger für Krypto begeistern

Während Politik und Aufsichtsbehörden in vielen Ländern Kryptowährungen kritisch gegenüberstehen, will Liechtenstein zum Krypto-Mekka werden. Selbst bei der Post kann man dort inzwischen Kryptowährungen kaufen und wechseln. Die in dem Fürstentum zwischen Österreich und der Schweiz ansässige Bank Frick gehört in Europa zu den führenden Instituten in Krypto-Angelegenheiten. Das Geldhaus begleitet u.a. digitale Börsengänge (ICOs), verwahrt Krypto-Assets oder handelt im Auftrag der Kunden mit Kryptowährungen. Nun hat die Bank mit DLT Markets ein Tochterunternehmen gegründet, das institutionellen Investoren Zugang zur Anlageklasse Digital Assets bieten will. Wie uns DLT-CEO Roger Wurzel erzählte, gebe es von Unternehmen aus aller Welt großes Interesse an der Kryptohandelsplattform. An den Start gehen will DLT Markets in diesem Sommer. 
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29.03.2019 - Ausgabe 63

W&W: Junker will digitale Transformation mit neuen Produkten weiter vorantreiben

Der Finanzdienstleister Wüstenrot & Württembergische hat im letzten Jahr viel Geld in die Digitalisierung und neue Produkte gesteckt. Am Ziel sieht man sich aber noch lange nicht. „Wir stecken mittendrin im Wandel, wahrscheinlich erst im ersten Drittel“, sagt Vorstandsvorsitzender Jürgen A. Junker. Der digitale Wandel des Unternehmens gewinne weiter an Dynamik und zeige bereits erfolgreich Wirkung. Obwohl der Überschuss im letzten Jahr deutlich zurückging, zeigt sich Junker mit dem Zahlenwerk zufrieden. 
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29.03.2019 - Ausgabe 63

Auf die Schnelle: Neues Vorstandsmitglied für Rentenbank

+++ Rentenbank: Das Frankfurter Geldhaus bekommt ein neues Vorstandsmitglied. Marc Kaninke wird ab dem 1. Juni die Bereiche Finanzen und IT und Organisation verantworten. Er folgt auf Hans Bernhardt, der das Institut zum 30. April verlassen und in den Ruhestand treten wird. Kaninke kommt vom Finanzdienstleister W&W, wo er derzeit im Vorstand der Wüstenrot Bank Pfandbriefbank sitzt. mehr...
29.03.2019 - Ausgabe 63

Czerwensky-Wochenausblick: Viele offene Fragen bei Nord/LB - Auslandsbanken-Pk

Montag (1.4.): Seit Jahren beschäftigt das massive Regelwerk Basel IV die Banken in Deutschland. Hiesige Institute haben unzählige Bedenken gegen die neuen Regulierungen. Sie fürchten bspw. eine starke Erhöhung ihrer Eigenkapitalanforderungen. Wie sich die Vorgaben des Baseler Ausschusses auf europäische Banken konkret auswirken und welche Kapitalanforderungen sich für die Kreditportfolios ergeben, erklärt der Bankenverband im Rahmen der Vorstellung einer Auswirkungsstudie zu Basel IV.
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28.03.2019 - Ausgabe 62

Deutsche Bahn: Gewinneinbruch - Arriva-Verkauf noch 2019 möglich

Nach dem Krisenjahr 2018 ist die Deutsche Bahn (DB) auch jetzt noch mit zahlreichen Baustellen beschäftigt. Der hochverschuldete Konzern braucht für die Behebung seiner vielen Probleme viel Geld. Obwohl im letzten Jahr trotz tausender Ausfälle und Verspätungen so viele Fahrgäste mit der Bahn fuhren wie nie zuvor – die v.a. niedrigeren Ticketpreisen zu verdanken sind –, brach der Gewinn um fast ein Drittel ein. Die gestiegenen Fahrgastzahlen brächten „Nebenwirkungen in Form von Wachstumsschmerzen“, sagte DB-Chef Richard Lutz. Weiter Probleme hat die Bahn mit der Pünktlichkeit im Fernverkehr. Geld für Investitionen könnte der Bahn der Verkauf von Arriva bringen. 
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28.03.2019 - Ausgabe 62

Handel/BGA: Warnung vor „China-Phobie“ - Außenhandel wächst langsamer

Der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) warnt vor einer „China-Phobie“ in Europa. Eine Wende in der Industriepolitik sieht der Außenhandelsverband mit großer Sorge. 
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28.03.2019 - Ausgabe 62

Auf die Schnelle: HCOB streicht 750 Stellen - Quirin Bank erwartet weniger Gewinn

+++ HCOB: Die Hamburg Commercial Bank will sich auf ihrem Weg zu einer „angemessen profitablen Bank“ von rund 750 ihrer derzeit etwa 1700 Mitarbeiter trennen. Wie der Vorstand der ehemaligen HSH Nordbank sagte, sei mit den Arbeitnehmervertretern eine Einigung erzielt worden. Für das laufende Jahr erwartet das nun privatisierte Geldhaus ein leicht positives Vorsteuerergebnis, vorbehaltlich nicht vorhersehbarer Effekte aus der Restrukturierung. Im letzten Jahr hatte die HCOB 97 Mio vor Steuern verdient, nachdem man zuvor noch mit 453 Mio in den roten Zahlen stand. Unterm Strich belief sich das Ergebnis auf 77 Mio Euro (Vj. –528 Mio). „Wir konzentrieren uns im laufenden Jahr auf die Steigerung der operativen Performance und wollen unsere Rentabilität erhöhen. Dafür werden wir den tiefgreifenden Umbau der Bank weiterhin zügig und stringent fortführen“, so CEO Stefan Ermisch. Wie die Bank bereits im Rahmen der Veröffentlichung vorläufiger Zahlen vor gut einem Monat mitteilte (Nr. 37 v. 21.2.19), hat man 2018 u.a. von einer guten operativen Performance und Einsparungen profitiert. U.a. verbesserte sich die harte Kernkapitalquote von 15,4% auf 18,5%. 
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27.03.2019 - Ausgabe 61

Banken: Weltweit gute Stimmung unter CEOs - Deutschland für Ausländer Top-Markt

Während in Deutschland Chefs von Privatbanken, Sparkassen und Genossenschaftsbanken über das raue Umfeld jammern, ist die Stimmung der Vorstandschefs von Banken in anderen Ländern sehr viel besser. Weltweit sehen Banken-CEOs ihre eigenen Wachstumschancen äußerst optimistisch. Deutschland (12%) sehen die ausländischen Geldhäuser hinter den USA (20%) und China (18%) in der Reihenfolge der wichtigsten Auslandsmärkte für Banken weltweit auf Platz drei. Im Vorjahr hatte sich die Bundesrepublik den Bronzerang noch mit Großbritannien geteilt. Aufgrund der Brexit-Unsicherheiten fiel UK nun auf Platz vier zurück. Unterdessen glauben die Bankenlenker, dass Künstliche Intelligenz das Bankgeschäft in den kommenden Jahren nachhaltig verändern wird. 
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27.03.2019 - Ausgabe 61

Insolvenzverfahren: Gläubiger sehen nur einen Bruchteil ihres Geldes wieder

Zwar droht Deutschland im laufenden Jahr die Trendwende, doch wegen der guten Konjunktur hierzulande geht seit Jahren die Zahl der Insolvenzen nach unten. Grund zur Freude gibt es bei den Gläubigern trotz des Rückgangs in den letzten Jahren allerdings kaum. Sie bleiben auf dem Großteil ihrer Forderungen sitzen. Gläubiger bekommen durchschnittlich nur 3,9% ihrer Forderungen zurück.
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27.03.2019 - Ausgabe 61

Auf die Schnelle: Südzucker nach vorläufigen Zahlen im Keller - Neue Chefin für bwf

+++ Südzucker: Der Zucker-Riese Südzucker hat heute Mittag vorläufige Jahreszahlen für das Geschäftsjahr 2018/19 (per Ende 28.2.19) veröffentlicht. Der Rückgang der Zuckerpreise nach der Liberalisierung des Marktes und der Preisverfall bei Bioethanol haben das Unternehmen schwer getroffen. Der Umsatz fiel von fast 7 auf 6,75 Mrd Euro. Das operative Ergebnis brach von 445 auf 25 Mio ein. Das EBITDA dürfte von 758 auf 350 Mio Euro gefallen sein. Aktionäre sollen eine Dividende von 20 Cent je Aktie erhalten, nach 45 Cent im Vorjahr. Für das neue Geschäftsjahr rechnet der Vorstand mit einem Umsatz von 6,7 bis 7 Mrd Euro und einem operativen Ergebnis von bis zu 100 Mio Euro. Ebenso könnte das Ergebnis aber auch auf Null fallen, warnte Südzucker. Die Prognose sei vor dem Hintergrund der sehr volatilen Zucker- und Ethanolmärkte von hoher Unsicherheit geprägt. Im Segment Zucker erwartet man einen operativen Verlust zwischen 200 und 300 Mio. An der Börse rutschte das Südzucker-Papier am Mittag in den Keller. Mit einem Minus von mehr als einem Zehntel war Südzucker deutlicher Verlierer im SDAX.
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26.03.2019 - Ausgabe 60

DVAG: Generali-Integration sorgt für Wachstum - 2018 erneut Rekordjahr

Die Deutsche Vermögensberatung konnte im letzten Jahr erneut ein Rekordjahr verbuchen. Zu verdanken ist das bereits vierte Rekordjahr in Folge auch der Integration des Exklusivvertriebs der Generali. Der Marktführer unter den Finanzvertrieben in Deutschland sei auch gut in das laufende Jahr gestartet, berichtet Vorstandschef Andreas Pohl. 
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26.03.2019 - Ausgabe 60

Frankfurter Sparkasse: Restani drückt auf die Kostenbremse - Volle Digital-Pipeline

Die Frankfurter Sparkasse, mit einer Bilanzsumme von 19,1 Mrd Euro viertgrößte Sparkasse in Deutschland, konnte im letzten Jahr auch dank ihres Spar- und Umbauprogramms „Speed“ den Vorsteuergewinn stabil halten. „Ohne Speed – das muss man leider deutlich so sagen – würde ich Ihnen heute andere Schlagzeilen liefern“, so Vorstandsvorsitzender Robert Restani. Auch im laufenden Jahr will die Fraspa ihren strikten Sparkurs weiter fortsetzen. Weiter ausbauen wollen die Frankfurter ihre digitalen Angebote. 
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26.03.2019 - Ausgabe 60

Auf die Schnelle: Nürnberger erwartet nach Gewinneinbruch erneuten Rückgang

+++ Nürnberger Versicherung: Zufrieden zeigt sich Vorstandsvorsitzender Armin Zitzmann mit dem Ergebnis für das letzte Jahr. Das Neugeschäft stieg um 8% auf 556 Mio Euro und die Beitragseinnahmen um 2% auf knapp 3,5 Mrd Euro. Während der Umsatz bei 4,4 Mrd stagnierte, ging der Überschuss deutlich von 99,5 auf 60,8 Mio Euro zurück, womit man aber über der eigenen Prognose gelegen habe. Im Vorjahr hatten die Nürnberger von steuerlichen Sondereffekten profitiert. Die Dachgesellschaft Nürnberger Beteiligungs-AG (NBG) erzielte mit 63,6 Mio Euro einen Überschuss auf Vorjahresniveau. Aktionäre sollen wie im Vorjahr eine Dividende von 3 Euro je Aktie erhalten. Für das laufende Jahr erwartet Zitzmann für die NBG ein Ergebnis von rund 50 Mio und für die Nürnberger Versicherung 55 Mio. Wachstumschancen erkennt man insbesondere in der Krankenversicherung. 
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25.03.2019 - Ausgabe 59

DAX-Vergütung: 7,5 Mio im Schnitt für DAX-CEOs - „Transparenz-Steinzeit“ droht

Trotz stagnierender Gewinne haben die Konzernlenker der DAX-Unternehmen im vergangenen Jahr mehr verdient als zuvor. Durchschnittlich kassierten die Vorstandschefs aus Deutschlands erster Börsenliga 7,5 Mio Euro, 3,6% mehr als 2017. Mit Abstand am meisten bekam Stefan Heidenreich. Der ehemalige CEO von Beiersdorf, der das Unternehmen Ende des letzten Jahres verließ, kassierte 23,45 Mio Euro – so viel wie noch kein DAX-CEO vor ihm. 
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25.03.2019 - Ausgabe 59

Auf die Schnelle: Deutsche Leasing verdient mehr und startet gut ins neue Jahr

+++ Deutsche Leasing: Die Leasinggesellschaft der Sparkassen-Familie konnte im letzten Geschäftsjahr (per 30.9.2018) ihren Jahresüberschuss um 8% auf 91 Mio Euro steigern. Das wirtschaftliche Ergebnis stieg um 4% auf 159 Mio Euro, das Neugeschäft von 8,9 auf 9,2 Mrd. Zur positiven Neugeschäftsentwicklung hätten v.a. das Mittelstands- und Sparkassengeschäft in Deutschland und die Begleitung deutscher Industrieunternehmen sowie Sparkassen- und Landesbankkunden im Ausland beigetragen. An die Gesellschafter, die Sparkassen in Deutschland, sollen 40 Mio Euro ausgeschüttet werden, 5 Mio mehr als im Vorjahr. Auch in das neue Geschäftsjahr sei die Deutsche Leasing gut gestartet, berichtet Vorstandsvorsitzender Kai Ostermann. Im internationalen Geschäft habe man im ersten Quartal zweistellig zulegen können. „Dieser zufriedenstellende Start ins neue Geschäftsjahr ist umso wichtiger, da wir davon ausgehen müssen, dass sich die Konjunktur im weiteren Jahresverlauf weltweit abschwächt und die politischen Unsicherheiten zunehmen.“ Innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe möchte der Leasing-Anbieter der Sparkassen das Geschäfts- und Gewerbekundensegment weiter ausbauen und ein ganzheitliches digitales Produktportfolio weiterentwickeln. 
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25.03.2019 - Ausgabe 59

Analystenbarometer: SMC Research sieht mVise auf Wachstumskurs

+++ Mit den Zahlen für das letzte Jahr konnte Grand City Properties die im Rahmen der Neunmonatszahlen konkretisierte Prognose für das Gesamtjahr erreichen bzw. teils übererfüllen. Die Immobilienfirma profitierte von einem guten Wachstum der Mieterlöse und einer klaren Verbesserung des operativen Ergebnisses. Die Bewertungsgewinne auf das Immobilienportfolio erreichten 2018 aus Sicht der Nord/LB erneut ein substanzielles Niveau, auch wenn sie niedriger als im Vorjahr ausfielen. 
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22.03.2019 - Ausgabe 58

Deutsche Bank: Vorstand kriegt wieder Boni - Höhere Kosten für Rechtsstreitigkeiten

Die Deutsche Bank hat ihren Mitarbeitern im letzten Jahr Boni i.H.v. 1,9 Mrd Euro gezahlt, 400 Mio weniger als 2017. Zum Teil ist dieser Rückgang auch auf den Stellenabbau der Bank zurückzuführen. Wie aus dem heute veröffentlichten Geschäftsbericht hervorgeht, sank die Zahl der Mitarbeiter um 6% auf rund 91.700. Insgesamt belief sich die Gesamtvergütung der Deutsche Bank-Mitarbeiter auf 10,6 Mrd (Vj. 11,1 Mrd). Nachdem der Vorstand der Deutschen Bank in den vergangenen Jahren auf Boni verzichtet hatte, bekamen die Vorstände im letzten Jahr insgesamt 55,7 Mio Euro überwiesen, nach 30 Mio im Jahr zuvor. CEO Christian Sewing bekräftigte unterdessen das Renditeziel von 4% nach Steuern für das laufende Jahr. Während das Geldhaus weiter auf die Kostenbremse drücken will, dürften auf der anderen Seite höhere Kosten für Rechtsstreitigkeiten belasten. 
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